Fakten - Geiselgasteig

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1620

1620
Reform der altbaierischen „Franziskaner-Konvente“

Ein Altargemälde ersetzt die Bronze-Madonna

Die „Hofmark Berg am Laim“ wird durch Zukäufe vergrößert

Die Baumaßnahmen am „Hofgarten“ sind beendet

Januar 1620
Die „Schanzarbeiten“ beginnen vor dem „Schwabinger Tor“

Mai 1620
Der „Karmelitengeneral“ Dominicus a Jesu Maria geht nach Baiern

30. Juni 1620
Maximilian I. soll den Aufstand in Oberösterreich niederwerfen

23. Juli 1620
Die Niederschlagung des oberösterreichischen Aufstands beginnt

31. Juli 1620
Der Ulmer Vertrag sichert die Besetzung Oberösterreichs

4. August 1620
Maximilian I. zieht mit seinem Liga-Heer in Linz ein

20. August 1620
Maximilian I. lässt sich in Linz huldigen

26. September 1620
Herzog Maximilian I. überschreitet die böhmische Grenze

Oktober 1620
Die „Rebellion von Prag“ ist der erhoffte Anlass zum Krieg

Am Abend des 7. November 1620
Die katholisch- kaiserliche Armee steht westlich vor Prag

Am Morgen des 8. November 1620
Die Schlacht am „Weißen Berg“ entbrennt

Im Morgengrauen des 9. November 1620
Der „Winterkönig“ Friedrich V. flieht Hals über Kopf


1921

1921
Der Karl-Valentin-Film „Drei Stunden im Himmel“ entsteht

Der „Österreichische Gebirgsverein - öGV“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Der „Österreichische Alpenklub - öAK“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Das „Reichsgericht“ erklärt bayerischen Alleingang für verfassungswidrig

Die „Ungerer-Villa“ gehört den „Amper-Werken Elektrizität AG“

Die „Pharmacia M. Schmidt & Co“ erwirbt die „Betz'sche Gaststätte“

Um 1921
Der Stummfilm „Zirkus Schnabelmann“ wird gedreht

1921
Der Film „Die Schönheitskonkurrenz oder: Das Urteil des Paris“ entsteht

Um 1921
Karl Valentin spielt in dem Stummfilm „Der dritte Schlüssel“ einen Amtsdiener

1921
Der Stummfilm „Der ‚entflohene‘ Hauptdarsteller“ entsteht

„Carl Gabriels Lichtspiele“ in der Dachauer Straße 16

Die „Bürgerbräu AG“ fusioniert mit der „Löwenbräu AG“

Die „Farbenfabriken, vormals Friedr. Bayer u. Co. Leverkusen“

Pater Rupert Mayer tritt im „Bürgerbräukeller“ ans Rednerpult

Die „Münchner-Kindl-Brauerei“ wird stillgelegt

Ab 1921
Adolf Hitler ist häufig Gast in der „Deutschen Eiche“

1921
Das Ausflugslokal „Die Rosenau“ wird geschlossen

Die Eigentümer der Anwesen Richard-Wagner-Straße 16 und 18

Die „Alpenvereins-Sektion München“ führt den „Arier-Paragraphen“ ein

Joseph Schülein kauft das „Schlossgut Kaltenberg“ zurück

Ab dem Jahr 1921
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Roman „Jud Süß“

