Fakten - Jüdischer Friedhof

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1815

1815
Das Verständnis für die Belange des Militärs sinkt deutlich

Ketzerei, Zauberei und Hexerei“ sind nicht mehr strafbare Tatbestände

Der „Große Wasserfall“ wird von Menschenhand erschaffen

3. Januar 1815
Österreich, England und Frankreich schließen ein Bündnis gegen Preußen

25. Januar 1815
39 jüdische Männer gründen die Israelitische Kultusgemeinde

9. März 1815
„Kronprinz“ Ludwigs I. liberale Verfassungsvorstellungen

April 1815
Der Vulkan Tambora in Indonesien bricht aus

10. April 1815
Ein Vulkanausbruch in Indonesien bewirkt in Baiern eine Missernte

Ab Juni 1815
Die Zeit des Biedermeier

1. Juni 1815
Otto, der spätere König von Griechenland, wird geboren

8. Juni 1815
Auf dem Wiener Kongress wird der Deutsche Bund gegründet

9. Juni 1815
Der Wiener Kongress endet mit der Wiener Schlussakte

28. Juni 1815
Andreas und Anna Schlutt sind Inhaber des Bachl­bräu-Anwesens im Tal

Um August 1815
Eine nur geringe Getreideernte

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

23. September 1815
Ein Haberfeldtreiben in Elbach

Oktober 1815
Wieder ein „Oktoberfest“ mit den gewohnten Attraktionen

20. November 1815
Die Grenzen Frankreichs auf den Stand von 1789 festgesetzt


1816

1816
Simon und Julie von Eichthal konvertieren zum katholischen Glauben

Joseph Anton von Maffei leitet die väterliche Tabakfabrik im Lehel

Zehn Jahre Aufenthalt zum Erwerb des Heimatrechts

Die „Konkordats-Verhandlungen“ werden wieder aufgenommen

Der entstehende „Königsplatz“ soll der „Platz der Könige“ werden

24. März 1816
Die erste Bestattung auf dem „jüdischen Friedhof“

1. April 1816
Johann Georg Soldner erhält die „provisorische Sternwarte“

14. April 1816
Im „Münchner Vertrag“ erhält Baiern die linksrheinische Pfalz

18. April 1816
Baupläne zum Neubau einer „Sternwarte in Bogenhausen“

23. April 1816
Der Grundstein für die Glyptothek wird gelegt

4. Juni 1816
Die Pläne zum Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen sind genehmigt

Um August 1816
Einer weiteren Missernte folgt eine Hungersnot

11. August 1816
Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen

Um September 1816
Statt Brot isst man Flechten und Moos

Oktober 1816
Eine „Gesellschaft für die Oktoberfeste“ wird neu gegründet

Erstmals ziehen die „Schützen“ auf die „Theresien-Wiese“

Die „Oktoberfest-Gesellschaft“ richtet einen „Glückshafen“ ein

17. November 1816
Das Armenwesen wird grundsätzlich reformiert

28. November 1816
Bettelpolizeiliche Bestimmungen werden erlassen

Eine Verordnung über Zwangsarbeitshäuser

7. Dezember 1816
Der päpstliche Konkordatsentwurf wird für unannehmbar erklärt


1938

1938
Der „Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV“ wird umbenannt

Um 1938
3-Minuten-Werbefilme „Selbst Valentin macht mit“ und „Nur nicht drängeln“

Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

Die Südhälfte der „Theresienwiese“ wird als „Pferderennplatz“ ausgebaut

Die „Akademie für angewandte Kunst“

Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

Die „Winterhalter-Villa“ an der Birkenleiten 35 gehört der Stadt

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Josephine Pongratz-Steiner

Das „Schyrenbad“ wird zum „Familienbad“ umgestaltet

Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

Die Zahl der sogenannten „Rassejuden“ liegt in München bei etwa 6.350

Das „Bezirksamt am Lilienberg“ wird in „Landratsamt“ umbenannt

Arisierung der Villa des Bankdirektoren-Ehepaares Aufhäuser

Neben der „Bäcker-Kunstmühle“ wird ein Getreide-Silo errichtet

Der „Cowboy Club München Süd“ dreht seinen Film „Pecos Kid“

Mit „Architekt Sachlich“ kritisiert Karl Valentin die NS-Monumentalarchitektur

Um 1938
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die Firma „Transhand Transport- und Handels AG, vormals Falk & Fey“

