Fakten - Frieden

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282

282
Kaiser Probus hebt das Weinanbauverbot an Rhein und Mosel wieder auf


1103

6. Januar 1103
Kaiser Heinrich IV. verkündet den Reichslandfrieden


1130

1130
Der „gerechte Krieg“ ist als das „kleinere Übel“ akzeptiert

Bernhard von Clairvaux erarbeitet die „Ordensregel“ der „Templer“


1146

Frühjahr 1146
Der „Reichslandfrieden“ aus dem Jahr 1103 hält

März 1146
Papst Eugenius III. erlässt eine „Kreuzzugbulle“

April 1146
Bernhard von Clairvaux wirbt für die Teilnahme am „Kriegszug“


1158

14. Juni 1158
Der Augsburger Schied - Münchens Geburtsurkunde

15. Juni 1158
Ein Hausbraurecht wird als gesichert angenommen

22. September 1158
Bischof Otto I. von Freising stirbt

Nach dem 11. November 1158
Unrechtmäßige „Verlegung des Marktrechts“ von Freising nach Föhring


1177

24. Juli 1177
Frieden zwischen Kaiser Friedrich Barbarossa und Papst Alexander III.

November 1177
Die „Tempelherren“ sind am Sieg vor Montgisard beteiligt


1179

1179
„Templer“ und „Johanniter“ zu einem Friedensschluss bewegt

13. Januar 1179
Herzog Heinrich der Löwe wird als Angeklagter vorgeladen

24. Juni 1179
Heinrich der Löwe kommt nicht zum Hoftag in Magdeburg

Juli 1179
Das „volksrechtliche Verfahren“ wird mit einem „lehnsrechtlichen“ überlagert

17. August 1179
Herzog Heinrich der Löwe wird drei Mal vorgeladen


1180

Um 1180
Die erste Isarbrücke entsteht

13. Januar 1180
Herzog Heinrich der Löwe verliert alle Reichslehen

13. April 1180
„Fürstbischof“ Philipp von Köln hat sein Ziel erreicht

Um den 28. Juni 1180
Über Heinrich XII. dem Löwen wird die Oberacht verhängt

13. Juli 1180
Kaiser Barbarossa widerruft die Belehnung des Herzogtums Baiern

16. September 1180
Herzog Otto I. erhält das restliche Herzogtum Baiern zum Lehen

Ab 16. September 1180
Die Wittelsbacher führen den Adler in ihrem Wappen


1294

1294
Die neue Franziskaner-Klosterkirche „St. Franziskus“ wird eingeweiht

2. Februar 1294
Herzog Ludwig II. der Strenge stirbt in Heidelberg

12. März 1294
Bischof Emicho erwirbt die „Grafschaft ze Mittenwald und Partenkirchen“

31. März 1294
Bischof Emicho muss der Ansiedelung der „Augustiner-Eremiten“ zustimmen

4. April 1294
Die ersten „Augustiner-Ordensbrüder“ kommen nach München

19. Juni 1294
Das Rudolfinum ist das Grundgesetz der Stadt München


1315

1315
Die Herzöge Rudolph I. und Ludwig IV. vereinbaren eine Zusammenarbeit

Die Freiung des Marktplatzes wird von König Ludwig dem Baiern verbrieft

18. Februar 1315
König Ludwig der Baier gewährt den Münchnern Schutz und Geleit

18. April 1315
König Ludwig der Baier ist wieder in München

21. April 1315
Ludwig der Baier befreit das Angerkloster von allen Steuern

29. April 1315
Die vier baierischen Herzöge treffen sich in München

4. Mai 1315
Die Freiung des Münchner Marktplatzes wird verbrieft

6. Mai 1315
König Ludwig IV. der Baier und der Burgfrieden

König Ludwig der Baier schließt mit seinem Bruder einen Vertrag

Sicheres Geleit für alle Kaufleute im Münchner Stadtgebiet

Um den 15. Mai 1315
Herzog Ludwig V., später genannt der Brandenburger, wird geboren

16. Juli 1315
München das Recht, schädliche Leute im Herzogtum zu fangen

21. Juli 1315
König Ludwig der Baier erlässt das erste Münchner Judenrecht

22. Dezember 1315
Bischof Konrad III. beauftragt eine „Diözesan-Beschreibung“


1324

1324
Wilhelm von Occham reist nach Avignon

25. Februar 1324
König Ludwig der Baier heiratet die Gräfin Margarete von Holland

20. März 1324
Bischof Johann Wulfing von Schlackenwerth begibt sich nach Freising

23. März 1324
Papst Johannes XXII. spricht den Bannfluch über Ludwig den Baiern

26. April 1324
Der Freisinger Bischof Johann Wulfing von Schlackenwerth stirbt

22. Mai 1324
König Ludwig der Baier klagt den Papst der Häresie an

4. Juli 1324
Albert von Enn wird Bischof von Brixen

5. Juli 1324
Konrad IV. von Klingenberg wird der neue Bischof von Freising

August 1324
Konrad IV. von Klingenberg muss aus Freising flüchten

30. November 1324
Herzog Ludwig V. wird mit Margarete von Dänemark verheiratet

23. Dezember 1324
Albert von Enn tritt seine Bischofsstelle in Brixen an


1380

1380
Das „Isartor“ wird nun auch „Zolltor“ genannt

20. Januar 1380
Der Begriff Burgfrieden wird erstmals beschrieben


1391

17. März 1391
Stadt und der Burgfrieden bilden einen einzigen Gerichtsbezirk


1392

1392
Umbauarbeiten am Vorläuferbau des „Alten Rathauses“

Ab 17. März 1392
Das erste „Gnadenjahr“ außerhalb Roms ist in München


1460

1460
Nach einem Blitzschlag in den Rathausturm denkt man an einen Neubau

Sebolt Schönmacher wird aus der Stadt gewiesen

29. Februar 1460
Herzog Albrecht III. stirbt

24. Oktober 1460
Die Stadtgrenzen werden im „Burgfriedensbrief“ festgelegt


1530

1530
Der Rat der Stadt ändert die bestehende „Bettelordnung“

Die „Reichspolizeiordnung“ verbietet jeden „Beischlaf außerhalb der Ehe“

Anno 1530
Eine Ordnung gegen die „Winkelhurerey“ außerhalb des „Frauenhauses“

1530
Die Familie Rampoger besitzt die „Giesinger Mühle“

24. Februar 1530
Kaiser Carl V.: „Die lutherische Ketzerei in Deutschland ausrotten“

10. Juni 1530
Großer Empfang für Kaiser Carl V.

Ein Manöverspiel für die kaiserliche Gefolgschaft

Ein Manöver mit vielen Toten und Verletzten

Begrüßung mit Prachtentfaltung und lebenden Bildern

Ein gewaltiges Feuerwerk auf dem Schrannenplatz

Nach dem 11. Juni 1530
Die zweitälteste Stadtansicht von München

11. Juni 1530
Das Programm für Kaiser Carl V. geht weiter

Ein 70.000 Gulden teuerer Prunk und Glanz für den Kaiser

14. Juni 1530
Kaiser Carl V. verlässt München in Richtung Augsburg


1532

1532
Die „peinliche Halsgerichtsordnung” setzt auf „Zauberei“ den „Feuertod“

23. Juli 1532
Kaiser Carl V. schließt den Nürnberger Religionsfrieden


1533

1533
Johann Turmair, genannt „Aventinus“, beschreibt die Gründung Münchens

Im Jahr 1533
Mehrere „Lustmädchen“ werden gezüchtigt und aus der Stadt getrieben

1533
Der Geschichtsschreiber „Aventinus“ charakterisiert das baierische Volk

3. September 1533
Gnadenersuchen für einen Rumor im Frauenhaus


1541

1541
Der Brauer Jörg Heiß gründet den späteren „Singlspielerbräu“

5. April 1541
Der „Nürnberger Religionsfrieden“ vom 23. Juli 1532 wird erneuert


1555

1555
Die ältesten Münchner „Wasserbriefe“

Die „Riegermühle“ wird durch Herzog Albrecht V. neu erbaut

25. September 1555
Die religiös-politischen Verhältnisse im Reich werden regelt

29. Oktober 1555
Ulrich Diefstetter wird Mühlenbesitzer in der Au


1561

1561
Die „Jesuitenpatres“ erhalten für ihr „Gymnasium“ einen Neubau

Erste Versuche mit der Pflanzung von Maulbeerbäumen

Ab 1561
Philipp Apian arbeitet an der Ausarbeitung der großen „Baiernkarte“

31. Oktober 1561
Verfassungsrechtliche Verbesserung durch den Albertinischen Rezeß

Der Münchner Burgfrieden wird neu festgelegt und erheblich erweitert


1590

1590
Herzog Wilhelm V. lässt in der „Herzog-Max-Burg“ Wein anpflanzen

Ab 1590
In Oberstdorf werden noch einmal 68 Frauen als „Hexen“ verbrannt

Um 1590
Im „Pfleggericht Rettenberg“ werden 25 „Hexen“ ermordet

1590
Erste Gegenmaßnahmen zur Besiedelung der Au

Um 1590
Ehefrauen Münchner Bierbrauer werden der Hexerei verdächtigt

10. März 1590
Die Einstellung gegenüber den „Hexenverfolgungen“ ändert sich

2. April 1590
Gesetzgebung gegen das Hexenverbrechen

6. April 1590
Die Hexen-Gutachten des „Hofrats“ und der „Universität Ingolstadt“

Mai 1590
Der „Hofrat“ erlässt die „Gemeine General Instruction“

10. Mai 1590
Bei einem Gewitter stürzt der Turm der neuen „Michaels­kirche“ ein

14. Mai 1590
Der Student Maximilian I. berichtet völlig unberührt von den Folterungen

Um Juni 1590
In München findet ein erster „Hexenprozess“ statt

2. Juli 1590
Der von Herzog Wilhelm V. ausgehende Hexenprozess ist zu Ende

Um den 14. August 1590
Der venezianische Goldmacher Marco Bragadino in Landshut

3. September 1590
Marco Bragadino berichtet nach Padua

4. September 1590
Der Goldmacher Marco Bragadino reist nach Augsburg

10. September 1590
Marco Bragadino lässt seine Familia aus Padua nachkommen

19. September 1590
Marco Bragadinos „Familia“ erreicht Landshut

24. September 1590
„Instruktion über die Behandlung von Unholden“

Um den 28. September 1590
Marco Bragadino trifft wieder in Landshut ein

Oktober 1590
Den „Hexenmalen“ kommt keine Beweiskraft mehr zu

16. Oktober 1590
Der unerwartete Tod der Herzogin Anna

18. Oktober 1590
Der „Alchemist“ Marco Bragadino trifft in München ein


1600

1600
München hat 18.000 Einwohner

München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die Hofkommissare fällen ihr Urteil im Pappenheimer-Prozess

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum Schrannenplatz geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die Teufelsbrut wird unter jämmerlichem Geschrei verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal aufgezogen

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

26. November 1600
Die Scheiterhaufen lodern auf dem Münchner Galgenberg erneut


1606

1606
Herzog Maximilian I. gestaltet das Hochgrab Kaiser Ludwigs des Baiern um

Die Madonnenfigur kommt auf den Hochaltar der „Frauenkirche“

10. Februar 1606
Christine Marie von Frankreich kommt in Paris zur Welt

26. April 1606
Die protestantische Mehrheit verprügelt spontan die Katholiken

Juni 1606
„Kapuziner, Kapuziner, Speck, Speck!“


1614

1614
Die Gebrüder Bettaga wollen in München eine Seidenhandlung eröffnen

Pfalz-Neuburg tritt aus der protestantischen „Union“ aus

Der zwölfjährige Onophrius Mießl kommt in den Verdacht der „Hexerei“

Der „Hofgarten“ wird angelegt und der „Zentrale Pavillon“ erstellt

1. März 1614
Ein weiteres herzogliches „Bettelmandat“

25. April 1614
Alle fremden Bettler müssen München verlassen

Um den 1. Mai 1614
Elias Pichler kredenzt erstmals das von ihm gebraute „Bockbier“

20. Juni 1614
Geld für den Wiederaufbau des Turms der Peterskirche

4. November 1614
Maria Pettenbeck stirbt

21. November 1614
Ungeratene Kinder werden in den Turm gesperrt


1635

1635
Bogenhausens erstes Adelsschlösschen

Besitzer der „Giesinger Mühle“

4. Januar 1635
Kurfürstin Elisabeth stirbt in Ranshofen bei Braunau an der Pest

12. Februar 1635
Die „Pest“ wird für beendet erklärt

13. März 1635
Die Gefangenschaft der „Schwedengeiseln“ endet

3. April 1635
Die Schwedengeiseln kehren nach München zurück

19. April 1635
Das von den „Schwedengeiseln“ geleistete Gelübde wird eingelöst

Um den 15. Mai 1635
Nach 3-jähriger Abwesenheit kommt Maximilian I. wieder nach München

30. Mai 1635
Der Prager Frieden wird geschlossen

15. Juli 1635
Kurfürst Maximilian I. heiratet Maria Anna von Österreich

September 1635
Kurfürst Maximilian I. entscheidet sich für ein „Madonnen-Monument“

20. September 1635
Verbot der „heimlichen Zusammenkünfte von Manns- und Weibspersonen“

1. Oktober 1635
Ein kurfürstlicher Befehl untersagt die „Fuchsjagd“


1648

Vor 1648
Die „Weingärten“ werden von feindlichen Truppen verwüstet

1648
Der „Kalender“ wird zur „weltlichen Angelegenheit“ erklärt

Im „Westfälischen Frieden“ wird das „Restitutionsedikt“ aufgehoben.

20. Mai 1648
Schutzsuche hinter den mächtigen Befestigungsanlagen

4. Oktober 1648
Freifrau Maria Jakobäa von Lerchenfeld stirbt in Salzburg


1651

1651
Ferdinand Maria genehmigt den Paulanern den Bau eines Brauhauses

Ein neuer Glockenstuhl für die „Johannes-Baptist-Dorfkirche“

16. Januar 1651
Wolfgang Holzer kommt in Warngau bei Miesbach zur Welt

24. Januar 1651
Anna Maria Katharina di San Germano d‘Agliè wird geboren

1. Juni 1651
Caspar von Schmid erhält eine Anstellung als Hofrat

September 1651
Kurfürst Maximilian Heinrich wird in Bonn zum Priester geweiht

27. September 1651
Kurfürst Maximilian I. stirbt in Ingolstadt

8. Dezember 1651
Der Freisinger Bischof Veit Adam von Gepeckh stirbt


1662

Mai 1662
Caspar von Schmid wird baierischer Vizekanzler

10. Juli 1662
Obersthofmeister Maximilian Graf Kurz von Senftenau stirbt

11. Juli 1662
Max Emanuel, der spätere Kurfürst, wird in München geboren

Um den 12. Juli 1662
Der Kurfürst lässt ein Churbaierisches Freudenfest organisieren

Um August 1662
Agostino Barelli wird als Architekt für die Theatinerkirche verpflichtet

10. August 1662
Kurfürst Ferdinand Maria lehnt die Bitten der Theatiner ab

25. August 1662
Das erste Haus auf dem Bauplatz der Theatinerkirche gekauft

20. September 1662
Der Salzburger Fürstbischof Max Gandolph zieht feierlich in München ein

21. September 1662
Der Kurprinz wird auf die Namen Maximilian Emanuel getauft

Salzburg soll eine Kajetan-Kapelle erhalten

22. September 1662
Die hohen Herrschaften vergnügen sich bei der Jagd

24. September 1662
Der Auftakt einer Festtriologie im Opernhaus am Salvatorplatz

26. September 1662
Die Fortsetzung der Festtriologie mit einem Turnierspiel

1. Oktober 1662
Das Churbaierische Freudenfest erreicht seinen Höhepunkt

3. Oktober 1662
Das Churbaierische Freudenfest ist beendet

18. Oktober 1662
Prinz Eugen von Savoyen wird in Paris geboren

Dezember 1662
Kurfürst Ferdinand Maria gibt den Bucintoro in Auftrag


1664

8. Januar 1664
Kurfürstin Henriette Adelaide lehnt die ersten Entwürfe ab

Ab Februar 1664
Der Bucentaur kostet 20.040 Gulden

13. Februar 1664
Die Grafen von Taxis übernehmen das bairische Postwesen

19. März 1664
Kurfürst Ferdinand Maria erklärt den Josephstag zum Feiertag

1. April 1664
Die Arbeiten an den Nymphenburger Schwaiggebäuden beginnen

4. Mai 1664
De heilige Josef wird zum Patron des Baiernlandes ernannt

31. Mai 1664
Eine Türkensteuer wird erhoben

14. Juni 1664
Erstmals taucht der Name Nymphenburg auf

9. Juli 1664
Theatiner-Ordensniederlassung in Praggenehmigt

10. Juli 1664
Agostino Barelli kehrt nach Bologna zurück

3. August 1664
Anna Maria Cammerloher kauft den Edelsitz Wagegg in der Au

10. August 1664
20-jährigen Waffenstillstand mit den Türken vereinbart

September 1664
Fundamentierungsarbeiten am Nymphenburger Schloss

27. September 1664
Der Waffenstillstand von Vasvár-Eisenburg wird gültig


1684

1684
Gräfin Maria Claudia von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn stirbt

Die Behausung des Haidhauser „Ziegelmeisters“

Abbruch der unausgebauten Seitenpavillons von „Schloss Nymphenburg“

5. März 1684
Gründung einer Heiligen Liga zum Kampf und zur Abwehr der Osma­nen

16. Juni 1684
Die Stadt Gran wird von den Kaiserlichen erobert

27. Juni 1684
Den kaiserlichen Truppen fällt Waitzen/Vác in die Hände

30. Juni 1684
Die kaiserliche Hauptarmee rückt in die Stadt Pest ein

Juli 1684
Enrico Zuccalli reist für Studienzwecke nach Paris

14. Juli 1684
Die Belagerung von Buda durch die Kaiserlichen beginnt

August 1684
Gründung einer Theatiner-Niederlassung in Salzburg gefordert

18. August 1684
Franz Pongraz von Leiblfings Haus wird zum Adelssitz

9. September 1684
Max Emanuel trifft vor Ofen ein und übernimmt den Oberbefehl

11. September 1684
Unterstützung für die Belagerer von Buda/Ofen

22. September 1684
Die Belagerung von Buda/Ofen wird nach 109 Tagen abgebrochen

Um Oktober 1684
Die „Heiratsverhandlungen“ beginnen

30. Oktober 1684
Die kaiserliche Armee zieht sich aus Buda/Ofen zurück

27. November 1684
Joseph Clemens wird einstimmig zum Koadjutor für Freising gewählt

Um Dezember 1684
Franz Pongraz von Leiblfing ist mit dem Erreichten noch nicht zufrieden

22. Dezember 1684
Der Einrichtung eines Theatiner-Priesterseminars zugestimmt


1690

1690
Ein „Brothäusl“ der Münchner Bäcker auf dem Gasteigberg

Um 1690
Fortunatus Hueber, ein wortgewaltiger und hochgebildeter Prediger

1690
Erste Planungen für die Berg am Laimer Josephsburg

2.000 Personen finden Brot und Lohn in der „Tuchfabrik für Militäruniformen“

24. Januar 1690
Joseph I. wird römisch-deutscher König

20. April 1690
Maria Anna Christine Victorie stirbt in Versailles

18. Juni 1690
Bischof Joseph Clemens trifft in Freising ein

19. Juni 1690
Bischof Joseph Clemens ergreift Besitz von Freising

25. Juni 1690
Kurfürstin Maria Antonia kommt nach Freising zu Besuch

26. Juni 1690
In den Freisinger Isarauen findet eine Hirschjagd statt

1. Juli 1690
Ein Gewitter richtet mächtigen Schaden an


1697

1697
Ein Gremium, das sich mit der „Modifizierung des Kalenders“ befasst

Kurfürst Joseph Clemens kann nach 9 Jahren endlich in Köln einziehen

Der Bogenhausener Adelssitz kommt an Johann Antonio Gumpp

16. Februar 1697
Franz Pongraz von Leiblfing stirbt

6. August 1697
Kurprinz Carl Albrecht wird in Brüssel geboren

September 1697
Paulus von Fugger-Kirchberg-Weißenhorn kauft die „Hofmark Haidhausen“

15. September 1697
August der Starke wird polnischer König


1699

Anno 1699
Noch immer befinden sich zehn „Hieronymiten“ am Walchensee

1699
Die Familie Ridler erhält die „Niedergerichtsbarkeit“ für das „Ridlerschlößl“

Am „Gaisberg“ entsteht eine aufwändige Klosteranlage

15. Januar 1699
Kurprinz Ferdinand Joseph erkrankt erneut

24. Januar 1699
Der Gesundheitszustand des Kurprinzen verschlechtert sich

26. Januar 1699
Die Türkenkriege enden im Frieden von Karlowitz

6. Februar 1699
Kurprinz Ferdinand Joseph stirbt im Alter von sechs Jahren

9. Februar 1699
Kurprinz Joseph Ferdinand findet in Brüssel seine letzte Ruhestätte

10. Juli 1699
Kurfürst Max Emanuel verzichtet auf sein Einlösungsrecht

23. September 1699
Die protestantischen Stände übernehmen den Gregorianischen Kalender


1705

Ab 1705
Der „wittelsbachische Hausschatz“wird bei den „Franziskanern“ versteckt

1705
Ein „Benediktiner-Mönch“ betreut das „Kloster Lilienberg“

Der „Templerorden“ kann die „Ordensstatuten“ neu verabschieden

16. Februar 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde reist nach Venedig

20. März 1705
Kaiser Leopold I. setzt eine „Administration

5. Mai 1705
Die Landbevölkerung ist am stärksten betroffen

15. Mai 1705
Kurfürstin Therese Kunigunde wird die Rückreise verweigert

Nach dem 16. Mai 1705
Münchens Kaffeehäuser erleben einen enormen Aufschwung

16. Mai 1705
Die Kaiserlichen besetzen auch das Rentamt München

24. Mai 1705
Die Deportation der kurbaierischen Prinzen wird geplant

25. Mai 1705
Die Kaiserliche Administration schreibt erneut eine Kriegssteuer aus

6. Juni 1705
Die baierischen Beamten leisten einen Treueid auf den Kaiser

16. Juni 1705
Je vier Höfe müssen einen tauglichen Mann für die Armee stellen

1. Juli 1705
Die baierischen Stände leisten ihren Treueid auf den Kaiser

24. Juli 1705
Alle ledigen Bauernburschen sind dem Militärdienst zuzuführen

9. September 1705
Die Kaiserliche Administration ordnet Rekrutierungen an

Um den 2. Oktober 1705
Die Kaiserliche Administration ordnet Zwangsrekrutierungen an

Um den 10. Oktober 1705
Wegen der „Zwangsrekrutierungen

15. Oktober 1705
Lenggrieser Proteste gegen die Zwangsrekrutierungen

16. Oktober 1705
Die Kirche zur Unbefleckten Empfängnis Maria wird geweiht

Um den 25. Oktober 1705
Der Aufstand gegen die kaiserliche Besatzungsmacht bricht los

