Fakten - Münchner Zeitensprünge

3. Mai 1140
König Konrad III. verleiht dem Freisinger Bischof Otto I. viele Rechte

8. September 1156
Herzog Heinrich XII. „der Löwe“ erhält das „Herzogtum Baiern“

Um 1157
Die „Salzstraße“ wird nach „Munichen“ umgeleitet

14. Juni 1158
Der „Augsburger Schied“ - Münchens Geburtsurkunde

22. September 1158
Bischof Otto I. von Freising stirbt

Nach dem 11. November 1158
Unrechtmäßige „Verlegung des Marktrechts“ von Freising nach Föhring

Um den 1. Februar 1176
Der Bruch zwischen Friedrich Barbarossa und Heinrich „dem Löwen“

Um den März 1176
Heinrich „der Löwe“ hält sich letztmalig in seinem baierischen Herzogtum auf

29. Mai 1176
In der „Schlacht bei Legano“ werden die kaiserlichen Truppen besieg

24. Juli 1177
Frieden zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III.

Um April 1178
Der „Kölner Fürstbischof“ Philipp überfällt die Stammlande Herzog Heinrichs

11. November 1178
Herzog Heinrich erhebt Klage gegen „Fürstbischof“ Philipp von Köln

13. Januar 1179
Herzog Heinrich der „Löwe“ wird als „Angeklagter“ vorgeladen

24. Juni 1179
Heinrich der Löwe erscheint nicht auf dem „Hoftag in Magdeburg“

Juli 1179
Das „volksrechtliche Verfahren“ wird mit einem „lehnsrechtlichen“ überlagert

17. August 1179
Herzog Heinrich „der Löwe“ wird drei Mal vorgeladen

Um 1180
Die erste Isarbrücke entsteht

13. Januar 1180
Herzog Heinrich „der Löwe“ verliert alle „Reichslehen“

13. April 1180
„Fürstbischof“ Philipp von Köln hat sein Ziel erreicht

Um den 28. Juni 1180
Über Heinrich XII. dem Löwen wird die „Oberacht“ verhängt

13. Juli 1180
Kaiser Barbarossa widerruft die Belehnung des Herzogtums Baiern

16. September 1180
Herzog Otto I. erhält das restliche Herzogtum Baiern

Ab 16. September 1180
Die Wittelsbacher führen den Adler in ihrem Wappen

11. November 1181
Herzog Heinrich der Löwe muss sich dem Kaiser zu Füßen werfen

1207
Die erste Nennung Münchens als „Bürgergemeinde“ = Stadt

1221
Die „Annalen des Klosters Schäftlarn“ nennen München erneut als Stadt

1240
Die Wittelsbacher verdrängen den Freisinger Bischof aus München

24. November 1271
München erhält eine zweite Pfarrei

29. April 1273
Papst Gregor X. bestätigt die Gründung der „Frauen-Pfarrei“

1315
Die „Freiung“ des Marktplatzes wird von König Ludwig „dem Baiern“ verbrieft

1343
Der „Bürgerbrunnen“, der spätere „Fischbrunnen“, wird erstmals genannt

1378
Der „Bürgerbrunnen“ heißt jetzt „Marktbrunnen“

1415
Jakob Klewber besitzt in der Wein- und Landschaftsstraße ein Haus

1422
Eine „Wasserstube am Gasteigberg“ wird erstmals genannt

25. Juni 1429
Die Stadt betreibt ihren ersten „städtischen Ziegelofen“ in Haidhausen

6. März 1445
Arme Leute aus Oberbaiern kommen für „Schanzarbeiten“

1460
Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

1467
Arbeiten an der „Wasserstube“ und am Rohrleitungssystem

9. Februar 1468
Grundsteinlegung für die „Frauenkirche“

1470
Jörg von Halspach beginnt mit dem Neubau des [Alten] „Rathauses“

1476
Die Ausschmückung des „Fest- und Tanzsaales“ im „Alten Rathaus“ beginnt

Um Oktober 1477
Der Rohbau der „Frauenkirche“ ist fertig gestellt

1480
16 „Moriskentänzer“ für das „Alte Rathaus“

1488
Der Bau der „Frauenkirche“ ist vollendet

Um 1490
Ein „Hochgrab“ für Kaiser Ludwig den Baiern in der „Frauenkirche“

1492
Die „Salvatorkirche“ als „Friedhofskirche“ für die „Frauenkirche“

1492
München wird als eine vornehme Stadt, als „citta noblissima“, beschrieben

1511
Münchens ältestes „Brunnhaus“ wird gebaut

1517
Dieses Jahr ist nachweislich kein Pestjahr !

1518
Die Grundlage für eine einheitliche „Gerichtsverfassung“ geschaffen

1523
Am „Marktbrunnen“ wird eine Glocke angebracht

1523
Der Streit um die Heiligsprechung des Bischofs Benno von Meißen

Etwa 1525
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Bis 1525
Die „Frauenkirche“ erhält die „welschen Hauben“

