Fakten - Karl-Valentin-Geburtshaus

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1851

1851
Der bei „Maffei“ gebaute Dampfer „Maximilian“ läuft in Starnberg vom Stapel

Die „Bavaria“ ist die leistungsfähigste „Steilrampen-Lokomotive“

Eine Studie zur Neuorganisation des „Löschwesens“

Die „Woll- und Lodenfabrik Frey“ am „Dianabad“ wird gegründet

Ab 1851
Die „Brauerei zur Schwaige“ wird mehrfach erweitert

1851
Ein Hochwasser der Isar zerstört das „Schyrenbad“

Prozess um die „Verführung minderjähriger Mädchen“

19. April 1851
Der „Centralbahnhof“ wird mit 156 holzgasbetriebenen Lampen illuminiert

Mai 1851
Franz von Pocci erhält König Ludwigs I. Liebesbriefe zurück

21. Juni 1851
Vertrag für eine Bahnverbindung über Rosenheim nach Salzburg

27. Juli 1851
Für die neue Loretokapelle wird der Grundstein gelegt

31. August 1851
Der Architekturwettbewerb wird verlängert

Um den 15. September 1851
Lola Montez tritt in Frankreich auf

27. September 1851
Karl Falks Bauantrag wird vom Auer Magistrat genehmigt

1. Oktober 1851
Karl Falk erhält die Genehmigung zum Neubau seines „Wohnhauses“

20. November 1851
Lola Montez segelt nach New York

Adolf Friedrich von Schack verlässt den Staatsdienst endgültig

5. Dezember 1851
Lola Montez trifft in New York ein

29. Dezember 1851
Lola Montez spielt am „Broadway Theatre” in New York

31. Dezember 1851
Unter den 100 Höchstbesteuerten Münchens befinden sich 26 Brauer


1855

1855
Das neue „Franziskaner-Bräuhaus“ entsteht an der Hochstraße

Die Eckbauten des „Bazargebäudes“ werden aufgestockt

Die ersten Gehsteige für Fußgänger werden angelegt

Nie ausgeführte Ausbaupläne für das Anwesen von Karl Falk

Ab 1855
Der Wiederaufbau des „Schyrenbades“ dauert bis 1856

1855
Die Isaranlagen werden kultiviert

Schwerreiche Bauern und halbe Existenzen

Mathias Wilds Sohn Joseph übernimmt den „Singlspielerbräu“

Bis April 1855
Die „Cholera“ kostet in München 3.082 Menschen das Leben

Nach Mai 1855
Theres Feldmüller verkauft ihr Anwesen in Neuötting

7. Mai 1855
Oskar von Miller wird in der Nymphenburger Straße geboren

1. Juli 1855
Die Zeichnungs- und Modellierschule nimmt ihre Tätigkeit auf

20. Juli 1855
Regierung erlaubt einer privaten Bahngesellschaft den Streckenausbau

12. August 1855
Premiere der Wagner-Oper Thannhäuser in München

27. September 1855
Heinrich Frauendorfer wird in Höll geboren


1864

1864
Haidhauser Bauerndynastie Rottenhuber stirbt aus

Das Haus in der Reichenbachstraße 13 wird gebaut

Papst Pius IX. erlässt eine „Enzyklika“ aller „zeitgenössischen Irrlehren“

Um 1864
Neubau der Giesinger „Heilig- Kreuz-Kirche“

1864
Die 500. Lokomotive aus der „Hirschau“

„Kostümverbot“ in Frankreich zum „Schutz der Theater“

Joseph Gungl übersiedelt von Wien nach München

1. Januar 1864
Die selbstständige Gemeinde Ramersdorf wird eingemeindet

27. Januar 1864
Leo von Klenze stirbt in München

März 1864
Die Geschichte der „Sozialdemokratie“ beginnt nun auch in Bayern

1. März 1864
Prinz Otto wird ins „Kadettenkorps“ eingeführt

4. März 1864
Johann Valentin Fey will eine persönliche Tapeciererconzession

10. März 1864
König Max II. stirbt nach kurzer Krankheit

11. März 1864
Ludwig II. leistet seinen Eid als König

14. März 1864
König Max II. wird bestattet

24. März 1864
Richard Wagner hält sich in München auf

26. März 1864
Ein Denkmal für den verstorbenen König Max II.

28. März 1864
Neuausstattung der „Königswohnung“ und des „Wintergartens“

Um April 1864
Das „Maillot-Schlösschen“ wird zum „Zoo-Restaurant“

8. April 1864
Richard Wagner: „Ein Licht muss sich zeigen, sonst ist's aus!“

14. April 1864
Kabinettssekretär Pfistermeister muss Richard Wagner ausfindig machen

21. April 1864
Max Weber, der spätere Soziologe, wird in Erfurt geboren.

26. April 1864
Auguste Ferdinande stirbt

Mai 1864
Richard Wagner ist ohne Hoffnung

3. Mai 1864
„Kabinettssekretär“ Pfistermeister trifft in Stuttgart auf Richard Wagner

4. Mai 1864
„Ich will Sie für vergangenes Leid entschädigen“

10. Mai 1864
Ein Jahresgehalt von 4.000 Gulden für Richard Wagner

14. Mai 1864
Richard Wagner bezieht ein Landhaus in Kempfenhausen

22. Mai 1864
Ein Königsporträt für Richard Wagner

25. Mai 1864
Richard Wagner bleibt am Starnberger See

26. Mai 1864
Prinz Otto wird zum „Oberleutnant“ befördert

3. Juni 1864
Der Nibelungen-Gang in der Residenz entsteht

6. Juni 1864
Besprechung zur Gründung eines Konsumvereins

10. Juni 1864
Richard Wagner bezahlt seine Schulden

11. Juni 1864
Über den Nutzen der Einrichtung Konsumverein

Richard Strauss wird in München geboren

29. Juni 1864
Cosima von Bülow trifft bei Richard Wagner ein

7. Juli 1864
Familienzusammenführung am Starnberger See

8. Juli 1864
Johann Valentin Fey wird als Bürger und Tapezierer aufgenommen

11. Juli 1864
Einer der ersten Konsum-Organisationen Deutschlands

22. Juli 1864
Hochschnellende Mitgliederzahlen im Konsumverein

25. Juli 1864
Wagner besucht König Ludwig II. auf Schloss Hohenschwangau

25. August 1864
Grundsteinlegung für das spätere Gärtnerplatz-Theater

16. September 1864
Johann Valentin Fey kann nach München übersiedeln

27. September 1864
Richard Wagner mietet für sich die Villa in der Brienner Straße

1. Oktober 1864
Beträchtliche Gehaltserhöhung für Richard Wagner

2. Oktober 1864
König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest

Ab 3. Oktober 1864
Richard Wagner wohnt im „Hotel Bayerischer Hof“

5. Oktober 1864
Wagners Huldigungsmarsch für den Märchenkönig

7. Oktober 1864
Vollendung des „Ring des Nibelungen“ innerhalb von drei Jahren

12. Oktober 1864
Richard Wagner bezieht seine Villa in der Brienner Straße

18. Oktober 1864
Wagners „Ring der Nibelungen“ wird Eigentum des Bayernkönigs

29. Oktober 1864
Johann Valentin Fey erwirbt das Münchner Bürgerrecht

Ab November 1864
Michael Echter malt den „Nibelungen-Gang“ aus

1. November 1864
5.000 Gulden Jahresgehalt für Richard Wagner

26. November 1864
En großes steinernes Theater für Wagners Werke

4. Dezember 1864
Uraufführung von „Der Fliegende Holländer“

13. Dezember 1864
Gottfried Semper plant ein Theater für Wagners Musikdramen

29. Dezember 1864
Mündlicher Planungsauftrag für Gottfried Semper

31. Dezember 1864
Im „Lehel“ leben 11.500 Einwohner

Der „Konsumverein München von 1864“ hat bereits 1.140 Mitglieder

42.333 Gulden und 20 Kreuzer für Richard Wagner


1874

1874
Leonhard Romeis tritt einen 15-monatigen Studienaufenthalt in Italien

Adolf Friedrich von Schacks Sammlung soll der deutsche Kaiser erben

Die „Kunstmühle Tivoli“ wird neu erbaut

Die neue „Kirchenschule“ wird seiner Bestimmung übergeben

Die „Fingergasse“ wird zur „Maffeistraße

Die „Wittelsbacherbrücke“ muss dringend neu gebaut werden

Gründung von „Krieger- und Veteranenvereinen“

Carl von Linde's „Kältemaschine“ erfüllt alle Erwartungen

Ab 1874
Die Planungen für eine „zentrale Wasserversorgung“ beginnen

1874
Die „Bergerstraße“ wird in „Berg-am-Laim-Straße“ umbenannt

Das neue Bogenhausener Schulhaus wird fertig gestellt

Die „Stadtverwaltung“ bezieht das „Neue Rathaus“

Eduard Theodor Grützner heiratet Barbara Link

Im Jahr 1874
Der „Sozialdemokratische Verein“ wird aufgelöst

1874
Joseph Behringer betreibt im Münchner Osten den ersten „Ringofen“

Die Ärzte attestieren dem Bayernprinzen Otto „Paranoia“

Ab 1874
Ludwig Thoma wohnt bei seinem Onkel in der Rheinpfalz

1874
Die Arbeiten an der „Baron Schack‘schen Gallerie“ sind abgeschlossen

Januar 1874
Georg Dollmann übernimmt die Aufgaben des „Hofbaudirektors“

Emil Weinberger gründet das „Volkstheater in der Leopoldstadt“

21. Januar 1874
Das Königshäuschen im Graswangtal wird abgerissen

Februar 1874
Die „Polizeidirektion“ lehnt die „Pferdeeisenbahnlinie“ ab

13. März 1874
„Arbeiter-Massenfest zur Feier der Pariser Commune“

22. März 1874
Das Augsburger „Stadttheater“ wird vom Feuer zerstört

22. Mai 1874
Erhard Auer wird in Dommelstadl bei Passau geboren

Um August 1874
Die Gemeinde Bogenhausen finanziert den Bau einer Eisenbrücke

1. August 1874
Der Ratskeller wird der Öffentlichkeit übergeben

8. August 1874
Karl Valentins Geburtshaus wird um drei Fensterachsen erweitert

September 1874
König Ludwig II. lässt sich letztmals auf dem „Oktoberfest“ blicken

7. September 1874
Der Münchner Stadtmagistrat tagt erstmals im Neuen Rathaus

1. Oktober 1874
Die 1.000. Lokomotive verlässt das „Maffei-Werk“

12. Oktober 1874
Königin-Mutter Marie konvertiert zum römisch-katholischen Glauben

1. November 1874
Der „Wiener Zentralfriedhof“ wird eingeweiht


1883

1883
Das „Panorama“ an der Theresienstraße 78 wird eröffnet

Die Planungen für „Burg Falkenstein“ bei Pfronten beginnen

Johann Valentin Fey führt das „Möbeltransport-Geschäft Falk & Fey“ selbst

Hubert Herkomer betreibt in Bushey, England, eine „Kunstschule“

Aus der „ständigen Wache“ wird die „Berufsfeuerwehr“

Der „Panoramenmaler“ Ernst Philipp Fleischer wohnt in München

Carl Gabriel heiratet in Dresden Margarete Meisel

Robert Koch entdeckt die „Cholera-Erreger“

Die Münchner Fahrrad-Vereine bieten Attraktionen

Die „Wasserversorgung aus dem Mangfalltal“

Der Schauspieler Josef Kainz verlässt München

Das „Cuvilliés-Theater“ wird als erste Bühne Deutschlands elektrifiziert

In die „Residenzpost“ kommt eine „Fernsprechvermittlungsanlage“

Ab dem Jahr 1883
Vorgetäuschte Pannen für Stammkunden

1883
Das „Seehaus“ am „Kleinhesseloher See“ wird als Bootshaus errichtet

Das Fahrrad ist ein Luxusartikel

Ein „Radfahrergruß“ wird eingeführt

Oskar von Miller verlässt München in Richtung Berlin

Die „Giesinger Kunstmühle“ wird zur zweitgrößten Mühle Münchens

Eine „Musikerbörse“ wird ins Leben gerufen

„Das Aquarium“ am Färbergraben schließt seine Pforten

Um 1883
Hubert Herkomer macht sich einen Namen als Porträtist

13. Februar 1883
Richard Wagner stirbt in Venedig

15. Februar 1883
Fritz Gerlich wird in Stettin geboren

1. März 1883
Die Münchner „Telephonabonnenten“ können probeweise telefonieren

14. März 1883
Karl Marx stirbt in London

17. März 1883
Karl Marx wird beerdigt

5. April 1883
Der Landtag beschäftigt sich mit den königlichen Schulden

1. Mai 1883
Heinrich Vogelsang erwirbt die heutige „Lüderitzbucht“

Die Münchner „Telefonanlage“ wird ihrer Bestimmung übergeben

2. Mai 1883
Eduard Theodor Grützner lässt sich am „Praterbergl“ eine Villa bauen

10. Mai 1883
Eugen Leviné wird in St. Petersburg geboren

9. Juni 1883
Die erste Dampftrambahn Süddeutschlands fährt nach Nymphenburg

1. Juli 1883
Jeder muss sich um eine Konzession bemühen

1. August 1883
Die Wasserleitung aus dem Mangfallgebiet wird eingeweiht

20. September 1883
Prinz Otto wird „Schloss Fürstenried“ nicht mehr verlassen

25. Oktober 1883
Der Außenbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist abgeschlossen

November 1883
Die „Bedeutung des Isarquaies für München“

14. November 1883
Johann Valentin Fey kauft das Anwesen in der Entenbachstraße 63


1884

1884
Die „Reichsregierung“ stellt „Kolonie-Schutzbriefe“ aus

Valentin Ludwig Fey geht in die „Kleinkinderbewahranstalt der Vorstadt Au“

Der Auer „Pfarrer“ Simon Knoll schreibt über Herbergen

Neuguinea erhält einen „kaiserlichen Schutz“

Barbara Grützner stirbt im Alter von 30 Jahren

Beschreibung der „Villa Grützner“

König Ludwig II. entlässt Georg von Dollmann

Der Innenputz der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist fertiggestellt

Seit 1884
Der Verkauf der „Alten Isarkaserne“ auf der „Kohleninsel“ ist abgeschlossen

1884
„Propaganda- und Reklamefahrten

24. Januar 1884
Hermann Schülein wird in München geboren

6. Februar 1884
Das Wohnhaus in der Entenbachstraße 63 wird erneut umgebaut

28. März 1884
Carl Peters gründet die „Gesellschaft für deutsche Kolonisation“

Die „Deutsch-Ostafrikanische Gesellschaft“ wird gegründet

Um April 1884
König Ludwig II. hat 7,5 Millionen Mark Schulden

24. April 1884
Ein „Schutzbrief“ für das „Lüderitzland“

2. Mai 1884
Franz Xaver Reichhart wird neuer „Scharfrichter“

16. Mai 1884
König Ludwig II. kauft die Burgruine Falkenstein

27. Mai 1884
König Ludwig II. bewohnt kurzzeitig das Schloss Neuschwanstein

30. Mai 1884
König Ludwig II. will ans Vermögen seines Bruders Otto

Juni 1884
Ein Bankenkonsortium übernimmt die Schulden von König Ludwig II.