Um den 3. November 1705
Im die „Rentamt Burghausen

10. November 1705
Verstärkung für die „​Kaiserliche Administration

13. November 1705
Der Kampf um Burghausen beginnt

14. November 1705
Einsatz von Truppen gegen „Tumultuanten“ angekündigt

16. November 1705
Burghausen fällt den „Aufständischen“ in die Hände

22. November 1705
Georg Sebastian Plinganser ruft alle Baiern zu den Waffen

23. November 1705
„Kaiserliche Truppen“ befreien Wasserburg von den „Aufständischen“

25. November 1705
In Benediktbeuern kommt es zu Tumulten

27. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen Vilshofen ein

28. November 1705
Die „Aufständischen“ nehmen die „Festung Braunau“ ein

Die „Kaiserlichen“ erobern Neuötting zurück

Die „Kaiserliche Administration“ will die „Zwangsrekrutierungen“ einstellen

29. November 1705
Sorgen um „das rebellische Volk“ in Baiern

Um den 1. Dezember 1705
Oberst de Wendt verfügt jetzt über 1.300 Mann

Um den 2. Dezember 1705
In Valley kommt es zu Tumulten

Um den 3. Dezember 1705
Pfarrer Florian Sigismund Miller wirbt Truppen für die Aufständischen an

4. Dezember 1705
Ausweitung der Rebellion übers ganze Land geplant

Die „Aufständischen“ erobern Schärding

Um den 8. Dezember 1705
Die Aufständischen erzielen bedeutende Erfolge

9. Dezember 1705
Ein gefälschter Brief vom Kurfürsten aus dem Exil

Um den 10. Dezember 1705
Die Gerüchtekücheum die baierischen Prinzen brodelt

Die Erhebung im Landgericht Tölz

10. Dezember 1705
Der Kongress von Anzing vereinbart einen zehntägigen Waffenstillstand

12. Dezember 1705
Angedrohung der Sippenhaft für die „Aufständischen“

Oberst Johann Baptist de Wendt wird „Stadtkommandant“

13. Dezember 1705
Vorbereitung des Aufstands

Die Eroberung von Kelheim

15. Dezember 1705
Mobilisierung der Gerichte Erding, Schwaben und Haag

„Das Oberland macht beim Aufstand mit“

Die „Aufständischen“ erobern Landau an der Isar

Um den 16. Dezember 1705
Der „Münchner Verschwörerkreis“ erweitert sich

16. Dezember 1705
Treffen der Münchner „Aufständischen“ mit den „Oberländern“

Der vereinbarte „Waffenstillstand“ wird gebrochen

17. Dezember 1705
Die „Unterländer“ greifen die kaiserlichen Truppen an

18. Dezember 1705
Eine Mischung aus Halbwahrheiten und maßlosen Übertreibungen

19. Dezember 1705
Die „Chur-Bairische Landts-Defension Oberlandt“ erlässt das „Tölzer Patent“

Die „Kaiserliche Administration“ befiehlt, die Waffen niederzulegen

21. Dezember 1705
Der politische Höhepunkt des „Baierischen Volksaufstands“ ist erreicht

22. Dezember 1705
Die „Aufständischen“ treffen sich in Hohenschäftlarn

Verurteilung wegen Verkostung der Aufständischen

23. Dezember 1705
Ein bäuerliches Aufgebot trifft sich in Schäftlarn

24. Dezember 1705
16.000 „Unterländer“ schlagen in Steinhöring ihr Hauptquartier auf

Der Zug der aufständischen Bauern bewegt sich in Richtung München

Der Zug der „Aufständischen“ kommt in Baierbrunn an

Die Masse der „Oberländer“ trifft in Solln ein

Weitere bedenkliche Nachrichten treffen aus München ein

Gegen 22 Uhr erreicht der Tross Thalkirchen

25. Dezember 1705
Das Massaker vor München nimmt seinen Lauf

Die Aufständischen besetzen den Roten Turm und die Isarbrücke

Die Aufständischen eröffnen das Feuer in Richtung Isartor

Die Kaiserlichen hören die Aufständischen nicht mal an

Die Kaiserliche Kavallerie trifft am Gasteig ein

Oberst de Wendt befiehlt einen Ausfall aus dem Isartor

Die Oberländer werden von zwei Seiten angegriffen

Die Aufständischen in Untersendling sind vollkommen eingeschlossen

Gegen 11 Uhr ist alles vorbei

Die Aufständischen erobern Landau an der Isar

26. Dezember 1705
Der „Volksaufstand der Oberländer“ bricht zusammen

28. Dezember 1705
Gnade für die Aufständischen

31. Dezember 1705
Cham wird von den „Aufständischen“ eingenommen

Die Armee der „Unterländer Aufständischen“ zerfällt


1709

1709
Kurfürst Joseph Clemens verlegt seine Zufluchtsstätte nach Valenciennes

Die Straubinger Dreifaltigkeitssäule entsteht

Giovanni-Antonio Viscardi errichtet die Bürgersaalkirche

1. Mai 1709
Kurfürst Joseph Clemens erhält in Mons die „Bischofsweihe“

11. September 1709
Kurfürst Max Emanuel muss immer weiter fliehen

14. Oktober 1709
Eine päpstliche Genehmigung ist notwendig

Dezember 1709
Die Verhandlungen Max Emanuels über einen „Seperatfrieden“ beginnen

19. Dezember 1709
Papst Clemens XI. ist für die ständige Aufbewahrung des „Allerheiligsten“


1713

1713
„Pater Onuphrius“ erreicht die römische Anerkennung seiner Gemeinschaft

„Die ganz ungescheucht in der Au sich aufhaltenden Huren“ weggejagt

22. März 1713
Der Ordensprofess der Maria Anna Lindmayr

11. April 1713
Friedensverhandlungen von Utrecht ohne den Kaiser

10. Juni 1713
Das Schleierfest der Maria Anna Lindmayr

August 1713
Max Emanuel übersiedelt nach „Saint Cloud“

13. August 1713
Obergiesing und die Lohe kommen zum Gericht ob der Au

September 1713
Vitus Rambold wird Haidhauser „Schulmeister“

27. September 1713
Giovanni Antonio Viscardi stirbt


1714

Ab 1714
Die neue „Franziskaner-Provinz“ erreicht ihre höchste Blüte

1714
Kurfürst Joseph Clemens gründet in Lille eine „Michaels-Bruderschaft“

20. Februar 1714
„Freundschaftsvertrag“ zwischen Frankreich und Baiern geschlossen

6. März 1714
Der „Frieden von Rastatt“

26. Juni 1714
Der Utrechter Frieden wird geschlossen

August 1714
Stuckarbeiten in der Dreifaltigkeitskirche

1. August 1714
Georg Ludwig von Hannover wird englischer König

5. August 1714
Die Vision der Maria Anna Lindmayr

September 1714
Fresken für die Dreifaltigkeitskirche

7. September 1714
Der Friede von Baden beendet den Spanischen Erbfolgekrieg

27. September 1714
Die geächteten Kurfürsten können wieder in ihre Länder zurückkehren

6. Oktober 1714
Segnung der Dreifaltigkeitskirche

8. Oktober 1714
Das neue Kloster der Karmelitinnen

22. November 1714
Die fehlende „Zustimmung des Landesherrn“ trifft ein


1715

1715
Die Walchenseer „Einsiedler-Brüder“ kommen in Bedrängnis

Der große baierischen „Kinderhexenprozess“ in Freising

Auf dem Nordteil der „Isarinsel“ entsteht ein „Militärholzgarten“

Die Münchner Kasernen bieten Unterkunft für 1.568 Mann

18. Januar 1715
Die kaiserlichen Truppen verlassen München wieder

25. Januar 1715
Die Arbeiten an „Schloss Nymphenburg“ werden wieder aufgenommen

23. März 1715
Max Emanuel verlässt Versailles in Richtung Baiern

8. April 1715
Kurfürst Max Emanuel trifft nach elf Jahren seine Familie wieder

10. April 1715
Max Emanuel zieht n aller Stille durch das „Neuhauser Tor“

Nach dem 11. April 1715
Kurfürst Max Emanuel lässt er alle Juden aus dem Land weisen

Ab Mai 1715
Die bestraften „Anführer des Volksaufstands“ werden begnadigt

Mai 1715
„Hauptmann“ Matthias Mayer wird „ehrlich“ gesprochen

Ignaz Haid kommt nach der Rückkehr des Kurfürsten wieder frei

??? 8. Mai 1715
Joseph Clemens gründet in Berchtesgaden eine Michaels-Bruderschaft

11. Juli 1715
Offizielle Einzug der kurfürstlichen Familie in die Stadt

1. September 1715
König Ludwig XIV. von Frankreich stirbt

21. November 1715
Das Kloster am Lilienberg wird eine Benediktinerinnen-Niederlassung

23. Dezember 1715
Über die Anzahl der „Kaffee- und Teesieder“ muss berichtet werden


1723

1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft „öde Gründe“ in der „Schwabinger Hayd“

Bischof Johann Franz Eckher schlägt Johann Theodor als Nachfolger vor

Anno 1723
Die Auer Marien-Kapelle erhält den Namen „Mariahilf-Kirche“

1723
Der Rat der Stadt beschließt den Bau einer steinernen Brücke über die Isar

Bis zum Jahr 1723
Weitere Hinrichtungen im „Freisinger Prozess“

9. August 1723
Simon Wolf Wertheimer wird zum „geheimen Hofjuwelier“ ernannt

18. August 1723
Kurfürst Max Emanuel verkauft den Falkenhof in der Au

23. August 1723
Das Kloster am Lilienberg soll in den Münchner Burgfrieden

12. November 1723
Kurfürst Joseph Clemens stirbt in Köln


1724

1724
Im Kurfürstentum wird eine „Tanzsteuer“ eingeführt

Carl Meichelbeck veröffentlicht den „Augsburger Schied“

Der Münchner Rat wünscht die Eingemeindung der Au und der „Lohe“

13. Januar 1724
Erweiterung des Burgfriedens um das Kloster am Lilienberg

8. Februar 1724
Der Kölner Kurfürst Clemens August wird Bischof in Hildesheim

15. Mai 1724
Die Wittelsbachische Hausunion wird gegründet

18. August 1724
Johann Georg Messerer erhält die Weißbiergerechtigkeit

7. November 1724
Das „Lehel“ wird der Stadt offiziell als Vorstadt eingegliedert

Im „Burgfriedensbrief“ wird der Münchner Burgfrieden neu festgelegt

Um Dezember 1724
Die „Lechler“ wollen die „Hieronymiten“ vom Walchensee haben

11. Dezember 1724
Kurprinz Carl Theodor wird auf Schloss Drogenbusch geboren


1725

1725
Beginn der Bauarbeiten an der „Magdalenenklause“

4. März 1725
Kurfürst Clemens August lässt sich zum Priester weihen

19. März 1725
Kurfürst Max Emanuel genehmigt den Klosterneubau der „Hieronymiten“

4. Juli 1725
Die Hieronymiten-Mönche beziehen das zur Verfügung gestellte Wohnhaus

11. Oktober 1725
Eine „Hofkommission“ umreitet die neue „Burgfriedensgrenze“ der Stadt


1728

1728
Wolfgang Schmid übernimmt die Haidhauser „Schulmeister-Stelle“

In München leben 17 Juden in acht Haushalten

28. Januar 1728
Der Brauer Bernhardt Rüdt will einen „Bierkeller“ erbauen lassen

15. April 1728
Der „Hohe Ritterorden St. Georgii“ erhält seine kirchliche Bestätigung

Juni 1728
Die neuen „Burgfriedenssäulen“ werden aufgestellt

29. August 1728
Die spätere baierische Kurfürstin Maria Anna Sophie wird geboren

4. November 1728
Clemens August wird Bischof in Osnabrück


1730

Um das Jahr 1730
Der „Viehmarkt auf den Lüften“ wird vom „Lüftenwirt“ organisiert

1730
Simon und Maria Clara Troger lassen sich in Haidhausen nieder

Um 1730
Auf der Isarbrücke entsteht eine „Johannes-von-Nepomuk-Kapelle“

1730
„Hofoberrichter“ Pistorini vertreibt die Prostituierten aus der Au

6. Februar 1730
Januarius Zick wird im ehemaligen Jagdschloss Neudeck geboren

10. März 1730
Kurfürstin Therese Kunigunde stirbt in Venedig

8. April 1730
Fürstbischof Johann Theodor wird in Ismaning zum Priester geweiht

1. Oktober 1730
Fürstbischof Johann Theodors erhält die „Bischofsweihe“


1732

1732
Der „Viehmarkt Auf den Lüften“ ist eine starke Konkurrenz

17. Juli 1732
Clemens August wird Hochmeister des Deutschen Ordens


1736

13. Februar 1736
Maria Theresia und Franz I. Stephan von Lothringen heiraten

24. September 1736
Die „Burgfriedens-Grenzen“ werden schriftlich niedergelegt


1773

1773
Der Frauenfriedhof wird aufgelöst

Peter von Osterwald kauft einen Acker für ein „Observatorium“

Der „Franziskaner-Friedhof“ wird gesperrt

Wozu denn soll der Bauer Lesen und Schreiben lernen?

Johann Peyrl wird als „Kotterbauer und Unterthan“ bezeichnet

Der Hochaltar der „Georgskirche“ von Johann Baptist Straub ist vollendet

Kurfürst Carl Theodor schickt Friedrich Ludwig Sckell nach England

Kurfürst Max III. Joseph reduziert die „Feiertage“

21. Juli 1773
Das Aufhebungsdokument für den Jesuitenorden

Die Marianische Männerkongregation unter weltlicher Obhut

3. August 1773
Erbauung der Bierkeller außer dem Burgfrieden und Verleitung des Biers

21. August 1773
Papst Clemens XIV. hebt den Jesuitenorden auf


1777

1777
Ignaz Mayer kommt nach München

Mit Kurfürst Carl Theodor kommen Pfälzer und der Pfalzwein

Die Innenausgestaltung der „Georgskirche“ istabgeschlossen

Um Februar 1777
Benjamin Thompson wird „Sekretär für die Provinz Georgia“

16. August 1777
Anton Clemens von Toerring-Seefeld tritt den Jesuitengarten ab

18. August 1777
Maximilian Joseph von Montgelas erhält einen Staats-Job

22. August 1777
Der ehemalige Jesuitengarten wird zum Edelsitz Haidenberg

September 1777
Wolfgang Amadeus Mozart verlässt Salzburg

24. September 1777
Mozart logiert im Gasthof „Zum schwarzen Adler“

30. September 1777
Die fehlende Vakatur verhindert Mozarts Anstellung in München

4. Oktober 1777
„Weinwirt“ Franz Joseph Albert will Mozart an München binden

11. Oktober 1777
Mozart reist weiter nach Augsburg und Mannheim

30. Dezember 1777
Kurfürst Max III. Joseph stirbt

Die „Hofmark Berg am Laim“ fällt an den baierischen Staat

Montgelas wartet zehn Jahre vergeblich auf eine feste Besoldung


1782

1782
Das Bier hat den Wein als Volksgetränk verdrängt

Ein großer Verlust an Maulbeerbäumen

Im Königreich Preußen wachsen drei Millionen Maulbeerbäume

Ein „Dekret“ gegen die allzu zahlreichen Handwerker

Philipp Apians „Baiernkarte“ wird als „wertloser Plunder“ verbrannt

Die letzte „Hexe“ im „Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation“

Die „kurfürstlich privilegierte Tabakfabrique“ wird gegründet

Beliebtes Freizeitvergnügen aller bürgerlichen Stände

12. Januar 1782
Kaiser Joseph II. säkularisiert 738 Klöster

10. April 1782
Ein „Hundemarkt“ auf dem heutigen „Marienplatz“

11. April 1782
Thompson rekrutiert sein „Königliches Amerikanisches Dragoner-Regiment“

1. Mai 1782
Papst Pius VI. besucht den „Bürgersaal“

18. Mai 1782
Hunde dürfen nicht in den Hofgarten mitgenommen werden

1. August 1782
Thompsons Amerikanisches Dragoner-Regiment ist kampfbereit

17. September 1782
Carl von Fischer wird in Mannheim geboren

27. September 1782
Amerikanisches Dragoner-Regiment greift in Kriegshandlungen ein

23. Oktober 1782
Die „Hundefänger“ erschlagen 83 streunende Hunde

30. November 1782
Großbritannien und die „USA“ unterzeichnen einen „Friedensvertrag“

31. Dezember 1782
In München soll es weit über fünfzig „Kaffeehäuser“ geben


1789

1789
Die letzte Bererdigung auf dem „Frauenfriedhof“

Antoine de Lavoisier veröffentlicht das erste Chemiebuch

Das „Bettlerunwesen“ in München

Haidhausen will eine eigenständige Pfarrei werden

Januar 1789
Pläne zur Errichtung eines „Militärischen Arbeitshauses“

12. Januar 1789
Flächendeckende Pflanzung von Maulbeerbäumen im Englischen Garten

16. Januar 1789
Aufhebung der Friedhöfe innerhalb der Stadtmauern

7. Februar 1789
„Die Aufhebung der sämmtlichen Freythöfe in der Stadt betreffend“

12. Februar 1789
Die „Namensgalgen“ werden abgeschafft

21. Februar 1789
In jeder Garnisonsstadt sind „Militärgärten“ anzulegen

Die freigewordenen Friedhofsplätze dürfen nicht verkauft werden

2. März 1789
Thompsons Vorschlag für ein „Militärisches Arbeitshaus“ wird angenommen

24. März 1789
Platzsuche für den geplanten „Militärgarten“

April 1789
Urheberstreit über das „Arbeitshaus“-Projekt

14. April 1789
Der „Friedhof vor dem Sendlinger Tor“ wird eingeweiht

20. Juni 1789
Kurfürst Carl Theodor ordnet die Verwirklichung der Militärgärten an

26. Juni 1789
Friedhof vor dem Sendlinger Tor für Bestattungen freigegeben

1. Juli 1789
Oberaufsicht für die Militärischen Arbeitshäuser in München und Mannheim

Eine Militärgartenkommission wird gegründet

8. Juli 1789
Die ersten Pflanzungen werden im Militärgarten vorgenommen

14. Juli 1789
Der Sturm auf die Bastille fördert den Englischen Garten

18. Juli 1789
Der Hofoberrichter erlässt Bestattungsvorgaben

23. Juli 1789
Jakob Nockher kauft einen Teil von Marquartskreith

7. August 1789
Hofgärtner Friedrich Ludwig Sckell wird nach München berufen

13. August 1789
Der Auftrag zur umgehenden Verwirklichung des Englischer Gartens

25. August 1789
Die Armen-Instituts-Deputation betreut auch die Vorstadt Au mit

Um September 1789
Der „Chinesische Turm“ im „Englischen Garten“ entsteht

Ein „Apollo-Tempel“ entsteht als Staffage-Bau im „Englischen Garten“

11. September 1789
Schriften mit revolutionären Inhalten

21. November 1789
Kurfürst Carl Theodor öffnet die „Hofbibliothek“ für jedermann

23. November 1789
Die zweite „Kunstausstellung der Zeichnungsakademie“

28. November 1789
Eine „Friedhof-Satzung“ für die beiden Haupt-Pfarrkirchen erlassen

1. Dezember 1789
Gründung eines „Armeninstituts“ und einer „Armen-Instituts-Deputation“


1790

1790
Der „Hirschgarten“ wird fürs Volk geöffnet

Kurfürst Carl Theodor führt den sogenannten „Illuminateneid“ ein

Die Münchner und die Auer „Armenpflegschaft“ wird vereinigt

Der zwei Kilometer lange „Isardamm“ ist fertig gestellt

Südlich des „Chinesischen Turms“ entsteht die „Chinesische Wirtschaft“

Der „Gotische Pavillon“ im „Englischen Garten“ entsteht

Ein Bierausschank für die im „Englischen Garten“ beschäftigten Arbeiter

Die „Schwaige“ mit den „Ökonomiegebäuden“ wird erbaut

1. Januar 1790
„Bettlerhatz“ am „Tag des Almosengebens“

19. Februar 1790
Einfuhr und Verbreitung von revolutionären Schriften mit Strafe belegt

20. Februar 1790
Kaiser Joseph II. stirbt in Wien

März 1790
Benjamin Thompson wird „Geheimer Staatsrat“

Eine hohe Belohnung für die Ergreifung des Maulbeerbaum-Zerstörers

1. März 1790
Kurfürst Carl Theodor übernimmt das „Reichsvikariat“

Joseph Konrad von Schroffenberg-Mös wird Freisinger Bischof

10. März 1790
Kurfürst Carl Theodor ruft die „Thier-Arzney-Schule“ ins Leben

26. März 1790
Kurfürst Carl Theodor gründet die „Thierartzney-Schule“

29. März 1790
Der „Chinesische Turm“ bekommt seinen Abschlussknopf

1. Mai 1790
Die „Thierartzney-Schule“ wird in der Gemeinde Schwabing eröffnet

25. Mai 1790
Die erste groß angelegte Besichtigungsfahrt durch den Englischen Garten

7. Juli 1790
Der Kunstgeschmack der Münchner soll gehoben werden

14. Juli 1790
Dank- und Huldigungsadresse der Bürgerschaft an den Kurfürsten

21. Juli 1790
Gegen die Danksagung der Münchner Bürgerschaft an den Kurfürsten

26. Juli 1790
Der Magistrat verwahrt sich gegen die Rechtsverletzung

27. Juli 1790
Die Huldigungsadresse der Münchner Bürgerschaft wird veröffentlicht

28. Juli 1790
Der Magistrat greift die verfehlte Regierungspolitik des Landesherrn an

31. Juli 1790
Kurfürst Carl Theodor setzt den Magistrat ab

August 1790
Sir Benjamin Thompson erhält eine lebenslange Pension

10. August 1790
Die Verwaltung und Benutzung des „Englischen Gartens“ wird geregelt

11. August 1790
Der Friedhof an der Salatorkirche wird eine bequeme Zu- und Abfahrt

4. September 1790
Joseph Anton Maffei kommt in München zur Welt

22. September 1790
Franz Schweiger darf weder in der Stadt noch im Burgfrieden auftreten

30. September 1790
Leopold II. wird zum Kaiser gewählt

9. Oktober 1790
Leopold II. wird in Frankfurt zum Kaiser gekrönt

23. Oktober 1790
Einfuhr von Büchern und Schriften aus Nürnberg verboten

27. Oktober 1790
Wiguläus Aloys von Kreitmair stirbt in München

29. Oktober 1790
Wolfgang Amadeus Mozart kommt zum letzten Mal nach München

1. November 1790
Der Lehrbetrieb in der „Veterinärschule“ wird aufgenommen

4. November 1790
Mozarts Oper „Entführung aus dem Serail“ wird im „Kaisersaal“ aufgeführt

6. November 1790
Wolfgang Amadeus Mozart verlässt München wieder

15. November 1790
Kaiser Leopold II. wird in Preßburg zum König von Ungarn gekrönt

22. Dezember 1790
Kurfürst Carl Theodor verweigert die „Bestätigung der Wahlmänner“


1795

1795
Ein neues Seidenhaus im Hofgarten

Um 1795
Johann Jakob Paul kauft den „Kotterhof“

1795
Josef Pruckmayr übernimmt die „Singlspielerbrauerei“

Um den 6. Januar 1795
Die Vorzüge und Nachteile der Braut werden ausführlich beschrieben

