Fakten

Bis 1848

Die Vor- und Nachteile der sogenannten „Bauernbefreiung“

München * Mit der sogenannten „Bauernbefreiung“ ist der Landwirt zwischen 1800 und 1848 zum „freien Eigner“ seines bisher in „grundherrlicher Leihe“ besessenes Anwesens, und somit „Grundherr“, geworden - mit allen Vorteilen, aber auch Risiken des „freien Marktes“.

In diesen „mobil“ geworden „befreiten Bauern“, die seither ihren Grundbesitz verkaufen, anderen Besitz ankaufen oder dem ländlichen Raum ganz den Rücken kehren konnten, sah der Adel und das Besitzbürgertum den „natürlichen Damm“ gegen die „revolutionär-kommunistischen [= demokratischen] Umtriebe“.