Fakten - Herzog-Max-Palais

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1828

1828
Die „Notbrücke“ erhält den Namen „Ludwigsbrücke“

Der „Kreuzlgießergarten“ darf aufgestockt werden

Im „Bazargebäude“ ist das „Hofgarten-Café“ untergebracht

Die „Erzgießerei“ muss erneut erweitert werden

Friedrich von Gärtner beginnt mit den Planungen zur „Ludwigskirche“

1.486 eheliche und 1.018 uneheliche Geburten

Friedrich Bürklein studiert bei Friedrich von Gärtner

Mit Adrian Dick kommt die erste protestantische Familie nach Giesing

6. Februar 1828
Geldstrafe und die Übernahme der Untersuchungskosten

10. März 1828
Das „Odeon“ wird eröffnet

17. April 1828
Die Gemeinde Dettendorf wird für das Haberfeldtreiben verurteilt

26. April 1828
Russland erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg

28. April 1828
Der Grundstein zum Herzog-Max-Palais wird gelegt

16. Mai 1828
Der Magistrat der Vorstadt Au kauft den Mariahilfplatz

8. Juli 1828
Graf Maximilian V. Franz Xaver von Preysing-Hohenaschau stirbt

1. August 1828
Den Franziskanern werden die pfarrherrlichen Aufgaben übertragen

1. September 1828
Freiherr von Zentner muss zurücktreten

9. September 1828
Herzog Max in Bayern heiratet die Königstochter Ludovica Wilhelmine

10. November 1828
Das Haberfeldtreiben von Berbling bei Aibling

Das Haidhauser „Preysing-Schloss“ wird an Max Joseph Kaut verkauft

17. November 1828
König Ludwig I. vergeht die Lust am „Liberalismus“

31. Dezember 1828
Seidenbau als Nebenverdienst


1830

1830
München hat 77.802 Einwohner

Die „Cholera“ erreicht erstmals Europa

Der Schwabinger Wirt Georg Ferstl kauft das „Murat-Schlössl“

In München wohnen 6.000 Protestanten

Die „Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft“ lässt ihr erstes Schiff vom Stapel

In München leben 825 Juden

Die Biereinfuhr nach München beträgt 8.659 Hektoliter

Robert von Langer schmückt das „Herzog-Max-Palais“

Um 1830
Das „Jodeln“ wird in den „Vorstadt-Theatern“ sozusagen „erfunden“

Der Begriff „Industrielle Revolution“ wird erstmals verwendet

1830
1.503 eheliche und 1.070 uneheliche Geburten

München hat 77.802 Einwohner

Friedrich Bürklein macht das Abitur nebenher

Die bayerische „Post“ erzielt einen hohen Gewinn

14. Februar 1830
König Ludwig I. gründet die „Oberste Baubehörde“

1. Mai 1830
Josef Schweiger tritt mit seinem Ensemble im „Gasthaus Radlwirt“ auf

27. Mai 1830
Den Maurermeistern das Anfertigen von Bauplänen verboten

27. Juli 1830
In Frankreich kommt es zur Juli-Revolution

18. August 1830
Franz Joseph, der spätere Kaiser von Österreich-Ungarn wird geboren

25. August 1830
Das Auer Rathaus am Mariahilfplatz wird eröffnet

30. September 1830
Die Leihanstalt in städtischer Verwaltung

Oktober 1830
Erstmals wird auf dem „Oktoberfest“ ein „Ringelstechen“ veranstaltet