5. Januar 1921
Fusion zwischen der „Löwenbräu AG“ und der „Unionsbrauerei“

29. Januar 1921
Deutsche Reparationszahlungen auf 226 Milliarden Goldmark festgelegt

Februar 1921
Karl Valentin und Liesl Karlstadt gastieren im „Monachia“

Evangelischer Sonntagsgottesdienst im Turnsaal der Kolumbusschule

7. März 1921
Michael von Faulhaber wird zum Kardinal erhoben

20. März 1921
Kardinal Michael von Faulhaber wieder in München

April 1921
Die ausgeschlossenen Juden gründen die „Sektion Donauland“

8. April 1921
Ludwig Thoma hetzt im viel gelesenen „Miesbacher Anzeiger“

11. April 1921
Die Ex-Kaiserin Auguste Viktoria stirbt in Doorn

27. April 1921
Deutsche Reparationszahlungen auf 132 Milliarden gesenkt

29. April 1921
Edgar Jaffé stirbt in München

13. Mai 1921
Hugo Alois von Maffei stirbt

Um Juni 1921
Die „Sektion Donauland“ wird mit einer Stimme Mehrheit genehmigt

9. Juni 1921
Karl Gareis wird von echtsradikalen ermordet

23. Juli 1921
Heinrich Ritter von Frauendorfer stirbt durch Selbstmord

27. Juli 1921
General Erich Ludendorff besucht Ludwig Thoma auf der Tuften

6. August 1921
Ludwig Thoma wird an seinem Magenkrebs operiert

18. August 1921
Im „Miesbacher Anzeiger“ erscheint der letzte Hassartikel von Ludwig Thoma

26. August 1921
Matthias Erzberger wird von rechtsradikalen Tätern ermordet

Matthias Erzberger wird im Schwarzwald ermordet

Ludwig Thoma stirbt in seinem Haus „Tuften 12“

29. August 1921
Eine Republikschutz-Verordnung wird erlassen

Ludwig Thoma wird am Friedhof in Egern beerdigt

12. September 1921
Ministerpräsident Gustav von Kahr tritt aus Protest zurück

28. September 1921
Eine zweite Republikschutz-Verordnung wird erlassen

Generalleutnant Otto Hermann von Lossow übernimmt die 7. Division

Oktober 1921
In der „Sektion Austria des DuOeAV“ gilt der „Arier-Grundsatz“

2. Oktober 1921
Das erste Nachkriegs-Oktoberfestes beginnt im Oktober

Karl Valentin betreibt die von ihm entwickelte Froschbahn

Ab 2. Oktober 1921
Franz Halmanseger, der Rekommandeur vor dem Hippodrom

2. Oktober 1921
13 Ochsen werden in der Ochsenbraterei gebraten

18. Oktober 1921
Ex-König Ludwig III. stirbt in seinem ungarischen Exil Sárvár

4. November 1921
Die sterblichen Überreste werden in die Ludwigskirche gebracht

5. November 1921
Trauerzeremonie für das Königspaar

Anspruch der Wittelsbacher auf die bayerische Krone

Kardinal Faulhaber rechnet mit der Revolution ab

Um den 15. November 1921
Das „Café Prinzregent“ wird geschlossen

28. November 1921
Pater Rupert Mayer wird Präses der Marianischen Männerkongregation

1. Dezember 1921
Die „Jesuiten“ übernehmen die Seelsorge in „Sankt Michael“.

16. Dezember 1921
Der Reichstag hebt die Republikschutz-Verordnungen wieder auf


1929

1929
Das „Wählsystem 29“ kommt im Fernmeldenetz zum Einsatz

Der Film „Karl Valentins humoristische Wochenschau“ wird gedreht

Um 1929
Der Stummfilm „Die beiden Musikal-Clowns“ wird gedreht

1929
Von der „Kunstgewerbeschule“ zur „Staatsschule für angewandte Kunst“

Richard-Wagner-Straße 3 und 5 gehören den „I. G. Farben“

Die „Löwenbräu AG“ knackt die „Ein-Millionen-Hektoliter-Grenze“

„Die stigmatisierte Therese Neumann von Konnersreuth“

Frauen wird die Aufnahme in den „Cowboy Club München Süd“ verweigert

Der Stummfilm „Mit dem Fremdenwagen durch München“ entsteht

Josephine Bakers „Bananentanz“ verstößt gegen die „guten Sitten“

20. Januar 1929
Wiederentdeckte Valentin-Stummfilme

Februar 1929
Die Wiederentdeckung des Valentin-Films „Die lustigen Vagabunden“

13. Februar 1929
Premiere: „In der Schreiner-Werkstätte“

3. März 1929
Erfolg in Berlin: Aus der Kinderstube des Films

9. März 1929
Karl Valentin vergrößert seinen Planegger Besitz

Um April 1929
Der „Brunnen mit jagdbaren Tieren” wird gebaut

April 1929
Die „Karl Valentin Filmproduktion“ wird gegründet

3. April 1929
Das „Apollo-Theater“ wird geschlossen

Mai 1929
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Fern-Kino“

1. Mai 1929
Die „Städtische Galerie am Lenbachhaus“ wird eröffnet

Nach dem 29. Mai 1929
Filmpremiere: „Wochenschau von Karl Valentin und Liesl Karlstadt“

7. Juni 1929
Der Young-Plan regelt die deutschen Reparationen neu

Um August 1929
Ein „Florida für die Armen“ mitten in Haidhausen

Um September 1929
Dreharbeiten zu Valentins Stummfilm „Der Sonderling“

September 1929
Konsul Heilmann ersteigert die „Villa Stuck“

27. Oktober 1929
Mary von Stuck stirbt.

29. Oktober 1929
Der Schwarze Freitag ist ein Dienstag

November 1929
Adolf Hitler zieht in eine 317 Quadratmeter große Neun-Zimmer-Wohnung

Ab dem 1. November 1929
Gastspiel von Karl Valentin und Liesl Karlstadt in Berlin

Ab dem 1. Dezember 1929
Karl Valentin und Liesl Karlstadt spielen in Berlin „Die Orchesterprobe“

1. Dezember 1929
Die SA-Männer meiden das „Rote Giesing“

8. Dezember 1929
Karl Scharnagl [BVP] wird erneut Oberbürgermeister

28. Dezember 1929
Uraufführung des Stummfilms „Der Sonderling“


1932

1932
Ludwig Weinberger designet Dr. Joseph Fuchs' „Bugatti Royale“

Ab 1932
Auf der ehemaligen Untergiesinger Lederfabrik entsteht eine Wohnsiedlung

1932
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern unter dem Südturm

Die „Amperwerke“ werden zum größten oberbayerischen Stromversorger

Das „Sckell-Denkmal“ muss abgetragen werden

Margarete Merz gehört das Anwesen Richard-Wagner-Straße 9

Der Braubetrieb im „Bürgerlichen Bräuhaus“ wird eingestellt

3. Januar 1932
Der gerade Weg - Deutsche Zeitung für Wahrheit und Recht

12. Januar 1932
Uraufführung der Valentin-Komödie Er und Sie

5. März 1932
Fritz Gerlich: „Kein Katholik darf nationalistisch wählen“

6. März 1932
Dr. Fritz Gerlich kommentiert Auszüge aus Hitlers „Mein Kampf“

1. April 1932
Trudering wird nach München eingemeindet

8. April 1932
Ein Großbrand zerstört weite Teile der „Schrannenhalle“

9. April 1932
Carl Perkins wird in Tiptonville, Tennessee, geboren

10. April 1932
Hitlers schlechtes Ergebnis im „Wahlkreis Oberbayern-Schwaben“

Der „Gerade Weg“ schreibt gegen die Führer der NSDAP

16. Mai 1932
Die Dreharbeiten für „Die verkaufte Braut“ beginnen

4. Juni 1932
Karl Valentin feiert seinen 50. Geburtstag

9. Juli 1932
Aufhebung des Young-Plans und Ende der deutschen Zahlungen

20. Juli 1932
Es kommt zum sogenannten Preußenstaatsstreich

31. Juli 1932
Die Konsequenzen einer Naziherrschaft für das ganze Land

16. August 1932
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films Die verkaufte Braut

Ab dem 16. August 1932
Liesl Karlstadt steht - alleine - mit großem Erfolg auf der Bühne

20. August 1932
Karl Gandorfer stirbt während einer Rede im „Reichstag“

28. August 1932
Jugenderinnerungen: „Karl Valentin der Lausbub“

28. September 1932
Der Zwickelerlass regelt das öffentliche Baden

7. Oktober 1932
Weitere Straßennamen mit „kolonialem Bezug“ für Zamdorf

Ab 26. November 1932
Der Valentin-Karlstadt-Film Im Photoatelier wird gedreht

Dezember 1932
Die Raubritter-Revue „Wie‘s früher war“ mit Valentin/Karlstadt

15. Dezember 1932
Die Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint zweimal wöchentlich


1933

1933
München hat 840.188 Einwohner

Der Englische Garten verliert erneut Grund und Boden

Die Museum-Lichtspiele werden von Anton Rösch betrieben

Ab 1933
Die Aufgaben des „Reichsfinanzhofes“ ändern sich

1933
Eine Ausstellung zur Erinnerung an Richard Wagner

Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird geschlossen

Charlotte Haas, Enkelin von Joseph Schülein, studiert in England

Dem „Kaufmannsehepaar“ Lieb gehört die Richard-Wagner-Straße 16

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 8 im Lehel in die Sckellstraße 1

