Fakten - Mühle

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957

957
Der Bischof von Freising erhält die „Mühle zu Kiesingenum“


1032

1032
Die „Giesinger Mühle“ gehört dem Edelmann Ordendil


1140

1140
Das umfangreiche Imperium der „Tempel-Ordensritter“

3. Mai 1140
König Konrad III. verleiht dem Freisinger Bischof Otto I. viele Rechte


1164

1164
Die „Giesinger Mühle“ wird an das „Kloster Schäftlarn“ geschenkt


1235

1235
Streit zwischen „Templer“ und „Johanniter“ wegen einiger Mühlen

Durch die „Folter“ soll die „Häresie“ [„Ketzerei“] ausgerottet werden

19. November 1235
Herzog Heinrich XIII. wird in Landshut geboren


1311

1311
Das „Franziskaner-Kloster“ wird ein Raub der Flammen

Eine „Walkmühle“, ein „Loder-Ram“ und ein „Lohstampf“

Papst Clemens V. befiehlt die Anwendung der „Folter“

5. Juni 1311
Die Ottonische Handfeste gibt den Ständen neue Privilegien

16. Oktober 1311
Auf dem Konzil zu Vienne wird der Templerorden aufgehoben


1313

1313
Die „Giesinger Mühle“ liefert an das „Kloster Schäftlarn“

21. Juni 1313
Die Herzöge Rudolph und Ludwig der Baier schließen einen Hausvertrag

24. August 1313
Der römische König Heinrich VII. von Luxemburg stirbt

9. November 1313
Die Schlacht bei Gammelsdorf


1330

Um 1330
Das sogenannte „Gries“ wird in die Stadtmauer einbezogen

1330
Der Franziskaner-Konvent erhält eine wertvolle Reliquie

Die Münchner bauen ein Wehr in die Isar

Der „Lenzbauernhof“ als Freisinger Domkapitel-Eigentum

Schon wieder eine Kinderhochzeit

Um Januar 1330
Wilhelm von Ockham trifft mit seinen Gefährten in München ein

Februar 1330
Der Freisinger Bischof Konrad IV. von Klingenberg flüchtet nach Österreich

28. April 1330
Kaiser Ludwig der Baier stiftet das Kloster Ettal

25. August 1330
Der Gegenpapst Nikolaus V. verzichtet auf sein Amt


1340

1340
Im „Stadtrechtsbuch“ finden sich Bestimmungen für den Brandfall

Die Ortsbezeichnung Berg am Laim ist erstmals eindeutig

7. April 1340
Bischof Konrad IV. von Klingenberg stirbt in Ulmerfeld

Um Mai 1340
Herzogin Margarete (von Dänemark) stirbt in Berlin

4. Juni 1340
Erstmalige Anwendung der Hinrichtung durch das Rad

20. Dezember 1340
Erstmalige Nennung der Au

21. Dezember 1340
Niederbaiern fällt an das Herzogtum Oberbaiern zurück


1385

1385
Es kommt zu einer großen Umsiedelungsaktion

Die „Franziskaner- Mönche“ beziehen wieder einen richtigen „Konventbau“

In der ältesten „Ungeltordnung“ ist vom „Frankenwein“ die Rede

Städtische „Amtsleute“ überwachen den „Weinmarkt“


1443

1443
Der Müller Oswalt Rueshaimer ist im Besitz der „Giesinger Mühle“


1490

1490
Das „öffentliche oder heimliche Halten von Konkubinen“ wird verboten

Die „Salveglocke“ wird im Nordturm der „Frauenkirche“ aufgehängt

Um 1490
Ein Hochgrab für Kaiser Ludwig den Baiern in der Frauenkirche

6. Januar 1490
Balthasar Pötschner erhält das Papiermonopol auf 20 Jahre


1515

Um 1515
Ein italienischer Ziergarten mit einem zentralen Gartentempel wird angelegt

Ab 1515
Der Müller Kunz Hochstetter ist Besitzer der „Giesinger Mühle“

1515
Keine Hinweise auf das Herrschen einer Pest in München


1530

1530
Der Rat der Stadt ändert die bestehende „Bettelordnung“

Die „Reichspolizeiordnung“ verbietet jeden „Beischlaf außerhalb der Ehe“

Anno 1530
Eine Ordnung gegen die „Winkelhurerey“ außerhalb des „Frauenhauses“

1530
Die Familie Rampoger besitzt die „Giesinger Mühle“

24. Februar 1530
Kaiser Carl V.: „Die lutherische Ketzerei in Deutschland ausrotten“

10. Juni 1530
Großer Empfang für Kaiser Carl V.

Ein Manöverspiel für die kaiserliche Gefolgschaft

Ein Manöver mit vielen Toten und Verletzten

Begrüßung mit Prachtentfaltung und lebenden Bildern

Ein gewaltiges Feuerwerk auf dem Schrannenplatz

Nach dem 11. Juni 1530
Die zweitälteste Stadtansicht von München

11. Juni 1530
Das Programm für Kaiser Carl V. geht weiter

Ein 70.000 Gulden teuerer Prunk und Glanz für den Kaiser

14. Juni 1530
Kaiser Carl V. verlässt München in Richtung Augsburg


1555

1555
Die ältesten Münchner „Wasserbriefe“

Die „Riegermühle“ wird durch Herzog Albrecht V. neu erbaut

25. September 1555
Die religiös-politischen Verhältnisse im Reich werden regelt

29. Oktober 1555
Ulrich Diefstetter wird Mühlenbesitzer in der Au


1567

1567
Die „Württembergische Landesordnung“ und das neue „Hexerei-Delikt“

Georg Schobinger lässt „Wageck“ zu einem „Edelsitz“ erheben

Der Haidhauser Dorfteich ist halt nur eine Lacke

6. August 1567
Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

22. November 1567
Herzog Albrecht V. schränkt den Weißbierausschank stark ein


1597

1597
Die Bauarbeiten an der „Michaelskirche“ sind vollendet

Die Münchner „Marianische Kongregation“ wird geteilt

Hanns Spätt ist Müller auf der „Giesinger Mühle“

19. Juni 1597
Herzog Wilhelm V. soll - zur Verhütung des Staatsbankrotts - abdanken

6. Juli 1597
Die Michaelskirche in der Neuhauser Straße wird eingeweiht

15. Oktober 1597
Das Herzogtum Baiern steht vor dem Staatsbankrott

23. Dezember 1597
Herzog Maximilian I. wird mit dem Herzogtum Baiern belehnt


1616

1616
Die „Rosskastanie“ verbreitet sich über den ganzen Kontinent

Georg Schobinger kauft den an der Lilienstraße gelegenen „Klingenhammer

Ab 1616
In Bamberg müssen 159 Menschen als „Hexen“ sterben

In Würzburg kommt es zu Hexen-Verfolgungen

Um 1616
Die Statue der „Diana“ oder „Tellus Bavarica“ wird aufgestellt

14. Januar 1616
Maximilian I. legt das „Bundesobristenamt der katholischen Liga“ nieder

21. Januar 1616
Der Hexenprozess gegen die Familie Schwerzin wird wieder aufgenommen

25. Juni 1616
Aufgrund der langanhaltenden Hitze beginnt man mit der Getreideernte

Um August 1616
Tagelöhner müssen das Wasserrad mit ihrer Körperkraft antreiben

Um den 14. September 1616
Ein Hochwasser lässt die Flüsse über die Ufer treten

29. September 1616
Das Landrecht stellt die Rechtseinheit in Baiern her

Lockerer Umgang mit dem Reinheitsgebot

Eigene Baierweinschenken bilden sich heraus

Der Preis für das Hochzeitsmahl

Aufenthalts-, Handels- und Gewerbeverbot für Juden erneuert

Die Gejaidsordnung verbietet er das Schießen der Reiher

8. November 1616
Elsl Schwerzin wird als Hexe hingerichtet


1631

1631
Ein breites Aufflammen der „Hexenprozesse“ im Herzogtum Westfalen

Hans Spätts Sohn Georg betreibt die „Giesinger Mühle“

12. Januar 1631
Hexen werden begnadigt, wenn sie sich freiwillig stellen

Mai 1631
Eine „Defensiv-Allianz“ zwischen Frankreich und Baiern

Friedrich Spees Schrift gegen Folter und „Hexen-Verfolgungen“

10. Mai 1631
26.800 kaiserliche Soldaten belagern Magdeburg

17. Mai 1631
Die Bestürmung von Magdeburg beginnt

20. Mai 1631
Die Kaiserlichen bereiten Magdeburg ein grausliches Blutbad an

1. Juli 1631
Der Gründungsbrief für den Karmeliter-Orden

15. September 1631
Graf Tilly zieht in Leipzig ein und lässt ausgiebig plündern

17. September 1631
Bei Breitenfeld werden die Kaiserlichen vernichtend geschlagen

Dezember 1631
Albrecht von Wallenstein kehrt wieder auf die Schlachtfelder zurück


1635

1635
Bogenhausens erstes Adelsschlösschen

Besitzer der „Giesinger Mühle“

4. Januar 1635
Kurfürstin Elisabeth stirbt in Ranshofen bei Braunau an der Pest

12. Februar 1635
Die „Pest“ wird für beendet erklärt

13. März 1635
Die Gefangenschaft der „Schwedengeiseln“ endet

3. April 1635
Die Schwedengeiseln kehren nach München zurück

19. April 1635
Das von den „Schwedengeiseln“ geleistete Gelübde wird eingelöst

Um den 15. Mai 1635
Nach 3-jähriger Abwesenheit kommt Maximilian I. wieder nach München

30. Mai 1635
Der Prager Frieden wird geschlossen

15. Juli 1635
Kurfürst Maximilian I. heiratet Maria Anna von Österreich

September 1635
Kurfürst Maximilian I. entscheidet sich für ein „Madonnen-Monument“

20. September 1635
Verbot der heimlichen Zusammenkünfte von Manns- und Weibspersonen

1. Oktober 1635
Ein kurfürstlicher Befehl untersagt die Fuchsjagd


1672

1672
Der „Alte Rathausturm“ wird renoviert und erhält einen Zwiebelturm

Erhebung des „Edelsitzes Wageck“ zur „Hofmark Wageck“

Der Brauer Philipp Hölzl übergibt seine Brauerei an seine Tochter Katharina

Der Dachstuhl für das „Schloss Nymphenburg“ ist fertiggestellt


1682

1682
Johann Ignaz Ridler baut ein Schloss südlich des „Preysing-Schlosses“

Der „Franziskanerfriedhof“ fasst 451 Grabstellen

Der Staat kauft einen großen Platz von „Wageck“ für einen Fabrikbau

Der elfjährige Joseph Clemens soll zum „Koadjutor“ gewählt werden

Sebastian Gaißreitter erwirbt am „Gaisberg“ ein kleines Stück Land

15. Januar 1682
Bündnisverhandlungen wegen der Türkengefahr

4. Juni 1682
Kurfürst Max Emanuel lässt ein kurfürstliches Zuchthaus bauen


1723

1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft „öde Gründe“ in der „Schwabinger Hayd“

Bischof Johann Franz Eckher schlägt Johann Theodor als Nachfolger vor

Anno 1723
Die Auer Marien-Kapelle erhält den Namen „Mariahilf-Kirche“

1723
Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

Bis zum Jahr 1723
Weitere Hinrichtungen im „Freisinger Prozess“

9. August 1723
Simon Wolf Wertheimer wird zum „geheimen Hofjuwelier“ ernannt

18. August 1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft den Falkenhof in der Au

23. August 1723
Das Kloster am Lilienberg soll in den Münchner Burgfrieden

12. November 1723
Kurfürst Joseph Clemens stirbt in Köln


1724

1724
Im Kurfürstentum wird eine „Tanzsteuer“ eingeführt

Carl Meichelbeck veröffentlicht den „Augsburger Schied“

Der Münchner Rat wünscht die Eingemeindung der Au und der „Lohe“

13. Januar 1724
Erweiterung des Burgfriedens um das Kloster am Lilienberg

8. Februar 1724
Der Kölner Kurfürst Clemens August wird Bischof in Hildesheim

15. Mai 1724
Die Wittelsbachische Hausunion wird gegründet

18. August 1724
Johann Georg Messerer erhält die Weißbiergerechtigkeit

7. November 1724
Das Lehel wird der Stadt offiziell als Vorstadt eingegliedert

Im Burgfriedensbrief wird der Münchner Burgfrieden neu festgelegt

Um Dezember 1724
Die „Lechler“ wollen die „Hieronymiten“ vom Walchensee haben

11. Dezember 1724
Kurprinz Carl Theodor wird auf Schloss Drogenbusch geboren


1787

1787
Kommerzienrat Fleischmann lässt eine Tabakfabrik anlegen

Sir Benjamin Thompson wird zum „Geheimen Rat“ ernannt

Die Auer wünschen die Eingemeindung nach München

Montgelas tritt in den Dienst Herzog Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken

12. März 1787
Gräfin Maria Josepha von Toerring-Seefeld überspannt den Bogen

31. März 1787
Das alte Berg am Laimer „Hofmarkschloss“ wird abgerissen

11. August 1787
Simon Aron Seligmann wird in Leimen geboren

16. August 1787
Todesstrafe für die Rekrutierung von Mitgliedern für Illuminaten


1798

Um 1798
Adrian von Riedl kauft ein trockengelegtes ödes Land

Um das Jahr 1798
Adam Freiherr von Aretin kauft ein „ödes“ Grundstück

1798
Der „Edelsitz Pilgramsheim“ wird in der „Frankfurter Lotterie“ ausgespielt

Die verbliebenen Reste des „Roten Turms“ werden beseitigt

Die erste große „Industrieausstellung“ findet in Paris statt

Münchens Gemäldesammlung vergrößert sich

27. Januar 1798
Neuorganisation des gesamten Polizeiwesens in München

Mai 1798
Die erste „Auer-Dult“ findet in der Lilienstraße statt

11. Juli 1798
Kein Minutoverschleiß von Bier am Gasteig und am Lilienberg

24. Juli 1798
Die Rumford-Mühlen am Eisbach

19. August 1798
Rumford wird Bevollmächtigter Minister Baierns am Großbritannischen Hof

19. September 1798
Rumford tritt in London seinen neuen Job an

Oktober 1798
Errichtung einer süddeutschen Republik mithilfe französischer Bajonette

November 1798
Freiherr von Werneck erhält die „Intendanz des Englischen Gartens“

12. November 1798
Eine neue Koalition schließt sich zusammen

16. November 1798
Kurfürst Carl Theodor ist Kunde des Leihhauses

27. Dezember 1798
Das Hundeverbot in den Kirchen wird erneuert


1799

Ab 1799
Zwischen 1799 und 1815 ist Baiern an sieben Kriegen beteiligt

1799
Die Klosterbrauerei der Paulaner kommt unter staatliche Aufsicht

Aron Elias Seligmann kommt nach München und wird „Hofagent“

Das Geheimnis eines guten Bieres herausfinden

Eine Mädchenschule bei den „Benediktinerinnen am Lilienberg“

31. Januar 1799
Das „Bücherzensurkollegium“ wird aufgelöst

12. Februar 1799
Kurfürst Carl Theodor erleidet einen Schlaganfall

13. Februar 1799
Die Kurfürstin unterstützt das Haus Wittelsbach-Zweibrücken

16. Februar 1799
Kurfürst Carl Theodor stirbt

20. Februar 1799
Kurfürst Max IV. Joseph zieht umjubelt in München ein

21. Februar 1799
Montgelas übernimmt das „Département der Auswärtigen Angelegenheiten“

28. Februar 1799
Johann Joseph Ignaz Döllinger wird in Bamberg geboren

März 1799
Der „Englische Garten“ ist dem „kurfürstlichen Kabinett“ unterstellt

Um März 1799
Die Österreicher benehmen sich wie feindliche Besatzungstruppen

1. März 1799
Der „Zweite Koalitionskrieg“ beginnt

12. März 1799
Kurfürst Max IV. Joseph zieht feierlich in seine Residenzstadt ein

April 1799
Das „Paulanerkloster in der Au“ wird aufgehoben

15. April 1799
Maria Leopoldine erhält die „Herzog-Max-Burg“ als „Witwensitz“

9. Mai 1799
Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine bezieht die „Herzog-Max-Burg“

12. Mai 1799
Der erste evangelische Gottesdienst in München

16. Juni 1799
Leere Staatskassen und unüberschaubare Schulden

28. Juni 1799
Der Leimener Finanzier Aron Elias Seligmann wird nach München gerufen

Um den Juli 1799
Die junge Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine ist schwanger

5. August 1799
Auer Wirte beschweren sich über Münchner Brauer

8. August 1799
Die Kurfürstin-Witwe Maria Leopoldine muss München verlassen

17. August 1799
Metzgermeister Anton Sailer kauft den Haidhauser Schlossanger

24. September 1799
Das Militärische Arbeitshaus wird aufgelöst

5. Oktober 1799
Die Hundesteuer wird eingeführt

18. Oktober 1799
In der Au wird eine Spinnstube für Arme eingerichtet

November 1799
Die „Militärgärten“ werden vom „Englischen Garten“ abgetrennt

9. November 1799
Napoleon Bonaparte stürzt in einem Staatsstreich das Direktorium

9. Dezember 1799
Der Wirtschaftsbetrieb „Englischer Garten“

11. Dezember 1799
Markus Sedlmair wird „Großwirt“ von Haidhausen

20. Dezember 1799
Der „Bierzwang“ wird aufgehoben

23. Dezember 1799
Der „Englischen Garten“ wird um 300 Tagwerk erweitert


1803

1803
Im Kaffeehaus gibt es Erfrischungen aller Art

Um 1803
Maximilian Joseph von Montgelas kauft den „Sitz Stepperg“

1803
Es bestehen noch zwei „Baierweinschenken“

Stephan Selmayr wird Eigentümer des „Hansmarterhofs“

Ab 1803
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas wird „Finanzminister“

1803
Das „Dianabad“ beim „Englischen Garten“ öffnet seine Pforten

Das „Hofkrankenhaus“ wird in eine „Irrenanstalt“ umgewandelt

Die „Mariahilf-Kirche“ wird zur Pfarrkirche der Au ernannt

Max IV. Joseph gründet die „Musterlehranstalt für Landwirthschaft“

Die profanierte „Klosterkirche am Lilienberg“ dient als „Eisenfronfeste“

Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das „Gartenwesen“

Bis 1803
Das heutige Stadtgebiet gehört zu vier verschiedenen „Gerichtsbezirken“

1803
Das „Kurfürstentum Baiern“ wird Eigentümer der „Giesinger Mühle“.

Kaspar Barthmann kauft die „Singlspielerbrauerei“ mit allen Zubehör

10. Januar 1803
Das Religionsedikt bringt die Gleichberechtigung

19. Januar 1803
Die Gebeine der verstorbenen Karmelitinnen entfernt

11. Februar 1803
Bischof Colloredo unterzeichnet die „Abdankungserklärung“ für Salzburg

15. Februar 1803
Großherzogs Ferdinand III. von Toskana Besitz nimmt Besitz von Salzburg

25. Februar 1803
Die letzte Tagung des „Immerwährenden Reichstags“

März 1803
Das „Pütrich-Kloster“ wird verkauft

26. März 1803
Der „Schulfond“ erhält das ehemalige „Paulanerinnen-Kloster im Lilienthal“

27. März 1803
Maximilian Joseph von Montgelas erwirbt ein „Barock-Palais“

4. April 1803
Der letzte Freisinger Bischof, Joseph Conrad von Schroffenberg-Mös, stirbt

16. April 1803
Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

24. April 1803
Katholische Traditionen werden als Unfug verboten

27. April 1803
Der „Reichsdeputationshauptschluss“ tritt in Kraft

28. April 1803
Den Bruderschaften wird das Tragen von Kutten verboten

29. April 1803
Großherzog Ferdinand III. von Toskana zieht in Salzburg ein

9. Mai 1803
Kurfürst Max IV. Joseph kauft von Stephan von Stengel „Schloss Biederstein“

18. Mai 1803
Mischehen zwischen Katholiken und Protestanten werden erlaubt

23. Mai 1803
England erklärt Frankreich den Krieg

17. Juli 1803
Salzburg wird Kurfürstentum

August 1803
Eine royalistische Verschwörung gegen Napoleon wird aufgedeckt

23. August 1803
Die Heilige Stiege am Gasteigberg wird abgerissen

Nach dem 25. August 1803
Österreich zieht einen Gewinn aus der baierischen Säkularisation

September 1803
Die „Mädchenschule“ im „Kloster Lilienberg“ wird geschlossen

5. September 1803
Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

13. September 1803
Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

22. September 1803
Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

30. September 1803
Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt

1. Oktober 1803
Aufhebung des Zentralklosters der Augustiner

4. Oktober 1803
Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

20. Oktober 1803
Altäre und Gerätschaften der Augustiner-Kirche werden versteigert

22. Oktober 1803
Die Wieskirche, Münchens älteste Kirche, wird gesperrt

14. November 1803
Verkauf der Heilige Stiege auf dem Gasteigberg

27. November 1803
Der erste Teil der Klarissinnen vom Anger begibt sich nach Dietramszell

28. November 1803
Die Johann-Nepomuk-Kapelle wird abgebrochen

2. Dezember 1803
Der zweite Teil der Klarissinnen macht sich auf den Weg nach Dietramszell

26. Dezember 1803
Das „Augustiner-Christkindl“ im Kloster der „Elisabethinerinnen“

31. Dezember 1803
Beschreibung der „Hofmark Haidhausen“


1805

1805
Rumford wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Adrian von Riedl wird mit 59 Jahren in den Ruhestand versetzt

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1805
Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

Die „Post“ künftig als Staatsaufgabe selbst übernehmen

Die „Hoffischerei“ in der Au wird aufgelöst

Joseph Sulzbeck tritt in verschiedenen Wirtschaften auf

Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

22. März 1805
Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der „Hyronymiten“

11. April 1805
Russland und Großbritannien schließen in Petersburg ein Bündnis

25. April 1805
Das „Kloster der Hieronymiten“ soll endgültig aufgehoben werden

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die Wehrpflicht ein

19. Juni 1805
Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

28. Juni 1805
Kurfürst Max IV. Joseph erklärt die Anna-Kirche zur Pfarrkirche

9. August 1805
Österreich schließt sich dem russisch-englischen Bündnis an

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Napoleon Bonaparte lässt seine Große Armee abmarschieren

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

6. September 1805
Die österreichische Armee belagert Schloss Nymphenburg

8. September 1805
Der Dritte Koalitionskrieg beginnt

Ab 12. September 1805
Österreichische Militärs quartieren sich in München ein

19. September 1805
Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

21. September 1805
Kaiser Franz II. bietet den Baiern den Königstitel an

22. September 1805
Kaiser Franz II. reist weiter nach Landsberg am Lech

23. September 1805
Napoleon Bonaparte erklärt Österreich den Krieg

24. September 1805
Mx IV. Joseph datiert den Bogenhausener Vertrag vor

Kronprinz Ludwig I. beschwört seinen Vater

25. September 1805
Die französische Armee überquert den Rhein

26. September 1805
Kaiser Franz zieht sich zurück

27. September 1805
Das französische und das baierische Heer vereinigen sich

28. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph ratifiziert den Geheimvertrag

29. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph antwortet seinem Sohn Ludwig

6. Oktober 1805
Französisch-baierische Militäreinheiten überqueren die Donau

8. Oktober 1805
Die Schlacht von Wertingen

9. Oktober 1805
Österreichische Truppen auf dem Rückzug in München

Das siegreiche Gefecht bei Günzburg

Ab 10. Oktober 1805
Kämpfer aus dem Balkan erzeugen Angst und Schrecken

10. Oktober 1805
Der Kurfürst rechtfertigt den Bündniswechsel

11. Oktober 1805
General Kienmayer befiehlt den Rückzug

12. Oktober 1805
München kann zurückerobert werden

14. Oktober 1805
Die Schlacht bei Elchingen

15. Oktober 1805
Der französisch-baierische Angriff auf Spielberg und Michelsberg

Ab 16. Oktober 1805
Der Kampf um Ulm beginnt

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

20. Oktober 1805
Die Kapitulation von Ulm

24. Oktober 1805
Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

Die Grande Armée marschiert nach Osten

25. Oktober 1805
Die Presse berichtet über Napoleons Einzug in München

26. Oktober 1805
Die Grande Armée überschreitet den Inn

28. Oktober 1805
Braunau wird von der napoleonischen Armee eingenommen

29. Oktober 1805
Baierns Kurfürst muss sich beim französischen Kaiser entschuldigen

Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

5. November 1805
Französische Truppen erobern die Festung Scharnitz und Innsbruck

8. November 1805
Gebietserweiterungen und die volle Souveränität zugesichert

Zusage für eine Hochzeit

10. November 1805
Die baierischen Truppen nehmen die Festung Kufstein

13. November 1805
Französischen Truppen nehmen Wien kampflos ein

24. November 1805
Auch die kurfürstliche Familie kommt wieder in München an

29. November 1805
Baierische Truppen übernehmen die Besetzung Tirols

2. Dezember 1805
Napoleon Bonaparte gewinnt die Dreikaiserschlacht bei Austerlitz

3. Dezember 1805
Der baierische General Siebenbein zieht in Tirol ein

4. Dezember 1805
Der Waffenstillstand von Znaim wird geschlossen

5. Dezember 1805
Kaiserin Joséphine trifft mit großem Gefolge in München ein

10. Dezember 1805
Baierns Territorium soll erweitert und Königreich werden

14. Dezember 1805
Tirol will beim Kaiserhaus bleiben

19. Dezember 1805
Napoleon erklärt Baiern, Baden und Württemberg zu souveränen Staaten

20. Dezember 1805
Karoline Murat triff in München ein

21. Dezember 1805
Die „freie Reichsstadt“ Augsburg fällt an Baiern

26. Dezember 1805
Baiern erhält die Souveränität und die erbliche Königswürde


1806

1806
Weitere Flussregulierungsarbeiten an der Isar beginnen

Johann Peter Langer soll die „Maler- und Bildhaueracademie“ leiten

Franz Xaver Zacherl pachtet die Brauerei der Paulaner

Das Königreich Baiern beginnt Verhandlungen über ein „Konkordat“

Die „Militärmühlen“ werden stillgelegt

1. Januar 1806
Baiern wird extrem emotionslos zum Königreich erhoben

Mit Kanonen und Kirchenglocken Aufmerksamkeit erregen

Das frischgebackene Königspaar besucht ein Hofkonzert

Fehlende Kroninsignien und Salbung des Königspaares

Die Proklamation des Königreichs Baiern

Das Königreich Baiern erhält sein erstes Wappen

Eine Hochzeit als Preis für die Rangerhöhung zum Königreich

München als Ort der Eheschließung

Um den 1. Januar 1806
Eugène Beauharnais wird von der geplanten Hochzeit informiert

1. Januar 1806
Straßenbenennungen nach der Rangerhöhung

Der Georgs-Ritterorden wird zum Königlich-Bayerischen Hausritterorden

Ein Königreich von Napoléons Gnaden ?