Die Ausgaben für das „Oktoberfest“ belaufen sich auf 6.500 Gulden

5. Oktober 1830
Glyptothek mit 9 Jahren Verspätung fertiggestellt

22. Oktober 1830
Aloys (Louis) Graf von Arco-Stepperg heiratet Irene Marchesa Pallavicini

Ab 24. Dezember 1830
Nächtliche Ruhestörungen durch Studenten

29. Dezember 1830
König Ludwig I. lässt die „Universität“ schließen

30. Dezember 1830
König Ludwig I. muss die Schließung der „Universität“ wieder zurücknehmen


1831

1831
Ein zweiter Flussübergang über die Isar

Über Russland und Polen gelangt die „Cholera“ nach Preußen

Der „Fischmarkt“ findet auf dem heutigen „Viktualienmarkt“ statt

Luigi Tambosi kauft das bereits von ihm betriebene „Hofgarten-Café“

Nach 1831
Der Namensgeber Georg von Reichenbach

1831
Ferdinand von Hompesch stirbt

Nur die Giesinger befugt, den „Malzaufschlag“ einzubeziehen

Die Eingemeindung der Au wird von der Staatsregierung abgelehnt

1.511 eheliche und 1.182 uneheliche Geburten

Uneheliche Geburten im Königreich Bayern

28. Januar 1831
König Ludwig I. erlässt eine Pressezensur

20. Februar 1831
Teilnahme an der „Stände-Versammlung“ verweigert

22. Mai 1831
Innenminister Eduard von Schenk zum Rücktritt gezwungen

12. Juni 1831
König Ludwig I. muss die von ihm eingeführte Zensur zurücknehmen

21. Juni 1831
Das Herzog-Max-Palais in der Ludwigstraße ist fertiggestellt

7. August 1831
Das Landgericht Au wird nach Steuerdistrikten gebildet

Das Bezirksamt links der Isar bezieht das ehemalige Kloster am Lilienberg

19. August 1831
Der Farbenfabrikant Michael Huber kauft das Schlossgutes Haidenberg

13. September 1831
Überarbeitung des Ansässigkeitsgesetzes gefordert

17. September 1831
Die Abgeordneten des Bayerischen Landtags beraten über das Budget

9. Oktober 1831
Der erste griechische Präsident wird ermordet

13. Oktober 1831
Das Herzog-Max-Palais wird bezogen

18. Oktober 1831
Der Grundstein für die Walhalla wird gelegt

Um den 1. November 1831
Prinz Carl lehnt die griechische Königskrone ab

28. November 1831
Grundsteinlegung für die Mariahilf-Kirche


1938

1938
Der „Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV“ wird umbenannt

Um 1938
3-Minuten-Werbefilme „Selbst Valentin macht mit“ und „Nur nicht drängeln“

Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

Die Südhälfte der „Theresienwiese“ wird als „Pferderennplatz“ ausgebaut

Die „Akademie für angewandte Kunst“

Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

Die „Winterhalter-Villa“ an der Birkenleiten 35 gehört der Stadt

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Josephine Pongratz-Steiner

Das „Schyrenbad“ wird zum „Familienbad“ umgestaltet

Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

Die Zahl der sogenannten „Rassejuden“ liegt in München bei etwa 6.350

Das „Bezirksamt am Lilienberg“ wird in „Landratsamt“ umbenannt

Arisierung der Villa des Bankdirektoren-Ehepaares Aufhäuser

Neben der „Bäcker-Kunstmühle“ wird ein Getreide-Silo errichtet

Der „Cowboy Club München Süd“ dreht seinen Film „Pecos Kid“

Mit „Architekt Sachlich“ kritisiert Karl Valentin die NS-Monumentalarchitektur

Um 1938
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die Firma „Transhand Transport- und Handels AG, vormals Falk & Fey“

Januar 1938
Der „Lebensborn e.V.“ bezieht die ehemalige „Thomas-Mann-Villa“

5. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird erneut verhaftet

15. Januar 1938
Pater Rupert Mayer im „Gefängnis Stadelheim“ inhaftiert

17. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird ins „Gefängnis in Landsberg“ eingeliefert

22. Januar 1938
„Sonderbaubehörde Ausbau der Hauptstadt der Bewegung“

Nach dem 22. Januar 1938
Vertrauliche Verhandlungen über den „Abbruch der Matthäuskirche“

14. Februar 1938
Hitlers Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“

15. Februar 1938
„General“ Eugen Ritter von Schobert kommandiert den „Wehrkreis VII“

März 1938
Kein Jude darf im Aufsichtsrat tätig sein

10. März 1938
Towia Axelrod wird hingerichtet

22. März 1938
Willi Budrich wird in der UdSSR hingerichtet

1. April 1938
Großhadern und Kleinhadern werden eingemeindet

4. April 1938
Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ liegt der Zensur vor

28. April 1938
Die geplanten Bauten auf der Theresienwiese werden weggelassen

Mai 1938
Verhandlungen zwischen „Cenovis“ und der „Maggi Gesellschaft mbH“ Berlin