1. Juni 1884
Ein Bankenkonsortium übernimmt die Schulden von König Ludwig II.

Um den 1. Juni 1884
König Ludwig II. hat Schulden in Höhe von 7,5 Millionen Mark angehäuft

5. Juli 1884
Orte im heutigen Togo werden zum Deutschen Schutzgebiet erklärt

7. Juli 1884
Jakob „Lion“ Feuchtwanger wird in München geboren

10. Juli 1884
Gustav Nachtigal trifft im heutigen Kamerun ein

14. Juli 1884
Hissen der deutschen Flagge in der Stadt Duala

29. Juli 1884
Der umgestaltete Fischbrunnen geht wieder in Betrieb

September 1884
Heinrich Roth gewinnt acht Jahre hintereinander das „Oktoberfest-Rennen“

16. Oktober 1884
Julius Hofmann löst Georg von Dollmann als Oberhofbaudirektor ab

28. Oktober 1884
Über das „Kolonialfieber“ die „Reichstagswahlen“ beeinflussen

Ab 15. November 1884
Die „Kongo-Konferenz“ legt die Abgrenzung der Besitzstände fest

16. November 1884
Die Marke „Marco Polo Tee“ im „Register der geschützten Markenzeichen“

24. Dezember 1884
König Ludwig II. ordnet den Bau des „Hubertuspavillons“ an


1898

1898
Ludwig Weinberger gründet eine „Wagnerei“

Die arische Wiener „Alpine Gesellschaft D‘Reichensteiner“

Die „Radrennbahn“ auf der „Theresienwiese“ stellt ihren Betrieb ein

„Krao, das Affenmädchen“ erneut im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Die Feuerwehr und die „Vergnügungsetablissements“

Im „Oberpollinger“ müssen zehn Tische entfernt werden

Hohe Geldstrafen für Verstöße gegen die „Betriebsordnung“

Anderl Welsch tritt zwischen 1898 und 1905 im „Apollotheater“ auf

Carl Ungerer lässt sich das Doppelhaus Brienner Straße 38/40 erbauen

Ernst Philipp Fleischers Panorama „Kaiser Franz Joseph und seine Zeit“

Die „Bürgermeistervilla“ an der Ismaninger Straße 95

Das sogenannte „Fünf-Prozent-Grün“ wird eingeführt

Die „hohe sozialpolitische Bedeutung der Herbergen“

Der „Kabelsteg“ wird zur Kabelüberführung errichtet

Die „Münchner Architektur“ ist auch im Ausland ein Qualitätsbegriff

Josef Turner eröffnet im „Frankfurter Hof“ eine „Volkssänger-Bühne“

Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

Ab 1898
Der „Hundemarkt“ hat seinen Platz an der „Schrannenhalle“

Anno 1898
Der Bäcker Josef Bernbacher verkauft sein Brot in der Quellenstraße 42

1898
Das „Münchner Arbeitsamt“ vermittelt Arbeitsplätze

„Admiral“ Tirpitz erhält den Auftrag zum Aufbau einer „Kriegsflotte“

1. Januar 1898
Die „Richard-Wagner-Straße“ erhält ihren Namen

15. Januar 1898
Eine „Muster-Mülltonne“ wird eingeführt

28. Februar 1898
Das Wettrüsten mit Großbritannien wird ausgelöst

Mai 1898
Die vier Bekrönungsfiguren auf der „Villa Stuck“ werden aufgestellt

11. Juni 1898
Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

13. Juni 1898
Eingeschränkte Teilnahme an einer Hinrichtung

Um September 1898
Kurt Eisner erhält ein Job-Angebot beim Vorwärts

September 1898
Georg Lang erhält die Genehmigung zur Aufstellung eines Großzeltes

Georg Lang engagiert für sein „Festzelt“ eine 40 Mann starke „Blaskapelle“

Die „Ochsenbraterei“ ist wieder auf dem „Oktoberfest“ vertreten

10. September 1898
Die österreichische Kaiserin Elisabeth wird in Genf ermordet

10. Oktober 1898
Die „II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung“ erbringt ein Defizit

29. Oktober 1898
Ludwig Thomas erster Artikel erscheint im Simplicissimus

1. Dezember 1898
Kurt Eisner wird Mitglied der SPD


1904

1904
Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

1904
Ein zweistöckiges Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße 1

Das Ausflugslokal „Tivoli“ wird als „Ort der Mode“ beschrieben

Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

Der „Kocherlball“ wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten

Das „Wirtshaus Neuberghausen“ liegt zu Nahe an der Kirche

Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

Die „Pschorrbrauerei“ errichtet einen Neubau für den „Falkenhof“

Hans Wagner erwirbt das „Hotel Treffler“ in der Sonnenstraße

Der Eintrag ins amtliche Vereinsregister

Grunderwerb für einen neuen „Ausstellungspark“

Ab Januar 1904
Drei Monate Haft wegen Majestätsbeleidigung für Rosa Luxemburg

12. Januar 1904
Die Herero erheben sich in Deutsch-Südwestafrika

Um April 1904
Eine „Studienreise“ für den Betrieb eines „Ratskellers“

6. April 1904
Kurt Georg Kiesinger wird in Ebingen in Württemberg geboren

8. April 1904
Frankreich und Großbritannien vereinigen sich zur „Entente cordiale“

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

11. Juni 1904
Lothar von Trotha: „Die Würfel sind gegen die Herero gefallen“

11. Juli 1904
Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

11. August 1904
Es kommt zur Entscheidungsschlacht am Waterberg

12. August 1904
25.000 bis 30.000 Herero gelingt die Flucht in die Wüste Omaheke

September 1904
Das „Untersuchungsgefängnis Neudeck“ wird eröffnet

17. September 1904
Ein früherer Wiesnbeginn wird festgelegt

Proteste gegen den Hungerkünstler Ricardo Sacco

Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel Tunis in München

Josef Pravida und seine Fischerhütte zum Holländer

Um Oktober 1904
Die deutschen „Siedler“ fordern die Entwaffnung der „Nama“

1. Oktober 1904
Die neue „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

2. Oktober 1904
Generalleutnant Lothar von Trotha erlässt den Vernichtungsbefehl

3. Oktober 1904
Zwischen 20.000 und 25.000 „Herero“ verdursten unter furchtbaren Qualen

Die „Flurschule“ wird eröffnet

17. November 1904
Leonhard Romeis stirbt an einem „akuten Nierenleiden“

19. November 1904
Leonhard Romeis wird auf dem „Moosacher Friedhof“ beigesetzt

1. Dezember 1904
Das „Landgerichtsgefängnis am Lilienberg“ wird geschlossen

4. Dezember 1904
Sofie Gräfin von Moy gründet den „Hauspflege-Verein München e.V.“

12. Dezember 1904
Der „Schießbefehls“ gegen die „Nama und Herero“ wird aufgehoben

Die „Münchner Kindl AG“ fusioniert mit der „Unionsbrauerei“

Um den 20. Dezember 1904
„Konzentrationslager“ als „Internierungslager“ für Unterstützer


1906

1906
Eine große Gründungswelle an „Kinematographentheatern“

Anno 1906
Der „Arbeiter-Turn-Verein München-Ost“ gründet eine „Damenabteilung“

1906
In Ulm wird ein „Krematorium“ eröffnet

Das Interesse an der „Feuerbestattung“ ist beträchtlich gestiegen

Der „Arbeiter-Turn-Verein München-Ost“ beharrt auf seine Eigenständigkeit

Vermutlich am 1906
Ein Teil der Entenbachstraße wird in Zeppelinstraße umbenannt

1906
„Reichskanzler“ Bernhard von Bülow fordert „einen Platz an der Sonne“.

Ludwig Thoma veröffentlicht „Tante Frieda. Neue Lausbubengeschichten“

Ab 1906
Ludwig Thoma schreibt für die Zeitschrift „März“

1906
Ludwig Thoma kauft ein Grundstück auf der „Tuften“

Das „Brausen- und Wannenbad“ an der Pilgersheimerstraße wird erweitert

Die größte, beste und schnellste „Radrennbahn der Welt“ in Milbertshofen

1. Januar 1906
Der „FC Bayern“ erstmals mit roten Hosen und weißen Hemden

2. Januar 1906
Franz Stuck darf den Namenszusatz „von“ führen

16. Januar 1906
Die „Konferenz“ zur „Souveränität Marokkos“ beginnt in Algeciras

18. Januar 1906
Münchens erste Automobildroschke

6. April 1906
Die „direkte Wahl der Abgeordneten“ wird Gesetz

7. April 1906
Die „Internationale Konferenz“ im spanischen Algeciras endet

9. April 1906
Der „Entwurf zum Wahlgesetz“ wird eingebracht

15. April 1906
In der Kaufingerstraße eröffnet Münchens erstes fest installiertes Kino

2. August 1906
Der Reichstag lehnt weiteres Geld für die Kolonialkriege ab

25. August 1906
Der Steyrer Hans stirbt

September 1906
Die „Festwiese“ des „Oktoberfestes“ hat die heutigen Ausmaße erreicht

11. September 1906
Der etablierte Spediteur Jean Hopp stirb

6. Oktober 1906
Ludwig Thoma muss eine sechswöchige Haft antreten

7. Oktober 1906
Das Fey-Anwesen wird an den „Spediteur“ Adolf Weiß verkauft

16. Oktober 1906
Ludwig Thoma tritt eine sechswöchige Haftstrafe an

12. November 1906
Kaiser Wilhelm II. eröffnet die Ausstellung des „Deutschen Museums“

13. November 1906
Kaiser Wilhelm II. legt den Grundstein für das Deutsche Museum

15. November 1906
Karl Valentin und seine Mutter ziehen nach Zittau um

Ab 15. November 1906
Die „Erste bayerische Geweih-Ausstellung“ auf der „Kohleninsel“

26. November 1906
Das Königlich Bayerische Arbeitermuseum wird eröffnet

12. Dezember 1906
Rosa Luxemburg wird zu zwei Monaten Haft verurteilt

13. Dezember 1906
Mehrheit gegen die „Fortsetzung des südwestafrikanischen Kolonialkrieges“

14. Dezember 1906
Das erste deutsche „U-Boot“ wird in Betrieb gestellt


1910

1910
Ein Schankkellner wird wegen schlechten Einschenkens verurteilt

Die „katholischen Lehrerinnenvereine“ sprechen sich für das „Zölibat“ aus

München hat 595.467 Einwohner

Eine „Alpenvereinssektion“ für „Akademiker germanischer Abstammung“

Die „Lustbarkeitssteuer“ wird in Deutschland eingeführt

Um 1910
Dienst und Ehe schließen sich für die Vermittlungskräfte aus

1910
Gustl Annast betreibt das Münchner Kabarett „Serenissimus“

Das Kino in der Dachauer Straße 16 heißt jetzt „Gabriels Tonbildtheater“

Den „Verein bayerischer Kinematographeninteressenten“ gegründet

Das Postgebäude am Ostbahnhof mit automatischer Telegraphenzentrale

Die Staatsregierung bremst die Elektrifizierung

Die Dienstvilla für den Direktor des „Muffatwerkes“

Auf zehn verschiedene Stadtbezirke verteilte „Brause- und Wannenbäder“

Schichtunterricht in den Bogenhausener Schulen

Eine „Privatklinik“ in der Richard-Wagner-Straße 19

Die Kicker des „FC Union“ schließen sich dem „ATV München-Ost“ an

Dr. Fritz Gerlich erhält die bayerische Staatsangehörigkeit

Bei Elisabeth Wellano [Liesl Karlstadt] wird das „Theaterfeuer“ gelegt

Die Zeppelinstraße 41 geht in das Eigentum von Ludwig Weinberger sen. über

Das „Bad Brunnthal“ wird abgebrochen

Ärmere Arbeiterfamilien essen Pferdefleisch, aber auch Hundefleisch

Vor 1910
Der „Hundemarkt“ befindet sich am „Altheimer Eck“

Ab 1910
Der „Hundemarkt“ ist im „Gasthof Oberottl“ untergebracht

10. Februar 1910
Die dritte „Völkerschau aus Samoa“ geht auf Reisen

Um April 1910
Die Arbeiten zum „Fleischer-Schlössl“ müssen eingestellt werden

1. Mai 1910
Die erste polizeilich genehmigte Münchner „Maikundgebung“

6. Mai 1910
George V. wird britischer König

19. Juni 1910
Das Denkmal für den Märchenkönig wird eingeweiht

17. September 1910
Das Oktoberfest wird 100 Jahre alt

Ab 17. September 1910
Eine Völkerschau aus Samoa als Hauptattraktion auf der Jubiläums-Wiesn

Vor dem 17. September 1910
Der Winzerer-Fähndl-Pachtvertrag geht an die Thomas-Brauerei

17. September 1910
Der Simplicissimus ernennt Schottenhamel zum Rector Magnificus

21. Oktober 1910
Karl Valentins zweite Tochter Berta wird unehelich geboren

4. November 1910
Michael Faulhaber wird Bischof von Speyer

24. November 1910
Carl Gabriel eröffnet das „Gabriels Tonbildtheater“ in der Lilienstraße

31. Dezember 1910
194 Kraftdroschken zur Personenbeförderung

Der Pro-Kopf-Bier-Verbrauch liegt in München bei 309 Liter


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. Januar 1914
Georg von Vollmar hält seine letzte Landtagsrede

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

Um den 30. April 1914
Eine Sammlung zugunsten der Arbeitslosen

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische Johanneskirche

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das Infanterie-Leibregiment feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer

Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Österreich-Ungarn reagiert mit einer Teilmobilmachung

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland mobilisiert

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das Deutsche Reich lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem Königreich Serbien den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen Antikriegsdemo der SPD

29. Juli 1914
Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die Neutralitätszusage für den Kriegsfall ab

Russland erklärt die Generalmobilmachung

Das Bayerische Wochenblatt verurteilt die Kriegshetze

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die Generalmobilmachung

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der Mobilmachung

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Zustand drohender Kriegsgefahr

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Die Gewerkschaften und der Krieg

Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

Lügen für die These vom deutschen Verteidigungskrieg

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete reinigende Gewitter ist da

Die Mobilmachung wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für neutral

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

Aufruf an die deutschen Juden!

2. August 1914
Die Fremden müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener Militärfahrplan wird in Kraft gesetzt

Das 2. Infanterie-Regiment Kronprinz begibt sich an die Westfront

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Das Große Hauptquartier der OHL befindet sich in Berlin

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches Regiment eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein Weißbuch heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Erich Mühsam und der Krieg (I)

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

Eine staatlich reglementierte Kriegszwangswirtschaft wird eingeführt

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind verpönt

5. August 1914
Rosa Luxemburg gründet die Gruppe Internationale

Krieg auch in den deutschen Kolonien

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als Freiwilliger

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die Festung Lüttich fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

8. August 1914
Erich Mühsam und der Krieg (II)

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen 6. Armee bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine Kriegserklärung gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
„Generalstabs-Chef“ Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Erich Mühsam und der Krieg (III)

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach „Maria Eich“ in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze „katholische Elsass“ soll an Bayern fallen

Der „Hurrapatriotismus“ des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Koblenz

Um den 17. August 1914
In der „Kolumbusschule“ entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die „Schlacht in Lothringen“ ist die erste große Schlacht an der „Westfront“

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
„Generaloberst“ Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird „Oberbefehlshaber der 8. Armee“

22. August 1914
Erich Ludendorff wird „Generalstabs-Chef“ in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
„Kronprinz“ Rupprecht wird zunächst als „bedeutender Feldherr“ gefeiert

„Generalmajor“ Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von „Kriegsbrot“ wird begonnen

Erich Mühsam und der Krieg (IV)

„Kriegserklärung“ Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen „Sieg von Trouée de Charmes“

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen Verlustlisten werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die „Schlacht von Tannenberg“ beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der „Löwener Bibliothek“

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten „Weltkrieg-Toten“ werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine „Kriegserklärung“ an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische „Gesandtschaftssekretär“ beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Luxemburg

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum „Patriotischen Abend“ erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die Schlacht an der Marne beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

Generalstabschef Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

Oberstleutnant Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden zurückgedrängt

11. September 1914
Die Schlacht an der Marne ist verloren

Erich Mühsam und der Krieg (V)

Österreichs Truppen ziehen sich aus Galizien zurück

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als „Generalstabschef“

15. September 1914
Eine Schlacht an den Masurischen Seen

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der Westfront

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

25. September 1914
Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Charleville-Mézières

26. September 1914
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
Eine Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Um den 30. Oktober 1914
Ein Arbeitsausschuss für Arbeitslosenfürsorge wird eingerichtet

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine Seeblockade gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

24. November 1914
Erich Mühsam und der Krieg (VI)

30. November 1914
50.000 Münchner werden dauernd unterstützt

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

7. Dezember 1914
König Ludwig III. fordert Gebietszuwächse für Bayern

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

25. Dezember 1914
Kriegsweihnacht I

In den Staub mit allen Feinden Deutschlands. Amen.

Das Proletariat und die Kriegsweihnacht

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Erich Mühsam und der Krieg (VII)


1915

1915
Das „Panorama“ an der Theresienhöhe 2a brennt ab

Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

Das Kino wird durch Prinzregent Ludwig III. Kino „hoffähig“

In Dresden wird der Deutsche Seidenbauverband gegründet

Eine Ortsgruppe München des Deutschen Seidenbauverbandes gegründet

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

Zwischen 60 und 70 Filialen auf Münchner Stadtgebiet

Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

4. Februar 1915
Gewässer um Großbritannien zum Kriegsgebiet erklärt

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

8. Februar 1915
Der amerikanische Ku-Klux-Klan wird neu gegründet

9. Februar 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

16. Februar 1915
Beginn einer britisch-französischen Großoffensive

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

22. Februar 1915
Den uneingeschränkten U-Boot-Krieg befohlen

27. Februar 1915
Die Russen ziehen sich endgültig aus Ostpreußen zurück

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

April 1915
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins oberschlesische Schloss Pleß

Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

13. April 1915
Der Lebensstandard der Kriegerfrauen verschlechtert sich

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

9. Mai 1915
Die Grundsteinlegung für die „St.-Wolfgangskirche“

10. Mai 1915
Durchbruchsschlacht von Gorlice-Tarnów

Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Thierschstraße 14

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

27. Mai 1915
Deportationsgesetz gegen die Armenier verabschiedet

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

1. Juni 1915
Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die Kanalrede König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

16. Juni 1915
Ludwig III. über die Flaumacherei und Schlappheit verärgert

17. Juni 1915
Gisela Fey ist bis 2. Mai 1916 an einem anderen Wohnort gemeldet

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein Manifest gegen den Krieg

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue Kriegszielpolitik

23. Juni 1915
Die erste Isonzo-Schlacht beginnt

26. Juni 1915
König Ludwig III. zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt

4. Juli 1915
Titel ohne Mittel

9. Juli 1915
Die Kolonie Deutsch-Südwestafrika kapituliert

13. Juli 1915
Die erste Moschee auf deutschem Boden wird eingeweiht

15. Juli 1915
Handgranatenwerfen als neue Sportdisziplin

??? August 1915
Liesl Karlstadt tritt als „chinesischer Salonkomiker“ auf

5. August 1915
Die Mittelmächte erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff „Arabic“

20. August 1915
Italien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

5. September 1915
Zar Nikolaus II. übernimmt den Oberbefehl

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den Mittelmächten

Franz Josef Strauß wird in München geboren

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das „Osmanische Reich“ tritt den „Mittelmächten“ bei

18. September 1915
Einschränkung des deutschen U-Boot-Handelskriegs

Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

22. September 1915
Herbstoffensive der Entente in der Champagne

25. September 1915
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

30. September 1915
Russland muss sich zurückziehen

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

10. Oktober 1915
Die Butterkrawalle in Chemnitz beginnen

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

16. November 1915
Die „Coca-Cola-Flasche“ wird patentiert

25. November 1915
Albert Einstein trägt seine Relativitätstheorie vor

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

4. Dezember 1915
Premiere der „Schau- & Sturzflüge im Zuschauerraum“

Um den 5. Dezember 1915
Projektionen von Karl Valentins „Komischen Lichtbildern“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein Sommerhaus in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den Bugatti Royale Typ 41 beginnen

Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

Das Reichsvermögensamt kauft das Fleischer-Anwesen in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den Frankfurter Hof auf

Der Konsumverein von 1864 verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich ist als Marxistentöter bekannt

