Am 18. Februar geschah

  • 18.2.1315 (vor 703 Jahren)

    München * König Ludwig IV. „der Baier“ gewährt „den Münchner Bürgern, ihrem Gut und ihren Boten“ Schutz und Geleit im ganzen „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ und natürlich in den baierischen Herzogtümern. 

  • 18.2.1339 (vor 679 Jahren)

    München * Die 13-jährige Anna, Tochter Kaiser Ludwigs IV. des Baiern, wird in München mit dem elfjährigen Herzog Johann I. von Niederbaiern verheiratet. 

  • 18.2.1634 (vor 384 Jahren)

    Augsburg * Bei Verhandlungen zwischen baierischen und schwedischen Vertretern einigt man sich, dass der Rest der „Brandschatzungssumme“ in Salz abgegolten werden kann.

    Augsburger Geldgeber erklären sich bereit, für 49.765 Scheiben Salz den Schweden die Summe von 140.000 Reichstaler zu bezahlen.
    Damit verbessert sich die Lage der „Schweden-Geiseln“.

  • 18.2.1700 (vor 318 Jahren)

    Deutschland * Auf den „protestantischen Gebieten“ folgt auf den 18. Februar der 1. März 1700.

    Damit ist die einheitliche Tageszählung im „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“ endgültig wieder erreicht.
    Bis zur Kalenderumstellung in den „protestantischen Ländern“ werden alle Dokumente mit zwei Daten versehen.

  • 18.2.1701 (vor 317 Jahren)

    Madrid * Philipp von Anjou, der Enkelsohn des französischen Königs Ludwig XIV., zieht als König Philipp V. in Madrid ein und nimmt Besitz vom spanischen Thron. 

  • 18.2.1795 (vor 223 Jahren)

    München * Das ungleiche Brautpaar - die 18-jährige „Landesmutter“ Maria Leopoldine und ihr 52 Jahre älterer Ehemann Kurfürst Carl Theodor - trifft am Nachmittag in München ein. 

  • 18.2.1848 (vor 170 Jahren)

    Lindau * König Ludwig I. schreibt seiner Lola, dass es besser wäre, „am Genfer See zu warten, wo die Luft milder“ sei.  

    Er würde dann am 12. April nachkommen. 

  • 18.2.1915 (vor 103 Jahren)

    Berlin * Rosa Luxemburg muss in Berlin eine einjährige Haftstrafe antreten, zu der sie am 14. April 1914 verurteilt worden war. 

  • 18.2.1918 (vor 100 Jahren)

    Brest-Litowsk * Die Mittelmächte nehmen nach dem einseitigen Abbruch der Friedensverhandlungen durch Leo D. Trotzki am 10. Februar die Kampfhandlungen im Rahmen der „Operation Faustschlag“ wieder auf.

    Generalquartiermeister Erich Ludendorff arbeitet auf die Abtrennung der gesamten baltischen Küste und Finnlands von Russland hin. 

  • 18.2.1918 (vor 100 Jahren)

    München * Der am 28. November 1917 zum „II. rechtskundigen Bürgermeister“ gewählte Hofrat Dr. Hans Küfner tritt sein Amt an.

  • 18.2.1919 (vor 99 Jahren)

    München * Die SPD-nahe „Münchner Post“ fordert im Zusammenhang mit der „Landeskonferenz der Mehrheitssozialisten - SPD“ den Rücktritt Kurt Eisners.  

    Begründung: „Seine sich auf das Rätesystem stützende Politik muss zu den schwersten Konflikten mit dem bayerischen Volke führen“

  • 18.2.1919 (vor 99 Jahren)

    München * In einer Erklärung des „1., 2. und 3. Fußartillerie-Regiments“ stellen sich diese gegen den „Vollzugsausschuss“ und den „Landessoldatenrat“ sowie gegen Kurt Eisner.

    Dafür unterstützen sie Albert Roßhaupter. 

  • 18.2.1919 (vor 99 Jahren)

    München * Die „Münchner Augsburger Abendzeitung“ ruft zu einer „Riesenkundgebung“ auf:  

    • „Für Ordnung, Freiheit und Demokratie.
    • Gegen die bolschewistische Gefahr und den drohenden Bürgerkrieg“
  • 18.2.1933 (vor 85 Jahren)

    Tokyo * Yoko Ono kommt in Tokyo als Tochter eines wohlhabenden Bankiers zur Welt. 

  • 18.2.1943 (vor 75 Jahren)

    München-Maxvorstadt * Mitglieder der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verteilen etwa 1.700 Flugblätter in der Münchener Universität.

    Der Hausmeister, der die ganze Aktion beobachtet hat, meldet sie bei der „Gestapo“.
    Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst werden verhaftet und ins „Wittelsbacher Palais“ gebracht.