Fakten - Urnen

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1890

Um das Jahr 1890
Das „Luxuscafé“ setzt sich in München durch

1890
Werbung: „Auftreten einer Komiker- und Sängergesellschaft“

Die „Westendhalle“ wird in ein „Volkstheater“ umgewandelt

Eine starke Geruchsbelästigung in der Lohe

München hat 349.024 Einwohner

Um das Jahr 1890
Das „Briefgeheimnis“ scheint bei den Damen nicht sicher

1890
Sechs „Filialwachen der Berufsfeuerwehr“ werden eingerichtet

Probleme der Abfallbeseitigung

Andreas Schärfl gründet einen Metallverarbeitungsbetrieb

Nach 1890
Hugo Alois von Maffei und die „Siemens-Schuckert AG“

1890
Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt

Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“ muss weichen

Franz von Lenbachs „Residenz“ ist fertiggestellt

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien

Ab 1890
Ludwig Thoma absolviert sein „Rechtspraktikum“

Die Prinzregentenstraße wird angelegt

Um 1890
Der „Steyrer Hans“ ist eine stattliche, auch furchteinflößende Erscheinung

??? 1890
Oskar von Miller gründet sein eigenes „Ingenieur-Büro“

1890
Einführung von „Jugendturnspielen“ an den „städtischen Volksschulen“

1. Januar 1890
Neuhausen wird nach München eingemeindet

10. Januar 1890
Ignaz von Döllinger stirbt

20. Januar 1890
Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

27. Januar 1890
Hans Unterleitner wird in Freising geboren

15. März 1890
Die „Altkatholiken“ verlieren die „Rechte einer öffentlichen Korporation“

20. März 1890
Otto von Bismarck wird als „Deutscher Reichskanzler“ entlassen

6. April 1890
Willi Budich wird in Cottbus geboren

19. April 1890
Buffalo Bill zeigt auf der „Theresienwiese“ seine „Wild-West-Show“

24. April 1890
Sebastian Kneipp macht Reklame für „Kneipps-Malzkaffee“

1. Mai 1890
Arnold Zenetti wird mit dem „Kronenorden“ geadelt

Juli 1890
„D'Münchner“ geben im „Bamberger Hof“ ein komisches Singspiel

23. August 1890
Die Instandsetzungsarbeiten an der „Neuen Isarkaserne“ beginnen

25. August 1890
Leonhard Romeis erhält den Verdienstorden vom heiligen Michael

30. September 1890
Das Sozialistengesetz läuft aus

1. Oktober 1890
Das „Pferdestraßenbahn-Depot“ wird eingeweiht

20. November 1890
Die „Stadt Schwabing“ wird nach München eingemeindet

4. Dezember 1890
Die „Riegermühle“ in der Au brennt ab

31. Dezember 1890
Der Bierverbrauch pro Kopf der Münchner beträgt 339 Liter


1926

1926
Das „Alpine Museum“ wird vergrößert

Der erste „Bugatti Royale Typ 41“ wird hergestellt

Bis 1926
In der „Maffei'schen Fabrik“ sind 44 Dampfschiffe entstanden

1926
Anton von Arco arbeitet bei der neu gegründeten Lufthansa

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird umfassend erneuert

Das „Klärwerk Großlappen“ geht in Betrieb

Hannes König tritt der „Kommunistischen Partei“ bei

Das Anwesen Friedenstraße 40 gehört der Firma „L. Bernheimer oHG“

Die Stadtverwaltung weitet den Münchner „Burgfrieden“ aus

Die Abbrucharbeiten an der „Heß-Villa“ in der Luisenstraße 35 beginnen

Um 1926
„Frauenturnfest“ und „Pluder-Badekostüme für beide Geschlechter“.

13. Januar 1926
Die Mörder werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen

1. Mai 1926
Umbenennung in „Soziales Landesmuseum in München“

5. Mai 1926
Premiere des Valentin-Bühnenstücks „Das Brilliantfeuerwerk“

1. Juni 1926
Die Schauspielerin Marilyn Monroe wird in Los Angeles geboren

27. Juni 1926
Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt

4. Juli 1926
Grundsteinlegung für die neuen Vereinsanlagen des TSV München-Ost

16. Juli 1926
Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

7. August 1926
Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche

September 1926
Johann Reichhart muss seine Wirtschaft wieder aufgeben

Xaver Kugler betreibt das „Augstiner-Festzelt“

Carl Gabriel zeigt auf dem Oktoberfest „Die Drei dicksten Mädchen“

Die Witwe Rössler übernimmt die Geschäfte der „Ochsenbraterei“

1. September 1926
Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Senderaum“

15. September 1926
Die Straßenbahnlinie 31 nach Berg am Laim wird eröffnet

28. November 1926
Das Vereinsheim und die Turnhalle des „TSV München-Ost“ sind fertig

1. Dezember 1926
Der „Betriebshof“ bei der „Straßenbahn-Direktion“ wird aufgelassen

21. Dezember 1926
Einstweilige Verfügung gegen das Valentin-Bühnenstück „Im Senderaum“


1933

1933
München hat 840.188 Einwohner

Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

Die Museum-Lichtspiele werden von Anton Rösch betrieben

Ab 1933
Die Aufgaben des „Reichsfinanzhofes“ ändern sich

1933
Eine Ausstellung zur Erinnerung an Richard Wagner

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird geschlossen

Charlotte Haas, Enkelin von Joseph Schülein, studiert in England

Dem „Kaufmannsehepaar“ Lieb gehört die Richard-Wagner-Straße 16

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 8 im Lehel in die Sckellstraße 1