1. Februar 1795
Der „Heiratskontrakt“ wird unterzeichnet

3. Februar 1795
Das Cuvilliés-Theater wird für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht

4. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor gibt seine bevorstehende Heirat bekannt

Um den 8. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor begibt sich nach Innsbruck

13. Februar 1795
Maria Leopoldine von Österreich-Este trifft in Innsbruck ein

14. Februar 1795
Carl Theodor trifft erstmals mit seiner Braut zusammen

15. Februar 1795
Kurfürst Carl Theodor heiratet Maria Leopoldine von Modena-Este

18. Februar 1795
Das ungleiche Brautpaar trifft in München ein

Seit März 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine lässt „Schloss Nymphenburg“ umgestalten

9. März 1795
Hunde dürfen nicht in die Kirche mitgenommen werden

12. März 1795
Bitte um Abschaffung der freien Ausfuhr des Getreides

16. März 1795
Der freie Getreidehandel wird nicht aufgehoben

1. April 1795
Herzog Carl II. August von Pfalz-Zweibrücken stirbt

5. April 1795
Preußen schließt mit Frankreich einen Separatfrieden

13. April 1795
Das Kurfürstenpaar genießt das „Sankt-Vater-Bier“ in der Au

14. April 1795
Ein „Armenversorgungshaus“ in der ehemaligen „Sternwarte“

Um den 20. April 1795
Herzog Max Joseph besucht mit seiner Ehefrau Auguste München

Um den 25. April 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine erkrankt psychisch

Um den 25. Mai 1795
„Es geht im Ehebett nicht ganz gut“

2. Juni 1795
München ist, kann und soll keine Festung sein

11. Juni 1795
Herzog Max Joseph ernennt Montgelas zum Wirklichen Regierungsrat

Um den 4. Juli 1795
Kurfürstin Maria Leopoldine zieht in das umgebaute Schloss Nymphenburg

5. August 1795
Die Au will zur Carls-Vorstadt werden

9. August 1795
Eine festliche Veranstaltung im „Englischen Garten“

23. September 1795
Einige Hundert verärgerte Münchner fordern eine Getreide-Ausfuhrsperre

24. September 1795
Ausfuhrverbot für Getreide wird durchgesetzt

13. Oktober 1795
Reichsgraf von Rumford geht nach London

4. Dezember 1795
Carl Theodor akzeptiert das aufständische Verhalten der Bürger nicht

9. Dezember 1795
Appell an die Großmut und Gnade des Kurfürsten

30. Dezember 1795
Unbefristeter „Waffenstillstand“ mit Frankreich


1796

1796
Ferdinand Leopold von Adrian-Werburg kauft den „Edelsitz Pilgramsheim“

Giovanni Pietro Sarti stirbt - Aloysia Lampert erbt

Es hat den Anschein, „die ganze Au sei in der Stadt gewesen“

„Über Speise und vorzüglich über Beköstigung der Armen“

Das „Kloster am Lilienberg“ von den „Kaiserlichen“ besetzt

Das „Rumford-Denkmal“ im „Englischen Garten“

Um Januar 1796
Die französische Armee dringt bis nach Österreich vor

9. Januar 1796
Die vier „Haupträdelsführer“ werden ohne Gerichtsurteil freigelassen

12. Januar 1796
Eine Polizeioberdirektion für München und die Au wird eingerichtet

30. März 1796
Herzogin Auguste Wilhelmine Maria von Hessen-Darmstadt stirbt

6. April 1796
Das „Armenversorgungshaus auf dem Gasteig“ wird bezogen

21. Mai 1796
Der Waffenstillstand mit Frankreich wird aufgekündigt

24. Juni 1796
Die Revolutionsarmee überschreitet den Rhein

27. Juli 1796
Verhaltensinstruktionen im Falle eines Einmarsches fremder Truppen

28. Juli 1796
Die französischen Emigranten müssen das Land verlassen

1. August 1796
München erstmals mit Kriegsereignissen konfrontiert

9. August 1796
Kurfürstin-Witwe Maria Anna flüchtet nach Dresden

12. August 1796
Kurfürst Carl Theodor erklärt Pfalz-Baiern zu „neutralem Gebiet“

13. August 1796
Graf Rumford wieder in München

18. August 1796
München wird von allen Seiten belagert

22. August 1796
Kurfürst Carl Theodor flieht als Graf von Haag nach Pillnitz

26. August 1796
Bitte um Gnade für München

29. August 1796
München soll verschont bleiben

September 1796
Herzog Max Joseph von Pfalz-Zweibrücken flieht ins preußische Ansbach

1. September 1796
Revolutionstruppen wollen die Isarbrücke erstürmen

2. September 1796
Bürgermeister Philipp von Hepp kann wieder nach München zurückkehren

7. September 1796
Neuer Sturm auf die Isarbrücke

8. September 1796
Die Kämpfe um die Isarbrücke gehen weiter

11. September 1796
Enteignungsmaßnahmen für die Rumfordstraße

12. September 1796
Die Revolutionsarmee zieht sich aus Münchens zurück

15. September 1796
Die Bauarbeiten für die heutige Rumfordstraße beginnen

20. September 1796
Lebensmittelreserven werden angehäuft

29. September 1796
Rumford übernimmt das militärische Oberkommando in München

30. September 1796
Freiherr von Montgelas erarbeitet das umfangreiche Ansbacher Mémoire

Oktober 1796
Montgelas: „Baiern ist das irdische Paradies Deutschlands

5. Oktober 1796
Kurfürst Carl Theodor wieder in München

6. Oktober 1796
Das Landesdirektorium wird vom Kurfürsten wieder entlassen

17. Oktober 1796
Graf Rumford wird „Polizeiminister“


1797

1797
Ein „Weyher“ in der Nähe des heutigen „Wasserfalls“

17. Februar 1797
Die Kurfürstenwitwe Maria Anna Sophie stirbt in München

9. März 1797
Herzog Max Joseph heiratet Caroline Friederike Wilhelmine von Baden

16. Mai 1797
Die Rumfordchaussee wird dem Verkehr übergeben

27. Mai 1797
Reinhard Freiherr von Werneck tritt in baierische Dienste

14. Juni 1797
Reinhard Freiherr von Werneck muss den vorgeschriebenen Schwur leisten

13. Oktober 1797
Keine Veränderungen an den Schutzfunktionen der Stadtbefestigung

17. Oktober 1797
Österreich schließt mit Frankreich einen Separatfrieden

9. Dezember 1797
Der „Friedenskongress“ in Rastatt beginnt


1800

1800
Das „Ridlerschlössl“ wird an die Comtesse de Hautfort verkauft

Um 1800
Die „Wiederzulassung des Templer-Ordens“ in Frankreich

1800
Die „Alte Isarkaserne“ in der Beschreibung

Um 1800
Auf einem Wiesengelände wird der „Kleinhesseloher See“ angelegt

Um das Jahr 1800
Gewerbler und Tagelöhner lassen sich auf der „Ramersdorfer Lüften“ nieder

1800
Der Münchner Burgfrieden umfasst 1.600 Hektar

Um Januar 1800
Weitere Gemäldezuwächse für München

7. Januar 1800
Aus den „Militärgärten“ wird die „Schönfeldwiese“

13. Januar 1800
In der Stadt und im Burgfrieden bestehen 163 Bierschenken

Um den 15. März 1800
Kurfürst Max IV. Joseph nimmt von den Engländern Subsidiengelder

Um den 20. März 1800
Der Vertrauensvorschuss von Kurfürst Max IV. Joseph ist aufgebraucht

Um den 21. März 1800
Die Stimme der öffentlichen Meinung über Max Joseph

April 1800
Eine evangelische „Hofkapelle“ in der Residenz wird eingeweiht

26. April 1800
„Ausnahmeprivilegien für Bürgersöhne“ bleiben auch weiterhin erhalten

1. Mai 1800
General Jean-Victor Moreau überschreitet den Rhein

Um den 1. Mai 1800
Das „Georgianum“ wird nach Landshut verlegt

28. Juni 1800
Kurfürst Max IV. Joseph flieht mit seiner Familie nach Amberg

Um den 3. Juli 1800
Dankadresse von der baierischen Nation an Max Joseph IV.

Um den 10. Juli 1800
Ein Patrioten-Klub trifft sich in der Weinstraße

15. Juli 1800
Baiern lässt sich von Großbritannien seinen Besitzstand garantieren

Um den 20. Juli 1800
Oppositionelle und regimekritische Kreise äußern ihren Unmut

1. August 1800
Franz Carl von Hompesch stirbt

Um den 4. August 1800
Eine republikanische Schrift an die Bevölkerung

Um den 10. August 1800
Weitere Flugschriften werden baiernweit verteilt

Um den 15. August 1800
Die Münchner Patrioten wenden sich an General Decaën

Um den 18. August 1800
Die Münchner Revolutionäre wenden sich an Marschall Moreau

Um den 20. August 1800
Der Plan eines republikanischen Umsturzes ist gescheitert

8. September 1800
Marschall Moreau kündigt den Waffenstillstand von Parsdorf

20. September 1800
Verlängerung des Waffenstillstands

10. November 1800
Die „Amberger Verordnung“ beendet Baierns ausschließliche Katholizität

22. November 1800
Die Franzosen verlegen ihr Hauptquartier wieder nach München

28. November 1800
Die Franzosen ziehen weiter nach Hohenlinden

3. Dezember 1800
In der Schlacht von Hohenlinden vernichtend geschlagen

Falsche Siegesmeldungen aus Hohenlinden

10. Dezember 1800
Salzburgs Erzbischof Colloredo nimmt Exil in Wien

25. Dezember 1800
Neuer Waffenstillstand zwischen Frankreich und Österreich


1801

1801
Therese Feldmüller, geborene Schlutt, kommt in Schliersee zur Welt

München hat 40.460 Einwohner

Minister Montgelas plant die Verlegung der „Franziskaner“ in die Au

Das „Hofkrankenhaus für kurfürstliche Hofbedienstete“ wird aufgelassen

Ab 1801
Napoleon Bonaparte fördert den Gebietszuwachs Baierns

9. Februar 1801
Der Frieden von Lunéville

Linksrheinische Gebietsabtretungen an Frankreich

Baiern als Gewinner des Friedensvertrages von Lunéville

Die von Franzosen besetzten Gebiete müssen geräumt werden

5. April 1801
Das Truppen-Hauptquartier im Schloss Nymphenburg

9. April 1801
Die Rheinarmee verlässt München

12. April 1801
Auch das Besatzungsbataillon verlässt die baierische Landeshauptstadt

19. Juni 1801
Das Topographische Bureau wird gegründet

29. Juli 1801
Einbürgerungsbefehl an den Stadtmagistrat

30. Juli 1801
Münchens erster Protestant wird eingebürgert

24. August 1801
Baiern schließt mit Frankreich einen Vorvertrag

Ein eigenständiges Baiern soll ein Erstarken Österreichs verhindern

Nach dem 25. August 1801
Kurfürst Max IV. Joseph nimmt die Reform Baierns in Angriff

5. September 1801
Die Kurfürsten-Witwe Maria Leopoldine kehrt nach München zurück

2. Oktober 1801
Der Reichstag beschließt das Entschädigungsverfahren

26. Oktober 1801
Der Theatiner-Konvent wird aufgehoben


1802

1802
Staatsrat von Hazzi kauft den Edelsitz Pilgramsheim

Die „Rumford-Suppenanstalt“ wird gegründet

Mit der „Säkularisation“ wird die „Praterinsel“ Eigentum des Staates

München verfügt über 1.397 „bürgerliche Gerechtigkeiten“

Peter Paul Maffei gründet die „Maffei-Bank“

25. Januar 1802
Dekret zur Aufhebung der Bettelordensklöster in Baiern

Februar 1802
Das „Hieronymiten-Kloster“ soll säkularisiert werden

6. Februar 1802
Das „Kapuziner-Kloster“ wird säkularisiert

Das „Fanziskaner-Kloster“ wird säkularisiert

7. Februar 1802
Das „Karmeliten-Kloster“ wird säkularisiert

17. Februar 1802
Graf Philipp von Arco wird „Aufhebungskommissar“ für die „Franziskaner“

20. Februar 1802
Das „Pütrich-Kloster“ wird säkularisiert

22. Februar 1802
Bestandsaufnahme im Karmelitinnenkloster

25. Februar 1802
Auflösung des ältesten „Mönchskonvents“ der Stadt

Es ergeht eine wichtige „Instruktion zur Klosteraufhebung“

26. Februar 1802
Die „Säkularisation“ und die „Michaels-Bruderschaft“

März 1802
Das Münchner „Augustinerkloster“ wird „Zentralkloster“

2. März 1802
Das „Franziskaner-Hospiz Josephsburg“ wird aufgehoben

3. März 1802
Freiherr von Leyden bereitet die Franziskaner auf die Abreise vor

4. März 1802
Die Franziskaner-Patres treten ihre Reise nach Ingolstadt an

17. März 1802
Aufforderung zur Gründung einer „Kleinkinderbewahranstalt“

Bis zum 20. März 1802
Die letzten „Franziskaner“ haben das Münchener Kloster verlassen

27. März 1802
25 „Kapuzinermönche“ werden nach Rosenheim gebracht

Der Frieden von Amiens

30. März 1802
Das Karmelitinnenkloster in Neuburg wird zum Zentralkloster

Um den 1. Mai 1802
Im „Bendektinerinnenkloster am Lilienberg“ leben 23 Nonnen

22. Mai 1802
Den Benediktinerinnen vom Lilienberg wird ihre Versetzung mitgeteilt

24. Mai 1802
Geheimvertrag mit Frankreich über Landabtretungen

29. Mai 1802
Die ersten Benediktinerinnen vom Lilienberg kommen nach Geisenfeld

31. Mai 1802
Die restlichen Benediktinerinnen vom Lilienberg werden versetzt

Anfang Juni 1802
Versteigerung des Mobiliars aus dem „Kloster am Lilienberg“

7. Juni 1802
Wallfahrer der Marianischen Kongregation nach Andechs

8. Juni 1802
Ausschreitungen nach der Andechs-Wallfahrt

9. Juni 1802
Die Ausschreitungen setzen sich fort

10. Juni 1802
Das Militär nimmt Handwerksgesellen fest

11. Juni 1802
Es ist wieder Ruhe in der Stadt eingekehrt

15. Juni 1802
Die Karmelitinnen werden nach Neuburg an der Donau gebracht

19. Juni 1802
Die restlichen Karmelitinnen werden ins Zentralkloster gebracht

20. Juni 1802
Die Gräber auf dem Franziskaner-Friedhof werden geöffnet

28. Juni 1802
Die Abbrucharbeiten am Franziskaner-Kloster beginnen

1. Juli 1802
Maria Leopoldine kauft das Landsassengut zu Stepperg

18. Juli 1802
Aufhebung des Karmelitenklosters

23. Juli 1802
Die Karmeliten werden nach Straubing gebracht

12. August 1802
Mühldorf soll von Salzburg abgetreten werden

15. August 1802
Die Hieronymiten-Mönche sollen nach Indersdorf versetzt werden

19. August 1802
Die Grafschaft Werdenfels wird durch baierische Truppen besetzt

Die Stadt Salzburg und die Fürstprobstei Berchtesgaden werden besetzt

Baierns Militär marschiert in Mühldorf ein

20. August 1802
Aktiver Widerstand erscheint als nicht angemessen

21. August 1802
Die ehemaligen Hieronymiten werden zu Weltpriester

23. August 1802
Baierisches Militär marschiert in das Fürstbistum Freising ein

24. August 1802
Die Reichsdeputation tritt in Regensburg erstmals zusammen

14. September 1802
Die Auer Paulanerinnen werden in Aussterbeklöster gebracht

1. Oktober 1802
Mühldorfer Bürger freuen sich auf die Einverleibung nach Baiern

4. Oktober 1802
Eine weltliche Lehrerin betreibt die ehemalige „Klosterschule am Lilienberg“

11. Oktober 1802
Das „Paulaner-Bräuhaus“ erhält eine „reale Bräugerechtigkeit“

30. Oktober 1802
Das Leihhaus im ehemaligen Karmelitinnenkloster

November 1802
Die Gebäude des „Franziskanerklosters“ werden „auf Abbruch“ versteigert.

Auch das „Franziskaner-Klostergebäude“ verschwindet

Der „Staat“ erhält die Entschädigung für die „Verlegung der Brücke“

3. November 1802
Das „Wilhelms-Gymnasium“ kommt ins ehemalige „Karmeliten-Kloster“

23. November 1802
Die „Reichsdeputation“ beschließt den „Reichsdeputationshauptschluss“

24. November 1802
Aretin übernimmt die „Zivilbesitzergreifung des Hochstifts Freising“

26. November 1802
Freiherr von Aretin nimmt per Dekret die Stadt Mühldorf in Besitz

27. November 1802
Freising und die Zugspitze werden bairisch

1. Dezember 1802
Mühldorf am Inn wird bairisch

2. Dezember 1802
Freiherr von Aretin trifft in Mühldorf ein und nimmt Besitz von der Stadt

3. Dezember 1802
Aretin übernimmt die „Zivilbesitzergreifung der Grafschaft Werdenfels“

5. Dezember 1802
Johann Adam Freiherr von Aretin trifft in Mittenwald ein

6. Dezember 1802
Besitzergreifungsfeierlichkeiten in der Reichsgrafschaft Werdenfels

12. Dezember 1802
Die „Hieronymitaner“ treten erstmals in der Kleidung der „Weltpriester“ auf

13. Dezember 1802
Das „Karmelitinnen-Kloster“ wird der „Pfandhausverwaltung“ überlassen

18. Dezember 1802
19 „Pütrich-Nonnen“ begeben sich auf ihre Reise nach Reutberg

23. Dezember 1802
Die „allgemeine Schulpflicht“ wird eingeführt

29. Dezember 1802
Die restlichen 21 „Pütrich-Nonnen“ verlassen München


1803

1803
Im Kaffeehaus gibt es Erfrischungen aller Art

Um 1803
Maximilian Joseph von Montgelas kauft den „Sitz Stepperg“

1803
Es bestehen noch zwei „Baierweinschenken“

Stephan Selmayr wird Eigentümer des „Hansmarterhofs“

Ab 1803
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas wird „Finanzminister“

1803
Das „Dianabad“ beim „Englischen Garten“ öffnet seine Pforten

Das „Hofkrankenhaus“ wird in eine „Irrenanstalt“ umgewandelt

Die „Mariahilf-Kirche“ wird zur Pfarrkirche der Au ernannt

Max IV. Joseph gründet die „Musterlehranstalt für Landwirthschaft“

Die profanierte „Klosterkirche am Lilienberg“ dient als „Eisenfronfeste“

Friedrich Ludwig Sckell übernimmt die Oberaufsicht über das „Gartenwesen“

Bis 1803
Das heutige Stadtgebiet gehört zu vier verschiedenen „Gerichtsbezirken“

1803
Das „Kurfürstentum Baiern“ wird Eigentümer der „Giesinger Mühle“.

Kaspar Barthmann kauft die „Singlspielerbrauerei“ mit allen Zubehör

10. Januar 1803
Das Religionsedikt bringt die Gleichberechtigung

19. Januar 1803
Die Gebeine der verstorbenen Karmelitinnen entfernt

11. Februar 1803
Bischof Colloredo unterzeichnet die „Abdankungserklärung“ für Salzburg

15. Februar 1803
Großherzogs Ferdinand III. von Toskana Besitz nimmt Besitz von Salzburg

25. Februar 1803
Die letzte Tagung des „Immerwährenden Reichstags“

März 1803
Das „Pütrich-Kloster“ wird verkauft

26. März 1803
Der „Schulfond“ erhält das ehemalige „Paulanerinnen-Kloster im Lilienthal“

27. März 1803
Maximilian Joseph von Montgelas erwirbt ein „Barock-Palais“

4. April 1803
Der letzte Freisinger Bischof, Joseph Conrad von Schroffenberg-Mös, stirbt

16. April 1803
Die „Salvatorkirche“ wird gesperrt

24. April 1803
Katholische Traditionen werden als Unfug verboten

27. April 1803
Der „Reichsdeputationshauptschluss“ tritt in Kraft

28. April 1803
Den „Bruderschaften“ wird das Tragen von Kutten verboten

29. April 1803
Großherzog Ferdinand III. von Toskana zieht in Salzburg ein

9. Mai 1803
Kurfürst Max IV. Joseph kauft von Stephan von Stengel „Schloss Biederstein“

18. Mai 1803
Mischehen zwischen Katholiken und Protestanten werden erlaubt

23. Mai 1803
England erklärt Frankreich den Krieg

17. Juli 1803
Salzburg wird Kurfürstentum

August 1803
Eine royalistische Verschwörung gegen Napoleon wird aufgedeckt

23. August 1803
Die Heilige Stiege am Gasteigberg wird abgerissen

Nach dem 25. August 1803
Österreich zieht einen Gewinn aus der baierischen Säkularisation

September 1803
Die „Mädchenschule“ im „Kloster Lilienberg“ wird geschlossen

5. September 1803
Das Landgericht München zieht ins ehemalige Kloster Lilienberg

13. September 1803
Das Augustiner-Kloster wird säkularisiert

22. September 1803
Ein Strafarbeitshaus im Paulaner-Kloster

30. September 1803
Die Augustiner-Klosterkirche wird gesperrt

1. Oktober 1803
Aufhebung des „Zentralklosters der Augustiner“

4. Oktober 1803
Das denkmalartige Standbild des „Harmlos“ wird enthüllt

20. Oktober 1803
Altäre und Gerätschaften der „Augustiner-Kirche“ werden versteigert

22. Oktober 1803
Die „Wieskirche“, Münchens älteste Kirche, wird gesperrt

14. November 1803
Verkauf der Heilige Stiege auf dem Gasteigberg

27. November 1803
Der erste Teil der „Klarissinnen vom Anger“ begibt sich nach Dietramszell

28. November 1803
Die „Johann-Nepomuk-Kapelle“ wird abgebrochen

2. Dezember 1803
Der zweite Teil der Klarissinnen macht sich auf den Weg nach Dietramszell

26. Dezember 1803
Das „Augustiner-Christkindl“ im Kloster der „Elisabethinerinnen“

31. Dezember 1803
Beschreibung der „Hofmark Haidhausen“


1805

1805
Rumford wird „Präsident der Akademie der Wissenschaften“

Adrian von Riedl wird mit 59 Jahren in den Ruhestand versetzt

Ab 1805
Beginn der Isarregulierung ab Bogenhausen

1805
Unhaltbare Zustände in Haidhausen

Josef von Baader erfindet eine „Wassertretmaschine

Die „Post“ künftig als Staatsaufgabe selbst übernehmen

Die „Hoffischerei“ in der Au wird aufgelöst

Joseph Sulzbeck tritt in verschiedenen Wirtschaften auf

Großzügige „Befreiung vom Wehrdienst“ für das Bürgertum

22. März 1805
Die Militärbehörde erhält das säkularisierte Kloster der „Hyronymiten“

11. April 1805
Russland und Großbritannien schließen in Petersburg ein Bündnis

25. April 1805
Das „Kloster der Hieronymiten“ soll endgültig aufgehoben werden

23. Mai 1805
Großbritannien erklärt Frankreich den Krieg

7. Juni 1805
Das Kurfürstentum Baiern führt die Wehrpflicht ein

19. Juni 1805
Die ehemaligen Hieronymiten-Mönche müssen ausziehen

28. Juni 1805
Kurfürst Max IV. Joseph erklärt die Anna-Kirche zur Pfarrkirche

9. August 1805
Österreich schließt sich dem russisch-englischen Bündnis an

25. August 1805
Geheimverhandlungen im Bogenhausener Schloss Stepperg

Napoleon Bonaparte lässt seine Große Armee abmarschieren

September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph zögert, das Bündnis mit Frankreich zu ratifizieren