Karl Valentin zieht von der Sckellstraße 1 an den Mariannenplatz 4

Karl Valentin arbeitet an seiner Fotosausstellung

3. Januar 1933
Premiere für den Valentin-Karlstadt-Film: „Im Photoatelier“

21. Januar 1933
Der Cowboy Club München Süd lädt ins Josefshaus ein

30. Januar 1933
Machtübernahme: Adolf Hitler wird „Reichskanzler“

Nach dem 30. Januar 1933
Mit dem Nationalsozialismus kommt das Eheverbot für Lehrerinnen zurück

Nach Februar 1933
Im „Kriegerheim“ ist die „Ortsgruppe Giesing der NSDAP“ untergebracht

Februar 1933
„Snip, der Springende Punkt“, ein Reklamefilm mit Karl Valentin entsteht

Anita Augspurg und Lida Gustava Heymann emigrieren nach Zürich

In der NS-Parteiuniform zum evangelischen Gottesdienst

1. Februar 1933
Auflösung des „Reichstags“ durch die„Reichsregierung“

2. Februar 1933
„Demonstrationsverbot der Kommunisten“ in Preußen

Um den 5. Februar 1933
SA- und SS-Horden ziehen in einem Triumphzug durch die Arbeiterviertel

10. Februar 1933
Für eine differenzierte Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werken

11. Februar 1933
Thomas Mann verlässt München

18. Februar 1933
Yoko Ono kommt in Tokyo zur Welt

21. Februar 1933
Dr. Julius Schülein ist „Generaldirektor der Cenovis-Werke“

Hermann Göring will SPDler durch „national gesinnte“ Beamte ersetzen

27. Februar 1933
Der „Reichstag“ brennt

28. Februar 1933
Die „Reichstagsbrandverordnung“ wird erlassen

Erich Mühsam wird in „Schutzhaft“ genommen

5. März 1933
NSDAP erreicht bei der Reichstagswahl nur 43,9 Prozent

Die gemeinsamen Feinde der katholischen Kirche und der NSDAP

8. März 1933
Die letzte Ausgabe der Zeitschrift „Der gerade Weg“ erscheint

9. März 1933
Sturz der konservativen „Regierung Held“ in Bayern

Die „Machtergreifung“ der Nationalsozialisten in Bayern

Dr. Fritz Gerlich wird noch am Tag der „Machtübernahme“ verhaftet

Nach dem 9. März 1933
Die „Gedenktafel für Kurt Eisner“ wird von den Nazis entfernt

11. März 1933
Felix Fechenbach wird in Schutzhaft genommen

12. März 1933
Die „Hakenkreuzfahne“ wird zur „Reichsflagge“

13. März 1933
Päpstlicher Dank an Adolf Hitler

15. März 1933
„Ministerpräsident“ Heinrich Held muss der Gewalt weichen

16. März 1933
Franz Xaver Ritter von Epp übernimmt die Macht in Bayern

17. März 1933
Gründung der „SS-Leibstandarte Adolf Hitler“

19. März 1933
Liesl Karlstadt steht für Therese Giehse auf der Bühne

20. März 1933
Das „Konzentrationslager Dachau“ wird geöffnet

Abschluss des „Kokordats“ zwischen „Deutschem Reich“ und „Vatikan“

21. März 1933
Das „Konzentrationslager Oranienburg“ wird geöffnet

Ein „Konzentrationslager für politische Gefangene“

22. März 1933
Im „KZ Dachau“ werden die ersten Menschen inhaftiert

Nach dem 22. März 1933
Die aufgestaute Angst vor den „Roten“ hat ein Nachspiel

23. März 1933
Das „Christentum“ als „unerschütterliche Grundlage des Dritten Reiches“

24. März 1933
Der „Reichstag“ beschließt das sogenannte „Ermächtigungsgesetz“

Faulhaber: Mehr Toleranz gegenüber der neuen Regierung

29. März 1933
Die Nazis führen die Vollstreckungsmethode des „Erhängens“ wieder ein

Ein „Ministerialerlass“ mit Auswirkungen auf die „Arbeiter-Sportvereine“

30. März 1933
Faulhaber rechtfertigt die Ausschreitungen gegen die Juden

1. April 1933
Die NSDAP ruft zum reichsweiten „Judenboykott“ auf

Heinrich Himmler wird „Politischer Polizeikommandeur in Bayern“

3. April 1933
Uni-Klinik Gießen: Ist die „Cenovis eine christliche Firma“?

5. April 1933
Ärger über einen Artikel gegen den „Judenboykott“

Laut NSDAP fällt „Cenovis“ nicht unter den Juden-Boykott

Seit etwa 6. April 1933
„Für volksbewusstes Denken und Fühlen im deutschen Schrifttum“

6. April 1933
Erich Mühsam wird in das „KZ Sonnenburg“ gebracht

7. April 1933
Das „Gesetz zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums“

„Das Kapital der Cenovis befindet sich in christlichen und jüdischen Händen“

8. April 1933
Faulhaber erklärt sich als nicht zuständig für die Juden

Seit etwa 10. April 1933
Die Voraussetzungen für die „Bücherverbrennungen“ werden geschaffen

