26. Mai 1679

Kurfürst Ferdinand Maria stirbt in Schleißheim

Schleißheim • Kurfürst Ferdinand Maria stirbt in Schloss Schleißheim im Alter von 42 Jahren. Er wird in der Fürstengruft der Theatinerkirche - neben seiner Ehefrau Henriette Adelaide - beigesetzt.

Sein Nachfolger auf dem Thron wird sein erstgeborener Sohn Max Emanuel, der aber aufgrund seiner noch nicht erreichten Volljährigkeit noch bis zu seinem 18. Geburtstag [11. Juli 1680] von seinem Onkel Maximilian Philipp Hieronymus bevormundet wird. 


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Schloss Schleißheim, Theatinerkirche, Fürstengruft,

Personen

Ferdinand Maria Kurfürst Max Emanuel Kurfürst

Weitere Ereignisse im Jahr 1679

1679

München * Das „Militärbudget“ im Kurfürstentum Baiern liegt seit Jahren konstant bei 440.000 Gulden.

1679

Mittenwald - Bozen * Der „Bozener Markt“ wird von Mittenwald wieder nach Bozen zurückverlegt. 

Um 1679

Obergiesing * Zur Einlagerung ihres Märzenbieres erwerben eine Scheune, die Teil des „Lambacher-Bauernhofs“ in Obergiesing war und zur „Salvator-Stiftung“ gehört.

Ab 1679

Au * In der Au entsteht - am Standort des „Seidenhauses“ - eine „Tuchfabrik für Militäruniformen“.

26. Januar 1679

München-Kreuzviertel * Auf den baierischen Kanzler Caspar von Schmid wird im Jesuiten-Colleg ein Attentat verübt. Er kommt mit einer tiefen Fleischwunde glimpflich davon. Der unter Wahnvorstellungen leidende Attentäter wird für den Rest seines Lebens weggesperrt. 

24. August 1679

München-Kreuzviertel * Der Westflügel des Theatinerkloster ist nun gänzlich vollendet. 

Um Oktober 1679

München *  Ferdinand Graf von Törring-Seefeld wird in die „Geheime Konferenz“ berufen.

Von diesem Gremium lässt sich zunächst der Vormund des noch nicht volljährigen Kurprinzen Max Emanuel, Herzog Maximilian Philipp, beraten. 


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31. Schloss & Park Nymphenburg




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Personen: Ferdinand Maria Kurfürst, Max Emanuel Kurfürst, Maximilian Philipp Hieronymus Herzog