6. September 1805
Die österreichische Armee belagert Schloss Nymphenburg

8. September 1805
Der Dritte Koalitionskrieg beginnt

Ab 12. September 1805
Österreichische Militärs quartieren sich in München ein

19. September 1805
Erzherzog Ferdinand trifft in München ein

21. September 1805
Kaiser Franz II. bietet den Baiern den Königstitel an

22. September 1805
Kaiser Franz II. reist weiter nach Landsberg am Lech

23. September 1805
Napoleon Bonaparte erklärt Österreich den Krieg

24. September 1805
Mx IV. Joseph datiert den Bogenhausener Vertrag vor

Kronprinz Ludwig I. beschwört seinen Vater

25. September 1805
Die französische Armee überquert den Rhein

26. September 1805
Kaiser Franz zieht sich zurück

27. September 1805
Das französische und das baierische Heer vereinigen sich

28. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph ratifiziert den Geheimvertrag

29. September 1805
Kurfürst Max IV. Joseph antwortet seinem Sohn Ludwig

6. Oktober 1805
Französisch-baierische Militäreinheiten überqueren die Donau

8. Oktober 1805
Die Schlacht von Wertingen

9. Oktober 1805
Österreichische Truppen auf dem Rückzug in München

Das siegreiche Gefecht bei Günzburg

Ab 10. Oktober 1805
Kämpfer aus dem Balkan erzeugen Angst und Schrecken

10. Oktober 1805
Der Kurfürst rechtfertigt den Bündniswechsel

11. Oktober 1805
General Kienmayer befiehlt den Rückzug

12. Oktober 1805
München kann zurückerobert werden

14. Oktober 1805
Die Schlacht bei Elchingen

15. Oktober 1805
Der französisch-baierische Angriff auf Spielberg und Michelsberg

Ab 16. Oktober 1805
Der Kampf um Ulm beginnt

17. Oktober 1805
Napoleon bezwingt die österreichische Armee bei Ulm

20. Oktober 1805
Die Kapitulation von Ulm

24. Oktober 1805
Napoleon Bonaparte zieht triumphal in München ein

Die Grande Armée marschiert nach Osten

25. Oktober 1805
Die Presse berichtet über Napoleons Einzug in München

26. Oktober 1805
Die Grande Armée überschreitet den Inn

28. Oktober 1805
Braunau wird von der napoleonischen Armee eingenommen

29. Oktober 1805
Baierns Kurfürst muss sich beim französischen Kaiser entschuldigen

Die baierischen Truppen nehmen Salzburg ein

5. November 1805
Französische Truppen erobern die „Festung Scharnitz“ und Innsbruck

8. November 1805
Gebietserweiterungen und die volle Souveränität zugesichert

Zusage für eine Hochzeit

10. November 1805
Die baierischen Truppen nehmen die Festung Kufstein

13. November 1805
Französischen Truppen nehmen Wien kampflos ein

24. November 1805
Auch die kurfürstliche Familie kommt wieder in München an

29. November 1805
Baierische Truppen übernehmen die „Besetzung“ Tirols

2. Dezember 1805
Napoleon Bonaparte gewinnt die Dreikaiserschlacht bei Austerlitz

3. Dezember 1805
Der baierische General Siebenbein zieht in Tirol ein

4. Dezember 1805
Der „Waffenstillstand von Znaim“ wird geschlossen

5. Dezember 1805
Kaiserin Joséphine trifft mit großem Gefolge in München ein

10. Dezember 1805
Baierns Territorium soll erweitert und Königreich werden

14. Dezember 1805
Tirol will beim Kaiserhaus bleiben

19. Dezember 1805
Napoleon erklärt Baiern, Baden und Württemberg zu souveränen Staaten

20. Dezember 1805
Karoline Murat triff in München ein

21. Dezember 1805
Die „freie Reichsstadt“ Augsburg fällt an Baiern

26. Dezember 1805
Baiern erhält die Souveränität und die erbliche Königswürde


1806

1806
Weitere Flussregulierungsarbeiten an der Isar beginnen

Johann Peter Langer soll die „Maler- und Bildhaueracademie“ leiten

Franz Xaver Zacherl pachtet die Brauerei der Paulaner

Das Königreich Baiern beginnt Verhandlungen über ein „Konkordat“

Die „Militärmühlen“ werden stillgelegt

1. Januar 1806
Baiern wird extrem emotionslos zum Königreich erhoben

Mit Kanonen und Kirchenglocken Aufmerksamkeit erregen

Das frischgebackene Königspaar besucht ein Hofkonzert

Fehlende Kroninsignien und Salbung des Königspaares

Die Proklamation des Königreichs Baiern

Das Königreich Baiern erhält sein erstes Wappen

Eine Hochzeit als Preis für die Rangerhöhung zum Königreich

München als Ort der Eheschließung

Um den 1. Januar 1806
Eugène Beauharnais wird von der geplanten Hochzeit informiert

1. Januar 1806
Straßenbenennungen nach der Rangerhöhung

Der Georgs-Ritterorden wird zum Königlich-Bayerischen Hausritterorden

Ein Königreich von Napoléons Gnaden ?

2. Januar 1806
Ein Militärspektakel mit erbeuteten Waffen

3. Januar 1806
Die erste Münchner Ziviltrauung

10. Januar 1806
Der Bräutigam Eugène Beauharnais kommt in München an

12. Januar 1806
Eugène Beauharnais wird von Napoleon Bonaparte adoptiert

13. Januar 1806
Zivilhochzeit zwischen Eugéne de Beauharnais und Auguste Amalie

Eine Ziviltrauung nur als Verlobung angesehen

14. Januar 1806
Die kirchliche Trauung in der Hofkirche

Max I. Joseph sichert Tirol die „Beibehaltung der Landesverfassung“ zu

15. Januar 1806
Bezüge zu Napoleon und Frankreich werden ausdrücklich vermieden

22. Januar 1806
Baiern übernimmt die ehemals „gefürstete Grafschaft Tirol“

Weitere Gebietserweiterungen für das Königreich Baiern

Um den März 1806
Madame Montgelas vergleicht die französischen Besatzer mit „Blutegeln“

April 1806
Ins „Hieronymiten-Kloster“ soll ein „Dragoner-Regiment“

16. April 1806
Die „Michaels-Kirche“ in Berg am Laim wird Pfarrkirche

General Chasteler trifft in Innsbruck ein

Mai 1806
Die baierischen Krönungs-Insignien werden in Paris gefertigt

5. Juli 1806
Die erste Protestantische Stadtpfarrei München

7. Juli 1806
Die Tortur wird abgeschafft

12. Juli 1806
Der Rheinbund wird als Militärbündnis gegründet

1. August 1806
Die Rheinbundstaaten erklären ihren Austritt

6. August 1806
Kaiser Franz II. muss das geschwächte Kaiserreich auflösen

26. September 1806
Auf der Suche für ein Gefängnis

20. November 1806
Bozen befindet sich in französischer Hand

21. November 1806
​Montgelas übernimmt zusätzlich das „Innenministerium“

11. Dezember 1806
Die Protestanten erhalten die „Salvatorkirche“


1807

1807
Herr von Effner erwirbt den ehemaligen „Edelsitz Pilgramsheim“

Ignaz Mayer gewährt der königlichen „Centralkasse“ 100.000 Gulden

Der öffentliche „Weinkeller“ im „Implerhaus“ wird aufgelöst

Das „Theater der breiten Masse“ wird heftig kritisiert

Der „Kleinhesseloher See“ wird auf seine heutige Größe gebracht

Das „Sommertheater vor dem neuen Maxthor“

Der „Hackerbräu“ hat den höchsten Malzverbrauch in München

Friedrich Ludwig Sckell will den „Apollo-Tempel“ abreißen lassen

Im Bogenhausener „Brunnthal“ besteht ein Badebetrieb mit Wirtschaft

Zur „Festigung der inneren Ordnung“

2. März 1807
Die Kroninsignien treffen in München ein

7. März 1807
Franz von Pocci wird in München geboren

April 1807
Die Linden und Kastanien auf dem Mariahilfplatz werden abgeholzt

3. April 1807
Mandat zur Neuorganisation des „Bürgermilitärs“

Mai 1807
Das „Zucht-, Arbeits- und Korrekturhaus“ in der Au entsteht

10. August 1807
Friedrich Ludwig Sckell ist unzufrieden mit dem „Englischen Garten“

26. August 1807
Baiern führt die Pockenschutzimpfung ein

18. Oktober 1807
Die „Den-Haager-Friedenskonferenz“ beschließt Fragen des „Kriegsrechts“

Ende November 1807
Napoleon beauftragt Montgelas mit dem „Statut für den Rheinbund“

Dezember 1807
Die Planungen für die „Maxvorstadt“ werden eingeleitet

21. Dezember 1807
Die verbliebenen „Hieronymiten-Patres“ müssen das Kloster räumen

Um den 23. Dezember 1807
250 Soldaten und 220 Pferde beziehen die neue „Lehel-Kaserne“


1809

1809
Pläne für eine „Walhalla“ im „Englischen Garten“

Die freiwillige „Bürgerwehr“ wird in die „Nationalgarde“ eingegliedert

Der Weiler „Niedergiesing“ wird zur „Vorstadt Au“ eingemeindet

Im Königreich Baiern gibt es 93 verschiedene Flüssigkeitseinheiten

Der „Konvent der Schwestern der heiligen Elisabeth“ wird aufgelöst

In Tirol kommt es zu Erhebungen gegen die Besatzungsmacht

Ende Januar 1809
Erzherzog Johann lädt die führenden Köpfe des Tiroler Widerstands ein

Februar 1809
In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die baierischen Landesherren

9. März 1809
Adrian von Riedl verkauft die „Neumühle“ an den Müller Schöttl

12. März 1809
Die baierischen Behörden wollen in Tirol Rekruten „ausheben“

18. März 1809
Adrian von Riedl stirbt

24. März 1809
„Religionsfreiheit“ und „Gleichbehandlung der Konfessionen“ bestätigt

Bitte um Gründung einer „Landwirthschaftlichen Gesellschaft“

9. April 1809
Der Krieg Österreichs gegen Frankreich beginnt

Erzherzog Johann erklärt Frankreich und seinen Verbündeten den Krieg

10. April 1809
Die „Lohe“, die „Falkenau“, die „Birkenleiten“ kommen zur „Vorstadt Au“

Die Nachricht vom Kriegsbeginn verbreitet sich in ganz Tirol

12. April 1809
In und um Innsbruck toben heftige Kämpfe

13. April 1809
Die „Erste Befreiung Tirols“

14. April 1809
Die von den Baiern gehaltene „Festung Kufstein“ wird belagert

18. April 1809
Die Vertreibung der Baiern und Franzosen aus Tirol wird sanktioniert

21. April 1809
General Chasteler bricht mit seinen Truppen nach Trient auf

22. April 1809
Napoleon Bonaparte gewinnt die entscheidende Schlacht gegen Österreich

23. April 1809
Der österreichische General von Chasteler kann Trient besetzen

24. April 1809
Tirol wird von den „Aufständischen“ - bis auf Kufstein - erobert

29. April 1809
Französische und baierische Truppen besetzen Salzburg

Anfang Mai 1809
Napoleon Bonaparte befiehlt die erneute Unterwerfung Tirols

Die Tiroler unternehmen „Beutezüge“ nach Baiern

1. Mai 1809
Salzburg wird im Namen Napoleon Bonapartes verwaltet

11. Mai 1809
General Bernhard Erasmus von Deroy befreit Kiefersfelden

Jetzt plündern, vergewaltigen und morden die baierischen Soldaten

12. Mai 1809
„Wie tief sind Euere Gefühle von Menschlichkeit gesunken?“

Die baierischen Truppen erobern Kufstein zurück

Napoleon Bonaparte erobert Wien

15. Mai 1809
Der Kampf um Schwaz dauert zwei Tage

19. Mai 1809
Die Divisionen Wrede und Deroy rücken kampflos in Innsbruck ein

21. Mai 1809
Abzugsbefehl an alle in Tirol stationierten Truppen nach Österreich

22. Mai 1809
Lefébvre und Wrede verlassen mit ihren Truppen Tirol

23. Mai 1809
General Deroy setzt seine Truppen in Alarmbereitschaft

25. Mai 1809
Die Erste Bergisel-Schlacht dauert nur wenige Stunden

29. Mai 1809
Es kommt zur Zweiten Bergisel-Schlacht

Juni 1809
Tirol wird seinem Schicksal überlassen

Nach dem 2. Juni 1809
Major Martin Teimer nimmt seine Ausfälle nach Baiern wieder auf

27. Juni 1809
Joseph von Utzschneider verspricht zu viel

5. Juli 1809
Napoleon Bonapartes Truppen schlagen die Österreicher entscheidend

12. Juli 1809
Die österreichischen Truppen müssen Tirol und Vorarlberg verlassen

18. Juli 1809
Schlacht gegen die zu Beutezügen einfallenden Tiroler

27. Juli 1809
Hinrichtung mit dem Schwert als alleinige Vollstreckungsart

28. Juli 1809
General Boul erhält den Befehl zum Abzug seiner Truppen aus Tirol

30. Juli 1809
Marschall François Joseph Lefébvre zieht kampflos in Innsbruck ein

4. August 1809
General Boul verlässt mit seinen österreichischen Truppen Tirol

Die „französisch-rheinbündischen Truppen“ erleiden schwere Verluste

8. August 1809
Verlustreiche Kämpfe an der Pontlatzer Brücke

10. August 1809
Großer Widerstand der Tiroler an der „Lienzer Klause“

11. August 1809
Völlig demoralisierte Truppen sind in Innsbruck eingeschlossen

13. August 1809
Die Dritte Bergisel-Schlacht beginnt

Bis 18. August 1809
Die baierisch-französischen Truppen haben Tirol geräumt

4. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält österreichische Finanzhilfen

9. Oktober 1809
Wieder wird die Seidenzucht in Baiern eingeführt

Die Statuten des „Landwirthschaftlichen Vereins“ werden bestätigt

14. Oktober 1809
Der „Friede von Schönbrunn“ und Tirol

17. Oktober 1809
Der baierische Einmarsch in Tirol beginnt

19. Oktober 1809
Die Salzburger Gegenoffensive geht verloren

21. Oktober 1809
Der Erzherzog setzt den „Tiroler Oberkommandanten“ Andreas Hofer ab

24. Oktober 1809
Die baierischen Truppen ziehen in Innsbruck ein

25. Oktober 1809
Der baierische „Kronprinz“ Ludwig I. zieht in Innsbruck ein

27. Oktober 1809
Andreas Hofer erhält 18.000 Papiergulden für den Kampf gegen Frankreich

28. Oktober 1809
Im „Frieden von Schönbrunn“ wird Tirols Baiern überlassen

1. November 1809
Es kommt zur vierten und letzten „Schlacht am Bergisel“

2. November 1809
Max Joseph von Montgelas wird in den „Grafenstand“ erhoben

Die Tiroler beschließen ein „Unterwerfungsschreiben“

3. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler reisen zu Eugéne Beauharnais

4. November 1809
Andreas Hofer unterzeichnet das „Unterwerfungsschreiben“

5. November 1809
Bewaffnete Südtiroler Bauern greifen Bozen an

6. November 1809
Eine Abordnung der Tiroler „Aufständischen“ wird empfangen

8. November 1809
Andreas Hofer ändert ständig seine Meinung

10. November 1809
Tiroler „Rebellen“ überfallen bei Imst baierische Truppen

11. November 1809
Andreas Hofer bricht sein gegebenes Wort

12. November 1809
Italiens Vizekönig Eugéne Beauharnais erlässt eine Proklamation

13. November 1809
General Rusca zieht mit 2.000 Mann nach Meran ein

16. November 1809
Am Meraner „Küchelberg“ kommt es zum Kampf

18. November 1809
Eine französische Einheit wird zur Kapitulation gezwungen

Um den 19. November 1809
Andreas Hofer lässt Jakob Sieberer und Josef Daney gefangen nehmen

24. November 1809
Im „Paznauntal“ kommt es zu Kämpfen

Um den 27. November 1809
Das Ende der baierischen Herrschaft über Südtirol

29. November 1809
Freiherr Maximilian Joseph von Montgelas erhält das „Grafendiplom“

Dezember 1809
Tirol wäre besser bei Frankreich

1. Dezember 1809
Bei der „Lienzer Klause“ kommt es erneut zu Kämpfen

6. Dezember 1809
Als Strafe für die Belagerung Brixens werden Dörfer abgebrannt

8. Dezember 1809
Letzter Waffengang zwischen Tiroler „Aufständischen“ und Baiern

9. Dezember 1809
Johann Wilhelm von Hompesch stirbt

Nach dem 9. Dezember 1809
Montgelas übernimmt zum zweiten Mal die Funktion des „Finanzministers“

20. Dezember 1809
Kronprinz Ludwig entscheidet sich für Therese


1814

1814
Die Wiederaufbauarbeiten für die Ludwigsbrücke beginnen

Franz Maria Schweiger stirbt

Anno 1814
Grundwasserverunreinigung durch die Pferde der „Lehel-Kaserne“

1814
Die Polizei duldet sechs „Bordelle“ mit vier bis acht Luxusdirnen

1. Januar 1814
Das Volljährigkeitsalter im Königreich Baiern wird auf 21 Jahre festgesetzt

29. Januar 1814
Die Schlacht bei Brienne-le-Château sur Aube

Februar 1814
Die „Heilig-Kreuz-Kapelle“ auf dem Mariahilfplatz wird abgerissen

1. Februar 1814
Die „Schlacht bei La Rothière“

4. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. lässt ein Preisausschreiben veröffentlichen

