Fakten - Kreuzviertel

22. Juni 431
Das erste „Marianische-Dogma“ der katholischen Kirche wird verkündet

5. Mai 553
Das „Konzil von Konstantinopel“ verkündet das zweite „Marianische Dogma“

29. September 813
Die „Synode von Mainz“ legt den Feiertag des „heiligen Michael“ fest

1048
Der letzte Baier auf dem Papstthron

1171
Die „Karmeliter“ erhalten eine Ordensregel

1221
Die „Annalen des Klosters Schäftlarn“ nennen München erneut als Stadt

1226
Die „Einsiedlerbrüder vom Berge Karmel“ erhalten ihre päpstliche Bestätigung

1256
Der Orden der „Augustiner-Eremiten“ wird gegründet

1262
Der Papst erlaubt den „Augustiner-Eremiten“ das „Predigen“

24. November 1271
München erhält eine zweite Pfarrei

29. April 1273
Papst Gregor X. bestätigt die Gründung der Frauen-Pfarrei

31. März 1294
Bischof Emicho muss der Ansiedelung der „Augustiner-Eremiten“ zustimmen

4. April 1294
Die ersten „Augustiner-Ordensbrüder“ kommen nach München

5. Januar 1302
Erstmalige Nennung des „Neuhauser Tors“

1315
Die „Freiung“ des Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft

26. März 1316
Die Kaufingerstraße wird erstmals genannt

24. August 1322
Königin Beatrix von Baiern stirbt in München

13. Februar 1327
Der verheerendste „Stadtbrand“ der Münchner Geschichte

8. Mai 1342
Verbot der feuergefährlichen Stroh- und Schindeldächer

11. Oktober 1347
Kaiser Ludwig „der Baier“ stirbt in der Nähe des „Klosters Fürstenfeld“

21. Januar 1363
Erstmalige Benennung der Münchner Stadtviertel

Anno 1371
„Der Stern“ beherbergt Münchens erstes erwähntes „Bordell“

22. April 1418
Ein verheerendes Großfeuer zerstört weite Teil der Stadt

1425
Beseitigung dieser „Stätte der Unzucht“ gefordert und abgelehnt

24. April 1429
Ein Stadtbrand vernichtet große Areale

1458
Erstmals erscheint der Name „Kreuzviertel“

1462
In Perugia wird das erste Leihhaus gegründet

9. Februar 1468
Grundsteinlegung für die „Frauenkirche“

10. November 1469
Ein Haidhauser „Ziegelstadel“ für den Bau der „Frauenkirche“

Um Oktober 1477
Der Rohbau der „Frauenkirche“ ist fertig gestellt

11. November 1487
Der gepachtete „Ziegelstadel“ wird nicht mehr gebraucht

1488
Der Bau der „Frauenkirche“ ist vollendet

27. Dezember 1489
Predigende Franziskaner sind eine geistliche Konkurrenz

1490
Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt

Um 1490
Ein „Hochgrab“ für Kaiser Ludwig den Baiern in der „Frauenkirche“

1492
Die „Salvatorkirche“ als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“

1492
München wird als eine vornehme Stadt, als „citta noblissima“, beschrieben

1498
In Nürnberg wird ein städtisches Leihhaus eröffnet

September 1507
Ein Handwerkerehepaar kauft das „Sternhaus“

Januar 1522
Der „Augustinereremit“ Leonhard Beier wird in den „Falkenturm“ gesperrt

1523
Der Streit um die Heiligsprechung des Bischofs Benno von Meißen

31. Mai 1523
Papst Hadrian VI. spricht den Bischof Benno von Meißen heilig

Bis 1525
Die „Frauenkirche“ erhält die „welschen Hauben“

1534
Die „Gesellschaft Jesu“ wird gegründet

27. September 1540
Die Jesuiten erhalten die päpstliche Bestätigung für ihren neuen Orden

1544
Die „Jesuiten“ gründen in Köln ihr erstes „Colleg“ nördlich der Alpen

13. November 1549
Die Jesuiten übernehmen die Universität in Ingolstadt

1552
Die „Jesuiten“ gründen ein „Colleg“ in Wien

1552
Ignatius von Loyola zieht seine Ordensbrüder aus Ingolstadt wieder ab

1554
Die Stadt lässt ein zweites „Brunnwerk“ errichten

1555
Die ältesten Münchner „Wasserbriefe“

1556
Herzog Albrecht V. beruft die „Jesuiten“

Seit dem Jahr 1556
Brauereibesitz in der Neuhauser Straße

5. Juli 1556
Werben um die Rückkehr der „Societas Jesu“

4. Juli 1559
Herzog Albrecht V. bittet um die Entsendung von 14 „Jesuitenpatres“

13. Oktober 1559
Die ersten zwei Jesuitenpater kommen in München an

20. November 1559
Sieben weitere „Jesuiten“ treffen in München ein

Dezember 1559
Die „Jesuiten“ eröffnen im „Augustinerkloster“ ihre vorläufige Schule

13. Dezember 1559
Die „Jesuiten“ eröffnen ihr „Colleg“ in München

Um 1560
Die der „Jesuiten“ erhalten ein großes Grundstück in Haidhausen

1561
Die „Jesuitenpatres“ erhalten für ihr „Gymnasium“ einen Neubau

19. Oktober 1563
In Rom wird die „Marianische Kongregation“ gegründet

1571
Streit zwischen den Münchner und den Auer „Schneidern“

1576
Das „Jesuiten-Gymnasium“ wird durch ein größeres Gebäude ersetzt

1576
Erste „Marianische Vereinigungen“ entstehen in Dillingen und Ingolstadt

1577
Die erste Münchner „Marianische Kongregation“ wird gegründet

1579
Herzog Albrecht V. stirbt

1581
Herzog Wilhelm V. verspricht den „Jesuiten“ ein „Kollegium mit einer Kirche“

4. Oktober 1582
Umstellung des Kalenders bei den Katholiken

18. April 1583
Herzog Wilhelm V. den Grundstein für die prachtvolle „Michaelskirche“

18. April 1583
Der Grundstein für die „Michaelskirche“ wird gelegt

4. Oktober 1583
Das „Fürstbistum“ Trier übernimmt den „Gregorianischen Kalender“

1584
Christoph Pollinger erwirbt die Brauerei in der Neuhauser Gasse

18. April 1585
Der Grundstein für die „Michaelskirche“ in München wird gelegt

10. Mai 1590
Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein

??? 1591
Dreiunddreißig „Jesuiten“ ziehen in das neue „Kolleg“ ein

24. März 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird verhaftet

26. April 1591
Der „Alchemist und Goldmacher“ Marco Bragadino wird hingerichtet

1593
Die „Jurisdiktion“ über den Haidhauser „Jesuitengarten“

1593
Spaltung und innere Reform des „Karmeliter-Ordens“

1597
Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet

1597
Die Münchner „Marianische Kongregation“ wird geteilt

6. Juli 1597
Die „Michaelskirche“ in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

1602
Schauspieler haben einen schlechten Leumund

1603
Der „Karmeliter-Pater“ Dominicus a Jesu Maria ist in Rom tätig

1604
Der heilige Benno wird zum „Stadtpatron Münchens“ erklärt

1606
Herzog Maximilian I. gestaltet das „Hochgrab“ Kaiser Ludwigs des Baiern um

1606
Die Madonnenfigur kommt auf den Hochaltar der „Frauenkirche“

1607
Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

3. Juni 1610
Die dritte Marianische Kongregation für München wird gegründet

5. November 1610
Die „Kongregation“ wird der römischen „Mutterkongregation“ angegliedert

1618
München verfügt über 1.771 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

Ab 1619
Das „Ludwigsmonument“ befindet sich nahe dem „Bennobogen“

1619
Der Bau des barocken Befestigungsgürtels beginnt

1620
Ein Altargemälde ersetzt die Bronze-Madonna

Mai 1620
Der „Karmelitengeneral“ Dominicus a Jesu Maria geht nach Baiern

Oktober 1620
Die „Rebellion von Prag“ ist der erhoffte Anlass zum Krieg

Am Abend des 7. November 1620
Die katholisch- kaiserliche Armee steht westlich vor Prag