10. April 1933
Franz Xaver Ritter von Epp wird „Reichsstatthalter von Bayern“

11. April 1933
Die „SS“ übernimmt das Kommando im „KZ Dachau“

12. April 1933
Die ersten Gefangenen werden im „KZ Dachau“ ermordet

13. April 1933
„Wider den undeutschen Geist!“

16. April 1933
Der „Protest der Richard-Wagner-Stadt München“ gegen Thomas Mann

26. April 1933
Die „Bücherverbrennungs-Listen“ werden veröffentlicht

Die SPD protestiert gegen die Ernennung Hitlers zum „Ehrenbürger“

27. April 1933
Uraufführung des Valentin-Stücks „Ehescheidung vor Gericht“

28. April 1933
Der „Bayerische Landtag“ tritt letztmals zusammen

29. April 1933
Der Bayerische Landtag verabschiedet das Ermächtigungsgesetz

1. Mai 1933
Der „Allgemeine Deutsche Automobilclub“ spendet der NSDAP Benzin

2. Mai 1933
Den Konsumgenossenschaften schlägt die letzte Stunde

Die „Freien Gewerkschaften“ werden gewaltsam aufgelöst

5. Mai 1933
Ein „Hirtenbrief“ der bayerischen Bischöfe

6. Mai 1933
Die erste Bücherverbrennung durch die Hitlerjugend

10. Mai 1933
Das Vermögen der SPD wird beschlagnahmt

Die „Bücherverbrennung“ auf dem Königsplatz

11. Mai 1933
Angriffe der NS-Machthaber auf den „Vorstand der Löwenbräu AG“

12. Mai 1933
Oskar Maria Graf veröffentlicht: „Verbrennt mich! - Ein Protest“

„Die Löwenbrauerei ist nunmehr ein deutsches Unternehmen“

Um den 15. Mai 1933
Die Reaktion auf Oskar Maria Grafs Nachverbrennungs-Aufruf

Den Nationalsozialisten sind die Kaufhäuser ein Dorn im Auge

19. Mai 1933
Der Turn- und Sportverein München-Ost wird aufgelöst

22. Mai 1933
Die Münchner SPD-Stadträtekommen in Schutzhaft

Juni 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg hält weiterhin Vorträge

Die jüdische Gesellschaft in München und Bayern

Kleine „Personen jüdischer Abstammung“ auf der „Auer Sommerdult“

Eine Webekampagne für die nordisch-völkischen „Deutschen Christen“

8. Juni 1933
Toni Pfülf begeht in ihrer Wohnung Selbstmord

17. Juni 1933
Der Zierbrunnen am Shakespeareplatz geht in Betrieb

22. Juni 1933
Ein neuer Vertrag mit dem Scharfrichter Johann Reichhart

In Trudering entsteht ein Kolonialviertel

Der NS-Stadtrat fordert die Entfernung des Revolutions-Denkmals

Die SPD wird reichsweit verboten

26. Juni 1933
Empörung über die Zwangsmaßnehmen gegen Eisner und Landauer

27. Juni 1933
Was tun mit Kurt Eisners und Gustav Landauers Urnen ?

28. Juni 1933
Die Akademie des Deutschen Rechts wird gegründet

4. Juli 1933
Die Bayerische Volkspartei - BVP löst sich auf

5. Juli 1933
Karl Valentin und Liesl Karlstadt nehmen den Film Orchesterprobe auf

8. Juli 1933
Das Konkordat wird paraphiert

11. Juli 1933
Juden dürfen nicht mehr auf christlichen Friedhöfen beigesetzt werden

14. Juli 1933
Das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses

20. Juli 1933
Das Konkordat wird ratifiziert

22. Juli 1933
Reichskanzler Hitler unterstützt die Deutschen Christen

23. Juli 1933
Der Kirchenvorstand besteht zu 50 Prozent aus NS-Parteigenossen

25. Juli 1933
Die Machtergreifung der Nazis in München ist abgeschlossen

7. August 1933
Felix Fechenbach wird „auf der Flucht erschossen“

23. August 1933
Lion Feuchtwanger wird die deutsche Staatsangehörigkeit aberkannt

September 1933
Der „Bierpreis“ wird vom NS-Stadtrat auf 90 Pfennige festgesetzt

Das letzte „Zentral-Landwirtschaftsfest“ vor dem Zweiten Weltkrieg

Juden werden für das Oktoberfest nicht mehr zugelassen

1. September 1933
Johann Reichhart gehört verschiedenen Untergliederungen der NSDAP an

10. September 1933
Das „Konkordat“ mit dem „Heiligen Stuhl“ tritt in Kraft

11. September 1933
Ein Denkmal für die Befreiung Münchens von den Räten

23. September 1933
Antrag auf Umbenennung der Schüleinstraße in Berg am Laim

1. Oktober 1933
Wilhelm Adam wird „Kommandierender General im Wehrkreis VII“

11. Oktober 1933
Adolf Hitler legt den Grundstein für das „Haus der Deutschen Kunst“

Josef Hofmiller stirbt in Rosenheim

21. Oktober 1933
Uraufführung des Valentin-Bühnenstücks „Der Theaterbesuch“

8. November 1933
Adolf Hitler eröffnet im Sterneckerbräu das NSDAP-Parteimuseum

15. November 1933
Der Bau der Reichsautobahn München - Salzburg wird begonnen

27. November 1933
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Die Orchesterprobe

Dezember 1933
Dreharbeiten zu dem Film „Es knallt“

3. Dezember 1933
Michael von Faulhabers „Adventspredigt“ in der „Michaelskirche“

7. Dezember 1933
Antisemitisch motivierte Straßenumbenennungen

10. Dezember 1933
Der Kommerzienrat Emil Zeckendorf stirbt

18. Dezember 1933
Professor Dr. Ernst von Romberg stirbt

31. Dezember 1933
Die Münchner „Brockensammlung“ wird aufgelöst


1934

1934
Der „Metzgersprung“ wird für das „Winterhilfswerk“ noch einmal aufgeführt

Dr. Joseph Fuchs flieht samt seinem „Bugatti Royale“ vor den Nazis

Ausbau der „Omnibusstraße“ durch den „Englischen Garten“

Das „Neue Schloss Biederstein“ wird abgerissen

Das „Kuratorium für das Braune Band von Deutschland“ gegründet

German Bestelmeyer plant den Abriss der „Ruhmeshalle“

Planungen für ein „Jagdmuseum“ im „Palais Leopold“

Der „SA Sturm 4“ nistet sich im „Bezirksamtes am Lilienberg“ ein

Der Valentin-Film „Der Zithervirtuose“ wird gedreht

Der „Cowboy Club München Süd“ wird für den Film engagiert

Ab 1934
Mit der „Martin-Luther-Kirche“ ist die Gefängnisseelsorge verbunden

Anfang Januar 1934
Die Arbeiten zum Valentin-Karlstadt-Film „Der Theaterbesuch“ beginnen

