Fakten - Hexerei

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1425

1425
Beseitigung dieser „Stätte der Unzucht“ gefordert und abgelehnt

Um 1425
„Hexerei“ als eines der verabscheuungswürdigsten Verbrechen


1563

1563
Der „Teufelspakt“ gilt als Wesensmerkmal des „Hexerei-Delikts“

Die Herzöge halten strenge Aufsicht über die „Konkubinen“ der Geistlichen

Der Jesuiten Petrus Canisius predigt die „Hexenverfolgungen“

Philipp Apians „Baiernkarte“ ist fertiggestellt

Georg Schobinger kauft den „Platner-Hammer“ und das „Haßlang-Schloss“

Melchior Bocksberger malt das herzogliche „Lusthaus“ aus

Die Herzöge führen strenge Aufsicht über die „Konkubinen“ der Geistlichen

12. April 1563
Der „Alte Südliche Friedhof“ wird als „Pestfriedhof“ eingeweiht

16. Juli 1563
Maximilian II. wird zum König von Ungarn und Kroatien gekrönt

19. Oktober 1563
In Rom wird die Marianische Kongregation gegründet


1567

1567
Die „Württembergische Landesordnung“ und das neue „Hexerei-Delikt“

Georg Schobinger lässt „Wageck“ zu einem „Edelsitz“ erheben

Der Haidhauser Dorfteich ist halt nur eine Lacke

6. August 1567
Am Haßlang-Schlösschen wird ein Triebwerk eingehängt

22. November 1567
Herzog Albrecht V. schränkt den Weißbierausschank stark ein


1572

1572
Heinrich Schobinger kommt in den Besitz des „Zaichingerhofes“

Der „Teufelspakt“ zieht die „Todesstrafe“ nach sich

Eine neue „Bettelordnung“ wird veröffentlicht

Isarinseln sind noch nicht erkennbar


1578

1578
Die Klagen über die Teuerung des Weines verstummen nicht mehr

Herzog Albrecht V. gründet die „Salvator-Stiftung“

Die ursprüngliche Bezeichnung für „Hexe“ ist in München „Unholdin“

Der Rat der Stadt soll die „Pfaffenhuren“ (Konkubinen) aus der Stadt treiben

11. März 1578
Margarete Schiller wird als erste Hexe in München verbrannt

9. Juli 1578
Ferdinand II. wird in Graz geboren


1581

1581
Erste Hexenverfolgungen in der „Grafschaft Werdenfels“

Der Turm der „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird erneuert

Ab dem Jahr 1581
Eine Änderung in der Schreibweise „Lehen“ tritt ein

1581
Wegen „Nachlässigkeit im Kampf gegen die Konkubinen“ bestraft

Ernst von Baiern wird auch noch das Bistum Lüttich übertragen

Herzog Wilhelm V. verspricht den „Jesuiten“ ein „Kollegium mit einer Kirche“


1582

1582
Georg Hainmiller kauft den „Zengerbräu“ und „Kempterbräu“

Im „Kurpfälzischen Landrecht“ steht für den „Teufelspakt“ die „Todesstrafe“

Der „Augsburger Schied“ vom 14. Juni 1158 wird erstmals veröffentlicht

Ein „bairisch-spanisches Heer“ marschiert in Köln ein

12. Februar 1582
Papst Gregor XIII. ordnet eine grundlegende „Kalenderreform“ an

4. Oktober 1582
Umstellung des Kalenders bei den Katholiken


1588

1588
Im „Badischen Landrecht“ gilt für den „Teufelspakt“ die „Todesstrafe“

10. Januar 1588
Herzog Wilhelm V. muss dem Landtag Schulden bekannt geben

Dezember 1588
Die Kapläne müssen im Stadtbordell übernachten


1589

1589
Die Münchner Brauersgattin „Kalteneckerin“ wird der „Hexerei“ bezichtigt

Peter Binsfeld und sein Buch „Von Bekanntnuss der Zauberer und Hexen“

In Schwabmünchen beginnen die „Hexenverfolgungen“

