Fakten - Berg am Laim - West

13. Februar 1327
Der verheerendste „Stadtbrand“ der Münchner Geschichte

22. April 1418
Ein verheerendes Großfeuer zerstört weite Teil der Stadt

24. April 1429
Ein Stadtbrand vernichtet große Areale

1618
München verfügt über 1.771 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

1691
Kurfürst Joseph Clemens lässt den „Kölner Ziegelstadel“ bauen

1769
„Handwerks-Gerechtigkeiten“ können vererbt oder verkauft werden

1781
Von 986 „Handwerksgerechtigkeiten“ ruhen insgesamt 66

1802
München verfügt über 1.397 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

5. September 1803
Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

1. April 1816
Johann Georg Soldner erhält die „provisorische Sternwarte“

31. Dezember 1827
In ganz Bayern gibt es etwas mehr als 350 Ziegeleien

1836
In Bayern werden 1.125 Ziegelstadel,betrieben

1837
Die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten im Münchner Osten

1855
Schwerreiche Bauern und halbe Existenzen

1856
Die „Gemeinstraß nach Loretto“ heißt jetzt offiziell „Bergerstraße“

1856
Der Berliner Baumeister Friedrich Hoffmann erfindet den „Ringofen“

1860
Die Münchner „Ziegeleibesitzer“ schließen sich zusammen

31. Dezember 1861
3.840 „Ziegelstadel“ gibt es in ganz Bayern

Um 1870
Jährlich kommen etwa 15.000 Saisonarbeiter aus der Gegend von Udine

Januar 1871
Dreißig Handwerksmeister gründen den Meisterverein in München e.G.

1874
Die „Bergerstraße“ wird in „Berg-am-Laim-Straße“ umbenannt

1874
Joseph Behringer betreibt im Münchner Osten den ersten „Ringofen“

1876
Adolph Brougier wird Teilhaber der Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“

1877
60 „Ziegeleien“ zwischen Ramersdorf und Unterföhring

1878
Von den Arbeitsbedingungen der Ziegeleiarbeiter

1879
Die italienischen „Ziegeleiarbeiter“ kommen schneller nach Bayern

1880
Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ beschäftigt 37 Personen.

16. November 1884
Die Marke „Marco Polo Tee“ im „Register der geschützten Markenzeichen“

1887
Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ erwirbt ein Grundstück

1887
Kommentierte Berichte der „Fabrikinspektoren“

1888
Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ an der Mühldorfstraße 20

1889
Sebastian Kneipp legt sich mit den „Bohnenkaffee-Herstellern“ an

24. April 1890
Sebastian Kneipp macht Reklame für „Kneipps-Malzkaffee“

1891
Die Marke „Kathreiner‘s Kneipp Malzkaffee“ wird patentiert

1891
Italienische „Sammelklassen“ in der Haidhauser „Wörthschule“

1892
Der „Chinesische Teesalon“ in der Burgstraße 16

31. Dezember 1892
177 Beschäftigte bei der Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“

31. Dezember 1895
1.359 Einwohner und 905 italienische „Ziegelarbeiter“

1897
Die Unternehmensgründer scheiden aus

1898
Hohe Geldstrafen für Verstöße gegen die Betriebsordnung

1899
„... eine fast unausrottbare Abneigung gegen Lehmarbeit“

1901
Für die „italienischen Arbeiter“ genügen die Zustände ohnehin

1902
Eine 17-stündige Arbeitszeit in der Ziegelei

1903
Adolph Brougier ist Eigentümer des Anwesens Richard-Wagner-Straße 5

Bis 1908
Die Stimmabgabe bei politischen Wahlen ist an Besitz gebunden

1. Juli 1913
Eingemeindung von Berg am Laim

1926
Das Anwesen Friedenstraße 40 gehört der Firma „L. Bernheimer oHG“

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

19. Juli 1940
Den Juden werden die Telefonanschlüsse gekündigt

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

17. Dezember 1951
Die „Feuerwache 5“ an der Anzinger Straße wird bezogen

1953
Die Familie Bernheimer verkauft ihr Grundstück an der Friedenstraße 40

1962
In 14 Münchner „Ziegeleien“ werden 100 Millionen Steine gebrannt

1. April 1964
Die „Feuerwache 5“ erhält eine neue Adresse

1982
Die Landeshauptstadt erwirbt Teile des „Milchhofs München“

1987
Die „Milchhof München GmbH“ wird liquidiert

1991
Die Abräumarbeiten für das „Technische Rathauses“ beginnen

1993
Ein Wettbewerb für das Technische Rathaus

9. Dezember 1997
„Richtfest“ am „Technischen Rathaus“ an der Friedensstraße

2007
Der Stadtrat beschließt „Rund um den Ostbahnhof - ROst“

10. Januar 2016
In Europas größter Party-Zone gehen die Lichter aus

28. Januar 2016
Richtfest für das Technologiezentrum II der Firma Rohde & Schwarz

24. November 2016
Der „Freistaat Bayern“ schließt mit Werner Eckart einen Vertrag

9. Dezember 2016
Der „Architekten-Wettbewerb“ für den neuen „Konzertsaal“ startet

Um Januar 2017
Die „Baubehörde“ wählt aus 206 Bewerbungen 35 Teilnehmer aus

14. Februar 2017
Die „Staatsregierung“ akzeptiert die juristische Schlappe

3. Mai 2017
Die „Vergabekammer“ weist den erneuten „Nachprüfungsantrag“ zurück

18. Mai 2017
Architekt Stephan Braunfels zieht vors Oberlandesgericht

18. Mai 2017
Die Entscheidung im Architekten-Wettbewerb wird gefällt

10. August 2017
Die Beschwerde des Architekten Stephan Braunfels wird zurückgewiesen