1554
Die Stadt lässt ein zweites „Brunnwerk“ errichten

1555
Die ältesten Münchner „Wasserbriefe“

1556
Das „Wasserhaus auf dem Isarberg“ wird erneuert

1563
Der Jesuiten Petrus Canisius predigt die „Hexenverfolgungen“

24. Februar 1568
Ein festliches Turnier zur öffentlichen Unterhaltung

Um 1580
Der „Jesuitenpater“ Jeremias Drexel bekämpft die Hexen

1582
Der „Augsburger Schied“ vom 14. Juni 1158 wird erstmals veröffentlicht

1587
Die „Brunnwerke“ am „Lilienberg“ und im „Brunnthal“ gehen in Betrieb

10. März 1590
Die Einstellung gegenüber den „Hexenverfolgungen“ ändert sich

2. April 1590
Das Verfahren zur „Gesetzgebung gegen das Hexenverbrechen“

6. April 1590
Die Hexen-Gutachten des „Hofrats“ und der „Universität Ingolstadt“

Mai 1590
Der „Hofrat“ erlässt die „Gemeine General Instruction“

Oktober 1590
Den „Hexenmalen“ kommt keine Beweiskraft mehr zu

1591
Die Familie Pämb lebt im „Kelheimer Armenhaus“

1598
Eine „Zaubergesellschaft“ sitzt in der „Schergenstube“ in Haft

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Mai 1600
Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Mai 1600
Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die „Hofkommissare“ fällen ihr Urteil im „Pappenheimer-Prozess“

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum „Schrannenplatz“ geführt

29. Juli 1600
Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

29. Juli 1600
Die „Teufelsbrut“ wird „unter jämmerlichem Geschrei“ verbrannt

29. Juli 1600
Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal „aufgezogen“

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

26. November 1600
Die „Scheiterhaufen“ lodern auf dem Münchner „Galgenberg“ erneut

1604
Der heilige Benno wird zum „Stadtpatron Münchens“ erklärt

1606
Herzog Maximilian I. gestaltet das „Hochgrab“ Kaiser Ludwigs des Baiern um

1606
Die Madonnenfigur kommt auf den Hochaltar der „Frauenkirche“

1608
Die „schwarze Christlin“ kommt mit etlichen „Ansegenweibern“ in Haft

12. April 1608
Dr. Wagnereckh präsentiert sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Mai 1608
Der „Beyerin von Winden“ wird der „Hexen“-Prozess gemacht

26. Mai 1608
„Schadenszauber und Hexerei“ auch in Donauwörth

März 1609
Der „Donauwörther Hexenprozess“ greift auf Wemding über

30. März 1610
Friedrich Förner erlässt für Bamberg ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Um Mai 1610
„Hofrat“ Wagnereckh legt sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ vor

Oktober 1610
Ein „Aberglaubens- und Hexenmandat“ für das „Hochstift Augsburg“

24. Januar 1611
Dr. Cosmas Vagh legt dem „Hofrat“ sein „Hexen-Mandat“ vor

Februar 1611
Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ geht in Druck

12. Februar 1611
Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ liegt gedruckt vor

28. März 1611
Der „Geheime Rat“ will das „Hexen-Mandat“ nicht veröffentlichen

Um Juli 1611
Der „Hexenrichter“ Dr. Gottfried Sattler muss in den „Falkenturm“

1612
Die verfolgungskritischen „Politiker“ kriegen die Mehrheit

Ab 1612
In den fränkischen „Hochstiften“ weitere „Hexenverfolgungen“

21. Januar 1612
Eine „Strafarbeit“ für die voreiligen Juristen

März 1612
Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ wird veröffentlicht