Auch Ingolstadt wird vom „Hexenwahn“ ergriffen

21. Januar 1589
Ein herzogliches Mandat erwähnt erstmal die Bäckerschelle

Um März 1589
Maximilian I. ist bei „Folterungen von Hexen“ anwesend

Juli 1589
Hexen-Verfolgung nach Hagelschäden und Ernteausfälle in Schongau

24. Juli 1589
Alle bösen Leute und Unholden sollen umgehend verhaftet werden

Ab August 1589
Der „Schongauer Hexenprozess“ beginnt

1. September 1589
Sich katholisch erklären oder das Land verlassen

27. September 1589
Das Hofbräuhaus wird gegründet

28. September 1589
Hexenverfolgungen in der Grafschaft Werdenfels

14. Oktober 1589
Kostenvoranschlag für den Bau des Hofbräuhauses

30. Oktober 1589
Anwendung der Folter bei den Werdenfelder Hexen

15. November 1589
Philipp Apian stirbt in Tübingen


1590

1590
Herzog Wilhelm V. lässt in der „Herzog-Max-Burg“ Wein anpflanzen

Ab 1590
In Oberstdorf werden noch einmal 68 Frauen als „Hexen“ verbrannt

Um 1590
Im „Pfleggericht Rettenberg“ werden 25 „Hexen“ ermordet

1590
Erste Gegenmaßnahmen zur Besiedelung der Au

Um 1590
Ehefrauen Münchner Bierbrauer werden der Hexerei verdächtigt

10. März 1590
Die Einstellung gegenüber den „Hexenverfolgungen“ ändert sich

2. April 1590
Gesetzgebung gegen das Hexenverbrechen

6. April 1590
Die Hexen-Gutachten des „Hofrats“ und der „Universität Ingolstadt“

Mai 1590
Der „Hofrat“ erlässt die „Gemeine General Instruction“

10. Mai 1590
Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein

14. Mai 1590
Der Student Maximilian I. berichtet völlig unberührt von den Folterungen

Um Juni 1590
In München findet ein erster „Hexenprozess“ statt

2. Juli 1590
Der von Herzog Wilhelm V. ausgehende Hexenprozess ist zu Ende

Um den 14. August 1590
Der venezianische Goldmacher Marco Bragadino in Landshut

3. September 1590
Marco Bragadino berichtet nach Padua

4. September 1590
Der Goldmacher Marco Bragadino reist nach Augsburg

10. September 1590
Marco Bragadino lässt seine Familia aus Padua nachkommen

19. September 1590
Marco Bragadinos Familia erreicht Landshut

24. September 1590
Instruktion über die Behandlung von Unholden

Um den 28. September 1590
Marco Bragadino trifft wieder in Landshut ein

Oktober 1590
Den „Hexenmalen“ kommt keine Beweiskraft mehr zu

16. Oktober 1590
Der unerwartete Tod der Herzogin Anna

18. Oktober 1590
Der Alchemist Marco Bragadino trifft in München ein


1600

1600
München hat 18.000 Einwohner

München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die Hofräte der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur Tortur geschleppt

24. Oktober 1600
Ein Selbstmordversuch der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den Karmeliter-Orden auf

26. November 1600
Die Scheiterhaufen lodern auf dem Münchner Galgenberg erneut


1608

1608
Die „schwarze Christlin“ kommt mit etlichen „Ansegenweibern“ in Haft

In Haidhausen wird der sogenannte „Johannesdreißiger“ gefeiert

April 1608
Auf dem „Regensburger Reichstag“ kommt es zum Eklat

12. April 1608
Dr. Wagnereckh präsentiert sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Mai 1608
Der „Beyerin von Winden“ wird der „Hexen“-Prozess gemacht

