Fakten

1897

Die „Gesellschaft Hausmüllverwertung München“

München - Puchheim * Die Stadtverwaltung schließt mit der „Gesellschaft Hausmüllverwertung München“ einen Vertrag, worin sich die Stadt verpflichtet, dieser Gesellschaft den „gesamten Hausunrat ohne Ausnahme“ zur Trennung in verwertbare und nicht verwertbare Teile zu überlassen.

Die Gesellschaft baut dafür in Puchheim eigens eine entsprechende Anlage.
Die Stadt sorgt dafür, dass der „Müll“ mit der Eisenbahn nach Puchheim transportiert wird.

Aufgabe der Gesellschaft ist es, aus dem „Hausmüll“ landwirtchaftlich verwertbaren Dünger herzustellen und die hierfür nicht geeigneten Bestandteile des Mülls „hygienisch einwandfrei zu verwerten“.
Ausgesondert werden Glas, Papier, Knochen, Lumpen und Metalle, außerdem Gummi, Kork und Holz.
Was übrig bleibt, wird auf unfruchtbarem Moorgrund aufgeschüttet.

Nach Darstellung der „Süddeutschen Sonntagspost“ ist danach der Moorboden so fruchtbar, dass darauf sogar Futterrüben angebaut werden können.