Fakten

1905

Wegen Überlastung schmoren die Sicherungen durch

Berlin - Karlsruhe * Ein Firmenkonsortium unter der Leitung der Firma „L. Loewe & Co“ erhält den Auftrag über eine „Ortsvermittlungsstelle für Wählbetrieb“

Der Fabrikationsauftrag für die Herstellung der „Strowger-Wähler“ und damit die Lizenz wird den zum „Loewe-Konzern“ gehörenden „Deutsche Waffen- und Munitionsfabriken Berlin - Karlsruhe“ übertragen.

Diese verfügen über entsprechend ausgebildetes Personal und über moderne feinmechanische Werkstätten.
Die Erfahrung im Umgang mit elektrischen Schaltungen steuern Mitarbeiter der „Firma Siemens & Halske“ bei.

Da alle angeschlossenen Teilnehmer sofort nach Inbetriebnahme der neuen Vermittlungsstelle ihren eigenen „Fernsprech-Selbstwählanschluss“ ausprobieren wollen, schmoren in der Folge von Überlastung und Blockade der Wähler in den ersten Betriebsstunden ständig die Sicherungen durch.

Empörte Teilnehmer stürmen daraufhin das Dienstgebäude.
Erst als diese wieder besänftigt waren, gelingt es dem Wartungspersonal die Schwachstellen des Systems abzustellen.
Seither arbeitet die Anlage störungsfrei. 

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