1919
Der Verein wird in Cowboy Club München Süd umbenannt

1. Januar 1919
Die Geistliche Schulaufsicht ist im Freistaat Bayern abgeschafft

Schießerei im Katholischen Gesellenhaus

Die Österreichische Gesandtschaft wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

Konrad Ritter von Preger tritt sein Gesandten-Amt an

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das zügellose Treiben in der Silvesternacht

Verleger Julius Lehmann wird aus der Haft entlassen

3. Januar 1919
Auf einen Haufen stellen und zusammenschießen

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn hält an seinem Amt fest

Keine Weisungsberechtigung

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende Provisorische Nationalrat tagt letztmals

Wahlkampf-Versammlungen der Parteien

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn wird abgesetzt

USPD und Revolutionäre Obleute rufen zur Demonstration auf

5. Januar 1919
Vom Nordturm der Frauenkirche flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die Deutsche Arbeiterpartei - DAP wird gegründet

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

Beginn des sogenannten Spartakusaufstands in Berlin

Ein Revolutionsausschuss wird gegründet

6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuss ruft zum Regierungssturz auf

Den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt stürzen

Verhandlungsversuche

Lebende Schutzschilde vor Regierungsgebäuden

7. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz für Bayern veröffentlicht

Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

Keine Demonstrationen sondern Putschversuche

Der Januaraufstand zeigt seine Macht

Die Verhandlungen mit der Regierung werden vertagt

Gustav Noske erhält den Oberbefehl über die Truppen in und um Berlin

8. Januar 1919
Chance zur gewaltfreien Beilegung des Konflikts vertan

Die Volksbeauftragten fordern zum Widerstand auf

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der Grippe-Epidemie

Der Revolutionsausschuss ruft zum Kampf gegen die Judasse auf

10. Januar 1919
Schusswechsel zwischen Linksextremen und einer Militärstreife

Anführer der Linken werden verhaftet

Demonstration auf der Theresienwiese

Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

10. Januar 1919
Der Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft wird gegründet

Das spartakistische Hauptquartier in Spandau wird überfallen

Bremen wird Selbstständige Sozialistische Republik

Im Ruhrgebiet beginnt ein Generalstreik

11. Januar 1919
Waffengebrauch wird durch Trommelwirbel angekündigt

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

Gustav Noske gibt den Einsatzbefehl gegen die Besetzer

Eine Neunerkommission zur Sozialisierung wird gebildet

12. Januar 1919
Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl von 1919

Die Stimmung des Faschingsonntags, nur ohne Masken

Landtagswahl in Württemberg

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

Die besetzten Verlagsgebäude werden von Regierungstruppen erobert

13. Januar 1919
Razzia beim Soller und beim Metzgerbräu im Tal

Freikorps-Truppen rücken in Berlin ein

Dank an die braven Truppen der Republik

Zivilisten müssen alle Schusswaffen abgegeben

Beschlüsse zur Sozialisierung des Kohlebergbaus bekräftigt

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

Passzwang für alle Nicht-Bayern

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg schreiben ihre letzten Texte

Der neue Tagungsort der Reichsregierung ist Weimar

Die Streikenden im Ruhrgebiet beenden den Arbeitskampf

15. Januar 1919
Die Münchner KPD-Zeitung Rote Fahne erscheint

Bei einer Razzia wird Hehlerware beschlagnahmt

Die politische Säuberung der Reichshauptstadt beginnt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern geplant

Erhard Auer erhebt den Anspruch aufs regieren

Scheidemann zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Banken sperren der Bremer Räteregierung die Kredite

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Verbot eines religionslosen Moralunterrichts aufgehoben

Das Freikorps Lützow wird in Berlin gegründet

Verhandlungen zur Sozialisierung des Kohlebergbaus

18. Januar 1919
Nuntius Pacelli soll noch nicht zurückkehren

Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen Reichstag

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

Ausführungsbestimmungen zu den Hamburger Punkten erlassen

20. Januar 1919
Entwurf der Weimarer Verfassung wird der Öffentlichkeit vorgestellt

21. Januar 1919
Diskussion zur wirksamen Weiterführung des Rätesystems

Die USPD erreicht die Ausschreibung von Wahlen in Bremen

22. Januar 1919
Lujo Brentano wird Vorsitzender der Sozialisierungskommission

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer Reichsverfassung

Der Verkehr der Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge wird eingestellt

Kundgebung für einen gerechten Frieden

25. Januar 1919
Der obligatorische Religionsunterricht wird abgeschafft

Kurt Eisner als Anwalt des Föderalismus

Kurt Eisner geht den Staatsrechtler Hugo Preuß an

Das Militär soll die Ordnung in Bremen herstellen

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Versorgungslage

27. Januar 1919
Kasernenräte planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

Anton Graf Arco will gegen Kurt Eisner plakatieren

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit Exkommunikation

Der Bayerische Gesandte soll den Verfassungsentwurf ablehnen

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Gespräche zur Regierungsbildung zwischen SPD und DDP

2. Februar 1919
Ein Hirtenbrief wird von Bayerns Kanzeln verlesen

Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

Die bayerische Landtagswahl in der Pfalz

3. Februar 1919
Kurt Eisner fährt zur Konferenz der Sozialistischen Internationale

Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den Religionsunterrichts-Erlass

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf Schloss Wildenwart

Die Sozialiserungskommission kündigt ihren Rücktritt an

4. Februar 1919
Kurt Eisner spricht auf der Sozialisten-Konferenz in Bern

Der Rücktritt der Sozailisierungskommission kommt ungelegen

Anfrage zur Regierungsbeteiligung an die USPD

Regierungstruppen befreien die Hansestadt Bremen

Um den 5. Februar 1919
Die reaktionäre Presse verdreht Eisners Aussagen

6. Februar 1919
Trauerfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die überhandnehmende Tanzwut kritisiert

Die Mittelschüler machen mobil zum Schulstreik

Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München gegründet

Die USPD beteiligt sich nicht an der Reichsregierung

Die verfassungsgebende Nationalversammlung tritt in Weimar zusammen

Friedrich Ebert hält die Eröffnungsrede der Nationalversammlung

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der Spanischen Grippe gestorben

Der Kommunistenführer Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der Revolutionäre Arbeiterrat verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die Militärpolizei sorgt für die Einhaltung der Polizeistunde

Den Rücktritt nochmal überdenken

10. Februar 1919
Die vorläufige Reichsverfassung wird verabschiedet

Vergesst nicht, das deutsche Volk hat eine Revolution gemacht!

11. Februar 1919
Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt

Die Mitglieder des Generalsoldatenrats werden verhaftet

Ernst Toller reist zu Freunden in Engadin

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den Volksheimatschutz auf

Reichspräsident Ebert ernennt die neue Reichsregierung

13. Februar 1919
In München wird ein Rätekongress abgehalten

Die Räte fordern den Rücktritt Albert Roßhaupters

Eine Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten

Eisner erhält von der Frankfurter Zeitung Unterstützung

Reichskanzler Philipp Scheidemann stellt das Regierungsprogramm vor

Verhandlungen zur Sozialisierung der Bergbaubetriebe

14. Februar 1919
Die sofortige Wiedereinsetzung des Generalsoldatenrates gefordert

15. Februar 1919
Die Ministerkrise wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer Freiwilligen Volkswehr

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

15. Februar 1919
USPD-Kritik am Regierungsprogramm

Der vorläufige Bericht der Sozialisierungskommission des Reiches

Um den 15. Februar 1919
Franz Ritter von Epp stellt ein Freikorps zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der Theresienwiese fordert Existenz der Räte

Das Faschingstreiben wird verboten

Der Alldeutsche Verband tagt in Bamberg

Eine Befriedungsaktion des Freikorps Totschlag

Nationalversammlungs-Wahlen in Deutschösterreich

Der Waffenstillstand wird auf unbestimmte Zeit verlängert

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

Der alte Geist in der Nationalversammlung

Ab 17. Februar 1919
180.000 Streikende im Münsterland

17. Februar 1919
Auch in Mitteldeutschland wird gestreikt

18. Februar 1919
Die Münchener Post fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am Vollzugsausschuss, Landessoldatenrat sowie an Kurt Eisner

Die Münchner Augsburger Abendzeitung ruft zur Kundgebung auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte Lotter-Putsch

Erich Mühsam begibt sich auf eine Agitationsreise nach Baden

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine Rücktrittsrede vor

Eine arbeitsreiche Regierungszeit

Kurt Eisners Vorstellungen für eine künftige Regierung

Die Räte als Träger einer Zweiten Revolution

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

Ministerpräsident Kurt Eisner wird von Anron Graf Arco auf Valley ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Kurt Eisners letzte Rede

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Nicht nur Entsetzen, sondern auch Jubel und unverholene Freude

Bei der Nachricht applaudiert und getanzt

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der Bluttat steht

Die Kommunisten verlangen die sofortige Ausrufung der Räterepublik

Ein Zentralrat der Bayerischen Republik konstituiert sich

Der Zentralrat nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger Aktionsausschuss übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

MilitärministerAlbert Roßhaupter kommt in Schutzhaft

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

Josef Hofmiller: Kurt Eisner war Opfer der eigenen Politik

Gustav Landauer reist nach Krumbach

Ernst Toller reist vom Engadin zurück nach München

Der Generalstreik in und um Münster wird beendet

22. Februar 1919
Geiseln werden in Schutzhaft genommen

Der Zentralrat wird erweitert

Ein Nachrichtenblatt des Zentralrats erscheint

Bewaffnete Kommunisten besetzen das Leo-Haus

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

22. Februar 1919
Gespräche zur Überwindung der Spaltung der Linken

Sofortige Ausrufung einer sozialistischen Räterepublik beschlossen

Gustav Landauer trifft wieder in München ein

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der Generalstreik wird beendet

Die lokalen Räte sollen die Pressezensur vornehmen

Thomas Mann besucht die Ermordungsstelle Kurt Eisners

Die sofortige Einberufung des Rätekongresses

Waffenausgabe und Demonstration

Tausende kondolieren Kurt Eisner am Ostfriedhof

Die Ängste des Erzbischofs von München und Freising

Ein revolutionärer Arbeiterrat regiert in Bad Aibling

Bei der Berliner Stadtverordnetenwahl erringt die USPD 33 Prozent

Der Bergarbeiterkongress beschließt Generalstreik

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der Studentenausschuss verabscheut die politischen Morde

Die Münchener Post erscheint wieder

Erich Mühsam wieder zurück in München

Die Streiks im Bezirk Halle beginnen

25. Februar 1919
Der Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Die Presse als eigentliche Mörderin Kurt Eisners bezeichnet

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die Freveltat

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das Erzbischöfliche Palais

Das Erzbischöfliche Palais wird gestürmt

Faulhaber: Warum wird Eisner wie ein König begraben?

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

76 Nicht-delegierte beteiligen sich an Abstimmungen

Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr

28. Februar 1919
Der Zentralrat äußert sich zum Eisner-Attentat

Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beraten

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Der Antrag auf Ausrufung einer Räterepublik wird abgelehnt

304 Delegierte stimmen namentlich ab

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der Rätekongress wählt einen Aktionsausschuss

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten Dürr

Flugblätter flattern über München vom Himmel

Überdruckte Briefmarken

Thomas Mann notiert über die Räterrepublik

2. März 1919
Die Münchner Kasernenräte stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im Münchener Tagblatt erscheint das Vorläufige bayerische Grundgesetz

Außerordentlicher Parteitag der USPD in Berlin

Über Halle wird der Belagerungszustand ausgerufen

3. März 1919
Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

Die Kasernenräte kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Eine Verordnung zur Ausschaltung des Bodenwuchers

Generalstreik in Groß-Berlin beschlossen

Thomas Manns Sympathie für die Räterepublik

Den Generalstreik zum bewaffneten Aufstand ausgeweitet

Eine militante Rhetorik

In Berlin werden Polizeireviere gestürmt

Der Belagerungszustand wird über Groß-Berlin verhängt

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

Groß-Berlin wird mit 30.000 Soldaten besetzt

Angebliche Pöbelhaufen greifen Regierungstruppen an

Die SPD verurteilt die Gewalt der Straße und die Streiks

5. März 1919
Ein Vertreter der Erwerbslosen soll in den Aktionsausschuss

Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem Heumarkt findet der Aschermittwoch-Pferdemarkt statt

Der erste politische Aschermittwoch

Die Schlacht am Alexanderplatz beginnt

25 Tote im von Regierungstruppen besetzten Königsberg

6. März 1919
Die Bayerischen Volkspartei bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

Die sofortige Freilassung der Geiseln gefordert

Die Ernährungskrise bei Dallmayr

Der Berliner Generalstreik wird ausgeweitet

7. März 1919
Der Aktionsausschuss hat sich konstituiert

Der Zentralrat wird gewählt

Der Rätekongress lehnt die Einrichtung von Frauenräten ab

Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

Der Berliner Generalstreik endet um 19 Uhr

Die Streikführer sind für das Meer von Blut und Trümmern verantwortlich

8. März 1919
Antrag auf sofortige Einberufung des Landtags

Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der Münchner USPD gewählt

Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt

Wo die Bestialität anfängt, hört die Solidarität auf!

Der März-Streik als der sinnloseste aller vergeblichen Streiks

9. März 1919
Ein angeblicher Massenmord der Spartakisten

Reichswehrminister Gustav Noske erlässt einen Schießbefehl

Angriff gegen die Aufständischen mit schweren Waffen

10. März 1919
Bedauerliche Übergriffe der Räte

Der erste Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Überfüllte Leichenhallen

Die standrechtlichen Erschießungen der Regierungstruppen verteidigt

11. März 1919
Hinweise für die Räte

Abkehr von bürgerlicher Demokratie und Parlamentarismus

In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

29 Angehörige der Volksmarinedivision erschossen

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

Der zweite Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Berlin wird für befreit erklärt

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Lügenpropaganda

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Bayern will in der Sozialisierungsfrage mit Sachsen zusammenarbeiten

Der Zentralrat schlägt die Errichtung eines Zentralwirtschaftsamts vor

Das Verfahren der Wahl zum Reichsrätekongress

Die Berliner Märzkämpfe enden

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Falschmeldung

Abscheu und Verachtung für die Regierung

Noske verteidigt in der Nationalversammlung seinen Schießbefehl

Die Weimarer Nationalversammlung beschließt die Sozialisierung

14. März 1919
Die Sozialisierungs-Konferenz ist Sachsen zu kurzfristig angesetzt

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

Rücktritt vom Rücktritt

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der Rätekongress räumt das Landtagsgebäude

Ein kräftiger Wintereinbruch verschärft die Lebensmittelkrise

Die Kämpfe in Berlin gehen zu Ende

Der Noske-Schießbefehl wird zurückgenommen

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

Eine Schieberbande wird festgenommen

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

Entsetzlich ist der Völkerkrieg, entsetzlicher der Bürgerkrieg

Niekisch: Die demokratisch-parlamentarische Republik ist hergestellt

19. März 1919
Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

Auf dem Heumarkt findet der Fasten-Pferdemarkt statt

Um den 20. März 1919
Der Zentralrat zieht in das Wittelsbacher Palais

20. März 1919
Ein Sozialisierungsgesetz kündigt Verstaatlichungen nur an

Der ungarische Ministerpräsident Graf Mihály Károlyi tritt zurück

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz

Otto Neurath stellt dem Ministerrat sein Sozialisierungskonzept vor

Ungarn wird eine sozialistische Räterepublik

22. März 1919
Artikel gegen das Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels

Die Frauen werden aus dem Beruf gedrängt

Thomas Manns Sympathie für Spartakismus und Kommunismus

Die Saubande von Juden-Preußen in München

Diskussion um die Installation von Betriebsräten

Die Regierung Scheidemann befasst sich mit der Kriegsschuldfrage

23. März 1919
Einführung der Betriebsräte auf SPD-Konferenz beschlossen

24. März 1919
Thomas Mann: Hoch der Kommunismus!

Witten: Elf Tote bei Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das Ministerium der Finanzen

Otto Neurath stellt dem Landtag seine Sozialisierungspläne vor

Um den 25. März 1919
Die Idee der Sozialistischen Räterepublik wieder enorm populär

26. März 1919
Otto Neurath spricht vor dem Sozialisierungsausschuss des Landtags

27. März 1919
Der Ministerrat beschließt ein Zentralwirtschaftsamt

28. März 1919
Das Gesetz über die Abschaffung des Adels beschlossen

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der Weimarer Verfassung

30. März 1919
Essen: Unbefristeten Generalstreik beschlossen

31. März 1919
Lenkung der bayerischen Wirtschaft durch ein Zentralwirtschaftsamt

Über das Ruhrgebiet wird der Belagerungszustand verhängt

In Württemberg wird ein Generalstreik ausgerufen

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Das Landwirtschaftsministerium wird gegründet

Hermine Körner übernimmt die Leitung des Münchner Schauspielhauses

160.000 Arbeiter streiken im Ruhrgebiet

2. April 1919
Noch mehr Schnee

Um den 2. April 1919
Oskar Maria Graf beschreibt die Münchner Lebenssituation

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Das Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe wird gegründet

Die Tätigkeit der Räte unnötig behindert

Den Gesichtsverlust mit übertriebenen Aktivismus besiegen

Gedanken zur Verlagerung des Landtags

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

Die Presse polemisiert gegen die Einberufung des Landtags

Ratschläge für das weitere politische Vorgehen in Bayern

Protestversammlung der Erwerbslosen

Die Forderungen der revolutionären Soldaten

Die Forderungen nach einem Rätesystem werden wieder lauter

Um den 3. April 1919
Die Sozialisierungskommission tritt endgültig zurück

3. April 1919
Den Adel in Deutschösterreich abgeschafft

4. April 1919
Der Zentralrat ist gegen die Einberufung des Landtags

Die Kasernenräte unterstützen den Zentralrat

Beratungen zur Ausrufung einer Räterepublik

Generalstreik in Augsburg ausgerufen

Die Kommunisten lehnen die Räterepublik ab

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Eine weitere geheime Beratung zur Räterepublik