Karl Valentin zieht von der Sckellstraße 1 an den Mariannenplatz 4

Karl Valentin arbeitet an seiner Fotosausstellung

3. Januar 1933
Premiere für den Valentin-Karlstadt-Film: „Im Photoatelier“

21. Januar 1933
Der Cowboy Club München Süd lädt ins Josefshaus ein

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach dem 30. Januar 1933
Mit dem Nationalsozialismus kommt das Eheverbot für Lehrerinnen zurück

Nach Februar 1933
Im „Kriegerheim“ ist die „Ortsgruppe Giesing der NSDAP“ untergebracht

Februar 1933
„Snip, der Springende Punkt“, ein Reklamefilm mit Karl Valentin entsteht

Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann emigrieren nach Zürich

In der NS-Parteiuniform zum evangelischen Gottesdienst

1. Februar 1933
Auflösung des „Reichstags“ durch die„Reichsregierung“

2. Februar 1933
„Demonstrationsverbot der Kommunisten“ in Preußen

Um den 5. Februar 1933
SA- und SS-Horden ziehen in einem Triumphzug durch die Arbeiterviertel

10. Februar 1933
Für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werken

11. Februar 1933
Thomas Mann verlässt München

18. Februar 1933
Yoko Ono kommt in Tokyo zur Welt

21. Februar 1933
Dr. Julius Schülein ist „Generaldirektor der Cenovis-Werke“

Hermann Göring will SPDler durch „national gesinnte“ Beamte ersetzen

27. Februar 1933
Der „Reichstag“ brennt

28. Februar 1933
Die „Reichstagsbrandverordnung“ wird erlassen

Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen

5. März 1933
NSDAP erreicht bei der Reichstagswahl nur 43,9 Prozent

Die gemeinsamen Feinde der katholischen Kirche und der NSDAP

8. März 1933
Die letzte Ausgabe der Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint

9. März 1933
Sturz der konservativen „Regierung Held“ in Bayern

Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Bayern

Dr. Fritz Gerlich wird noch am Tag der „Machtübernahme“ verhaftet

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

11. März 1933
Felix Fechenbach wird in Schutzhaft genommen

12. März 1933
Die „Hakenkreuzfahne“ wird zur „Reichsflagge“

13. März 1933
Päpstlicher Dank an Adolf Hitler

15. März 1933
„Ministerpräsident“ Heinrich Held muss der Gewalt weichen

16. März 1933
Franz Xaver Ritter von Epp übernimmt die Macht in Bayern

17. März 1933
Gründung der „SS-Leibstandarte Adolf Hitler“

19. März 1933
Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

20. März 1933
Das „Konzentrationslager Dachau“ wird geöffnet

Abschluss des „Kokordats“ zwischen „Deutschem Reich“ und „Vatikan“

21. März 1933
Das „Konzentrationslager Oranienburg“ wird geöffnet

Ein „Konzentrationslager für politische Gefangene“

22. März 1933
Im „KZ Dachau“ werden die ersten Menschen inhaftiert

Nach dem 22. März 1933
Die aufgestaute Angst vor den „Roten“ hat ein Nachspiel

23. März 1933
Das „Christentum“ als „unerschütterliche Grundlage des Dritten Reiches“

24. März 1933
Der „Reichstag“ beschließt das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“

Faulhaber: Mehr Toleranz gegenüber der neuen Regierung

29. März 1933
Die Nazis führen die Vollstreckungsmethode des „Erhängens“ wieder ein

Ein „Ministerialerlass“ mit Auswirkungen auf die „Arbeiter-Sportvereine“

30. März 1933
Faulhaber rechtfertigt die Ausschreitungen gegen die Juden

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

Heinrich Himmler wird „Politischer Polizeikommandeur in Bayern“

3. April 1933
Uni-Klinik Gießen: Ist die „Cenovis eine christliche Firma“?

5. April 1933
Ärger über einen Artikel gegen den „Judenboykott“

Laut NSDAP fällt „Cenovis“ nicht unter den Juden-Boykott

Seit etwa 6. April 1933
„Für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“