2. Januar 1806
Ein Militärspektakel mit erbeuteten Waffen

3. Januar 1806
Die erste Münchner Ziviltrauung

10. Januar 1806
Der Bräutigam Eugène Beauharnais kommt in München an

12. Januar 1806
Eugène Beauharnais wird von Napoleon Bonaparte adoptiert

13. Januar 1806
Zivilhochzeit zwischen Eugéne de Beauharnais und Auguste Amalie

Eine Ziviltrauung nur als Verlobung angesehen

14. Januar 1806
Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

Max I. Joseph sichert Tirol die „Beibehaltung der Landesverfassung“ zu

15. Januar 1806
Bezüge zu Napoleon und Frankreich werden ausdrücklich vermieden

22. Januar 1806
Baiern übernimmt die ehemals „gefürstete Grafschaft Tirol“

Weitere Gebietserweiterungen für das Königreich Baiern

Um den März 1806
Madame Montgelas vergleicht die französischen Besatzer mit „Blutegeln“

April 1806
Ins „Hieronymiten-Kloster“ soll ein „Dragoner-Regiment“

16. April 1806
Die „Michaels-Kirche“ in Berg am Laim wird Pfarrkirche

General Chasteler trifft in Innsbruck ein

Mai 1806
Die baierischen Krönungs-Insignien werden in Paris gefertigt

5. Juli 1806
Die erste Protestantische Stadtpfarrei München

7. Juli 1806
Die Tortur wird abgeschafft

12. Juli 1806
Der Rheinbund wird als Militärbündnis gegründet

1. August 1806
Die Rheinbundstaaten erklären ihren Austritt

6. August 1806
Kaiser Franz II. muss das geschwächte Kaiserreich auflösen

26. September 1806
Auf der Suche für ein Gefängnis

20. November 1806
Bozen befindet sich in französischer Hand

21. November 1806
​Montgelas übernimmt zusätzlich das Innenministerium

11. Dezember 1806
Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“


1808

1808
Ignaz Mayer gründet die „Giesinger Lederfabrik“

Aloysia Lampert verkauft ihr „Kaffeehaus an der Hofgartenmauer“

Ab 1808
Durch die Isar-Regulierung entsteht der heutige „Herzogpark“

1808
Neben den 26 „Weinwirten und Weinzäpflern“ gibt es 113 „Weinhändler“.

Ab 1808
Die „Hofmarkbesitzer“ Hompesch lassen Häuser bauen

1808
Die Gruft unterhalb der „Karmeliten-Kirche“ wird geräumt

Die Vorstadt Au erhält eine Wasserleitung

Johann Wilhelm von Hompesch kauft „Schloss Neuberghausen“

Angehörige der Familie Schweiger leiten vier „Münchner Vorstadttheater“

Unter den 100 Höchstbesteuerten Münchens befinden sich 14 Brauer

Friedrich Ludwig von Sckell erhält den „Zivil-Verdienstorden“

Die „Maffei-Bank“ zieht in das „Palais Seinsheim“ am Promenadeplatz

20. Januar 1808
Ausarbeitung einer eigenen Verfassung für Baiern beschlossen

Die Landesfreiheitserklärung wird aufgehoben

Februar 1808
Der Familie Thurn und Taxis das „Erbpostgeneralat“ für Baiern entzogen

5. Februar 1808
Carl Spitzweg wird in München geboren

13. Februar 1808
Montgelas legt den Entwurf einer Verfassung vor

17. Februar 1808
Die Regierung genehmigt die Ausfallstraße übers „Isartor“

22. Februar 1808
Die Armenpflege wird zur Staatsaufgabe

1. März 1808
Die Thurn und Taxis lesen heimlich die ihnen anvertrauten Briefe

8. März 1808
München erhält ein neues Stadtwappen

1. Mai 1808
Die „Konstitution für das Königreich Baiern“ tritt in Kraft

19. Mai 1808
Die Lehel-Kaserne als Unterkunft für das Fuhrwesen-Bataillon

1. Juni 1808
Gründung der Königlichen Akademie der Bildenden Künste

Juli 1808
Die Münchner lieben Theater und Unterhaltung

12. Juli 1808
Staatliche Vorschriften zur Verehelichung

25. Juli 1808
Die bisherige Landgemeinde Au wird zur Vorstadt erhoben

26. Juli 1808
König Max I. Joseph beauftragt den Alten Botanischen Garten

30. August 1808
Prinzessin Ludovica Wilhelmine wird in München geboren

8. September 1808
Die Bestrafung der einfachen Unzucht wird abgeschafft

13. September 1808
Adrian von Riedl erbittet den Bau einer Mühle mit vier Gängen

24. September 1808
Die Regierung steht Adrian von Riedls Mühlenplanungen positiv gegenüber

Eigentum und Gewerbe zur Ansässigkeit

1. Oktober 1808
Das Lehel wird selbstständiger Pfarrsitz und Pfarrsprengel

4. Dezember 1808
Herzog Max in Baiern wird in Bamberg geboren

6. Dezember 1808
Aloys (Louis) Nicolaus Graf von Arco-Stepperg wird geboren

20. Dezember 1808
Das „Königreich Baiern“ gibt sich ein neues Wappen


1809

1809
Pläne für eine „Walhalla“ im „Englischen Garten“

Die freiwillige „Bürgerwehr“ wird in die „Nationalgarde“ eingegliedert

Der Weiler „Niedergiesing“ wird zur „Vorstadt Au“ eingemeindet

Im Königreich Baiern gibt es 93 verschiedene Flüssigkeitseinheiten

Der „Konvent der Schwestern der heiligen Elisabeth“ wird aufgelöst

In Tirol kommt es zu Erhebungen gegen die Besatzungsmacht

Ende Januar 1809
Erzherzog Johann lädt die führenden Köpfe des Tiroler Widerstands ein

Februar 1809
In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die baierischen Landesherren

9. März 1809
Adrian von Riedl verkauft die „Neumühle“ an den Müller Schöttl

12. März 1809
Die baierischen Behörden wollen in Tirol Rekruten „ausheben“

18. März 1809
Adrian von Riedl stirbt

24. März 1809
„Religionsfreiheit“ und „Gleichbehandlung der Konfessionen“ bestätigt

Bitte um Gründung einer „Landwirthschaftlichen Gesellschaft“

9. April 1809
Der Krieg Österreichs gegen Frankreich beginnt

Erzherzog Johann erklärt Frankreich und seinen Verbündeten den Krieg

10. April 1809
Die „Lohe“, die „Falkenau“, die „Birkenleiten“ kommen zur „Vorstadt Au“

Die Nachricht vom Kriegsbeginn verbreitet sich in ganz Tirol

12. April 1809
In und um Innsbruck toben heftige Kämpfe

13. April 1809
Die „Erste Befreiung Tirols“

14. April 1809
Die von den Baiern gehaltene „Festung Kufstein“ wird belagert

18. April 1809
Die Vertreibung der Baiern und Franzosen aus Tirol wird sanktioniert

21. April 1809
General Chasteler bricht mit seinen Truppen nach Trient auf

22. April 1809
Napoleon Bonaparte gewinnt die entscheidende Schlacht gegen Österreich

23. April 1809
Der österreichische General von Chasteler kann Trient besetzen

24. April 1809
Tirol wird von den „Aufständischen“ - bis auf Kufstein - erobert

29. April 1809
Französische und baierische Truppen besetzen Salzburg

Anfang Mai 1809
Napoleon Bonaparte befiehlt die erneute Unterwerfung Tirols

Die Tiroler unternehmen „Beutezüge“ nach Baiern

1. Mai 1809
Salzburg wird im Namen Napoleon Bonapartes verwaltet

11. Mai 1809
General Bernhard Erasmus von Deroy befreit Kiefersfelden

Jetzt plündern, vergewaltigen und morden die baierischen Soldaten

12. Mai 1809
„Wie tief sind Euere Gefühle von Menschlichkeit gesunken?“

Die baierischen Truppen erobern Kufstein zurück

Napoleon Bonaparte erobert Wien

15. Mai 1809
Der Kampf um Schwaz dauert zwei Tage

19. Mai 1809
Die Divisionen Wrede und Deroy rücken kampflos in Innsbruck ein

21. Mai 1809
Abzugsbefehl an alle in Tirol stationierten Truppen nach Österreich

22. Mai 1809
Lefébvre und Wrede verlassen mit ihren Truppen Tirol

23. Mai 1809
General Deroy setzt seine Truppen in Alarmbereitschaft

25. Mai 1809
Die Erste Bergisel-Schlacht dauert nur wenige Stunden

29. Mai 1809
Es kommt zur Zweiten Bergisel-Schlacht

Juni 1809
Tirol wird seinem Schicksal überlassen

Nach dem 2. Juni 1809
Major Martin Teimer nimmt seine Ausfälle nach Baiern wieder auf

27. Juni 1809
Joseph von Utzschneider verspricht zu viel

5. Juli 1809
Napoleon Bonapartes Truppen schlagen die Österreicher entscheidend

12. Juli 1809
Die österreichischen Truppen müssen Tirol und Vorarlberg verlassen

18. Juli 1809
Schlacht gegen die zu Beutezügen einfallenden Tiroler

27. Juli 1809
Hinrichtung mit dem Schwert als alleinige Vollstreckungsart

28. Juli 1809
General Boul erhält den Befehl zum Abzug seiner Truppen aus Tirol

30. Juli 1809
Marschall François Joseph Lefébvre zieht kampflos in Innsbruck ein

4. August 1809
General Boul verlässt mit seinen österreichischen Truppen Tirol

Die „französisch-rheinbündischen Truppen“ erleiden schwere Verluste

8. August 1809
Verlustreiche Kämpfe an der Pontlatzer Brücke

10. August 1809
Großer Widerstand der Tiroler an der „Lienzer Klause“

11. August 1809
Völlig demoralisierte Truppen sind in Innsbruck eingeschlossen

13. August 1809
Die Dritte Bergisel-Schlacht beginnt

Bis 18. August 1809
Die baierisch-französischen Truppen haben Tirol geräumt

4. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält österreichische Finanzhilfen

9. Oktober 1809
Wieder wird die Seidenzucht in Baiern eingeführt

Die Statuten des Landwirtschaftlichen Vereins werden bestätigt

14. Oktober 1809
Der Friede von Schönbrunn und Tirol

17. Oktober 1809
Der baierische Einmarsch in Tirol beginnt

19. Oktober 1809
Die Salzburger Gegenoffensive geht verloren

21. Oktober 1809
Der Erzherzog setzt den Tiroler Oberkommandanten Andreas Hofer ab

24. Oktober 1809
Die baierischen Truppen ziehen in Innsbruck ein

25. Oktober 1809
Der baierische Kronprinz Ludwig I. zieht in Innsbruck ein

27. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält 18.000 Papiergulden für den Kampf gegen Frankreich

28. Oktober 1809
Im Frieden von Schönbrunn wird Tirols Baiern überlassen

1. November 1809
Es kommt zur vierten und letzten Schlacht am Bergisel

2. November 1809
Max Joseph von Montgelas wird in den Grafenstand erhoben

Die Tiroler beschließen ein Unterwerfungsschreiben

3. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler reisen zu Eugéne Beauharnais

4. November 1809
Andreas Hofer unterzeichnet das Unterwerfungsschreiben

5. November 1809
Bewaffnete Südtiroler Bauern greifen Bozen an

6. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler Aufständischen wird empfangen

8. November 1809
Andreas Hofer ändert ständig seine Meinung

10. November 1809
Tiroler Rebellen überfallen bei Imst baierische Truppen

11. November 1809
Andreas Hofer bricht sein gegebenes Wort

12. November 1809
Italiens Vizekönig Eugéne Beauharnais erlässt eine Proklamation

13. November 1809
General Rusca zieht mit 2.000 Mann nach Meran ein

16. November 1809
Am Meraner Küchelberg kommt es zum Kampf

18. November 1809
Eine französische Einheit wird zur Kapitulation gezwungen

Um den 19. November 1809
Andreas Hofer lässt Jakob Sieberer und Josef Daney gefangen nehmen

24. November 1809
Im Paznauntal kommt es zu Kämpfen

Um den 27. November 1809
Das Ende der baierischen Herrschaft über Südtirol

29. November 1809
Maximilian Joseph von Montgelas erhält das Grafendiplom

Dezember 1809
Tirol wäre besser bei Frankreich

1. Dezember 1809
Bei der Lienzer Klause kommt es erneut zu Kämpfen

6. Dezember 1809
Als Strafe für die Belagerung Brixens werden Dörfer abgebrannt

8. Dezember 1809
Letzter Waffengang zwischen Tiroler „Aufständischen“ und Baiern

9. Dezember 1809
Johann Wilhelm von Hompesch stirbt

Nach dem 9. Dezember 1809
Montgelas übernimmt zum zweiten Mal die Funktion des „Finanzministers“

20. Dezember 1809
Kronprinz Ludwig entscheidet sich für Therese


1810

1810
Carl von Fischer baut im Park von „Schloss Biederstein“ einen „Belvedere“

Freiherr Adam von Aretin verkauft sein Grundstück an Raphael Kaula

Anton Gruber's Belustigung „Zum lustigen Dörflein“ auf der Isarinsel

Die „Lehel-Kaserne“ muss vergrößert werden

Um 1810
Joseph Sulzbeck und seine Kapelle

1810
Das „Aumeisterjäger-Haus“ wird erbaut

Simon Westermaier kauft die „Giesinger Mühle“

5. Januar 1810
Franz Raffl verrät das Versteck von Andreas Hofer

6. Januar 1810
Andreas Hofer wird verhaftet

12. Februar 1810
„Kronprinz“ Ludwig I. und Prinzessin Therese verloben sich

19. Februar 1810
Andreas Hofer wird zum Tode verurteilt

20. Februar 1810
Andreas Hofer wird hingerichtet

28. Februar 1810
Im Pariser Abkommen wird Tirol aufgeteilt

9. Mai 1810
Regensburg wird französisch

22. Mai 1810
Regensburg wird an Baiern übergeben

7. Juni 1810
Bozen wird an Italien abgegeben

8. Juli 1810
Therese von Sachsen-Hildburghausen wird 18 Jahre alt

August 1810
Die neue Grenzziehung in Tirol ist abgeschlossen

Um August 1810
Der Italiener Luigi Tambosi kommt nach München

August 1810
Das Königreich Baiern verliert „Südtirol“

16. August 1810
Salzburg soll dem Königreich Baiern eingegliedert werden

12. September 1810
Das ausgebeutete Salzburg kommt zum Königreich Baiern

28. September 1810
Der Lohnkutscher Franz Baumgartner schlägt ein Pferderennen vor

30. September 1810
Die Besitzergreifung Salzburgs durch Baiern

2. Oktober 1810
Franz Baumgartner schlägt ein Pferderennen vor

4. Oktober 1810
Die Einladungen für das Pferderennen werden versandt

6. Oktober 1810
Prinzessin Therese betritt in Bamberg baierischen Boden

7. Oktober 1810
Die nächste Station des Brautzuges ist Nürnberg

8. Oktober 1810
Die Prinzessin auf der Steinernen Brücke

9. Oktober 1810
Die Hochzeitsgesellschaft übernachtet in der Landshuter Residenz

10. Oktober 1810
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen trifft in Freising ein

11. Oktober 1810
Prinzessin Therese von Sachsen-Hildburghausen trifft in München ein

12. Oktober 1810
Namenstagsfeier von König Max I. Joseph in der Michaelskirche

Kronprinz Ludwig I. heiratet Therese von Sachsen-Hildburghausen

Die Kgl. priv. Hauptschützengesellschaft organisiert ein Festschießen

13. Oktober 1810
Neugierige wollen die Braut des Kronprinzen sehen

Ganz München erstrahlt im Lichterschmuck

Am Abend gibt es die bei Fürstenhochzeiten übliche Ausspeisung

Das einfache Volk und die bessere Gesellschaft feiern

Zahnweh in der Hochzeitsnacht

14. Oktober 1810
Kronprinz Ludwig wird Generalgouverneur des Inn- und Salzachkreises

17. Oktober 1810
Das erste Oktoberfest beginnt mit einem Pferderennen

Gebete für die königliche Familie in der Bürgersaalkirche

40.000 Zuschauer nehmen an der Volksbelustigung teil

Kinder in Landestracht überbringen die Huldigungsgrüße des Volkes

Ein Siebenbürgener Apfelschimmel gewinn das 1. Oktoberfest-Pferderennen

Fahnen als Zeichen der Verbundenheit mit dem König

Zum Andenken heißt der Platz der Feier Theresens Wiese

30. Oktober 1810
Luigi Tambosi pachtet das Kaffeehaus an der Hofgartenmauer

November 1810
Vereinbarung für ein jährliches „Münchner Oktoberfest“

3. November 1810
Eine Verordnung über die neuen Posttarife

27. Dezember 1810
Montgelas lässt sein Stadt-Palais erweitern


1821

1821
Johann Jakob Schöttl übergibt die „Neumühle“ an seinen Sohn

Exerzierübungen vor dem neuen „Hof- und Nationaltheater“

Beginn der Reparaturarbeiten an der Berg am Laimer „Michaelskirche“

Halsband- und Maulkorb-Tragepflicht für Hunde

Peter Paul Ritter von Maffei kauft das „Palais Seinsheim

Joseph Anton von Maffei gehört den „Gemeindebevollmächtigten“ an

17. Februar 1821
Lola Montez wird als Elizabeth Rosanna Gilbert in Irland geboren

März 1821
Der griechische „Unanhängigkeitskrieg“ beginnt

Ab März 1821
Der „Griechische Freiheitskampf“ dauert von 1821 bis 1830

12. März 1821
Prinz Luitpold wird in Würzburg geboren

5. Mai 1821
Napoleon Bonaparte stirbt auf der britischen Insel Sankt Helena

15. September 1821
Die Tegernseer Erklärung beendet einen langwierigen Streit

12. Oktober 1821
Die Fertigstellung der Glyptothek wird 9 Jahre verzögert

1. November 1821
Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel wird zum Bischof geweiht

5. November 1821
Lothar Anselm Freiherr von Gebsattel ergreift Besitz


1826

1826
Das Haberfeldtreiben als einfältigen und tollen Spuk bezeichnet

Die Geistlichkeit unterstützt die Haberfeldtreiber

Der Schwabinger Wirt Johann Gradl kauft die „Neumühle“

Ein kostengünstigerer Entwurf für die evangelische „Matthäuskirche“

Erste Planungsvorstellungen zum Bau des „Siegestores“

Joseph von Hazzi veröffentlicht sein Lehrbuch des Seidenbaus

Im Jahr 1826
Der Schlachtviehhandel „Auf den Lüften“ endet

1826
Maulbeerbäume zur Züchtung der „Seidenraupen“ werden angezogen

Lola Montez kommt von Kalkutta ins südenglische Bath

Die „Universität“ und das „Georgianum“ werden nach München umverlagert

Das „Georgianum“ kommt in die Räume des ehemaligen „Karmeliten-Klosters“

Der „Königsbau der Residenz“ entsteht

Ein Hochwasser zerstört die „Wiebekingsche Brücke“

Ein lange anhaltendes Provisorium

7. Februar 1826
Grundsteinlegung für das „Odeon“ an der Ludwigstraße

März 1826
Straßenbenennung nach den „Napoleonischen Befreiungskriegen“

Um April 1826
Wegen des neuen „Königsbaues der Residenz“ entfällt die „Exerzierstätte“

7. April 1826
Der Grundstein für die „Alte Pinakothek“ wird gelegt

9. April 1826
Die „Synagoge“ in der Westenriederstraße wird eingeweiht

25. April 1826
Christian Daniel Rauch gestaltet das „Max-Joseph-Denkmal“

Juni 1826
Die Kostenvoranschläge für das „Max-Joseph-Denkmal“ liegen vor

Um August 1826
Robert von Langer malt seine Haidhauser Villa mit Fresken aus

27. Oktober 1826
Der ledigen Wirtstochter von Thalham das Haberfeld getrieben

15. November 1826
Die Universität wird von Landshut nach München verlegt


1837

1837
Freiherr Reinhard von Werneck erhält den „Civil-Verdienstorden“

Der Bankier Christian August Erich kauft Johann Gradl die „Neumühle“ ab

Herbst 1837
Ein Statutenentwurf zur Errichtung einer „Walz-Getreidemühle“

1837
Eine Riesen-Defizit bei der „Haidhauser Armenpflege“

Emil Keßler und August Borsig gründen ihre Maschinenbauwerkstätten

Erbärmliche Lebensumstände in den Herbersvierteln

Bis um den 1837
2.300 von 3.500 bayerische Soldaten in Griechenland gestorben

1837
Ein Neubau der Haidhauser „Sankt-Johann-Baptist-Kirche“

Die „Staatsbibliothek“ wird bezogen

Josef Anton Ritter von Maffei kauft den „Lindauer'schen Hammer“

Um 1837
Das unzweckmäßige „Postgebäude“ soll verkauft werden

1837
1.220 eheliche und 1.241 uneheliche Geburten

Die Arbeits- und Verdienstmöglichkeiten im Münchner Osten

Gut „Haidenau“ wird an den „Rittmeister“ Thelesphor von Streber verkauft

Arnold von Eichthal erwirbt die „Schrafnagelmühle“

Ab 1837
Joseph Anton von Maffei wird Mitglied in der „Kammer der Abgeordneten“

Anfang 1837
Das „Brunnhaus auf der Kalkofeninsel“ wird in Betrieb genommen

2. Februar 1837
Wahlergebnis im Sinne der Regierung beeinflusst

15. Februar 1837
König Otto von Griechenland und Amalie kehren nach Athen zurück

6. März 1837
Die Zugehörigkeit der „Ramersdorfer Lüften“ zum „Landgericht Au“

3. Juli 1837
Franz Xaver Zacherl kauft das Nockher-Anwesen

23. Juli 1837
Die 16-jährige Eliza Gilbert [= Lola Montez] heiratet Thomas James

Joseph Anton von Maffei setzt die Visionen von Simon von Eichthal um

August 1837
Die „Bayerisch-württembergische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft“