6. Januar 1934
Kardinal Faulhaber verteidigt Adolf Hitler

18. Januar 1934
Das Jahreseinkommen des „Scharfrichters“ Reichhart wird erhöht

Die Villa von Thomas Mann wird konfisziert

30. Januar 1934
Das „Gesetz über den Neuaufbau des Reiches“

Bischöflicher Fahnenschmuck zum Jahrestag der Machtübernahme

31. Januar 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Stücks „Beim Rechtsanwalt“

Februar 1934
Valentin/Karlstadt beteiligen sich am

Der Valentin-Karlstadt-Film „Im Schallplattenladen“ wird gedreht

2. Februar 1934
Erich Mühsam wird in das „KZ Oranienburg“ gebracht

17. März 1934
Karl Valentin beantragt die Konzession für sein „Panoptikum“

21. März 1934
Ein durchinszenierter Auftritt an der Autobahn-Baustelle

26. März 1934
Kardinal Faulhaber nimmt Hitler erneut in Schutz

9. April 1934
Konzession für Karl Valentins „Panoptikum“ bewilligt

11. April 1934
Filmpremiere des Valentin-Karlstadt-Films „Der Theaterbesuch“

17. April 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Es knallt“

Mai 1934
Der Valentin-Karlstadt-Film „So ein Theater/Vorstadttheater“ entsteht

8. Mai 1934
Geschwindigkeitsbegrenzungen werden aufgehoben

Ab 29. Mai 1934
„Der verhexte Scheinwerfer“ wird in Geiselgasteig gedreht

29. Mai 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Im Schallplattenladen“

Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Geizhals/Der Geizige“ entsteht

30. Mai 1934
Die päpstliche Nuntiatur in München wird aufgelöst

31. Mai 1934
Nuntius Alberto Vassallo di Torregrossa beendet offiziell seine Tätigkeit

Nach dem 20. Juni 1934
Der Karl-Valentin-Film „Der Geizhals/Der Geizige“ feiert Premiere

30. Juni 1934
Der sogenannte Röhm-Putsch

Dr. Fritz Gerlich wird im KZ Dachau erschossen

3. Juli 1934
Das KZ-Wachpersonal fordert Erich Mühsam zum Selbstmord auf

10. Juli 1934
Kardinal Faulhaber traut den Eisner-Mörder

Mithäftlinge finden Erich Mühsam erhängt an einem Pfahl in der Latrine

24. Juli 1934
Faulhaber: „Gott erhalte unseren Reichskanzler“

Nach dem 31. Juli 1934
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films Der verhexte Scheinwerfer

Der Valentin-Karlstadt-Film So ein Theater wird uraufgeführt

August 1934
Dreharbeiten zu dem Film „Der Firmling“ im „Arya-Atelier“

September 1934
Der NS-Stadtrat führt die „Pferderennen“ auf dem „Oktoberfest“ wieder ein

Die „Bräurosl“ erhält zwei beleuchtete Glastürme

21. September 1934
Leonard Norman Cohen wird in Montreal geboren

25. September 1934
Elisabeth Braun kauft die Hildebrand-Villa

14. Oktober 1934
Liesl Karlstadt investiert in Karl Valentins „Panoptikum“

20. Oktober 1934
Die erste deutschlandweite Razzia der Nazis gegen „Homosexuelle“

21. Oktober 1934
Karl Valentin eröffnet sein Panoptikum

November 1934
Der Reichsbauerntag in Goslar und die Seidenerzeugung

9. November 1934
Karl Valentin schreibt an den Präsidenten der „Reichsfilmkammer“

15. November 1934
Attentat auf Pater Rupert Mayer in Pasing verfehlt sein Ziel

Dezember 1934
Liesl Karlstadt wegen „Depressionen“ in ärztlicher Behandlung

4. Dezember 1934
In Karl Valentins „Panoptikum“ wird eine „Guillotine“ ausgestellt

14. Dezember 1934
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Der Firmling“

Nach dem 21. Dezember 1934
Uraufführung des Karl-Valentin-Films „Der Zithervirtuose“