6. April 1933
Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ gebracht

7. April 1933
Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“

„Das Kapital der Cenovis befindet sich in christlichen und jüdischen Händen“

8. April 1933
Faulhaber erklärt sich als nicht zuständig für die Juden

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

10. April 1933
Franz Xaver Ritter von Epp wird „Reichsstatthalter von Bayern“

11. April 1933
Die „SS“ übernimmt das Kommando im „KZ Dachau“

12. April 1933
Die ersten Gefangenen werden im „KZ Dachau“ ermordet

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

16. April 1933
Der „Protest der Richard-Wagner-Stadt München“ gegen Thomas Mann

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

Die SPD protestiert gegen die Ernennung Hitlers zum „Ehrenbürger“

27. April 1933
Uraufführung des Valentin-Stücks „Ehescheidung vor Gericht“

28. April 1933
Der „Bayerische Landtag“ tritt letztmals zusammen

29. April 1933
Der Bayerische Landtag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz

1. Mai 1933
Der „Allgemeine Deutsche Automobilclub“ spendet der NSDAP Benzin

2. Mai 1933
Den Konsumgenossenschaften schlägt die letzte Stunde

Die „Freien Gewerkschaften“ werden gewaltsam aufgelöst

5. Mai 1933
Ein „Hirtenbrief“ der bayerischen Bischöfe

6. Mai 1933
Die erste Bücherverbrennung durch die Hitlerjugend

10. Mai 1933
Das Vermögen der SPD wird beschlagnahmt

Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

11. Mai 1933
Angriffe der NS-Machthaber auf den „Vorstand der Löwenbräu AG“

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

„Die Löwenbrauerei ist nunmehr ein deutsches Unternehmen“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs Nachverbrennungs-Aufruf

Den Nationalsozialisten sind die Kaufhäuser ein Dorn im Auge

19. Mai 1933
Der Turn- und Sportverein München-Ost wird aufgelöst

22. Mai 1933
Die Münchner SPD-Stadträtekommen in Schutzhaft

Juni 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg hält weiterhin Vorträge

Die jüdische Gesellschaft in München und Bayern

Kleine „Personen jüdischer Abstammung“ auf der „Auer Sommerdult“

Eine Webekampagne für die nordisch-völkischen „Deutschen Christen“

8. Juni 1933
Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

17. Juni 1933
Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

22. Juni 1933
Ein neuer Vertrag mit dem Scharfrichter Johann Reichhart

In Trudering entsteht ein Kolonialviertel

Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des Revolutions-Denkmals

Die SPD wird reichsweit verboten

26. Juni 1933
Empörung über die Zwangsmaßnehmen gegen Eisner und Landauer

27. Juni 1933
Was tun mit Kurt Eisners und Gustav Landauers Urnen ?

28. Juni 1933
Die Akademie des Deutschen Rechts wird gegründet

4. Juli 1933
Die Bayerische Volkspartei - BVP löst sich auf

5. Juli 1933
Karl Valentin und Liesl Karlstadt nehmen den Film Orchesterprobe auf

8. Juli 1933
Das Konkordat wird paraphiert

11. Juli 1933
Juden dürfen nicht mehr auf christlichen Friedhöfen beigesetzt werden

14. Juli 1933
Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses

20. Juli 1933
Das Konkordat wird ratifiziert

22. Juli 1933
Reichskanzler Hitler unterstützt die Deutschen Christen

23. Juli 1933
Der Kirchenvorstand besteht zu 50 Prozent aus NS-Parteigenossen

25. Juli 1933
Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

7. August 1933
Felix Fechenbach wird „auf der Flucht erschossen“

23. August 1933
Lion Feuchtwanger wird die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt

September 1933
Der „Bierpreis“ wird vom NS-Stadtrat auf 90 Pfennige festgesetzt

Das letzte „Zentral-Landwirtschaftsfest“ vor dem Zweiten Weltkrieg

Juden werden für das Oktoberfest nicht mehr zugelassen

1. September 1933
Johann Reichhart gehört verschiedenen Untergliederungen der NSDAP an

10. September 1933
Das „Konkordat“ mit dem „Heiligen Stuhl“ tritt in Kraft

11. September 1933
Ein Denkmal für die Befreiung Münchens von den Räten

23. September 1933
Antrag auf Umbenennung der Schüleinstraße in Berg am Laim

1. Oktober 1933
Wilhelm Adam wird „Kommandierender General im Wehrkreis VII“

11. Oktober 1933
Adolf Hitler legt den Grundstein für das „Haus der Deutschen Kunst“

Josef Hofmiller stirbt in Rosenheim

21. Oktober 1933
Uraufführung des Valentin-Bühnenstücks „Der Theaterbesuch“

8. November 1933
Adolf Hitler eröffnet im Sterneckerbräu das NSDAP-Parteimuseum

15. November 1933
Der Bau der Reichsautobahn München - Salzburg wird begonnen

27. November 1933
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die Orchesterprobe

Dezember 1933
Dreharbeiten zu dem Film „Es knallt“

3. Dezember 1933
Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

7. Dezember 1933
Antisemitisch motivierte Straßenumbenennungen

10. Dezember 1933
Der Kommerzienrat Emil Zeckendorf stirbt

18. Dezember 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg stirbt

31. Dezember 1933
Die Münchner „Brockensammlung“ wird aufgelöst