Fakten - Nacht der Amazonen

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1936

1936
Maria Steiner ist Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9

Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz

Das „Kassenhäuserl“ vom „Schyrenbad“

Die „Diakonissinnen“ kündigen aus „rassischen Gründen“ ihren Dienst auf

Heinrich Himmler bestimmt die Aufgaben des „Lebensborn e.V.“

Januar 1936
Pater Rupert Mayer muss sich wegen seiner Predigten rechtfertigen

Karl Valentin und Liesl Karlstadt geben ein Gastspiel in Berlin

Februar 1936
Der Valentin-Karlstadt-Film „Beim Rechtsanwalt“ entsteht im „Arri-Atelier“

Dr. Hermann Schülein und Frau verlassen Deutschland in Richtung Schweiz

21. Februar 1936
Karl Valentins Schwiegersohn wird aus der Schutzhaft entlassen

26. Februar 1936
Der Valentin-Film „Die karierte Weste“ wird gedreht

27. Februar 1936
Dreharbeiten für den Valentin-Film „Beim Nervenarzt/Kalte Füße“

März 1936
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Das verhängnisvolle Geigensolo“ entsteht

April 1936
Dreharbeiten zu Valentins „Straßenmusik“ und „Die Erbschaft“

23. April 1936
Roy Orbison kommt in Vernon, Texas, zur Welt

Nach dem 24. April 1936
Uraufführung des Kurzfilms „Das verhängnisvolle Geigensolo“

Mai 1936
Der Valentin-Karlstadt-Film „Die Erbschaft“ wird gedreht

8. Mai 1936
Pater Rupert Mayer wird vom Staatsanwalt verwarnt

Nach dem 8. Mai 1936
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Beim Rechtsanwalt“

16. Mai 1936
Das Kuratorium für das Braune Band von Deutschland

19. Mai 1936
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Die karierte Weste“

Um den Juni 1936
Franz von Stucks „Amazone“ wird vor der Villa aufgestellt

7. Juni 1936
Ein Vaterunser für das Leben des Führers

12. Juni 1936
„Das Braune Band von Deutschland“ wird zur Reichsorganisation

Nach dem 18. Juni 1936
Uraufführung des Valentin-Kurzfilms „Beim Nervenarzt/Kalte Füße“

Juli 1936
Dreharbeiten an dem Valentin-Karlstadt-Film „Musik zu Zweien“

Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ wird gedreht

Das „Franz-von-Stuck-Museum“ wird eröffnet

10. Juli 1936
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films Straßenmusik

21. Juli 1936
Warnung vor dem Zuzug nach München wegen Wohnungsknappheit

27. Juli 1936
Die erste Nacht der Amazonen findet statt

August 1936
Der Erich-Engels-Spielfilm „Donner, Blitz und Sonnenschein“ entsteht

Der Valentin-Karlstadt-Film „Die Erbschaft“ wird von der Zensur verboten

15. August 1936
Das erste Entbindungsheim des Lebensborn e.V. in Steinhöring

September 1936
Verordnete Hakenkreuzfahnen wehen auf der Wiesn

Der „Einzug der Wiesnwirte“ wird zur Pflicht

Georg Heide wird „Festwirt“ der „Pschorr-Bräurösl“

21. September 1936
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Die Erbschaft“ wird verboten

30. September 1936
Das gesamte Stadtgebiet wird von einer Hagelwalze zugeschüttet

4. Oktober 1936
Der Übertritt von Juden zum Christentum hat rassisch keine Bedeutung

23. Oktober 1936
„Nuntius“ Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München

24. Oktober 1936
Bill Wyman, der Bassist der Rolling Stones, wird geboren

30. Oktober 1936
Uraufführung des Spielfilms „Donner, Blitz und Sonnenschein“

November 1936
Dr. Hermann Schülein lebt in New York

4. November 1936
Faulhabers Unterredung mit Adolf Hitler

24. November 1936
Faulhaber berichtet über die Harmonie am Obersalzberg

3. Dezember 1936
Das Deutsche Reich wird neuer Besitzer der Thomas-Mann-Villa

30. Dezember 1936
Faulhabers Unterstützung im Abwehrkampf gegen den Bolschewismus

Das ehemalige Vereinsheim des TSV München-Ost wird verkauft


1937

1937
Auf Befehl Adolf Hitlers werden 289 Bäume des „Englischen Gartens“ gefällt

Eine „Lastenstraße“ durchquert den „Englischen Garten“

Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“

Die jüdischem Geschäftsanteile der „Cenovis-Werke“ werden reduziert

Ende 1937
In der Zentrale des „Lebensborn e.V.“ werden 23 Angestellte beschäftigt