Am Morgen des 8. November 1620
Die Schlacht am „Weißen Berg“ entbrennt

Im Morgengrauen des 9. November 1620
Der „Winterkönig“ Friedrich V. flieht Hals über Kopf

1622
Die Neugestaltung des „Hochaltars“ der „Frauenkirche“ ist abgeschlossen

7. Februar 1626
Der Alt-Herzog Wilhelm V. stirbt in München

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

6. August 1628
Die „Feuermadonna“ der „Marianischen Männerkongregation“

1629
Barbara Perhofer aus Aubing muss sich auf den „Pranger“ stellen

1. November 1629
Die ersten vier „Karmeliten“ treffen in München ein

4. November 1629
Die Niederlassung der „Karmeliter“ wird bewilligt

20. November 1629
Die „Karmeliter“ übernehmen die „Nikolauskapelle“

1. Juli 1631
Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

Nach dem 20. Mai 1632
Kurfürst Maximilian I. will „ein gottgefälliges Werk“ schaffen

4. Januar 1635
Kurfürstin Elisabeth stirbt in Ranshofen bei Braunau an der Pest

12. Dezember 1637
Angekündigte Grundsteinlegung für die „Mariensäule“

30. September 1638
Prinz Maximilian Philipp Hieronymus wird geboren

7. November 1638
Die „Mariensäule“ wird feierlich eingeweiht

1640
Kurfürst Maximilian I. lässt seinen Sohn Ferdinand Maria in Wachs nachbilden

10. Mai 1641
Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der „Mariensäule“ werden aufgestellt

1643
Die „Kongregation Maria, Königin der Engel“ wird kirchlich bestätigt

1644
Kurfürst Maximilian I. lässt Maximilian Philipp in Wachs nachbilden

1648
Der „Kalender“ wird zur „weltlichen Angelegenheit“ erklärt

14. August 1650
In Hamburg wird ein städtisches Leihhaus eröffnet

27. September 1651
Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt

1653
Der „Reichstag“ will eine „Kalendervereinheitlichung“

3. Mai 1654
Der Grundstein für das „Karmelitenkloster“ wird gelegt

22. Juni 1657
Ferdinand Maria legt den Grundstein die Karmelitenkirche“

24. September 1657
Maria Anna Lindmayr wird geboren

1659
Am Anfang der „Theatiner-Kirche“ steht das Gelübde der Kurfürstin

5. September 1660
Die „Karmeliten-Kirche“ wird eingeweiht

1662
Agostino Barelli wird als Architekt für die „Theatinerkirche“ verpflichtet

29. April 1663
Der Grundstein für die Theatinerkirche wird gelegt

1. April 1664
Die Arbeiten an den Nymphenburger „Schwaiggebäuden“ beginnen

4. Mai 1664
De „Heilige Josef“wird zum Patron des Baiernlandes ernannt

25. September 1665
Kurfürstin Maria Anna von Baiern stirbt

Ab 1674
Giovanni Antonio Viscardi arbeitet als „Palier“

1675
Giovanni Antonio Viscardi wird Hofmaurermeister

1677
Giovanni Antonio Viscardi lässt sich in München nieder

26. Januar 1679
Attentat auf „Kanzler“ Caspar von Schmid

1685
Giovanni Antonio Viscardi wird Hofbaumeister

5. Mai 1688
Die „Heilige Treppe“ in der „Theatinerkirche“ wird eingeweiht

1689
Giovanni Antonio Viscardi wird aus dem Hofdienst entlassen

1690
Ein „Brothäusl“ der Münchner Bäcker auf dem Gasteigberg

15. Oktober 1691
Maria Anna Lindmayr wird Tertiarin

22. Dezember 1691
Mit dem Schutt des „Schäfflerturms“ das „Wöhrl“ aufgefüllt

8. Mai 1693
Fürstbischof Joseph Clemens gründet die Michaels-Bruderschaft

29. September 1693
Fürstbischof Joseph Clemens gründet den „Michaels-Ritterorden“

1697
Ein Gremium, das sich mit der „Modifizierung des Kalenders“ befasst

23. September 1699
Die protestantischen Stände übernehmen den Gregorianischen Kalender

Um 1700
Jeder 8. Münchner ist „Sodale“ einer „Marianischen Kongregation“

August 1700
Viscardi beginnt den Bau der Wallfahrtskirche Maria Hilf

31. Dezember 1703
Ein Sechstel München gehört der Kirche

1704
Die Visionen der Maria Anna Lindmayr

12. Februar 1704
Der Prinzentod als göttliche Strafe

18. Mai 1704
Wildeste Gerüchte verbreiten sich in der Stadt

17. Juli 1704
Ein Gelöbnis zur Abwehr der Zerstörung Münchens

3. August 1704
Das Gelöbnis von Straubing

7. November 1704
Der Waffenstillstandsvertrag von Ilbesheim

16. Mai 1705
Die Kaiserlichen besetzen auch das Rentamt München

1706
Enrico Zuccalli wird aus dem Hofdienst entlassen

Spätestens Januar 1708
Giovanni Antonio Viscardi wird „kayserlicher Hofpaumeister“

1709
Die Straubinger Dreifaltigkeitssäule entsteht

1709
Giovanni-Antonio Viscardi errichtet die Bürgersaalkirche

1710
Einweihung der Wallfahrtskirche Maria Hilf

1710
Die „Konvente“ der „Marianischen Männerkongregation“ im „Bürgersaal“

4. Januar 1710
Erlaubnis für den Bau der Dreifaltigkeitskirche erbeten

8. Januar 1710
Der Kaiser unterstützt den Bau der Dreifaltigkeitskirche

11. Mai 1711
Zustimmung für den Klosterbau der Karmelitinnen

17. September 1711
Gründung des Münchner Karmelitinnenklosters

14. Oktober 1711
Maria Anna Lindmayr wird Karmelitin

21. Oktober 1711
Grundsteinlegung für die Dreifaltigkeitskirche

22. Mai 1712
Einkleidung der Maria Anna Lindmayr

September 1712
Richtfest der Dreifaltigkeitskirche

22. März 1713
Der Ordensprofess der Maria Anna Lindmayr

10. Juni 1713
Das Schleierfest der Maria Anna Lindmayr

27. September 1713
Giovanni Antonio Viscardi stirbt

August 1714
Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

5. August 1714
Die Vision der Maria Anna Lindmayr

September 1714
Fresken für die Dreifaltigkeitskirche

7. September 1714
Der Friede von Baden beendet den Spanischen Erbfolgekrieg

6. Oktober 1714
Segnung der Dreifaltigkeitskirche

8. Oktober 1714
Das neue Kloster der Karmelitinnen

März 1716
Maria Anna Lindmayr wird Priorin

1719
Maria Anna Lindmayr wird erneut Priorin

1722
Maria Anna Lindmayr wird Novizenmeisterin

23. Mai 1722
Ein „Te Deum“ zu Ehren des „seligen“ Nepomuks

6. Dezember 1726
Maria Anna Josepha a Jesu Lindmayr stirbt

17. Dezember 1726
Maria Anna Lindmayr wird beigesetzt

19. Januar 1727
Seligsprechungsverfahren für Maria Anna Lindmayr

1740
Der „Theatiner-Konvent“ umfasst dreißig Mitglieder

1742
Janus de Garnerin Freiherr von Montgelas tritt in baierische Dienste ein

Um 1750
Der Rat der Stadt lässt 19 Brunnen „nach französischer Art“ umbauen

Juni 1752
Benjamin Franklin erfindet den Blitzableiter

14. Juli 1754
Janus de Garnerin Freiherr von Montgelas heiratet Maria Ursula von Trauner

2. September 1754
Münchens erstes Pfandhaus wird eröffnet

27. Januar 1756
Wolfgang Amadeus Mozart kommt in Salzburg zur Welt

12. September 1759
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas wird in München geboren

Um März 1760
Maximilian Joseph von Montgelas‘ Mutter Maria Ursula stirbt

12. Januar 1762
Die Mozarts kommen nach München

13. Januar 1762
Wolfgang Amadeus und Nannerl Mozart musizieren vor dem Kurfürstenpaar

13. Juni 1763
Wolfgang Amadeus Mozart kommt zum zweiten Mal nach München

1764
Maximilian Joseph von Montgelas kommt nach Nancy

1766
Montgelas' Unterrichtsschwerpunkte verschieben sich

9. November 1766
Die Mozartkinder geben ihr erstes „Hofkonzert“ in München

21. November 1766
Mozarts zweites „Hofkonzert“ in München

25. April 1767
Maximilian Joseph von Montgelas‘ Vater stirbt

1769
„Handwerks-Gerechtigkeiten“ können vererbt oder verkauft werden

1769
Der erste Blitzableiter in Deutschland

1. August 1769
Kurfürst Max III. Joseph richtet ein „Bücherzensurkollegium“ ein

Seit dem Jahr 1770
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas studiert in Straßburg