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem Montgelas-Palais

Thomas Mann und die Proletarierkultur

5. April 1919
Der Ältestenrat verzichtet auf die Landtags-Einberufung

Für die Räterepublik

Ministerpräsident Hoffmann wieder zurück in München - Aber zu spät

Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer Räterepublik

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom Zentralrat geplante Ausrufung einer Räterepublik

Kommunistische Massenversammlungen lehnen die geplante Räterepublik ab

Errungenschaften der Revolution auf Dauer erhalten

6. April 1919
Verwirrung um Ministerpräsident Johannes Hoffmann

Die SPD Oberbayern ist für die Räterepublik

Der Nürnberger SPD-Parteitag spricht sich gegen die Räterepublik aus

Die Eisenbahn verspätet sich

Der Zentralrat entscheidet für die Ausrufung der Räterepublik Baiern

Der Zentralrat informiert alle Behörden über die Räterepublik

Ein Aufruf „An das Volk in Baiern!“ zur Gründung der Räterepublik

Nürnberg will nicht zum Landtags-Sitz werden

Die Fürther wollen eine Räteregieung und eine Rote Armee

7. April 1919
Die Mitglieder des Zentralrats rufen die Räterepublik Baiern aus

Die neue Räteregierung wird gebildet

Der Revolutionäre Zentralrat proklamiert die Räterepublik

Die Räterepublik lehnt Zusammenarbeit mit Reichsregierung ab

Die Schreibweise "Räterepublik Baiern" wird verwendet

Der 7. April wird zum Nationalfeiertag erklärt

Die Münchner Rote Fahne bezeichnet die Räterepublik als Kompromiss

Die Ausrufung der Räterepublik Baiern funktioniert reibungslos

Silvio Gesell wird Volksbeauftragter für Finanzen

Brüderliche Grüße nach Moskau

Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die Regierung Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

Sozialminister Hans Unterleitner tritt zurück

Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten

Die Räteregierung informiert Ungarns Regierung

Gründung eines Revolutionären Hochschulrats

Teile des Bürgertums sind für eine Räterepublik

Hoffnung auf eine Räterepublik

In Rosenheim wird eine Räterepublik ausgerufen

In Bad Aibling wird die Räterepublik ausgerufen

Regensburg schließt sich der Münchner Räterregierung an

Auf dem Fürther Rathausturm weht die rote Fahne

In Würzburg wird die Räteherrschaft sofort bekämpft

Die befürchtete Koalition Bayern-Österreich-Ungarn

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des Zentralrats

Der Revolutionäre Hochschulrat stellte seine Forderungen vor

Die Münchner Kasernenräte stehen hinter der Räterepublik

Die Republikanische Schutztruppe unterstützt die Räterepublik

Die Bewaffnung des Proletariats beginnt

Beschlagnahme und Rationierung der Wohnräume angeordnet

Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste aufgehoben

Auch die Münchener Post verwendet die Schreibweise Baiern

Ankündigung einer Lebensmittelsperre für München und Augsburg

Bürgermeister von Borscht stellt den Antrag auf Pensionierung

Bayerische Großstädte schließen sich der Räterepublik an

Um den 8. April 1919
Gesell fordert die Abschaffung der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Württemberg und der Schweiz den Krieg erklärt

Verweigerung der Telefonate

8. April 1919
Propagandaflugblätter der Regierung Hoffmann über München

Ein reines Rätesystem wird vom Reichsrätekongress abgelehnt

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der Räterepublik

9. April 1919
Ernst Toller ist Vorsitzender des Revoutionären Zentralrats

Ein Aufruf des Revolutionären Zentralrats an alle Proletarier

Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird Volksbeauftragter für das Militärwesen

Erich Mühsam übernimmt kein Amt für die Räterepublik

Die Kapitalflucht soll unterbunden werden

Die Rote Armee wird gegründet

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Linke Kritik an der Räteregierung

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des Zentralrats

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

Um den 9. April 1919
Außenminister Dr. Franz Lipp unterschreibt seinen Rücktritt

9. April 1919
Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Victor Klemperers Prophezeiungen

In Würzburg endet die Herrschaft der Räte

In Braunschweig wird die Räterepublik ausgerufen

10. April 1919
Der Provisorische Zentralrat tritt zurück

Ernst Toller redet im Hofbräuhaus vor den Betriebsräten

Einsetzung von Revolutionstribunalen bekanntgegeben

Um den 10. April 1919
Hedwig Kämpfer wird als Richterin in das Revolutionstribunal aufgenommen

10. April 1919
Die Milchlieferungen aus dem Allgäu sind vollständig ausgeblieben

Ret Maruts Sozialisierungsplan für die Presse

Die Reichsbank stellt die Zahlungsüberweisungen nach Bayern ein

Der Verband sozialistischer Lehrer und Lehrerinnen Baierns

Der Verein der Staatsbürger jüdischen Glaubens wehrt sich

Ein Anschlag auf Erhard Auer kann verhindert werden

Einstellungsbeginn für die Rote Armee

Um den 10. April 1919
Dr. Fritz Gerlich flieht mit gefälschten Papieren nach Bamberg

10. April 1919
Eine Frauenquote für die Betriebsräte

Lena Christ bittet den Zentralrat um finanzielle Unterstützung

Gegenrevolutionärer Truppenverbände ziehen in Ingolstadt ein

Die Vossische Zeitung zum Verzicht der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Im Ruhrgebiet streiken 307.000 Beschäftigte

11. April 1919
Der Revolutionäre Zentralrat wird erweitert

Gustav Landauer führt Sozialreformen im Bildungsbereich durch

Viele Kunden wollen ihr Geld von der Bank abholen

Die bürgerlichen Pressehäuser werden sozialisiert

Die Freilassung aller Kriegsgefangenen beschlossen

Regensburg und Straubing stellen den Telefonverkehr mit München ein

Das Gemeindekollegium lehnt die Räterepublik ab

Urabstimmung zur Räterepublik

Die Münchner SPD gegen eigene Vertreter in den Rätegremien

Die Republikanische Schutztruppe muss den Rückzug antreten

Entwaffnung der Bourgeoisie angeordnet

Das Revolutionstribunal nimmt seine Tätigkeit auf

Schließung der Akademie der bildenden Künste

Die Betriebsräte sprechen der Räteregierung das Vertrauen aus

In Regensburg wird die Räteregierung wieder aufgelöst

Pläne für einen Putsch gegen die Räteregierung werden geschmiedet

Die Regierung ist vollständig nach Bamberg umgezogen

12. April 1919
Gustav Landauer gibt einen zuversichtlichen Lagebericht ab

Der Zentralrat bestimmt den Inhalt der Bayerischen Kurier

Die BVP wehrt sich gegen land- und rassefremde Elemente

Die Kommunisten bestreiten den Führungsanspruch des Zentralrats

Inwieweit fühlen sich die Kommunisten an die Zusagen gebunden?

Die Münchener Post zur Schließung der Akademie der bildenden Künste

Schließung der Universität verfügt

Massenversammlungen zum Thema „Das Gebot der Stunde“

Münchner Bürger als Geiseln verhaftet

Silvio Gesell will die Währung sanieren

Um den 12. April 1919
Ich warne Sie vor Experimenten!

12. April 1919
Regierungsaufträge an die Thule-Gesellschaft

Die Räteregierung in Fürth wird abgesetzt

Ebert fordert die Wiederherstellung des früheren Zustandes in Bayern

Sämtliche Fernsprechleitungen nach Südbayern gekappt

Eine umfangreiche Liste von festzunehmenden Personen

Ministerpräsident Hoffmann setzt auf Rechtsextreme und Völkische

13. April 1919
Bewaffnete Soldaten dringen in das Erzbischöfliche Palais ein

Die Verhaftungskommission des Zentralrats nimmt Geiseln

Der Palmsonntag-Putsch der Regierung Hoffmann

Erich Mühsam wird verhaftet und nach Eichstätt gebracht

Die Verstärkung für den Palmsonntag-Putsch wartet in Ingolstadt

Der Palmsonntag-Putsch scheint geglückt

Flugblatt: Verhängung des Kriegszustandes über München

Soldaten und demonstrierende Arbeiterschaft erklären sich solidarisch

Kommunisten besetzen das Waffendepot in der Ausstellungshalle

Eine Demonstration bewegt sich zum Hauptbahnhof

Bewaffnete Arbeitermilizien rücken zum Hauptbahnhof vor

Der Hauptbahnhof wird gestürmt

Oskar Maria Graf beschreibt die Kampfhandlungen

Das Luitpold-Gymnasium als Putschisten-Versteck

Fürstenfeldbrucker Pioniere werden entwaffnet

Die Verstärkung der Thule-Gesellschaft bleibt aus

Die Zweite oder Kommunistische Räterepublik wird ausgerufen

Nächtliche Ruhestörung

Das Regierungsprogramm der Kommunistischen Räterepublik

Johann Dosch wird neuer Polizeipräsident

Flugblätter verkünden: Es lebe das revolutionäre Internationale Proletariat!

Der Aktionsausschuss besetzt alle öffentlichen Gebäude

Landauer, Toller und Klingelhöfer bieten ihre Mitarbeit an

Die Wirtschaftsblockade zwingt die Augsburger Räte in die Knie

Gegenrevolution in Rosenheim niedergeschlagen

Der Palmsonntag-Putsch ist gescheitert

Mitteilung der Werbezentrale des Freikorps Epp

14. April 1919
Die erste Diktatur des Proletariats in Deutschland

Der Vollzugsrat hat den Generalstreik ausgerufen

Das Erscheinen der Münchner Zeitungen wird verboten

Die Münchner Bürger müssen ihre Waffen abgeben

Am Ostbahnhof werden elf Geiseln genommen

Polizeipräsident Johann Dosch nimmt Hausdurchsuchungen vor

Die Regierung Hoffmann bittet das Reich um militärische Unterstützung

5.000 Württemberger für die Niederschlagung der Räterepublik

Die Vergeltungsmaßnahmen gegen die bayerische Räterepublik beginnen

Die Regierung Hoffmann organisiert den Einsatz von Freiwilligen

Die Regierung Hoffmann arbeitet mit Rechtsextremisten zusammen

Karl Gandorfer wird ins Zuchthaus Straubing gebracht

15. April 1919
Wir leben von der Hand in den Mund

Warnung vor Geldhamstern und Lebensmittelwucher

Emil K. Maenner wird Volksbeauftragter für Finanzwesen

Hans Köberl wird Polizeipräsident

Ein Revolutionärer Zentralschülerrat wird gegründet

Nummer 1 der „Mitteilungen“ erscheint

Giesinger Mieter verweigern die Bezahlung ihrer Miete

Militärminister Schneppenhorst will die Räteregierung überraschen

500 Weißgardisten versuchen Dachau zu besetzen

Truppen der Bamberger Regierung rücken in Dachau ein

Regierungstruppen rücken aus Richtung Dachau nach München

Die Rote Armee erringt ihren ersten Sieg

Ernst Toller wird Heerführer

Von der Eichstätter Willibaldsburg ins Zuchthaus Ebrach

16. April 1919
München ist noch immer von der Außenwelt abgeschlossen

Die Räteregierung lehnt Gustav Landauers Kulturprogramm ab

Gustav Lanauer distanziert sich von der kommunistischen Räterepublik

Der Goldvorrat der Reichsbank wird beschlagnahmt

110 Millionen Mark werden gedruckt

Die Unternehmer sollen Lohnausfall für den Streik zahlen

Die Wirtschaftskommission des Vollzugsrats droht Unternehmen

Die Mitglieder des Revolutionstribunals werden inhaftiert

Rudolf Egelhofer wird Oberkommandierender der Roten Armee

Willy Weinberger wird stellvertretender Stadtkommandant

Befehlsentgegennahme an bestimmten Plätzen der Stadt

Räteregierung: München droht militärisch keine Gefahr

Bewaffnung und militärische Organisation der Arbeiterschaft

Die Regierung Hoffmann ruft zur Befreiung Münchens auf

Auch die zeremonielle Fußwaschung findet nicht mehr statt

Der einzige Sieg der Räterepublik

Ernst Toller setzt auf Verhandlungen mit den Angreifern

Eine disziplierte Rote Armee in Dachau

Karl Gandorfer wird nach zwei Tagen aus der Haft entlassen

Erich Mühsam tritt in den Hungerstreik

Militärhilfe vom Reich für die Regierung Hoffmann

Eine Besprechung im Preußischen Kriegsministerium zu Bayern

17. April 1919
Der Vollzugsrat macht Ernst Toller Vorwürfe

Ein Aufruf „An die Bauernschaft des baierischen Landes“

Über 10.000 Safes werden auf Bargeld kontrolliert

Offizieller Haftbefehl erlassen und nachgeschoben

Ferienkurse für Proletarier an der Universität

Einsatz von Reichswehrverbänden gegen München beschlossen

Bernhard Dernburg löst Eugen Schiffer ab

Am Wiener Parlamentsgebäude wird Feuer gelegt

18. April 1919
Der fünfte Tag des Generalstreiks

Willy Weinberger wird Stadtkommandant

Die Betriebsräte kontrollieren die Leitung der Betriebe

Flugblätter gegen die Regierung Hoffmann

Ernst Niekisch bezeichnet Ernst Toller als gänzlich unfähig

Victor Klemperer beschreibt Gustav Landauer

Ernst Niekisch geht zurück nach Augsburg

Verschleppt ins Zuchthaus Ebrach

Den Einmarsch von Regierungstruppen nach Augsburg genehmigt

Die Kautsky-Dokumente zur Kriegsschuldfrage werden nicht veröffentlicht

Die Rätebewegung kann sich in Deutschösterreich nicht durchsetzen

19. April 1919
Arbeiter übernehmen den Sicherheitsdienst

Blumengeschäfte und Theater dürfen wieder öffnen

Der Straßenbahnbetrieb wird wieder aufgenommen

Die Belieferung mit Lebensmitteln ist extrem mangelhaft

Schützt Euch vor den Revolutionsschmarotzern

Ernst Toller berichtet den Betriebsräten im Hofbräuhaus

Regierungs-Flugblätter stellen baldige Hilfe in Aussicht

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Armeearzt der Roten Armee

Um den 19. April 1919
Ein Regierungs-Telegramm geht an alle Pfarrämter Bayerns

19. April 1919
Aufstellung von weiteren Freiwilligenverbänden genehmigt

Die Regierung Hoffmann genehmigt das Freikorps Oberland

Fake News - Die Propaganda der Gegenrevolution

20. April 1919
Regierungsflugblatt: „Münchner! Habt noch wenige Tage Geduld!“

Finanzmittel für die Räterepublik sollen beschafft werden

Mit erhobenem Haupte untergehen

Ein weiterer Verhaftungsversuch misslingt

Regierungstruppen marschieren in Augsburg ein

Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit hat begonnen

21. April 1919
Der Generalstreik wird um einen Tag verlängert

In Banken dürfen wöchentlich nicht mehr als 600 Mark abgehoben werden

Regierungs-Flugblatt: Kopf hoch, Mut nicht sinken lassen!