1937
Der umfangreiche „Amtliche Führer Residenz München“ erscheint

Die Firma „Rohde & Schwarz“ lässt sich am Tassiloplatz nieder

Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Gauleiter“ Adolf Wagner bewohnt

Der „Bund Deutscher Mädchen - BDM“ in der Richard-Wagner-Straße 3

Die Studentenverbindung „Danubia“ kann den Kredit nicht bedienen

Die Nationalsozialisten feiern den „Rückgang der Viel-Leserei“

Ab Januar 1937
Pater Rupert Mayer predigt gegen die Nationalsozialisten

22. Januar 1937
IHK: Cenovis-Werke ist keine arische Firma

24. Januar 1937
Rupert Mayer: „Die Zeiten sind vorbei, wo wir geglaubt haben.“

Februar 1937
Karl Valentin schmückt einen Festwagen für den „Faschingszug“

14. Februar 1937
Mit dem Konkordat der Nazi-Regierung das Vertrauen ausgesprochen

7. April 1937
Pater Rupert Mayer erhält Redeverbot für das gesamte Reichsgebiet

28. April 1937
Mögliche Emigranten sind bei der Finanzbehörde anzuzeigen

1. Mai 1937
Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart wird Mitglied der NSDAP

5. Juni 1937
Rupert Mayer wird wegen Nichtbeachtung des Redeverbots inhaftiert

12. Juni 1937
Jüdische Rasseschänder müssen ins Konzentrationslager

16. Juni 1937
Max Levien wird in der UdSSR erschossen

18. Juni 1937
Karl Valentins Panoptikum im Färbergraben 33

18. Juli 1937
Der Festumzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur

22. Juli 1937
Kanzelmissbrauch und Heimtückegesetz

25. Juli 1937
Karl Valentin greift Heinz Rühmann persönlich an

31. Juli 1937
Die zweite „Nacht der Amazonen“

25. August 1937
Die Zuständigkeiten der Scharfrichter werden neu festgelegt

September 1937
Mehrere „Pferderennen“ finden auf der „Theresienwiese“ statt

November 1937
Die Genossenschaft der Münchner Droschkenunternehmer GmbH

Der Valentin-Karlstadt-Film „Ewig Dein“ entsteht in Geiselgasteig

8. November 1937
Die Ausstellung „Der ewige Jude“ wird eröffnet

11. November 1937
Die Thomas-Mann-Villa wird dem Lebensborn übergeben

Um den Dezember 1937
Der „Bugatti Royale“ auf einem Schrottplatz in der New Yorker Bronx

Dezember 1937
Der Werbefilm „Braunkohlesyndikat“ mit Valentin/Karlstadt entsteht

23. Dezember 1937
Towia Axelrod wird in der UdSSR verhaftet

26. Dezember 1937
Pater Rupert Mayer beginnt wieder zu predigen


1938

1938
Der „Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV“ wird umbenannt

Um 1938
3-Minuten-Werbefilme „Selbst Valentin macht mit“ und „Nur nicht drängeln“

Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

Die Südhälfte der „Theresienwiese“ wird als „Pferderennplatz“ ausgebaut

Die „Akademie für angewandte Kunst“

Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

Die „Winterhalter-Villa“ an der Birkenleiten 35 gehört der Stadt

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Josephine Pongratz-Steiner

Das „Schyrenbad“ wird zum „Familienbad“ umgestaltet

Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

Die Zahl der sogenannten „Rassejuden“ liegt in München bei etwa 6.350

Das „Bezirksamt am Lilienberg“ wird in „Landratsamt“ umbenannt

Arisierung der Villa des Bankdirektoren-Ehepaares Aufhäuser

Neben der „Bäcker-Kunstmühle“ wird ein Getreide-Silo errichtet

Der „Cowboy Club München Süd“ dreht seinen Film „Pecos Kid“

Mit „Architekt Sachlich“ kritisiert Karl Valentin die NS-Monumentalarchitektur

Um 1938
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die Firma „Transhand Transport- und Handels AG, vormals Falk & Fey“

Januar 1938
Der „Lebensborn e.V.“ bezieht die ehemalige „Thomas-Mann-Villa“

5. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird erneut verhaftet

15. Januar 1938
Pater Rupert Mayer im Gefängnis Stadelheim inhaftiert

17. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird ins Gefängnis in Landsberg eingeliefert