21. Juli 1612
Das „Aberglaubens- und Hexenmandat“ zeigt keine große Wirkung

1613
Der Münchner „Henker“ Hans Stadler wird wegen „Zauberei“ angeklagt

23. Mai 1613
Dr. Gottfried Sattler wird in Markt Schwaben hingerichtet

1614
Der zwölfjährige Onophrius Mießl kommt in den Verdacht der „Hexerei“

12. September 1615
Das „Münchner Stadtgericht“ kommt unverhofft zu einem „Hexenprozess“

4. Dezember 1615
Der „Stadtrat“ beschließt die Hinrichtung der drei „Hexen“

Ab 1616
In Bamberg müssen 159 Menschen als „Hexen“ sterben

Ab 1616
In Würzburg kommt es zu Hexen-Verfolgungen

21. Januar 1616
Der „Hexenprozess“ gegen die Familie Schwerzin wird wieder aufgenommen

Um August 1616
Tagelöhner müssen das Wasserrad mit ihrer Körperkraft antreiben

29. September 1616
Das „Landrecht“ stellt die „Rechtseinheit“ in Baiern her

8. November 1616
„Elsl“ Schwerzin wird als „Hexe“ hingerichtet

1617
Im „Bistum Eichstätt“ beginnen die Hexen-Verfolgungen

1618
München verfügt über 1.771 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

1618
Hexenprozesse gegen Kinder in Augsburg

Um Januar 1618
„Bärbl“ Schwerzin wird dem „Heiliggeist-Spital“ übergeben

Ab 1619
Das „Ludwigsmonument“ befindet sich nahe dem „Bennobogen“

Ab 1624
Das „Alte Rathaus“ wird im Stil der Spätrenaissance umgestaltet

Etwa 1625
Der „Marktbrunnen“ trägt die Bezeichnung „Fischbrunnen“

Ab 1625
Im „Fürstbistum Bamberg“ werden 630 Menschen als „Hexen“ hingerichtet

Ab 1626
Die „Hexenverfolgungen“ in Bistum Würzburg werden ausgeweitet

1626
Erste Stimmen der „Jesuiten“ gegen die „Verfolgung der Hexen“

1. März 1627
Ursula Bonschab wird der „Hexerei“ beschuldigt

8. Mai 1627
Ursula Bonschab wird „von Rechts wegen“ als „Hexe“ verbrannt

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

Ab 1629
Wemding ist erneut das Zentrum einer „Hexenverfolgung“

1629
Auch Ingolstadt bekommt noch einen „Hexenprozess“

6. Juli 1629
Erfolgreiche Einführung einer neuen „Foltermethode“

12. Januar 1631
„Hexen“ werden begnadigt, wenn sie sich freiwillig stellen

Mai 1631
Friedrich Spees Schrift gegen Folter und „Hexen-Verfolgungen“

17. Mai 1632
Die Münchner Stadtväter überreichen Gustav II. Adolf die Stadtschlüssel

Nach dem 20. Mai 1632
Kurfürst Maximilian I. will „ein gottgefälliges Werk“ schaffen