31. Dezember 1934
Vorläufiges Aus für Karl Valentins „Panoptikum“


1935

1935
In die „Lehrerinnenanstalt“ kommt die „Hans-Schemm-Aufbauschule“

Verbreiterung der Rosenheimer Straße

Seit 1935
Die „Korpsführung des NS-Kraftfahrkorps“ in der „Klopfer-Villa“

1935
Das bekannte Schmerzmittel „Togal“ wird in 46 Ländern verkauft

Mit dem Abbruch der „Maffei'schen Maschinenfabrik“ wird begonnen

Dem „Zahnarzt“ Alfons Hoetlmayr gehört die Richard-Wagner-Straße 9

Eine riesige „Kongresshalle“ statt der „Ruhmeshalle“ und der „Bavaria“

Gerhard Haas macht sein Abitur am „Wittelsbacher Gymnasium“

Die „SA-Gruppe Hochland“ ist in der Richard-Wagner-Straße 2 untergebracht

Das „Palais Leopold“ wird abgerissen

Seit etwa 1935
Die „Schutzgemeinschaft Bayerischer Bäcker und Müller GmbH“

1935
Das „Gesundheitsamt“ bezieht Räume im „Bezirksamt am Lilienberg“

Der fünfminütige Film „Karl Valentin bei der Wahrsagerin“ entsteht

Der Film „Kirschen in Nachbars Garten“ wird gedreht

Das baufällig gewordene „See-Restaurant Kleinhesselohe“ wird abgerissen

Hans Gruß wird von den Nazis entlassen

8. Januar 1935
Elvis Presley kommt zur Welt

16. Februar 1935
Keine Probleme mit der „Fallschwertmaschine“ in Valentins „Panoptikum“

1. April 1935
Die „Deutsche Gemeindeordnung“ tritt in Kraft

6. April 1935
Liesl Karlstadts Selbstmordversuch

4. Mai 1935
Karl Valentin eröffnet sein „Panoptikum“ erneut

2. Juni 1935
Wohnungskündigungen gegenüber jüdischen Mietern sind möglich

25. Juni 1935
Ein Sicherheits- und Hilfsdienst wird eingerichtet

29. Juni 1935
Die Autobahn geht bis nach Holzkirchen

4. August 1935
München wird „Hauptstadt der Bewegung“

17. August 1935
Anfertigung einer zentralen „Judenkartei“ durch die „Gestapo“

September 1935
Die „Valentin-Zeitung“ wird von den Nationalsozialisten verboten

13. September 1935
Karl Valentins Schwiegersohn wird im „KZ Dachau“ inhaftiert

15. September 1935
Die Nürnberger Gesetze bringen die völlige Entrechtung der Juden

21. September 1935
Das 125. Jubiläum des „Oktoberfestes“

Ein „Ehrenfass“ für die „Ehrengäste“ vom „Schottenhamel-Festzelt“

Die Festplatzstraßen auf der Wiesn werden asphaltiert

1. Oktober 1935
„General“ Walter von Rückenau übernimmt den „Wehrkreis VII“

8. Oktober 1935
In München wird die erste „Luftschutzübung“ abgehalten

18. Oktober 1935
Das „Gesetz zum Schutze der Erbgesundheit des deutschen Volkes“

November 1935
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert

Dr. Hermann Schülein tritt „aus der Löwenbräu AG“ aus

9. November 1935
Die Särge der Toten des „Hitlerputsches“ kommen in die „Ehrentempel“

16. November 1935
Karl Valentins „Panoptikum“ im „Hotel Wagner“ schließt endgültig

1. Dezember 1935
Erneutes Gastspiel im Berliner im „Kabarett der Komiker“

2. Dezember 1935
Die NSDAP befragt die IHK zur arischen Abstammung

12. Dezember 1935
Der „Lebensborn“ wird in Berlin gegründet

20. Dezember 1935
Premiere des Films „Kirschen in Nachbars Garten“


1936

1936
Maria Steiner ist Eigentümerin des Anwesens Richard-Wagner-Straße 9

Hitlers Wohnung am Prinzregentenplatz

Das „Kassenhäuserl“ vom „Schyrenbad“

Die „Diakonissinnen“ kündigen aus „rassischen Gründen“ ihren Dienst auf

Heinrich Himmler bestimmt die Aufgaben des „Lebensborn e.V.“

Januar 1936
Pater Rupert Mayer muss sich wegen seiner Predigten rechtfertigen

Karl Valentin und Liesl Karlstadt geben ein Gastspiel in Berlin

Februar 1936
Der Valentin-Karlstadt-Film „Beim Rechtsanwalt“ entsteht im „Arri-Atelier“

Dr. Hermann Schülein und Frau verlassen Deutschland in Richtung Schweiz

21. Februar 1936
Karl Valentins Schwiegersohn wird aus der „Schutzhaft“ entlassen

26. Februar 1936
Der Valentin-Film „Die karierte Weste“ wird gedreht

27. Februar 1936
Dreharbeiten für den Valentin-Film „Beim Nervenarzt/Kalte Füße“

März 1936
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Das verhängnisvolle Geigensolo“ entsteht

April 1936
Dreharbeiten zu Valentins „Straßenmusik“ und „Die Erbschaft“

23. April 1936
Roy Orbison kommt in Vernon, Texas, zur Welt

Nach dem 24. April 1936
Uraufführung des Kurzfilms „Das verhängnisvolle Geigensolo“

Mai 1936
Der Valentin-Karlstadt-Film „Die Erbschaft“ wird gedreht

8. Mai 1936
Pater Rupert Mayer wird vom Staatsanwalt verwarnt

Nach dem 8. Mai 1936
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films „Beim Rechtsanwalt“

16. Mai 1936
Das Kuratorium für das Braune Band von Deutschland

19. Mai 1936
Premiere des Valentin-Karlstadt-Films „Die karierte Weste“

Um den Juni 1936
Franz von Stucks „Amazone“ wird vor der Villa aufgestellt

7. Juni 1936
Ein Vaterunser für das Leben des Führers

12. Juni 1936
„Das Braune Band von Deutschland“ wird zur Reichsorganisation

Nach dem 18. Juni 1936
Uraufführung des Valentin-Kurzfilms „Beim Nervenarzt/Kalte Füße“

Juli 1936
Dreharbeiten an dem Valentin-Karlstadt-Film „Musik zu Zweien“

Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ wird gedreht

Das „Franz-von-Stuck-Museum“ wird eröffnet

10. Juli 1936
Uraufführung des Valentin-Karlstadt-Films Straßenmusik

21. Juli 1936
Warnung vor dem Zuzug nach München wegen Wohnungsknappheit

27. Juli 1936
Die erste Nacht der Amazonen findet statt

August 1936
Der Erich-Engels-Spielfilm „Donner, Blitz und Sonnenschein“ entsteht

Der Valentin-Karlstadt-Film „Die Erbschaft“ wird von der Zensur verboten

15. August 1936
Das erste Entbindungsheim des „Lebensborn e.V.“ in Steinhöring

September 1936
Verordnete Hakenkreuzfahnen wehen auf der Wiesn

Der „Einzug der Wiesnwirte“ wird zur Pflicht

Georg Heide wird „Festwirt“ der „Pschorr-Bräurösl“

21. September 1936
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Die Erbschaft“ wird verboten

30. September 1936
Das gesamte Stadtgebiet wird von einer Hagelwalze zugeschüttet

4. Oktober 1936
Der Übertritt von Juden zum Christentum hat rassisch keine Bedeutung

23. Oktober 1936
„Nuntius“ Alberto Vassallo di Torregrossa verlässt München

24. Oktober 1936
Bill Wyman, der Bassist der „Rolling Stones“, wird geboren

30. Oktober 1936
Uraufführung des Spielfilms „Donner, Blitz und Sonnenschein“

November 1936
Dr. Hermann Schülein lebt in New York

4. November 1936
Faulhabers Unterredung mit Adolf Hitler

24. November 1936
Faulhaber berichtet über die „Harmonie am Obersalzberg“

3. Dezember 1936
Das „Deutsche Reich“ wird neuer Besitzer der „Thomas-Mann-Villa“

30. Dezember 1936
Faulhabers Unterstützung im Abwehrkampf gegen den Bolschewismus

Das ehemalige Vereinsheim des „TSV München-Ost“ wird verkauft


1937

1937
Auf Befehl Adolf Hitlers werden 289 Bäume des „Englischen Gartens“ gefällt

Eine „Lastenstraße“ durchquert den „Englischen Garten“

Wilhelm Sensberg führt die „Museum-Lichtspiele“

Die jüdischem Geschäftsanteile der „Cenovis-Werke“ werden reduziert

Ende 1937
In der Zentrale des „Lebensborn e.V.“ werden 23 Angestellte beschäftigt