14. Mai 1608
Die protestantischen Stände gründen die Union

26. Mai 1608
„Schadenszauber und Hexerei“ auch in Donauwörth

13. Juli 1608
Ferdinand III., der spätere Kaiser, wird in Graz geboren


1609

1609
Herzog Maximilian I. will eine Verbesserung der Stadtbefestigung

März 1609
Der „Donauwörther Hexenprozess“ greift auf Wemding über

3. Juni 1609
Der Kaiser überlässt dem baierischen Herzog die Reichsstadt Donauwörth

9. Juli 1609
Kaiser Rudolf II. stellt den Majestätsbrief aus

10. Juli 1609
In München gründen katholische Fürsten die Liga

30. Juli 1609
Die drei geistlichen Kurfürsten treten der katholischen Liga bei


1611

1611
Vom Weinanbau in der „Herzog-Max-Burg“

„Landgebot gegen Aberglauben, Zauberei, Hexerei und Teufelskünste“

Das „Weiße Brauhaus“ in München erwirtschaftet alleine 10.438 Gulden

Ein Befehl zur „Ausweisung der Priesterkonkubinen“

24. Januar 1611
Dr. Cosmas Vagh legt dem „Hofrat“ sein „Hexen-Mandat“ vor

Februar 1611
Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ geht in Druck

12. Februar 1611
Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ liegt gedruckt vor

28. März 1611
Der Geheime Rat will das Hexen-Mandat nicht veröffentlichen

23. Mai 1611
Die Böhmischen Stände krönen Matthias zum Böhmischen König

Um Juli 1611
Der „Hexenrichter“ Dr. Gottfried Sattler muss in den „Falkenturm“


1612

1612
Der aus Einbeck stammende „Bierbrauer“ Elias Pichler kommt nach München

Die verfolgungskritischen „Politiker“ kriegen die Mehrheit

Ab 1612
In den fränkischen „Hochstiften“ weitere „Hexenverfolgungen“

1612
Neun landesherrliche „Weißbier-Brauhäuser“ im Herzogtum

Der „Landtag“ beschäftigt sich mit dem herzoglichen „Weißbier-Brauwesen“

Die „Konkubine“ Barbara Ferchthin muss am Pranger stehen

Anno 1612
Ein eigenständiges „Gericht ob der Au negst München“ wird eingerichtet

19. Januar 1612
Der Ausbau der Münchner Stadtbefestigung wird abgelehnt

20. Januar 1612
Kaiser Rudolf II. stirbt in Prag

21. Januar 1612
Eine „Strafarbeit“ für die voreiligen Juristen

17. Februar 1612
Kölns Kurfürst und Erzbischof Ernst stirbt bei der Jagd

März 1612
Das baierische „Aberglaubens- und Hexenmandat“ wird veröffentlicht

21. Juli 1612
Das Aberglaubens- und Hexenmandat zeigt keine große Wirkung

6. Dezember 1612
Herzog Wilhelm V. schenkt Neudeck seinem Kammerdiener


1614

1614
Die Gebrüder Bettaga wollen in München eine Seidenhandlung eröffnen

Pfalz-Neuburg tritt aus der protestantischen „Union“ aus

Der zwölfjährige Onophrius Mießl kommt in den Verdacht der „Hexerei“

Der „Hofgarten“ wird angelegt und der „Zentrale Pavillon“ erstellt

1. März 1614
Ein weiteres herzogliches „Bettelmandat“

25. April 1614
Alle fremden Bettler müssen München verlassen

Um den 1. Mai 1614
Elias Pichler kredenzt erstmals das von ihm gebraute „Bockbier“

20. Juni 1614
Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

4. November 1614
Maria Pettenbeck stirbt

21. November 1614
Ungeratene Kinder werden in den Turm gesperrt


1626

1626
Maria Jacobäa Freifrau von Lerchenfeld lässt eine „Loretokapelle“ errichten

Ab 1626
Die „Hexenverfolgungen“ in Bistum Würzburg werden ausgeweitet

1626
Erste Stimmen der „Jesuiten“ gegen die „Verfolgung der Hexen“

7. Februar 1626
Der Alt-Herzog Wilhelm V. stirbt in München

Um den 12. Mai 1626
In Oberösterreich bricht ein Bauernkrieg los

16. Mai 1626
Der Stiftungsbrief für die Pfarrei Neudeck wird unterzeichnet

21. Mai 1626
Eine missglückte katholische Strafexpedition im Mühlkreis

24. Juni 1626
Linz wird von den aufständischen Bauern belagert

26. Juni 1626
Kurfürst Maximilian I. erlässt eine Kleiderordnung

10. September 1626
Ein Waffenstillstand mit den aufständischen Bauern

17. Oktober 1626
Kurfürst Maximilian I. ruft Wallenstein zu Hilfe in Oberösterreich

20. Oktober 1626
Jakob Balde erhält in der Loretokapelle seine niederen Weihen

26. Oktober 1626
Agostino Barelli wird in Bologna geboren

November 1626
Eine baierische Elite-Armee besiegt die aufständischen Oberösterreicher

Um den 25. November 1626
Die aufständischen Bauern werden in vier blutigen Schlachten geschlagen