26. Juni 1770
Mozart erhält von Papst Clemens XIV. den „Orden vom Goldenen Sporn“

1772
Ein bescheidenes Jahresgehalt für Wolfgang Amadeus Mozart

1773
Der „Frauenfriedhof“ wird aufgelöst

21. Juli 1773
Das „Aufhebungsdokument“ für den „Jesuitenorden“

21. Juli 1773
Die „Marianische Männerkongregation“ unter weltlicher Obhut

21. August 1773
Papst Clemens XIV. hebt den „Jesuitenorden“ auf

1774
Peter Paul Maffei kommt nach München

5. April 1774
Kurfürst Max III. Joseph will die „Friedhofsfrage“ neu regeln

7. Dezember 1774
Dritter Aufenthalt Mozarts in München

29. Dezember 1774
Uraufführung wegen Zahnschmerzen verschoben

13. Januar 1775
Mozarts Oper „La finta giardiniera“ wird in München uraufgeführt

2. Februar 1775
Mozarts Oper „La finta giardiniera“ wird zum zweiten Mal aufgeführt

2. März 1775
Dritte Aufführung von Mozarts Oper „La finta giardiniera“

17. April 1776
Johann Jakob Hemmer entwickelt den „Hemmerschen Fünfspitz“

1. Mai 1776
Johann Adam Weishaupt gründet den Geheimbund der „Illuminaten“

4. Juli 1776
Die europäische „Aufklärung“ will den Menschen befreien

Um September 1776
Maximilian Joseph von Montgelas studiert an der „Universität Ingolstadt“

18. August 1777
Maximilian Joseph von Montgelas erhält einen Staats-Job

September 1777
Wolfgang Amadeus Mozart verlässt Salzburg

24. September 1777
Mozart logiert im Gasthof „Zum schwarzen Adler“

30. September 1777
Die „fehlende Vakatur“ verhindert Mozarts Anstellung in München

4. Oktober 1777
„Weinwirt“ Franz Joseph Albert will Mozart an München binden

11. Oktober 1777
Mozart reist weiter nach Augsburg und Mannheim

30. Dezember 1777
Montgelas wartet zehn Jahre vergeblich auf eine feste Besoldung

13. Mai 1778
Der Bürgersaal wird zur Kirche

28. August 1778
Franz Carl von Hompesch wird „Hofmarkherr

Ende Dezember 1778
Wieder keine Anstellung für Wolfgang Amadeus Mozart

1779
Im Münchner und Auer „Bäckerstreit“ wird ein Vergleich geschlossen

5. Juli 1779
Ernestine Rupertina Walburga von Arco wird geboren

Um 1780
Der heutige „Promenadeplatz“ dient als „Exerzier- und Paradeplatz“

1780
Montgelas wird Mitglied des „Bücherzensurkollegiums“

5. November 1780
Wolfgang Amadeus Mozart reist von Salzburg nach München

27. Dezember 1780
Mozart probt „Idomeneo“ im „Schwarzen Saal“ der Residenz

1781
Von 986 „Handwerksgerechtigkeiten“ ruhen insgesamt 66

1781
Der Beginn von gesellschaftspolitischen und sozialen Umwälzungen

1782
Ein „Dekret“ gegen die allzu zahlreichen Handwerker

30. April 1783
Das „Privilegium des Pfandhauses“

16. Januar 1784
Die Münchner Brauer beschweren sich über das „Augustinerkloster“

22. Juni 1784
Kurfürst Carl Theodor verbietet die „Illuminaten“

1785
Planungen, die Au als „Carlsvorstadt“ nach München einzugemeinden

1785
Baiern erhält eine „Nuntiatur“

1785
Montgelas wird „Mitglied der baierischen Akademie der Wissenschaften“

14. Dezember 1785
Die 16-jährige Fanny von Ickstatt stürzt vom Turm der „Frauenkirche“

1786
Peter Paul Maffei wird als Bürger in München aufgenommen

6. September 1786
Johann Wolfgang von Goethe besteigt den Turm der „Frauenkirche“

1787
Montgelas tritt in den Dienst Herzog Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken

1789
Die letzte Bererdigung auf dem „Frauenfriedhof“

16. Januar 1789
Aufhebung der Friedhöfe innerhalb der Stadtmauern

21. Februar 1789
Die freigewordenen Friedhofsplätze dürfen nicht verkauft werden

11. August 1790
Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

4. September 1790
Joseph Anton Maffei kommt in München zur Welt

29. Oktober 1790
Wolfgang Amadeus Mozart kommt zum letzten Mal nach München

6. November 1790
Wolfgang Amadeus Mozart verlässt München wieder

18. März 1791
Die Schleifung der Neuhauserbastion beginnt

18. März 1791
Maßnahmen zur Niederlegung der Stadtmauer werden eingeleitet

6. April 1791
Offener Protest gegen die Entfestigungsmaßnahmen

9. Mai 1791
Carl Theodor will nichts tun, was gegen das Wohl der Stadt gerichtet ist

5. Dezember 1791
Wolfgang Amadeus Mozart stirbt in Wien

1792
Der „Konvent der Theatiner“ zählt 23 Mönche.

1792
Montgelas: „Ausweitung der grundlegenden Rechte auf alle Klassen“

10. Februar 1793
Die „französische Armee“ besetzt Zweibrücken

1. April 1795
Herzog Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken stirbt

2. Juni 1795
München ist, kann und soll keine Festung sein

11. Juni 1795
Herzog Max Joseph ernennt Montgelas zum „Wirklichen Regierungsrat“

September 1796
Herzog Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken flieht ins preußische Ansbach