26. Februar 1814
Kronprinz Ludwig I. trifft den Architekten Leopold Klenze

Die Schlacht bei Bar-sur-Aube

27. Februar 1814
Die Kämpfe um Bar-sur-Aube gehen weiter

7. März 1814
„General“ von Wrede wird zum „Feldmarschall“ befördert

11. März 1814
Der „Alte Botanische Garten“ ist nahezu fertig gestellt

20. März 1814
Die „Schlacht von Arcis-sur-Aube“

21. März 1814
Napoleon Bonaparte ordnet den sofortigen Abzug seiner Truppen an

31. März 1814
Die „Verbündeten“ rücken in Paris ein

6. April 1814
Napoleon Bonaparte dankt (erstmals) ab

10. April 1814
Die Münchner feiern die Einnahme von Paris

11. April 1814
Napoleon Bonaparte wird die Insel Elba als Fürstentum zugewiesen

18. Mai 1814
Errichtung einer Stahlfabrik am Eisbach in der Hirschau

30. Mai 1814
Die Befreiungskriege sind beendet

3. Juni 1814
Die Grenzen des Königreichs Baiern werden neu festgelegt

9. Juni 1814
Carl Philipp Joseph von Wrede wird gefürstet

26. Juni 1814
Österreich ergreift offiziell Besitz von Tirol

7. August 1814
Papst Pius VII. stellt den Jesuitenorden wieder her

22. August 1814
Reichsgraf Rumford stirbt

26. August 1814
Tirol wird mit Österreich wieder vereinigt

28. August 1814
Reichsgraf Rumford wird in Paris beerdigt

18. September 1814
Der Wiener Kongress regelt die Neuordnung Europas

22. September 1814
Aron Elias Seligmann wird in den Adelsstand erhoben

12. Oktober 1814
Ein „Oktoberfest“ ohne Pferderennen

31. Oktober 1814
Prostitution rund um die Isarinseln

26. Dezember 1814
Caroline Gräfin von Arco wird geboren


1815

1815
Das Verständnis für die Belange des Militärs sinkt deutlich

Ketzerei, Zauberei und Hexerei“ sind nicht mehr strafbare Tatbestände

Der „Große Wasserfall“ wird von Menschenhand erschaffen

3. Januar 1815
Österreich, England und Frankreich schließen ein Bündnis gegen Preußen

25. Januar 1815
39 jüdische Männer gründen die „Israelitische Kultusgemeinde“

9. März 1815
„Kronprinz“ Ludwigs I. liberale Verfassungsvorstellungen

April 1815
Der Vulkan Tambora in Indonesien bricht aus

10. April 1815
Ein Vulkanausbruch in Indonesien bewirkt in Baiern eine Missernte

Ab Juni 1815
Die Zeit des Biedermeier

1. Juni 1815
Otto, der spätere König von Griechenland, wird geboren

8. Juni 1815
Auf dem Wiener Kongress wird der Deutsche Bund gegründet

9. Juni 1815
Der Wiener Kongress endet mit der Wiener Schlussakte

28. Juni 1815
Andreas und Anna Schlutt sind Inhaber des Bachl­bräu-Anwesens im Tal

Um August 1815
Eine nur geringe Getreideernte

2. August 1815
Adolf Friedrich von Schack wird geboren

23. September 1815
Ein Haberfeldtreiben in Elbach

Oktober 1815
Wieder ein „Oktoberfest“ mit den gewohnten Attraktionen

20. November 1815
Die Grenzen Frankreichs auf den Stand von 1789 festgesetzt


1816

1816
Simon und Julie von Eichthal konvertieren zum katholischen Glauben

Joseph Anton von Maffei leitet die väterliche Tabakfabrik im Lehel

Zehn Jahre Aufenthalt zum Erwerb des Heimatrechts

Die „Konkordats-Verhandlungen“ werden wieder aufgenommen

Der entstehende „Königsplatz“ soll der „Platz der Könige“ werden

24. März 1816
Die erste Bestattung auf dem „jüdischen Friedhof“

1. April 1816
Johann Georg Soldner erhält die „provisorische Sternwarte“

14. April 1816
Im „Münchner Vertrag“ erhält Baiern die linksrheinische Pfalz

18. April 1816
Baupläne zum Neubau einer „Sternwarte in Bogenhausen“

23. April 1816
Der Grundstein für die „Glyptothek“ wird gelegt

4. Juni 1816
Die Pläne zum Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen sind genehmigt

Um August 1816
Einer weiteren Missernte folgt eine Hungersnot

11. August 1816
Der erste Spatenstich für den Neubau einer Sternwarte in Bogenhausen

Um September 1816
Statt Brot isst man Flechten und Moos

Oktober 1816
Eine „Gesellschaft für die Oktoberfeste“ wird neu gegründet

Erstmals ziehen die „Schützen“ auf die „Theresien-Wiese“

Die „Oktoberfest-Gesellschaft“ richtet einen „Glückshafen“ ein

17. November 1816
Das Armenwesen wird grundsätzlich reformiert

28. November 1816
Bettelpolizeiliche Bestimmungen werden erlassen

Eine Verordnung über Zwangsarbeitshäuser

7. Dezember 1816
Der „päpstliche Konkordatsentwurf“ wird für „unannehmbar“ erklärt


1818

1818
Ein nicht immer spannungsfreies Zusammenleben

Planungen für eine evangelische Kirche

Erste Planungen zur Einrichtung einer „Erzgießerei“ in München

Ab 1818
Graf von Montgelas wird „Erblicher Reichsrat“

Im Jahr 1818
390 Personen und 352 Pferde in der „Lehel-Kaserne“

1818
Das „Eichthal-Palais“ an der Brienner Straße 12 wird von Klenze erbaut

Die Getreidepreise normalisieren sich wieder

Von höchster Stelle wird eine „strenge Reinlichkeit“ verordnet

Die „Tabakfabrik“ wird in ein Bad umgewandelt

Ende April 1818
Die „Neue Kavalleriekaserne an der Isar“ ist fertiggestellt

5. Mai 1818
Karl Marx wird in Trier geboren

17. Mai 1818
„Selbstverwaltung der Städte und Gemeinden“ wieder hergestellt

Die Gemeinde entscheidet über Ansässigmachung und Verehelichung

Nach dem 18. Mai 1818
Gemeinden kaufen Land um Ansässigmachung zu verhindern

26. Mai 1818
Das Königreich Baiern gibt sich eine „konstitutionelle Verfassung“

Das „Adelsedikt“ teilt den baierischen Adel in fünf Klassen ein

Die „Ständeversammlung“ hat über die „Post“ mitzubestimmen

Juni 1818
Das Eliteregiment „Garde du Corps“ setzt sich durch

17. Juni 1818
König Max I. Joseph verkündet ein Religionsedikt

August 1818
Die „Neue Isarkaserne“ wird dem Regiment „Garde du Corps“ übergeben

Oktober 1818
Die Wirte stellen erstmals Bierbuden auf der Theresienwiese auf

Anton Gruber betreibt sein Karussel auf der Theresienhöhe

12. Oktober 1818
Das Kgl. Hof- und Nationaltheater wird eingeweiht

17. November 1818
Beteiligung beim Erstellen der Heiratslizenz

3. Dezember 1818
Max von Pettenkofer wird geboren

21. Dezember 1818
Prinzessin Amalie von Oldenburg wird geboren


1820

1820
Im „Betz‘schen Wirtshaus“ wird als Attraktion ein Karussell aufgestellt

Die „Schauermayr‘sche Kapelle“ wird größer wieder aufgebaut

Um 1820
Josef Schweiger öffnet seine „Vorstadtbühne“ den Wiener Autoren

Um das Jahr 1820
„Hier will das Volk gesehen, gefallen und bewundert werden“

1820
Die Regierung hebt die Münchner „Bordelle“ wieder auf

25. Januar 1820
Die „Pfarrei Haidhausen“ wird selbstständig

11. Februar 1820
Carl von Fischer stirbt im Alter von 37 Jahren

20. März 1820
Haidhausen ist „selbstständige Pfarrei“

26. März 1820
König Max I. Joseph soll ein Denkmal bekommen

20. Mai 1820
Den baierischen Standpunkt durchgesetzt

30. Mai 1820
Vorschlag: Ein Brunnenmonument auf dem Max-Joseph-Platz

31. Mai 1820
Beschwerden über das Exerzieren auf dem Max-Joseph-Platz

8. Juni 1820
Die Wiener Schlussakte sichert die Baierische Verfassung

16. Juni 1820
Kronprinz Ludwig: Wie viele Erzarbeiten habe ich nicht vor!

17. Juni 1820
Ernestine Rupertina Walburga Gräfin von Montgelas stirbt

1. Oktober 1820
Eine Ballonfahrt zum zehnjährigen Bestehen des Oktoberfestes

8. Oktober 1820
Auf dem „Oktoberfest“ ist das erste „Feuerwerk“ zu sehen

7. Dezember 1820
Die „Altöttinger-Kapelle“ am Gasteig wird eingeweiht

31. Dezember 1820
München hat 3.000 evangelische Bewohner

In Bayern leben 3.700.000 Menschen


1823

Um 1823
Nikolaus Freiherr von Maillot de la Treille lässt sich ein Schlösschen erbauen

1823
Josef Schweiger muss sein „Theater vor dem Karlstor“ verschuldet schließen

Die Familie Gilbert geht nach Indien

Nauplia wird die Hauptstadt Griechenlands

1.020 eheliche und 990 uneheliche Geburten

14. Januar 1823
Das „Kgl. Hof- und Nationaltheater“ brennt bis auf die Grundmauern nieder

Der Brand des „Hof- und Nationaltheaters“ und seine Auswirkungen

24. Februar 1823
Friedrich Ludwig von Sckell stirbt in München

Oktober 1823
Erstmals werden vier „Tanzplätze“ auf dem „Oktoberfest“ eingerichtet

Ab Oktober 1823
Ein erster Denkmalentwurf für das „Max-Joseph-Denkmal“ entsteht

23. Oktober 1823
Die „Franziskaner“ erhalten das Kloster im Lehel


1829

1829
Der „Orden der Frauen vom guten Hirten“ wird in Angers gegründet

König Ludwig I. lässt Nanette Kaula für die „Schönheiten-Galerie“ malen

Um 1829
Der jüdische Mitbürger Raphael Kaula wird in den Adelsstand erhoben

1829
Lorenz Schellerer übt das Amt des „Bayerischen Scharfrichters“ aus

In Wien entsteht die „Privilegierte Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft“

Für Unteroffiziere werden allmählich Einzelbetten eingeführt

1.548 eheliche und 1.128 uneheliche Geburten

22. Januar 1829
Therese Nockher verkauft das „Nockher-Anwesen“

15. August 1829
Grundsteinlegung für die Ludwigskirche

25. August 1829
Der Grundstein für die Ludwigskirche wird gelegt

14. September 1829
Sultan Mahmud II. stimmt der Gründung des Staates Griechenlands zu

Oktober 1829
Ein früherer „Wiesnbeginn“ wird vorgeschlagen - und abgelehnt

Die „Wiesn“ wird witterungsbedingt um acht Tage verlängert


1832

1832
Erstmals kommt Natureis zur Kühlung der Bierkeller zur Anwendung

Neuverputzung der Westfassade der „Michaels-Kirche“ in Berg am Laim

Grundsteinlegung für die „Bayerische Staatsbibliothek“

Die „Post“ wird dem „Ministerium des Königlichen Hauses“ unterstellt

Der Anstoß für die 1.664 Meter lange „Maximilianstraße“

Gründung der „Armen-Industrie-Schule“ durch Pfarrer Hermann Rabl

Ein künstlicher Hügel wird im „Englischen Garten“ aufgeschüttet

1.456 eheliche und 1.206 uneheliche Geburten

Januar 1832
Die „Cholera“ tritt in Frankreich auf

19. Januar 1832
Der „Verein zur Abwehr von staatlichen Eingriffen in die Pressefreiheit“

13. Februar 1832
Die Großmächte bieten Kronprinz Otto die griechische Krone an

1. März 1832
Der „Preß- und Vaterlandsverein“ wird verboten

14. April 1832
Johann Georg Wirth von der Anklage des „Hochverrats“ freigesprochen

18. April 1832
Einladung zur „Verfassungsfeier

19. April 1832
Erste vorsorgliche Hinweise über die „Cholera“ an die Bevölkerung

20. April 1832
Einladung für ein „Volksfest auf dem Hambacher Schloss“

29. April 1832
Zeitungsartikel und Flugblätter laden zum Hambacher Fest ein

7. Mai 1832
Die Bedingungen für König Otto auf dem griechischen Thron sind festgelegt

8. Mai 1832
Die Rheinbayerische Kreisregierung verbietet das Hambacher Fest

17. Mai 1832
Das Verbot des „Hambacher Festes“ wird zurückgenommen

19. Mai 1832
Der Neustadter Stadtrat richtet eine uniformierte Sicherheitsgarde ein

27. Mai 1832
Kritische Töne auf dem Hambacher Fest gegen die Regierung

Kritische Töne statt der Vivat-Rufe in Gaibach

28. Mai 1832
Mehrere hundert Menschen treffen sich im Hambacher Schießhaus

1. Juni 1832
Das Hambacher Fest endet

Nach dem 1. Juni 1832
Wiederherstellung von Ruhe und Ordnung in der Pfalz

2. Juni 1832
Erste öffentliche Stellungnahme der Regierung zum Hambacher Fest

15. Juni 1832
Dr. Johann Georg August Wirth stellt sich in Homburg der Polizei

16. Juni 1832
Bayerische Truppen marschieren in Richtung Pfalz

17. Juni 1832
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer wird verhaftet

22. Juni 1832
Diktatorische Vollmachten um die Unruhen im Rheinkreis zu „befrieden“

28. Juni 1832
Carl Philipp Joseph Fürst von Wrede unterdrückt die

8. Juli 1832
Der Grundstein für die Staatsbibliothek wird gelegt

1. August 1832
Carl Philipp Joseph Fürst von Wrede verlässt den Rheinkreis

8. August 1832
Prinz Otto von Bayern wird als König von Griechenland akzeptiert

9. August 1832
Mit dem Guss der „Königsfigur“ kann begonnen werden

15. August 1832
Schloss Haidenau wird zum Edelsitz

25. August 1832
Umbenennung des Haidhauser Ridlerschlößls in Schloss Haidenau

September 1832
Die Dettendorfer Strafe wird von der Staatskasse übernommen

13. Oktober 1832
Eine griechische Delegation huldigt dem künftigen König

14. Oktober 1832
Das „Oktoberfest“ wird für die griechische Delegation vertagt

„... die arbeitende, ärmere Klasse der Gesellschaft kann hier mitgenießen“

20. Oktober 1832
Das Haberfeldtreiben von Wilparting

30. Oktober 1832
Ein Haberfeldtreiben in Irschenberg

22. November 1832
Der Landrichter fordert Kugelschüsse gegen die Haberfeldtreiber

6. Dezember 1832
Prinz Otto macht sich auf den Weg nach Griechenland

7. Dezember 1832
König Ottos bewusster Abschied von seiner bayerischen Heimat


1833

1833
Es bestehen 49 „Bierkeller“ in Haidhausen und der Au

Das „Max-Joseph-Denkmal“ wird fertig gestellt

Der „Hallerbräukeller“ an der Inneren-Wiener- und Preysingstraße

Das Brunnwerk am Neudeck kommt in den Besitz der Vorstadt Au

Schwanthaler erhält den Auftrag für zwölf Wittelsbacher-Bronzefiguren

Das „Hofbräuhaus“ ist als öffentliches Lokal zugänglich

1.376 eheliche und 1.180 uneheliche Geburten

Der „Besitz Haidenau“ liegt nicht nur „bey“, sondern „mitten“ in Haidhausen

30. Januar 1833
König Otto von Griechenland trifft in Nauplia ein

6. Februar 1833
Otto von Griechenland zieht in die griechische Hauptstadt Nauplia ein

21. März 1833
König Ludwig I. steht dem Haberfeldtreiben positiv gegenüber

3. Juni 1833
Maximilian von Arco-Zinneberg heiratet Leopoldine von Waldburg-Zeil

2. Juli 1833
Johann Valentin Fey wird in Darmstadt geboren

11. Juli 1833
Athen wird zur neuen Hauptstadt Griechenlands erwählt

19. Juli 1833
Die Bayern können aus dem Ausland demokratische Zeitungen beziehen

29. Juli 1833
Prozess gegen die Wortführer des Hambacher Festes endet mit Freispruch

Um August 1833
Die Raumprobleme des Münchner „Hauptpostamtes“

25. August 1833
Die evangelische Matthäuskirche wird eingeweiht

1. September 1833
Leo von Klenze legt die Grundzüge seiner Planungen vor

Um den 5. September 1833
Klenze legt einen Vorschlag für die Fassade der Residenzpost vor

18. Oktober 1833
Der Grundstein für den „Obelisken“ auf dem Carolinenplatz wird gelegt

20. Oktober 1833
Der „Steinmetzmeister“ Anton Ripfel beginnt die „Ottosäule“

15. November 1833
Dr. Philipp Jakob Siebenpfeiffer flüchtet aus dem Gefängnis

31. Dezember 1833
Die gewerbliche Bevölkerung übertrifft die bäuerliche ums Neunfache


1834

1834
Eine direkte Schifffahrtsverbindung bis nach Griechenland

Die „Königliche Civilliste“ beträgt jährlich 2,3 Millionen Gulden

München hat sich auf 88.905 Einwohner

1.341 eheliche und 1.289 uneheliche Geburten

Wiedereinführung der Fornikationsstrafe gefordert

13. Februar 1834
Die „Ottosäule“ in Ottobrunn wird eingeweiht

19. Februar 1834
König Ludwig I. will weitere Eisenbahnen genehmigen

Um März 1834
Die „Postverwaltung“ kauft das „Toerring-Palais“ auf

4. März 1834
Die Beratungen sollen ein Erfolg für König Ludwig I. werden

19. April 1834
Das bis dahin teilnehmerstärkste Haberfeldtreiben in Maxhofen

Mai 1834
Die Kosten müssen reduziert werden

1. Mai 1834
Die „Haidhauser Armen- und Krankenanstalt“ wird eröffnet

3. Mai 1834
Eine Konfrontation zwischen den Dorfbewohnern und den Haberern

16. Mai 1834
Johann Nestroys „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ in der Au

Juni 1834
Johann Nestroys „Der böse Geist Lumpazivagabundus“ wird aufgeführt

Auseinandersetzungen um die Umbaufinanzierung

15. Juni 1834
Ein angeblicher Angriff der Haberer auf Schloss Maxlrain

Juli 1834
Die Vermessungsarbeiten für die Eisenbahn Nürnberg - Fürth beginnen

1. Juli 1834
Gesetzesvorlagezur Begrenzung des Bevölkerungswachstums

Ein neues Ansässigmachungs- und Verehelichungsgesetz

Gemeindeeingeborene, sonstige Inländer und Ausländer

Die Aufnahmegebühr wird erhöht

Eine städtische Klassengesellschaft

Die Ständeversammlung genehmigt den Ludwig-Main-Donau-Kanal

17. Juli 1834
Das Schloss Valley brennt ab

31. Juli 1834
König Ludwig I. ändert seine positive Haltung zum Haberfeldtreiben

11. August 1834
Die Angst vor den Haberern wächst ins Unermessliche

21. August 1834
Ein Anschlag auf den Brauereiaufseher von Valley

29. August 1834
Das Bischöfliche Ordinariat kämpft gegen das Haberfeldtreiben

11. September 1834
Graf Toerring-Gutenzell senkt den Verkaufspreis

November 1834
Adolf Friedrich von Schack wechselt an die „Universität in Heidelberg“

Dezember 1834
Die griechische Regierung zieht von Nauplia nach Athen um


1839

1839
Preußen und andere Großmächte garantieren die belgische „Neutralität“

Christian August Ernst kauft die Gaststätte „Zum Tivoli“

Simon Freiherr von Eichthal muss die „Lederfabrik“ mehrmals erweitern

Die „Nicolai-Kirche“ am Gasteig wird grundlegend renoviert

Maulbeerpflanzungen in den Oberen Isaranlagen

Die Urbarmachung der Isar in Untergiesing beginnt

Das Wirtshaus „Zum Hasenstall“ entsteht

Die „Maffei'sche Fabrik“ beschäftigt bereits 160 Arbeiter und Tagelöhner

Der Standort des „Maximilianeums“ wird entwickelt

1.365 eheliche und 1.046 uneheliche Geburten

Joseph Hall wird Direktor im „Eisenwerk Hirschau“

Auf königlichem Wunsch entsteht ein Übernachtungsbetrieb

4. Mai 1839
Aufenthaltsgenehmigung in München wegen „Ehedifferenz“

17. Mai 1839
Herzog Max in Bayern kauft das Anwesen Priel 1

25. August 1839
Die Mariahilf-Kirche in der Au wird eingeweiht

Die Eisenbahnstrecke München - Lochhausen wird erstmals befahren

1. September 1839
Feierliche Eröffnung der Eisenbahn-Teilstrecke München - Lochhausen

6. November 1839
Die „Frauen vom guten Hirten“ können ihre Seelsorge aufnehmen

7. Dezember 1839
Die „Armen Schulschwestern“ kommen in die Au

10. Dezember 1839
Das Gnadenbild wird in die neue Mariahilf-Pfarrkirche übertragen

28. Dezember 1839
Die „Stände-Versammlung“ und die konservative Politik


1847

1847
Die „Maffei'sche Fabrik in der Hirschau“ liefert ihre Lokomotive „Donau“

Ein Neubau für die „Frauen vom guten Hirten“

Gründung eines Frauenvereins zur Beförderung der Seidenzucht

Max Schweiger erhält die Konzession für das „Isar-Vorstadt-Theater“

Das „Schyrenbad“ wird als „städtisches Männerfreibad“ eröffnet

Der „Tapezierer“ Karl Falk gründet die „Firma Karl Falk“

Das „Kostümverbot“ wird in Frankreich eingeführt

Im Morgengrauen des Januar 1847
Eine Schmähschrift am Regensburger „Knorrkeller“

1. Januar 1847
„Innenminister“ Abel wird ein wichtiges Ressort entzogen

5. Januar 1847
König Ludwig I. ordnet „Personenschutz“ für Lola Montez an

7. Februar 1847
König Ludwig I. legt den künftigen Bahnhof-Standort fest

8. Februar 1847
Der „Staatsrats“ ist gegen die Einbürgerung der Lola Montez

11. Februar 1847
Auch „Innenminister“ Karl August von Abel verweigert die Unterschrift

16. Februar 1847
Verärgert entlässt König Ludwig I. das gesamte Kabinett

19. Februar 1847
Ludwig I. entzieht Professor Ernst von Lasaulx die „Lehrerlaubnis“

28. Februar 1847
Im Karlsruher „Hoftheater“ bricht ein Feuer aus

Um März 1847
Das „Palais für Königin Therese“ ist fertiggestellt

13. März 1847
Lola Montez wohnt jetzt in der Theresienstraße 8

Um April 1847
Der Widerstand gegen die bayerische Zensurpraxis wird immer größer

4. April 1847
Der „Münchner Bahnhof“ fällt einem Brandanschlag zum Opfer

21. April 1847
Friedrich von Gärtner stirbt

28. April 1847
Lola Montez kann ihr „Palais“ an der Barer Straße beziehen

3. Mai 1847
Das Gelände der „Schießstätte“ wird an die Eisenbahn verkauft

27. Mai 1847
Gründung der Generalverwaltung der Posten und der Eisenbahnen

1. Juni 1847
Die Besitzungen Ramersdorfs im Steuerdistrikt Haidhausen

20. Juni 1847
Das Rauchverbot in den Straßen und auf den Plätzen wird aufgehoben

23. Juli 1847
Verkauf des Langer-Schlösschens

26. Juli 1847
Dem Korps Alemannia werden alle Rechte garantiert

4. August 1847
Das „Adelsdiplom“ für Lola Montez

14. August 1847
Minister Maurer unterzeichnet das Adelsdiplom für Lola Montez

25. August 1847
Aus Lola Montez wird die Gräfin Maria von Landsfeld

30. August 1847
Der Kunstmaler August Wilhelm von Kaulbach lästert über Lola Montez

2. September 1847
Das Geschäft mit dem Adelsdiplom für Lola Montez

6. September 1847
Jetzt gerät Königin Therese in Rage

20. September 1847
In der „Stände-Versammlung“ werden weitreichende Forderungen erhoben

Um den 30. September 1847
Beschlüsse in der der Ständeversammlung gegen die Zensur

2. Oktober 1847
Paul von Hindenburg wird in Posen geboren

15. November 1847
Der abgebrannte Bahnhof wird behelfsmäßig wiederhergestellt

30. November 1847
König Ludwig I. bildet das „Kabinett“ um

16. Dezember 1847
Die neue Regierung erreicht die „Aufhebung der Zensur“

31. Dezember 1847
Die Zahl der Münchner Brauereien ist auf 32 geschrumpft


1848

1848
Im Münchner „Löschwesen“ herrschen primitivste Verhältnisse

Joseph Anton von Maffei' Werk fertigt die Lokomotive „Behaim“

Arnold Zenetti legt die Prüfung für den Staatsdienst mit Erfolg ab

Max Pettenkofer erforscht die Indische Cholera

Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter

21 Prozent der Geburten in Bayern sind unehelich

Bis 1848
Die Vor- und Nachteile der sogenannten „Bauernbefreiung“

1848
Das „Bauerntum“ als „staatstragende Schicht“

1. Januar 1848
Revolutionäre Flugblätter kursieren

Um den 6. Januar 1848
Die Stimmungslage wird für München positiv eingeschätzt

24. Januar 1848
Der „Goldrausch“ bricht aus

3. Februar 1848
Ein öffentlicher Protest der katholisch-konservativen Partei

9. Februar 1848
König Ludwig I. lässt die Universität schließen

10. Februar 1848
Ludwigs I. Liebesbeziehung wird zur Staatsangelegenheit

Bürgerprotest bei König Ludwig I.

König Ludwig I. erkennt den Ernst der Lage nicht

11. Februar 1848
Lola Montez muss vor den aufgebrachten Münchnern fliehen

Die „Wiederaufnahme des Universitätsbetriebs“ ist durchgesetzt

13. Februar 1848
Lola Montez reist nach Lindau am Bodensee

18. Februar 1848
Lola Montez soll zum Genfer See weiterziehen

Um den 20. Februar 1848
„Reichsrat“ Max von Arco-Valley spendet für die „Verjagung“ der Lola Montez

21. Februar 1848
In Paris kommt es zu öffentlichen Protesten

23. Februar 1848
Heftige Straßen- und Barrikadenkämpfe in Paris

24. Februar 1848
Lola Montez flieht ins Schweizer Exil

Frankreichs König Louis-Philippe dankt ab

25. Februar 1848
Frankreichs Zweite Republik ausgerufen

27. Februar 1848
Lola Montez und ihre Begleiter kommen in Bern an

Die Märzforderungen werden erstmals erstellt

1. März 1848
Die Mannheimer Petition wird den badischen Abgeordneten überreicht

Nach dem 1. März 1848
Das Ziel heißt: „Überwindung der Restaurationspolitik“

2. März 1848
In München beginnt die „Märzrevolution“

3. März 1848
Die Münchner erstellen einen Forderungskatalog an den König

Staatskanzler Metternich flieht nach England

4. März 1848
Beratungen über die Forderungen des Volkes vom 3. März 1848

Die Stürmung des Zeughauses

5. März 1848
Reformen für ein nationales Parlament

6. März 1848
Die „Minister“ wollen eine Weiterentwicklung der Verfassung

Die „Königliche Proklamation“ wird veröffentlicht

Nach dem 6. März 1848
Das bayerische „Zensursystem“ bricht zusammen

9. März 1848
Das letzte Treffen von König Ludwig I. und Lola Montez

10. März 1848
Die Auer wollen eingemeindet werden

11. März 1848
König Ludwig I. entlässt seinen „Minister“ Ludwig Fürst zu Wallerstein

13. März 1848
In Wien beginnen Straßenkämpfe in der Innenstadt und in den Vorstädten

15. März 1848
In Wien sind die zentralen Forderungen durchgesetzt

16. März 1848
Es kommt in München erneut zu Tumulten

17. März 1848
Lola Montez verliert das bayerische „Indigenat“ und wird gesucht

18. März 1848
Die Stände-Versammlung soll im Ständehaus eröffnet werden

In Berlin kommt es zu einem erbittert geführten Barrikadenkampf

19. März 1848
König Ludwig I. tritt zurück

König Friedrich Wilhelm IV. muss seine Truppen abziehen

20. März 1848
„Nicht Sklave zu werden, wurde Ich Freyherr“

Die Hoffnungen und Ängste des neu ernannten Königs Max II.