Ernst Toller zieht sich mit seinen Truppen nach München zurück

22. April 1919
Die Demonstration des Proletariats mit einer großen Truppenschau

Die Auswirkungen des Generalstreiks

Ernst Toller will mit der Regierung Hoffmann verhandeln

Der Dentist Johann Clemens Waldschmidt wird Polizeipräsident

Pfarrer Hans Meiser wird als Geisel verhaftet

Augsburg kapituliert

In Sachsen entsteht eine Landesstelle für Gemeinwirtschaft

23. April 1919
Die Vorlesungen des Sommersemesters beginnen nicht vor dem 1. Juli

Der Installateur Ferdinand Mairgünther wird Polizeipräsident

Die Münchener Post wird als erste Tageszeitung zugelassen

Regierungs-Flugblätter fordern zum Durchhalten auf

Reichswehrminister Gustav Noske ordnet den Angriff auf München an

24. April 1919
Erscheinungsverbot für bürgerliche Zeitungen

Neue Papiergeld-Zwanzigmarkscheine werden gedruckt

Neuer Stadtkommandant wird Max Mehrer

Dr. Rudolf Schollenbruch wird Volksbeauftragter für das Gesundheitswesen

Der Personenverkehr auf den Bayerischen Staatsbahnen wird eingestellt

Ein Drittel der Belegschaften streikt im Ruhrgebiet noch immer

25. April 1919
Die größte militärische Operation der Nachkriegszeit kommt auf München zu

Macht Euch selbst einen Eindruck über die Lage in München

Milch nur für Kranke mit Attest auf Lebensgefahr

Das Kuchenverbot bleibt auch weiterhin bestehen

Die Rote Armee verstärkt ihre Anwerbeaufrufe

Aufruf zum Eintritt in die Freikorps und in die Volkswehr

Für das rechtsrheinische Bayern gilt das Standrecht

Milde ist Schlappheit, Gutmütigkeit ist Unzuverlässigkeit

Gewerkschaften bekennen sich zum Mitbestimmungsrecht der Arbeiter

26. April 1919
Die seit Längerem bestehenden Differenzen brechen auf

Die Vorwürfe Ernst Tollers in der Neuen Zeit

Die Aktivitäten der Thule-Gesellschaft werden aufgedeckt

Mit gefälschten Freisfahrtsscheinen nach Eichstätt

Die Versorgung Münchens mit Milch ist nahezu eingestellt

Der Einmarsch in München wird organisatorisch vorbereitet

Josef Hofmiller beklagt den Mangel an Information

Beunruhigend sind die beruhigenden Flugblätter

Die neu gedruckten Zwanzigmarkscheine sind wertlos

Die DDP mahnt den Schutz der Frauen und Kinder an

27. April 1919
München ist von der Außenwelt vollständig abgeschnitten

Die Bewohner Münchens sind der Willkür ausgesetzt

Die Zehnerkommission berichtet zur Passangelegenheit

Eugen Leviné beschwert sich über die Zehnerkommission

Im Hofbräuhaus eskaliert schließlich der Konflikt

Die Betriebs- und Kasernenräte stürzen die kommunistische Räterepublik

Die nur einen Tag andauernde Diktatur der Betriebsräte beginnt

Die Thule-Gesellschaft als gemeingefährliche Verbrecherbande bezeichnet

Besetzungs-Befehle des Reichswehrtruppenkommandos

Lenin beglückwünscht den Freistaat Bayern zur Räterepublik

28. April 1919
Die Betriebs- und Soldatenräte wählen einen neuen Aktionsausschuss

Die Diktatur der Roten Armee beginnt

Ernst Toller tritt als Truppenkommandant der Roten Armee zurück

Die Rote Armee ist zur Verteidigung der Diktatur gegründet worden

Späherberichte zeigen eine deutlich sinkende Stimmung

Eugen Leviné und Max Levien rechtfertigen das Scheitern ihrer Politik

Kommunisten besetzen das Wittelsbacher Palais

Das Luitpold-Gymnasium wird Sitz des Aktionsausschusses

Giesinger Kommunisten stürmen das Polizeipräsidium

Max Levien soll mit der Kasse der Kriegsgeschädigten durchgebrannt sein

Erzbischof Michael von Faulhaber verlässt München

Die Regierung Hoffmann hat sich der Reichswehr ausgeliefert

Vor willkürlichem Machtmissbrauch der Räterepublik bewahren

Die Einschließung Münchens bis zum 30. April befohlen

Spätestens seit dem 28. April 1919
Die Regierungssoldaten werden indoktriniert

29. April 1919
Egelhofers geplante Geiselnahme wird mit Stimmenmehrheit abgelehnt

Max Leviens Diebstahl-Gerüchte werden dementiert

Die Arbeiter sollen bewaffnet in ihren Betrieben erscheinen

Die letzte Ausgabe der „Mitteilungen“ erscheint

Ein von der Militärführung und der Regierung unterzeichnetes Kommuniqué

Rudolf Egelhofer ruft den sofortigen Generalstreik aus

Schwerbewaffnete Soldaten der Roten Armee in der Nuntiatur

Nuntius Eugenio Pacelli flieht in die Schweiz

Die Giesinger „Rote Garde. Abteilung: Bergbräu“

Die Verwüstungen im Polizeipräsidium gehen weiter

Franz von Stuck wird in der Kirchenschule inhaftiert

Anton Graf Arco-Valley wird in die Haidhauser Kirchenschule gebracht

Professor Ferdinand Sauerbruch kommt als Geisel in die Kirchenschule

Zwei Berliner Regierungsoldaten in Oberschleißheim festgenommen

Dem Münchener Spießer geschah es schon recht

Hinrichtungen in Starnberg von württembergischen Regierungssoldaten

Die Hinrichtungsaktion in Starnberg bringt die Gewaltspirale in Gang

Infos der Starnberger Hinrichtungen erreichen das Luitpold-Gymnasium

In Kolbermoor regiert ein Revolutionärer Arbeiterrat

Öffentliche Aufrufe zum Eintritt in das Freikorps Werdenfels

Die Räteherrschaft in München ist gar nicht so schlimm wie befürchtet

30. April 1919
Flugblätter über München: „Kopf hoch und Mut! Hilfe naht“

Nieder mit den Hunden der Weißen Garde !

Die KPD wirbt zum Eintritt in die Rote Armee

Das Dienstauto des geflohenen päpstlichen Nuntius beschlagnahmt

Die Verhaftung von 500 Geiseln verweigert

Der frühere Stadtkommandant Willy Weinberger ist ertrunken

Der neue Aktionsausschuss will die Waffen niederlegen

Zwei Regierungssoldaten im Luitpold-Gymnasium hingerichtet

Der Kunstprofessor Ernst Berger wird festgenommen

Kunstprofessor Ernst Berger drängt sich vor

Im Hof des Luitpold-Gymnasiums werden Geiseln erschossen

Eine durch nichts zu rechtfertigende Mordaktion

Ernst Toller befürchtet Vergeltungsmaßnahmen der Weißen Truppen

Versammlung der Betriebs- und Soldatenräte im Hofbräuhaus

Zerfall der Räteregierung und der Roten Armee

Franz von Stuck wird aus der Kirchenschule entlassen

Professor Ferdinand Sauerbruch wird aus der Geiselhaft entlassen

Anton Graf Arco auf Valley wird von einer Kommunistin gerettet

Thomas Mann gegen die Kommunisten

Seit 7. November 1918 sind 46 Personen bei inneren Unruhen getötet worden

Perlacher Rotarmisten gegen das Freikorps Regensburger Volkswehr

53 russische Kriegsgefangene werden in Pasing festgenommen

Der Belagerungsring um München wird geschlossen

Das Ende der Räterepublik in Starnberg

Nach dem Mai 1919
Die Vereinsarbeit des TSV München-Ost auf dem Tiefpunkt angelangt

Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kämpft gegen den marxistischen Sozialismus

1. Mai 1919
Egelhofers Befehl zum Niederlegen der Waffen

Die Residenz wird kampflos geräumt

Eine erdrückende Übermacht der Regierungstruppen steht vor München

Es kommt in der Innenstadt zu Kämpfen und Verwüstungen

Die Gegenrevolution marschiert

Legitimation zur Rücksichtslosigkeit

Der Geiselmord von München bleibt in der Geschichte tief verwurzelt

Stadtkommandant Max Mehrer tritt zurück

Die Betriebs- und Soldatenräte Münchens verabscheuen den Geiselmord

Die Betriebs- und Soldatenräte fordern zur waffenlosen Demonstration auf

Das Leibregiment erobert den Ostteil der Türkenkaserne

Das Freikorps Lützow erobert die Kirchenschule

Geschütze vor und hinter dem Friedensengel

Vollkommene Säuberung und Sicherung der Vorstädte

Bayerns Regierung verhängt den Kriegszustand und das Standrecht

Dr. Hildegard Menzi wird verhaftet

Rudolf Egelhofer wird aufgegriffen und verhaftet

Am Rathaus und an der Residenz die weiß-blaue Fahne gehisst

Eine Kompanie der „Abteilung Scharff“ marschiert in Richtung Innenstadt

Das Freikorps Oberland wird vom Thule-Führer befehligt

Kämpfe: Der Stachus-Kiosk brennt lichterloh

Das schwerverwundete Brunnenbuberl

Bürgerliche Kampfverbände werden gebildet

Hauptbahnhof vorübergehend von bürgerlichen Kampftruppe erobert

Erbitterte Kämpfe in Obergiesing

Ab dem 1. Mai 1919
Das Marianum ist ein Hauptquartier der Weißen Freikorps-Soldaten

1. Mai 1919
Regierungstruppen besetzen das Maximilianeum

Die Weißen Truppen müssen sich wieder aus der Innenstadt zurückziehen

Thomas Mann und der Geiselmord im Luitpold-Gymnasium

Hedwig Kämpfer wird verhaftet

Mit Fahrerpeitschen bearbeitet

Das Freikorps Lützow zieht ins Perlacher protestantische Pfarrhaus

Pasing wird kampflos von den Regierungstruppen eingenommen

Ein russischer Kriegsgefangener wird in Lochham erschossen

Das Freikorps Werdenfels fährt mit dem Zug nach München

In Rosenheim beginnt die Rückeroberung durch Freikorps

Lenin rühmt den Kampf der Genossen im Freistaat Bayern

2. Mai 1919
Erst an diesem Mittag sollte der Einmarsch nach München beginnen

103 Münchner Zivilisten müssen ihr Leben lassen

Frühmorgentliche Gefechte in Haidhausen

Die Weißen Truppen ziehen in die Stadt ein

Die Kämpfe am Karlsplatz sind beendet

Der Mathäserbräu wird in Brand geschossen

Flugblätter bereiten auf die kommenden Ereignisse vor

Ein von den Roten abgeschossenes Flugzeug

Heftige Kämpfe um den Hauptbahnhof

Kampfhandlungen rund um das Maximilianeum

Die Maschinengewehrfabrik Sedlbauer in Obergiesing wird beschossen

Ein Siegerbericht über die Giesinger Kämpfe

Um den 2. Mai 1919
Erbitterte Straßenschlachten rund um die Martin-Luther-Straße

2. Mai 1919
Das Freikorps Werdenfels beteiligt sich an den Säuberungsmaßnahmen

München wird von den Regierungstruppen eingenommen

Kinder werden ausgehorcht

Befreiungshelden als Frauenmörder

92 Spartakisten und Rotarmisten werden erschossen

Gustav Landauer wird im Gefängnis Stadelheim ermordet

Eine Denunziationswelle setzt ein

Im Polizeipräsidium beginnen die Aufräumarbeiten

Krieg ist Gewalt, Bürgerkrieg ist Gewalt in höchster Potenz!

Thomas Mann ängstigt sich

Gustav Landauer wird in Großhadern festgenommen

52 ehemaligen russischen Kriegsgefangene werden erschossen

Bad Aibling wird von den Regierungstruppen besetzt

Erich Mühsam zur Ermordung von Gustav Landauer

Der Generalstreik im Ruhrgebiet ist beendet

3. Mai 1919
Die Münchner Tageszeitungen erscheinen wieder

Noch vereinzelte Schießereien

Die Hochschulen und bleiben bis auf weiteres geschlossen

Es herrscht Freude in der Stadt

Die MNN verstärkt die Gerüchte zum Geiselmord

Die Emotionenn der Regierungssoldaten werden aufgepuscht

Jetzt beginnt „die Reinigung von dem roten Gesindel“

Rudolf Egelhofer wird ohne Gerichtsverhandlung erschossen

Der Eisendreher Johann Lehner wird im Schlachthof erschossen

Giesing wird wie ein feindliches Gebiet besetzt

Der Ostfriedhof muss die meisten Terror-Opfer aufnehmen

Oskar Maria Graf übernimmt die Chronistentätigkeit am Ostfriedhof

Die Truppen der Regierung Hoffmann kommen nicht als Feinde

Bildung der Volkswehr und von Freiwilligenkorps zugelassen

Die Lebensmittelversorgung Münchens ist sichergestellt

4. Mai 1919
Immer mehr Weiße Truppen rücken in München ein

Die Herstellung und Verbreitung aller linken Zeitungen wird verboten

Oberstleutnant Adolf Herrgott wird Stadtkommandant

Die letzten Einheiten der Roten Armee werden zerschlagen

Sadistische Erschießungen von jungen Frauen in Stadelheim

Hier wird aus Spartakisten Blut- und Leberwurst gemacht

Instruktionen zum Mord

Erschießungen in Haidhausen

Josef Hofmiller und die Geiselmorde im Luitpold-Gymnasium

Josef Sontheimer wird im Franziskaner-Keller hinterrücks ermordet

Um den 4. Mai 1919
Ret Marut gelingt die Flucht

4. Mai 1919
Die Perlacher Pastoren-Ehefrau fühlte sich von Kommunisten bedroht

Das Freikorp Lützow holt 13 Perlacher Arbeiter aus ihren Wohnungen

Kolbermoor ergibt sich widerstandslos

Das Freikorps Chiemgau marschiert in Bad Aibling ein

5. Mai 1919
12 Perlacher Arbeiter werden im Hofbräukeller hingerichtet

Die Angehörigen der Garnison München müssen in ihre Kasernen

Kommandeure übernehmen wieder den Befehl über die Truppe

Der Schienen-Nahverkehr wird teilweise wieder aufgenommen

Fernsprech- und Telegrafenverkehr nur für Presse und Behörden

Urteile der Revolutionstribunale sind null und nichtig

Von der Räteregierung ausgegebenes Papiergeld als „ungültig“ erklärt

Beerdigungen finden jetzt auch vor- und nachmittags statt

Die Leitung der Volksschulen wird Lehrerräten übertragen

Gräuelgeschichten in den Münchner Neuesten Nachrichten

Zustände wie 1914 in Belgien

Um den 5. Mai 1919
Roheitsexesse bei der Exekution von spartakistischen Frauen

5. Mai 1919
Ernst Niekisch wird verhaftet

6. Mai 1919
Die Bilanz der Toten ist sehr einseitig

6 Tote gegenüber 200 Tote alleine in Giesing

Michael von Faulhaber kommt wieder nach München zurück

21 Kolpinggesellen werden im Keller des Prinz-Georg-Palais ermordet

Nuntius Eugenio Pacelli befürchet weitere Unruhen

7. Mai 1919
Ein Korpsbefehl soll die Wilden Erschießungen beenden

Das Leben in München normalisiert sich wieder

Ultimativer Aufruf zur Abgabe der Waffen

Wiedereingesetzte Professoren an der Kunstakademie

Josef Hofmiller analysiert die Lage der SPD

Ein niedergeschlagener Erich Mühsam

Übergabe des Entwurfs für den Versailler Vertrag

8. Mai 1919
Erst jetzt enden die Kämpfe in München

Missgriffe können nicht ganz vermieden werden!

Das Freikorps Werdenfels präsentiert sich der Bevölkerung

Die Säuberung Münchens ist kein Maiausflug

Protest gegen die Versailler Friedensbedingungen

9. Mai 1919
Dankschreiben des Ministerpräsidenten an die Weißen Truppen

10. Mai 1919
An der Maximiliansbrücke fallen Gewehrschüsse

Die in der Martin-Schule stationierten Posten werden angegriffen

Die Polizeistunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Zurückgegebene Waffenarsenale

Eine Volksaufklärungsstelle für Bayern wird gegründet

Pater Rupert Mayer predigt beim Begräbnis der 21 Kolpinggesellen

Gründung der Deutschen Bürgervereinigung

Truppenaufzug im Film in den Kammerspielen

Um den 10. Mai 1919
Dr. Fritz Gerlich kehrt wieder nach München zurück

10. Mai 1919
Josef Hofmiller unterschätzt die Thule-Gesellschaft

Das Freikorps Werdenfels verlässt München

Ministerpräsident Hoffmann verteidigt seine Entscheidungen

Zur Nicht-Unterzeichnung des Versailler Friedensvorschlags aufgefordert

11. Mai 1919
Diplomatische Schriftstücke bei Hausdurchsuchung entdeckt

Die militärische, politische und verwaltungsmäßige Führung Münchens

12. Mai 1919
Einstellungsbeginn für die Münchner Einwohnerwehr

Philipp Scheidemann spricht von einem „Gewaltfrieden“

13. Mai 1919
Eugen Leviné wird verhaftet und des Hochverrats angeklagt

30.000 Mark Kopfgeldprämie für die Ergreifung Ernst Tollers

SPD-Massenkundgebung gegen die Versailler Friedensbedingungen

14. Mai 1919
Forderungen der bürgerlichen Parteien an die Regierung

Oskar Maria Graf wird verhaftet

Towia Axelrod wird im Achental verhaftet

17. Mai 1919
Erstes Zusammentreten des Standgerichts München

20. Mai 1919
Nuntius Eugenio Pacelli erholt sich in Rorschach

21. Mai 1919
Silvio Gesell und Emil K. Maenner werden verhaftet

Die Polizeistunde wird auf 23 Uhr festgelegt

Auguste Pielmaier stürzt sich von der Frauenkirche

23. Mai 1919
Adolf Hitler sagt gegen den Soldatenrat Georg Dufter aus

26. Mai 1919
Oskar Maria Graf wird aus der Haft entlassen

28. Mai 1919
Dem Landtag wird ein Verfassungsentwurf vorgelegt

31. Mai 1919
Umbildung der Regierung Hoffmann in Bamberg

Rosa Luxemburgs Leichnam im Landwehrkanal entdeckt

Juni 1919
Hedwig Kämpfer wird aus der Haft entlassen

1. Juni 1919
Der Münchner Flugplatz am Oberwiesenfeld

2. Juni 1919
Der Prozess gegen den Kommunistenführer Eugen Leviné beginnt

3. Juni 1919
Eugen Leviné wird zum Tode verurteilt

4. Juni 1919
Ernst Toller wird im Suresnes-Schlösschen in Schwabing verhaftet

5. Juni 1919
Eugen Leviné wird im Gefängnis Stadelheim erschossen

Um 10. Juni 1919
Die Verhandlungen über die Fürstenabfindung beginnen

13. Juni 1919
Rosa Luxemburg wird neben Karl Liebknecht beigesetzt

Um den 15. Juni 1919
Hitler absolviert einen Kurs für Propagandaleute

16. Juni 1919
Erste Verhandlungen zur Fürstenabfindung

Der Verfassungsausschuss beginnt mit seinen Beratungen

21. Juni 1919
Matthias Erzberger wird Reichsminister der Finanzen

23. Juni 1919
Ernst Niekisch zu zwei Jahren Festungshaft verurteilt

24. Juni 1919
Ernst Niekisch wird ins Zuchthaus Ebrach gebracht

26. Juni 1919
Eduard Schmid (SPD) wird Erster Bürgermeister von München

Enorme Zugewinne der USPD in Giesing

28. Juni 1919
Den Versailler Vertrag unter Protest angenommen

10. Juli 1919
Reichswirtschaftsminister Rudolf Wissell erklärt seinen Rücktritt

12. Juli 1919
Der Prozess gegen Ernst Toller beginnt

16. Juli 1919
Ernst Toller wird zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

21. Juli 1919
Dr. Hildegard Menzi wird freigesprochen

26. Juli 1919
Das deutsche Branntweinmonopol tritt in Kraft

31. Juli 1919
Verabschiedung der Weimarer Verfassung

1. August 1919
Aufhebung des Standrechts - ​Einsetzung von Volksgerichten

Mit dem Schulaufsichtsgesetz wird die Fachaufsicht eingeführt

8. August 1919
Alois Lindner wird an der österreichisch-ungarischen Grenze aufgegriffen

Eugenio Pacelli kehrt aus seinem Exil in der Schweiz wieder zurück

11. August 1919
Verfassungsberatungen beendet

Die Verfassung der Weimarer Republik tritt in Kraft

Die Weimarer Verfassung hebt bayerische Gesetze auf

In der Weimarer Republik wird das Eheverbot für Lehrerinnen aufgehoben

12. August 1919
Der Landtag beschließt in Bamberg die Bayerische Verfassung

14. August 1919
Die Bayerische Verfassung wird unterzeichnet

Die bayerischen Volksschullehrer werden Staatsbeamte

Um den 15. August 1919
Eintritt in die Deutsche Arbeiterpartei - DAP

16. August 1919
Abschiedsfest für die Regierung und den Landtag

17. August 1919
Ein Volksfest zugunsten der gefallenen Revolutionäre

Die Regierung und der Landtag sind in München zurück

25. August 1919
Übernahme des bayerischen Militärkontingents von der Reichswehr

28. August 1919
Eltern und Lehrern erhalten ein Mitspracherecht

September 1919
Ernst Niekisch wird nach Niederschönenfeld verlegt

1. September 1919
Der erste Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

Um den 5. September 1919
Bayerns Bischöfe lehnen die demokratische Weimarer Verfassung ab

