Am 13. Dezember geschah

  • 13.12.1421 (vor 596 Jahren)

    Freising * Der Freisinger Bischof Hermann von Cilli stirbt. 

  • 13.12.1503 (vor 514 Jahren)

    Landshut * Auf dem noch von Herzog Georg „dem Reichen“ nach Landshut einberufenen „Landtag“, macht Herzog Albrecht IV. von Baiern-München seine Erbansprüche geltend. 

  • 13.12.1559 (vor 458 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Die „Jesuitenpatres“ eröffnen ihr „Colleg“, das spätere „Wilhelmsgymnasium“, in einem Nebengebäude des „Augustiner-Klosters“.

  • 13.12.1618 (vor 399 Jahren)

    Paderborn * Kurfürst Ferdinand von Köln, der Inhaber der Bistümer Köln, Lüttich, Hildesheim und Münster, wird zum Bischof von Paderborn gewählt. 

  • 13.12.1705 (vor 312 Jahren)

    Tölz * Tölzer und Benediktbeurer Bauern treffen sich in Stallau, drei Kilometer entfernt von Tölz, zur Vorbereitung des Aufstands. 

    Anwesend sind auch der Tölzer "Pflegskommissär" Johann Ferdinand Dänkel und der Bendiktbeurer "Klosterrichter" Wendenschlegel.

  • 13.12.1705 (vor 312 Jahren)

    Kelheim * Unter der Führung des „Metzgermeisters“ Matthias Kraus gelingt den „Aufständischen“ die Eroberung von Kelheim.

  • 13.12.1802 (vor 215 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Das ehemalige „Karmelitinnen-Kloster“ am Rochusberg wird um 34.000 Gulden der „Pfandhausverwaltung“ überlassen. 

  • 13.12.1811 (vor 206 Jahren)

    Stepperg * Maximilian Bernhard Graf von Arco-Zinneberg wird auf „Schloss Stepperg“ geboren. 

    Seine Mutter ist die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine, sein Vater Ludwig Joseph Graf von Arco. 

  • 13.12.1812 (vor 205 Jahren)

    München * Von den 30.249 baierischen Soldaten sind nur noch 68 kampffähige Soldaten übrig geblieben.

    Lediglich 2.997 Soldaten werden unversehrt in ihre Heimatdörfer zurückkehren können. 

  • 13.12.1836 (vor 181 Jahren)

    Schrobenhausen * Franz Lenbach kommt in Schrobenhausen als 13. Kind seines Vaters, des „Stadtbaumeisters“ Franz Joseph Lempach, und als drittes Kind seiner Mutter Josefa, eine geborene Herker, zur Welt.

  • 13.12.1864 (vor 153 Jahren)

    München - Dresden * Durch einen Brief Richard Wagners erfährt der „Architekt“ Gottfried Semper von der Aussicht, „ein großes Theater im edelsten Stile“ für Wagners Musikdramen in der bayerischen Haupt- und Residenzstadt ausführen zu können. 

    Drei Tage später zeichnet dieser eine erste Skizze und reist danach umgehend nach München, um die genaueren Bedingungen zu erfahren.

    Doch dort sind die Vorstellungen noch nicht sehr weit gediehen, nicht einmal ein Bauplatz ist im Gespräch.

  • 13.12.1906 (vor 111 Jahren)

    Berlin * Bei der Abstimmung im „Reichstag“ kommt eine knappe Mehrheit von 177 zu 168 gegen den „Nachtragshaushalt zur Fortsetzung des südwestafrikanischen Kolonialkrieges“ zustande.

    Daraufhin lässt „Reichskanzler“ Bernhard Fürst von Bülow - in Einvernehmen mit Kaiser Wilhelm II. - noch am gleichen Tag den „Reichstag“ auflösen. 

  • 13.12.1914 (vor 103 Jahren)

    München * Der Münchner Magistrat wird gewählt. 