18. September 1837
König Ludwig I. legt sich mit der Stände-Versammlung an

Oktober 1837
Die „Bayerisch-württembergische Donau-Dampfschiffahrtsgesellschaft“

4. November 1837
Karl August von Abel wird Innenminister

24. Dezember 1837
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern wird in München geboren


1838

1838
Die „Frauen vom guten Hirten“ wenden sich an König Ludwig I.

Das „Werneck-Denkmal“ am „Kleinhesseloher See“

Eliza [= Lola Montez] und ihr Ehemann Thomas James reisen nach Indien

Der „Faber-Bräu“ und die „Eberlbrauerei“ wieder getrennt

Simon von Eichthal verkauft sein Palais an den „Konditor“ Carl Rottenhöfer

Die „Steinerne Bank“ wird statt des „Apollo-Tempels“ errichtet

Joseph Anton Ritter von Maffei kauft die „Hofhammerschmiede

1.362 eheliche und 1.153 uneheliche Geburten

29. Januar 1838
Kaufvertrag für den „Lindauer'schen Hammer“ ausgestellt

20. März 1838
Der Kaufvertrag für den „Lindauer'schen Hammer“ wird unterschrieben

Um April 1838
Adolf Friedrich von Schack legt sein „juristisches Staatsexamen“ ab

23. April 1838
König Ludwig I. lässt die „Zensur“ ausweiten

14. Juni 1838
Graf Maximilian Joseph von Montgelas stirbt

6. Juli 1838
Simon von Eichthal kauft die Giesinger Mühle

14. August 1838
König Ludwig I. erlässt die die Kniebeugeverordnung

24. August 1838
Das Kgl. General-Postamts-Bureau wird eröffnet

8. Oktober 1838
König Ludwig I. genehmigt die Gründung einer Walz-Getreidemühle zu Tivoli

21. November 1838
Die Rosseführer an der Hauptpost


1850

1850
Der „Kreuzlgießergarten“ wird zur „Gastwirtschaft zum Salzburger Hof“

Bis zum Jahr 1850
Die „Kolonie Birkenau“ ist durch die Hochwässer bedroht

1850
Die Festlegung der „Brauperiode für untergäriges Bier“ wird aufgehoben

Bierkeller zählen zu den „Volksbelustigungsorten“

Maffei ist Hauptaktionär der „Eisenwerk-Gesellschaft-Maxhütte“

Zu geringe Seiden-Ausbeute

Die „Anna-Kirche“ soll zwei Türme mit Glocken und Uhren erhalten

Die „Loretokapelle“ wird abgerissen

Friedrich Bürklein wird „Professor an der Polytechnischen Schule“

Lorenz Meiller kauft das Anwesen an der Lilienstraße

Ab 1850
Erstmals können großflächige Glasscheiben hergestellt werden

1850
Der Münchner Malzverbrauch liegt bei 284.582 Hektoliter

Das „Siegestor“ wird fertiggestellt

Sebastian Kneipp entwickelt seine „Wasserkur“

Um 1850
Die ersten „Stempeluhren“ werden installiert

1850
Braumeister Heiss kauft die Brauerei „Zum Oberpollinger“

26. Februar 1850
Der Vorläufer der „Münchner Feuerwehr“ wird schon wieder aufgelöst

1. Mai 1850
Die „Maffei'sche Maschinenfabrik“ präsentiert ihr erstes Dampfschiff

Arnold Zenetti wird als „Bauingenieur beim Stadtbauamt“ angestellt

J. Schweiger erhält eine Konzession für ein „Theater in der Vorstadt Au“

Das „Schweiger Volkstheater“ in der Au erhält Gasbeleuchtung

Nach dem 1. Mai 1850
Die „Schweiger Volkstheater“ dürfen nur noch „Lokalpossen“ aufführen

6. Juli 1850
Der Münchner Turnverein wird verboten und aufgelöst

28. August 1850
Uraufführung der Wagner-Oper „Lohengrin“ in Weimar

3. Oktober 1850
Enthüllung der Bavaria wegen Regen verschoben

9. Oktober 1850
Bei strahlendem Sonnenschein wird die Bavaria enthüllt

15. Oktober 1850
Das Siegestor wird - noch ohne der Quadriga - eingeweiht

Der preußisch-österreichische Konflikt spitzt sich zu

Um November 1850
Ein neuer Baustil soll erfunden werden

6. November 1850
Ein Gutachten für den Bau der Maximilianstraße

10. November 1850
Erneut ein Haberfeldtreiben gegen den Pfarrer

15. November 1850
Der Verein zur Ausbildung der Gewerke wird gegründet

Um den 20. November 1850
Krieg zwischen Preußen und Österreich kann abgewendet werden

29. November 1850
Der Deutsche Bund soll wieder vollständig hergestellt werden

Um Dezember 1850
Friedrich Bürklein reicht einen „Stadtverschönerungsplan“ ein


1853

1853
Das „Kloster der Frauen vom guten Hirten“ in Haidhausen

Die „Ruhmeshalle“ auf der „Theresienhöhe“ wird eingeweiht

„Aktiengesellschaft für die Dampfschiffahrt auf Inn und Donau“

Die Lokomotive „Die Pfalz“ erreicht bereits 120 km/h

Der „Baierwein“ wird auf einer Fläche von 180 Hektar angebaut

Eine Eisenbahnstrecke zum Starnberger See

Die Erweiterung der „Anna-Kirche“ ist vollendet

König Max II. nimmt Friedrich Bürklein auf seine Romreise mit

Das „Gronimus-Anwesen“ in Haidhausen wird verkauft

Die „Kohleninsel“ erhält ihren Namen

Pepita de Olivia löst einen wahren „Pepita-Rummel“ aus

Die „Singlspielerbrauerei“ geht als Aussteuer an den Brauer Mathias Wild

Simon von Eichthal macht die „Giesinger Mühle“ zur „Kunstmühle“

Februar 1853
Lola Montez tritt in Cincinnati/Ohio auf

März 1853
Der „Ziegelstadel Kirchstein“ wird gegründet

11. März 1853
Anton Feldmüller stirbt in Kirchensur bei Amerang

Um den April 1853
Meiller kauft die „Waffenschmied-Gerechtsame“ des Georg Buchwieser

1. April 1853
Theres Feldmüller pachtet ein Wirtshaus in Eggenfelden

1. Mai 1853
Lola Montez reist mit dem Schiff „Philadelphia“ nach Panama City

5. Mai 1853
Lola Montez reist weiter nach San Francisco

21. Mai 1853
Ein Triumphzug für Lola Montez in San Francisco

12. Juli 1853
Lola Montez heiratet Patrick Hull

18. Juli 1853
Beginn der Bauarbeiten an der Maximilianstraße

24. Juli 1853
Ein Sicherheitsbericht für München

August 1853
Lola Montez lässt sich in der „Goldgräbersiedlung“ Grass Valley nieder

16. August 1853
Kaisers Franz Joseph I. und seine Cousine Elisabeth „Sisi“

18. August 1853
Kaiser Franz Joseph I. und Herzogin Elisabeth „Sisi“ verloben sich

10. September 1853
Die letzte Schranne auf dem Schrannenplatz

28. November 1853
König Max II. stiftet den Maximiliansorden für Wissenschaft und Kunst


1856

1856
Ex-König Ludwig I. bestimmt die „Sankt-Bonifaz-Kirche“ zur „Grabkirche

Die „Stadtgerichte“ werden zu „Bezirksgerichte“

Joseph Selmayr sen. ist Bauer auf dem „Hanslmarterhof“

Die „Schweiger-Theater“ als lästige Konkurrenz des „Hoftheaters“

Die „Gemeinstraß nach Loretto“ heißt jetzt offiziell „Bergerstraße“

Der Berliner Baumeister Friedrich Hoffmann erfindet den „Ringofen“

Die Standorte der Bezirks- und Landgerichte

Das „Karussell“ am „Chinesischen Turm“ entsteht

Das „Café Probst“ entsteht auf dem Areal des Gasthofs „Zum Oberpollinger“

Ab 1856
Das Forum bekommt vier Bronzedenkmäler

3. Januar 1856
„Café Probst“ - Münchens erstes großes Kaffeehaus

12. April 1856
Die „Ostbahn-Aktiengesellschaft“ erhält die Baumaßnahme übertragen

Der „Generalplan für die Maximilianstraße“

Juli 1856
Christian August Ernst muss zurücktreten

5. August 1856
Adolf Friedrich von Schack kauft ein Haus in der Brienner Straße

16. August 1856
Lola Montez in Sydney

23. August 1856
„Lola Montez in Bavaria“ im überfüllten Victoria Theatre in Sydney

Oktober 1856
Die Maximilianstraße ist nach über dreijährigen Bauarbeiten fertiggestellt


1863

1863
Im „Franzosenviertel“ ist der geschlossen bebaute Häuserblock bestimmend

Joseph Anton von Maffei wird „lebenslänglicher Reichsrat

Der „Münchner Männerturnverein“ will eine „Freiwillige Feuerwehr“ gründen

Bis zum Jahr 1863
Die Gebäude des ehemaligen „Leprosenhauses“ werden abgerissen

1863
Die Seidenraupe ist in Bayern fast verschwunden

Die evangelische Familie Kraemer aus Cannstadt kommt nach Giesing

Die Kirchturmkuppel der „Johann-Baptist-Dorfkirche“ wird erneuert

Bis 1863
Michael Zechmeisters schienenunabhängiges Verkehrsmittels ist am Ende

1863
Der „Turnverein München“ eröffnet seine erste „Turnhalle“

Die Familie des Steyrer Hans zieht nach München

Januar 1863
Zukäufe für den „Zoologischen Garten“

23. Februar 1863
Franz Stuck wird in Tettenweis geboren

20. März 1863
Georgios I. wird neuer griechischer König

23. Mai 1863
Der Allgemeine Deutsche Arbeiterverein - ADAV wird gegründet

6. Juni 1863
Das abgesetzte griechische Königspaar wohnt in Bamberg

13. Juli 1863
Die Hauptstreitmacht der Osmanen steht vor Wien

25. August 1863
Kronprinz Ludwig II. wird volljährig

September 1863
Kronprinz Ludwig [II.] bezieht die „Kronprinzen-Appartements“

Eduard Theodor Grützner kann ein Kunststudium in München beginnen

20. September 1863
Kronprinz Ludwig II. leistet den Eid auf die Bayerische Verfassung

Um den 10. Oktober 1863
Eisenbahnstrecke über Mühldorf nach Österreich genehmigt

10. November 1863
Ein Hirtenbrief fordert die Haberer zum Aufgeben auf

28. November 1863
Cosima und Richard werden ein Liebespaar

28. Dezember 1863
Kronprinz Ludwig II. macht einen Rückzieher


1867

Ab 1867
Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke

1867
Der erste Münchner Fahrrad-Besitzer

Arnold Zenetti übernimmt als „Baurat“ die Leitung des „Stadtbauamts“

Das Ende der Holz-Wasserrohre

König Ludwig II. lässt die „Nibelungensäle“ in der Residenz fertigstellen

Der „Topographischen Atlas“ ersetzt Philipp Apians Baiernkarte

Friedrich Brugger erschafft das „Leo-von-Klenze-Denkmal“

München hat nur mehr 17 Brauereien

Eduard von Grützners Abschlussarbeit an der Kunstakademie

Mit der Errichtung der „Frühlingsanlagen“ wird begonnen

Der „Irrenweg“ erhält seinen Namen

Gerüchte über eine Geisteskrankheit des bayerischen Prinzen Otto

Um 1867
Heben von Steinblöcken mit nur einem Finger

1867
Die „Actien-Ziegelei München“ richtet die „Fabrik Bogenhausen“ ein

Nach dem Jahr 1867
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt eine Ziegelei in Zamdorf

1867
Michael Schottenhamel kommt nach München

5. Januar 1867
Malvina Schnorr von Carolsfeld soll umgehend ausreisen

11. Januar 1867
Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

21. Januar 1867
Ludwig Thoma wird in Oberammergau geboren

22. Januar 1867
König Ludwig II. verlobt sich mit Sophie in Bayern

30. Januar 1867
Das offizielle Verlobungsfoto entsteht

Um Februar 1867
Eine weitere Interessengruppe meldet sich zu Wort

Februar 1867
Noch eine Interessengemeinschaft zur „Ostbahnhof“-Standortfrage

10. März 1867
Richard Wagner und König Ludwig II. begegnen sich in München

16. April 1867
Die „II. Compagnie der Freiwilligen Feuerwehr München“ wird gegründet

Um Mai 1867
Eichthal unterbreitet dem „Innenministerium“ ein lukratives Angebot

14. Mai 1867
Kurt Eisner wird in Berlin geboren

28. Mai 1867
Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

30. Mai 1867
Richard Wagner bezieht das Haus Prestell am Starnberger See

1. Juni 1867
Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen

3. Juli 1867
Johannes Hoffmann wird in Ilbesheim bei Landau/Pfalz geboren

26. Juli 1867
König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

August 1867
Es kommt zur Entscheidung in der Standortwahl des „Ostbahnhofs“

25. August 1867
Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

September 1867
Der Ostbahnhof-Standort wird neu festgelegt

7. Oktober 1867
König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

10. Oktober 1867
Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

Dezember 1867
Der „Wintergarten“ für König Ludwig II. ist fertiggestellt


1870

1870
Arnold Zenetti wird Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr

Der amerikanische Ku-Klux-Klan wird aufgelöst

Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet

Die Hauptwache bezieht ihr neues Wachlokal im Neuen Rathaus

Um 1870
Das Gebäude des Spitals der Unheilbaren muss abgebrochen werden

1870
Die Altkatholiken spalten sich von der römisch-katholischen Kirche ab

Der Papst verliert seine weltlichen Machtbefugnisse über den Vatikan

Um 1870
Jährlich kommen etwa 15.000 Saisonarbeiter aus der Gegend von Udine

1870
Der Bildhauer Anton Heß baut neben seinem Vaterhaus ein Atelier

Das Zechmeister‘sche Streckennetz wird ständig erweitert

Um 1870
In München entstehen die ersten Singspielhallen

Die Sonntags- und Feiertagsarbeit nimmt ständig zu

1870
Das Zeitalter der Schaufenster beginnt

Ab dem 1. Januar 1870
Enormer Anstieg des Bierkonsums in den deutschsprachigen Länder

31. März 1870
Arnold Zenetti fertigt die Pläne fürs Franzosenviertel

7. April 1870
Gustav Landauer wird in Karlsruhe geboren

11. April 1870
Behördliche Nachforschungen zur Eheschließung

11. Juni 1870
Das erste deutsche Urheberrecht wird verabschiedet

26. Juni 1870
Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

13. Juli 1870
Der Preußenkanzler Otto von Bismarcks brüskiert Frankreich

14. Juli 1870
Frankreich beschließt die Mobilmachung gegen Preußen

15. Juli 1870
Der Preußenkönig Wilhelm I. erlässt die Mobilmachungsorder

Mobilmachung im Großherzogtum Baden gegen Frankreich

16. Juli 1870
König Ludwig II. befiehlt die Mobilmachung

Die Truppentransporte beginnen

Die englischen Sympathien gehören Preußen

Die erste Ansichtskarte wird verschickt

18. Juli 1870
Cosima von Bülow wird von ihrem Mann Hans von Bülow geschieden

Die Unfehlbarkeit des Papstes wird beschlossen

19. Juli 1870
Erste Scharmützel im Grenzgebiet

Frankreichs Kaiser Napoleon III. erklärt Preußen den Krieg

20. Juli 1870
„Mit Begeisterung werden Meine Truppen (...) den Kampf aufnehmen“

23. Juli 1870
Die Truppentransporte treffen in der Pfalz ein

25. Juli 1870
Die ersten Gefallenen im Deutsch-Französischen Krieg

30. Juli 1870
Bayerns Soldaten: Schwerfällig und auffällige Beleibtheit

August 1870
Die Gemeindeverwaltung Bogenhausen will keinen ledigen Lehrer

Ab August 1870
Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

1. August 1870
Die Eisenbahn zum Transport der Truppen und der Geschütze

Der Bayer rettet den preußischen Husaren

2. August 1870
Saarbrücken wird von Franzosen kurzfristig besetzt

3. August 1870
460.000 deutsche Soldaten in der Pfalz und im Saarland

4. August 1870
Die Kampfhandlungen beginnen in Weißenburg

5. August 1870
Bayerns Selbstständigkeit und Integrität wird geachtet

6. August 1870
Kämpfe bei den Spicheren Höhen

Kämpfe auch bei Wörth

9. August 1870
Die Eisenbahn hat die entscheidende Rolle für den Kriegsverlauf

12. August 1870
Die ersten deutschen Truppenteile erreichen Straßburg

14. August 1870
Kämpfe bei den Dörfern Colombey und Nouilly

15. August 1870
Deutsche Truppen beginnen mit der Belagerung von Straßburg

Franz Xaver und Ludwig Schmederer erben den Nockhergarten

16. August 1870
Die Einnahme der Festung Toul scheitert

Siegreiche Kämpfe auch in Mars-la-Tour

18. August 1870
In Lothringen kommt es zur Schlacht von Gravelotte

19. August 1870
Die Franzosen beschießen die deutsche Stadt Kehl

20. August 1870
Die Belagerung von Metz beginnt

23. August 1870
Straßburg wird beschossen

24. August 1870
Straßburg im Bombardement

25. August 1870
Richard Wagner und Cosima von Bülow heiraten in Luzern

1. September 1870
Die vorentscheidende Schlacht von Sedan beginnt

Massaker in Bazeilles

Kriegerische Auseinandersetzungen in Balan

Kaiser Napoleon III. ergibt sich

Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

2. September 1870
Kaiser Napoleon III. begibt sich in preußische Gefangenschaft

3. September 1870
Die Siegesbotschaft aus Sedan trifft in Berlin ein

Schlechte Nachrichten für Paris

Napoleon III. flieht nach Kassel

4. September 1870
Die Französische Republik wird ausgerufen

Die französische Kaiserin Eugénie flieht nach England

11. September 1870
Eine Delegation des Roten Kreuzes betritt Straßburg

12. September 1870
Bayern will Verhandlungen mit dem Norddeutschen Bund

Die deutsche Belagerung von Toul beginnt

13. September 1870
Ein Programm zum raschen Beitritt Bayerns

15. September 1870
Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

17. September 1870
Versailles wird von den deutschen Truppen besetzt

ab 19. September 1870
Der Belagerungsring um Paris ist geschlossen

19. September 1870
Scharmützel bei Sceaux

Erste Friedensverhandlungen in Ferrières-en-Brie

Ab dem 22. September 1870
Bayern und Württemberg verhandeln auf der Münchner Konferenz

23. September 1870
Die Friedensverhandlungen werden ergebnislos beendet

Toul hisst die Weiße Fahne

Ein Heißluftballon verlässt Paris

26. September 1870
Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft

27. September 1870
Straßburg kapituliert

30. September 1870
Beginn der Planungen für Schloss Linderhof

Oktober 1870
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Um Oktober 1870
Der bayerische Herkules will seine Kunst jetzt auch öffentlich zeigen

11. Oktober 1870
Orleans wird von deutschen Truppenverbänden eingenommen

Ab dem 3. November 1870
Belfort ist eingeschlossen

17. November 1870
Bismarck wird über König Ludwigs II. Geldprobleme informiert

19. November 1870
Preußen wird über Prinz Ottos Gesundheitszustand informiert

23. November 1870
Das Königreich Bayern kann sich mehrere Reservatrechte sichern

28. November 1870
Prinz Otto warnt seinen Bruder eindringlich

30. November 1870
Ludwig II. schreibt den Kaiserbrief an König Wilhelm I. von Preußen

Um Dezember 1870
Franz Lenbach bezieht drei Räume im ersten Stock des „Ateliergebäudes“

3. Dezember 1870
Prinz Luitpold von Bayern übergibt den Kaiserbrief

4. Dezember 1870
Die Stadt Orleans gelangt erneut in deutsche Hand

5. Dezember 1870
Die Auflösung der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli beschlossen

8. Dezember 1870
Josef wird zum Patron der katholischen Kirche ernannt

19. Dezember 1870
Kanzler Otto von Bismarck leitet eine Verfassungsänderung in die Wege

Ab 27. Dezember 1870
Paris wird mit Granaten beschossen.

30. Dezember 1870
Die Kammer der Reichsräte beschließt den Beitritt zum Reich

31. Dezember 1870
Der Export Münchner Bieres liegt bei 150.903 Hektoliter

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien liegt bei 592.618 Hektoliter


1871

1871
München hat 169.693 Einwohner

Hubert und Lorenz Herkomer leben für sechs Monate bei Bauern in Garmisch

Ab 1871
Sempers Opernpläne werden für das neue Dresdner Hoftheater verwendet

1871
Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

Die Lederfabrik ist eines der bedeutendsten Unternehmen Münchens

Der Wintergarten auf dem Festsaalbau der Münchner Residenz ist fertig

Die Wittelsbacherbrücke wird erbaut

Die Beamten-Relikten-Anstalt bietet Platz für rund 100 Frauen

In Wien dürfen erst jetzt Frauen auf Kleinkunstbühnen auftreten

Die Todesstrafe nur mehr bei Mord und schweren Militärstraftaten im Krieg

Januar 1871
Dreißig Handwerksmeister gründen den Meisterverein in München e.G.

2. Januar 1871
Der Verein Münchener Brauereien e.V. wird gegründet

Vor dem 16. Januar 1871
Alles eine Frage der richtigen Anrede

17. Januar 1871
König Ludwig II. eröffnet den 24. Landtag

Der angehende Kaiser flippt aus

18. Januar 1871
Der Tag der Kaiserproklamation

Die Frage der richtigen Anrede geht weiter

Otto von Bismarck fällt ein Stein vom Herzen

Prinz Otto empfindet die Kaiserproklamation als bedrückend

19. Januar 1871
Der letzte Durchbruchversuch der Verteidiger von Paris

20. Januar 1871
Ein geplanter Ausbruch unterbleibt

21. Januar 1871
Auch die Abgeordnetenkammer stimmt dem Beitritt zum Kaiserreich zu

28. Januar 1871
Der Waffenstillstand mit Frankreich tritt in Kraft

Paris ergibt sich den Deutschen Truppen

30. Januar 1871
König Ludwig II. unterzeichnet die Beitritts-Verträge

12. Februar 1871
In Bordeaux trifft sich die verfassungsgebende Versammlung

15. Februar 1871
Weitreichende deutsche Forderungen

16. Februar 1871
Paraphierung des Vorfriedens von Versailles

Die Festung Belfort kapituliert

17. Februar 1871
Adolphe Thiers wird Chef der Regierung der nationalen Verteidigung

1. März 1871
20.000 deutsche Soldaten paradieren in Paris

Der Versailler Vorfriede wird unterzeichnet

2. März 1871
Der unterschriebene Vorfriede wird ausgetauscht

3. März 1871
Die deutschen Truppen müssen Paris wieder verlassen

Die Nationalversammlung stimmt dem vorläufigen Friedensschluss zu

5. März 1871
Rosalie Luxemburg wird in Zamosc geboren

10. März 1871
Versailles zum Sitz von Regierung und Parlament bestimmt

15. März 1871
Der Ostbahnhofs und die Bahnlinie werden eingeweiht

Die Baulinie für das Eichthal‘sche Areal ist bereits genehmigt

Auch für Giesing bricht das Eisenbahnzeitalter an

Gründung der Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.