22. Januar 1938
Sonderbaubehörde Ausbau der Hauptstadt der Bewegung

Nach dem 22. Januar 1938
Vertrauliche Verhandlungen über den Abbruch der Matthäuskirche

14. Februar 1938
Hitlers Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“

15. Februar 1938
General Eugen Ritter von Schobert kommandiert den Wehrkreis VII

März 1938
Kein Jude darf im Aufsichtsrat tätig sein

10. März 1938
Towia Axelrod wird hingerichtet

22. März 1938
Willi Budrich wird in der UdSSR hingerichtet

1. April 1938
Großhadern und Kleinhadern werden eingemeindet

4. April 1938
Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ liegt der Zensur vor

28. April 1938
Die geplanten Bauten auf der Theresienwiese werden weggelassen

Mai 1938
Verhandlungen zwischen „Cenovis“ und der „Maggi Gesellschaft mbH“ Berlin

1. Mai 1938
Uraufführung der Valentin-Karlstadt-Groteske „Der Umzug“

5. Mai 1938
Pater Rupert Mayer wird vorzeitig entlassen

9. Juni 1938
Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

10. Juni 1938
Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

Die Cenovis-Werke geraten unter Druck

11. Juni 1938
Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

12. Juni 1938
Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

13. Juni 1938
Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

14. Juni 1938
Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

21. Juni 1938
Anteile der Cenovis-Werke gehen an die Maggi GmbH Berlin

26. Juni 1938
Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

27. Juni 1938
Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

28. Juni 1938
Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

3. Juli 1938
Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

6. Juli 1938
Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

13. Juli 1938
Die Cenovis ist in rein arischem Besitz

30. Juli 1938
Die dritte Nacht der Amazonen findet statt

17. August 1938
Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen

18. August 1938
Vertreibung der Juden aus arischen Wohnhäusern

28. August 1938
Jenny Zeckendorf stirbt

9. September 1938
Der Haidhauser Brauereigründer Joseph Schülein stirbt

Ab 16. September 1938
Liesl Karlstadts Krankenhaus-Odysee

17. September 1938
Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

Oktober 1938
Die „Reichsfluchtsteuer“ für die Familie Haas wird auf 125.000 RM festgesetzt

5. Oktober 1938
Die Ausweise der Juden müssen mit einem roten „J“ versehen werden

27. Oktober 1938
Das Deutsche Reich lässt 17.000 Juden verhaften

31. Oktober 1938
Der Valentin-Film „Der Antennendraht/Im Senderaum“ und die Zensur

November 1938
Ein Bauplatz für den Neubau der evangelischen „Matthäuskirche“

7. November 1938
Herschel Grynspan verletzt in Paris Ernst vom Rath schwer

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die Reichskristallnacht nimmt ihren Anfang

Propagandaminister Goebbels hält eine antisemitische Hassrede

Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

Die Ohel-Jakob-Synagoge geht in Flammen auf

10. November 1938
Propagandaminister Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine Sühneverordnung für Juden

15. November 1938
Karl Valentin und die Nacht der Amazonen

18. November 1938
Die Israelitische Kultusgemeinde muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus arischen Wohnhäusern

23. November 1938
Die kommunale Selbstständigkeit der Feuerwehren endet

28. November 1938
Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen

Dezember 1938
Die letzte Gastspielreise von Valentin/Karlstadt nach Berlin

Das Anwesen Cuvilliésstraße 22 wird arisiert

20. Dezember 1938
Dr. med. Alfred Haas flüchtet nach London


1939

1939
Das Alpine Museum zählt 400.000 Besucher

München hat 840.586 Einwohner

Zahl der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung in Bayern gesunken

Das „Sckell-Denkmal“ wird durch eine Kopie ersetzt

Seit 1939
Büros der „Reichsleitung der NSDAP“ in der „Klopfer-Villa“

1939
Zwangseinquartierungen jüdischer Menschen

Ab 1939
Das „Judenhaus“ in der Richard-Wagner-Straße 11

1939
Das Untergiesinger „Brausen- und Wannenbad“ wird abgerissen

Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

Oberbürgermeister Fiehler macht die „Rosipal-Stiftung“ rückgängig

Gerhard Haas kommt als „Deutscher Kriegsfeind“ in ein „Internierungslager“

Das „Haus des Deutschen Rechts“ wird seinem Zweck übergeben.

