Der Englische Garten

Sonntag den 07.05.2017    11:00-13:30

Treffpunkt Prinz-Carl-Palais * Franz-Josef-Strauß-Ring 5
Preis 7.- €

Der aus Amerika stammende Sir Benjamin Thompson, der spätere Graf von Rumford, wird 1788 mit der Reorganisation des baierischen Militärs beauftragt, das sich in einem schlechten Zustand befindet.
Dazu verfügt Kurfürst Carl Theodor in jeder Garnisonsstadt Militärgärten anzulegen. 

Knapp eine Woche vor der Französischen Revolution beginnen die Pflanzungen. 
Der neue „Theodor-Park“ sollte aber von Anfang an nicht nur dem Militär, „sondern auch zum allgemeinen Gebrauch als ein öffentlicher Spaziergang dienen“ sowie „nahe an der Stadt angelegt werden und in einer luftigen, gesunden Gegend und wo man von einem der Stadttore oder sonstigen Ausgängen der Stadt bis zum Garten eine Allee leicht anlegen kann“

Ein Jahr später überträgt Kurfürst Carl Theodor dem Hofgärnter Friedrich Ludwig von Sckell die Aufgabe, das Gebiet östlich der Militärgärten in einen Volkspark umzuwandeln, der allgemein zugänglich ist.
Im Frühjahr 1792 wurde der „Theodor-Park“ für die damals rund 40.000 Münchner Bürger geöffnet. 

Aus kleinen Anfängen entstand der „Englische Garten“. Er hat eine Größe von 373,44 Hektar.
Zum Vergleich: „Central-Park“ in New York = 335 Hektar, „Hyde-Park“ in London = 125 Hektar.