21. März 1848
König Friedrich Wilhelm IV. für die „Einheit und Freiheit Deutschlands“

22. März 1848
Der sogenannte „Reform-Landtag“ beginnt

26. März 1848
Ludwig I. als „Großmeister des Georgs-Ritterordens“ entlassen

31. März 1848
In Frankfurt am Main versammelt sich das sogenannte „Vorparlament“

Um April 1848
König Max II. gibt den Auftrag zum Druck der Briefmarke

3. April 1848
Das Vorparlament beendete seine Tätigkeit

7. April 1848
Das „direkte Wahlverfahren“ wird lediglich empfohlen

12. April 1848
Das „Bayerische Wahlgesetz“ wird im „Landtag“ verabschiedet

23. April 1848
Frankreichs Wahl zur verfassungsgebenden Nationalversammlung

25. April 1848
In Bayern finden die „Urwahlen“ für das „Paulskirchenparlament“ statt

27. April 1848
Prinz Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar wird geboren

28. April 1848
70 bayerische Abgeordnete für das „Paulskirchenparlament“ gewählt

12. Mai 1848
Die Schwurgerichte werden im Königreich Bayern eingeführt

18. Mai 1848
Das Frankfurter Paulskirchenparlament tritt erstmals zusammen

4. Juni 1848
Ein neues Wahlgesetz bringt entscheidende Verbesserungen

Eine Absichtserklärung zur Rechtspflege

Die Landtagsabgeordneten erhalten das Recht der Initiative

Das Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur

Die Ministerverantwortlichkeit wird Gesetz

Die ständischen Privilegien des Adels werden endgültig gebrochen

22. Juni 1848
Ein bewaffneter Aufstand in Paris fordert über 3.000 Tote

23. Juni 1848
Maria Leopoldine Gräfin von Arco stirbt bei einem Verkehrsunfall

28. Juni 1848
In Frankfurt wird die vorläufige deutsche Regierung eingerichtet

29. Juni 1848
Erzherzog Johann zum Reichsverweser gewählt

11. Juli 1848
Erzherzog Johann zieht unter großem Jubel in Frankfurt ein

15. Juli 1848
Der Münchner Turnverein, der heutige TSV 1860 München, wird gegründet

3. August 1848
Die Einführung der Schwurgerichte erweitert die Rechtspflege

13. September 1848
Preußens König Friedrich Wilhelm IV. provoziert das Parlament

18. September 1848
Es kommt es zum sogenannten September-Aufstand

21. September 1848
König Max II. beklagt sich über seinen schweren Job

5. Oktober 1848
Das Patrimonialgericht Berg am Laim wird aufgelöst

6. Oktober 1848
Straßenschlachten verhindern den Einmarsch nach Ungarn

16. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz wird österreichischer Oberbefehlshaber

20. Oktober 1848
Alfred Fürst zu Windischgrätz verhängt das „Standrecht über Wien“

26. Oktober 1848
Die Niederschlagung des „Wiener Aufstands“ fordert über 2.000 Tote

November 1848
Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an

2. November 1848
Die „Reaktion“ holt zum entscheidenden Schlag aus

4. November 1848
Charles Louis Napoleon Bonaparte wird französischer Staatspräsident

9. November 1848
Robert Blum wird in Wien „standrechtlich“ erschossen

Die „Preußische Nationalversammlung“ wird nach Brandenburg verlegt

12. November 1848
„Belagerungszustand“ über Berlin verhängt

27. November 1848
Lola Montez reist nach London ab

2. Dezember 1848
Franz Joseph I. wird Kaiser von Östereich-Ungarn

4. Dezember 1848
Demonstration für den hingerichteten Demokraten Robert Blum

5. Dezember 1848
Preußen erhält - 40 Jahre nach Bayern - eine „Verfassung“ oktroyiert

7. Dezember 1848
„Diese schwere Last übernahm ich mit leidender Gesundheit“

27. Dezember 1848
Grundrechte des deutschen Volkes verabschiedet


1854

1854
Die „Giesinger Lederfabrik“ spezialisiert sich auf feines, lackiertes Leder

„Die demokratisierende Macht des Bieres“

Die Eisenbahn wird bis zum „Königreich Württemberg“ weitergebaut

König Max II. lässt auf der Residenz einen „Wintergarten“ errichten

Ein Brunnen für den „Münchner Glaspalast“ am „Alten Botanischen Garten“

Die „Pschorr-Brauerei“ stellt ihren Betrieb auf „Dampfkraft“ um

Adolf Friedrich von Schack nach München berufen

Die Geländearbeiten für die Maximilianstraße sind abgeschlossen

König Max II. verzettelt sich

13. Januar 1854
Leonhard Romeis wird in Höchstadt an der Aisch geboren

Februar 1854
Franz Lenbach kommt zum studieren nach München

31. März 1854
Joseph Schülein kommt in Thalmässing zur Welt

6. April 1854
Grundsteinlegung für die „Propyläen“ am „Königsplatz“

20. April 1854
Herzogin Elisabeth „Sisi“ in Bayern verlässt München

24. April 1854
Kaiser Franz Joseph und Herzogin Elisabeth „Sisi“ heiraten in Wien

Mai 1854
Die letzte Hinrichtung mit dem „Handschwert“

17. Mai 1854
Die Eingemeindung von Au, Haidhausen und Giesing ist genehmigt

28. Mai 1854
Ein Bittgottesdienst zur Abwendung der Cholera-Epidemie

24. Juni 1854
Die Bahnstrecke ist bis „nach dem Belustigungsorte Hesselohe“ fertig

15. Juli 1854
Im Glaspalast wird die Industrie-Ausstellung von König Max II. eröffnet

18. Juli 1854
Ein neuer Fall von Cholera

27. Juli 1854
Das erste amtliche Opfer der Cholera-Epidemie

29. Juli 1854
Der 39-jährige Tagelöhner Peter Stopfer stirbt an der Cholera

2. August 1854
Ein Komitee kämpft gegen die epidemische Brechruhr

3. August 1854
Die Überladung des Magens mit Kartoffeln, Gurken und dergleichen

5. August 1854
Maßnahmenkatalog gegen die epidemische Brechruhr

Abschaffung des mittelalterlichen Richtschwerts

6. August 1854
Die Cholera wird kleingeredet

7. August 1854
44 Todesfälle seit Ausbruch der Cholera

8. August 1854
Erstmals die Gefahr einer Cholera-Epidemie zugegeben

13. August 1854
Die Zahl der Cholera-Toten ist auf 208 angestiegen

20. August 1854
Ludwig Joseph Graf von Arco stirbt in München

Bis 22. August 1854
138 Cholera-Tote in der Au, Haidhausen und Giesing

23. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in München erreicht

28. August 1854
Ein großer Cholera-Bittgottesdienst an der Mariensäule

Simon von Eichthal stirbt in Ebersberg

30. August 1854
Der Epidemie-Höhepunkt ist in den Vorstädten erreicht

September 1854
Wegen der „Cholera“ wird das „Oktoberfest“ abgesagt

2. September 1854
107 Cholera-Tote im Münchner Ostend alleine an diesem Tag

3. September 1854
Die Cholera-Sterbefälle nehmen in München deutlich ab

9. September 1854
Die täglichen Cholera-Sterbefälle gehen deutlich zurück

13. September 1854
In München werden die ersten Ärztlichen Besuchsanstalten aufgelöst

Ab 23. September 1854
Die Armenärzte übernehmen die Behandlung der Cholera-Kranken

29. September 1854
Gottesdienst für die Errettung aus dieser großen Drangsal

30. September 1854
Die Cholera ist in München erloschen

1. Oktober 1854
Das Auer Leihhaus in der Lilienstraße kommt unter städtische Verwaltung

Au, Giesing und Haidhausen werden nach München eingemeindet

Das „Stadtgericht München“ wird um einen zusätzlichen Bezirk erweitert

Die „Ramersdorfer Lüften“ kommen zum „Landgericht rechts der Isar“

Die „Innere Birkenau“ und die „Äußere Birkenau“

Der Münchner „Glaspalast“ wird eröffnet

2. Oktober 1854
Die Cholera-Epidemie wird offiziell für erloschen erklärt

3. Oktober 1854
Ein Dankgottesdienst für die „Abwendung der Cholera“

14. Oktober 1854
Letzte Sitzung zum Thema „Cholera“

17. Oktober 1854
„Dankgottesdienst“ zur Überwindung der „Cholera“ in der „Frauenkirche“

20. Oktober 1854
Der „Schrannenplatz“ wird in „Marienplatz“ umbenannt

26. Oktober 1854
Die „Königinmutter“ Therese stirbt an der „Cholera“

28. Oktober 1854
Bestattung ohne den Ex-König Ludwig I.

30. Oktober 1854
Der Schrannenplatz wird in Marienplatz umbenannt

31. Oktober 1854
Die Ex-Königin Therese wird in der Theatinerkirche beigesetzt

November 1854
Die „Armen-Industrie-Schule“ wird aufgelöst

28. November 1854
Adolf Friedrich von Schack wird Mitglied des „Maximiliansordens“

8. Dezember 1854
Papst Pius IX. verkündet das dritte „Marianische Dogma“


1859

1859
Bis zu 17.000 Arbeiterinnen und Arbeiter bauen an der „Ostbahn“

In der „Tuchfabrik“ Roeckenschutz an der Wurzerstraße bricht ein Feuer aus

Johann Georg Landes gründet die „Landes Maschinen- und Kesselfabrik“

Das alte „Brunnhaus auf dem Isarberg“ wird abgerissen

Lola Montez hält sich in London auf

Seit dem Jahr 1859
Johann Valentin Fey arbeitet bei Karl Falk als Geschäftsführer

Im Laufe des Jahres 1859
König Max II. gibt resigniert auf

1859
Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“

Aufhebung der „Maulkorbverordnung“ für Hunde

In Wien wird die „Gewerbefreiheit“ eingeführt

27. Januar 1859
Prinz Wilhelm II. von Preußen, der spätere Kaiser, wird in Berlin geboren

2. August 1859
Die Jakobi-Dult wird an den Haidhauser Johannisplatz verlegt

12. September 1859
Reinhold Hirschberg eröffnet eine Ziegelei in Steinhausen

31. Oktober 1859
Das Irrenhaus Giesing wird in die Hochau verlegt

21. November 1859
Die „Kreisirrenanstalt” in der Hochau wird eröffnet.


1861

1861
Josef Sedlmayer erwirbt den „Franziskaner-Keller“ an der Hochstraße

Die „Unheilbaren“ kommen nach Untergiesing

Der bayerische Staat kauft die Eisenbahn-Strecke zum Starnberger See

Philipp Reis erfindet das „Telephon“

Die Wirtschaft „Neuberghausen“ wird eröffnet

Der „Vorstadt-Krämer“ Eugen Allwein erwirbt den „Kotterhof“

Im „Kriechbaumhaus“ gibt es zwölf Herbergs-Eigentümer

Der sogenannte „Matrikelzwang“ wird aufgehoben

Ab 1861
Das „Alte Rathaus“ wird re-gotisiert

1861
König Max II. bekräftigt das „Reinheitsgebot“ für Bier

Kopien der verschenkten „Moriskentänzer“ werden aufgestellt

Der „Salvator“ wird erstmals im neu erbauten „Zacherlkeller“ ausgeschenkt

Das ehemalige „Schloss Neuberghausen“ wird abgerissen

Das „Hotel Oberpollinger“ entsteht

Adolf Friedrich von Schack lässt ein neues Galeriegebäude bauen

1. Januar 1861
Ida Baer (Schülein) wird in Oberdorf geboren

2. Januar 1861
Der preußische König Friedrich Wilhelm IV. strbt im Schloss Sanssouci

17. Januar 1861
Lola Montez stirbt einen Monat vor ihrem 40. Geburtstag

2. Februar 1861
Kronprinz Ludwig besucht die Münchner „Lohengrin“-Aufführung

4. März 1861
Die „Ramersdorfer Lüften“ sollen mit Haidhausen vereinigt werden

Ab April 1861
Wagners „Tristan und Isolde“ wegen „Unspielbarkeit“ abgesagt

27. April 1861
Der 13-jährige Prinz Otto wird zum „Unteroffizier“ ernannt

6. Juni 1861
Die Gesellschaft zur Beförderung der Seidenzucht löst sich auf

16. Juni 1861
Der Lohnkutscher Michael Zechmeister betreibt einen Stadtomnibus

Ludwig Schnorr von Carolsfeld in der Titelrolle des Lohengrin

12. August 1861
Der Lohnkutscher Michael Zechmeister eröffnete seine dritte Linie

Um September 1861
Anfrage wegen einer „Konzession für eine Pferdebahn“

18. Oktober 1861
Wilhelm I. wird zum preußischen König gekrönt

10. November 1861
Die „Trennung der Rechtspflege von der Verwaltung“ ist verwirklicht

22. Dezember 1861
Kronprinz Ludwig II. genießt die Wagner-Oper „Tannhäuser“

31. Dezember 1861
Die Wohnverhältnisse in den „Herbergsvierteln“

269 „Herbergen-Häuser“ in der Au

166 „Herbergen-Häuser“ in Haidhausen

89 „Herbergen-Häuser“ in Giesing

25 „Herbergen-Häuser“ im Lehel

Fünf „Herbergen-Häuser“ in der Isarvorstadt

München hat 130.222 Einwohner

3.840 „Ziegelstadel“ gibt es in ganz Bayern


1865

1865
Die „Maximiliansstiftung für kunstgewerbliche Ausbildung“ wird gegründet

Hubert Herkomer besucht die „Akademie der Bildenden Künste“

Seit 1865
„Lehrstühle für Hygiene“ an den bayerischen „Hochschulen“

1865
Die Gemeinde Bogenhausen will eingemeindet werden

Der „Brauer“ Bathasar Füger erwirbt die „Brauerei zur Schwaige“

Das „Montgelas-Palais“ erhält ein weiteres Stockwerk aufgesetzt

Johann Valentin Fey heiratet Elisabeth Sigl, geb. Falk

Die „Beamten-Relikten-Anstalt“ wird zunächst als „Militärspital“ benutzt

An der Stelle des „Landschaftsgebäudes“ entsteht das „Neue Rathaus“

Ein zweiter „Galeriebau“ für Adolf Friedrich von Schack

Februar 1865
Bayerische Zeitungen feinden Richard Wagner an

März 1865
Richard Wagners Auswanderungspläne nach Italien

5. März 1865
Hans von Bülow dirigiert die „Tannhäuser“-Aufführung

23. März 1865
Richard Wagner erstellt ein Konzept für eine „Deutsche Musikschule“

5. April 1865
Ludwig und Malvina Schnorr von Carolsfeld treffen in München ein

10. April 1865
Cosima von Bülow und Richard Wagners Tochter Isolde wird geboren

2. Mai 1865
Die „Kabinettskasse“ kauft eine Wohnung für Richard Wagner

Es kommt zur „Schweinehunde-Affäre“

9. Mai 1865
Hans von Bülow veröffentlicht eine Gegendarstellung

11. Mai 1865
„Generalprobe“ der Richard-Wagner-Oper „Tristan und Isolde“

15. Mai 1865
Die Premiere von Tristan und Isolde muss abgesagt werden

8. Juni 1865
Im Isar-Vorstadt-Theater wird „Triftanderl und Süßholde“ aufgeführt

10. Juni 1865
Richard Wagners Tristan und Isolde feiert Premiere

13. Juni 1865
Die zweite Aufführung von Tristan und Isolde

19. Juni 1865
Tristan und Isolde wird zum dritten Mal aufgeführt

1. Juli 1865
König Ludwig II. ordnet einen 4. Aufführungstermin an

9. Juli 1865
„Der fliegende Holländer“ mit Ludwig Schnorr von Carolsfeld

21. Juli 1865
Ludwig Schnorr von Carolsfeld stirbt plötzlich und unerwartet

31. Juli 1865
Richard Wagners geplante Deutsche Musikschule

1. August 1865
Richard Wagner erhält zusätzliche 1.200 Gulden

2. August 1865
Richard Wagner will Tristan und Isolde nie mehr aufführen

Münchens erste öffentliche Toilette wird eröffnet

9. August 1865
Richard Wagner besucht König Ludwig II. auf der „Hochkopfhütte“

25. August 1865
Zum 20. Geburtstag von König Ludwig II. gibt's die Wagner-Oper Lohengrin

27. August 1865
Richard Wagner vollendet den Entwurf zu „Parsifal“

September 1865
Richard Wagner mischt sich in die bayerische Politik ein

15. September 1865
Die Schweiger-Theater müssen schließen

Um Oktober 1865
Die Streckenerschließung soll nicht länger verzögert werden

1. Oktober 1865
König Ludwig II. besucht das Münchner Oktoberfest

11. Oktober 1865
Es kommt zum Zerwürfnis zwischen Wagner und Pfistermeister

16. Oktober 1865
Richard Wagner fordert von König Ludwig II. 200.000 Gulden

Um den 20. Oktober 1865
Ludwig II. bewilligtRichard Wagner die geforderten 40.000 Gulden

4. November 1865
Das „Gärtnerplatz-Theater“ wird eröffnet

7. November 1865
Wettbewerb für den Bau des „Neuen Rathauses“ ausgeschrieben

Um den 10. November 1865
Ein neuer Streckenverlauf wird festgelegt

11. November 1865
Wagner will, dass König Ludwig II. ein neues „Kabinett“ bildet

18. November 1865
Richard Wagner schickt sein Gedicht „Abschiedsthränen“ an Ludwig II.

26. November 1865
Richard Wagner hat den Bogen endgültig überspannt

6. Dezember 1865
Richard Wagner soll München für einige Monate verlassen

8. Dezember 1865
Ludwig II. muss Richard Wagner einen Abschiedsbrief schreiben

10. Dezember 1865
Fluchtartig verlässt Richard Wagner München

König Ludwig II. will erstmals zugunsten seines Bruders Otto abdanken

Um den 20. Dezember 1865
Die Unruhe- und Angstzustände des 17-jährigen Bayernprinzen Otto

24. Dezember 1865
Der amerikanische „Ku-Klux-Klan“ wird gegründet


1866

1866
Der Turnverein München wird zum Turnverein München von 1860

Ein zweites Lager des Konsumvereins von 1864 in der Karlstraße

Die Georgskirche wird dem Zeitgeschmack entsprechend renoviert

Joseph Wild erhöht die Leistung seiner Singlspielerbrauerei

Aus der Firma Hirschberg & Co wird die Actien-Ziegelei München

5. Januar 1866
Ludwig II. ernennt Malvina Schnorr von Carolsfeld zur Kammersängerin

25. Januar 1866
Richard Wagners Ehefrau Minna stirbt

30. Januar 1866
Finanzielle Unterstützung für den Bau einer größeren Synagoge

Ab Februar 1866
König Ludwig II. lässt die Unteren Hofgartenzimmer reich ausstatten

16. Februar 1866
Erzbischof Gregorius von Scherr droht den Haberern mit Kirchenbann

März 1866
Das Projekt einer Spielstätte im Glaspalast wird endgültig verworfen

Um den März 1866
Einigung auf den Eisenbahn-Übergangspunkt bei Braunau am Inn

13. April 1866
Johannes Timm wird in Schashagen geboren

27. April 1866
Prinz Otto erreicht seine Volljährigkeit

1. Mai 1866
Prinz Otto tritt in den aktiven Militärdienst ein

9. Mai 1866
Der bayerische Ministerrat beantragt die Mobilmachung

10. Mai 1866
König Ludwig II. befiehlt die Mobilmachung

22. Mai 1866
König Ludwig II. und Richard Wagner treffen sich in Triebschen/Schweiz

27. Mai 1866
König Ludwig II. eröffnete den 22. Landtag

13. Juni 1866
Die Pläne für ein Richard-Wagner-Festspielhaus

14. Juni 1866
Bayern unterstützt die Bundesexekution gegen Preußen

16. Juni 1866
Der Deutsche Bund beschließt den Krieg gegen Preußen

Um den 16. Juni 1866
König Ludwig II. zerstreut sich auf der Roseninsel

22. Juni 1866
Mobilmachung der bayerischen Truppen gegen Preußen

23. Juni 1866
Mit dem Einmarsch der Preußen in Böhmen beginnt der Deutsche Krieg

24. Juni 1866
König Ludwig II. besucht die bayerischen Truppen in Bamberg

30. Juni 1866
Für die Polytechnische Schule wird der Grundstein gelegt

Juli 1866
Das ehemalige Palais der Königin Therese als Militärkrankenhaus

Franz Lenbach mietet in der Augustenstraße 10 ein Atelier

3. Juli 1866
Preußen siegt über Österreich bei Königgrätz

18. Juli 1866
König Ludwig II. will zurücktreten

1. August 1866
Die preußische Armee besetzt Nürnberg

2. August 1866
Waffenstillstand zwischen Preußen und Bayern

16. August 1866
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr in München

18. August 1866
Der durch Preußen beherrschte Norddeutsche Bund wird gegründet

21. August 1866
Der Zoo des Kaufmanns Benedikt Benedikt ist bankrott

22. August 1866
Bayern macht seinen Frieden mit Preußen

23. August 1866
Mit dem Frieden von Prag ist Österreich aus Deutschland hinausgedrängt

31. August 1866
König Ludwig II. legt dem Landtag den Friedensvertrag vor

September 1866
Die Vermessungsarbeiten für die Eisenbahn nach Braunau beginnen

9. September 1866
Grundsteinlegung für die neue Heilig-Kreuz-Kirche in Obergiesing

Um Oktober 1866
Das Haidhauser Komitee ist für einen Bahnhof in Haidhausen

Oktober 1866
Ludwig II. entlässt den Kabinettssekretär und den Ministerpräsidenten