6. September 1919
Erich Mühsam wird nach Ansbach verlegt

10. September 1919
Friedensvertrag zwischen Österreich und den Alliierten geschlossen

11. September 1919
Erich Mühsam tritt der KPD bei

12. September 1919
Adolf Hitler als Reichswehr-Spitzel im Sterneckerbräu

Um den 14. September 1919
Der Antisemitismus von Hitlers Förderer

15. September 1919
Die demokratische Bayerische Verfassung tritt in Kraft

17. September 1919
Adolf Hitler wird Mitglied der Deutschen Arbeiterpartei - DAP

Die ersten Schallplattenaufnahmen mit Liesl Karlstadt

19. September 1919
Die sechs zum Tode Verurteilten werden hingerichtet

28. September 1919
Ein Herbstfest als Ersatz für das Oktoberfest

30. September 1919
Der Verlag Franz Eher Nachfolger wird eine GmbH

1. Oktober 1919
Der Kriegszustand wird aufgehoben

Der erste Hortleiterinnenkurs wird abgehalten

4. Oktober 1919
Ilse Eisner heiratet in Großhadern Hans Unterleitner

6. Oktober 1919
Die Hirschau wird parkartig bewirtschaftet

7. Oktober 1919
Max Levien wird in Wien verhaftet

13. Oktober 1919
Der zweite Geiselmordprozess vor dem Volksgericht München beginnt

15. Oktober 1919
Eine weitere Erschießung im Gefängnis Stadelheim

16. Oktober 1919
Adolf Hitler hält im Hofbräukeller seine erste parteipolitische Rede

25. Oktober 1919
Zuchthausstrafen für die Mörder der Kolpinggesellen

30. Oktober 1919
Willy Heide kommt zur Welt

4. November 1919
Husar Stefan Latosi zu zehn Jahren Zuchthaus verurteilt

8. November 1919
Festversammlungen zum Jahrestag der Revolution

18. November 1919
Hindenburg und die lange vorbereitete Dolchstoßlegende

25. November 1919
Ludwig Siemer gründet den Volksbund für Kunst und Theater

1. Dezember 1919
Das Kriegsrecht in Bayern wird aufgehoben

8. Dezember 1919
Weitere Verhandlungen zur Fürstenabfindung

9. Dezember 1919
Bayern bildet fortan den Wehrkreis VII der Reichswehr

10. Dezember 1919
Der Verein kommunistischer Sozialisten wird gegründet

15. Dezember 1919
Alois Lindner zu 14 Jahre Zuchthaus verurteilt

21. Dezember 1919
Karl Valentin bekommt einen Waffenschein


1926

1926
Das „Alpine Museum“ wird vergrößert

Der erste „Bugatti Royale Typ 41“ wird hergestellt

Bis 1926
In der „Maffei'schen Fabrik“ sind 44 Dampfschiffe entstanden

1926
Anton von Arco arbeitet bei der neu gegründeten Lufthansa

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird umfassend erneuert

Das „Klärwerk Großlappen“ geht in Betrieb

Hannes König tritt der „Kommunistischen Partei“ bei

Das Anwesen Friedenstraße 40 gehört der Firma „L. Bernheimer oHG“

Die Stadtverwaltung weitet den Münchner „Burgfrieden“ aus

Die Abbrucharbeiten an der „Heß-Villa“ in der Luisenstraße 35 beginnen

Um 1926
„Frauenturnfest“ und „Pluder-Badekostüme für beide Geschlechter“.

13. Januar 1926
Die Mörder werden durch ein Münchner Schwurgericht freigesprochen

1. Mai 1926
Umbenennung in „Soziales Landesmuseum in München“

5. Mai 1926
Premiere des Valentin-Bühnenstücks „Das Brilliantfeuerwerk“

1. Juni 1926
Die Schauspielerin Marilyn Monroe wird in Los Angeles geboren

27. Juni 1926
Der Grundstein für die Giesinger Martin-Luther-Kirche wird gelegt

4. Juli 1926
Grundsteinlegung für die neuen Vereinsanlagen des TSV München-Ost

16. Juli 1926
Pater Rupert Mayer wird Präfekt am Bürgersaal in München

7. August 1926
Das Reichsgericht in Berlin bestätigt die Freisprüche

September 1926
Johann Reichhart muss seine Wirtschaft wieder aufgeben

Xaver Kugler betreibt das „Augstiner-Festzelt“

Carl Gabriel zeigt auf dem Oktoberfest „Die Drei dicksten Mädchen“

Die Witwe Rössler übernimmt die Geschäfte der „Ochsenbraterei“

1. September 1926
Premiere des Valentin-Karlstadt-Bühnenstücks „Im Senderaum“

15. September 1926
Die Straßenbahnlinie 31 nach Berg am Laim wird eröffnet

28. November 1926
Das Vereinsheim und die Turnhalle des „TSV München-Ost“ sind fertig

1. Dezember 1926
Der „Betriebshof“ bei der „Straßenbahn-Direktion“ wird aufgelassen

21. Dezember 1926
Einstweilige Verfügung gegen das Valentin-Bühnenstück „Im Senderaum“


1928

1928
Die Ein- und Verkaufsgenossenschaft für das Droschkengewerbe Münchens

Anton Lindner wird aus dem „Zuchthaus Straubing“ entlassen

Die „Museum-Lichtspiele“ werden umgebaut und erweitert

Dreharbeiten zur Stummfilmversion der „Orchesterprobe“ entsteht

Um 1928
Der Stummfilm „In der Schreiner-Werkstätte“ entsteht

1928
Antonie (Toni) Pfülf zieht in das Gartenhaus der Kaulbachstraße 12

Dr. med. Alfred Haas kauft das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 17

Die „Moriskentanzfiguren“ werden durch Kopien ersetzt

Ab 1928
Die Holzkonstruktion der „Mariannenbrücke“ wird durch Stahlbeton ersetzt

1928
Dr. Fritz Gerlich verlässt die „Münchner Neuesten Nachrichten“

Ab 1928
Dr. Fritz Gerlich und der „Konnersreuther Kreis“

Ab dem Januar 1928
Karl Valentin soll die Rolle des „Froschs“ in der „Fledermaus“ übernehmen

14. Januar 1928
Karl Valentin und Liesl Karlstadt im Berliner „Kabarett der Komiker“

Februar 1928
Beim „Faschingszug“ reitet der „Cowboy Club München München Süd“ mit

18. April 1928
Das „Reichsgericht“ in Leipzig beendet den Plagiats-Rechtsstreit

Juni 1928
Der „Bugatti Royale Typ 41“ erstmals beim „Großen Preis von Deutschland“

14. Juni 1928
Erste Schallplattenaufnahmen der Monologe und Couplets von Karl Valentin

18. Juni 1928
Der Schülein-Brunnen am Schüleinplatz geht in Betrieb

August 1928
„Eine Stätte solider Trinkfestigkeit scheint der Ratskeller zu sein“

23. August 1928
Premiere des Valentin-Stücks Der Flug zum Mond im Rakentenflugzeug

30. August 1928
Franz von Stuck stirbt im Alter von 65 Jahren

September 1928
Carl Gabriel betreibt fünf Attraktionen auf dem „Oktoberfest“

Oktober 1928
Rudolph Karstadt gibt das „Magazin für Mode, Heim und Welt“ heraus

Dezember 1928
Die ersten 23 Hinrichtungen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart


1931

1931
Ludwig Weinberger jun. tritt in das väterliche Karosserie-Unternehmen ein

Den ersten „Bugatti Royale“ kauft der Industrielle Armand Esders

Bürgerproteste verzögern das Togal-Genehmigungsverfahren

Willy Heide baut das Wirtshaus „Heide-Volm Planegg“ erfolgreich um

Namensbezeichnungen mit „kolonialem Bezug“ für Zamdorf

Der „Nationalsozialistische Deutsche Studentenbund“ führt an

Die Firmen „Krauss“ und „Maffei“ fusionieren

17. Januar 1931
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Goethesaal“ auf

2. Februar 1931
Karl Valentins „Antrag eines Bühnenspielbetriebs im Goethesaal“

23. Februar 1931
Karl Valentin erhält die Konzession für eine „Valentin-Bühne“

28. Februar 1931
Offizielle Eröffnung der „Valentin-Bühne im Goethesaal“

April 1931
„Münchner Stadtmuseum“ wird wiedereröffnet

22. April 1931
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die beiden Musikal-Clowns“

23. April 1931
Die „Valentin-Bühne im Goethesaal“ ist am Ende

26. April 1931
„Die Behörden erschwerten ihm die Arbeit auf seiner eigenen Bühne“

30. April 1931
Karl Valentin gibt die „Konzession für den Goethesaal“ zurück

4. Mai 1931
Die Pfandleihanstalt in der Augustenstraße wird eröffnet

5. Juni 1931
Ein Großbrand zerstört den Münchner Glaspalast

30. Juni 1931
Preußen schließt wegen Geldmangel seine Münchner Gesandtschaft

Juli 1931
Ein „Katholischer Bildersturm“ gegen das Valentin-Stück „Der Firmling“

1. Juli 1931
Die Berliner Industrie- und Handelskammer will Auskünfte über Cenovis

12. Juli 1931
Die Auflage des „Illustrierten Sonntags“ steigt auf 100.000 Exemplare

September 1931
Carl Hagenbeck zeigt auf dem „Oktoberfest“ die „Kanaken der Südsee“

18. September 1931
Angelika Maria „Geli“ Raubal begeht Selbstmord

21. September 1931
Die Ermittlungsbehörden geben den Leichnam von Geli Raubal frei

29. September 1931
Dr. Fritz Gerlich trifft die Resl von Konnersreuth

18. Oktober 1931
Chuck Berry erblickt in St. Louis, Missouri, das Licht der Welt

Um den 23. Dezember 1931
Der Fotoband „Das Karl Valentin Buch“ erscheint


1932

1932
Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' „Bugatti Royale“

Ab 1932
Auf der ehemaligen Untergiesinger Lederfabrik entsteht eine Wohnsiedlung

1932
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern unter dem Südturm

Die „Amperwerke“ werden zum größten oberbayerischen Stromversorger

Das „Sckell-Denkmal“ muss abgetragen werden

Margarete Merz gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Der Braubetrieb im „Bürgerlichen Bräuhaus“ wird eingestellt

3. Januar 1932
Der gerade Weg - Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht

12. Januar 1932
Uraufführung der Valentin-Komödie Er und Sie

5. März 1932
Fritz Gerlich: „Kein Katholik darf nationalistisch wählen“

6. März 1932
Dr. Fritz Gerlich kommentiert Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“

1. April 1932
Trudering wird nach München eingemeindet

8. April 1932
Ein Großbrand zerstört weite Teile der „Schrannenhalle“

9. April 1932
Carl Perkins wird in Tiptonville, Tennessee, geboren

10. April 1932
Hitlers schlechtes Ergebnis im „Wahlkreis Oberbayern-Schwaben“

Der „Gerade Weg“ schreibt gegen die Führer der NSDAP

16. Mai 1932
Die Dreharbeiten für „Die verkaufte Braut“ beginnen

4. Juni 1932
Karl Valentin feiert seinen 50. Geburtstag

9. Juli 1932
Aufhebung des Young-Plans und Ende der deutschen Zahlungen

20. Juli 1932
Es kommt zum sogenannten Preußenstaatsstreich

31. Juli 1932
Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

16. August 1932
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films Die verkaufte Braut

Ab dem 16. August 1932
Liesl Karlstadt steht - alleine - mit großem Erfolg auf der Bühne

20. August 1932
Karl Gandorfer stirbt während einer Rede im „Reichstag“

28. August 1932
Jugenderinnerungen: „Karl Valentin der Lausbub“

28. September 1932
Der Zwickelerlass regelt das öffentliche Baden

7. Oktober 1932
Weitere Straßennamen mit „kolonialem Bezug“ für Zamdorf

Ab 26. November 1932
Der Valentin-Karlstadt-Film Im Photoatelier wird gedreht

Dezember 1932
Die Raubritter-Revue „Wie‘s früher war“ mit Valentin/Karlstadt

15. Dezember 1932
Die Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint zweimal wöchentlich


1934

1934
Der „Metzgersprung“ wird für das „Winterhilfswerk“ noch einmal aufgeführt

Dr. Joseph Fuchs flieht samt seinem „Bugatti Royale“ vor den Nazis

Ausbau der „Omnibusstraße“ durch den „Englischen Garten“

Das „Neue Schloss Biederstein“ wird abgerissen

Das „Kuratorium für das Braune Band von Deutschland“ gegründet

German Bestelmeyer plant den Abriss der „Ruhmeshalle“

Planungen für ein „Jagdmuseum“ im „Palais Leopold“

Der „SA Sturm 4“ nistet sich im „Bezirksamtes am Lilienberg“ ein

Der Valentin-Film „Der Zithervirtuose“ wird gedreht

Der „Cowboy Club München Süd“ wird für den Film engagiert

Ab 1934
Mit der „Martin-Luther-Kirche“ ist die Gefängnisseelsorge verbunden

Anfang Januar 1934
Die Arbeiten zum Valentin-Karlstadt-Film „Der Theaterbesuch“ beginnen

6. Januar 1934
Kardinal Faulhaber verteidigt Adolf Hitler

18. Januar 1934
Das Jahreseinkommen des „Scharfrichters“ Reichhart wird erhöht

Die Villa von Thomas Mann wird konfisziert

30. Januar 1934
Das „Gesetz über den Neuaufbau des Reiches“

Bischöflicher Fahnenschmuck zum Jahrestag der Machtübernahme

31. Januar 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Beim Rechtsanwalt“

Februar 1934
Valentin/Karlstadt beteiligen sich am

Der Valentin-Karlstadt-Film „Im Schallplattenladen“ wird gedreht

2. Februar 1934
Erich Mühsam wird in das „KZ Oranienburg“ gebracht

17. März 1934
Karl Valentin beantragt die Konzession für sein „Panoptikum“

21. März 1934
Ein durchinszenierter Auftritt an der Autobahn-Baustelle

26. März 1934
Kardinal Faulhaber nimmt Hitler erneut in Schutz

9. April 1934
Konzession für Karl Valentins „Panoptikum“ bewilligt

11. April 1934
Filmpremiere des Valentin-Karlstadt-Films „Der Theaterbesuch“

17. April 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Es knallt“

Mai 1934
Der Valentin-Karlstadt-Film „So ein Theater/Vorstadttheater“ entsteht

8. Mai 1934
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden aufgehoben

Ab 29. Mai 1934
„Der verhexte Scheinwerfer“ wird in Geiselgasteig gedreht

29. Mai 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Im Schallplattenladen“

Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Geizhals/Der Geizige“ entsteht

30. Mai 1934
Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

31. Mai 1934
Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

Nach dem 20. Juni 1934
Der Karl-Valentin-Film „Der Geizhals/Der Geizige“ feiert Premiere

30. Juni 1934
Der sogenannte Röhm-Putsch

Dr. Fritz Gerlich wird im KZ Dachau erschossen

3. Juli 1934
Das KZ-Wachpersonal fordert Erich Mühsam zum Selbstmord auf

10. Juli 1934
Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

Mithäftlinge finden Erich Mühsam erhängt an einem Pfahl in der Latrine

24. Juli 1934
Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

Nach dem 31. Juli 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films Der verhexte Scheinwerfer

Der Valentin-Karlstadt-Film So ein Theater wird uraufgeführt

August 1934
Dreharbeiten zu dem Film „Der Firmling“ im „Arya-Atelier“

September 1934
Der NS-Stadtrat führt die „Pferderennen“ auf dem „Oktoberfest“ wieder ein

Die „Bräurosl“ erhält zwei beleuchtete Glastürme

21. September 1934
Leonard Norman Cohen wird in Montreal geboren

25. September 1934
Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

14. Oktober 1934
Liesl Karlstadt investiert in Karl Valentins „Panoptikum“

20. Oktober 1934
Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“

21. Oktober 1934
Karl Valentin eröffnet sein Panoptikum

November 1934
Der Reichsbauerntag in Goslar und die Seidenerzeugung

9. November 1934
Karl Valentin schreibt an den Präsidenten der „Reichsfilmkammer“

15. November 1934
Attentat auf Pater Rupert Mayer in Pasing verfehlt sein Ziel

Dezember 1934
Liesl Karlstadt wegen „Depressionen“ in ärztlicher Behandlung

4. Dezember 1934
In Karl Valentins „Panoptikum“ wird eine „Guillotine“ ausgestellt

14. Dezember 1934
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Der Firmling“

Nach dem 21. Dezember 1934
Uraufführung des Karl-Valentin-Films „Der Zithervirtuose“