18. März 1871
In Paris kommt es zum Kommune-Aufstand

Die französische Regierung flieht nach Versailles

19. März 1871
Ex-Kaiser Napoleon III. verlässt die Wilhelmshöhe

21. März 1871
Napoleon III. trifft in seinem Exil in Chislehurst ein

28. März 1871
Das Grazer Landstädtische Theater brennt ab

16. April 1871
Die Reichsverfassung wird rechtskräftig

17. April 1871
Ignaz von Döllinger wird in aller Form exkommuniziert

Mai 1871
Die Münchner Pfingsterklärung wird verfasst und unterschrieben

Ab Mitte Mai 1871
Der Zugverkehr läuft über die neue Braunauer Eisenbahnbrücke

10. Mai 1871
Die Provinzen Elsaß und Lothringen fallen an Deutschland

Prinz Otto, König Ludwigs II. Bruder, steht unter ärztlicher Überwachung

21. Mai 1871
Die Truppen der Versailler Regierung beginnen mit dem Sturm auf Paris

28. Mai 1871
Die „Blutige Woche“ endet

1. Juni 1871
Die Ruhe und der Beschaulichkeit in Untergiesing ist dahin

18. Juni 1871
„Der Proletarier“ stellt sein Erscheinen ein

30. Juni 1871
Die SAP hat etwa 500 Mitglieder in ganz Bayern

9. Juli 1871
Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das Franzosenviertel-Konzept vor

16. Juli 1871
Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor

29. Juli 1871
Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor

1. August 1871
Der erste tödliche Unfall nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie

3. August 1871
Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

Nach September 1871
Bier nach Wiener Art wird das erfolgreiche Wiesn-Märzenbier

September 1871
Auf Anregung Döllingers tagt in München der erste Altkatholikenkongress

25. September 1871
Separatvorstellung des Oberammergauer Passionsspieles für Ludwig II.

Bis zum 1. Oktober 1871
Die Bewohner von Elsaß und Lothringen können das Land verlassen

11. November 1871
Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern wird gegründet

15. November 1871
Prinz Ottos Geisteskrankheit wird an Bismarck gemeldet

Dezember 1871
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

8. Dezember 1871
Ein Großfeuer zerstört das Wiener Ringtheater

25. Dezember 1871
Prinz Otto soll keinesfalls in eine Heilanstalt eingewiesen werden

27. Dezember 1871
Lorenz Gedon erhält den Auftrag für eine Galerie


1872

Nach 1872
Obergiesinger Kleinhausbesitzer lassen ihre Häuser aufstocken

Richard Wagners Musik wird konsumierbar gemacht

1872
Die dritte Welle der „Cholera“ kündigt sich an

Eine der frühesten rein stadtteilbezogenen Grünanlagen Münchens

Umbenennung in „Königliches Hoftheater am Gärtnerplatz“

Das „Palais der Königin Therese“ wird von Prinz Leopold gekauft

„Buffalo Bill“ gründet seine „Wander- und Wildwestschau“

Die „Zeichnungs- und Modellierschule“ wird für Frauen erweitert

Vor 1872
„Ein Paar Frauenzimmer zweideutigen Rufes“ werden angetroffen

1872
Michael Rosipal kauft das „Maillot-Schlösschen“

Januar 1872
Ein ärztliches Gutachten über Prinz Otto von Bayern

1. Januar 1872
Das „Gesetz, die Maß- und Gewichtsordnung betreffend“ tritt in Kraft

Um den 15. Januar 1872
Prinz Otto wird von mehreren Ärzten untersucht

21. Februar 1872
Ein Großbrand vernichtet die „Kunstmühle von K. Kurlaender & Comp.“

25. Februar 1872
Prinz Otto wird nach „Schloss Nymphenburg“ gebracht

7. April 1872
Hildegard Menzi wird in Schöneck geboren

8. April 1872
Die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“ kommt ins Schulhaus im Rosenthal

22. April 1872
Der Grundstein für das „Festspielhaus auf dem Grünen Hügel“ wird gelegt

26. April 1872
Josef Hofmiller wird in Kranzegg im Allgäu geboren

6. Mai 1872
Die erste offizielle Separatvorstellung für König Ludwig II.

12. Juni 1872
Die Gewerbeordnung gilt über ein Reichsgesetz auch für Bayern

4. Juli 1872
Das Jesuitengesetz erklärt die Gesellschaft Jesu zu Reichsfeinden

29. September 1872
Erste Enthauptung im Schichtl-Theater

Der Wiesnbeginn wird erstmals in den September verlegt

Erstmals wird auf der Wiesn das sogenannte Märzenbier ausgeschenkt

1. Oktober 1872
Der Magistrat beschließt die Namensgebung für das Franzosenviertel

14. Oktober 1872
Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt zieht in die Ludwigstraße

November 1872
Arnold Zenetti prüft die „Pferdestraßenbahnen“ anderer Städte

29. November 1872
Die Aktiengesellschaft Kunstmühle Tivoli wird gegründet

Dezember 1872
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

4. Dezember 1872
Friedrich Bürklein stirbt in der Heilanstalt Werneck


1873

1873
Hubert Herkomers Bild „Nach des Tages Arbeit“ entsteht

Umbenennung in „Kunstmühle Tivoli Aktiengesellschaft“

Ignaz von Döllinger wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Der 19-jährige Jungunternehmer Joseph Schülein kommt nach München

König Ludwig II. spielt mit dem Gedanken der Abdankung

Die Künstlervereinigung „Allotria“ wird gegründet

Ab 1873
Hygienische Maßnahmen der Stadtsanierung werden durchgeführt

Bis 1873
Ludwig Thoma lebt bei seinen Eltern im „Forsthaus“ in Vorderriß

Um 1873
Der Steyrer Hans tritt zuerst in der „Westendhalle“ in der Sonnenstraße auf

1873
Adele Spitzeders will die „Westendhalle“ kaufen und umgestalten

Januar 1873
Der „Magistrat“ genehmigt den Bau einer „Pferdeeisenbahn“

21. Februar 1873
Die „Kunstmühle Tivoli A.G.“ wird ins Handelsregister eingetragen

Um den 15. August 1873
Ludwig II. äußert sich über Ottos Gesundheitszustand

September 1873
Das „Oktoberfest“ wird wegen der drohenden „Cholera-Epidemie“ abgesagt

2. September 1873
Der „Sedantag“ wird als patriotischer Feiertag begangen

17. September 1873
Der letzte Weißbiersud im Königlichen Hofbräuhaus

20. September 1873
Das erste Schneider-Weißbier an der Maderbräugasse 4

25. September 1873
Bismarcks erste Zahlung aus dem Welfenfonds trifft in München ein

Um Oktober 1873
Die erste „Velociped-Wettfahrt“ in der Landeshauptstadt München

22. Oktober 1873
In Wien das Dreikaiserabkommen geschlossen

November 1873
Carl von Lindes erste „Kompressions-Kältemaschine“ kommt zum Einsatz

Ab 9. November 1873
Die dritte Cholera-Epidemie bricht in München aus

10. November 1873
Grundsteinlegung für die evangelische Markuskirche

25. Dezember 1873
Karl Fey, der älteste Bruder von Karl Valentin, kommt zur Welt


1874

1874
Leonhard Romeis tritt einen 15-monatigen Studienaufenthalt in Italien

Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

Die „Kunstmühle Tivoli“ wird neu erbaut

Die neue „Kirchenschule“ wird seiner Bestimmung übergeben

Die „Fingergasse“ wird zur „Maffeistraße

Die „Wittelsbacherbrücke“ muss dringend neu gebaut werden

Gründung von „Krieger- und Veteranenvereinen“

Carl von Linde's „Kältemaschine“ erfüllt alle Erwartungen

Ab 1874
Die Planungen für eine „zentrale Wasserversorgung“ beginnen

1874
Die „Bergerstraße“ wird in „Berg-am-Laim-Straße“ umbenannt

Das neue Bogenhausener Schulhaus wird fertig gestellt

Die „Stadtverwaltung“ bezieht das „Neue Rathaus“

Eduard Theodor Grützner heiratet Barbara Link

Im Jahr 1874
Der „Sozialdemokratische Verein“ wird aufgelöst

1874
Joseph Behringer betreibt im Münchner Osten den ersten „Ringofen“

Die Ärzte attestieren dem Bayernprinzen Otto „Paranoia“

Ab 1874
Ludwig Thoma wohnt bei seinem Onkel in der Rheinpfalz

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

Januar 1874
Georg Dollmann übernimmt die Aufgaben des „Hofbaudirektors“

Emil Weinberger gründet das „Volkstheater in der Leopoldstadt“

21. Januar 1874
Das Königshäuschen im Graswangtal wird abgerissen

Februar 1874
Die „Polizeidirektion“ lehnt die „Pferdeeisenbahnlinie“ ab

13. März 1874
„Arbeiter-Massenfest zur Feier der Pariser Commune“

22. März 1874
Das Augsburger „Stadttheater“ wird vom Feuer zerstört

22. Mai 1874
Erhard Auer wird in Dommelstadl bei Passau geboren

Um August 1874
Die Gemeinde Bogenhausen finanziert den Bau einer Eisenbrücke

1. August 1874
Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

8. August 1874
Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

September 1874
König Ludwig II. lässt sich letztmals auf dem „Oktoberfest“ blicken

7. September 1874
Der Münchner Stadtmagistrat tagt erstmals im Neuen Rathaus

1. Oktober 1874
Die 1.000. Lokomotive verlässt das Maffei-Werk

12. Oktober 1874
Königin-Mutter Marie konvertiert zum römisch-katholischen Glauben

1. November 1874
Der Wiener Zentralfriedhof wird eingeweiht


1880

1880
Die „Franziskaner-Brauerei“ liegt an dritter Stelle beim Bierausstoß

Hugo Alois von Maffei, Mitbegründer der „Allianz-Versicherung“

Aus dem „Zengerbräu“ wird die „Aktienbrauerei Bürgerliches Bräuhaus“

Anno 1880
Der „Irrenweg” wird in Balanstraße umbenannt

1880
Ernst von Possart holt Josef Kainz nach München

Die Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“ beschäftigt 37 Personen.

Die Regierung lehnt die Pläne der „Bell-Telephone-Company“ ab

Ein 15 x 4 Meter großes Monumentalgemälde des Malers Karl von Piloty

Eduard Theodor Grützner erhält den „Verdienstorden des Heiligen Michael“

Um 1880
Georgenstraße 8/10 wird als symmetrisches Doppelhaus hergestellt

1880
Der „Bildhauer“ Anton Heß will in seinen Antiquitäten leben

Ab 1880
Der Steyrer Hans zeigt seine „Kunststücke“ auch im Ausland

1880
Die „Hypotheken- und Wechselbank“ ersteigert die „Giesinger Mühle“

Die „Münchner-Kindl-AG“ erwirbt die „Singlspielerbrauerei“

Um das Jahr 1880
Sigmund Feuchtwanger gründet eine „Kunstbutterfabrik“ in Haidhausen

Nach 1880
Das „Gaswerk am Kirchstein in Steinhausen“ entsteht

1880
Im „Thalia-Theater“ in der Bayerstraße wird eine „Rollschuhbahn“ eröffnet

Der Rohbau von „Schloss Neuschwanstein“ ist vollendet

Seit um den 3. Februar 1880
Schloss Fürstenried wird für Prinz Ottos Unterbringung umgebaut

13. März 1880
„Schloss Fürstenried“ ist Prinz Ottos Privateigentum

Um April 1880
Leonhard Romeis bereist Südtirol

26. Juni 1880
Die erste deutsche Radrennbahn wird an der Auenstraße eröffnet

3. Juli 1880
Carl von Eichthal stirbt in München

26. Juli 1880
Das Gas-Konsortium erwirbt Grund am Kirchstein

30. Juli 1880
Die Gesellschaft für Lindes Eismaschinen kauft die Spießmühle

August 1880
Joseph Kißlinger wird neuer Scharfrichter

13. August 1880
Das Gas-Konsortium kauft weitere 2,976 Hektar an

22. August 1880
Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

September 1880
401 Wirts-, Verkaufs- und Schaubuden auf der „Theresienwiese“

Um September 1880
Auf dem „Oktoberfest“ sind jährlich 6 bis 8 „Fischbrater“ vertreten

18. November 1880
Der Nockhergarten kommt in den Alleinbesitz von Franz Xaver Schmederer

6. Dezember 1880
Eröffnung der Mariahilf-Volksschule am Mariahilfplatz

12. Dezember 1880
König Ludwig II. bewohnt erstmals „Schloss Neuschwanstein“.

31. Dezember 1880
28.530 evangelische Einwohner in München

Die Zahl der „Seelen“ in der „Anna-Pfarrei“ ist auf 17.000 angestiegen

Der Export Münchner Bieres liegt bei 254.450 Hektoliter


1882

1882
Leonhard Romeis lehnt eine Berufung nach Magdeburg ab

Joseph Selmayr junior wird „Bürgermeister“ von Bogenhausen

Die „Ostbahnhalle“ beim „Centralbahnhof“ wird abgerissen

Im Gasthaus „Neudeck“ wird der „TSV Turnerbund“ gegründet

Das „Neuguinea-Konsortium“ wird gegründet

Im Haus in der Reichenbachstraße 13 ist ein Gastwirtschaft untergebracht

Die protestantische „Schule an der Herrnstraße“

Franz Lenbach wird in den „persönlichen Adelsstand“ gehoben

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird an die „Kunstmühle Bavaria AG“ verkauft

Oskar von Miller organisiert die „Internationale Elektrizitäts-Ausstellung“

Coletta Möritz heiratet den Schwabinger Gastwirt Franz Xaver Buchner

9. März 1882
Eduard Grützner stellt einen Bauantrag für seine „Künstler-Residenz“

1. Mai 1882
Das „Marianum“ bezieht Mieträume im sogenannten „Eichthal-Schlößchen“

3. Mai 1882
Sarah Sonja Lerch wird in Warschau geboren

7. Mai 1882
Arnold Wadler wird in Österreich geboren

16. Mai 1882
Kunstmaler Grützner gibt den Abriss der Wiesinger-Gebäude bekannt

20. Mai 1882
Italien schließt sich Deutschland und Österreich-Ungarn an

4. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey (= Karl Valentin) wird in der Vorstadt Au geboren

10. Juni 1882
Valentin Ludwig Fey wird getauft

Juli 1882
Bau einer staatlichen „Telefonanlage“ in München

Auf der „Theresienwiese“ findet das „VII. Deutsche Bundesschießen“ statt

Um den 15. August 1882
Die Attraktivität des neuen Kommunikationsmittels Telephon

16. September 1882
Die erste deutsche Elektrizitätsausstellung im Münchner Glaspalast

27. Oktober 1882
Max Fey stirbt im Alter von 6 Jahren an der Diphtherie

24. November 1882
Karl Fey stirbt im Alter von 8 Jahren an der Diphterie

6. Dezember 1882
Durch gezielte Propaganda den kolonialen Gedanken beleben


1883

1883
Das „Panorama“ an der Theresienstraße 78 wird eröffnet

Die Planungen für „Burg Falkenstein“ bei Pfronten beginnen

Johann Valentin Fey führt das „Möbeltransport-Geschäft Falk & Fey“ selbst

Hubert Herkomer betreibt in Bushey, England, eine „Kunstschule“

Aus der „ständigen Wache“ wird die „Berufsfeuerwehr“

Der „Panoramenmaler“ Ernst Philipp Fleischer wohnt in München

Carl Gabriel heiratet in Dresden Margarete Meisel

Robert Koch entdeckt die „Cholera-Erreger“

Die Münchner Fahrrad-Vereine bieten Attraktionen

Die „Wasserversorgung aus dem Mangfalltal“

Der Schauspieler Josef Kainz verlässt München

Das „Cuvilliés-Theater“ wird als erste Bühne Deutschlands elektrifiziert

In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

Ab dem Jahr 1883
Vorgetäuschte Pannen für Stammkunden

1883
Das „Seehaus“ am „Kleinhesseloher See“ wird als Bootshaus errichtet

Das Fahrrad ist ein Luxusartikel

Ein „Radfahrergruß“ wird eingeführt

Oskar von Miller verlässt München in Richtung Berlin

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird zur zweitgrößten Mühle Münchens

Eine „Musikerbörse“ wird ins Leben gerufen

„Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

Um 1883
Hubert Herkomer macht sich einen Namen als Porträtist

13. Februar 1883
Richard Wagner stirbt in Venedig

15. Februar 1883
Fritz Gerlich wird in Stettin geboren

1. März 1883
Die Münchner „Telephonabonnenten“ können probeweise telefonieren

14. März 1883
Karl Marx stirbt in London

17. März 1883
Karl Marx wird beerdigt

5. April 1883
Der Landtag beschäftigt sich mit den königlichen Schulden

1. Mai 1883
Heinrich Vogelsang erwirbt die heutige „Lüderitzbucht“

Die Münchner „Telefonanlage“ wird ihrer Bestimmung übergeben

2. Mai 1883
Eduard Theodor Grützner lässt sich am „Praterbergl“ eine Villa bauen

10. Mai 1883
Eugen Leviné wird in St. Petersburg geboren

9. Juni 1883
Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt nach Nymphenburg

1. Juli 1883
Jeder muss sich um eine Konzession bemühen

1. August 1883
Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

20. September 1883
Prinz Otto wird Schloss Fürstenried nicht mehr verlassen

25. Oktober 1883
Der Außenbau der neuen Heilig-Kreuz-Kirche ist abgeschlossen

November 1883
Die „Bedeutung des Isarquaies für München“

14. November 1883
Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63


1890

Um das Jahr 1890
Das „Luxuscafé“ setzt sich in München durch

1890
Werbung: „Auftreten einer Komiker- und Sängergesellschaft“

Die „Westendhalle“ wird in ein „Volkstheater“ umgewandelt

Eine starke Geruchsbelästigung in der Lohe

München hat 349.024 Einwohner

Um das Jahr 1890
Das „Briefgeheimnis“ scheint bei den Damen nicht sicher

1890
Sechs „Filialwachen der Berufsfeuerwehr“ werden eingerichtet

Probleme der Abfallbeseitigung

Andreas Schärfl gründet einen Metallverarbeitungsbetrieb

Nach 1890
Hugo Alois von Maffei und die „Siemens-Schuckert AG“

1890
Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt

Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“ muss weichen

Franz von Lenbachs „Residenz“ ist fertiggestellt

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien

Ab 1890
Ludwig Thoma absolviert sein „Rechtspraktikum“

Die Prinzregentenstraße wird angelegt

Um 1890
Der „Steyrer Hans“ ist eine stattliche, auch furchteinflößende Erscheinung

??? 1890
Oskar von Miller gründet sein eigenes „Ingenieur-Büro“

1890
Einführung von „Jugendturnspielen“ an den „städtischen Volksschulen“

1. Januar 1890
Neuhausen wird nach München eingemeindet

10. Januar 1890
Ignaz von Döllinger stirbt

20. Januar 1890
Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

27. Januar 1890
Hans Unterleitner wird in Freising geboren

15. März 1890
Die „Altkatholiken“ verlieren die „Rechte einer öffentlichen Korporation“

20. März 1890
Otto von Bismarck wird als „Deutscher Reichskanzler“ entlassen

6. April 1890
Willi Budich wird in Cottbus geboren

19. April 1890
Buffalo Bill zeigt auf der „Theresienwiese“ seine „Wild-West-Show“

24. April 1890
Sebastian Kneipp macht Reklame für „Kneipps-Malzkaffee“

1. Mai 1890
Arnold Zenetti wird mit dem „Kronenorden“ geadelt

Juli 1890
„D'Münchner“ geben im „Bamberger Hof“ ein komisches Singspiel

23. August 1890
Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen

25. August 1890
Leonhard Romeis erhält den Verdienstorden vom heiligen Michael

30. September 1890
Das Sozialistengesetz läuft aus

1. Oktober 1890
Das Pferdestraßenbahn-Depot wird eingeweiht

20. November 1890
Die Stadt Schwabing wird nach München eingemeindet

4. Dezember 1890
Die Riegermühle in der Au brennt ab

31. Dezember 1890
Der Bierverbrauch pro Kopf der Münchner beträgt 339 Liter


1894

1894
In Paris wird Thomas Alpha Edisons „Kinetoscope“ vorgestellt

Theodor Fischer verändert die Straßenverläufe im „Franzosenviertel“

Ab dem Jahr 1894
Es kommt zur massenhaften Einstellung von Frauen bei der Post

1894
Die Herkunft der Straßennamen des „Franzosenviertels”

Die „Firma Andreas Schärfl“ zieht in die Kellerstraße 27/Steinstraße 50

Die „bayerische Staatsregierung“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

Eduard Theodor Grützner in der Pfaffen-Falle

Der Münchner „Radrennfahrer“ Josef Fischer besiegt seine Gegner

Das „städtische Wehramt“ zieht auf die „Kohleninsel“

Das „Feuer- und Spritzenhaus“ und das „Tröpferlbad“ wird eröffnet

Das „Warenzeichengesetz“ tritt in Kraft

Zwei Kegelbahnen für das Ausflugslokal in der „Hirschau“

Für die neue „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird ein Pfarrhof erbaut

Der Bildhauer Matthias Gasteiger schenkt München das „Brunnenbuberl“

Ein „Stadtpalais“ für Prinz Friedrich von Hohenzollern

Das „Deutsche Theater“ entsteht als Spekulationsobjekt

Die „Münchner Bäcker-Innung“ kauft dIe „Giesinger Mühle“

Januar 1894
Eine Großspende für ein Bad „für das unbemittelte Volk“

20. Januar 1894
Die Patentschrift für ein Motorrad

28. Januar 1894
Felix Fechenbach wird in Mergentheim geboren

Februar 1894
Das „Restaurant Panoptikum“ in der Neuhauser Straße 1 wird eröffnet

20. Februar 1894
Das Muffatwerk auf der Kalkofeninsel liefert erstmals Strom

März 1894
Die „Motor-Fahrrad-Fabrik Hildebrand & Wolfmüller“ wird gegründet

10. März 1894
Das „Internationale Handels-Panoptikum“ wird eröffnet

21. März 1894
Spaten braut erstmals das Münchner Hell

April 1894
Der Tenor Josef „Beppo“ Benz kommt an das „Gärtnerplatz-Theater“

18. April 1894
Adolf Friedrich von Schack stirbt in Rom

Mai 1894
Im „Internationalen Handels-Panoptikum“ treten „Hawai-Tänzerinnen“ auf

Kaiser Wilhelm II. tritt Adolf Friedrich von Schacks Erbe an

6. Mai 1894
Herzogin Amalie in Bayern stirbt

Juni 1894
Der „Original-Edison-Phonograph“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ mietet eine Werkstatt für 150 Arbeiter

5. Juni 1894
Das erste in Serie gefertigte Motorrad der Welt

22. Juli 1894
Oskar Maria Graf wird in Berg geboren

Ab dem 15. August 1894
Ein spektakulärer Wettkampf zwischen einem Ross und einem Stahlross

September 1894
Die „Dinka-Neger-Karawane“ begeistert die „Oktoberfest-Besucher“

14. September 1894
Gründung des Velociped Clubs Wild West

17. Oktober 1894
Ludwig Thoma ist Rechtsanwalt am Amtsgericht Dachau

31. Oktober 1894
Gründung der Isarwerke GmbH

1. November 1894
Die Berufsfeuerwehr bezieht ihre Unterkunft in der Kellerstraße 2 a

Nikolaus II. wird Zar von Russland

27. Dezember 1894
Johann Ueblacker erwirbt ein Anwesen an der Preysingstraße


1912

1912
Der „Franziskaner-Keller“ an der Hochstraße

Professor Dr. Ernst von Romberg wohnt in der Richard-Wagner-Straße 2

Hermann Heinemann erwirbt die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Ein Kinogründungs-Boom setzt ein