    Die 20 bürgerlichen „Magistratsräte“ gehören folgenden Parteien an: „Liberale Partei“ 8, „Sozialdemokratische Partei“ 7, „Zentrum“ 5. 

    Die 60 „Gemeindebevollmächtigten“ setzen sich zusammen aus: „Sozialdemokratische Partei“ 22, „Liberale Partei“ 18, „Zentrum“ 17, „Haus- und Grundbesitzer“ 3. 

    „Oberbürgermeister“ bleibt Dr. Wilhelm von Borscht. „II. rechtskundiger Bürgermeister“ wird Dr. Otto Merkt. Die Wahlperiode dauert drei Jahre.

  • 13.12.1914 (vor 103 Jahren)

    München * Einen Tag nach Elisabeth Wellanos 22. Geburtstag stirbt ihr Vater.

  • 13.12.1917 (vor 100 Jahren)

    München - Berlin * Kurt Eisner fährt für mehrere Tage in die Reichshauptstadt Berlin, um dort persönliche Angelegenheiten zu regeln.

    Er nutzt die Gelegenheit, um mit USPD-Abgeordneten Gespräche über die aktuelle politische Lage und über den „Massenstreik“ zu führen. Doch die Berliner „USPD-Funktionäre“ zögern und stellen ihm dar, dass die Massen für einen allgemeinen Streik nicht zu haben sind, weil sich trotz der erkennbaren Erregung über die Lebensbedingungen eine Erschöpfung eingestellt hat. 

    Nach der Aufnahme der Gespräche über „Waffenstillstandsvereinbarungen“ in Brest-Litowsk am 5. Dezember 1917 hofft die Bevölkerung nun auf Frieden, für den unter diesen Voraussetzungen keine besondere Anstrengung zur Herbeiführung mehr notwendig ist.

    Kurt Eisner widerspricht dieser Darstellung vehement und unterstellt den Parteifunktionären, dass ihnen selbst zu einer derartigen Aktion das notwendige Vertrauen fehle. Er sieht sehr wohl bei den Massen das lebhafte Bedürfnis nach einer „idealistischen Aktion“

  • 13.12.1918 (vor 99 Jahren)

    München-Kreuzviertel * Der sich aus Delegierten der „Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräte“ zusammensetzende „provisorischen Nationalrat“ hält seine erste Sitzung im Gebäude des „Bayerischen Landtags“ in der Prannerstraße ab.  

    16 Abgeordnete schließen sich zur Fraktion der „Deutschen Demokratischen Partei - DDP“ zusammen.  
    Vorsitzender wird der Kaufmann Karl Friedrich Julius Hübsch, seine Stellvertreter der „Orthopäde“ Dr. Georg Hohmann und Frau Luise Kießelbach. 

  • 13.12.1943 (vor 74 Jahren)

    München-Bogenhausen * Der „Wehrmachtsoffizier“ Ludwig Freiherr von Leonrod sucht seinen „Beichtvater“ Dr. Hermann Wehrle in der Bogenhausener „St.-Georgs-Kirche" auf. 

    Ihn plagen Gewissensbisse, seit er von Claus Graf Schenk von Stauffenberg in die Attentatspläne auf Hitler eingeweiht worden ist.  

    Er will wissen, wie die katholische Kirche zum „Tyrannenmord“ steht.

  • 13.12.1948 (vor 69 Jahren)

    München * Der Prozess gegen den „Scharfrichter“ Johann Reichhart vor der „Spruchkammer IV“ beginnt. 

    Er wird als „Hauptschuldiger“ angeklagt und nach zweitägiger Verhandlung als „belastet“ eingestuft und verurteilt.

  • 13.12.1973 (vor 44 Jahren)

    München-Graggenau * Der „Ältestenrat“ der Stadt München spricht sich für eine „Gedenktafel“ für den ermordeten „Ministerpräsidenten“ Kurt Eisner aus.