Fakten

Juni 1886

Der Münchner Radrennsportler Heinrich Roth gewinnt das Rennen

München - Freising * Für den Münchner Radrennsportler Heinrich Roth ergibt sich eine erste sportliche Herausfordeung, nachdem sich Mitglieder des „Freisinger Trabrennvereins“ mit den „Hochrad-Fahrern“ aus München messen wollen.

An einem Junimorgen steht der 17-jährige Heinrich Roth mit seinem 1,37 Meter über den Boden ragenden „Hochrad“ vor dem „Großen Wirt“ in Schwabing - gemeinsam mit fünf anderen „Radfahrern“ - am Start zum Rennen nach Freising.

Für die dreißig Kilometer lange Strecke braucht damals

  • ein guter „Traber“ rund zwei Stunden,
  • die neuartige „Eisenbahn“ bewältigt die Entfernung in siebzig Minuten.
  • Der „Renn-Radler“ legte die Strecke in exakt einer Stunde und vier Minuten zurück.

Heinrich Roth siegt damit nicht nur mit einer halben Stunde Vorsprung vor seinen Konkurrenten, sondern unterbietet auch noch die Fahrzeit der Eisenbahn um sechs Minuten.
Die Sensation ist damit perfekt.

Doch das war erst der Anfang der Karriere des ambitionierten „Rennfahrers“ und es sollte weiter steil nach oben gehen.

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