12. Dezember 1637
Angekündigte Grundsteinlegung für die „Mariensäule“

7. November 1638
Die „Mariensäule“ wird feierlich eingeweiht

1641
Ermittlungen wegen des Auftauchens von „Werwölfen“

10. Mai 1641
Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der „Mariensäule“ werden aufgestellt

8. September 1642
Johann Philipp von Schönborn untersagt die „Hexenverfolgungen“

Ab 1643
Der letzte große „Hexenprozess“ in Rain am Lech im Kurfürstentum

1672
Der „Alte Rathausturm“ wird renoviert und erhält einen Zwiebelturm

Ab 1675
Der „Zauberer-Jackl-Prozess“ im „Fürstbistum Salzburg“

Bis zum Jahr 1701
Noch mindestens 100 Personen im Verdacht der „Hexerei“

17. September 1701
Die 17-jährige Maria Theresia Käser wird als „Hexe“ hingerichtet

1715
Der große baierischen „Kinderhexenprozess“ in Freising

1717
Der der „Hexerei“ beschuldigte Andre erhängt sich in seiner Zelle

12. November 1717
Drei Jungen werden mit „Schwert und Feuer“ hingerichtet

1721
Die Anklage von „Diebstahl“ in „Hexerei“ umgewandelt

1721
In München lodert das letzte „Hexenfeuer“

Bis zum Jahr 1723
Weitere Hinrichtungen im „Freisinger Prozess“

Um 1750
Der Rat der Stadt lässt 19 Brunnen „nach französischer Art“ umbauen

1770
Die „Hausnummern“ werden eingeführt

1773
Der „Frauenfriedhof“ wird aufgelöst

1776
München bekommt seinen ersten „Blitzableiter“

Ab 1778
Die Fassade des „Alten Rathauses“ wird erneut umgestaltet und bemalt

6. November 1780
Wolfgang Amadeus Mozart arbeitet an seiner Oper „Idomeneo“

20. Juli 1785
Der „Zierbrunnen im Alten Hof“ geht erstmals in Betrieb

1789
Die letzte Bererdigung auf dem „Frauenfriedhof“

Um 1793
Der „Metzgersprung“ findet nachweislich im „Fischbrunnen“ statt

1796
Es hat den Anschein, „die ganze Au sei in der Stadt gewesen“

November 1802
Der „Staat“ erhält die Entschädigung für die „Verlegung der Brücke“

5. September 1803
Das „Landgericht München“ zieht ins ehemalige „Kloster Lilienberg“

2. November 1809
Max Joseph von Montgelas wird in den „Grafenstand“ erhoben

19. Dezember 1819
Getreidelieferung für die Münchner „Schranne“

15. Oktober 1825
Prinzessin Marie Friederike von Preußen wird in Berlin geboren

1831
Der „Fischmarkt“ findet auf dem heutigen „Viktualienmarkt“ statt

31. Dezember 1846
München hat 85.555 Einwohner, Bayern 4.504.876

27. April 1848
Prinz Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar wird geboren

1852
Die „Rekognition für die Verlegung der Brücke“ abgelöst

10. September 1853
Die letzte „Schranne“ auf dem „Schrannenplatz“

Ab 1858
Die „welschen Hauben“ sollen durch „gotische Spitzhelme“ ersetzt werden

1858
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird versetzt

Ab 1861
Das „Alte Rathaus“ wird re-gotisiert

Ab 1862
Der „Fischbrunnen“ wird erneuert

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

1865
An der Stelle des „Landschaftsgebäudes“ entsteht das „Neue Rathaus“

7. November 1865
Wettbewerb für den Bau des „Neuen Rathauses“ ausgeschrieben

Anfang Dezember 1866
Georg Hauberrisser erhält den Auftrag für den Bau des „Neuen Rathauses“

1867
Das Ende der Holz-Wasserrohre

1. Juni 1867
Die Arbeiten am „Neuen Rathaus“ beginnen

25. August 1867
Der Grundstein für das „Neue Rathaus“ wird gelegt

1870
Der Mittelbereich des „Neuen Rathauses“ wird von Bildhauern gestaltet

1870
Die „Hauptwache“ bezieht ihr neues „Wachlokal“ im „Neuen Rathaus“

18. Januar 1871
König Wilhelm von Preußen wird zum „Deutscher Kaiser“ ausgerufen

10. Mai 1871
Prinz Otto, König Ludwigs II. Bruder, steht unter ärztlicher Überwachung

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

1874
Die „Stadtverwaltung“ bezieht das „Neue Rathaus“

7. September 1874
Der „Münchner Stadtmagistrat“ tagt erstmals im „Neuen Rathaus“

1875
Die Münchner Trinkwasserversorgung

1875
Das „Neue Rathaus“ wird in absehbarer Zeit zu klein

1877
Der „Metzgersprung“ lässt sich regelmäßig nachweisen

1877
Eine Durchfahrt für die Trambahn durch das „Alte Rathaus“

1878
Das „Gasteiger-Brunnhaus“ wird aufgelassen

1880
Ein 15 x 4 Meter großes Monumentalgemälde des Malers Karl von Piloty

1. August 1883
Die Wasserleitung aus dem „Mangfallgebiet“ wird eingeweiht

Um April 1884
König Ludwig II. hat 7,5 Millionen Mark Schulden

Juni 1884
Ein Bankenkonsortium übernimmt die Schulden von König Ludwig II.