1937
Der umfangreiche „Amtliche Führer Residenz München“ erscheint

Die Firma „Rohde & Schwarz“ lässt sich am Tassiloplatz nieder

Die „Kaulbach-Villa“ wird vom „Gauleiter“ Adolf Wagner bewohnt

Der „Bund Deutscher Mädchen - BDM“ in der Richard-Wagner-Straße 3

Die Studentenverbindung „Danubia“ kann den Kredit nicht bedienen

Die Nationalsozialisten feiern den „Rückgang der Viel-Leserei“

Ab Januar 1937
Pater Rupert Mayer predigt gegen die Nationalsozialisten

22. Januar 1937
IHK: „Cenovis-Werke“ ist keine arische Firma

24. Januar 1937
Rupert Mayer: „Die Zeiten sind vorbei, wo wir geglaubt haben

Februar 1937
Karl Valentin schmückt einen Festwagen für den „Faschingszug“

14. Februar 1937
Mit dem Konkordat der Nazi-Regierung das Vertrauen ausgesprochen

7. April 1937
Pater Rupert Mayer erhält Redeverbot für das gesamte Reichsgebiet

28. April 1937
Mögliche Emigranten sind bei der „Finanzbehörde“ anzuzeigen

1. Mai 1937
Der „Scharfrichter“ Johann Reichhart wird Mitglied der NSDAP

5. Juni 1937
Rupert Mayer wird wegen Nichtbeachtung des Redeverbots inhaftiert

12. Juni 1937
Jüdische Rasseschänder müssen ins Konzentrationslager

16. Juni 1937
Max Levien wird in der UdSSR erschossen

18. Juni 1937
Karl Valentins Panoptikum im Färbergraben 33

18. Juli 1937
Der Festumzug Zweitausend Jahre deutsche Kultur

22. Juli 1937
Kanzelmissbrauch und Heimtückegesetz

25. Juli 1937
Karl Valentin greift Heinz Rühmann persönlich an

31. Juli 1937
Die zweite Nacht der Amazonen

25. August 1937
Die Zuständigkeiten der Scharfrichter werden neu festgelegt

September 1937
Mehrere „Pferderennen“ finden auf der „Theresienwiese“ statt

November 1937
Die Genossenschaft der Münchner Droschkenunternehmer GmbH

Der Valentin-Karlstadt-Film „Ewig Dein“ entsteht in Geiselgasteig

8. November 1937
Die Ausstellung „Der ewige Jude“ wird eröffnet

11. November 1937
Die „Thomas-Mann-Villa“ wird dem „Lebensborn“ übergeben

Um den Dezember 1937
Der „Bugatti Royale“ auf einem Schrottplatz in der New Yorker Bronx

Dezember 1937
Der Werbefilm „Braunkohlesyndikat“ mit Valentin/Karlstadt entsteht

23. Dezember 1937
Towia Axelrod wird in der UdSSR verhaftet

26. Dezember 1937
Pater Rupert Mayer beginnt wieder zu predigen


1938

1938
Der „Deutsche und österreichische Alpenverein - DuOeAV“ wird umbenannt

Um 1938
3-Minuten-Werbefilme „Selbst Valentin macht mit“ und „Nur nicht drängeln“

Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die „Villa Freundlich“ an der Brienner Straße 43

Die Südhälfte der „Theresienwiese“ wird als „Pferderennplatz“ ausgebaut

Die „Akademie für angewandte Kunst“

Der Umzug „2000 Jahre Deutsche Kultur“ nutzt das „Siegestor“

Die „Winterhalter-Villa“ an der Birkenleiten 35 gehört der Stadt

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Josephine Pongratz-Steiner

Das „Schyrenbad“ wird zum „Familienbad“ umgestaltet

Das „Herzog-Max-Palais“ wird abgerissen

Die Zahl der sogenannten „Rassejuden“ liegt in München bei etwa 6.350

Das „Bezirksamt am Lilienberg“ wird in „Landratsamt“ umbenannt

Arisierung der Villa des Bankdirektoren-Ehepaares Aufhäuser

Neben der „Bäcker-Kunstmühle“ wird ein Getreide-Silo errichtet

Der „Cowboy Club München Süd“ dreht seinen Film „Pecos Kid“

Mit „Architekt Sachlich“ kritisiert Karl Valentin die NS-Monumentalarchitektur

Um 1938
Der Valentin-Karlstadt-Kurzfilm „Der Antennendraht/Im Senderaum“

1938
Die Firma „Transhand Transport- und Handels AG, vormals Falk & Fey“

Januar 1938
Der „Lebensborn e.V.“ bezieht die ehemalige „Thomas-Mann-Villa“

5. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird erneut verhaftet

15. Januar 1938
Pater Rupert Mayer im „Gefängnis Stadelheim“ inhaftiert

17. Januar 1938
Pater Rupert Mayer wird ins „Gefängnis in Landsberg“ eingeliefert

22. Januar 1938
„Sonderbaubehörde Ausbau der Hauptstadt der Bewegung“

Nach dem 22. Januar 1938
Vertrauliche Verhandlungen über den „Abbruch der Matthäuskirche“

14. Februar 1938
Hitlers Vorstellungen zum „Haus der Deutschen Architektur“

15. Februar 1938
„General“ Eugen Ritter von Schobert kommandiert den „Wehrkreis VII“

März 1938
Kein Jude darf im Aufsichtsrat tätig sein

10. März 1938
Towia Axelrod wird hingerichtet

22. März 1938
Willi Budrich wird in der UdSSR hingerichtet

1. April 1938
Großhadern und Kleinhadern werden eingemeindet

4. April 1938
Der Valentin-Karlstadt-Film „Der Bittsteller“ liegt der Zensur vor

28. April 1938
Die geplanten Bauten auf der Theresienwiese werden weggelassen

Mai 1938
Verhandlungen zwischen „Cenovis“ und der „Maggi Gesellschaft mbH“ Berlin