Die Anlage der Gräber des „Ostfriedhofs” sind abgeschlossen

Der Mitarbeiterstamm bei „Maffei“ hat sich auf 2.026 Personen erhöht

Siegfried Steinhard ist Eigentümer der Richard-Wagner-Straße 9

Paul Ludwig Troost lebt bis zu seinem Tod in der Kaulbachstraße 10

Ein „Mischehenverbot für Samoa“ wird erlassen

Ab 1912
Elisabeth Wellano tritt als „Blödsinnkönigin Frl. Lisi“ auf

1912
Die „Privatklinik Dr. Alfred Haas“ wird eröffnet

Bis zum Jahr 1912
Der „Arbeiter-Turn-Verein München-Ost“ nennt sich um

1912
Der „Holzmarkt“ am Schyrenplatz wird aufgelassen

Die „Thule-Gesellschaft“ und ihre Wurzeln

Der „Konsumverein von 1864“ errichtet ein Büro- und Wohngebäude

Karl Valentin dreht die Stummfilmgroteske „Karl Valentins Hochzeit“

Die „Brockensammlung“ besteht seit zehn Jahren

Lolo von Lenbach erwirbt das „Heß-Anwesen“

ab 1912
Karl Valentin stellt seine eigenen „Volkssänger-Ensembles“ zusammen

1912
Nahe dem „Chinesischen Turm“ wird ein neues „Karussell“ errichtet

Die „Gaststätte am Chinesischen Turm“ geht in Betrieb

1. Januar 1912
Forstenried wird nach München eingemeindet

8. Januar 1912
Pater Rupert Mayer kommt nach München

12. Januar 1912
Bei den Reichstagswahlen wird die SPD stärkste Fraktion

Arbeitslosen-Demonstration vor dem Rathaus

Februar 1912
Arbeitslosen-Demonstrationen am Gasteig

2. Februar 1912
„Lichtmess“ ist letztmals ein offizieller Feiertag

Das „Flaschenpfand“ wird eingeführt

5. Februar 1912
Die absolute Mehrheit des „Zentrums“ kann nicht gebrochen werden

9. Februar 1912
Georg von Hertling wird „Minister des Königlichen Hauses und des Äußeren“

15. Februar 1912
SPD-Antrag zur Erhaltung „geeigneter Herbergsanwesen“ für die Nachwelt

13. März 1912
Bulgarien, Serbien, Griechenland, Montenegro gründen den „Balkanbund“

25. März 1912
„Mariä Verkündigung“ letztmals ein offizieller Feiertag

12. Mai 1912
Ein breites Militärbündnis gegen das Osmanische Reich

28. Juni 1912
Lion Feuchtwanger heiratet Marta Löffler

4. August 1912
Haidhausens erstes Kino öffnet am Orleansplatz

September 1912
Unter dem Titel „Tripolis“ zeigt Carl Gabriel eine „Völkerschau“

Auf dem „Oktoberfest“ werden Abnormitäten gezeigt

8. September 1912
Mariä Geburt letztmals ein offizieller Feiertag

Ab Oktober 1912
Deutliche Anzeichen einer wirtschaftlichen Depression

8. Oktober 1912
Montenegro erklärt der Türkei den Krieg

10. Oktober 1912
Wiesnwirt Michael Schottenhamel stirbt beim Kartenspielen

17. Oktober 1912
Albino Luciani, der spätere Papst Johannes Paul I., wird geboren

Der Beginn des Ersten Balkankrieges

Die Weißbierbrauerei Schneider kauft die Sankt-Michaels-Brauerei

18. Oktober 1912
Der Italienisch-Türkische Krieg endet

Die verbündeten Balkanstaaten beginnen den Krieg gegen die Türkei

28. November 1912
Das Krematorium am Ostfriedhof kann in Betrieb genommen werden

Um Dezember 1912
Das „Zwangsversteigerungsverfahren“ für das „Fleischer-Schlössl“

11. Dezember 1912
Der „Ministerrat“ fordert die „Beendigung von König Ottos Regenschaft“

12. Dezember 1912
Prinzregent Luitpold stirbt - Ludwig III. wird Prinzregent

30. Dezember 1912
Sarah Sonja Rabinowitz heiratet Dr. Eugen Heinrich Lerch

31. Dezember 1912
Die Zahl der Münchner „Cafès“ sinkt wieder auf Neunzig

Ludwig Thomas Bildergeschichte „Ein Münchner im Himmel“


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein Sommerhaus in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den Bugatti Royale Typ 41 beginnen

Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

Das Reichsvermögensamt kauft das Fleischer-Anwesen in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den Frankfurter Hof auf

Der Konsumverein von 1864 verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich ist als Marxistentöter bekannt

1919
Der Verein wird in Cowboy Club München Süd umbenannt

1. Januar 1919
Die Geistliche Schulaufsicht ist im Freistaat Bayern abgeschafft

Schießerei im Katholischen Gesellenhaus

Die Österreichische Gesandtschaft wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

Konrad Ritter von Preger tritt sein Gesandten-Amt an

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das zügellose Treiben in der Silvesternacht

Verleger Julius Lehmann wird aus der Haft entlassen

3. Januar 1919
Auf einen Haufen stellen und zusammenschießen

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn hält an seinem Amt fest

Keine Weisungsberechtigung

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende Provisorische Nationalrat tagt letztmals

Wahlkampf-Versammlungen der Parteien

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn wird abgesetzt

USPD und Revolutionäre Obleute rufen zur Demonstration auf

5. Januar 1919
Vom Nordturm der Frauenkirche flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die Deutsche Arbeiterpartei - DAP wird gegründet

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

Beginn des sogenannten Spartakusaufstands in Berlin

Ein Revolutionsausschuss wird gegründet

6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuss ruft zum Regierungssturz auf

Den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt stürzen

Verhandlungsversuche

Lebende Schutzschilde vor Regierungsgebäuden

7. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz für Bayern veröffentlicht

Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

Keine Demonstrationen sondern Putschversuche

Der Januaraufstand zeigt seine Macht

Die Verhandlungen mit der Regierung werden vertagt

Gustav Noske erhält den Oberbefehl über die Truppen in und um Berlin

8. Januar 1919
Chance zur gewaltfreien Beilegung des Konflikts vertan

Die Volksbeauftragten fordern zum Widerstand auf

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der Grippe-Epidemie

Der Revolutionsausschuss ruft zum Kampf gegen die Judasse auf

10. Januar 1919
Schusswechsel zwischen Linksextremen und einer Militärstreife

Anführer der Linken werden verhaftet

Demonstration auf der Theresienwiese

Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

10. Januar 1919
Der Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft wird gegründet

Das spartakistische Hauptquartier in Spandau wird überfallen

Bremen wird Selbstständige Sozialistische Republik

Im Ruhrgebiet beginnt ein Generalstreik

11. Januar 1919
Waffengebrauch wird durch Trommelwirbel angekündigt

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

Gustav Noske gibt den Einsatzbefehl gegen die Besetzer

Eine Neunerkommission zur Sozialisierung wird gebildet

12. Januar 1919
Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl von 1919

Die Stimmung des Faschingsonntags, nur ohne Masken

Landtagswahl in Württemberg

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

Die besetzten Verlagsgebäude werden von Regierungstruppen erobert

13. Januar 1919
Razzia beim Soller und beim Metzgerbräu im Tal

Freikorps-Truppen rücken in Berlin ein

Dank an die braven Truppen der Republik

Zivilisten müssen alle Schusswaffen abgegeben

Beschlüsse zur Sozialisierung des Kohlebergbaus bekräftigt

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

Passzwang für alle Nicht-Bayern

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg schreiben ihre letzten Texte

Der neue Tagungsort der Reichsregierung ist Weimar

Die Streikenden im Ruhrgebiet beenden den Arbeitskampf

15. Januar 1919
Die Münchner KPD-Zeitung Rote Fahne erscheint

Bei einer Razzia wird Hehlerware beschlagnahmt

Die politische Säuberung der Reichshauptstadt beginnt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern geplant

Erhard Auer erhebt den Anspruch aufs regieren

Scheidemann zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Banken sperren der Bremer Räteregierung die Kredite

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Verbot eines religionslosen Moralunterrichts aufgehoben

Das Freikorps Lützow wird in Berlin gegründet

Verhandlungen zur Sozialisierung des Kohlebergbaus

18. Januar 1919
Nuntius Pacelli soll noch nicht zurückkehren

Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen Reichstag

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

Ausführungsbestimmungen zu den Hamburger Punkten erlassen

20. Januar 1919
Entwurf der Weimarer Verfassung wird der Öffentlichkeit vorgestellt

21. Januar 1919
Diskussion zur wirksamen Weiterführung des Rätesystems

Die USPD erreicht die Ausschreibung von Wahlen in Bremen

22. Januar 1919
Lujo Brentano wird Vorsitzender der Sozialisierungskommission

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer Reichsverfassung

Der Verkehr der Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge wird eingestellt

Kundgebung für einen gerechten Frieden

25. Januar 1919
Der obligatorische Religionsunterricht wird abgeschafft

Kurt Eisner als Anwalt des Föderalismus

Kurt Eisner geht den Staatsrechtler Hugo Preuß an

Das Militär soll die Ordnung in Bremen herstellen

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Versorgungslage

27. Januar 1919
Kasernenräte planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

Anton Graf Arco will gegen Kurt Eisner plakatieren

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit Exkommunikation

Der Bayerische Gesandte soll den Verfassungsentwurf ablehnen

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Gespräche zur Regierungsbildung zwischen SPD und DDP

2. Februar 1919
Ein Hirtenbrief wird von Bayerns Kanzeln verlesen

Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

Die bayerische Landtagswahl in der Pfalz

3. Februar 1919
Kurt Eisner fährt zur Konferenz der Sozialistischen Internationale

Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den Religionsunterrichts-Erlass

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf Schloss Wildenwart

Die Sozialiserungskommission kündigt ihren Rücktritt an

4. Februar 1919
Kurt Eisner spricht auf der Sozialisten-Konferenz in Bern

Der Rücktritt der Sozailisierungskommission kommt ungelegen

Anfrage zur Regierungsbeteiligung an die USPD

Regierungstruppen befreien die Hansestadt Bremen

Um den 5. Februar 1919
Die reaktionäre Presse verdreht Eisners Aussagen

6. Februar 1919
Trauerfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die überhandnehmende Tanzwut kritisiert

Die Mittelschüler machen mobil zum Schulstreik

Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München gegründet

Die USPD beteiligt sich nicht an der Reichsregierung

Die verfassungsgebende Nationalversammlung tritt in Weimar zusammen

Friedrich Ebert hält die Eröffnungsrede der Nationalversammlung

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der Spanischen Grippe gestorben

Der Kommunistenführer Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der Revolutionäre Arbeiterrat verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die Militärpolizei sorgt für die Einhaltung der Polizeistunde

Den Rücktritt nochmal überdenken

10. Februar 1919
Die vorläufige Reichsverfassung wird verabschiedet

Vergesst nicht, das deutsche Volk hat eine Revolution gemacht!

11. Februar 1919
Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt

Die Mitglieder des Generalsoldatenrats werden verhaftet

Ernst Toller reist zu Freunden in Engadin

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den Volksheimatschutz auf

Reichspräsident Ebert ernennt die neue Reichsregierung

13. Februar 1919
In München wird ein Rätekongress abgehalten

Die Räte fordern den Rücktritt Albert Roßhaupters

Eine Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten

Eisner erhält von der Frankfurter Zeitung Unterstützung

Reichskanzler Philipp Scheidemann stellt das Regierungsprogramm vor

Verhandlungen zur Sozialisierung der Bergbaubetriebe

14. Februar 1919
Die sofortige Wiedereinsetzung des Generalsoldatenrates gefordert

15. Februar 1919
Die Ministerkrise wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer Freiwilligen Volkswehr

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

15. Februar 1919
USPD-Kritik am Regierungsprogramm

Der vorläufige Bericht der Sozialisierungskommission des Reiches

Um den 15. Februar 1919
Franz Ritter von Epp stellt ein Freikorps zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der Theresienwiese fordert Existenz der Räte

Das Faschingstreiben wird verboten

Der Alldeutsche Verband tagt in Bamberg

Eine Befriedungsaktion des Freikorps Totschlag

Nationalversammlungs-Wahlen in Deutschösterreich

Der Waffenstillstand wird auf unbestimmte Zeit verlängert

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

Der alte Geist in der Nationalversammlung

Ab 17. Februar 1919
180.000 Streikende im Münsterland

17. Februar 1919
Auch in Mitteldeutschland wird gestreikt

18. Februar 1919
Die Münchener Post fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am Vollzugsausschuss, Landessoldatenrat sowie an Kurt Eisner

Die Münchner Augsburger Abendzeitung ruft zur Kundgebung auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte Lotter-Putsch

Erich Mühsam begibt sich auf eine Agitationsreise nach Baden

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine Rücktrittsrede vor

Eine arbeitsreiche Regierungszeit

Kurt Eisners Vorstellungen für eine künftige Regierung

Die Räte als Träger einer Zweiten Revolution

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

Ministerpräsident Kurt Eisner wird von Anron Graf Arco auf Valley ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Kurt Eisners letzte Rede

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Nicht nur Entsetzen, sondern auch Jubel und unverholene Freude

Bei der Nachricht applaudiert und getanzt

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der Bluttat steht

Die Kommunisten verlangen die sofortige Ausrufung der Räterepublik

Ein Zentralrat der Bayerischen Republik konstituiert sich

Der Zentralrat nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger Aktionsausschuss übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

MilitärministerAlbert Roßhaupter kommt in Schutzhaft

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

Josef Hofmiller: Kurt Eisner war Opfer der eigenen Politik

Gustav Landauer reist nach Krumbach

Ernst Toller reist vom Engadin zurück nach München

Der Generalstreik in und um Münster wird beendet

22. Februar 1919
Geiseln werden in Schutzhaft genommen

Der Zentralrat wird erweitert

Ein Nachrichtenblatt des Zentralrats erscheint

Bewaffnete Kommunisten besetzen das Leo-Haus

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

22. Februar 1919
Gespräche zur Überwindung der Spaltung der Linken

Sofortige Ausrufung einer sozialistischen Räterepublik beschlossen

Gustav Landauer trifft wieder in München ein

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der Generalstreik wird beendet

Die lokalen Räte sollen die Pressezensur vornehmen

Thomas Mann besucht die Ermordungsstelle Kurt Eisners

Die sofortige Einberufung des Rätekongresses

Waffenausgabe und Demonstration

Tausende kondolieren Kurt Eisner am Ostfriedhof

Die Ängste des Erzbischofs von München und Freising

Ein revolutionärer Arbeiterrat regiert in Bad Aibling

Bei der Berliner Stadtverordnetenwahl erringt die USPD 33 Prozent

Der Bergarbeiterkongress beschließt Generalstreik

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der Studentenausschuss verabscheut die politischen Morde

Die Münchener Post erscheint wieder

Erich Mühsam wieder zurück in München

Die Streiks im Bezirk Halle beginnen

25. Februar 1919
Der Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Die Presse als eigentliche Mörderin Kurt Eisners bezeichnet

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die Freveltat

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das Erzbischöfliche Palais

Das Erzbischöfliche Palais wird gestürmt

Faulhaber: Warum wird Eisner wie ein König begraben?

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

76 Nicht-delegierte beteiligen sich an Abstimmungen

Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr

28. Februar 1919
Der Zentralrat äußert sich zum Eisner-Attentat

Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beraten

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Der Antrag auf Ausrufung einer Räterepublik wird abgelehnt

304 Delegierte stimmen namentlich ab

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der Rätekongress wählt einen Aktionsausschuss

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten Dürr

Flugblätter flattern über München vom Himmel

Überdruckte Briefmarken

Thomas Mann notiert über die Räterrepublik

2. März 1919
Die Münchner Kasernenräte stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im Münchener Tagblatt erscheint das Vorläufige bayerische Grundgesetz

Außerordentlicher Parteitag der USPD in Berlin

Über Halle wird der Belagerungszustand ausgerufen

3. März 1919
Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

Die Kasernenräte kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Eine Verordnung zur Ausschaltung des Bodenwuchers

Generalstreik in Groß-Berlin beschlossen

Thomas Manns Sympathie für die Räterepublik

Den Generalstreik zum bewaffneten Aufstand ausgeweitet

Eine militante Rhetorik

In Berlin werden Polizeireviere gestürmt

Der Belagerungszustand wird über Groß-Berlin verhängt

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

Groß-Berlin wird mit 30.000 Soldaten besetzt

Angebliche Pöbelhaufen greifen Regierungstruppen an

Die SPD verurteilt die Gewalt der Straße und die Streiks

5. März 1919
Ein Vertreter der Erwerbslosen soll in den Aktionsausschuss

Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem Heumarkt findet der Aschermittwoch-Pferdemarkt statt

Der erste politische Aschermittwoch

Die Schlacht am Alexanderplatz beginnt

25 Tote im von Regierungstruppen besetzten Königsberg

6. März 1919
Die Bayerischen Volkspartei bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

Die sofortige Freilassung der Geiseln gefordert

Die Ernährungskrise bei Dallmayr

Der Berliner Generalstreik wird ausgeweitet

7. März 1919
Der Aktionsausschuss hat sich konstituiert

Der Zentralrat wird gewählt

Der Rätekongress lehnt die Einrichtung von Frauenräten ab

Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

Der Berliner Generalstreik endet um 19 Uhr

Die Streikführer sind für das Meer von Blut und Trümmern verantwortlich

8. März 1919
Antrag auf sofortige Einberufung des Landtags

Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der Münchner USPD gewählt

Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt

Wo die Bestialität anfängt, hört die Solidarität auf!

Der März-Streik als der sinnloseste aller vergeblichen Streiks

9. März 1919
Ein angeblicher Massenmord der Spartakisten

Reichswehrminister Gustav Noske erlässt einen Schießbefehl

Angriff gegen die Aufständischen mit schweren Waffen

10. März 1919
Bedauerliche Übergriffe der Räte

Der erste Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Überfüllte Leichenhallen

Die standrechtlichen Erschießungen der Regierungstruppen verteidigt

11. März 1919
Hinweise für die Räte

Abkehr von bürgerlicher Demokratie und Parlamentarismus

In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

29 Angehörige der Volksmarinedivision erschossen

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

Der zweite Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Berlin wird für befreit erklärt

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Lügenpropaganda

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Bayern will in der Sozialisierungsfrage mit Sachsen zusammenarbeiten

Der Zentralrat schlägt die Errichtung eines Zentralwirtschaftsamts vor

Das Verfahren der Wahl zum Reichsrätekongress

Die Berliner Märzkämpfe enden

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Falschmeldung

Abscheu und Verachtung für die Regierung

Noske verteidigt in der Nationalversammlung seinen Schießbefehl

Die Weimarer Nationalversammlung beschließt die Sozialisierung

14. März 1919
Die Sozialisierungs-Konferenz ist Sachsen zu kurzfristig angesetzt

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

Rücktritt vom Rücktritt

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der Rätekongress räumt das Landtagsgebäude

Ein kräftiger Wintereinbruch verschärft die Lebensmittelkrise

Die Kämpfe in Berlin gehen zu Ende

Der Noske-Schießbefehl wird zurückgenommen

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

Eine Schieberbande wird festgenommen

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

Entsetzlich ist der Völkerkrieg, entsetzlicher der Bürgerkrieg

Niekisch: Die demokratisch-parlamentarische Republik ist hergestellt

19. März 1919
Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

Auf dem Heumarkt findet der Fasten-Pferdemarkt statt

Um den 20. März 1919
Der Zentralrat zieht in das Wittelsbacher Palais

20. März 1919
Ein Sozialisierungsgesetz kündigt Verstaatlichungen nur an

Der ungarische Ministerpräsident Graf Mihály Károlyi tritt zurück

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz

Otto Neurath stellt dem Ministerrat sein Sozialisierungskonzept vor

Ungarn wird eine sozialistische Räterepublik

22. März 1919
Artikel gegen das Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels

Die Frauen werden aus dem Beruf gedrängt

Thomas Manns Sympathie für Spartakismus und Kommunismus

Die Saubande von Juden-Preußen in München

Diskussion um die Installation von Betriebsräten

Die Regierung Scheidemann befasst sich mit der Kriegsschuldfrage

23. März 1919
Einführung der Betriebsräte auf SPD-Konferenz beschlossen

24. März 1919
Thomas Mann: Hoch der Kommunismus!

Witten: Elf Tote bei Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das Ministerium der Finanzen

Otto Neurath stellt dem Landtag seine Sozialisierungspläne vor

Um den 25. März 1919
Die Idee der Sozialistischen Räterepublik wieder enorm populär

26. März 1919
Otto Neurath spricht vor dem Sozialisierungsausschuss des Landtags

27. März 1919
Der Ministerrat beschließt ein Zentralwirtschaftsamt

28. März 1919
Das Gesetz über die Abschaffung des Adels beschlossen

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der Weimarer Verfassung

30. März 1919
Essen: Unbefristeten Generalstreik beschlossen

31. März 1919
Lenkung der bayerischen Wirtschaft durch ein Zentralwirtschaftsamt

Über das Ruhrgebiet wird der Belagerungszustand verhängt

In Württemberg wird ein Generalstreik ausgerufen

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Das Landwirtschaftsministerium wird gegründet

Hermine Körner übernimmt die Leitung des Münchner Schauspielhauses

160.000 Arbeiter streiken im Ruhrgebiet

2. April 1919
Noch mehr Schnee

Um den 2. April 1919
Oskar Maria Graf beschreibt die Münchner Lebenssituation

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Das Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe wird gegründet

Die Tätigkeit der Räte unnötig behindert

Den Gesichtsverlust mit übertriebenen Aktivismus besiegen

Gedanken zur Verlagerung des Landtags

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

Die Presse polemisiert gegen die Einberufung des Landtags

Ratschläge für das weitere politische Vorgehen in Bayern

Protestversammlung der Erwerbslosen

Die Forderungen der revolutionären Soldaten

Die Forderungen nach einem Rätesystem werden wieder lauter

Um den 3. April 1919
Die Sozialisierungskommission tritt endgültig zurück

3. April 1919
Den Adel in Deutschösterreich abgeschafft

4. April 1919
Der Zentralrat ist gegen die Einberufung des Landtags

Die Kasernenräte unterstützen den Zentralrat

Beratungen zur Ausrufung einer Räterepublik

Generalstreik in Augsburg ausgerufen

Die Kommunisten lehnen die Räterepublik ab

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Eine weitere geheime Beratung zur Räterepublik

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem Montgelas-Palais

Thomas Mann und die Proletarierkultur

5. April 1919
Der Ältestenrat verzichtet auf die Landtags-Einberufung

Für die Räterepublik

Ministerpräsident Hoffmann wieder zurück in München - Aber zu spät

Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer Räterepublik

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom Zentralrat geplante Ausrufung einer Räterepublik

Kommunistische Massenversammlungen lehnen die geplante Räterepublik ab

Errungenschaften der Revolution auf Dauer erhalten

6. April 1919
Verwirrung um Ministerpräsident Johannes Hoffmann

Die SPD Oberbayern ist für die Räterepublik

Der Nürnberger SPD-Parteitag spricht sich gegen die Räterepublik aus

Die Eisenbahn verspätet sich

Der Zentralrat entscheidet für die Ausrufung der Räterepublik Baiern

Der Zentralrat informiert alle Behörden über die Räterepublik

Ein Aufruf „An das Volk in Baiern!“ zur Gründung der Räterepublik

Nürnberg will nicht zum Landtags-Sitz werden

Die Fürther wollen eine Räteregieung und eine Rote Armee

7. April 1919
Die Mitglieder des Zentralrats rufen die Räterepublik Baiern aus

Die neue Räteregierung wird gebildet

Der Revolutionäre Zentralrat proklamiert die Räterepublik

Die Räterepublik lehnt Zusammenarbeit mit Reichsregierung ab

Die Schreibweise "Räterepublik Baiern" wird verwendet

Der 7. April wird zum Nationalfeiertag erklärt

Die Münchner Rote Fahne bezeichnet die Räterepublik als Kompromiss

Die Ausrufung der Räterepublik Baiern funktioniert reibungslos

Silvio Gesell wird Volksbeauftragter für Finanzen

Brüderliche Grüße nach Moskau

Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die Regierung Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