1. Mai 1938
Uraufführung der Valentin-Karlstadt-Groteske „Der Umzug“

5. Mai 1938
Pater Rupert Mayer wird vorzeitig entlassen

9. Juni 1938
Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

10. Juni 1938
Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

Die Cenovis-Werke geraten unter Druck

11. Juni 1938
Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

12. Juni 1938
Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

13. Juni 1938
Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

14. Juni 1938
Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

21. Juni 1938
Anteile der Cenovis-Werke gehen an die Maggi GmbH Berlin

26. Juni 1938
Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

27. Juni 1938
Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

28. Juni 1938
Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

3. Juli 1938
Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

6. Juli 1938
Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

13. Juli 1938
Die Cenovis ist in rein arischem Besitz

30. Juli 1938
Die dritte Nacht der Amazonen findet statt

17. August 1938
Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen

18. August 1938
Vertreibung der Juden aus arischen Wohnhäusern

28. August 1938
Jenny Zeckendorf stirbt

9. September 1938
Der Haidhauser Brauereigründer Joseph Schülein stirbt

17. September 1938
Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

Oktober 1938
Die „Reichsfluchtsteuer“ für die Familie Haas wird auf 125.000 RM festgesetzt

5. Oktober 1938
Die Ausweise der Juden müssen mit einem roten „J“ versehen werden

27. Oktober 1938
Das Deutsche Reich lässt 17.000 Juden verhaften

31. Oktober 1938
Der Valentin-Film „Der Antennendraht/Im Senderaum“ und die Zensur

November 1938
Ein Bauplatz für den Neubau der evangelischen „Matthäuskirche“

7. November 1938
Herschel Grynspan verletzt in Paris Ernst vom Rath schwer

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die „Reichskristallnacht“ nimmt ihren Anfang

„Propagandaminister“ Goebbels hält eine „antisemitische Hassrede“

Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

Die „Ohel-Jakob-Synagoge“ geht in Flammen auf

10. November 1938
„Propagandaminister“ Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine „Sühneverordnung“ für Juden

15. November 1938
Karl Valentin und die Nacht der Amazonen

18. November 1938
Die „Israelitische Kultusgemeinde“ muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

23. November 1938
Die kommunale Selbstständigkeit der „Feuerwehren“ endet

28. November 1938
Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen

Dezember 1938
Die letzte Gastspielreise von Valentin/Karlstadt nach Berlin

Das Anwesen Cuvilliésstraße 22 wird arisiert

20. Dezember 1938
Dr. med. Alfred Haas flüchtet nach London


1993

1993
Der „Turmschreiber-Verlag“ wird gegründet

Die Stadt überlässt dem „DAV“ das Anwesen für weitere 80 Jahre

Die „Deutsche Eiche“ soll „entkernt“ und gewinnbringend genutzt werden

„Senator“ Gratzl ist Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 17/19

Ein Wettbewerb für das Technische Rathaus

Das „Motorama“ an der Rosenheimer Straße wird eröffnet

Umzug der „Bayerischen Staatskanzlei“ an den „Hofgarten“.

Nach Auszug der „Staatskanzlei“ kann die „Schack-Galerie“ Räume nutzen

1. Februar 1993
Hinweis auf ein fünf Jahre leerstehendes Anwesen

22. Februar 1993
Beibehaltung des Straßennamens der „Von-Trotha-Straße“ beschlossen

5. April 1993
Die „Münchner Gesellschaft für Stadtsanierung“ legt ihr Gutachten vor

27. April 1993
Schwierigkeiten mit dem „Karl-Valentin-Geburtshaus“ werden dargelegt

27. Mai 1993
Ministerpräsident Max Streibl muss wegen der Amigo-Affäre zurücktreten

Um den 30. Mai 1993
Kein innerstädtisches Interesse am Erwerb des Valentin-Geburtshauses

31. Mai 1993
Im Blauen Engel findet der letzte Jodel-Strip statt

1. Juni 1993
Über die Ausziehtechniken im Blauen Engel

7. Juni 1993
Gesuch für eine Abbruchgenehmigung für das Karl-Valentin-Geburtshaus

30. Juni 1993
Die zweite Amtszeit von Georg Kronawitter [SPD] als OB endet

Der Dipl.-Ing. Klaus Schmidt will die Verkaufskonditionen wissen

1. Juli 1993
Die Muffathalle wird als Kultur-Projekt betrieben

13. August 1993
Der Heimatpfleger fordert den Erhalt des Karl-Valentin-Geburtshauses

12. September 1993
Christian Ude [SPD] wird Münchner Oberbürgermeister

18. September 1993
In der Fischer-Vroni wird der Prosecco-Montag abgehalten

Oberbürgermeister Christian Ude zapft erstmals beim Wiesn-Anstich an

Um November 1993
Sechs verschollen geglaubte Fresken wieder entdeckt

8. November 1993
Der CSU-Vorsitzende Theo Waigel drückt sich beim „Festakt“

16. November 1993
„... Bayern einen Winter lang vor dem totalen Chaos bewahrt“

20. November 1993
Die U 2 fährt nun bis zur Dülferstraße