Das Oktoberfest fällt trotz des Prager Friedens aus

1. Oktober 1866
Die Deutsche Musikschule wird eröffnet

Anfang Dezember 1866
Georg Hauberrisser erhält den Auftrag für den Bau des Neuen Rathauses

15. Dezember 1866
Wagner fordert die Ausweisung von Malvina Schnorr von Carolsfeld

31. Dezember 1866
Prinz Otto fordert eine dritte Person zum Duell


1867

Ab 1867
Arbeiten an der Braunauer Eisenbahnbrücke

1867
Der erste Münchner Fahrrad-Besitzer

Arnold Zenetti übernimmt als „Baurat“ die Leitung des „Stadtbauamts“

Das Ende der Holz-Wasserrohre

König Ludwig II. lässt die „Nibelungensäle“ in der Residenz fertigstellen

Der „Topographischen Atlas“ ersetzt Philipp Apians Baiernkarte

Friedrich Brugger erschafft das „Leo-von-Klenze-Denkmal“

München hat nur mehr 17 Brauereien

Eduard von Grützners Abschlussarbeit an der Kunstakademie

Mit der Errichtung der „Frühlingsanlagen“ wird begonnen

Der „Irrenweg“ erhält seinen Namen

Gerüchte über eine Geisteskrankheit des bayerischen Prinzen Otto

Um 1867
Heben von Steinblöcken mit nur einem Finger

1867
Die „Actien-Ziegelei München“ richtet die „Fabrik Bogenhausen“ ein

Nach dem Jahr 1867
Die „Actien-Ziegelei München“ betreibt eine Ziegelei in Zamdorf

1867
Michael Schottenhamel kommt nach München

5. Januar 1867
Malvina Schnorr von Carolsfeld soll umgehend ausreisen

11. Januar 1867
Gottfried Semper zeigt dem König das Modell des Festspielhauses

21. Januar 1867
Ludwig Thoma wird in Oberammergau geboren

22. Januar 1867
König Ludwig II. verlobt sich mit Sophie in Bayern

30. Januar 1867
Das offizielle Verlobungsfoto entsteht

Um Februar 1867
Eine weitere Interessengruppe meldet sich zu Wort

Februar 1867
Noch eine Interessengemeinschaft zur „Ostbahnhof“-Standortfrage

10. März 1867
Richard Wagner und König Ludwig II. begegnen sich in München

16. April 1867
Die „II. Compagnie der Freiwilligen Feuerwehr München“ wird gegründet

Um Mai 1867
Eichthal unterbreitet dem „Innenministerium“ ein lukratives Angebot

14. Mai 1867
Kurt Eisner wird in Berlin geboren

28. Mai 1867
Pläne für die Neugestaltung der Appartements und des Wintergartens

30. Mai 1867
Richard Wagner bezieht das Haus Prestell am Starnberger See

1. Juni 1867
Die Arbeiten am Neuen Rathaus beginnen

3. Juli 1867
Johannes Hoffmann wird in Ilbesheim bei Landau/Pfalz geboren

26. Juli 1867
König Otto von Griechenland stirbt in Bamberg

August 1867
Es kommt zur Entscheidung in der Standortwahl des „Ostbahnhofs“

25. August 1867
Der Grundstein für das Neue Rathaus wird gelegt

September 1867
Der Ostbahnhof-Standort wird neu festgelegt

7. Oktober 1867
König Ludwig II. löst die Verlobung mit Herzogin Sophie Charlotte

10. Oktober 1867
Die Auflösung der Verlobung wird bekannt

Dezember 1867
Der „Wintergarten“ für König Ludwig II. ist fertiggestellt


1869

1869
Einführung einer neuen „Gemeindeordnung“

Die „Ludwigs-Walzmühl-Gesellschaft“ bittet um eine staatliche Finanzhilfe

Die Postamtsnummer „1“ wird für die „Residenzpost“ erteilt

Ab 1869
Die zweischläfrigen Mannschaftsbetten werden abgeschafft

1869
Der „Konsumverein von 1864“ eröffnet zwei weitere Filialen

Ab 1869
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Neuschwanstein“

Januar 1869
Interessenten für den „Zoologische Garten“

Um den Januar 1869
Der erweiterte „Wintergarten“ Ludwigs II. ist fertig

2. Januar 1869
Der „Lohnkutscher“ Michael Zechmeister startet einen neuen Versuch

23. Februar 1869
Das „Königshäuschen“ im Graswangtal wird modernisiert

1. März 1869
Der Münchner Ableger des ADV wird in der Nordendhalle gegründet

2. März 1869
König Ludwig II. gewährt Richard Wagner ein 10.000-Gulden-Darlehen

5. März 1869
Michael Faulhaber wird geboren

27. April 1869
Prinz Otto wird in die „Kammer der Reichsräte“ eingeführt

29. April 1869
Meter und Kilogramm werden eingeführt

Mai 1869
Der „Münchner Veloziped-Club“ wird gegründet

9. Mai 1869
Der Deutsche Alpenverein wird gegründet

18. Mai 1869
Herzog Rupprecht wird in München geboren

25. Mai 1869
Conrad Gautsch gründet den Münchner Veloziped-Club

Juni 1869
Die erste Münchner Gruppe des „ADAV“ gegründet

15. Juni 1869
Kostenvoranschlag für einen Byzantinischen Palast im Graswangtal

20. Juni 1869
Hans von Bülow bringt Tristan und Isolde erneut zur Aufführung

21. Juni 1869
Die Gewerbeordnung für den Norddeutschen Bund wird erlassen

1. Juli 1869
Die Bayerische Vereinsbank wird eröffnet

3. Juli 1869
Adolf Friedrich von Schacks Mutter stirbt

13. Juli 1869
Ein Gesuch um Ausfertigung eines Verehelichungszeugnisses

27. Juli 1869
Amos Tyler erhält das erste Kaugummi-Patent

Um den August 1869
Die „Königlichen Appartements“ Ludwigs II. sind bewohnbar

1. August 1869
Die erste sozialdemokratische Zeitung erscheint in Bayern

27. August 1869
Grundsteinlegung für das Königshaus am Schachen

29. August 1869
Johann Valentin Fey heiratet Johanna Maria Schatte

September 1869
Leonhard Romeis kommt an die „Königliche Gewerbeschule“

3. September 1869
Der Grundstein für Schloss Neuschwanstein wird gelegt

21. September 1869
Das Dresdner „Hoftheater“ wird ein Raub der Flammen

22. September 1869
Ludwig II. lässt das Rheingold im Hof- und Nationaltheater uraufführen

Oktober 1869
Michael August Schichtl eröffnet sein Zaubertheater

3. Oktober 1869
König Ludwig II. besucht das Münchner „Oktoberfest“

5. Oktober 1869
König Ludwig II. gibt erneuten Auftrag für einen Wintergarten

Dezember 1869
Der „Zoologische Garten“ wird gepachtet

8. Dezember 1869
Papst Pius IX. lädt zum „Ersten Vatikanischen Konzil“ ein

9. Dezember 1869
Die „Königlichen Appartements“ Ludwigs II. werden fotografiert


1870

1870
Arnold Zenetti wird Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr

Der amerikanische Ku-Klux-Klan wird aufgelöst

Der Mittelbereich des Neuen Rathauses wird von Bildhauern gestaltet

Die Hauptwache bezieht ihr neues Wachlokal im Neuen Rathaus

Um 1870
Das Gebäude des Spitals der Unheilbaren muss abgebrochen werden

1870
Die Altkatholiken spalten sich von der römisch-katholischen Kirche ab

Der Papst verliert seine weltlichen Machtbefugnisse über den Vatikan

Um 1870
Jährlich kommen etwa 15.000 Saisonarbeiter aus der Gegend von Udine

1870
Der Bildhauer Anton Heß baut neben seinem Vaterhaus ein Atelier

Das Zechmeister‘sche Streckennetz wird ständig erweitert

Um 1870
In München entstehen die ersten Singspielhallen

Die Sonntags- und Feiertagsarbeit nimmt ständig zu

1870
Das Zeitalter der Schaufenster beginnt

Ab dem 1. Januar 1870
Enormer Anstieg des Bierkonsums in den deutschsprachigen Länder

31. März 1870
Arnold Zenetti fertigt die Pläne fürs Franzosenviertel

7. April 1870
Gustav Landauer wird in Karlsruhe geboren

11. April 1870
Behördliche Nachforschungen zur Eheschließung

11. Juni 1870
Das erste deutsche Urheberrecht wird verabschiedet

26. Juni 1870
Die Walküre wird im Hof- und Nationaltheater uraufgeführt

13. Juli 1870
Der Preußenkanzler Otto von Bismarcks brüskiert Frankreich

14. Juli 1870
Frankreich beschließt die Mobilmachung gegen Preußen

15. Juli 1870
Der Preußenkönig Wilhelm I. erlässt die Mobilmachungsorder

Mobilmachung im Großherzogtum Baden gegen Frankreich

16. Juli 1870
König Ludwig II. befiehlt die Mobilmachung

Die Truppentransporte beginnen

Die englischen Sympathien gehören Preußen

Die erste Ansichtskarte wird verschickt

18. Juli 1870
Cosima von Bülow wird von ihrem Mann Hans von Bülow geschieden

Die Unfehlbarkeit des Papstes wird beschlossen

19. Juli 1870
Erste Scharmützel im Grenzgebiet

Frankreichs Kaiser Napoleon III. erklärt Preußen den Krieg

20. Juli 1870
„Mit Begeisterung werden Meine Truppen (...) den Kampf aufnehmen“

23. Juli 1870
Die Truppentransporte treffen in der Pfalz ein

25. Juli 1870
Die ersten Gefallenen im Deutsch-Französischen Krieg

30. Juli 1870
Bayerns Soldaten: Schwerfällig und auffällige Beleibtheit

August 1870
Die Gemeindeverwaltung Bogenhausen will keinen ledigen Lehrer

Ab August 1870
Französische Kriegsgefangene auf der Kohleninsel

1. August 1870
Die Eisenbahn zum Transport der Truppen und der Geschütze

Der Bayer rettet den preußischen Husaren

2. August 1870
Saarbrücken wird von Franzosen kurzfristig besetzt

3. August 1870
460.000 deutsche Soldaten in der Pfalz und im Saarland

4. August 1870
Die Kampfhandlungen beginnen in Weißenburg

5. August 1870
Bayerns Selbstständigkeit und Integrität wird geachtet

6. August 1870
Kämpfe bei den Spicheren Höhen

Kämpfe auch bei Wörth

9. August 1870
Die Eisenbahn hat die entscheidende Rolle für den Kriegsverlauf

12. August 1870
Die ersten deutschen Truppenteile erreichen Straßburg

14. August 1870
Kämpfe bei den Dörfern Colombey und Nouilly

15. August 1870
Deutsche Truppen beginnen mit der Belagerung von Straßburg

Franz Xaver und Ludwig Schmederer erben den Nockhergarten

16. August 1870
Die Einnahme der Festung Toul scheitert

Siegreiche Kämpfe auch in Mars-la-Tour

18. August 1870
In Lothringen kommt es zur Schlacht von Gravelotte

19. August 1870
Die Franzosen beschießen die deutsche Stadt Kehl

20. August 1870
Die Belagerung von Metz beginnt

23. August 1870
Straßburg wird beschossen

24. August 1870
Straßburg im Bombardement

25. August 1870
Richard Wagner und Cosima von Bülow heiraten in Luzern

1. September 1870
Die vorentscheidende Schlacht von Sedan beginnt

Massaker in Bazeilles

Kriegerische Auseinandersetzungen in Balan

Kaiser Napoleon III. ergibt sich

Joseph Anton Ritter von Maffei stirbt im Alter von 80 Jahren

2. September 1870
Kaiser Napoleon III. begibt sich in preußische Gefangenschaft

3. September 1870
Die Siegesbotschaft aus Sedan trifft in Berlin ein

Schlechte Nachrichten für Paris

Napoleon III. flieht nach Kassel

4. September 1870
Die Französische Republik wird ausgerufen

Die französische Kaiserin Eugénie flieht nach England

11. September 1870
Eine Delegation des Roten Kreuzes betritt Straßburg

12. September 1870
Bayern will Verhandlungen mit dem Norddeutschen Bund

Die deutsche Belagerung von Toul beginnt

13. September 1870
Ein Programm zum raschen Beitritt Bayerns

15. September 1870
Karl Valentins älteste Schwester Elisabeth wird geboren

17. September 1870
Versailles wird von den deutschen Truppen besetzt

ab 19. September 1870
Der Belagerungsring um Paris ist geschlossen

19. September 1870
Scharmützel bei Sceaux

Erste Friedensverhandlungen in Ferrières-en-Brie

Ab dem 22. September 1870
Bayern und Württemberg verhandeln auf der Münchner Konferenz

23. September 1870
Die Friedensverhandlungen werden ergebnislos beendet

Toul hisst die Weiße Fahne

Ein Heißluftballon verlässt Paris

26. September 1870
Eine Einigung mit Preußen liegt in der Luft

27. September 1870
Straßburg kapituliert

30. September 1870
Beginn der Planungen für Schloss Linderhof

Oktober 1870
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Um Oktober 1870
Der bayerische Herkules will seine Kunst jetzt auch öffentlich zeigen

11. Oktober 1870
Orleans wird von deutschen Truppenverbänden eingenommen

Ab dem 3. November 1870
Belfort ist eingeschlossen

17. November 1870
Bismarck wird über König Ludwigs II. Geldprobleme informiert

19. November 1870
Preußen wird über Prinz Ottos Gesundheitszustand informiert

23. November 1870
Das Königreich Bayern kann sich mehrere Reservatrechte sichern

28. November 1870
Prinz Otto warnt seinen Bruder eindringlich

30. November 1870
Ludwig II. schreibt den Kaiserbrief an König Wilhelm I. von Preußen

Um Dezember 1870
Franz Lenbach bezieht drei Räume im ersten Stock des „Ateliergebäudes“

3. Dezember 1870
Prinz Luitpold von Bayern übergibt den „Kaiserbrief“

4. Dezember 1870
Die Stadt Orleans gelangt erneut in deutsche Hand

5. Dezember 1870
Die Auflösung der Ludwigs-Walzmühle am Tivoli beschlossen

8. Dezember 1870
Josef wird zum Patron der katholischen Kirche ernannt

19. Dezember 1870
Kanzler Otto von Bismarck leitet eine Verfassungsänderung in die Wege

Ab 27. Dezember 1870
Paris wird mit Granaten beschossen.

30. Dezember 1870
Die Kammer der Reichsräte beschließt den Beitritt zum Reich

31. Dezember 1870
Der Export Münchner Bieres liegt bei 150.903 Hektoliter

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien liegt bei 592.618 Hektoliter


1871

1871
München hat 169.693 Einwohner

Hubert und Lorenz Herkomer leben für sechs Monate bei Bauern in Garmisch

Ab 1871
Sempers Opernpläne werden für das neue Dresdner Hoftheater verwendet

1871
Das Hotel Bayerischer Hof wird an die Vereinsbank verkauft

Die Alt-Katholiken erhalten für elf Jahre die Nikolaikirche am Gasteig

Die Lederfabrik ist eines der bedeutendsten Unternehmen Münchens

Der Wintergarten auf dem Festsaalbau der Münchner Residenz ist fertig

Die Wittelsbacherbrücke wird erbaut

Die Beamten-Relikten-Anstalt bietet Platz für rund 100 Frauen

In Wien dürfen erst jetzt Frauen auf Kleinkunstbühnen auftreten

Die Todesstrafe nur mehr bei Mord und schweren Militärstraftaten im Krieg

Januar 1871
Dreißig Handwerksmeister gründen den Meisterverein in München e.G.

2. Januar 1871
Der Verein Münchener Brauereien e.V. wird gegründet

Vor dem 16. Januar 1871
Alles eine Frage der richtigen Anrede

17. Januar 1871
König Ludwig II. eröffnet den 24. Landtag

Der angehende Kaiser flippt aus

18. Januar 1871
Der Tag der Kaiserproklamation

Die Frage der richtigen Anrede geht weiter

Otto von Bismarck fällt ein Stein vom Herzen

Prinz Otto empfindet die Kaiserproklamation als bedrückend

19. Januar 1871
Der letzte Durchbruchversuch der Verteidiger von Paris

20. Januar 1871
Ein geplanter Ausbruch unterbleibt

21. Januar 1871
Auch die Abgeordnetenkammer stimmt dem Beitritt zum Kaiserreich zu

28. Januar 1871
Der Waffenstillstand mit Frankreich tritt in Kraft

Paris ergibt sich den Deutschen Truppen

30. Januar 1871
König Ludwig II. unterzeichnet die Beitritts-Verträge

12. Februar 1871
In Bordeaux trifft sich die verfassungsgebende Versammlung

15. Februar 1871
Weitreichende deutsche Forderungen

16. Februar 1871
Paraphierung des Vorfriedens von Versailles

Die Festung Belfort kapituliert

17. Februar 1871
Adolphe Thiers wird Chef der Regierung der nationalen Verteidigung

1. März 1871
20.000 deutsche Soldaten paradieren in Paris

Der Versailler Vorfriede wird unterzeichnet

2. März 1871
Der unterschriebene Vorfriede wird ausgetauscht

3. März 1871
Die deutschen Truppen müssen Paris wieder verlassen

Die Nationalversammlung stimmt dem vorläufigen Friedensschluss zu

5. März 1871
Rosalie Luxemburg wird in Zamosc geboren

10. März 1871
Versailles zum Sitz von Regierung und Parlament bestimmt

15. März 1871
Der Ostbahnhofs und die Bahnlinie werden eingeweiht

Die Baulinie für das Eichthal‘sche Areal ist bereits genehmigt

Auch für Giesing bricht das Eisenbahnzeitalter an

Gründung der Kunstmühle Tivoli von K. Kurlaender & Comp.

18. März 1871
In Paris kommt es zum Kommune-Aufstand

Die französische Regierung flieht nach Versailles

19. März 1871
Ex-Kaiser Napoleon III. verlässt die Wilhelmshöhe

21. März 1871
Napoleon III. trifft in seinem Exil in Chislehurst ein

28. März 1871
Das Grazer Landstädtische Theater brennt ab

16. April 1871
Die Reichsverfassung wird rechtskräftig

17. April 1871
Ignaz von Döllinger wird in aller Form exkommuniziert

Mai 1871
Die Münchner Pfingsterklärung wird verfasst und unterschrieben

Ab Mitte Mai 1871
Der Zugverkehr läuft über die neue Braunauer Eisenbahnbrücke

10. Mai 1871
Die Provinzen Elsaß und Lothringen fallen an Deutschland

Prinz Otto, König Ludwigs II. Bruder, steht unter ärztlicher Überwachung

21. Mai 1871
Die Truppen der Versailler Regierung beginnen mit dem Sturm auf Paris

28. Mai 1871
Die „Blutige Woche“ endet

1. Juni 1871
Die Ruhe und der Beschaulichkeit in Untergiesing ist dahin

18. Juni 1871
„Der Proletarier“ stellt sein Erscheinen ein

30. Juni 1871
Die SAP hat etwa 500 Mitglieder in ganz Bayern

9. Juli 1871
Bürgermeister Alois von Erhardt stellt das Franzosenviertel-Konzept vor

16. Juli 1871
Die siegreichen bayerischen Truppen ziehen durchs Siegestor

29. Juli 1871
Die Universität wählt Ignaz von Döllinger zu ihrem Rektor

1. August 1871
Der erste tödliche Unfall nach der Eröffnung der Eisenbahnlinie

3. August 1871
Vorlesungsverbot für Münchner Theologiestudenten

Nach September 1871
Bier nach Wiener Art wird das erfolgreiche Wiesn-Märzenbier

September 1871
Auf Anregung Döllingers tagt in München der erste Altkatholikenkongress

25. September 1871
Separatvorstellung des Oberammergauer Passionsspieles für Ludwig II.

Bis zum 1. Oktober 1871
Die Bewohner von Elsaß und Lothringen können das Land verlassen

11. November 1871
Die Kreislehrerinnenbildungsanstalt für Oberbayern wird gegründet

15. November 1871
Prinz Ottos Geisteskrankheit wird an Bismarck gemeldet

Dezember 1871
Richard Wagner sitzt bei Franz Lenbach für ein Porträt Modell

8. Dezember 1871
Ein Großfeuer zerstört das Wiener Ringtheater

25. Dezember 1871
Prinz Otto soll keinesfalls in eine Heilanstalt eingewiesen werden

27. Dezember 1871
Lorenz Gedon erhält den Auftrag für eine Galerie


1875

1875
Gabriel Sedlmayer übernimmt die „Brauerei zum Franziskaner (Leistbräu)“

Der „Rentier“ Schäfer lässt ein Haus an der Brienner Straße 43 bauen

Ab dem 1875
Der „Vieh- und Schlachthof“ entsteht im Münchner Süden

1875
Drei Mass Bier für stillende Mütter und Ammen sind zuviel

Um 1875
Hubert Herkomer malt sozialkritische Themen

1875
Ein Probesud beim „Spatenbräu“ mit dem neuen Wasser vom Taubenberg

Die Münchner Trinkwasserversorgung

Das „Neue Rathaus“ wird in absehbarer Zeit zu klein

Der Rechtsverkehr wird eingeführt

Ab 1875
Fünf Lotterien zum Weiterbau der neuen „Heilig-Kreuz-Kirche“

1875
Das Rad fahren im Münchner Burgfrieden wird verboten

Um 1875
Coletta Möritz arbeitet beim „Sterneckerbräu“ im Tal

9. Februar 1875
Dr. Bernhard von Gudden fertigt ein Gutachten über Prinz Otto

22. Februar 1875
Im Gasthaus „Zum Ewigen Licht“ wird die „Weißwurst“ erfunden

23. Februar 1875
Karl Gandorfer wird in Pfaffenberg bei Straubing geboren

3. Mai 1875
Münchens Gassen werden zu Straßen

10. Mai 1875
Königin Amalie von Griechenland stirbt in Bamberg

27. Mai 1875
Prinz Otto I. entkommt seinen Bewachern

7. Juni 1875
Prinz Otto will eine Reise in die Beneluxländer unternehmen

9. Juni 1875
Prinz Otto muss seine Reise wegen starker Wahnideen abbrechen

14. Juni 1875
Leonhard Romeis arbeitet im Architekturbüro seines Lehrers

Um Juli 1875
„Musteraufführungen“ der Werke Richard Wagners in München

1. Juli 1875
Das Gasteig-Gebiet kommt zu Haidhausen und der Au

16. Juli 1875
Karl Falks Ausbauarbeiten werden von der Baupolizei abgenommen

22. August 1875
Prinz Ottos letzter öffentlicher Auftritt

28. August 1875
Zamdorf wird der Gemeinde Berg am Laim zugeschlagen

September 1875
Josef Knabl formt die „Madonna della Saluta“ für Avilla di Buia

Nach der Währungsumstellung kostet die Mass „Wiesnbier“ 32 Pfennige

20. September 1875
Matthias Erzberger wird in Buttenhausen geboren

9. November 1875
Adam Alfred Rudolf Glauer wird in Hoyerswerda geboren

25. November 1875
Das Theater in Barmen wird ein Raub der Flammen


1876

1876
„Bruderschaft zur Verehrung der hl. fünf Wunden Jesu Christi“

Ab 1876
Der „Zentrale Schlacht- und Viehhof“ entsteht

1876
Der „Centralbahnhof“ muss ständig umgebaut werden

Adolph Brougier wird Teilhaber der Firma „Franz Kathreiner‘s Nachfolger“

Aus dem „Braunauer Bahnhof“ wird der „Ostbahnhof“

In Italien wird das erste „Krematorium“ gebaut

Franz Lenbach wird Ehrenmitglied der Künstlervereinigung „Allotria“

Das Übungsgelände des „Münchner Veloziped-Clubs“

Errichtung der „Hundinghütte“ bei „Schloss Linderhof“

Errichtung einer neugotischen Kapelle bei Berg

Ein Bericht über die Münchner „Prostituierten“

„Papa“ Jakob Geis tritt mehrmals in der Woche im „Oberpollinger“ auf

5. Januar 1876
Konrad Adenauer wird in Köln geboren

23. Januar 1876
Rupert Emil Mayer wird in Stuttgart geboren

14. Februar 1876
Graham Bell entwickelt ein elektromagnetisches Telefon

2. März 1876
Eugenio Pacelli wird in Rom geboren

26. März 1876
Ein Vorvertrag für die Pferdestraßenbahn wird geschlossen

Mai 1876
Ludwig II. kauft den „Maurischen Kiosk“ für „Schloss Linderhof“

7. Mai 1876
Franz von Pocci stirbt in München

16. Juni 1876
Baron von Schack will Preußen seine Sammlung vermachen

23. Juni 1876
Der endgültige Vertrag zum Betrieb einer Pferdetrambahn

Juli 1876
Die Gleisbauarbeiten für die „Pferdetrambahnlinie“ beginnen

6. August 1876
Ludwig II besucht die Proben zum Ring des Nibelungen

7. August 1876
Margaretha Geertruida Zelle, die spätere Mata Hari, kommt zur Welt

13. August 1876
Richard Wagner eröffnet sein Festspielhaus in Bayreuth

21. August 1876
Max Fey, der zweitälteste Bruder von Valentin Ludwig, wird geboren

22. August 1876
Adolf Friedrich von Schack wird zum Grafen erhoben

25. August 1876
Die Wittelsbacherbrücke wird der Öffentlichkeit übergeben

27. August 1876
König Ludwig II. besucht den „Ring“-Zyklus der Bayreuther Festspiele

September 1876
Die erste, noch sehr bescheidene „Völkerschau“ auf dem „Oktoberfest“