Sozialminister Hans Unterleitner tritt zurück

Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten

Die Räteregierung informiert Ungarns Regierung

Gründung eines Revolutionären Hochschulrats

Teile des Bürgertums sind für eine Räterepublik

Hoffnung auf eine Räterepublik

In Rosenheim wird eine Räterepublik ausgerufen

In Bad Aibling wird die Räterepublik ausgerufen

Regensburg schließt sich der Münchner Räterregierung an

Auf dem Fürther Rathausturm weht die rote Fahne

In Würzburg wird die Räteherrschaft sofort bekämpft

Die befürchtete Koalition Bayern-Österreich-Ungarn

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des Zentralrats

Der Revolutionäre Hochschulrat stellte seine Forderungen vor

Die Münchner Kasernenräte stehen hinter der Räterepublik

Die Republikanische Schutztruppe unterstützt die Räterepublik

Die Bewaffnung des Proletariats beginnt

Beschlagnahme und Rationierung der Wohnräume angeordnet

Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste aufgehoben

Auch die Münchener Post verwendet die Schreibweise Baiern

Ankündigung einer Lebensmittelsperre für München und Augsburg

Bürgermeister von Borscht stellt den Antrag auf Pensionierung

Bayerische Großstädte schließen sich der Räterepublik an

Um den 8. April 1919
Gesell fordert die Abschaffung der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Württemberg und der Schweiz den Krieg erklärt

Verweigerung der Telefonate

8. April 1919
Propagandaflugblätter der Regierung Hoffmann über München

Ein reines Rätesystem wird vom Reichsrätekongress abgelehnt

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der Räterepublik

9. April 1919
Ernst Toller ist Vorsitzender des Revoutionären Zentralrats

Ein Aufruf des Revolutionären Zentralrats an alle Proletarier

Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird Volksbeauftragter für das Militärwesen

Erich Mühsam übernimmt kein Amt für die Räterepublik

Die Kapitalflucht soll unterbunden werden

Die Rote Armee wird gegründet

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Linke Kritik an der Räteregierung

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des Zentralrats

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

Um den 9. April 1919
Außenminister Dr. Franz Lipp unterschreibt seinen Rücktritt

9. April 1919
Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Victor Klemperers Prophezeiungen

In Würzburg endet die Herrschaft der Räte

In Braunschweig wird die Räterepublik ausgerufen

10. April 1919
Der Provisorische Zentralrat tritt zurück

Ernst Toller redet im Hofbräuhaus vor den Betriebsräten

Einsetzung von Revolutionstribunalen bekanntgegeben

Um den 10. April 1919
Hedwig Kämpfer wird als Richterin in das Revolutionstribunal aufgenommen

10. April 1919
Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Ret Maruts Sozialisierungsplan für die Presse

Die Reichsbank stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns

Der Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Einstellungsbeginn für die Rote Armee

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

10. April 1919
Eine Frauenquote für die Betriebsräte

Lena Christ bittet den Zentralrat um finanzielle Unterstützung

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Die Vossische Zeitung zum Verzicht der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Im Ruhrgebiet streiken 307.000 Beschäftigte

11. April 1919
Der Revolutionäre Zentralrat wird erweitert

Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Die bürgerlichen Pressehäuser werden sozialisiert

Die Freilassung aller Kriegsgefangenen beschlossen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das Gemeindekollegium lehnt die Räterepublik ab

Urabstimmung zur Räterepublik

Die Münchner SPD gegen eigene Vertreter in den Rätegremien

Die Republikanische Schutztruppe muss den Rückzug antreten

Entwaffnung der Bourgeoisie angeordnet

Das Revolutionstribunal nimmt seine Tätigkeit auf

Schließung der Akademie der bildenden Künste

Die Betriebsräte sprechen der Räteregierung das Vertrauen aus

In Regensburg wird die Räteregierung wieder aufgelöst

Pläne für einen Putsch gegen die Räteregierung werden geschmiedet

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Gustav Landauer gibt einen zuversichtlichen Lagebericht ab

Der Zentralrat bestimmt den Inhalt der Bayerischen Kurier

Die BVP wehrt sich gegen land- und rassefremde Elemente

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des Zentralrats

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Die Münchener Post zur Schließung der Akademie der bildenden Künste

Schließung der Universität verfügt

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

Silvio Gesell will die Währung sanieren

Um den 12. April 1919
Ich warne Sie vor Experimenten!

12. April 1919
Regierungsaufträge an die Thule-Gesellschaft

Die Räteregierung in Fürth wird abgesetzt

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Ministerpräsident Hoffmann setzt auf Rechtsextreme und Völkische

13. April 1919
Bewaffnete Soldaten dringen in das Erzbischöfliche Palais ein

Die Verhaftungskommission des Zentralrats nimmt Geiseln

Der Palmsonntag-Putsch der Regierung Hoffmann

Erich Mühsam wird verhaftet und nach Eichstätt gebracht

Die Verstärkung für den Palmsonntag-Putsch wartet in Ingolstadt

Der Palmsonntag-Putsch scheint geglückt

Flugblatt: Verhängung des Kriegszustandes über München

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Kommunisten besetzen das Waffendepot in der Ausstellungshalle

Eine Demonstration bewegt sich zum Hauptbahnhof

Bewaffnete Arbeitermilizien rücken zum Hauptbahnhof vor

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Oskar Maria Graf beschreibt die Kampfhandlungen

Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

Fürstenfeldbrucker Pioniere werden entwaffnet

Die Verstärkung der Thule-Gesellschaft bleibt aus

Die Zweite oder Kommunistische Räterepublik wird ausgerufen

Nächtliche Ruhestörung

Das Regierungsprogramm der Kommunistischen Räterepublik

Johann Dosch wird neuer Polizeipräsident

Flugblätter verkünden: Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der Aktionsausschuss besetzt alle öffentlichen Gebäude

Landauer, Toller und Klingelhöfer bieten ihre Mitarbeit an

Die Wirtschaftsblockade zwingt die Augsburger Räte in die Knie

Gegenrevolution in Rosenheim niedergeschlagen

Der Palmsonntag-Putsch ist gescheitert

Mitteilung der Werbezentrale des Freikorps Epp

14. April 1919
Die erste Diktatur des Proletariats in Deutschland

Der Vollzugsrat hat den Generalstreik ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner Bürger müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

Polizeipräsident Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Regierung Hoffmann bittet das Reich um militärische Unterstützung

5.000 Württemberger für die Niederschlagung der Räterepublik

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische Räterepublik beginnen

Die Regierung Hoffmann organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die Regierung Hoffmann arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins Zuchthaus Straubing gebracht

15. April 1919
Wir leben von der Hand in den Mund

Warnung vor Geldhamstern und Lebensmittelwucher

Emil K. Maenner wird Volksbeauftragter für Finanzwesen

Hans Köberl wird Polizeipräsident

Ein Revolutionärer Zentralschülerrat wird gegründet

Nummer 1 der „Mitteilungen“ erscheint

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Militärminister Schneppenhorst will die Räteregierung überraschen

500 Weißgardisten versuchen Dachau zu besetzen

Truppen der Bamberger Regierung rücken in Dachau ein

Regierungstruppen rücken aus Richtung Dachau nach München

Die Rote Armee erringt ihren ersten Sieg

Ernst Toller wird Heerführer

Von der Eichstätter Willibaldsburg ins Zuchthaus Ebrach

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die Räteregierung lehnt Gustav Landauers Kulturprogramm ab

Gustav Lanauer distanziert sich von der kommunistischen Räterepublik

Der Goldvorrat der Reichsbank wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den Streik zahlen

Die Wirtschaftskommission des Vollzugsrats droht Unternehmen

Die Mitglieder des Revolutionstribunals werden inhaftiert

Rudolf Egelhofer wird Oberkommandierender der Roten Armee

Willy Weinberger wird stellvertretender Stadtkommandant

Befehlsentgegennahme an bestimmten Plätzen der Stadt

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Bewaffnung und militärische Organisation der Arbeiterschaft

Die Regierung Hoffmann ruft zur Befreiung Münchens auf

Auch die zeremonielle Fußwaschung findet nicht mehr statt

Der einzige Sieg der Räterepublik

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Eine disziplierte Rote Armee in Dachau

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

Erich Mühsam tritt in den Hungerstreik

Militärhilfe vom Reich für die Regierung Hoffmann

Eine Besprechung im Preußischen Kriegsministerium zu Bayern

17. April 1919
Der Vollzugsrat macht Ernst Toller Vorwürfe

Ein Aufruf „An die Bauernschaft des baierischen Landes“

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Offizieller Haftbefehl erlassen und nachgeschoben

Ferienkurse für Proletarier an der Universität

Einsatz von Reichswehrverbänden gegen München beschlossen

Bernhard Dernburg löst Eugen Schiffer ab

Am Wiener Parlamentsgebäude wird Feuer gelegt

18. April 1919
Der fünfte Tag des Generalstreiks

Willy Weinberger wird Stadtkommandant

Die Betriebsräte kontrollieren die Leitung der Betriebe

Flugblätter gegen die Regierung Hoffmann

Ernst Niekisch bezeichnet Ernst Toller als gänzlich unfähig

Victor Klemperer beschreibt Gustav Landauer

Ernst Niekisch geht zurück nach Augsburg

Verschleppt ins Zuchthaus Ebrach

Den Einmarsch von Regierungstruppen nach Augsburg genehmigt

Die Kautsky-Dokumente zur Kriegsschuldfrage werden nicht veröffentlicht

Die Rätebewegung kann sich in Deutschösterreich nicht durchsetzen

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den Sicherheitsdienst

Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

Schützt Euch vor den Revolutionsschmarotzern

Ernst Toller berichtet den Betriebsräten im Hofbräuhaus

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Armeearzt der Roten Armee

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Aufstellung von weiteren Freiwilligenverbänden genehmigt

Die Regierung Hoffmann genehmigt das Freikorps Oberland

Fake News - Die Propaganda der Gegenrevolution

20. April 1919
Regierungsflugblatt: „Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die Räterepublik sollen beschafft werden

Mit erhobenem Haupte untergehen

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

Regierungstruppen marschieren in Augsburg ein

Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit hat begonnen

21. April 1919
Der Generalstreik wird um einen Tag verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

Regierungs-Flugblatt: Kopf hoch, Mut nicht sinken lassen!

Ernst Toller zieht sich mit seinen Truppen nach München zurück

22. April 1919
Die Demonstration des Proletariats mit einer großen Truppenschau

Die Auswirkungen des Generalstreiks

Ernst Toller will mit der Regierung Hoffmann verhandeln

Der Dentist Johann Clemens Waldschmidt wird Polizeipräsident

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

Augsburg kapituliert

In Sachsen entsteht eine Landesstelle für Gemeinwirtschaft

23. April 1919
Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der Installateur Ferdinand Mairgünther wird Polizeipräsident

Die Münchener Post wird als erste Tageszeitung zugelassen

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

Reichswehrminister Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Erscheinungsverbot für bürgerliche Zeitungen

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Neuer Stadtkommandant wird Max Mehrer

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Volksbeauftragter für das Gesundheitswesen

Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Ein Drittel der Belegschaften streikt im Ruhrgebiet noch immer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Macht Euch selbst einen Eindruck über die Lage in München

Milch nur für Kranke mit Attest auf Lebensgefahr

Das Kuchenverbot bleibt auch weiterhin bestehen

Die Rote Armee verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Aufruf zum Eintritt in die Freikorps und in die Volkswehr

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das Standrecht

Milde ist Schlappheit, Gutmütigkeit ist Unzuverlässigkeit

Gewerkschaften bekennen sich zum Mitbestimmungsrecht der Arbeiter

26. April 1919
Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Vorwürfe Ernst Tollers in der Neuen Zeit

Die Aktivitäten der Thule-Gesellschaft werden aufgedeckt

Mit gefälschten Freisfahrtsscheinen nach Eichstätt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

Josef Hofmiller beklagt den Mangel an Information

Beunruhigend sind die beruhigenden Flugblätter

Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die DDP mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

27. April 1919
München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

Die Zehnerkommission berichtet zur Passangelegenheit

Eugen Leviné beschwert sich über die Zehnerkommission

Im Hofbräuhaus eskaliert schließlich der Konflikt

Die Betriebs- und Kasernenräte stürzen die kommunistische Räterepublik

Die nur einen Tag andauernde Diktatur der Betriebsräte beginnt

Die Thule-Gesellschaft als gemeingefährliche Verbrecherbande bezeichnet

Besetzungs-Befehle des Reichswehrtruppenkommandos

Lenin beglückwünscht den Freistaat Bayern zur Räterepublik

28. April 1919
Die Betriebs- und Soldatenräte wählen einen neuen Aktionsausschuss

Die Diktatur der Roten Armee beginnt

Ernst Toller tritt als Truppenkommandant der Roten Armee zurück

Die Rote Armee ist zur Verteidigung der Diktatur gegründet worden

Späherberichte zeigen eine deutlich sinkende Stimmung

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

Das Luitpold-Gymnasium wird Sitz des Aktionsausschusses

Giesinger Kommunisten stürmen das Polizeipräsidium

Max Levien soll mit der Kasse der Kriegsgeschädigten durchgebrannt sein

Erzbischof Michael von Faulhaber verlässt München

Die Regierung Hoffmann hat sich der Reichswehr ausgeliefert

Vor willkürlichem Machtmissbrauch der Räterepublik bewahren

Die Einschließung Münchens bis zum 30. April befohlen

Spätestens seit dem 28. April 1919
Die Regierungssoldaten werden indoktriniert

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Die letzte Ausgabe der „Mitteilungen“ erscheint

Ein von der Militärführung und der Regierung unterzeichnetes Kommuniqué

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Giesinger „Rote Garde. Abteilung: Bergbräu“

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Franz von Stuck wird in der Kirchenschule inhaftiert

Anton Graf Arco-Valley wird in die Haidhauser Kirchenschule gebracht

Professor Ferdinand Sauerbruch kommt als Geisel in die Kirchenschule

Zwei Berliner Regierungsoldaten in Oberschleißheim festgenommen

Dem Münchener Spießer geschah es schon recht

Hinrichtungen in Starnberg von württembergischen Regierungssoldaten

Die Hinrichtungsaktion in Starnberg bringt die Gewaltspirale in Gang

Infos der Starnberger Hinrichtungen erreichen das Luitpold-Gymnasium

In Kolbermoor regiert ein Revolutionärer Arbeiterrat

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

Die Räteherrschaft in München ist gar nicht so schlimm wie befürchtet

30. April 1919
Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Nieder mit den Hunden der Weißen Garde !

Die KPD wirbt zum Eintritt in die Rote Armee

Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen Nuntius beschlagnahmt

Die Verhaftung von 500 Geiseln verweigert

Der frühere Stadtkommandant Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue Aktionsausschuss will die Waffen niederlegen

Zwei Regierungssoldaten im Luitpold-Gymnasium hingerichtet

Der Kunstprofessor Ernst Berger wird festgenommen

Kunstprofessor Ernst Berger drängt sich vor

Im Hof des Luitpold-Gymnasiums werden Geiseln erschossen

Eine durch nichts zu rechtfertigende Mordaktion

Ernst Toller befürchtet Vergeltungsmaßnahmen der Weißen Truppen

Versammlung der Betriebs- und Soldatenräte im Hofbräuhaus

Zerfall der Räteregierung und der Roten Armee

Franz von Stuck wird aus der Kirchenschule entlassen

Professor Ferdinand Sauerbruch wird aus der Geiselhaft entlassen

Anton Graf Arco auf Valley wird von einer Kommunistin gerettet

Thomas Mann gegen die Kommunisten

Seit 7. November 1918 sind 46 Personen bei inneren Unruhen getötet worden

Perlacher Rotarmisten gegen das Freikorps Regensburger Volkswehr

53 russische Kriegsgefangene werden in Pasing festgenommen

Der Belagerungsring um München wird geschlossen

Das Ende der Räterepublik in Starnberg

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des TSV München-Ost auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den marxistischen Sozialismus

1. Mai 1919
Egelhofers Befehl zum Niederlegen der Waffen

Die Residenz wird kampflos geräumt

Eine erdrückende Übermacht der Regierungstruppen steht vor München

Es kommt in der Innenstadt zu Kämpfen und Verwüstungen

Die Gegenrevolution marschiert

Legitimation zur Rücksichtslosigkeit

Der Geiselmord von München bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

Stadtkommandant Max Mehrer tritt zurück

Die Betriebs- und Soldatenräte Münchens verabscheuen den Geiselmord

Die Betriebs- und Soldatenräte fordern zur waffenlosen Demonstration auf

Das Leibregiment erobert den Ostteil der Türkenkaserne

Das Freikorps Lützow erobert die Kirchenschule

Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

Vollkommene Säuberung und Sicherung der Vorstädte

Bayerns Regierung verhängt den Kriegszustand und das Standrecht

Dr. Hildegard Menzi wird verhaftet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

Am Rathaus und an der Residenz die weiß-blaue Fahne gehisst

Eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ marschiert in Richtung Innenstadt

Das Freikorps Oberland wird vom Thule-Führer befehligt

Kämpfe: Der Stachus-Kiosk brennt lichterloh

Das schwerverwundete Brunnenbuberl

Bürgerliche Kampfverbände werden gebildet

Hauptbahnhof vorübergehend von bürgerlichen Kampftruppe erobert

Erbitterte Kämpfe in Obergiesing

Ab dem 1. Mai 1919
Das Marianum ist ein Hauptquartier der Weißen Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

Die Weißen Truppen müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Thomas Mann und der Geiselmord im Luitpold-Gymnasium

Hedwig Kämpfer wird verhaftet

Mit Fahrerpeitschen bearbeitet

Das Freikorps Lützow zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Pasing wird kampflos von den Regierungstruppen eingenommen

Ein russischer Kriegsgefangener wird in Lochham erschossen

Das Freikorps Werdenfels fährt mit dem Zug nach München

In Rosenheim beginnt die Rückeroberung durch Freikorps

Lenin rühmt den Kampf der Genossen im Freistaat Bayern

2. Mai 1919
Erst an diesem Mittag sollte der Einmarsch nach München beginnen

103 Münchner Zivilisten müssen ihr Leben lassen

Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

Die Weißen Truppen ziehen in die Stadt ein

Die Kämpfe am Karlsplatz sind beendet

Der Mathäserbräu wird in Brand geschossen

Flugblätter bereiten auf die kommenden Ereignisse vor

Ein von den Roten abgeschossenes Flugzeug

Heftige Kämpfe um den Hauptbahnhof

Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

Die Maschinengewehrfabrik Sedlbauer in Obergiesing wird beschossen

Ein Siegerbericht über die Giesinger Kämpfe

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels beteiligt sich an den Säuberungsmaßnahmen

München wird von den Regierungstruppen eingenommen

Kinder werden ausgehorcht

Befreiungshelden als Frauenmörder

92 Spartakisten und Rotarmisten werden erschossen

Gustav Landauer wird im Gefängnis Stadelheim ermordet

Eine Denunziationswelle setzt ein

Im Polizeipräsidium beginnen die Aufräumarbeiten

Krieg ist Gewalt, Bürgerkrieg ist Gewalt in höchster Potenz!

Thomas Mann ängstigt sich

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

Bad Aibling wird von den Regierungstruppen besetzt

Erich Mühsam zur Ermordung von Gustav Landauer

Der Generalstreik im Ruhrgebiet ist beendet

3. Mai 1919
Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Noch vereinzelte Schießereien

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

Es herrscht Freude in der Stadt

Die MNN verstärkt die Gerüchte zum Geiselmord

Die Emotionenn der Regierungssoldaten werden aufgepuscht

Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird ohne Gerichtsverhandlung erschossen

Der Eisendreher Johann Lehner wird im Schlachthof erschossen

Giesing wird wie ein feindliches Gebiet besetzt

Der Ostfriedhof muss die meisten Terror-Opfer aufnehmen

Oskar Maria Graf übernimmt die Chronistentätigkeit am Ostfriedhof

Die Truppen der Regierung Hoffmann kommen nicht als Feinde

Bildung der Volkswehr und von Freiwilligenkorps zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr Weiße Truppen rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller linken Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird Stadtkommandant

Die letzten Einheiten der Roten Armee werden zerschlagen

Sadistische Erschießungen von jungen Frauen in Stadelheim

Hier wird aus Spartakisten Blut- und Leberwurst gemacht

Instruktionen zum Mord

Erschießungen in Haidhausen

Josef Hofmiller und die Geiselmorde im Luitpold-Gymnasium

Josef Sontheimer wird im Franziskaner-Keller hinterrücks ermordet

Um den 4. Mai 1919
Ret Marut gelingt die Flucht

4. Mai 1919
Die Perlacher Pastoren-Ehefrau fühlte sich von Kommunisten bedroht

Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Kolbermoor ergibt sich widerstandslos

Das Freikorps Chiemgau marschiert in Bad Aibling ein

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

Die Angehörigen der Garnison München müssen in ihre Kasernen

Kommandeure übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der Schienen-Nahverkehr wird teilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der Revolutionstribunale sind null und nichtig

Von der Räteregierung ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

Die Leitung der Volksschulen wird Lehrerräten übertragen

Gräuelgeschichten in den Münchner Neuesten Nachrichten

Zustände wie 1914 in Belgien

Um den 5. Mai 1919
Roheitsexesse bei der Exekution von spartakistischen Frauen

5. Mai 1919
Ernst Niekisch wird verhaftet

6. Mai 1919
Die Bilanz der Toten ist sehr einseitig

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

Nuntius Eugenio Pacelli befürchet weitere Unruhen

7. Mai 1919
Ein Korpsbefehl soll die Wilden Erschießungen beenden

Das Leben in München normalisiert sich wieder

Ultimativer Aufruf zur Abgabe der Waffen

Wiedereingesetzte Professoren an der Kunstakademie

Josef Hofmiller analysiert die Lage der SPD

Ein niedergeschlagener Erich Mühsam

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Erst jetzt enden die Kämpfe in München

Missgriffe können nicht ganz vermieden werden!

Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Die Säuberung Münchens ist kein Maiausflug

Protest gegen die Versailler Friedensbedingungen

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die Weißen Truppen

10. Mai 1919
An der Maximiliansbrücke fallen Gewehrschüsse

Die in der Martin-Schule stationierten Posten werden angegriffen

Die Polizeistunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Zurückgegebene Waffenarsenale

Eine Volksaufklärungsstelle für Bayern wird gegründet

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 Kolpinggesellen

Gründung der Deutschen Bürgervereinigung

Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
Josef Hofmiller unterschätzt die Thule-Gesellschaft

Das Freikorps Werdenfels verlässt München

Ministerpräsident Hoffmann verteidigt seine Entscheidungen

Zur Nicht-Unterzeichnung des Versailler Friedensvorschlags aufgefordert

11. Mai 1919
Diplomatische Schriftstücke bei Hausdurchsuchung entdeckt

Die militärische, politische und verwaltungsmäßige Führung Münchens

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

Philipp Scheidemann spricht von einem „Gewaltfrieden“

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

30.000 Mark Kopfgeldprämie für die Ergreifung Ernst Tollers

SPD-Massenkundgebung gegen die Versailler Friedensbedingungen

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

Oskar Maria Graf wird verhaftet

Towia Axelrod wird im Achental verhaftet

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des Standgerichts München

20. Mai 1919
Nuntius Eugenio Pacelli erholt sich in Rorschach

21. Mai 1919
Silvio Gesell und Emil K. Maenner werden verhaftet

Die Polizeistunde wird auf 23 Uhr festgelegt

Auguste Pielmaier stürzt sich von der Frauenkirche

23. Mai 1919
Adolf Hitler sagt gegen den Soldatenrat Georg Dufter aus

26. Mai 1919
Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

28. Mai 1919
Dem Landtag wird ein Verfassungsentwurf vorgelegt

31. Mai 1919
Umbildung der Regierung Hoffmann in Bamberg

Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Juni 1919
Hedwig Kämpfer wird aus der Haft entlassen

1. Juni 1919
Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im Gefängnis Stadelheim erschossen

Um 10. Juni 1919
Die Verhandlungen über die Fürstenabfindung beginnen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

Um den 15. Juni 1919
Hitler absolviert einen Kurs für Propagandaleute

16. Juni 1919
Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

Der Verfassungsausschuss beginnt mit seinen Beratungen

21. Juni 1919
Matthias Erzberger wird Reichsminister der Finanzen

23. Juni 1919
Ernst Niekisch zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt

24. Juni 1919
Ernst Niekisch wird ins Zuchthaus Ebrach gebracht

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

Enorme Zugewinne der USPD in Giesing

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

10. Juli 1919
Reichswirtschaftsminister Rudolf Wissell erklärt seinen Rücktritt

12. Juli 1919
Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

21. Juli 1919
Dr. Hildegard Menzi wird freigesprochen

26. Juli 1919
Das deutsche Branntweinmonopol tritt in Kraft

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des Standrechts - ​Einsetzung von Volksgerichten

Mit dem Schulaufsichtsgesetz wird die Fachaufsicht eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
Verfassungsberatungen beendet

Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

Die Weimarer Verfassung hebt bayerische Gesetze auf

In der Weimarer Republik wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die Bayerische Verfassung

14. August 1919
Die Bayerische Verfassung wird unterzeichnet

Die bayerischen Volksschullehrer werden Staatsbeamte

Um den 15. August 1919
Eintritt in die Deutsche Arbeiterpartei - DAP

16. August 1919
Abschiedsfest für die Regierung und den Landtag

17. August 1919
Ein Volksfest zugunsten der gefallenen Revolutionäre

Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

27. August 1919
Der „Sedantag“ wird abgeschafft

28. August 1919
Eltern und Lehrern erhalten ein Mitspracherecht

September 1919
Ernst Niekisch wird nach Niederschönenfeld verlegt

1. September 1919
Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

6. September 1919
Erich Mühsam wird nach Ansbach verlegt

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

11. September 1919
Erich Mühsam tritt der KPD bei

12. September 1919
Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

Um den 14. September 1919
Der Antisemitismus von Hitlers Förderer

15. September 1919
Die demokratische Bayerische Verfassung tritt in Kraft

17. September 1919
Adolf Hitler wird Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei - DAP

Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein Herbstfest als Ersatz für das Oktoberfest

30. September 1919
Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

1. Oktober 1919
Der Kriegszustand wird aufgehoben

Der erste Hortleiterinnenkurs wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner

6. Oktober 1919
Die Hirschau wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Zuchthausstrafen für die Mörder der Kolpinggesellen

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

4. November 1919
Husar Stefan Latosi zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt

8. November 1919
Festversammlungen zum Jahrestag der Revolution

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

25. November 1919
Ludwig Siemer gründet den Volksbund für Kunst und Theater

1. Dezember 1919
Das Kriegsrecht in Bayern wird aufgehoben

8. Dezember 1919
Weitere Verhandlungen zur Fürstenabfindung

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den Wehrkreis VII der Reichswehr

10. Dezember 1919
Der Verein kommunistischer Sozialisten wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen Waffenschein


1938

1938
Der „Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV“ wird umbenannt

Um 1938
3-Minuten-Werbefilme „Selbst Valentin macht mit“ und „Nur nicht drängeln“

Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

Die Südhälfte der „Theresienwiese“ wird als „Pferderennplatz“ ausgebaut

Die „Akademie für angewandte Kunst“

Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

Die „Winterhalter-Villa“ an der Birkenleiten 35 gehört der Stadt

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Josephine Pongratz-Steiner

Das „Schyrenbad“ wird zum „Familienbad“ umgestaltet

Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

Die Zahl der sogenannten „Rassejuden“ liegt in München bei etwa 6.350

Das „Bezirksamt am Lilienberg“ wird in „Landratsamt“ umbenannt

Arisierung der Villa des Bankdirektoren-Ehepaares Aufhäuser

Neben der „Bäcker-Kunstmühle“ wird ein Getreide-Silo errichtet

Der „Cowboy Club München Süd“ dreht seinen Film „Pecos Kid“

Mit „Architekt Sachlich“ kritisiert Karl Valentin die NS-Monumentalarchitektur

Um 1938
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die Firma „Transhand Transport- und Handels AG, vormals Falk & Fey“

Januar 1938
Der „Lebensborn e.V.“ bezieht die ehemalige „Thomas-Mann-Villa“

5. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird erneut verhaftet

15. Januar 1938
Pater Rupert Mayer im „Gefängnis Stadelheim“ inhaftiert

17. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird ins „Gefängnis in Landsberg“ eingeliefert

22. Januar 1938
„Sonderbaubehörde Ausbau der Hauptstadt der Bewegung“

Nach dem 22. Januar 1938
Vertrauliche Verhandlungen über den „Abbruch der Matthäuskirche“

14. Februar 1938
Hitlers Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“

15. Februar 1938
„General“ Eugen Ritter von Schobert kommandiert den „Wehrkreis VII“

März 1938
Kein Jude darf im Aufsichtsrat tätig sein

10. März 1938
Towia Axelrod wird hingerichtet

22. März 1938
Willi Budrich wird in der UdSSR hingerichtet

1. April 1938
Großhadern und Kleinhadern werden eingemeindet

4. April 1938
Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ liegt der Zensur vor

28. April 1938
Die geplanten Bauten auf der Theresienwiese werden weggelassen

Mai 1938
Verhandlungen zwischen „Cenovis“ und der „Maggi Gesellschaft mbH“ Berlin

1. Mai 1938
Uraufführung der Valentin-Karlstadt-Groteske „Der Umzug“

5. Mai 1938
Pater Rupert Mayer wird vorzeitig entlassen

9. Juni 1938
Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

10. Juni 1938
Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

Die Cenovis-Werke geraten unter Druck

11. Juni 1938
Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

12. Juni 1938
Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

13. Juni 1938
Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

14. Juni 1938
Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

21. Juni 1938
Anteile der Cenovis-Werke gehen an die Maggi GmbH Berlin

26. Juni 1938
Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

27. Juni 1938
Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

28. Juni 1938
Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

3. Juli 1938
Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

6. Juli 1938
Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

13. Juli 1938
Die Cenovis ist in rein arischem Besitz

30. Juli 1938
Die dritte Nacht der Amazonen findet statt

17. August 1938
Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen

18. August 1938
Vertreibung der Juden aus arischen Wohnhäusern

28. August 1938
Jenny Zeckendorf stirbt

9. September 1938
Der Haidhauser Brauereigründer Joseph Schülein stirbt

17. September 1938
Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

Oktober 1938
Die „Reichsfluchtsteuer“ für die Familie Haas wird auf 125.000 RM festgesetzt

5. Oktober 1938
Die Ausweise der Juden müssen mit einem roten „J“ versehen werden

27. Oktober 1938
Das Deutsche Reich lässt 17.000 Juden verhaften

31. Oktober 1938
Der Valentin-Film „Der Antennendraht/Im Senderaum“ und die Zensur

November 1938
Ein Bauplatz für den Neubau der evangelischen „Matthäuskirche“

7. November 1938
Herschel Grynspan verletzt in Paris Ernst vom Rath schwer

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die Reichskristallnacht nimmt ihren Anfang

Propagandaminister Goebbels hält eine antisemitische Hassrede

Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

Die Ohel-Jakob-Synagoge geht in Flammen auf

10. November 1938
Propagandaminister Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine Sühneverordnung für Juden

15. November 1938
Karl Valentin und die Nacht der Amazonen

18. November 1938
Die Israelitische Kultusgemeinde muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus arischen Wohnhäusern

23. November 1938
Die kommunale Selbstständigkeit der Feuerwehren endet

28. November 1938
Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen

Dezember 1938
Die letzte Gastspielreise von Valentin/Karlstadt nach Berlin

Das Anwesen Cuvilliésstraße 22 wird arisiert

20. Dezember 1938
Dr. med. Alfred Haas flüchtet nach London


1939

1939
Das Alpine Museum zählt 400.000 Besucher

München hat 840.586 Einwohner

Zahl der landwirtschaftlich tätigen Bevölkerung in Bayern gesunken

Das „Sckell-Denkmal“ wird durch eine Kopie ersetzt

Seit 1939
Büros der „Reichsleitung der NSDAP“ in der „Klopfer-Villa“

1939
Zwangseinquartierungen jüdischer Menschen

Ab 1939
Das „Judenhaus“ in der Richard-Wagner-Straße 11

1939
Das Untergiesinger „Brausen- und Wannenbad“ wird abgerissen

Adolf Hitler erwirbt die Immobilie am Prinzregenten Platz 16

Oberbürgermeister Fiehler macht die „Rosipal-Stiftung“ rückgängig

Gerhard Haas kommt als „Deutscher Kriegsfeind“ in ein „Internierungslager“

Das „Haus des Deutschen Rechts“ wird seinem Zweck übergeben.

Um 1939
Die „Villa Benno Becker“ wird arisiert

1939
Die Villa in der Cuvilliésstraße 22 geht an den „Lebensborn e.V.“

Karl Freiherr von Eberstein bezieht die Villa in der Maria-Theresia-Straße 17

In der „Bäcker-Kunstmühle“ sind insgesamt 31 Personen beschäftigt

Ab Januar 1939
Elisabeth Braun muss den zusätzlichen Vornamen „Sara“ annehmen

1. Januar 1939
Einführung des „Arbeitspflichtdienstes für alle Mädchen“

Juden müssen die zusätzlichen Vornamen „Sara“ oder „Israel“ führen

24. Januar 1939
Vorbereitung der „Endlösung der Judenfrage“

2. Februar 1939
Vermeidung aller christlichen Redewendungen und Begriffe

10. Februar 1939
Papst Pius XI. stirbt

2. März 1939
Eugenio Pacelli wird zum Papst Pius XII. gekrönt

9. März 1939
Probleme bei der Finanzierung des „Hauses der Deutschen Architektur“

15. März 1939
Deutsche Truppen marschieren in Böhmen und Mähren ein

April 1939
Der Zweite Weltkrieg verhindert die Grundsteinlegung

17. April 1939
95 Prozent aller Deutschen sind „Angehörige einer christlichen Kirche“

20. April 1939
Glückwünsche der Münchner evangelischen Gemeinde

21. April 1939
Nutzung des „Weiße Saales“ in der ehemaligen „Augustinerkirche“

23. April 1939
Liesl Karlstadt bricht während der Vorstellung zusammen

28. April 1939
Hitler kündigt den deutsch-polnischen Nichtangriffspakt

30. April 1939
Juden müssen in „Judenhäuser“ ziehen

Mai 1939
Sämtliche „Rundfunkgottesdienste“ werden eingestellt

14. Mai 1939
Am Muttertag gibt’s den „Karnickelorden“

22. Mai 1939
Der Stahlpakt, ein Militär-Bündnis mit Italien

Ernst Toller begeht in New York Selbstmord

24. Mai 1939
Der Dokumentarfilm „München 1938“ wird von Hitler verboten

9. Juni 1939
Pater Rupert Mayer gibt bei der Gestapo eine Erklärung ab

Ab dem 11. Juni 1939
Karl Valentin als Radfahrer im Gärtnerplatz-Theater

Um Juli 1939
Das „Corpshaus der Suevia“ geht an die Stadt München

17. Juli 1939
„Zum Verlassen kann der Ausgang kostenlos genützt werden“

29. Juli 1939
Die vierte und letzte „Nacht der Amazonen“ beginnt

23. August 1939
Abschluss des „Deutsch-sowjetischen Nichtangriffspaktes“

25. August 1939
Englisch-polnischer Beistandspakt

28. August 1939
Karl Valentin verkauft seine umfangreiche Fotosammlung

September 1939
Das „Oktoberfest“ fällt zum fünfzehnten Mal aus

16 stramme Ochsen stehen schon für den Verzehr auf der „Wiesn“ bereit.

Die „Luftschutzrettungsstelle“ zieht in die ehemalige „Lauer-Villa“

1. September 1939
Der Beginn des Zweiten Weltkrieges

Adolf Hitler erlässt den Euthanasiebefehl

2. September 1939
Die evangelische Kirche steht hinter Hitlers Krieg mit Polen

3. September 1939
Großbritannien und Frankreich erklären Deutschland den Krieg

5. September 1939
Eine Verordnung gegen Volksschädlinge wird erlassen

20. September 1939
Juden müssen die Radioapparate abliefern

28. September 1939
Die Arisierungsstelle nimmt ihre Tätigkeit auf

Ab Oktober 1939
In der „Volksschule am Kolumbusplatz“ wird ein Lazarett eingerichtet

Um Oktober 1939
Die braunen Machthaber schließen das „Georgianum“

1. Oktober 1939
Die Schack-Galerie wird in das Eigentum Bayerns überführt

Für die Ernte auf den polnischen Schlachtfeldern wird Gott gedankt

3. Oktober 1939
Glockengeläut nach dem Einmarsch in Warschau

6. Oktober 1939
Nach Beendigung der Kämpfe wird Polen Generalgouvernement

18. Oktober 1939
Versand kirchlicher Druckschriften an Wehrmachtssoldaten verboten

3. November 1939
Pater Ruppert Mayer wird verhaftet und gefangen gehalten

8. November 1939
Hitler verlässt den Bürgerbräukeller 13 Minuten zu früh

Nach dem 8. November 1939
Faulhaber beglückwünscht Hitler zu seiner „glücklichen Rettung“

9. November 1939
Das besondere Walten der Vorsehung

19. November 1939
Dankgebet für die Bewahrung Adolf Hitlers

6. Dezember 1939
Der Ritter Unkenstein erlebt seine Uraufführung

21. Dezember 1939
Hermann Giesler wird „Generalbaurat für die Hauptstadt der Bewegung“

23. Dezember 1939
Pater Rupert Mayer erhält im „KZ Sachsenhausen-Oranienburg“ Einzelhaft

31. Dezember 1939
Das „Lehel“ wird von 22.000 Menschen bewohnt


1941

Anfang ??? 1941
Liesl Karlstadt schließt sich den Soldaten eines „Gebirgsjägertrupps“ an

Ab 1941
Der „Lebensborn e.V.“ lässt „rassisch wertvolle“ Kinder entführen

Frühjahr ??? 1941
Beginn der „Zwangsevakuierung“ von Juden

1941
Der Untergiesinger „Hochbunker“

Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 17 wird arisiert

Dr. med. Alfred Haas eröffnet in Manhattan eine Praxis

Dr. Ludwig Gilmer übernimmt die „Haas-Klinik“

Sommer ??? 1941
Karl Valentin zieht ins Grünwalder „Schlosshotel“

1941
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird in eine „Genossenschaft“ umgewandelt

24. Januar 1941
Karl Valentins „Soldatenmarschlied“ wird gesperrt

April 1941
Nazis zeigen gegenüber Graf Arco ein großes Entgegenkommen

Liste für die „Wiedervermietungen freigewordener Judenwohnungen“

„Kultusminister“ Wagner lässt „Kruzifixe“ aus den Schulräumen entfernen

24. Mai 1941
Bob Dylan wird als Robert Allen Zimmerman geboren

Juni 1941
Filmaufnahmen für „Der Tobis-Trichter - Volkstum aus deutschen Gauen“

2. Juni 1941
Charlie Watts, der Schlagzeuger der Rolling Stones, wird geboren

4. Juni 1941
Ex-Kaiser Wilhelm II. stirbt im holländischen Doorn

16. Juni 1941
Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger

24. Juni 1941
Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in Bogenhausen

18. Juli 1941
Die Heimanlage für Juden in Berg am Laim wird geöffnet

August 1941
Hitler lässt den „Euthanasiebefehl“ einstellen

Flugblätter und Klebezettel mit Aufrufen zum Widerstand

18. August 1941
Elisabeth und Rosa Braun kommen in die „Heimanlage für Juden“

19. August 1941
Uraufführung des Films „Der Tobis-Trichter“

September 1941
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

1. September 1941
Alle jüdischen Bürger müssen den gelben Judenstern tragen

28. September 1941
Edmund Stoiber wird in Oberaudorf geboren

23. Oktober 1941
Die Verhinderung der Auswanderung jüdischer Menschen angeordnet

16. November 1941
Karl Valentin tritt in einer Winterhilfswerk-Veranstaltung auf

20. November 1941
Der erste Transport von 1.000 Münchner Juden nach Kaunas

Betty Landauer wird nach Kaunas deportiert

Elisabeth „Sara“ Braun wird in Kaunas gebracht und ermordet

25. November 1941
Betty Landauer wird in Kaunas ermordet

30. November 1941
Josef Staimer wird im KZ Flossenbürg ermordet

1. Dezember 1941
Die Gestapo verbietet Juden die Verwertung ihres mobilen Eigentums

11. Dezember 1941
Hitler erklärt Amerika den Krieg

12. Dezember 1941
Juden dürfen öffentliche Telefone nicht mehr benutzen

16. Dezember 1941
Das „Sommerhaus“ der Familie Haas in Bernried wird „arisiert“


1945

1945
München hat 479.000 Einwohner

Die Einwohnerzahl im „Lehel“ hat sich auf 4.000 reduziert

Nach 1945
Die Brüder Hopp strengen einen Prozess zur Auflösung der „oHG“ an

Bis 1945
Der „Schwabinger Bach“ wird zum „Eisbach“ - und umgekehrt

1945
Ella und Toni Reichenbach werden Wirtinnen der „Deutschen Eiche“

Nach 1945
Die vereinfachten „Talare“ des „Professoren-Kollegiums“

1945
In den „Lebensborn-Heimen“ wurden etwa 8.000 Kinder geboren

Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ erneut durch Sprengungen beschädigt

7. Januar 1945
Das „Kaufhaus Oberpollinger“ brennt vollkommen aus

Wohnhäuser in der Richard-Wagner-Straße werden durch Bomben zerstört

Die „Villa Freundlich“ und die „Villa Klopfer“ durch Bomben zerstört

Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 16 wird durch Bomben zerstört

Ab 9. Januar 1945
Die „Hauptverhandlung“ gegen Alfred Delp in Berlin beginnt

11. Januar 1945
Alfred Delp wird zum Tode verurteilt

Die Hauptverhandlung gegen Franz Sperr beginnt

15. Januar 1945
Arbeitsfähige Juden sollen in das „Ghetto Theresienstadt“

23. Januar 1945
Franz Sperr wird hingerichtet

27. Januar 1945
Sowjetische Truppen befreien das Konzentrationslager Auschwitz

2. Februar 1945
Der „Jesuitenpater“ Alfred Delp wird in Berlin-Plötzensee gehängt

19. März 1945
Münchens Isarbrücken sollen gesprengt werden

20. März 1945
Erhard Auer stirbt auf einem Transport

30. März 1945
Eric Clapton wird geboren

Um April 1945
Die Stadelheimer „Guillotine“ wird nach Straubing transportiert

Bis Ende April 1945
„Scharfrichter“ Johann Reichhart vollstreckt 3.009 Todesurteile

Ende April 1945
Die „Museum-Lichtspiele“ müssen kriegsbedingt schließen

Die „Wehrmacht“ bleibt Herr im Haus des ehemaligen „Kriegsministeriums“

April 1945
Schwere Verluste nach den Luftangriffen

17. April 1945
Der 73. und letzte Luftangriff auf München

24. April 1945
​Bormann: „Verteidigen Sie Ihren Gau mit Rücksichtslosigkeit und Schärfe!“

25. April 1945
Das Haus in Richard-Wagner-Straße 11 erhält einen Volltreffer

29. April 1945
Das Konzentrationslager Dachau wird befreit

Die Wehrmacht will die Ludwigsbrücke und andere Brücken zerstören

30. April 1945
Amerikanische Truppen befreien München von den Nazis

Die „Villa Stuck“ wird von den US-Militärbehörden beschlagnahmt

6.000 Bombentote, 82.000 zerstörte Wohnungen, 5 Millionen Kubikmeter Schutt

Nach Mai 1945
Der „Hundemarkt“ im Obergiesinger Gasthaus „Schweizer Wirt“

Ab Mai 1945
„Scharfrichter“ Johann Reichhart muss für die US-Militärregierung arbeiten

Mai 1945
Müllentsorgung in in Bombentrichtern, Geländemulden und Kiesgruben

Nach Mai 1945
Die „Templer-Ordensgemeinschaft“ verlegt ihren Sitz nach Untergiesing

Nach dem Krieg wird das „Marianum“ wieder aufgebaut

Mai 1945
Das „Neue Rathaus“ ist ein „Hauptsitz der amerikanischen Militärregierung“

Die Amerikaner finden in München nur noch 84 Juden vor

Ab Mai 1945
Bei der Schutträumung haben die Verkehrswege Vorrang

Nach Mai 1945
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird wieder aufgebaut

2. Mai 1945
Die US-Militärregierung gliedert die „Berufsfeuerwehr“ aus der Polizei aus

4. Mai 1945
Karl Scharnagel [CSU] wird Münchner Oberbürgermeister

8. Mai 1945
Tag der bedingungslosen Kapitulation

Nur noch 64 überlebende Juden in München

Rudolf von Sebottendorff ertränkt sich im Bosporus

11. Mai 1945
Pater Rupert Mayer kehrt nach „Sankt Michael“ zurück

12. Mai 1945
Radio München geht auf Sendung

28. Mai 1945
Fritz Schäffer wird von den Amerikanern als Ministerpräsident eingesetzt

Nach Juni 1945
Der „Englische Garten“ wird intensiv landwirtschaftlich genutzt

8. Juni 1945
Der Soldatensender AFN nimmt seinen Betrieb auf

29. Juni 1945
Anton Graf Arco auf Valley stirbt bei einem Autounfall

Um Juli 1945
Ein neuer Dachstuhl für die „Anna-Klosterkirche“

Um August 1945
Die Familie Heilmann-Stuck bezieht Dachzimmer in der „Villa Stuck“

7. August 1945
Straßen in Berg am Laim werden wieder umbenannt

18. September 1945
Wilhelm Hoegner (SPD) wird zum Ministerpräsidenten ernannt

19. September 1945
Bayern wird wieder zum Staat

20. September 1945
In der US-Besatzungszone werden politische Parteien zugelassen

Oktober 1945
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

Um Oktober 1945
„Galerie für Werke des 20. Jahrhunderts“ in der „Villa Stuck“

3. Oktober 1945
Pater Rupert Mayer gibt die Marinaische Männerkongregation ab

6. Oktober 1945
Die Süddeutsche Zeitung erscheint zum ersten Mal

16. Oktober 1945
Der Turn- und Sportverein München-Ost wird neu gegründet

1. November 1945
Pater Rupert Mayer erleidet während der Messe einen Schlaganfall

8. November 1945
Kardinal Faulhaber weiht die Mariensäule neu ein

Ab 20. November 1945
Liesl Karlstadt spielt in dem Stück „Sturm im Wasserglas“

20. November 1945
Der Nürnberger Hauptkriegsverbrecherprozess beginnt

Um Dezember 1945
Karl Valentin träumt von der Errichtung eines eigenen Filmateliers

Der Abriss des „Siegestores“ wird beschlossen

3. Dezember 1945
Johannes Timm stirbt in München

23. Dezember 1945
Provisorischer Zirkusbau an der Marsstraße eröffnet


1948

1948
Der „Deutsche Alpenverein“ darf die „Praterinsel“ weiterhin mietfrei nutzen

Herbst 1948
Die Turbine im wieder instandgesetzten „Maffei-Kraftwerk“ geht in Betrieb