30. September 1796
Freiherr von Montgelas erarbeitet das umfangreiche „Ansbacher Mémoire“

Oktober 1796
Montgelas: „Baiern ist das irdische Paradies Deutschlands

17. Februar 1797
Die Kurfürstenwitwe Maria Anna Sophie stirbt in München

13. Oktober 1797
Keine Veränderungen an den Schutzfunktionen der Stadtbefestigung

16. November 1798
Kurfürst Carl Theodor ist Kunde des Leihhauses

31. Januar 1799
Das „Bücherzensurkollegium“ wird aufgelöst

16. Februar 1799
Kurfürst Carl Theodor stirbt

20. Februar 1799
Kurfürst Max IV. Joseph zieht umjubelt in München ein

21. Februar 1799
Montgelas übernimmt das „Département der Auswärtigen Angelegenheiten“

1. März 1799
Der „Zweite Koalitionskrieg“ beginnt

15. April 1799
Maria Leopoldine erhält die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“

9. Mai 1799
Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine bezieht die „Herzog-Max-Burg“

9. November 1799
Napoleon Bonaparte stürzt in einem „Staatsstreich“ das „Direktorium“

1. August 1800
Franz Carl von Hompesch stirbt

10. November 1800
Die „Amberger Verordnung“ beendet Baierns ausschließliche Katholizität

22. November 1800
Die Franzosen verlegen ihr „Hauptquartier“ wieder nach München

3. Dezember 1800
In der „Schlacht von Hohenlinden“ vernichtend geschlagen

9. Februar 1801
Der Friedensvertrag von Lunéville

19. Juni 1801
Das „Topographische Bureau“ wird gegründet

29. Juli 1801
Einbürgerungsbefehl an den Stadtmagistrat

30. Juli 1801
Münchens erster Protestant wird eingebürgert

26. Oktober 1801
Der „Theatiner-Konvent“ wird aufgehoben

1802
München verfügt über 1.397 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

1802
Peter Paul Maffei gründet die „Maffei-Bank“

6. Februar 1802
Das „Kapuziner-Kloster“ wird säkularisiert

7. Februar 1802
Das „Karmeliten-Kloster“ wird säkularisiert

22. Februar 1802
Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

März 1802
Das Münchner „Augustinerkloster“ wird „Zentralkloster“

27. März 1802
25 „Kapuzinermönche“ werden nach Rosenheim gebracht

30. März 1802
Das Karmelitinnenkloster in Neuburg wird zum Zentralkloster

7. Juni 1802
Wallfahrer der „Marianischen Kongregation“ nach Andechs

8. Juni 1802
Ausschreitungen nach der Andechs-Wallfahrt

9. Juni 1802
Die Ausschreitungen setzen sich fort

10. Juni 1802
Das Militär durchstreift die Stadt und nimmt Handwerksgesellen fest

11. Juni 1802
Es ist wieder Ruhe in der Stadt eingekehrt

15. Juni 1802
Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

19. Juni 1802
Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

18. Juli 1802
Aufhebung des „Karmelitenklosters“

23. Juli 1802
Die „Karmeliten“ werden nach Straubing gebracht

30. Oktober 1802
Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

3. November 1802
Das „Wilhelms-Gymnasium“ kommt ins ehemalige „Karmeliten-Kloster“

13. Dezember 1802
Das „Karmelitinnen-Kloster“ wird der „Pfandhausverwaltung“ überlassen

Ab 1803
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas wird „Finanzminister“

10. Januar 1803
Das „Religionsedikt“ bringt die Gleichberechtigung

19. Januar 1803
Die Gebeine der verstorbenen Karmelitinnen entfernt

25. Februar 1803
Die letzte Tagung des „Immerwährenden Reichstags“

27. März 1803
Maximilian Joseph von Montgelas erwirbt ein „Barock-Palais“

4. April 1803
Der letzte Freisinger Bischof, Joseph Conrad von Schroffenberg-Mös, stirbt

16. April 1803
Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

August 1803
Eine royalistische Verschwörung gegen Napoleon wird aufgedeckt

13. September 1803
Das „Augustiner-Kloster“ wird säkularisiert

30. September 1803
Die „Augustiner-Klosterkirche“ wird gesperrt

20. Oktober 1803
Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

26. Dezember 1803
Das „Augustiner-Christkindl“ im Kloster der „Elisabethinerinnen“

1804
Karmelitinnen im Aussterbekloster in Pielenhofen

2. Januar 1804
Das Mobiliar des „Theatiner-Klosters“ wird versteigert

18. Mai 1804
Napoleon Bonaparte wird als erblicher Kaiser von Frankreich proklamiert

21. Juli 1804
Auf dem „Franziskaner-Friedhof“ stampfen Soldatenstiefel

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1806
Johann Peter Langer soll die „Maler- und Bildhaueracademie“ leiten

1806
Das Königreich Baiern beginnt Verhandlungen über ein „Konkordat“

Um den März 1806
Madame Montgelas vergleicht die französischen Besatzer mit „Blutegeln“

12. Juli 1806
Der „Rheinbund“ wird als Militärbündnis gegründet

6. August 1806
Kaiser Franz II. muss das geschwächte „Kaiserreich“ auflösen

21. November 1806
​Montgelas übernimmt zusätzlich das „Innenministerium“

11. Dezember 1806
Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“

7. März 1807
Franz von Pocci wird in München geboren

1808
Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

1808
Die „Maffei-Bank“ zieht in das „Palais Seinsheim“ am Promenadeplatz

1. Mai 1808
Die „Konstitution für das Königreich Baiern“ tritt in Kraft

1. Juni 1808
Gründung der „Königlichen Akademie der Bildenden Künste“

26. Juli 1808
König Max I. Joseph beauftragt den „Alten Botanischen Garten“

1809
Der „Konvent der Schwestern der heiligen Elisabeth“ wird aufgelöst

29. November 1809
Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas erhält das „Grafendiplom“

9. Dezember 1809
Johann Wilhelm von Hompesch stirbt

Nach dem 9. Dezember 1809
Montgelas übernimmt zum zweiten Mal die Funktion des „Finanzministers“