Um 1939
Die „Villa Benno Becker“ wird arisiert

1939
Die Villa in der Cuvilliésstraße 22 geht an den „Lebensborn e.V.“

Karl Freiherr von Eberstein bezieht die Villa in der Maria-Theresia-Straße 17

In der „Bäcker-Kunstmühle“ sind insgesamt 31 Personen beschäftigt

Ab Januar 1939
Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

1. Januar 1939
Einführung des Arbeitspflichtdienstes für alle Mädchen

Juden müssen die zusätzlichen Vornamen „Sara“ oder „Israel“ führen

24. Januar 1939
Vorbereitung der Endlösung der Judenfrage

2. Februar 1939
Vermeidung aller christlichen Redewendungen und Begriffe

10. Februar 1939
Papst Pius XI. stirbt

2. März 1939
Eugenio Pacelli wird zum Papst Pius XII. gekrönt

9. März 1939
Probleme bei der Finanzierung des „Hauses der Deutschen Architektur“

15. März 1939
Deutsche Truppen marschieren in Böhmen und Mähren ein

April 1939
Der Zweite Weltkrieg verhindert die Grundsteinlegung

17. April 1939
95 Prozent aller Deutschen sind „Angehörige einer christlichen Kirche“

20. April 1939
Glückwünsche der Münchner evangelischen Gemeinde

21. April 1939
Nutzung des „Weiße Saales“ in der ehemaligen „Augustinerkirche“

23. April 1939
Liesl Karlstadt bricht während der Vorstellung zusammen

28. April 1939
Hitler kündigt den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt

30. April 1939
Juden müssen in „Judenhäuser“ ziehen

Mai 1939
Sämtliche „Rundfunkgottesdienste“ werden eingestellt

14. Mai 1939
Am Muttertag gibt’s den „Karnickelorden“

22. Mai 1939
Der „Stahlpakt“, ein Militär-Bündnis mit Italien

Ernst Toller begeht in New York Selbstmord

24. Mai 1939
Der Dokumentarfilm „München 1938“ wird von Hitler verboten

1. Juni 1939
17 Monate Leiden für Liesl Karlstadt

9. Juni 1939
Pater Rupert Mayer gibt bei der Gestapo eine Erklärung ab

Ab dem 11. Juni 1939
Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

Um Juli 1939
Das „Corpshaus der Suevia“ geht an die Stadt München

17. Juli 1939
„Zum Verlassen kann der Ausgang kostenlos genützt werden“

29. Juli 1939
Die vierte und letzte „Nacht der Amazonen“ beginnt

23. August 1939
Abschluss des Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes

25. August 1939
Englisch-polnischer Beistandspakt

28. August 1939
Karl Valentin verkauft seine umfangreiche Fotosammlung

September 1939
Das „Oktoberfest“ fällt zum fünfzehnten Mal aus

16 stramme Ochsen stehen schon für den Verzehr auf der „Wiesn“ bereit.

Die „Luftschutzrettungsstelle“ zieht in die ehemalige „Lauer-Villa“

1. September 1939
Der Beginn des Zweiten Weltkrieges

Adolf Hitler erlässt den Euthanasiebefehl

2. September 1939
Die evangelische Kirche steht hinter Hitlers Krieg mit Polen

3. September 1939
Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg

5. September 1939
Eine Verordnung gegen Volksschädlinge wird erlassen

19. September 1939
.Liesl Karlstadt begibt sich ins Erholungsheim in Ried

20. September 1939
Juden müssen die Radioapparate abliefern

28. September 1939
Die Arisierungsstelle nimmt ihre Tätigkeit auf

Ab Oktober 1939
In der „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird ein Lazarett eingerichtet

Um Oktober 1939
Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

1. Oktober 1939
Die Schack-Galerie wird in das Eigentum Bayerns überführt

Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

3. Oktober 1939
Glockengeläut nach dem Einmarsch in Warschau

6. Oktober 1939
Nach Beendigung der Kämpfe wird Polen Generalgouvernement

18. Oktober 1939
Versand kirchlicher Druckschriften an Wehrmachtssoldaten verboten

3. November 1939
Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

8. November 1939
Hitler verlässt den Bürgerbräukeller 13 Minuten zu früh

Nach dem 8. November 1939
Faulhaber beglückwünscht Hitler zu seiner „glücklichen Rettung“

9. November 1939
Das besondere Walten der Vorsehung

19. November 1939
Dankgebet für die Bewahrung Adolf Hitlers

6. Dezember 1939
Der „Ritter Unkenstein“ erlebt seine Uraufführung

21. Dezember 1939
Hermann Giesler wird Generalbaurat für die Hauptstadt der Bewegung

23. Dezember 1939
Pater Rupert Mayer erhält im KZ Sachsenhausen-Oranienburg Einzelhaft

31. Dezember 1939
Das Lehel wird von 22.000 Menschen bewohnt