1. Mai 1938
Uraufführung der Valentin-Karlstadt-Groteske „Der Umzug“

5. Mai 1938
Pater Rupert Mayer wird vorzeitig entlassen

9. Juni 1938
Die evangelische Matthäuskirche soll umgehend abgerissen werden

10. Juni 1938
Trotz Verhandlungen eine Abrissfirma beauftragt

Die Cenovis-Werke geraten unter Druck

11. Juni 1938
Landesbischof Meiser interveniert gegen den Abriss der Matthäuskirche

12. Juni 1938
Erster Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

13. Juni 1938
Zweiter Abschiedsgottesdienst in der Matthäuskirche

14. Juni 1938
Die Abrissarbeiten an der evangelischen Matthäuskirche beginnen

21. Juni 1938
Anteile der Cenovis-Werke gehen an die Maggi GmbH Berlin

26. Juni 1938
Erste Planungen für eine neue Matthäuskirche

27. Juni 1938
Das Dach der der evangelischen Matthäuskirche ist abgedeckt

28. Juni 1938
Die Vorhalle der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

3. Juli 1938
Der Turm der evangelischen Matthäuskirche wird gesprengt

6. Juli 1938
Die evangelische Matthäuskirche ist abgerissen

8. Juli 1938
Martin Bormann verlangt die Erfassung jüdischer Wohnsituationen

13. Juli 1938
Die Cenovis ist in rein arischem Besitz

30. Juli 1938
Die dritte Nacht der Amazonen findet statt

17. August 1938
„Gesetz über die Änderung von Familiennamen und Vornamen“

18. August 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

28. August 1938
Jenny Zeckendorf stirbt

9. September 1938
Der Haidhauser „Brauereigründer“ Joseph Schülein stirbt

17. September 1938
Die neue Postwiese wird mit einem Kinderfest eröffnet

Oktober 1938
Die „Reichsfluchtsteuer“ für die Familie Haas wird auf 125.000 RM festgesetzt

5. Oktober 1938
Die Ausweise der Juden müssen mit einem roten „J“ versehen werden

27. Oktober 1938
Das „Deutsche Reich“ lässt 17.000 Juden verhaften

31. Oktober 1938
Der Valentin-Film „Der Antennendraht/Im Senderaum“ und die Zensur

November 1938
Ein Bauplatz für den Neubau der evangelischen „Matthäuskirche“

7. November 1938
Herschel Grynspan verletzt in Paris Ernst vom Rath schwer

8. November 1938
Gryspans Bluttat zum politisch motivierten Mordanschlag hochstilisiert

9. November 1938
Die „Reichskristallnacht“ nimmt ihren Anfang

„Propagandaminister“ Goebbels hält eine „antisemitische Hassrede“

Ausschreitungen gegen die jüdische Bevölkerung

Die „Ohel-Jakob-Synagoge“ geht in Flammen auf

10. November 1938
„Propagandaminister“ Joseph Goebbels erlässt einen „Aufruf an Alle!“

12. November 1938
Hermann Göring erlässt eine „Sühneverordnung“ für Juden

15. November 1938
Karl Valentin und die Nacht der Amazonen

18. November 1938
Die „Israelitische Kultusgemeinde“ muss Nazi-Maßnahmen durchsetzen

22. November 1938
Vertreibung der Juden aus „arischen“ Wohnhäusern

23. November 1938
Die kommunale Selbstständigkeit der „Feuerwehren“ endet

28. November 1938
„Anweisung zur Erfassung der jüdischen Wohnungen“

Dezember 1938
Die letzte Gastspielreise von Valentin/Karlstadt nach Berlin

Das Anwesen Cuvilliésstraße 22 wird arisiert

20. Dezember 1938
Dr. med. Alfred Haas flüchtet nach London


1941

Anfang ??? 1941
Liesl Karlstadt schließt sich den Soldaten eines „Gebirgsjägertrupps“ an

Ab 1941
Der „Lebensborn e.V.“ lässt „rassisch wertvolle“ Kinder entführen

Frühjahr ??? 1941
Beginn der „Zwangsevakuierung“ von Juden

1941
Der Untergiesinger „Hochbunker“

Das Anwesen Richard-Wagner-Straße 17 wird arisiert

Dr. med. Alfred Haas eröffnet in Manhattan eine Praxis

Dr. Ludwig Gilmer übernimmt die „Haas-Klinik“

Sommer ??? 1941
Karl Valentin zieht ins Grünwalder „Schlosshotel“

1941
Die „Bäcker-Kunstmühle“ wird in eine „Genossenschaft“ umgewandelt

24. Januar 1941
Karl Valentins „Soldatenmarschlied“ wird gesperrt

April 1941
Nazis zeigen gegenüber Graf Arco ein großes Entgegenkommen

Liste für die „Wiedervermietungen freigewordener Judenwohnungen“

„Kultusminister“ Wagner lässt „Kruzifixe“ aus den Schulräumen entfernen

24. Mai 1941
Bob Dylan wird als Robert Allen Zimmerman geboren

Juni 1941
Filmaufnahmen für „Der Tobis-Trichter - Volkstum aus deutschen Gauen“

2. Juni 1941
Charlie Watts, der Schlagzeuger der Rolling Stones, wird geboren

4. Juni 1941
Ex-Kaiser Wilhelm II. stirbt im holländischen Doorn

16. Juni 1941
Der Jesuitenpater Alfred Delp beginnt seine Tätigkeit als Seelsorger

24. Juni 1941
Der Lebensborn e.V. erwirbt die Bürgermeister-Villa in Bogenhausen

18. Juli 1941
Die Heimanlage für Juden in Berg am Laim wird geöffnet

August 1941
Hitler lässt den „Euthanasiebefehl“ einstellen

Flugblätter und Klebezettel mit Aufrufen zum Widerstand

18. August 1941
Elisabeth und Rosa Braun kommen in die „Heimanlage für Juden“

19. August 1941
Uraufführung des Films „Der Tobis-Trichter“

September 1941
Das „Oktoberfest“ fällt kriegsbedingt aus

1. September 1941
Alle jüdischen Bürger müssen den gelben Judenstern tragen

28. September 1941
Edmund Stoiber wird in Oberaudorf geboren

23. Oktober 1941
Die „Verhinderung der Auswanderung jüdischer Menschen“ angeordnet

16. November 1941
Karl Valentin tritt in einer „Winterhilfswerk“-Veranstaltung auf

20. November 1941
Der erste Transport von 1.000 Münchner Juden nach Kaunas

Betty Landauer wird nach Kaunas deportiert

Elisabeth „Sara“ Braun wird in Kaunas gebracht und ermordet

25. November 1941
Betty Landauer wird in Kaunas ermordet

30. November 1941
Josef Staimer wird im KZ Flossenbürg ermordet

1. Dezember 1941
Die „Gestapo“ verbietet Juden die Verwertung ihres mobilen Eigentums

11. Dezember 1941
Hitler erklärt Amerika den Krieg

12. Dezember 1941
Juden dürfen öffentliche Telefone nicht mehr benutzen

16. Dezember 1941
Das „Sommerhaus“ der Familie Haas in Bernried wird „arisiert“