31. Dezember 1934
Vorläufiges Aus für Karl Valentins „Panoptikum“


1937

1937
Auf Befehl Adolf Hitlers werden 289 Bäume des „Englischen Gartens“ gefällt

Eine „Lastenstraße“ durchquert den „Englischen Garten“

Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“

Die jüdischem Geschäftsanteile der „Cenovis-Werke“ werden reduziert

Ende 1937
In der Zentrale des „Lebensborn e.V.“ werden 23 Angestellte beschäftigt

1937
Der umfangreiche „Amtliche Führer Residenz München“ erscheint

Die Firma „Rohde & Schwarz“ lässt sich am Tassiloplatz nieder

Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Gauleiter“ Adolf Wagner bewohnt

Der „Bund Deutscher Mädchen - BDM“ in der Richard-Wagner-Straße 3

Die Studentenverbindung „Danubia“ kann den Kredit nicht bedienen

Die Nationalsozialisten feiern den „Rückgang der Viel-Leserei“

Ab Januar 1937
Pater Rupert Mayer predigt gegen die Nationalsozialisten

22. Januar 1937
IHK: „Cenovis-Werke“ ist keine arische Firma

24. Januar 1937
Rupert Mayer: „Die Zeiten sind vorbei, wo wir geglaubt haben

Februar 1937
Karl Valentin schmückt einen Festwagen für den „Faschingszug“

14. Februar 1937
Mit dem Konkordat der Nazi-Regierung das Vertrauen ausgesprochen

7. April 1937
Pater Rupert Mayer erhält Redeverbot für das gesamte Reichsgebiet

28. April 1937
Mögliche Emigranten sind bei der „Finanzbehörde“ anzuzeigen

1. Mai 1937
Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart wird Mitglied der NSDAP

5. Juni 1937
Rupert Mayer wird wegen Nichtbeachtung des Redeverbots inhaftiert

12. Juni 1937
Jüdische Rasseschänder müssen ins Konzentrationslager

16. Juni 1937
Max Levien wird in der UdSSR erschossen

18. Juni 1937
Karl Valentins Panoptikum im Färbergraben 33

18. Juli 1937
Der Festumzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur

22. Juli 1937
Kanzelmissbrauch und Heimtückegesetz

25. Juli 1937
Karl Valentin greift Heinz Rühmann persönlich an

31. Juli 1937
Die zweite Nacht der Amazonen

25. August 1937
Die Zuständigkeiten der Scharfrichter werden neu festgelegt

September 1937
Mehrere „Pferderennen“ finden auf der „Theresienwiese“ statt

November 1937
Die Genossenschaft der Münchner Droschkenunternehmer GmbH

Der Valentin-Karlstadt-Film „Ewig Dein“ entsteht in Geiselgasteig

8. November 1937
Die Ausstellung „Der ewige Jude“ wird eröffnet

11. November 1937
Die „Thomas-Mann-Villa“ wird dem „Lebensborn“ übergeben

Um den Dezember 1937
Der „Bugatti Royale“ auf einem Schrottplatz in der New Yorker Bronx

Dezember 1937
Der Werbefilm „Braunkohlesyndikat“ mit Valentin/Karlstadt entsteht

23. Dezember 1937
Towia Axelrod wird in der UdSSR verhaftet

26. Dezember 1937
Pater Rupert Mayer beginnt wieder zu predigen


1943

1943
Charles Chayne erwirbt den „Bugatti Royale“ vom Schrottplatz in der Bronx

Das Einkommen des „Scharfrichters“ Johann Reichhart ist massiv gestiegen

Bomben zerstören das Gebäude der „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

Der Seidenbau ist von kriegsentscheidender Bedeutung

Die verwaiste „Villa Stuck“ wird von einer Sprengbombe getroffen

Sommer 1943
Das „Luftgaukommando“ wird nach Grünwald verlegt

1943
Die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ wird durch Bomben beschädigt

27. Januar 1943
Wilhelm Heppert wird durch den Scharfrichter hingerichtet

15. Februar 1943
Das sechste Flugblatt der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“

16. Februar 1943
Der „Totale Krieg“ bringt verstärkt Bombardements

18. Februar 1943
Die Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ verteilt Flugblätter in der Universität

22. Februar 1943
Todesurteile gegen Sophie und Hans Scholl sowie Christoph Probst

25. Februar 1943
George Harrison kommt in Liverpool zur Welt

März 1943
Phosphor- und Sprengbomben zerstören die „Bayerische Staatsbibliothek“

9. März 1943
Bomben zerstören das „Deutsche Theater“ nahezu vollständig

13. März 1943
130 Münchner Sinti und Roma werden nach Auschwitz-Birkenau deportiert

April 1943
Lebensborn-Abteilungsleiter Günther Tetsch bezieht die „Bürgermeistervilla“

23. April 1943
Juden wird die „deutsche Staatsangehörigkeit“ entzogen

Juni 1943
In München gibt es nur mehr 483 Juden

30. Juni 1943
Die Arisierungsstelle hat ganze Arbeit geleistet

1. Juli 1943
Deutsche Juden werden dem Polizeirecht unterstellt

13. Juli 1943
Alexander Schmorell und Kurt Huber in Stadelheim hingerichtet

26. Juli 1943
Mick Jagger wird geboren

31. Juli 1943
Lida Gustava Heymann stirbt in Zürich

5. August 1943
Walter Klingenbeck wird in Stadelheim hingerichtet

1. September 1943
Karl Valentin verlegt seinen Wohnort nach Planegg

7. September 1943
Die Obergiesinger Martin-Luther-Kirche wird von Bomben zerstört

27. September 1943
Die Vermögenswerte der Familiengruppe Schülein sind an Berlin abzuliefern

Oktober 1943
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

2. Oktober 1943
Tragödie in der Kühbachstraße

Das Bogenhausener Schulgebäude wird durch Bomben total zerstört

3. Oktober 1943
Die „St.-Wolfgangskirche“ wird von Bomben getroffen

12. Oktober 1943
Das Todesurteil gegen Willi Graf wird vollstreckt

November 1943
Karl Valentin lehnt ein Angebot des „Generalgouverneurs für Polen“ ab

19. November 1943
Der Staat erwirbt das circa 30 Hektar große „Maffei-Gelände“

22. November 1943
Jörg Hube kommt in Neuruppin zur Welt

13. Dezember 1943
Gewissensbisse zum „Tyrannenmord“

17. Dezember 1943
„Cirkus-Krone-Bau“ durch Bomben zerstört

18. Dezember 1943
Keith Richards, Gitarrist der „Rolling Stones“, wird geboren

20. Dezember 1943
Anita Augspurg stirbt in Zürich


1946

Ab dem 1946
Der „Bugatti Royale“ wird von Charles Chayne restauriert

1946
Den Nazigrößen wird die „Münchner Ehrenbürgerwürde“ aberkannt

Die Hörfunkserie „Es dreht sich um Karl Valentin“ wird eingestellt

Nach 1946
Die Richard-Wagner-Straße 7 geht an die „Erbengemeinschaft Schülein“

1946
Die „Staatsschule für angewandte Kunst“ wird Teil der „Kunst-Akademie“

Um 1946
Aus dem „Ausflugslokal Hirschau“ wird das „Parkrestaurant Hirschau“

Ab Februar 1946
Liesl Karlstadt spielt eine Rolle in dem Stück „Das schwedische Zündholz“

8. Februar 1946
Wilhelm Hoegner erhält den Auftrag für eine neue „Bayerische Verfassung“

23. Februar 1946
Adenauer: „Die Bischöfe hätten viel verhindern können

Ab März 1946
Der Gebäudeschutt wird - professionell und systematisch - geräumt

20. März 1946
„Hochschule für Bildende Künste“ eröffnet

26. März 1946
Der „Platz der Opfer des Nationalsozialismus“ entsteht

11. April 1946
Aufruf zur freiwilligen Räumhilfe

30. April 1946
Die Stadt begeht den ersten „Jahrestag der Befreiung Münchens“

2. Mai 1946
„Platz der Opfer demokratischer Menschenverdummung“

16. Mai 1946
Uraufführung des Musicals „Annie get your gun“ in New York

Juni 1946
Die „Akademie der Tonkunst“ soll in die „Villa Stuck

6. Juni 1946
Der erste frei gewählte Münchner Stadtrat der Nachkriegszeit

12. Juni 1946
Die Museum-Lichtspiele können wieder eröffnet werden

26. Juni 1946
Liesl Karlstadt tourt durch 56 bayerische Städte

30. Juni 1946
In Bayern finden wieder demokratische Wahlen statt

7. August 1946
Umbenennung in Staatliche Hochschule für Musik

8. August 1946
Die Musikhochschule bezieht die Villa Stuck

5. September 1946
Freddy Mercury wird als Farrokh Bulsara in Sansibar-Stadt geboren

14. September 1946
Auf der „Theresienwiese“ wird ein „Herbstfest“ eröffnet

21. September 1946
Als Ersatz für das „Oktoberfest“ wird ein „Herbstfest“ durchgeführt

28. September 1946
Nur leichte Kriegsbeschädigungen bei der Dreifaltigkeitskirche

Um Oktober 1946
In die ehemalige „Lauer-Villa“ wird eine „Synagoge“ eingebaut

15. Oktober 1946
Reichsmarschall Hermann Göring begeht Selbstmord

16. Oktober 1946
Neun Hauptkriegsverbrecher werden hingerichtet

17. Oktober 1946
Liesl Karlstadt nimmt die Zusammenarbeit mit Karl Valentin wieder auf

Die „Hauptkriegsverbrecher“ werden im „Ostfriedhof“ eingeäschert

1. Dezember 1946
Ein „Volksentscheid“ über die neue „Bayerische Verfassung“

Die erste Nachkriegswahl zum „Bayerischen Landtag“

Das Volk stimmt der „Bayerischen Verfassung“ zu

2. Dezember 1946
Das Konkordat wird in der Bayerischen Verfassung abgesichert

8. Dezember 1946
Die Verfassung des „Freistaats Bayern“ tritt in Kraft

21. Dezember 1946
Hans Ehard wird „Ministerpräsident des Freistaats Bayern“


1953

1953
Ludwig Weinberger gibt aus Altersgründen den „Karosseriebau“ auf

Karl Valentins Nachlass kommt ins „Theatermuseum im Schloss Wahn“

Aufbau eines zukunftsorientierten internationalen Fernmeldenetzes

Der „Schuttberg am Hirschanger“ ist abgetragen

Verheiratete Frauen dürfen ein Bankkonto eröffnen

Dieter Hildebrandt legt am „Residenztheater“ die Prüfung ab

Dr. Hermann Schülein und die „Liebermann-Rheingold-Brauerei“ in New York

Jella Lepmann und ihre „Jugendbibliothek“ in der Kaulbachstraße 11

Die Familie Bernheimer verkauft ihr Grundstück an der Friedenstraße 40

12. Januar 1953
Joseph Wendel wird zum Kardinal ernannt

Vor dem 24. April 1953
Gegen die Öffnung der Läden auch am Samstagsnachmittag

25. April 1953
Tausende demonstrieren vor dem Münchner Gewerkschaftshaus

1. Mai 1953
Protestzug mit Transparenten zum „freien Samstagsnachmittag“

13. Juni 1953
Kundgebung für den Samstag-Nachmittag-Ladenschluss

20. Juni 1953
10.000 Münchner protestieren gegen die Samstagsöffnung

6. September 1953
Ergebnis der Bundestagswahl 1953

19. September 1953
Der Löwe auf dem „Löwenbräu-Festzelt“ darf wieder brüllen

Ludwig und Berta Hagn übernehmen das Schützenzelt

18. Oktober 1953
Der Karl-Valentin-Brunnen wird enthüllt

Der Weiß-Ferdl-Brunnen wird in Betrieb genommen


1954

Ab 1954
Der Sylvensteinspeicher zähmt die reißende Isar

Der „Verein zum Wiederaufbau des Chinesischen Turms“ renoviert

1954
Deutschlands größte „Telefonvermittlungszentrale“ in der „Residenzpost“

Sep Ruf baut die teilweise zerstörte „Karmeliten-Kirche“ um

Eine Gedenktafel am Geburtshaus des großen Komikers

Dr. Fritz Schülein verkauft das „Schlossgut Kaltenberg“

Dr. Hermann Schülein erhält das „Große Verdienstkreuz“

Richard-Wagner-Straße 7 gehört dem „Katholischen Werkvolk“

Oberpollinger: „Außen im vertrauten Kleid - Innen nach der neuen Zeit“

13. Februar 1954
„C&A Brenninkmeyer“ und „Salamander“ wollen Samstags bis 17 Uhr öffnen

20. Februar 1954
Die Polizei räumt die Kaufingerstraße

27. März 1954
Protestmarsch gegen das „Kaufhaus C&A Brenninkmeyer“

10. April 1954
Demonstration für den Ladenschluss

12. April 1954
Bill Haley nimmt „Rock around the clock“ auf

Um den Mai 1954
Münchens Städtepartnerschaft wird mit Edinburgh

Mai 1954
Die „Großanlage für Müllverwertung“ in Großlappen geht in Betrieb

1. Mai 1954
Forderungen zur Einführung der „Fünf-Tage-Woche“

Anfang Juni 1954
Die Gewerkschaften schließen mit „C&A Brenninkmeyer“ einen Vergleich

7. Juni 1954
Shake, Rattle and Roll wird veröffentlicht

Juli 1954
Die Ruine des „Siegestores“ soll abgerissen werden

11. Juli 1954
Der im Krieg schwer zerstörte Fischbrunnen sprudelt wieder

17. Juli 1954
Angela Merkel wird in Hamburg geboren

18. September 1954
Das „Bräurosl-Festzelt“ erhält eine neue Fassade

1. Oktober 1954
100. Jahrestag der Eingemeindung der Au, Giesings und Haidhausens

14. Oktober 1954
Das Kindergeld ab dem 3. Kind wird eingeführt

28. November 1954
Viererkoalition unter Wilhelm Hoegner (SPD)


1958

1958
Der „Weinberger-Bugatti Royale“ kommt ins „Henry Ford Museum“

Eine mahnende Inschrift am wiederhergestellten „Siegestor“

Ehefrauen dürfen ihren Wohnort erstmals selbst bestimmen

Ein Neubau für die „Sozialpädagogische Fachschule“

Das neue Haus der „Studentenverbindung Teutonia“

Der „Cowboy Club München von 1913 e.V.“ wird ein Verein

Die Bahn baute die „Braunauer Eisenbahnbrücke“ in ihre heutige Form um

6. Februar 1958
George Harrison wird Mitglied der „Quarrymen“

Flugzeugabsturz in Riem

April 1958
Das „Generalkonsulat der USA“ bezieht seinen Neubau

10. Mai 1958
Aus „The Quarrymen“ werden „The Beatles“

Juni 1958
Dr. Hermann Schülein kommt mit den „Rheingold-Girls“ zur 800-Jahr-Feier

18. Juni 1958
Hannes König eröffnet die Karl-Valentingedächtnisausstellung

30. Juni 1958
Fred Sommer vom Cowboy Club München stirbt um Alter von 70 Jahren

29. August 1958
Michael Joseph Jackson wird in Gary im US-Staat Indiana geboren

20. September 1958
Es wird kaum noch Märzenbier auf der Wiesn ausgeschenkt

Wiesnwirt Richard Süßmeier wird Letzter beim Einzug der Wiesnwirte

Die Armbrustschützengilde richtet die Deutschen Meisterschaften aus

Philippine wird Wiesnwirtin nach dem Tod ihres Ehemannes Karl

Oktober 1958
Hannes König präsentiert „Die Karl-Valentin-Ausstellung 2. Teil“

9. Oktober 1958
Papst Pius XII. stirbt in Castel Gandolfo

28. Oktober 1958
Angelo Giuseppe Roncalli wird als Papst Johannes XXIII. gewählt

23. November 1958
Es bleibt bei der „Dreierkoalition“ aus CSU, GB/BHE und FDP

21. Dezember 1958
Lion Feuchtwanger stirbt in Los Angeles


1984

1984
Wiederaufnahme des Verfahrens zum „Wiesn-Attenat“ verweigert

In der Gyslingstraße wird ein neuer „Kiosk“ gebaut

Die Madonna auf der „Mariensäule“ ist nun „ölvergoldet“

Die „Fachakademie für Sozialpädagogik“ zieht nach Obergiesing um

16. Januar 1984
Die bundesweit erste Regionalgruppe der „Aids-Hilfe“ gegründet

10. März 1984
Der U-Bahn-Streckenabschnitt zur Westendstraße wird eröffnet

18. April 1984
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ soll abgerissen werden

12. Juli 1984
Ein Unwetter hinterlässt eine Schneise der Verwüstung

22. September 1984
Forderung nach 73 Jahren endlich erfüllt

Das Weinzelt wird als völlig neues Zelt eröffnet

Im Hofbräuhaus-Festzelt kann nachgeschenkt werden

Um den 25. September 1984
Zwei kleine Männer rasen wie ungebremste Lokomotiven aufeinander

12. Oktober 1984
Der „Kreisjugendring“ startet einen Aufruf zum „Alkoholmissbrauch

November 1984
Der „AFN“ zieht in die Kaulbachstraße 45


1985

1985
München hat 1.266.100 Einwohner

Der „Daphne-Brunnen“ vom Orleansplatz muss dem U-Bahn-Bau weichen

Der „Erfolgs-Regisseur“ Joseph Vilsmeier kauft das sogenannte „Pesthaus“

Das „Tivoli-Kraftwerk“ wird in die „Denkmalschutzliste“ aufgenommen

Der - von den Studenten umgangssprachlich genannte - „Schweinchenbau“

Die Giebelskulpturen der „Propyläen“ werden durch Kopien ersetzt

Die Landeshauptstadt München fördert die „Münchner Aids-Hilfe“

Die Stadt München kauft die „Villa Stuck“

Das heutige „Seehaus am Kleinhesseloher See“ wird errichtet

25. Mai 1985
Friedrich Wetter wird zum Kardinal erhoben

17. Juli 1985
Abriss des Karl-Valentin-Geburtshauses abgelehnt

20. August 1985
Ein Antrag für eine „Würdige Gestaltung eines Denkmals für Kurt Eisner“

16. September 1985
Der Bezirksausschuss will kein Kurt-Eisner-Denkmal errichten

21. September 1985
Das „Tourismusamt“ legt die Schreibweise „Wiesn“ ohne Apostroph fest

Das „Container-Bier“ beginnt sich auf der „Wiesn“ durchzusetzen

Manfred Schauer übernimmt den „Schichtl“

Seit 22. September 1985
Am ersten Wiesnsonntag findet in der Bräurosl der Guy Sunday statt