1627

1627
Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Jütland

1. März 1627
Ursula Bonschab wird der „Hexerei“ beschuldigt

8. Mai 1627
Ursula Bonschab wird „von Rechts wegen“ als Hexe verbrannt

20. August 1627
Die Paulanermönche werden in die Au geholt

Oktober 1627
Die „Pest“ verbreitet sich in ganz Baiern

17. November 1627
Zwölf Paulaner-Mönche treffen in der Au ein

27. November 1627
Ferdinand III. wird zum König von Böhmen gekrönt


1628

1628
„Bücherverbrennung“ in der rekatholisierten Oberpfalz

Die „kaiserlich-katholischen Truppen“ besetzen Mecklenburg und Pommern

Kurfürst Ferdinand von Köln verstärkt die Hexenverfolgung

Ab 1628
Im „Fürstentum Pfalz-Neuburg“ sterben über 100 „Hexen“

1628
Die „Marianische Kongregation Maria, Königin der Engel“

22. Februar 1628
Kurfürst Maximilan I. gibt seinem oberösterreichischen Pfandbesitz zurück

Die baierische Kurwürde wird erblich

4. März 1628
Die Kurwürde Baierns wird erblich

Maximilian I. erhält die erbliche Kurwürde offiziell

27. April 1628
Kurfürst Maximilian I. macht die Oberpfälzer wieder katholisch

5. Mai 1628
Oberösterreich geht von Baiern wieder an den Kaiser

3. Juni 1628
Die Carl-Borromäus-Kirche wird die Pfarrkirche der Au

6. August 1628
Die Feuermadonna der Marianischen Männerkongregation

28. September 1628
Das erste Opfer der Pest


1629

1629
König Gustav II. Adolf lässt sich einen dreijährigen Krieg finanzieren

Kardinal Richelieu bietet Baiern ein „Defensivbündnis“ an

Barbara Perhofer aus Aubing muss sich auf den „Pranger“ stellen

Das Mariengnadenbild wird den Paulaner-Mönchen übergeben

Ab 1629
Wemding ist erneut das Zentrum einer „Hexenverfolgung“

1629
Auch Ingolstadt bekommt noch einen Hexenprozess

24. Februar 1629
Die Paulaner übernehmen die „Pfarrei in der Au“

Die Au wird erstmals als „Vorstadt“ bezeichnet

6. März 1629
Kaiser Ferdinand II. erlässt das „Restitutionsedikt“

6. Juli 1629
Erfolgreiche Einführung einer neuen Foltermethode

8. Oktober 1629
Papst Urban VIII. spricht Kajetan von Thiene selig

1. November 1629
Die ersten vier Karmeliten treffen in München ein

4. November 1629
Die Niederlassung der Karmeliter wird bewilligt

20. November 1629
Die Karmeliter übernehmen die Nikolauskapelle


1641

1641
Ermittlungen wegen des Auftauchens von „Werwölfen“

16. Januar 1641
Jeder Bürger hat sich mit Proviant einzudecken

24. Januar 1641
Der „Andechser Heiltumsschatz“ soll nach München gebracht werden

13. Februar 1641
Der „Andechser Heiltumsschatz“ trifft in München ein

18. April 1641
Der „Andechser Heiltumsschatz“ kommt wieder ins Kloster

10. Mai 1641
Die Bronzeputti auf dem Säulensockel der „Mariensäule“ werden aufgestellt

14. Mai 1641
Kaiser Ferdinand III. und die Kaiserin besuchen München

25. September 1641
Befehl zur Beteiligung an den kirchlichen Prozessionen


1643

1643
Die ersten „Kaffeeschenken“ begegnen uns in Paris

Ab 1643
Der letzte große „Hexenprozess“ in Rain am Lech im Kurfürstentum

1643
Die „Kongregation Maria, Königin der Engel“ wird kirchlich bestätigt

14. Mai 1643
Ludwig XIV. besteigt den französischen Thron


1665

1665
Das „Landgebot gegen Aberglauben und Hexerei“ wird erneuert

Die „Sankt-Johannes-Baptist-Kirche“ bekommt eine „Zeig- und Schlaguhr“

25. September 1665
Kurfürstin Maria Anna von Baiern stirbt

30. November 1665
Kurfürst Ferdinand Maria gründet die Churbaierische Seidencompagnie


1701

Bis zum Jahr 1701
Noch mindestens 100 Personen im Verdacht der „Hexerei“