27. Dezember 1810
Montgelas lässt sein Stadt-Palais erweitern

1811
Das Eingangstor des „Alten Botanischen Gartens“

1811
Joseph Anton von Maffei will Bildhauer werden

Um das Jahr 1812
Jean Baptiste Métivier gestaltet das „Montgelas-Palais“ aus

1812
Ein Gewächshaus für den „Alten Botanischen Garten“

18. März 1813
Schnurr- und Knebelbärte müssen entfernt werden

27. Juli 1813
Maria Ellenrieder, erste Münchner Kunststudentin an der „Akademie“

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

7. August 1814
Papst Pius VII. stellt den „Jesuitenorden“ wieder her

1816
Die „Konkordats-Verhandlungen“ werden wieder aufgenommen

1. Februar 1817
Kronprinz Ludwig fordert die Absetzung Montgelas

2. Februar 1817
Graf Maximilian Joseph von Montgelas erhält seine „Entlassungsurkunde“

18. April 1817
Das „Augustiner Fatschenkindl“ wird in den „Bürgersaal“ gebracht

6. Mai 1817
Klatsch und Tratsch in Hof- und Diplomatenkreisen

10. Mai 1817
Die „Regierung“ macht kleinere Zugeständnisse zum „Konkordat“

Nach dem Juli 1817
Montgelas lässt sich ein Palais am Karolinenplatz 2 bauen

5. Juli 1817
Bischof Häffelin unterschreibt - ohne Beauftragung - ein „Konkordat“

24. Oktober 1817
König Max I. Joseph unterzeichnet das „Konkordat“ mit dem Vatikan

1818
Planungen für eine evangelische Kirche

Ab 1818
Graf von Montgelas wird „Erblicher Reichsrat“

26. Mai 1818
Das Königreich Baiern gibt sich eine „konstitutionelle Verfassung“

17. Juni 1818
König Max I. Joseph verkündet ein Religionsedikt

1819
Die Auer drängen auf die Eingemeindung

1. Februar 1819
Die erste baierische „Ständeversammlung“ tagt

4. Februar 1819
Der „Baierische Landtag“ wird feierlich eröffnet

25. Juli 1819
Die erste Sitzungsperiode des Baierischen Landtags wird beendet

19. Dezember 1819
Getreidelieferung für die Münchner „Schranne“

17. Juni 1820
Ernestine Rupertina Walburga Gräfin von Montgelas stirbt

1821
Peter Paul Ritter von Maffei kauft das „Palais Seinsheim

1821
Joseph Anton von Maffei gehört den „Gemeindebevollmächtigten“ an

17. Februar 1821
Lola Montez wird als Elizabeth Rosanna Gilbert in Irland geboren

1. November 1821
Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel wird zum „Bischof“ geweiht

5. November 1821
Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel ergreift Besitz

21. Januar 1822
Die zweite Ständeversammlung tagt

1823
Die Familie Gilbert geht nach Indien

6. August 1824
Johann Peter von Langer stirbt

1825
Rücklagen für den Bau einer protestantischen Kirche

1825
Die „Zünfte“ werden durch ein - sehr zurückhaltendes Gesetz - abgeschafft

25. Februar 1825
Die dritte „Ständeversammlung“ tagt

1826
Lola Montez kommt von Kalkutta ins südenglische Bath

1826
Das „Georgianum“ kommt in die Räume des ehemaligen „Karmeliten-Klosters“

7. Februar 1826
Grundsteinlegung für das „Odeon“ an der Ludwigstraße

15. November 1826
Die Universität wird von Landshut nach München verlegt

1827
Immanuel Kants Buch „Kritik der reinen Vernunft“ wird verboten

10. März 1828
Das „Odeon“ wird eröffnet

1. September 1828
Freiherr von Zentner muss zurücktreten

17. November 1828
König Ludwig I. vergeht die Lust am „Liberalismus“

30. September 1830
Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

20. Februar 1831
Teilnahme an der „Stände-Versammlung“ verweigert

22. Mai 1831
„Innenminister“ Eduard von Schenk zum Rücktritt gezwungen

17. September 1831
Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

4. März 1834
Die Beratungen sollen ein Erfolg für König Ludwig I. werden

1835
Joseph Anton von Maffei investiert in den Schiffs- und Lokomotivenbau

18. Juni 1835
Ritter von Maffei steuert als Vorstandsmitglied die Geschicke der Hypo-Bank

1836
Peter Paul Ritter von Maffei hinterlässt ein Vermögen von 2,7 Millionen fl.

Ab 1837
Joseph Anton von Maffei wird Mitglied in der „Kammer der Abgeordneten“

2. Februar 1837
Wahlergebnis im Sinne der Regierung beeinflusst

18. September 1837
König Ludwig I. legt sich mit der „Stände-Versammlung“ an

4. November 1837
Karl August von Abel wird „Innenminister“

14. Juni 1838
Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

14. August 1838
König Ludwig I. erlässt die die „Kniebeugeverordnung“

1839
Auf königlichem Wunsch entsteht ein Übernachtungsbetrieb

28. Dezember 1839
Die „Stände-Versammlung“ und die konservative Politik

1841
Das „Georgianum“ zieht in den Neubau an der Ludwigstraße

15. Oktober 1841
Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird eröffnet

13. November 1841
Königin Caroline von Bayern stirbt

18. November 1841
Das Portal der „Theatinerkirche“ bleibt geschlossen

19. November 1841
Der „Trauergottesdienst“ für Königin Caroline in der „Theatinerkirche“

1842
Joseph Anton von Maffei wird Chef der „Handelskammer für Oberbayern“

14. Februar 1842
Königin Carolines Herz wird in der „Theatinerkirche“ beigesetzt

14. November 1842
Die „Stände-Versammlung“ erhält ein „Mitspracherecht“

5. Februar 1844
Im ehemaligen Isartor-Theater wird ein zweites Pfandhaus eröffnet

1. Dezember 1845
Widerstand gegen die „Konfessionspolitik“ des „Innenministers“ Abel

12. Dezember 1845
König Ludwig I. muss den „Kniebeugeerlass“ zurücknehmen

5. Oktober 1846
Lola Montez trifft in München ein

8. Oktober 1846
Der König und die „Skandalnudel“ Lola Montez

10. Oktober 1846
Lola Montez' erster Auftritt im „Hof- und Nationaltheater

13. Oktober 1846
Lola Montez zieht in den Gasthof Zum Goldenen Hirschen

14. Oktober 1846
Zweiter Auftritt der Lola Montez im „Hof- und Nationaltheater“

Seit Dezember 1846
Lola Montez wird ausspioniert

1. Januar 1847
„Innenminister“ Abel wird ein wichtiges Ressort entzogen

20. September 1847
In der „Stände-Versammlung“ werden weitreichende Forderungen erhoben

30. November 1847
König Ludwig I. bildet das „Kabinett“ um

16. Dezember 1847
Die neue Regierung erreicht die „Aufhebung der Zensur“

27. Februar 1848
Die „Märzforderungen“ werden erstmals erstellt

18. März 1848
Die Stände-Versammlung soll im Ständehaus eröffnet werden

22. März 1848
Der sogenannte „Reform-Landtag“ beginnt

12. April 1848
Das „Bayerische Wahlgesetz“ wird im „Landtag“ verabschiedet

12. Mai 1848
Die Schwurgerichte werden im Königreich Bayern eingeführt

4. Juni 1848
Ein neues „Wahlgesetz“ bringt entscheidende Verbesserungen

4. Juni 1848
Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

15. Januar 1849
Eine „linke

22. Januar 1849
Den Landtag beherrscht das Thema „Reichsverfassung“

8. März 1849
König Max II löst - trotz Versprechungen - den Landtag auf

23. April 1849
Das „Königreich Bayern“ lehnt die „Reichsverfassung“ ab

16. Mai 1849
Der „Bayerische Landtag“ tritt wieder zusammen

21. Mai 1849
Die „Abgeordneten“ fordern die Anerkennung der „Reichsverfassung“

22. Mai 1849
Pfälzischen Abgeordneten wird die Sitzungsteilnahme verboten

1. Juni 1849
„Regierung“ beschließt Entsendung von Truppen in die Pfalz

10. Juni 1849
Der „Kriegszustand“ über die Pfalz wird verhängt

Ab dem 13. Juni 1849
Der „Aufstand in der Pfalz“ wird niedergeschlagen

14. Juli 1849
Die „Landtagswahlen“ sollen andere Mehrheiten ermöglichen

Ab 1850
Erstmals können großflächige Glasscheiben hergestellt werden

1850
Braumeister Heiss kauft die Brauerei „Zum Oberpollinger“

15. November 1850
Der „Verein zur Ausbildung der Gewerke“ wird gegründet

10. September 1853
Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“

15. Juli 1854
Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

1. Oktober 1854
Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

8. Dezember 1854
Papst Pius IX. verkündet das dritte „Marianische Dogma“

1855
Die ersten Gehsteige für Fußgänger werden angelegt

1. Juli 1855
Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

1856
Ex-König Ludwig I. bestimmt die „Sankt-Bonifaz-Kirche“ zur „Grabkirche

1856
Die Standorte der Bezirks- und Landgerichte

1856
Das „Café Probst“ entsteht auf dem Areal des Gasthofs „Zum Oberpollinger“

3. Januar 1856
„Café Probst“ - Münchens erstes großes Kaffeehaus

1858
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird versetzt

Im Laufe des Jahres 1859
König Max II. gibt resigniert auf

1861
Das „Hotel Oberpollinger“ entsteht

1862
Das „Gerichtswesen“ wird von der Verwaltung getrennt

11. Juni 1864
Richard Strauss wird in München geboren

1865
Die „Maximiliansstiftung für kunstgewerbliche Ausbildung“ wird gegründet

1865
Das „Montgelas-Palais“ erhält ein weiteres Stockwerk aufgesetzt

30. Januar 1866
Finanzielle Unterstützung für den Bau einer größeren „Synagoge“

31. August 1866
König Ludwig II. legt dem „Landtag“ den „Friedensvertrag“ vor

21. Januar 1867
Ludwig Thoma wird in Oberammergau geboren

26. Juli 1867
König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

1868
Die „Königliche Kunstgewerbeschule“ wird staatlich

5. März 1869
Michael Faulhaber wird geboren

27. April 1869
Prinz Otto wird in die „Kammer der Reichsräte“ eingeführt

1870
Das Zeitalter der „Schaufenster“ beginnt

1. September 1870
Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

30. Dezember 1870
Die „Kammer der Reichsräte“ beschließt den Beitritt zum Reich

1871
Das „Hotel Bayerischer Hof“ wird an die „Vereinsbank“ verkauft

21. Januar 1871
Auch die Abgeordnetenkammer stimmt dem Beitritt zum Kaiserreich zu

1872
Die „Zeichnungs- und Modellierschule“ wird für Frauen erweitert

4. Juli 1872
Das „Jesuitengesetz“ erklärt die „Gesellschaft Jesu“ zu „Reichsfeinden“

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Bis 1873
Ludwig Thoma lebt bei seinen Eltern im „Forsthaus“ in Vorderriß