Januar 1938
Der „Lebensborn e.V.“ bezieht die ehemalige „Thomas-Mann-Villa“

5. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird erneut verhaftet

15. Januar 1938
Pater Rupert Mayer im Gefängnis Stadelheim inhaftiert

17. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird ins Gefängnis in Landsberg eingeliefert

22. Januar 1938
Sonderbaubehörde Ausbau der Hauptstadt der Bewegung

Nach dem 22. Januar 1938
Vertrauliche Verhandlungen über den Abbruch der Matthäuskirche

14. Februar 1938
Hitlers Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“

15. Februar 1938
General Eugen Ritter von Schobert kommandiert den Wehrkreis VII

März 1938
Kein Jude darf im Aufsichtsrat tätig sein

10. März 1938
Towia Axelrod wird hingerichtet

22. März 1938
Willi Budrich wird in der UdSSR hingerichtet

1. April 1938
Großhadern und Kleinhadern werden eingemeindet

4. April 1938
Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ liegt der Zensur vor

28. April 1938
Die geplanten Bauten auf der Theresienwiese werden weggelassen

Mai 1938
Verhandlungen zwischen „Cenovis“ und der „Maggi Gesellschaft mbH“ Berlin

1. Mai 1938
Uraufführung der Valentin-Karlstadt-Groteske „Der Umzug“

5. Mai 1938
Pater Rupert Mayer wird vorzeitig entlassen

9. Juni 1938
Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

10. Juni 1938
Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

Die Cenovis-Werke geraten unter Druck

11. Juni 1938
Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

12. Juni 1938
Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

13. Juni 1938
Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

14. Juni 1938
Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

21. Juni 1938
Anteile der Cenovis-Werke gehen an die Maggi GmbH Berlin

26. Juni 1938
Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

27. Juni 1938
Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

28. Juni 1938
Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

3. Juli 1938
Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

6. Juli 1938
Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

13. Juli 1938
Die Cenovis ist in rein arischem Besitz

30. Juli 1938
Die dritte Nacht der Amazonen findet statt

17. August 1938
Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen

18. August 1938
Vertreibung der Juden aus arischen Wohnhäusern

28. August 1938
Jenny Zeckendorf stirbt

9. September 1938
Der Haidhauser Brauereigründer Joseph Schülein stirbt

17. September 1938
Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

Oktober 1938
Die „Reichsfluchtsteuer“ für die Familie Haas wird auf 125.000 RM festgesetzt

5. Oktober 1938
Die Ausweise der Juden müssen mit einem roten „J“ versehen werden

27. Oktober 1938
Das Deutsche Reich lässt 17.000 Juden verhaften

31. Oktober 1938
Der Valentin-Film „Der Antennendraht/Im Senderaum“ und die Zensur

November 1938
Ein Bauplatz für den Neubau der evangelischen „Matthäuskirche“

7. November 1938
Herschel Grynspan verletzt in Paris Ernst vom Rath schwer

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die Reichskristallnacht nimmt ihren Anfang

Propagandaminister Goebbels hält eine antisemitische Hassrede

Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

Die Ohel-Jakob-Synagoge geht in Flammen auf

10. November 1938
Propagandaminister Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine Sühneverordnung für Juden

15. November 1938
Karl Valentin und die Nacht der Amazonen

18. November 1938
Die Israelitische Kultusgemeinde muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus arischen Wohnhäusern

23. November 1938
Die kommunale Selbstständigkeit der Feuerwehren endet

28. November 1938
Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen

Dezember 1938
Die letzte Gastspielreise von Valentin/Karlstadt nach Berlin

Das Anwesen Cuvilliésstraße 22 wird arisiert

20. Dezember 1938
Dr. med. Alfred Haas flüchtet nach London