18. Januar 1701
Kurfürst Friedrich III. wird preußischer König

27. Januar 1701
Den Paulanern sollen die pfarrlichen Rechte am Gaisberg zustehen

13. Februar 1701
„Kurköln“ und Frankreich schließen einen „Allianzvertrag“

18. Februar 1701
König Philipp V. nimmt Besitz vom spanischen Thron

9. März 1701
Kurfürst Max Emanuel schließt mit Frankreich eine Allianz

7. April 1701
Kurfürst Max Emanuel kehrt aus Brüssel nach München zurück

27. April 1701
Paulus Graf von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt in München

Anfang Mai 1701
Kurfürstin Therese Kunigunde kehrt nach München zurück

7. September 1701
In Den Haag wird die Haager Große Allianz gegründet

17. September 1701
Die 17-jährige Maria Theresia Käser wird als Hexe hingerichtet

22. Oktober 1701
Amalia Maria Josepha Anna wird in Wien geboren


1717

1717
Der der „Hexerei“ beschuldigte Andre erhängt sich in seiner Zelle

7. Februar 1717
Der Regensburger Bischof Clemens August trifft in Rom ein

13. Mai 1717
Maria Theresia wird in Wien geboren

16. August 1717
Belgrad wird durch Prinz Eugen von Savoyen zurückerobert

12. November 1717
Drei Jungen werden mit Schwert und Feuer hingerichtet


1721

1721
Nepomuk wird von Papst Innocenz XIII. „selig“ gesprochen

Die Anklage von „Diebstahl“ in „Hexerei“ umgewandelt

In München lodert das letzte „Hexenfeuer“

17. Januar 1721
Elisabeth Auguste wird in Mannheim geboren

1. Dezember 1721
Clemens August soll Nachfolger auf dem Kölner Bischofsstuhl werden


1746

1746
Kurfürst Max III. Joseph erlässt ein Hexenmandat

Das „Landgebot gegen Aberglauben und Hexerei“ wird erneut veröffentlicht

17. Januar 1746
Der Freisinger Fürstbischof Johann Theodor wird zum Kardinal befördert


1751

1751
Das „Palais Toerring-Jettenbach“ wird fertiggestellt

Das „Kriminalrecht“ des Freiherrn Wiguläus von Kreittmayr

Das Strafgesetzbuch bestimmt auch über Hexen

Landesverweisung und schärfere Strafen gegen die Prostitution

Graf Hieronimo von Spreti kauft das „Schloss Neuberghausen“

12. Februar 1751
Wieder ist der „Hundefänger“ auf der Jagd

11. März 1751
Errichtung eines Exerzitienhauses für die Franziskaner

31. März 1751
Die Paulaner erhalten eine weitere Ausnahme vom Schankverbot


1815

1815
Das Verständnis für die Belange des Militärs sinkt deutlich

Ketzerei, Zauberei und Hexerei“ sind nicht mehr strafbare Tatbestände

Der „Große Wasserfall“ wird von Menschenhand erschaffen

3. Januar 1815
Österreich, England und Frankreich schließen ein Bündnis gegen Preußen

25. Januar 1815
39 jüdische Männer gründen die „Israelitische Kultusgemeinde“

9. März 1815
„Kronprinz“ Ludwigs I. liberale Verfassungsvorstellungen

April 1815
Der Vulkan Tambora in Indonesien bricht aus

10. April 1815
Ein Vulkanausbruch in Indonesien bewirkt in Baiern eine Missernte

Ab Juni 1815
Die Zeit des Biedermeier

1. Juni 1815
Otto, der spätere König von Griechenland, wird geboren

8. Juni 1815
Auf dem Wiener Kongress wird der Deutsche Bund gegründet

9. Juni 1815
Der Wiener Kongress endet mit der Wiener Schlussakte

28. Juni 1815
Andreas und Anna Schlutt sind Inhaber des Bachl­bräu-Anwesens im Tal

Um August 1815
Eine nur geringe Getreideernte

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

23. September 1815
Ein Haberfeldtreiben in Elbach

Oktober 1815
Wieder ein „Oktoberfest“ mit den gewohnten Attraktionen

20. November 1815
Die Grenzen Frankreichs auf den Stand von 1789 festgesetzt