1948
Hannes König und die „Gewerkschaft der geistig und kulturell Schaffenden“

Die Trümmergrundstücke der „Amper-Werke“ werden geräumt

Das „Freikorps-Denkmal“ wird sang- und klanglos abgebrochen

Dr. Alfred Haas will sein Sommerhauses in Bernried zurück

Um 1948
Die Wiese vor dem „Parkrestaurant Hirschau“ wird zubetoniert

1. Januar 1948
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Simpl“ auf

9. Januar 1948
Verhandlungen zur Übernahme des „Maffei-Kraftwerks“ am Eisbach

22. Januar 1948
Valentin-Karlstadt-Gastspiel im „Bunten Würfel“

9. Februar 1948
Karl Valentin stirbt in seinem Haus in Planegg

11. Februar 1948
Karl Valentin wird in Planegg beerdigt

10. März 1948
Der Prozess gegen den „Lebensborn e.V.“ endet

29. März 1948
Die „Bayernpartei - BP“ erhält ihre Lizenz

Mai 1948
„Solidaritäts-Kundgebungen“ für den „Staat Israel“

12. Mai 1948
Steve Winwood, Multi-Instrumentalist, wird geboren

23. Mai 1948
Pater Rupert Mayers Gebeine werden in die Bürgersaalkirche überführt

Juni 1948
Der „TSV München Ost“ bekommt einen Platz an der Sieboldstraße

Nach Juni 1948
Baufirmen beseitigen in München die Trümmer

30. Juni 1948
Die Amtszeit von OB Karl Scharnagel [CSU] endet

1. Juli 1948
Thomas „Dammerl“ Wimmer [SPD] wird Oberbürgermeister

Der Auftrag für eine Verfassungsgebende Versammlung

12. Juli 1948
Im ehemaligen Führerbau wird das Amerikahaus eröffnet

September 1948
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

1. September 1948
Der Parlamentarische Rat nimmt seine Arbeit auf

1. Oktober 1948
Das Bayerische Rundfunkgesetz tritt in Kraft

15. Oktober 1948
Adolf Hitlers Nachlass wird vor der Spruchkammer München geregelt

31. Oktober 1948
Enthüllung der Gedenktafel an der Bogenhausener Georgskirche

13. Dezember 1948
Der Prozess gegen den „Scharfrichter“ Johann Reichhart beginnt


1966

Ab 1966
Der „Fischbrunnen“ am Marienplatz wird abgetragen

1966
Die Turmhelme der „Johann-Baptist-Kirche“ werden abgetragen

Der zweite Block des „Müllverbrennungs-Kraftwerks Nord“ geht in Betrieb

Der „Bund Naturschutz“ wildert Biber in Bayern aus

Das „Lehel“ wird zum „Kerngebiet“ erklärt

Die „Bayerische Staatsbibliothek“ bekommt einen Erweiterungsbau

Kurt Plapperer übernimmt die Leitung des „Deutschen Theaters“

4. März 1966
John Lennon: Die Beatles sind „populärer als Christus“

26. April 1966
„The games are awarded to - Munich“

28. Mai 1966
Der TSV 1860 München wird Deutscher Fußballmeister

10. Juni 1966
Die 12. Beatles-Single

21. Juni 1966
Die Beatles schließen ihre Arbeit an der LP Revolver ab

23. Juni 1966
Beat-Veranstaltungen sind vergnügungssteuerpflichtig

Die Beatles kommen nach München

24. Juni 1966
Auftritte der Beatles im Cirkus Krone

Die neue Münchner Linie wird bei den Beatles-Konzerten eingesetzt

25. Juni 1966
Die Beatles sind auf dem Weg nach Essen

26. Juni 1966
Die Hamburger Beatles-Konzerte

27. Juni 1966
Die Beatles brechen von Hamburg in Richtung Japan auf

Ab 30. Juni 1966
Die Beatles treten bis 2. Juli in Tokyo auf

4. Juli 1966
Die Beatles geben ein Konzert in Manila

Steine und Tintenfässer fliegen gegen das US-Generalkonsulat

31. Juli 1966
Beatles-Schallplatten öffentlich verbrannt

5. August 1966
Revolver, die 7. LP der Beatles & die 13. Single

Ab 12. August 1966
Die Beatles beenden ihre Live-Karriere

2. September 1966
Bayern und der Vatikan schließen Hochschul-Verträge

17. September 1966
Die erste Folge des Raumschiffes Orion wird ausgestrahlt

27. Oktober 1966
Ludwig Erhard bildet eine CDU/CSU-Minderheitsregierung

2. November 1966
„Eheliche Zuneigung und Opferbereitschaft“

9. November 1966
Jimmy Hendrix tritt im Big Apple Club auf

John Lennon und Yoko Ono lernen sich in London kennen

10. November 1966
Kurt Georg Kiesinger wird Kanzlerkandidat der CDU

20. November 1966
Alfons Goppel leitet ein CSU-Kabinett

25. November 1966
Kiesingers Verhandlungen mit der FDP scheitern

26. November 1966
CDU/CSU und SPD vereinbaren eine Große Koalition

30. November 1966
Ludwig Erhard [CDU] tritt als Bundeskanzler zurück

1. Dezember 1966
Kurt Georg Kiesinger wird Bundeskanzler einer Großen Koalition

9. Dezember 1966
8. Beatles-LP „A Collection of Beatles Oldies“


1967

1967
Das „Valentin-Musäum“ vergibt den „Blödsinnstaler“

Die „Bayerische Staatsregierung“ nutzt Räume der „Schack-Galerie“

DDR-Todesurteile werden mit der „Guillotine“ vollstreckt

Eingliederung des restlichen „Maffei-Geländes“ in den „Englischen Garten“

Ein neues Ludwig-II.-Denkmal in den Maximiliansanlagen

Die „Mariensäule“ wird abgetragen. Dabei zerbricht der Säulenschaft

Ab dem Jahr 1967
Die „Anna-Klosterkirche“ erhält ihren ursprünglichen Formenreichtum

1967
Das „Hauptstaatsarchiv“ kann ihren Betrieb aufnehmen

Ferdinand Schmid ist für die Münchener „Löwenbrauerei“ tätig

Letztmaliges Auftreten des „Professoren-Kollegiums“ im Talar

Die „Bäcker-Innung“ steigt auf die Barrikaden

Die „Evangelisch-lutherische Landeskirche“ verkauft

Der Einlass für den „Fabrikbach“ wird gebaut

1. Januar 1967
Die Innenstadtbezirke werden zum „Stadtbezirk 1 - Altstadt“

17. Februar 1967
Die 17. Single der Beatles erscheint

19. April 1967
Konrad Adenauer stirbt im Alter von 91 Jahren in Bad Honnef

5. Mai 1967
Hans Joachim und Amélie Ziersch verschenken die „Villa Stuck“

23. Mai 1967
Ernst Niekisch stirbt in West-Berlin

1. Juni 1967
Die Beatles-LP Sgt. Peppers Lonely Hearts Club Band erscheint

25. Juni 1967
400 Millionen sehen All you need is love

28. Juni 1967
Oskar Maria Graf stirbt in New York

Ab Juli 1967
Der Zeichentrickfilm „Yellow Submarine“ entsteht

7. Juli 1967
Die Beatles-Single „All You Need Is Love“ erscheint

September 1967
Drehbeginn für den Beatles-TV-Film „Magical Mystery Tour“

Das „Edith-Stein-Gymnasium“ startet mit 80 Schülerinnen

15. September 1967
Der Zierbrunnen im Alten Hof wird wieder in Betrieb gesetzt

14. November 1967
Die 16. Beatles-Single wird veröffentlicht

1. Dezember 1967
Der erste bayerische Verfassungstag findet statt

8. Dezember 1967
„Magical Mystery Tour“ als Doppel-EP

26. Dezember 1967
„Magical Mystery Tour“ wird in Schwarzweiß ausgestrahlt.


1970

1970
München hat 1.293.590 Einwohner

Gründung der „Tivoli Handels- und Grundstücks AG“

Letzte Reste der Ludwig-II.-Denkmal-Anlage abgetragen

Das „Üblackerhäusl“ wird wegen Baufälligkeit gesperrt

Der Hochaltar der „Anna-Klosterkirche“ wird rekonstruiert

Das „Lehel“ wird wieder zum Wohngebiet

„Persönlich haftender Gesellschafter“ der „Augustiner-Brauerei“

Letztmalig liefert ein Pferdefuhrwerk Bierfässer aus

Eine „Bürgerinitiative“ bekämpft weitere Baumaßnahmen im „Leopoldpark“

Das „Seehaus am Kleinhesseloher See“ wird wegen Baufälligkeit abgerissen

Februar 1970
Die Gebäude der

Das Fest „Maria - Patronin Bayerns“ wird auf den 1. Mai festgelegt

6. Februar 1970
John Lennon veröffentlich seine Single „Instant Karma! (We all shine on)“

13. Februar 1970
Brandanschlag auf das jüdische Altersheim an der Reichenbachstraße

Brandanschlag auf das „jüdische Altersheim“ an der Reichenbachstraße

8. März 1970
22. Single der Beatles

10. April 1970
Das Ende der Zusammenarbeit der Beatles

23. April 1970
„Urschrei-Therapie“

8. Mai 1970
Die letzte Langspielplatte der Beatles

11. Mai 1970
23. Beatles-Single

20. Mai 1970
Premiere des Beatles-Films Let it be

8. Juni 1970
Self Portait: Die zehnte LP von Bob Dylan

31. Juli 1970
Das aktive Wahlrecht wird von 21 auf 18 Jahre gesenkt

18. September 1970
Jimi Hendrix stirbt in London

19. September 1970
Der Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens

Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,65 DMark

Günter Steinberg betreibt das Wienerwald-Zelt auf dem Oktoberfest

Richard Süßmeier wird Sprecher der Wiesnwirte

24. September 1970
Das Haus des Deutschen Ostens am Lilienberg wird eröffnet

19. Oktober 1970
Bob Dylan zu seiner alten Klasse zurück

31. Oktober 1970
Die Auflösung der Gesellschaft Beatles & Co eingeklagt

22. November 1970
Die CSU erreicht bei der „Landtagswahl“ 56,4 Prozent

23. November 1970
George Harrisons erste Single erscheint in den USA

30. November 1970
George Harrisons dreifach LP „All Things Must Pass“ erscheint

8. Dezember 1970
Kardinal Julius Döpfner weiht die wieder aufgerichtete „Mariensäule“ ein

11. Dezember 1970
John Lennons erstes Solo-Album erscheint

14. Dezember 1970
Dr. Hermann Schülein stirbt in New York


1971

Im Jahr 1971
Der „Glaspalast-Brunnen“ am „Ostbahnhof“ muss dem S-Bahn-Bau weichen

Ende 1971
Ein zweiter Block für das „Müllverbrennungswerk Süd“

1971
An der Stelle der „Tivoli-Kunstmühle“ steht jetzt das „Hilton-Hotel“

Ab 1971
Die „Homosexuelle Aktionsgruppe“ trifft sich in der „Deutschen Eiche“

1971
Die „Georgskirche“ erhält einen rosaroten Außenanstrich

Der „Alte Rathausturm“ ist wieder aufgebaut

In Mühldorf/Inn wird ein 10 Millionen Jahre altes Skelett gefunden

15. Januar 1971
George Harrisons Single „My sweet Lord“ veröffentlicht

19. Februar 1971
Der Auflösungs-Prozess der „Gesellschaft Beatles & Co“ beginnt

12. März 1971
John Lennon: „Power to the people“

31. März 1971
John Lennons Visum für die USA

1. April 1971
Neues Programm für den Bayerischen Rundfunk

20. Juli 1971
Grundsteinlegung fürs Motorama

30. Juli 1971
George Harrison veröffentlicht seine Single Bangla Desh

31. Juli 1971
The Concert for Bangla Desh

30. August 1971
Hans Unterleitner stirbt in New York

2. September 1971
Der Fischbrunnen wird wieder ganzjährig laufender Brunnen

3. September 1971
John Lennon und Yoko Ono reisen nach New York

18. September 1971
Die Mass Wiesn-Bier kostet 2,95 DMark

8. Oktober 1971
John Lennons LP „Imagine“ erscheint

19. Oktober 1971
Die erste U-Bahn-Strecke [U 6] wird eröffnet

1. Dezember 1971
Der Lennon-Song „Happy Xmas (War Is Over)“ erscheint in den USA

4. Dezember 1971
Deutschlands erster McDonalds wird eröffnet


1974

1974
Das „Valentin-Musäum“ kann den Nordturm für Ausstellungen nutzen

Der „Chinesische Turm“ erhält eine neue Schindelbedeckung

Die Kanzel der „Anna-Klosterkirche“ wird wiederhergestellt

Die deutsche Staatsbürgerschaft jetzt auch für Kinder deutscher Mütter

Dieter Hildebrandt tritt gemeinsam mit Werner Schneyder auf

De „Bayerische Landesbank“ kauft das ehemalige „Wittelsbacher Palais“

Rainer Werner Fassbinder und die „Deutsche Eiche“

Umbenennung in „Fachakademie für Sozalpädagogik

Metzgermeister Sepp Krätz arbeitet als „Schankkellner“

Um Januar 1974
Die „Eisner-Gedenktafel“ soll am „Montgelas-Palais“ angebracht werden

2. April 1974
Das Betteln wird deutschlandweit erlaubt

6. Mai 1974
Willy Brandt erklärt seinen Rücktritt als Bundeskanzler

16. Mai 1974
Helmut Schmidt wird 5. Bundeskanzler der BRD

17. Juli 1974
John Lennon soll erneut die USA innerhalb von 60 Tagen verlassen

15. August 1974
Die Bäcker-Kunstmühle wird stillgelegt

23. September 1974
Lennons erster Nummer-1-Hit seiner Solo-Karriere

26. September 1974
John Lennon: Walls and Bridges

17. Oktober 1974
In Eching eröffnet das erste deutschlandweite IKEA-Einrichtungshaus

Das Hildebrand-Haus wird von der Stadt gekauft

27. Oktober 1974
Die CSU kann sich auf 62,1 Prozent verbessern

28. Oktober 1974
Allen Klein verliert den Prozess

Um den 10. Dezember 1974
Mick Taylor verlässt die Rolling Stones

20. Dezember 1974
George Harrison: „Dark horse“


1979

1979
Weitere 6,6 Hektar Grünflächen können angelegt werden

Die Renovierung der „Anna-Klosterkirche“ ist abgeschlossen

Die Raumprobleme durch den Bau eines Glockenturmes lösen

„Ensembleschutz“ für das alte Haidhausen

Günter Tremmel will die Turbinen der „Bäcker-Kunstmühle“ wieder aktivieren

23. Februar 1979
„George Harrison“ von George Harrison

24. Mai 1979
Franz Josef Strauß gibt seine Kanzlerkandidatur bekannt

28. Mai 1979
Der CDU-Bundesvorstand kürt Ernst Albrecht zum Kanzlerkandidaten

2. Juli 1979
Franz Josef Strauß wird Kanzlerkandidat der Unionsparteien

24. Juli 1979
Naherholungsgebiet Isarinsel Oberföhring eröffnet

17. August 1979
Premiere des Monty-Python-Films „Das Leben des Brian“

Vor dem 22. September 1979
Die Spatenbrauerei erhält die Ochsenbraterei

22. September 1979
Oberbürgermeister Erich Kiesl ruft „I‘zapft os!“

Der Eintrittspreis im Hippodrom wird abgeschafft

Ab dem 22. September 1979
36 Ochsen drehen sich am Spieß der Ochsenbraterei

22. September 1979
Wiggerl und Christa Hagn übernehmen das Löwenbräu-Festzelt

3. Oktober 1979
Nach der Sanierung wird die Schack-Galerie wieder eröffnet

8. November 1979
Demonstrationen wegen dem Film „Das Leben des Brian“

9. November 1979
Kirchenproteste gegen den Film „Das Leben des Brian“

22. November 1979
66 Folgen von Dieter Hildebrandts „Notizen aus der Provinz“ im ZDF


1986

Um das Jahr 1986
Der „Kriechbaumhof“ wird mit viel neuem Holz wieder aufgebaut

1986
Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 11 wird generalsaniert

Der „Ratskeller“ wird von den Familien Wieser und Winkelhofer betrieben

Die TV-Serie „Kir Royal“ mit Franz Xaver Kroetz und Dieter Hildebrandt

Um 1986
Der - vorläufige - Abstieg der „Deutschen Eiche“ beginnt

Ab 1986
Der „Rosengarten“ wird umgestaltet und erweitert

21. Februar 1986
„Das andere Bayern“ setzt „Das unsichtbare Denkmal“ für Kurt Eisner

27. Februar 1986
Der „Bauausschuss“ lehnt ein „Eisner-Denkmal“ ab

1. März 1986
Verknüpfung der U 3/6 mit der U 5 am Odeonsplatz

5. März 1986
Die „Kommission Kunst am Bau“ beschäftigt sich mit dem „Eisner-Denkmal“

26. April 1986
Die „Katastrophe von Tschernobyl“ führt zum Umdenken

22. Mai 1986
Der Bayerische Rundfunk blendet sich aus

Um Juli 1986
Das „Tivoli-Kraftwerk“ wird wieder in Betrieb genommen

Um den August 1986
Papst Johannes Paul II. bekräftigt die Existenz des Satans

20. September 1986
Konstantin Wecker: „Sogar die Wiesn is ma no ned zwida ...“.

Oktober 1986
Tschernobyl beschleunigt die zähen Verhandlungen mit der Stadt

12. Oktober 1986
Ergebnis der Landtagswahl 1986

November 1986
Die „Ewige Flamme“ darf am Tag und in der Nacht brennen


1987

1987
Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

München hat 1.185.421 Einwohner

In der „DDR“ wird die Todesstrafe abgeschafft

Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Freisstaat Bayern“ renoviert

Die „Milchhof München GmbH“ wird liquidiert

Aids als „Symptom einer maroden Gesellschaft“ bezeichnet

25. Januar 1987
Ergebnis der Bundestagswahl 1987

26. Februar 1987
Peter Gauweilers Anti-Aids-Regelungen

Horst Seehofer will Aids-Kranke „konzentrieren“

12. März 1987
Der „Europäische Gerichtshof“ entscheidet für die „Importfreiheit“

6. April 1987
Die denkmalgeschützte „Mälzerei“ des „Hofbräukellers“ brennt ab

1. Mai 1987
Papst Johannes Paul II. spricht Edith Stein in Köln „selig“

3. Mai 1987
Papst Johannes Paul II. spricht Pater Rupert Mayer „selig“

19. Mai 1987
Bayern beschließt einen Anti-Aids-Maßnahmenkatalog

8. September 1987
Der Behrpark wird den Bürgern zugänglich gemacht

19. September 1987
Es darf nur Münchner Bier ausgeschenkt werden

Stephanie Spendler beginnt auf der Wiesn zu arbeiten

1. Oktober 1987
Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

Ab November 1987
Günter Tremmel baut am Auer Mühlbach ein Kleinkraftwerk

2. November 1987
George Harrison: „Cloud Nine“

16. Dezember 1987
Erich Riedl will Aids-Kranke „absondern“


2017

Um Januar 2017
Die „Baubehörde“ wählt aus 206 Bewerbungen 35 Teilnehmer aus

8. Februar 2017
Die jährliche „Weißwurst-Prüfung“

12. Februar 2017
Die „Giesinger Brauerei“ einen „Doppelbock“ auf den Markt - den „Innovator“

14. Februar 2017
Die „Staatsregierung“ akzeptiert die juristische Schlappe

21. Februar 2017
Die Linke will einen Kurt-Eisner-Platz

Ein 40-Meter-Transparent für den Kurt-Eisner-Platz

5. April 2017
Am „Marienhof“ beginnen die Bauarbeiten für die „Zweite Stammstrecke“

25. April 2017
Hat die Bayerische Staatsregierung Frieden mit Kurt Eisner geschlossen?

30. April 2017
Familie Pongratz schließt nach 9.820 Tagen ihren Nockherberg

1. Mai 2017
Der Nockherberg wird umgebaut

3. Mai 2017
Die „Vergabekammer“ weist den erneuten „Nachprüfungsantrag“ zurück

18. Mai 2017
Architekt Stephan Braunfels zieht vors Oberlandesgericht

Die Entscheidung im Architekten-Wettbewerb wird gefällt

23. Mai 2017
Umbenennung des Marienhofs vom Stadtrat abgelehnt

14. Juli 2017
Der erste Spatenstich für das Mühlendorf

26. Juli 2017
Stadtrat beschließt Umwandlung des Valentin-Karlstadt-Musäums

10. August 2017
Die Beschwerde des Architekten Stephan Braunfels wird zurückgewiesen

6. September 2017
Die Olympia-Attentat-Gedenkstätte wird eröffnet

7. September 2017
Ricky Steinberg und Silja Schrank-Steinberg sind offiziell Wiesnwirte

16. September 2017
Oberbürgermeister Dieter Reiter eröffnet das 184. Oktoberfest

24. September 2017
Große Verluste der etablierten Parteien bei der Bundestagswahl 2017

Die CSU stützt ab - Riesige Stimmengewinne der AfD

27. September 2017
Frauen sollen in Saudi Arabien Autofahren dürfen

2. Oktober 2017
Tom Petty stirbt in Santa Monica in Kalifornien an Herzversagen

3. Oktober 2017
Das Oktoberfest 2017 endet

14. Oktober 2017
Das Gärtnerplatz-Theater wird wiedereröffnet

6. November 2017
Die Landtags-SPD fordert einen Feiertag zum Demokratie-Jubiläum

19. November 2017
Die 6. Benefiz-Matinée der SAUBANDE im Münchner Volkstheater

23. November 2017
Bundesstaatsanwaltschaft stellt Brandanschlag-Ermittlungen ein

16. Dezember 2017
Markus Söder zum designierten Ministerpräsidenten gewählt

Das „Seligsprechungsverfahren“ für Fritz Gerlich und Romano Guardini


2018

1. Januar 2018
Das „Valentin-Karlstadt-Musäum“ ist ein „städtischer Betrieb“

26. Januar 2018
Im Mühlendorf ist Richtfest

6. Februar 2018
München ist Deutschlands Stauhauptstadt

7. Februar 2018
Der neue Nockherberg wird wieder eröffnet

28. Februar 2018
Luise Kinseder tritt letztmals als Mama Bavaria auf

11. März 2018
Der „Tiger Willi“ stirbt

13. März 2018
Gedenkveranstaltung für die deportierten Sinti und Roma

16. März 2018
Der Landtag wählt Markus Söder zum Ministerpräsidenten

24. April 2018
Kruzifixe in allen Dienstgebäuden

4. Mai 2018
Münchens OB gegen Kreuze im Eingangsbereich von Behörden

1. Juni 2018
Ein Kreuz im Eingangsbereich der bayerischen Dienstgebäude

24. Juni 2018
Saudi Arabien erlaubt den Frauen das Autofahren

5. Juli 2018
Einführung eines jährlichen Gedenktages für die Sinti und Roma beschlossen

16. Juli 2018
Die Aufbauarbeiten für das 185. Oktoberfest beginnen

13. September 2018
Wiesn ist nun eine europaweit geschützte Marke

15. September 2018
Das Bayerische Oberlandesgericht wird wieder gegründet

21. September 2018
Das Wiesnwirte-Ehepaar Arabella und Peter Pongratz wird geschieden

22. September 2018
Oberbürgermeister Reiter zapft mit zwei Schlägen im Schottenhamel an

23. September 2018
Oberbürgermeister Reiter wünscht eine friedliche Wiesn

Das Sturmtief Fabienne schlägt zu

7. Oktober 2018
Das Fazit der Wiesn 2018

14. Oktober 2018
Ergebnis der Wahl zum Bayerischen Landtag 2018

7. November 2018
Staatsakt zum 100. Geburtstag des Freistaats Bayern

9. November 2018
Gedenktafeln für die Familie Schülein

11. November 2018
Die siebte SAUBANDE-Matinée

31. Dezember 2018
Augustiner erhöht seinen Bierumsatz um 2 Prozent