1874
Die „Fingergasse“ wird zur „Maffeistraße

Ab 1874
Ludwig Thoma wohnt bei seinem Onkel in der Rheinpfalz

1875
Die Münchner Trinkwasserversorgung

1876
„Papa“ Jakob Geis tritt mehrmals in der Woche im „Oberpollinger“ auf

23. Januar 1876
Rupert Emil Mayer wird in Stuttgart geboren

7. Mai 1876
Franz von Pocci stirbt in München

Ab 1877
Ludwig Thoma besucht verschiedene Schulen

1878
Das „Gasteiger-Brunnhaus“ wird aufgelassen

21. März 1881
Die „Geheime Wahl“ wird eingeführt

5. April 1883
Der Landtag beschäftigt sich mit den königlichen Schulden

1. August 1883
Die Wasserleitung aus dem „Mangfallgebiet“ wird eingeweiht

29. September 1885
Bei den „Konservativen“ besteht keine Neigung für eine Finanzhilfe

Ab 1886
Ludwig Thoma studiert „Forstwirtschaft“ und „Jura“

19. Juni 1886
er Leichnam König Ludwigs II. wird beigesetzt

Oktober 1886
Der Leichnam König Ludwigs II. wird in einen Sarkophag umgebettet

16. September 1887
Die Münchner Haupt-Synagoge wird eingeweiht

1888
Das „Kreuzviertel“ wird als „Stadtbezirk IV“ bezeichnet

Nach 1890
Hugo Alois von Maffei und die „Siemens-Schuckert AG“

Ab 1890
Ludwig Thoma absolviert sein „Rechtspraktikum“

20. Januar 1890
Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

1891
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

28. September 1893
Der „32. Landtag“ beginnt

1894
Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

17. Oktober 1894
Ludwig Thoma ist Rechtsanwalt am „Amtsgericht Dachau“

12. Juni 1895
Der „Wittelsbacher Brunnen“ am Lenbachplatz wird eingeweiht

1896
Ludwig Thoma arrangiert eine „25-Jahr-Siegesfeier“

1897
Die „SPD“ fordert die „Trennung von Staat und Kirche“

1897
Ludwig Thomas Erstlingswerk „Agriccola“ erscheint

29. Oktober 1898
Ludwig Thomas erster Artikel erscheint im „Simplicissimus“

1899
Ludwig Thoma verkauft seine „Anwaltskanzlei“ in Dachau

1899
Ludwig Thoma polemisiert im „Simplicissimus“ gegen politisierende Frauen

2. Mai 1899
Pater Rupert Mayer erhält die „Priesterweihe“

17. Juli 1899
„Zentrum“ und „SPD“ schließen ein Wahlbündnis

28. September 1899
Beginn der Sitzungsperiode des „33. Landtags“

21. März 1900
Ludwig Thoma ist festangestellter Chefredakteur beim „Simplicissimus“

1901
Das „Hotel Oberpollinger“ wird an ein Textilunternehmen verkauft

1902
Ludwig Thomas Komödie „Die Lokalbahn“ wird uraufgeführt

Seit dem Jahr 1903
Michael Faulhaber stuft Frauen als „Menschen zweiter Wahl“ ein

14. April 1903
Das „Hotel Oberpollinger“ wird abgerissen

1905
Ludwig Thomas „Lausbubengeschichten“ werden veröffentlicht

15. Februar 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ ist fertiggestellt

14. März 1905
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ wird „früh 8 Uhr“ eröffnet

Mai 1905
Ludwig Thoma veröffentlicht seinen Roman „Andreas Vöst“

26. Juni 1905
Ludwig Thoma wird zu einer Gefängnisstrafe verurteilt

17. Juli 1905
Erneutes „Wahlbündnis“ zwischen der „SPD“ und dem „Zentrum“

28. September 1905
Große Veränderung bringt die „Landtags-Sitzungsperiode“

1906
Ludwig Thoma veröffentlicht „Tante Frieda. Neue Lausbubengeschichten“

Ab 1906
Ludwig Thoma schreibt für die Zeitschrift „März“

1906
Ludwig Thoma kauft ein Grundstück auf der „Tuften“

9. April 1906
Der „Entwurf zum Wahlgesetz“ wird eingebracht

6. Oktober 1906
Ludwig Thoma muss eine sechswöchige Haft antreten

Ab 1907
Im „Simplicissimus“ erscheinen die „Filserbriefe“ von Ludwig Thoma

26. März 1907
Ludwig Thoma heiratet Marietta de Rigardo

31. Mai 1907
Landtagswahlen mit dem neuen „Mehrheitswahlrecht“

27. September 1907
Der 35. Landtag will das Verhältniswahlrecht durchsetzen

8. April 1908
Ludwig Thoma bezieht sein neues Haus „Tuften 12“

20. November 1908
Die Komödie „Moral“ von Ludwig Thoma wird in Berlin uraufgeführt

21. November 1908
Ludwig Thomas Komödie „Moral“ wird auch in München erstmals aufgeführt

1911
„Der Wittiber“ von Ludwig Thoma kommt in die Buchläden

19. Februar 1911
Michael Faulhaber wird im „Kaiserdom“ zu Speyer inthronisiert

Um Mai 1911
Bischof Faulhaber löst sämtliche „Simultankirchen“ auf

Juni 1911
Ludwig Thomas Ehe mit Marietta de Rigardo wird geschieden

14. November 1911
Prinzregent Luitpold löst den „Landtag“ vorzeitig auf

8. Januar 1912
Pater Rupert Mayer kommt nach München

31. Dezember 1912
Ludwig Thomas Bildergeschichte „Ein Münchner im Himmel“

1. Mai 1913
Bischof Michael Faulhaber wird in den Adelsstand erhoben

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das „Café Fahrig“

28. Juli 1914
Der „Kaffeehaus-Besitzer“ Franz Fahrig verteidigt sich im „Staatsanzeiger“

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

15. August 1914
Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

22. August 1914
Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

April 1915
Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

26. April 1916
Die „Muttergottes“ wird zur „Patronin des Königreichs Bayern“

14. Oktober 1916
König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

30. Dezember 1916
Pater Rupert Mayer wird schwer verwundet

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

23. Januar 1917
Rupert Mayers linkes Bein muss zum zweiten Mal amputiert werden

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Bischof werden

19. April 1917
Die „Jesuitengesetze“ werden in Deutschland endgültig aufgehoben

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird „8. Erzbischof von München und Freising“

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den „Münchner Bischofsstuhl“

14. September 1917
Ludwig Thoma wird Gründungsmitglied der „Deutschen Vaterlandspartei“

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

8. November 1918
Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

8. November 1918
Der Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern konstituiert sich

8. November 1918
Kurt Eisner stellt das neue Kabinett zusammen

8. November 1918
Eine Provisorische Bayerische Regierung wird gebildet

8. November 1918
Kurt Eisner kürzt als erstes sein hohes Gehalt

8. November 1918
Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

15. November 1918
Kurt Eisners Regierungsprogramm

18. November 1918
Aufruf zum Inneren Widerstand gegen die neue Staatsform

22. November 1918
Eine Republikanische Schutztruppe wird gegründet

31. Dezember 1918
„Regierung Eisner“ als „Regierung von Jehovas Zorn“ bezeichnet

1. Januar 1919
„Geistliche Schulaufsicht“ abgeschafft

25. Januar 1919
Der obligatorische „Religionsunterricht“ wird abgeschafft

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

21. Februar 1919
Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der „Bluttat“ steht

26. Februar 1919
Bewaffnete Aktivisten stürmen das „Erzbischöfliche Palais“

26. Februar 1919
Faulhaber: „Warum wird Eisner wie ein König begraben?“

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

10. Mai 1919
Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 „Kolpinggesellen“

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische „Weimarer Verfassung“ ab