6. Oktober 1985
5.454.200 Mass Wiesnbier werden an 7.140.000 Besucher ausgeschenkt

30. Oktober 1985
Für ein würdiges Eisner-Denkmal in der Kardinal-Faulhaber-Straße

8. November 1985
Georg Kronawitter enthüllt ein „würdiges Denkmal“

Nach dem 8. November 1985
Der alte Gedenkstein kommt auf den „Platz der Freiheit“ in Neuhausen

10. November 1985
Die „Philharmonie“ wird feierlich eröffnet

29. November 1985
Eine „Bürgerversammlung“ gegen die Errichtung eines „Eisner-Denkmals“

Dezember 1985
Die „Ewige Flamme“ soll nur noch an besonderen Gedenktagen brennen


1987

1987
Die Landeshauptstadt München kauft das Karl-Valentin-Geburtshaus

München hat 1.185.421 Einwohner

In der „DDR“ wird die Todesstrafe abgeschafft

Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Freisstaat Bayern“ renoviert

Die „Milchhof München GmbH“ wird liquidiert

Aids als „Symptom einer maroden Gesellschaft“ bezeichnet

25. Januar 1987
Ergebnis der Bundestagswahl 1987

26. Februar 1987
Peter Gauweilers Anti-Aids-Regelungen

Horst Seehofer will Aids-Kranke „konzentrieren“

12. März 1987
Der „Europäische Gerichtshof“ entscheidet für die „Importfreiheit“

6. April 1987
Die denkmalgeschützte „Mälzerei“ des „Hofbräukellers“ brennt ab

1. Mai 1987
Papst Johannes Paul II. spricht Edith Stein in Köln „selig“

3. Mai 1987
Papst Johannes Paul II. spricht Pater Rupert Mayer „selig“

19. Mai 1987
Bayern beschließt einen Anti-Aids-Maßnahmenkatalog

8. September 1987
Der Behrpark wird den Bürgern zugänglich gemacht

19. September 1987
Es darf nur Münchner Bier ausgeschenkt werden

Stephanie Spendler beginnt auf der Wiesn zu arbeiten

1. Oktober 1987
Die Landeshauptstadt München kauft das „Karl-Valentin-Geburtshaus“

Ab November 1987
Günter Tremmel baut am Auer Mühlbach ein Kleinkraftwerk

2. November 1987
George Harrison: „Cloud nine“

16. Dezember 1987
Erich Riedl will Aids-Kranke „absondern“


1991

1991
Ein „Bugatti Royale Typ 41“ für über 10 Millionen US-Dollar versteigert

Seit dem Jahr 1991
Die „Heldenputti“ werden durch Abgüsse ersetzt

Ab 1991
Joseph Vilsmeier lässt das sogenannte „Pesthaus“ renovieren

1991
Direktor Ferdinand Schmid geht in den Ruhestand

Richard Süßmeiers „Forsthaus Wörnbrunn“ brennt ab

Der „Sitz des Templer-Ordens“ ist in Jerusalem

Umbenennung in „Münchner Konferenz für Sicherheitspolitik (MSK)“

Die Abräumarbeiten für das „Technische Rathauses“ beginnen

Wiggerl und Christa Hagn eröffnen den Unionsbräu

6. Mai 1991
Der Bayerische Rundfunk startet sein Programm B5 aktuell

21. September 1991
Die Mass „Wiesn-Bier“ kostet stattliche 8,55 DMark

4. Oktober 1991
Die Rocky Horror Pictures Show im Guiness-Buch der Rekorde

24. November 1991
Freddy Mercury, Leadsänger von „The Queen“, stirbt in Kensington an Aids

20. Dezember 1991
Der „Jugendstil-Verein“ wird aufgelöst


1992

Ab 1992
Der „Bundesfinanzhof“ bekommt einen Erweiterungsbau

??? 1992
In Berg am Laim werden „Bio- und Papiertonnen“ aufgestellt.

Dieter Hildebrandt erhält die Medaille „München leuchtet“ in Gold

Der „Kögelmühlbach“ wird wiederbelebt

1992
Der Außenanstrich der Bogenhausener „Georgskirche“ wird Grau

1. Januar 1992
Das „Museum Villa Stuck“ wird wiedereröffnet

23. Januar 1992
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ soll verkauft werden

14. Februar 1992
Der „AFN“ stellt seinen Betrieb in der Kaulbachstraße 45 ein

1. März 1992
Instandsetzungs- und Erweiterungsplanungen für die „Villa Stuck“

4. März 1992
SPD-Landesvorsitzende Renate Schmidt als Krampfhenne verunglimpft

2. April 1992
Sanierung des „Karl-Valentin-Geburtshauses“ nicht finanzierbar

18. April 1992
Verkaufsinserat für das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ in der SZ abgedruckt

24. April 1992
Bayern hat die meisten „Hexengläubigen“

11. Juni 1992
Antrag zu den zur Sanierung anstehenden Herbergshäuser

13. Juli 1992
George-Harrison-LP: Live in Japan

1. September 1992
Der neue „1. Stadtbezirk - Altstadt-Lehel“

1. Oktober 1992
Das „Valentin-Geburtshaus“ soll an Rudolph Moshammer verkauft werden

8. Oktober 1992
Willy Brandt stirbt in Unkel

23. Oktober 1992
Bezirksausschuss lehnt Verkauf des „Karl-Valentin-Geburtshauses“ ab

6. Dezember 1992
Lichterkette gegen Ausländerhass


1993

1993
Der „Turmschreiber-Verlag“ wird gegründet

Die Stadt überlässt dem „DAV“ das Anwesen für weitere 80 Jahre

Die „Deutsche Eiche“ soll „entkernt“ und gewinnbringend genutzt werden

„Senator“ Gratzl ist Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 17/19

Ein Wettbewerb für das Technische Rathaus

Das „Motorama“ an der Rosenheimer Straße wird eröffnet

Umzug der „Bayerischen Staatskanzlei“ an den „Hofgarten“.

Nach Auszug der „Staatskanzlei“ kann die „Schack-Galerie“ Räume nutzen

1. Februar 1993
Hinweis auf ein fünf Jahre leerstehendes Anwesen

22. Februar 1993
Beibehaltung des Straßennamens der „Von-Trotha-Straße“ beschlossen

5. April 1993
Die „Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung“ legt ihr Gutachten vor

27. April 1993
Schwierigkeiten mit dem „Karl-Valentin-Geburtshaus“ werden dargelegt

27. Mai 1993
Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

Um den 30. Mai 1993
Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

31. Mai 1993
Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

1. Juni 1993
Über die Ausziehtechniken im Blauen Engel

7. Juni 1993
Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

30. Juni 1993
Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

1. Juli 1993
Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

13. August 1993
Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des „Karl-Valentin-Geburtshauses“

18. September 1993
In der „Fischer-Vroni“ wird der „Prosecco-Montag“ abgehalten

Oberbürgermeister Christian Ude zapft erstmals beim „Wiesn-Anstich“ an

Um November 1993
Sechs verschollen geglaubte Fresken wieder entdeckt

8. November 1993
Der CSU-Vorsitzende Theo Waigel drückt sich beim „Festakt“

16. November 1993
„... Bayern einen Winter lang vor dem totalen Chaos bewahrt“

20. November 1993
Die U 2 fährt nun bis zur Dülferstraße


1994

1994
Der Gebissersatz Marke Seehofer erhält den Blödsinnstaler

Die Fassade der „Residenzpost“ am Max-Joseph-Platz wird renoviert

Pater Anselm Bilgri bietet Sepp Krätz den „Andechser am Dom“ an

21. Juli 1994
Der Stadtrat beschließt den Verkauf des Karl-Valentin-Geburtshauses

August 1994
Das Wiesnwirte-Ehepaar Weinfurtner verkauft das „Hippodrom“

Ab dem 12. August 1994
Das Woodstock-Erinnerungsfestival

September 1994
Evi Brandl bietet Sepp Krätz das „Hippodrom“ an

Siegfried Able betreibt einen „Verzehr-Stand“ auf der „Wiesn“

1. September 1994
Die Isar-Amper-Werke werden von der Bayernwerk AG übernommen

7. September 1994
Der Vertragsentwurf geht an den Modeschöpfer Rudolph Moshammer

30. September 1994
Bürgerversammlung fordert Räume für die Freunde der Vorstadt Au

16. Oktober 1994
Ergebnis der Bundestagswahl 1994

1. Dezember 1994
Moshammer mit der Unterbringung der „Freunde der Au“ einverstanden


1995

1995
Ein zusätzlicher Kinoraum wird in den „Museum-Lichtspielen“ eingerichtet

Durch die „Mülltrennung“ hat sich die „Müllmenge“ Münchens fast halbiert

Margot und Günter Steinberg übernehmen den „Hofbräukeller“

Frauen dürfen erstmals als „Feuerwehrleute“ tätig werden

Um 1995
Das „Postamt 1“ wird Eigentum der „Deutschen Telekom AG“

1995
Ein Mahnmal speziell für die Opfer der Sinti und Roma

Das „Badehaus“ der „Deutschen Eiche“ kann eröffnet werden

Süßmeier verkauft das „Forsthaus Wörnbrunn“ an Josef Schörghuber

Im Bauhof werden „Trümmer“ des „Siegestores“ entdeckt

Ab 1995
Nachrüstungsarbeiten am Sylvensteinspeicher beginnen

24. Januar 1995
Rudolph Moshammer verliert seinen Investor

Um März 1995
Sepp Krätz kauft das „Hippodrom-Festzelt“

Mai 1995
Die „Spatenbrauerei“ beliefert Gaststätten mit Pferdefuhrwerken

5. Mai 1995
„Löwenbräu“ will sich am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ beteiligen

12. Mai 1995
Die erste bayerische Biergarten-Revolution

September 1995
Sepp Krätz übernimmt das „Hippodrom“ auf dem Oktoberfest

Um den 10. September 1995
Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt reicht ein Angebot ein

23. September 1995
Kardinal Wetter heizt die Stimmung gegen das Intoleranzedikt an

3. Oktober 1995
80 Ochsen drehen sich am Spieß der „Ochsenbraterei“

13. Oktober 1995
Zusätzliche Probleme tauchen auf

28. Oktober 1995
U-Bahn-Erweiterungsstrecke nach Garching-Hochbrück

21. November 1995
„The Beatles Anthology“ Teil 1 erscheint

Dezember 1995
Das „Siegestor“ wird bis März 1999 generalsaniert


1996

vor 1996
Im „Valentin-Haus“ soll „Münchens längste Theke“ entstehen

Winter 1996
Der Umbau der E.ON-Verwaltung an der Brienner Straße beginnt

1996
Die Sanierung der „Parkanlage am Tassiloplatz“ ist abgeschlossen

Die Renovierungsarbeiten am Haus an der Lilienstraße 1 sind abgeschlossen

Die Zahl der „Falkner“ in Deutschland liegt bei etwa 2.000

Edith Haberland stirbt - Die „Augustiner-Brauerei“ wird eine Stiftung

Alle Hotelzimmer der „Deutschen Eiche“ werden aufwändig renoviert

Richard Süßmeier zieht sich als aktiver Wirt zurück

Das „Internationale Generalsekretariat“ des „Templer-Ritterordens“ in Köln

Seit 1996
Das „Zentral-Landwirtschaftsfest“ findet im 4-Jahres-Turnus statt

1. Januar 1996
Adressenänderung der „Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr“

27. Januar 1996
Der Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

1. Februar 1996
Rudolph Moshammer zieht sich vom Projekt „Valentin-Geburtshaus“ zurück

4. März 1996
The Beatles Anthology Teil 2 erscheint

1. April 1996
Münchens Städtepartnerschaft mit Harare

Um den 5. Juli 1996
Spitzengespräch beim Oberbürgermeister Christian Ude

August 1996
Bürgermeister Hep Monatzeder enthüllt eine Gedenktafel

Um den 1. September 1996
Die Verkaufsverhandlungen sind kurz vorm scheitern

18. September 1996
Klaus Schmidt kauft das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ um 888.888,88 DM

28. Oktober 1996
„The Beatles Anthology“ Teil 3 erscheint

1. November 1996
Die Ladenöffnungszeiten werden erneut gelockert


1997

1997
München hat 1.216.500 Einwohner

Die letzten Asservate des „Wiesn-Attentats“ vernichtet

Alfons Scharf erhält auch die „Bayerische Denkmalschutzmedaille“

Das „Kraftwerk Süd“ wird aus wirtschaftlichen Gründen abgestellt

Das „Badehaus“ der „Deutschen Eiche“ wird erweiter

Der Dachreiterturm auf der „Heilig-Kreuz-Kirche“ wird neu hochgezogen

17. Januar 1997
Antrag auf Sanierung des „Karl-Valentin-Geburtshauses“

24. Februar 1997
In der „Rathaus-Galerie“ wird die „Wehrmachtsausstellung“ eröffnet

Um April 1997
Der „Bordeauxplatz“ wird grundsaniert

21. April 1997
Die Fundamentierungsarbeiten am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ beginnen

19. Juni 1997
Baugenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

1. Juli 1997
Die Bauarbeiten am Karl-Valentin-Geburtshaus beginnen

Oktober 1997
Das Berliner „Kulturkaufhaus Dussmann“ umgeht das „Ladenschlussgesetz“

9. November 1997
Eröffnung der U-Bahn zum Mangfallplatz

9. Dezember 1997
„Richtfest“ am „Technischen Rathaus“ an der Friedensstraße


1998

1998
Das „Abfallkonzept“ räumt der „Verwertung wertvoller Stoffe“ Vorrang ein

Die „Schaustellerstraße“ auf der „Theresienwiese“ wird saniert

Das Restaurant der „Deutschen Eiche“ erhält ein neues Aussehen

„Laptop und Lederhose

Die Anwesen Richard-Wagner-Straße 17/19 werden Eigentumswohnungen

Das „Marianum“ ist eine Behinderteneinrichtung der „Caritas“

Beginn der Renovierungs- und Umbauarbeiten an der „Villa Stuck“

24. Januar 1998
Fußweg nach Walter Klingenbeck benannt

Februar 1998
Am „Schlosshotel Grünwald“ wird eine Valentin-Gedenktafel angebracht

20. Februar 1998
Im „Freistaat Bayern“ wird die „Todesstrafe“ offiziell abgeschafft

24. Februar 1998
Zufällig den Grundstein des „Maximilianeums“ entdeckt

1. Mai 1998
Aufstellung des ersten Berg am Laimer „Maibaumes“

4. Mai 1998
Der„Kranzgeldparagraph“ wird gestrichen.

23. Mai 1998
Eröffnung der U-Bahn zum Waldfriedhof

Juli 1998
Das „Klenze-Denkmal“ wird mit Spenden der „Deutschen Eiche“ aufgestellt

19. September 1998
Die „Fischer-Vroni“ zieht an ihren neuen Standort um

23. September 1998
Der Bordeauxplatz wird wieder der Öffentlichkeit übergeben

27. September 1998
Ergebnis der Bundestagswahl 1998

8. November 1998
Oberbürgermeister Ude enthüllt die Gedenktafel an die „Reichskristallnacht“

Um den 15. Dezember 1998
Die Bauarbeiten am „Karl-Valentin-Geburtshaus“ sind fertig gestellt


1999

1999
Aus den „Isar-Amper-Werken AG“ wird die „VIAG“

Umbenennung des „Valentin-Musäums“ in „Valentin-Karlstadt-Musäum“

Das „Amt für Abfallwirtschaft“ zieht zum Georg-Brauchle-Ring um

Die „Totengräber vom Ostfriedhof“ erlangen Kultstatus

Das Hotel „Deutsche Eiche“ erhält „3 Sterne“

Horst Teltschik wird Vorsitzender der „Sicherheitskonferenz“

Forderung für ein Denkmal für die „Wiederaufbau-Generation“

Um den 10. Februar 1999
Amtliche Abnahme der Baumaßnahme „Karl-Valentin-Geburtshaus“

Mai 1999
Beim „Pfingsthochwasser“ führt die Isar 750 Kubikmeter Wasser/sek.

29. Mai 1999
Die U-Bahnfährt bis zum Bahnhof Messestadt Ost

2. Juni 1999
Die Gartenanlagen im Valentin-Geburtshaus sind abgeschlossen

11. Juni 1999
Die Sanierungsarbeiten am Siegestor sind abgeschlossen

Juli 1999
Mit einem Trick die Verkaufsräume am Samstag und am Sonntag geöffnet

Das „3-Tonnen-System“ wird flächendeckend eingeführt

11. August 1999
München erlebt eine totale Sonnenfinsternis

20. August 1999
Ein Felsstück von der „Zugspitze“ im „Alpinen Museum“

18. September 1999
Das „Oktoberfest“ ist weltweit 91 Prozent der Befragten bekannt

Die Familie Kuffler kauft das „Nymphenburg-Sekt-Zelt ‚Zum Weinwirt‘“

Stephanie Spendler ist offiziell Wiesnwirtin

Die „Hühner- und Entenbraterei Ammer“ stellt auf „Biohendl“ um.

Um Oktober 1999
Der Umbau des Bürohauses der „Isar-Amper-Werke AG“ ist fertiggestellt

10. November 1999
Eine Auszeichnung für die „Valentin-Stadthäuser“