29. Juli 1884
Der umgestaltete „Fischbrunnen“ geht wieder in Betrieb

23. Mai 1886
Einvernehmen über das „Entmündigungsverfahren Ludwigs II.“ hergestellt

13. Juni 1886
Ex-König Ludwig II. und Dr. Gudden werden tot aufgefunden

16. September 1887
Die Münchner „Haupt-Synagoge“ wird eingeweiht

1888
Der kleine „Sitzungssaal“ wird von Wilhelm von Lindenschmitt gestaltet

1889
Erweiterungsarbeiten am „Neuen Rathaus“ beginnen

1891
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

20. Februar 1894
Das „Muffatwerk auf der Kalkofeninsel“ liefert erstmals Strom

1897
Planungen für den westlichen Erweiterungstrakt des „Neuen Rathaues“

1899
Der zweite Bauabschnitt für das „Neue Rathaus“ beginnt

1905
Das „Münchner Kindl“ kommt auf die Turmspitze des „Neuen Rathauses“

12. März 1908
Das „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“ wird der Öffentlichkeit vorgeführt

30. Oktober 1913
Verfassungsänderung zur „Beendigung der Regentschaft“

4. November 1913
Prinzregent Ludwig III. erklärt die „Regentschaft für beendet“

5. November 1913
Prinzregent Ludwig III. proklamiert sich selbst zum „König“

26. April 1916
Die „Muttergottes“ wird zur „Patronin des Königreichs Bayern“

1. Februar 1918
8.000 Münchner Arbeiter treten in den „Streik“

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

1. Oktober 1918
Die „militärische Niederlage Deutschlands“ ist unvermeidlich

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im „Schwabinger Bräu“ seine erste „Wahlkampfrede“

8. November 1918
Erste Sitzung der „Revolutionäre“ im „Landtagsgebäude“

9. November 1918
Mit der Revolution erhalten die Frauen in Deutschland das Wahrecht

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

7. November 1920
Eine „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird enthüllt

1927
Die „Moriskentänzer“ kommen in das „Stadtmuseum“

1932
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern unter dem Südturm

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

9. März 1933
Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Bayern

20. Juli 1933
Das „Konkordat“ wird ratifiziert

1934
Der „Metzgersprung“ wird für das „Winterhilfswerk“ noch einmal aufgeführt

9. November 1938
Die „Reichskristallnacht“ nimmt ihren Anfang

1939
Oberbürgermeister Fiehler macht die „Rosipal-Stiftung“ rückgängig

7. Januar 1944
Der „Fischbrunnen“ wird weitgehend zerstört

22. November 1944
Erste Bomben treffen die „Frauenkirche“

Mai 1945
Das „Neue Rathaus“ ist ein „Hauptsitz der amerikanischen Militärregierung“

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

8. November 1945
„Kardinal“ Faulhaber weiht die „Mariensäule“ neu ein

1946
Den Nazigrößen wird die „Münchner Ehrenbürgerwürde“ aberkannt

6. Juni 1946
Der erste frei gewählte „Münchner Stadtrat“ der Nachkriegszeit

1952
Karl Pilotys Monumentalgemälde „Monachia“ entfernt

11. Juli 1954
Der im Krieg schwer zerstörte „Fischbrunnen“ sprudelt wieder

1964
Zurechtgerückt: Das „Kaiser-Ludwig-der-Baier-Monument“

Ab 1966
Der „Fischbrunnen“ am Marienplatz wird abgetragen

15. September 1967
Der „Zierbrunnen im Alten Hof“ wird wieder in Betrieb gesetzt

14. Januar 1969
Schwierige Benennung von zwei Straßen in Neu-Perlach

2. September 1971
Der „Fischbrunnen“ wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

30. Juni 1972
Zwei neue Brunnen vor der „Frauenkirche“

1980
Die „Wasserglocken“ werden durch „Bronzepilze“ ersetzt

20. August 1985
Ein Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“

16. September 1985
Der „Bezirksausschuss“ will kein „Kurt-Eisner-Denkmal“ errichten

21. Februar 1986
„Das andere Bayern“ setzt „Das unsichtbare Denkmal“ für Kurt Eisner

21. Februar 1988
Ein „Gedenkstein“ für den „Freistaat-Gründer“

Anfang Oktober 1988
Das „Kurt-Eisner-Boden-Denkmal“ wird genehmigt

Juni 2009
Das „Michael-Jackson-Memorial“ auf dem „Promenadeplatz“

8. November 2009
„Gedenktafel an die Reichskristallnacht“ am „Alten Rathauses“ angebracht