Seit dem 15. Juli 1920
Ludwig Thoma schreibt für den Miesbacher Anzeiger

4. November 1920
Erzbischof Michael von Faulhaber soll „Kardinal“ werden

7. November 1920
Eine „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird enthüllt

1921
Pater Rupert Mayer tritt im „Bürgerbräukeller“ ans Rednerpult

7. März 1921
Michael von Faulhaber wird zum „Kardinal“ erhoben

20. März 1921
„Kardinal“ Michael von Faulhaber wieder in München

27. Juli 1921
General Erich Ludendorff besucht Ludwig Thoma auf der „Tuften“

6. August 1921
Ludwig Thoma wird an seinem „Magenkrebs“ operier

18. August 1921
Im „Miesbacher Anzeiger“ erscheint der letzte Hassartikel von Ludwig Thoma

26. August 1921
Ludwig Thoma stirbt in seinem Haus „Tuften 12“

29. August 1921
Ludwig Thoma wird am Friedhof in Egern beerdigt

18. Oktober 1921
Ex-König Ludwig III. stirbt in seinem ungarischen Exil Sárvár

4. November 1921
Die sterblichen Überreste werden in die „Ludwigskirche“ gebracht

5. November 1921
Trauerzeremonie für das Königspaar

28. November 1921
Pater Rupert Mayer wird „Präses der Marianischen Männerkongregation“

1. Dezember 1921
Die „Jesuiten“ übernehmen die Seelsorge in „Sankt Michael“.

27. August 1922
Der „Deutsche Katholikentag“ in München wird eröffnet

30. August 1922
Konrad Adenauer widerspricht „Kardinal“ Michael von Faulhaber

19. September 1922
Faulhaber verhindert Ordensverleihung an Adenauer

14. Januar 1923
Pater Rupert Mayer spricht gegen die „Besetzung des Ruhrgebiets“

6. November 1923
Kardinal Faulhaber verweigert sich gegenüber „Reichskanzler“ Stresemann

29. März 1924
Das „bayerische Konkordat“ - ein Staatsvertrag

März 1925
Faulhaber verweigert dem „Reichspräsidenten“ Ebert das „Trauergeläut“

15. August 1925
Pater Rupert Mayer führt die „Bahnhofsgottesdienste“ in München ein

16. Juli 1926
Pater Rupert Mayer wird „Präfekt am Bürgersaal in München“

8. Januar 1927
Rudolph Karstadt übernimmt das „Kaufhaus Oberpollinger“

Oktober 1928
Rudolph Karstadt gibt das „Magazin für Mode, Heim und Welt“ heraus

1930
Erfolg: Ludwig Thoma wird die bösartige Figur des „Dr. Matthäi“.

9. September 1930
„Brandbrief“ an Kardinal Michael von Faulhaber und die „Bischofskonferenz“

18. November 1930
Die Bischöfe beschäftigen sich mit dem Nationalsozialismus

1931
Der „Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund“ führt an

4. Mai 1931
Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße wird eröffnet

1932
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern unter dem Südturm

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

5. März 1933
Die gemeinsamen Feinde der katholischen Kirche und der NSDAP

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

13. März 1933
Päpstlicher Dank an Adolf Hitler

23. März 1933
Das „Christentum“ als „unerschütterliche Grundlage des Dritten Reiches“

24. März 1933
Faulhaber: Mehr Toleranz gegenüber der neuen Regierung

30. März 1933
Faulhaber rechtfertigt die Ausschreitungen gegen die Juden

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

1. April 1933
Heinrich Himmler wird „Politischer Polizeikommandeur in Bayern“

5. April 1933
Ärger über einen Artikel gegen den „Judenboykott“

8. April 1933
Faulhaber erklärt sich als nicht zuständig für die Juden

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

28. April 1933
Der „Bayerische Landtag“ tritt letztmals zusammen

29. April 1933
Der Bayerische Landtag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz

6. Mai 1933
Die erste Bücherverbrennung durch die Hitlerjugend

10. Mai 1933
Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs „Nachverbrennungs-Aufruf“

Um den 15. Mai 1933
Den Nationalsozialisten sind die „Kaufhäuser“ ein Dorn im Auge

8. Juli 1933
Das „Konkordat“ wird paraphiert

20. Juli 1933
Das „Konkordat“ wird ratifiziert

10. September 1933
Das „Konkordat“ mit dem „Heiligen Stuhl“ tritt in Kraft

3. Dezember 1933
Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

6. Januar 1934
Kardinal Faulhaber verteidigt Adolf Hitler

30. Januar 1934
Bischöflicher Fahnenschmuck zum Jahrestag der Machtübernahme

26. März 1934
Kardinal Faulhaber nimmt Hitler erneut in Schutz

10. Juli 1934
Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

24. Juli 1934
Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

15. November 1934
Attentat auf Pater Rupert Mayer in Pasing verfehlt sein Ziel

Januar 1936
Pater Rupert Mayer muss sich wegen seiner Predigten rechtfertigen

8. Mai 1936
Pater Rupert Mayer wird vom Staatsanwalt verwarnt

7. Juni 1936
Ein Vaterunser für das Leben des Führers

4. November 1936
Faulhabers Unterredung mit Adolf Hitler

24. November 1936
Faulhaber berichtet über die „Harmonie am Obersalzberg“

30. Dezember 1936
Faulhabers Unterstützung im Abwehrkampf gegen den Bolschewismus

Ab Januar 1937
Pater Rupert Mayer predigt gegen die Nationalsozialisten

24. Januar 1937
Rupert Mayer: „Die Zeiten sind vorbei, wo wir geglaubt haben

14. Februar 1937
Mit dem Konkordat der Nazi-Regierung das Vertrauen ausgesprochen

7. April 1937
Pater Rupert Mayer erhält Redeverbot für das gesamte Reichsgebiet

5. Juni 1937
Rupert Mayer wird wegen „Nichtbeachtung des Redeverbots“ inhaftiert

22. Juli 1937
Kanzelmissbrauch und Heimtückegesetz

26. Dezember 1937
Pater Rupert Mayer beginnt wieder zu predigen

5. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird erneut verhaftet

15. Januar 1938
Pater Rupert Mayer im „Gefängnis Stadelheim“ inhaftiert

17. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird ins „Gefängnis in Landsberg“ eingeliefert

5. Mai 1938
Pater Rupert Mayer wird vorzeitig entlassen

11. Juni 1938
Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der „Matthäuskirche“

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die „Reichskristallnacht“ nimmt ihren Anfang

9. November 1938
„Propagandaminister“ Goebbels hält eine „antisemitische Hassrede“

9. November 1938
Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

10. November 1938
„Propagandaminister“ Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine „Sühneverordnung“ für Juden

18. November 1938
Die „Israelitische Kultusgemeinde“ muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

9. Juni 1939
Pater Rupert Mayer gibt bei der „Gestapo“ eine Erklärung ab

3. November 1939
Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

Nach dem 8. November 1939
Faulhaber beglückwünscht Hitler zu seiner „glücklichen Rettung“

23. Dezember 1939
Pater Rupert Mayer erhält im „KZ Sachsenhausen-Oranienburg“ Einzelhaft

7. August 1940
Pater Rupert Mayer wird ins „Kloster Ettal“ verbannt

16. Juni 1941
Der „Jesuitenpater“ Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als „Seelsorger“

Februar 1942
Alfred Delp nimmt Verbindungen zum „Kreisauer-Kreis“ auf

25. April 1944
Die „Bürgersaalkirche“ wird bei einem Bombenangriff zerstört

Nach dem 26. August 1944
Faulhabers „Treueverhältnis gegenüber dem Führer“

22. November 1944
Erste Bomben treffen die „Frauenkirche“

7. Januar 1945
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ brennt vollkommen aus

2. Februar 1945
Der „Jesuitenpater“ Alfred Delp wird in Berlin-Plötzensee gehängt

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

11. Mai 1945
Pater Rupert Mayer kehrt nach „Sankt Michael“ zurück

28. Mai 1945
Fritz Schäffer wird von den Amerikanern als „Ministerpräsident“ eingesetzt

3. Oktober 1945
Pater Rupert Mayer gibt die „Marinaische Männerkongregation“ ab

1. November 1945
Pater Rupert Mayer erleidet während der Messe einen Schlaganfall

23. Februar 1946
Adenauer: „Die Bischöfe hätten viel verhindern können

28. September 1946
Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

2. Dezember 1946
Das Konkordat wird in der Bayerischen Verfassung abgesichert

1947
Bei „Oberpollinger“ wird die Verkaufsfläche erweitert

23. Mai 1948
Pater Rupert Mayers Gebeine werden in die „Bürgersaalkirche“ überführt

1949
Die Umsätze des „Kaufhauses Oberpollinger“ steigen unaufhörlich

5. März 1949
Michael von Faulhaber erhält die Münchner „Ehrenbürgerschaft“

29. Oktober 1949
Das große „Rama Dama“

26. Juni 1950
Kardinal Faulhaber leitet die „Seligsprechung“ von Rupert Mayer ein

1. November 1950
Papst Pius XII. verkündet das vierte und bisher letzte „Marianische Dogma“

28. Dezember 1950
Der „US-Landeskommissar“ George Schuster ehrt Faulhaber

27. März 1952
Attentat auf Bundeskanzler Konrad Adenauer

12. Juni 1952
„Kardinal“ Michael von Faulhaber stirbt

Nach dem 12. Juni 1952
Die „Münchner Jüdische Zeitung“ würdigt Faulhabers Eintreten

