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Wir für unsRFoto: Robert Allmeier


„Der sicherste Beweis dafür, dass Baiern das irdische Paradies Deutschlands ist, liegt in der Tatsache, dass diese Provinz [...] bisher imstande gewesen ist, eine Regierung zu ertragen, die allgemein als die schlechteste aller schlechten Regierungen Europas anerkannt ist“

Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas, 1796.


1122

Kaiser Friedrich II. ermahnt die „Tempelherren“, den Angehörigen des aufstrebenden „Deutscherren-Ordens“ wegen des Tragens ihrer weißen Ordensmäntel keine Schwierigkeiten zu machen.

Mai 1222

Herzog Otto II. heiratet in Worms Agnes, die Tochter Heinrichs des Schönen, Pfalzgraf bei Rhein und Herzog von Sachsen und dessen Ehefrau Agnes, Tochter Konrads, Pfalzgraf bei Rhein.

Oktober 1322
Papst Johannes XXII. eröffnet einen Prozess gegen Ludwig „den Baiern“

Papst Johannes XXII. erkennt Ludwig „den Baiern“ nicht als „römischen König“ an, weil ihm König Friedrich „der Schöne“ Unterstützung im Kampf gegen die großen oberitalienischen Stadtkommunen in Aussicht gestellt hatte.

Daraufhin unterstützt König Ludwig „der Baier“ die Visconti in Mailand, die sich dadurch erfolgreich gegen einen päpstlichen „Kreuzzug“ erwehren können.

Papst Johannes XXII. eröffnet deshalb einen Prozess gegen König Ludwig „des Baiern“. 

Er ihn bezichtigt ihn 

  • der „Anmaßung königlicher Rechte“ und
  • seiner „Regierung ohne päpstliche Approbation“ [Anerkennung, Genehmigung] sowie
  • der „Unterstützung der als Ketzer verurteilten italienischen Signori“.

29. März 1422
Nikodemus della Scala zum Bischof von Freising ernannt

Papst Martin V. ernennt den von Herzog Heinrich XVI. dem Reichen von Baiern-Landshut unterstützten Nikodemus della Scala zum Bischof von Freising. 

1622
Herzog Maxililian I. veröffentlicht Mandate über den Hexenprozess

Herzog Maxililian I. veröffentlicht Mandate über den Hexenprozess.

9. Mai 1722
Bischof Clemens August wird „Koadjutor“ seines Onkels Joseph Clemens

Bischof Clemens August wird einstimmig zum „Koadjutor“ [Nachfolger] seines Onkels Joseph Clemens auf den Kölner Bischofsstuhl gewählt.

1822

In München gibt es 62 Brauereien.

1922

Liesl Karlstadt bringt die Idee zum „Firmling“ aus einem Zigarrenladen mit, in dem ein Mann aus Begeisterung über den Firmanzug seines Sohnes immer wieder auf die Theke schlägt und laut ausruft: „Der Bua probiert den Anzug - und stellen S‘Eahna vor - passt hat er!“