8. Juli 1952
Der erste Zebrastreifen Deutschlands in der Neuhauser Straße

9. August 1952
Joseph Wendel zum „9. Erzbischof von München und Freising“ ernannt

12. Januar 1953
Joseph Wendel wird zum „Kardinal“ ernannt

1954
Sep Ruf baut die teilweise zerstörte „Karmeliten-Kirche“ um

1954
Oberpollinger: „Außen im vertrauten Kleid - Innen nach der neuen Zeit“

Ab 31. Juli 1960
Der „37. Eucharistische Weltkongress“ tagt in München

31. Dezember 1960
Joseph Wendel stirbt nach der „Silvester-Andacht“

3. Juli 1961
„Kardinal“ Julius Döpfner wird „10. Erzbischof von München und Freising“

30. September 1961
„Kardinal“ Julius Döpfner wird inthronisiert

1962
Die erste „Münchner Wehrkundetagung“

1963
Die „Münchner Wehrkundetagung“ erstmals im „Hotel Bayerischer Hof“

1964
Zurechtgerückt: Das „Kaiser-Ludwig-der-Baier-Monument“

24. Juni 1966
Die neue „Münchner Linie“ wird bei den Beatles-Konzerten eingesetzt

1. Januar 1967
Die Innenstadtbezirke werden zum „Stadtbezirk 1 - Altstadt“

1969
Falk Volkhardt kauft das „Montgelas-Palais“

14. Januar 1969
Schwierige Benennung von zwei Straßen in Neu-Perlach

30. Juni 1972
Zwei neue Brunnen vor der „Frauenkirche“

30. Juni 1972
Die 199 Wasserstrahlen des „Springbrunnens am Stachus“

Februar 1973
Stadtrat Siegmar Geiselberger regt die „Errichtung einer Gedenktafel“ an

Um den 13. Dezember 1973
Der „Ältestenrat“ spricht sich für eine „Eisner-Gedenktafel“ aus

Um Januar 1974
Die „Eisner-Gedenktafel“ soll am „Montgelas-Palais“ angebracht werden

17. Juli 1974
John Lennon soll erneut die USA innerhalb von 60 Tagen verlassen

1976
Der Stadtrat beschließt das „Anbringen einer Gedenktafel für Kurt Eisner“

24. Juli 1976
Kardinal Julius Döpfner stirbt vollkommen unerwartet

8. November 1976
Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner wird am Promenadeplatz enthüllt

28. Mai 1977
Joseph Ratzinger empfängt die „Bischofsweihe“

27. Juni 1977
Joseph Ratzinger wird Kardinal

1980
Die „Wasserglocken“ werden durch „Bronzepilze“ ersetzt

1981
Carl Amery: „Es gehört zu den Merkwürdigkeiten Bayerns ...“

1. März 1982
„Kardinal“ Joseph Ratzinger trifft in Rom ein

28. Oktober 1982
Friedrich Wetter wird „12. Erzbischof von München und Freising“

25. Mai 1985
Friedrich Wetter wird „Kardinal“

20. August 1985
Ein Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“

16. September 1985
Der Bezirksausschuss will kein Kurt-Eisner-Denkmal errichten

30. Oktober 1985
Ein „würdiges Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße“

21. Februar 1986
„Das andere Bayern“ setzt „Das unsichtbare Denkmal“ für Kurt Eisner

27. Februar 1986
Der „Bauausschuss“ lehnt ein „Eisner-Denkmal“ ab

5. März 1986
Die „Kommission Kunst am Bau“ beschäftigt sich mit dem „Eisner-Denkmal“

3. Mai 1987
Papst Johannes Paul II. spricht Pater Rupert Mayer „selig“

21. Februar 1988
Ein „Gedenkstein“ für den „Freistaat-Gründer“

Anfang Oktober 1988
Das „Kurt-Eisner-Boden-Denkmal“ wird genehmigt

Um den 3. Oktober 1988
Das „Kurt-Eisner-Denkmal“ von Erika Maria Lankes wird akzeptiert

2. Februar 1989
Der „Bauausschuss“ stimmt dem „ebenerdigen Bodendenkmal“ zu

22. Februar 1989
Der Streit um die „richtige Inschrift“ am „Eisner-Bodendenkmal“

7. November 1989
Das „Kurt-Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße“ wird eingeweiht

1991
Umbenennung in „Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik (MSK)“

1. September 1992
Der neue „1. Stadtbezirk - Altstadt-Lehel“

8. November 1993
Der CSU-Vorsitzende Theo Waigel drückt sich beim „Festakt“

16. November 1993
„... Bayern einen Winter lang vor dem totalen Chaos bewahrt“

1994
Pater Anselm Bilgri bietet Sepp Krätz den „Andechser am Dom“ an

23. September 1995
Kardinal Wetter heizt die Stimmung gegen das Intoleranzedikt an

1999
Horst Teltschik wird Vorsitzender der „Sicherheitskonferenz“

12. November 2002
Der Leichnam der evangelischen Königin Therese wird umgebettet

2005
Joseph Ratzingers alten „VW Golf“ um 189.000 € verkauft

19. April 2005
„Kardinal“ Joseph Ratzinger wird zum Papst gewählt

25. April 2005
Die „Gedenktafel“ für Kurt Eisner am Promenadeplatz ist verschwunden

25. April 2005
Maximilian Joseph Graf von Montgelas bekommt ein Denkmal

2. Februar 2007
Kardinal Wetter tritt als „Erzbischof“ zurück

30. November 2007
Reinhard Marx wird „13. Erzbischof von München und Freising“

2008
Wolfgang Ischinger übernimmt den Vorsitz der „Sicherheitskonferenz“

2. Februar 2008
Reinhard Marx wird in sein neues Amt eingeführt

Juni 2009
Das „Michael-Jackson-Memorial“ auf dem „Promenadeplatz“

20. November 2010
Reinhard Marx wird „Kardinal“

19. Oktober 2013
Die „Marianische Kongregation“ feiert ihren 450. Jahrestag

31. Dezember 2013
Die Pfandhausbetreiber können ihr Schmuddel-Image ablegen

31. Januar 2014
Im „Hotel Bayerischer Hof“ beginnt die 50. „Münchner Sicherheitskonferenz“

12. März 2014
Reinhard Marx wird „Vorsitzender der deutschen Bischofskonferenz“

13. März 2014
Sepp Krätz handelt mit dem „Landgericht“ einen Deal aus

14. April 2014
Sepp Krätz zieht seinen Antrag für das „Frühlingsfest“ zurück

23. April 2014
Der „Wiesnwirt“ Sepp Krätz verliert seine „Schanklizenz“

19. Mai 2014
Sepp Krätz erreicht vor dem Verwaltungsgericht einen Etappensieg

20. Mai 2014
Das „KVR“ legt beim „Verwaltungsgerichtshof“ Beschwerde ein

8. Juli 2014
Der Verwaltungsgerichtshof entzieht Sepp Krätz endgültig die Konzession