Michael August Schichtl‘s „Hinrichtung einer lebenden Person“

21. Oktober 1876
Münchens erste „schienengebundene Pferdetrambahnlinie“ wird eröffnet

22. Oktober 1876
Das neue Verkehrsmittel von den Münchner äußerst positiv angenommen

29. Oktober 1876
Dr. Bernhard von Gudden wird der betreuende Arzt von Prinz Otto

19. Dezember 1876
Gründung der „Freiwilligen Feuerwehr“ in Haidhausen


1878

1878
Der „Velo-Club“ den „Polizeidirektor“ zum „Faschingsball“ ein

Erstaufführung von Richard Wagners Opern

Die „Wolfgang-Kapelle“ in Haidhausen wird abgerissen

Das „Gasteiger-Brunnhaus“ wird aufgelassen

Ab dem Jahr 1878
Die „Pferde-Trambahn“ fährt über den Weißenburger Platz

1878
Das „katholische Stadtpfarramt“ lehnt die „Leichenverbrennung“ ab

Ab 1878
Franz Stuck besucht die „Kunstgewerbeschule“

1878
Der „Heumarkt“ wird an den „Schlachthof“ an der Kapuzinerstraße verlegt

Die „Heilig-Kreuz-Kirche“ besitzt zwei bemerkenswerte Nebenaltäre

Von den Arbeitsbedingungen der Ziegeleiarbeiter

Jede Beschäftigung von Kindern unter 12 Jahren wird untersagt

Der „Velociped-Klub“ führt immer wieder Rennen in den „Isarauen“ durch

Ab dem Jahr 1878
Das Streckennetz des „Stadtomnibuses“ wird ausgeweitet

1878
Jeder Vortrag in einem „Tingeltangel“ muss polizeilich genehmigt werden

Ein „Ort der Halbwelt mit Prostituierten“ im „Thalia-Theater“

28. Februar 1878
Joseph Schülein ist Miteigentümer eines Unternehmens für „Bankgeschäfte“

16. März 1878
König Ludwig II. entmündigt seinen Bruder Prinz Otto

Prinz Ottos ärztliche Überwachung und Betreuung wird intensiviert

6. April 1878
Erich Mühsam wird in Berlin geboren

Ab Mai 1878
Georg von Dollmann und die Planungen für „Schloss Herrenchiemsee“

21. Mai 1878
Grundsteinlegung für Schloss Herrenchiemsee

13. Juni 1878
Der Berliner Kongress soll die Balkankrise beenden

13. Juli 1878
Der Berliner Kongress endet mit dem Berliner Vertrag

September 1878
Ein „Wachsfigurenkabinett“ zeigt unappetitliche Krankheitssymptome

5. Oktober 1878
Das Kil's Colosseum erhält die Konzession für Singspielhallen

Um den 18. Oktober 1878
Prinz Otto wird in „Schloss Schleißheim“ untergebracht

21. Oktober 1878
„Gesetz gegen die gemeingefährlichen Bestrebungen der Sozialdemokratie“

28. Oktober 1878
Der „Reichstag“ verabschiedet das „Sozialistengesetz“


1879

1879
Friedrich Fabri stellt die „Frage nach deutschen Kolonien“

Hauptamtliche „Feuerwehrmänner“ beziehen das „Hauptfeuerhaus“

Eine Beschreibung Untergiesings

München hat 101 „Weinwirtschaften“

Carl von Linde gründet die „Gesellschaft für Lindes Eismaschinen AG“

Der „Glaspalast-Brunnen“ wird abgebaut und eingelagert

Die „Marianum“-Mädchen bei den „Armen Schulschwestern“

Franz Lenbach wird „Allotria-Präsidenten auf Lebenszeit“

In „Landgerichtsgefängnis München II“ umbenannt

Die italienischen „Ziegeleiarbeiter“ kommen schneller nach Bayern

Der Kampf gegen die privaten Arbeitsvermittler

Der „Steyrer Hans“ lässt einen schwereren Steinbrocken anfertigen

Das „Neue Vorstadt-Theater“ beim „Damenwirth“ wird gegründet

Januar 1879
Der Rohbau von „Schloss Herrenchiemsee“ ist fertiggestellt

8. April 1879
„Volkssänger“ Georg Schwarz wird zu sechs Mark Strafe verurteilt

24. August 1879
Einweihung der neuen Johann-Baptist-Pfarrkirche

September 1879
Der Steyrer Hans betreibt eine „Braubude“ auf dem „Oktoberfest“

7. Oktober 1879
Der „Zweibund“ wird in Wien geschlossen

24. Dezember 1879
Mit minus 13,5 Grad erlebt München den kältesten Heiligabend


1890

Um das Jahr 1890
Das „Luxuscafé“ setzt sich in München durch

1890
Werbung: „Auftreten einer Komiker- und Sängergesellschaft“

Die „Westendhalle“ wird in ein „Volkstheater“ umgewandelt

Eine starke Geruchsbelästigung in der Lohe

München hat 349.024 Einwohner

Um das Jahr 1890
Das „Briefgeheimnis“ scheint bei den Damen nicht sicher

1890
Sechs „Filialwachen der Berufsfeuerwehr“ werden eingerichtet

Probleme der Abfallbeseitigung

Andreas Schärfl gründet einen Metallverarbeitungsbetrieb

Nach 1890
Hugo Alois von Maffei und die „Siemens-Schuckert AG“

1890
Der „Eisbach“ vor dem „Prinz-Carl-Palais“ wird überwölbt

Die „Gastwirtschaft zum Roten Turm“ muss weichen

Franz von Lenbachs „Residenz“ ist fertiggestellt

Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien

Ab 1890
Ludwig Thoma absolviert sein „Rechtspraktikum“

Die Prinzregentenstraße wird angelegt

Um 1890
Der „Steyrer Hans“ ist eine stattliche, auch furchteinflößende Erscheinung

??? 1890
Oskar von Miller gründet sein eigenes „Ingenieur-Büro“

1890
Einführung von „Jugendturnspielen“ an den „städtischen Volksschulen“

1. Januar 1890
Neuhausen wird nach München eingemeindet

10. Januar 1890
Ignaz von Döllinger stirbt

20. Januar 1890
Siemens eröffnet seine erste Niederlassung in München

27. Januar 1890
Hans Unterleitner wird in Freising geboren

15. März 1890
Die „Altkatholiken“ verlieren die „Rechte einer öffentlichen Korporation“

20. März 1890
Otto von Bismarck wird als „Deutscher Reichskanzler“ entlassen

6. April 1890
Willi Budich wird in Cottbus geboren

19. April 1890
Buffalo Bill zeigt auf der „Theresienwiese“ seine „Wild-West-Show“

24. April 1890
Sebastian Kneipp macht Reklame für „Kneipps-Malzkaffee“

1. Mai 1890
Arnold Zenetti wird mit dem „Kronenorden“ geadelt

Juli 1890
„D'Münchner“ geben im „Bamberger Hof“ ein komisches Singspiel

23. August 1890
Die Instandsetzungsarbeiten an der Neuen Isarkaserne beginnen

25. August 1890
Leonhard Romeis erhält den Verdienstorden vom heiligen Michael

30. September 1890
Das Sozialistengesetz läuft aus

1. Oktober 1890
Das „Pferdestraßenbahn-Depot“ wird eingeweiht

20. November 1890
Die „Stadt Schwabing“ wird nach München eingemeindet

4. Dezember 1890
Die „Riegermühle“ in der Au brennt ab

31. Dezember 1890
Der Bierverbrauch pro Kopf der Münchner beträgt 339 Liter


1891

1891
Der „Kenotaph“ für Kaiser Ludwig dem Baiern wird erneut verlegt

Hubert Herkomer malt ein gewaltiges Gruppenbild

Die Marke „Kathreiner‘s Kneipp Malzkaffee“ wird patentiert

In München wird der „Verein für Feuerbestattung” gegründet

Die Prinzregentenstraße wird angelegt.

Deutschland will seinen „Kolonialbesitz“ ausweiten

Der „Reichstag“ bewilligt finanzielle Mittel für „Strafaktionen“

Eugen Allwein verkauft den Haidhauser „Kotterhof“

Der „Verband der süddeutschen katholischen Arbeitervereine“

Mitglieder des „Winzerer Fähndls“ beginnen mit dem „Armbrustschießen“

Das „Lenbach-Haus“ ist fertiggestellt

Das „Schlierseer Bauerntheater“ wird gegründet

Anton Azbé betreibt eine private „Mal- und Zeichenschule“

Pastor Friedrich von Bodelschwingh gründet das „Brockenhaus“.

Italienische „Sammelklassen“ in der Haidhauser „Wörthschule“

„Papa Geis“ eröffnet den „Salvator-Anstich“ mit einer heiteren Ansprache

Das Ausflugslokal in der „Hirschau“

Februar 1891
Eine „Strafexpedition“ in Deutsch-Ostafrika kostet 200 Menschen das Leben

20. Februar 1891
Der Dichter Stephan George lässt sich in München nieder

März 1891
Franz Stuck und der „Verein für Original-Radierung“

12. März 1891
Prinzregent Luitpold weiht die „Luitpoldbrücke“ ein

2. April 1891
Franz Stuck stellt im Münchner Kunstverein 200 Zeichnungen aus

9. Mai 1891
Die „Münchener Gasgesellschaft“ unterzeichnet einen Ablösungsvertrag

1. Juni 1891
Die Gewerbeordnungsnovelle tritt in Kraft

Das Gewerbegerichtsgesetz tritt in Kraft

1. Juli 1891
Eine Richtlinie zur richtigen Entsorgung des Mülls

Georg von Vollmar (SPD) hält seine sogenannten Eldorado-Reden

September 1891
Manche Wiesn-Wirte führen den „Ein-Liter-Glaskrüge“ ein

1. September 1891
Arnold Ritter von Zenetti stirbt im Alter von 67 Jahren

8. September 1891
Kaiser Wilhelm II. besucht die Stadt München

Oktober 1891
Die „Ludwigsbrücke“ wird erweitert und geschmückt

Der Mordprozess gegen das Berliner Ehepaar Heinze beginnt

1. November 1891
Die „Prinzregent-Luitpold-Terrasse“ wird der Öffentlichkeit übergeben

Evangelische Klassen in der „Alten Schloßschule“

Dezember 1891
Die erste antisemitische Gesellschaft in München gegründet

8. Dezember 1891
Der „Katholische Arbeiterverein München-Au-Giesing“ wird gegründet

31. Dezember 1891
In München gibt es erst 34 „Cafès“


1893

1893
„Den Ruf als Bierstadt büaß ma ein, ...“

Graf Adolf Friedrich von Schack vermacht Berlin seine Sammlung

Die amerikanische Tänzerin Loïe Fuller tritt erstmals in München auf

Im „Café Luitpold“ wird ein „Anthropologisches Museum“ eröffnet

Radrennfahrer Josef Fischer gewinnt ein Rennen gegen das „Traberpferd“

Bis zum Jahr 1893
Bis dahin ist das „Fräulein vom Amt“ ist ein Mann

1893
Patentschutz für die Schärfl'sche „Hebelblechschere“

Der Innenraum der „Anna-Klosterkirche“ erhält einige Umgestaltungen

Der „Ziegenmilchmarkt am Freibankeck“

Der „Trinkbrunnen“ am Giesinger Berg geht in Betrieb

Das „Brunnhaus auf der Kalkofeninsel“ wird ein Elektrizitätswerk

Die „Armbrustschützengilde des Winzerer Fähndls“ in Landshut

Franz Stuck wird zum Professor ernannt

Die „Ochsenbraterei“ soll eine Bierbude bauen

Alois Wolfmüller beschäftigt sich intensiv mit den Motorproblemen

20. April 1893
Johann Reichhart kommt in Tiefenthal im Landkreis Regensburg zur Welt

12. Juni 1893
Herzog Max Emanuel in Bayern stirbt im Alter von 43 Jahren

15. Juni 1893
Bei der Reichstagswahl sind über 106.800 Münchner wahlberechtigt

22. Juni 1893
Forderungen nach weiteren evangelischen Klassen

29. Juni 1893
Grundsteinlegung für die evangelische Lukaskirche

Juli 1893
Der „XIV. Deutsche Feuerwehrtag“ findet in München statt

12. Juli 1893
In Bayern finden Landtagswahlen statt

August 1893
Der „Wachsplastiker“ Emil Eduard Hammer beantragt ein „Panoptikum“

Um August 1893
Cosima Wagner macht Ärger

3. August 1893
Fahrradkarten werden ausgegeben

September 1893
Carl Gabriel zeigt seine „Wachsfiguren“ auf dem „Oktoberfest“

28. September 1893
Der 32. Landtag beginnt

Ab Oktober 1893
Die antisemitische Aktion „Kauft nicht bei Juden“

7. Oktober 1893
Das Haberfeldtreiben von Miesbach gleicht einer Schlacht

9. November 1893
Ein monumentaler Brunnen am Weißenburger Platz als Sieges-Monument

22. November 1893
Reinhart Eisner wird in Marburg geboren

1. Dezember 1893
Ernst Toller wird in Samotschin/Posen geboren

2. Dezember 1893
Emil Karl Maenner wird in München geboren

5. Dezember 1893
Nur 19.292 Münchner haben das Wahlrecht für die Stadtratswahl

31. Dezember 1893
Der „Englische Garten“ umfasst 272,40 Hektar

Zwölf „Bicycle-und Velozipedisten-Clubs“


1895

1895
„Krao, das Affenmädchen“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Leonhard Romeis erhäölt den „Verdienstorden vom heiligen Michael“

Der „arbeitsfreie Sonntag“ wird im Kaiserreich gesetzlich verankert

Konrad Drehers „Schlierseer Bauerntheater“ auf USA-Tournee

57.478 Protestanten leben in München

Die „Unionsbrauerei Schülein & Compagnie“ wird ausgebaut

Ernst von Possart wird „Generalintendant der kgl. Hofbühnen“

Die Straßen zum „Friedensengel“ werden dem Verkehr übergeben

Valentin Ludwig Fey besucht die „Privat-Bürgerschule Dr. Ustrich“

Die „Volksschule“ an der Kolumbusstraße wird als „Musterschule“ errichtet

Amazonen-Wettrennen zwischen Pferd und Fahrrad

In München gibt es 34.708 Gewerbebetriebe

In München gibt es 147 „Arbeitsnachweise“

Ab 1895
Das „Wohn- und Atelierhaus“ für Adolf von Hildebrand wird gebaut

1895
Das „Maffei-Kraftwerk“ am Eisbach wird erbaut

Um 1895
Die ersten „Arbeiter-Radfahr-Klubs“ entstehen

1895
So etwas „Unanständiges“ wie die „Brunnengruppe Satyrherme & Knabe“

Februar 1895
Die Brüder Lumiére erhalten das Patent für einen „Cinématographe“

Ab März 1895
Der „Cinématographe“ der Brüder Lumiére wird dem Publikum vorgestellt

März 1895
Premierleutnant Hans Dominik bekämpft das „Volk der Bakoko“

1. März 1895
Die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ hat 850 Beschäftigte

13. März 1895
Franz von Lenbachs zweite Tochter Erika wird geboren

22. März 1895
Der Magistrat beschließt einen unentgeltlichen „Arbeitsnachweis“

12. Juni 1895
Der Wittelsbacher Brunnen am Lenbachplatz wird eingeweiht

Ab 26. Juni 1895
Schöne, junge Samoanerinnen als Hauptattraktion der Völkerschauen

11. Juli 1895
Margaretha Geertruida Zelle, alias Mata Hari, heiratet in Amsterdam

21. Juli 1895
Franz Stuck und die Königliche Akademie der bildenden Künste

30. Juli 1895
Die Johann-Baptist-Dorfkirche muss geschlossen werden

19. August 1895
Widerstand gegen den Abriss der alten Haidhauser Johann-Baptist-Kirche

September 1895
Der Magistrat will das „Oktoberfest“ attraktiver gestalten

Die „Armbrustschützengilde Winzerer Fähndl“ erhält eine Bierburg

Mit Carl Gabriels „Hexenschaukel“ kommt eine Neuheit aufs „Oktoberfest“

18. September 1895
Der Verein gegen den Missbrauch geistiger Getränke tagt

27. September 1895
Ein Militärverbot für die Bierbude Nr. 3

30. September 1895
Das Winzerer Fähndl zeigt einen Jagdzug aus dem 16. Jahrhundert

23. Oktober 1895
Ilse Hedwig Eisner kommt in Marburg zur Welt

1. November 1895
Das „Städtische Arbeitsamt München“ öffnet seine Pforten

2. November 1895
Das „Konkursverfahren“ gegen die „Firma Hildebrand & Wolfmüller“ beginnt

28. Dezember 1895
Erste Filmvorführungen im Pariser „Grand Café“

31. Dezember 1895
1.359 Einwohner und 905 italienische „Ziegelarbeiter“


1896

1896
Die „Schlangendomptöse Miss Clio“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Der Bebauungsplan für die Richard-Wagner-Straße wird eingereicht

Ludwig Schlecht beantragt die „Singspielhallen-Konzession“

Kino und Menschen-Flöhe im „Internationalen Handels-Panoptikum“

Josef Fischer gewinnt die Rennstrecke „Paris - Roubaix“

Der „Kaisergarten“ an der Lilienstraße 2 wird abgerissen

Ab 1896
Die „Unionsbrauerei“ steigert ihren Ausstoß um das Fünfzehnfache

1896
Emil Reichenbach kauft die „Deutsche Eiche“

Dritte und vierte evangelische Klassen in Haidhausen

Der „Holzmarkt“ findet in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“ statt

Karl Valentins „Erweckungserlebnis“

Die „Baumschule“ auf der „Kalkofeninsel“ kommt an die Sachsenstraße

Ab 1896
Martin Dülfer erbaut die herrschaftliche Villa Berchtoldsheim

1896
Ludwig Thoma arrangiert eine „25-Jahr-Siegesfeier“

Am „Schyrenplatz“ entsteht ein „Jugendsportplatz“

1. Januar 1896
Das „Muffatwerk“ erzeugt jetzt Strom mit 600 PS

April 1896
Die erste Film-Vorführung im „Internationalen Handels-Panoptikum“

4. April 1896
Albert Langen startet die Satire-Zeitung „Simplicissimus“

9. April 1896
Die Geburt von Franz Stucks Tochter Mary

13. April 1896
Rudolf Egelhofer wird in Schwabing geboren

9. Mai 1896
Die Grundsteinlegung für das „Friedensdenkmal“

26. Mai 1896
Der letzte Biersud wird im alten „Hofbräuhaus am Platzl“ gebraut

15. Juni 1896
Erwerb eines Bauplatzes für das Marianum

Um den Juli 1896
Der „Turnverein Haidhausen“ ist schon bald am Ende

11. Juli 1896
Im Panoptikum werden erstmals lebende Bilder gezeigt

13. Juli 1896
Die Ehe Franz von Lenbachs wird geschieden

August 1896
Die künftige Richard-Wagner-Straße soll einen Knick erhalten

10. August 1896
Erstmals wird in Haidhausen „Hofbräubier“ gebraut

September 1896
Kinopremiere auf dem Münchner „Oktoberfest“

Der Architekt Gabriel von Seidl baut eine prächtige „Bierburg“

11. September 1896
Der Kunstsaustall der Schwanthaler Bagage

5. Oktober 1896
Franz von Lenbach heiratet Charlotte von Hornstein

22. Oktober 1896
42 Haidhauser gründen den „Kirchenbauvereins St. Wolfgang“

29. November 1896
Die evangelische „Lukaskirche“ wird eingeweiht

Dezember 1896
Ludwig Ganghofer und sein Wohnzimmer-Biergarten

19. Dezember 1896
O mei, o mei, o mei. Mei Muatta is a Mörtlwei


1897

1897
„Miss Alwanda“ beeindruckt die Besucher des „Handels-Panoptikums“

Carl Gabriel scheidet aus dem „Internationalen Handels-Panoptikums“ aus

Ab 1897
Das um 25 Prozent in den Lohnkosten billigere „Fräulein vom Amt“

1897
Planungen für den westlichen Erweiterungstrakt des „Neuen Rathaues“

Ab 1897
In verschiedenen Etablissements werden die Filme vorgeführt

1897
Das Ende des Rügebrauchs vor Gericht

Die „Gesellschaft Hausmüllverwertung München“

Die Unternehmensgründer scheiden aus

Der „Königliche Wintergarten

Ein erster „Führer durch die Residenz zu München“ erscheint

Der „Verein der Brauereibesitzer in München“ hat 15 Mitglieder

Das „Muffatwerk“ hat 1.370 PS zur Stromerzeugung

Franz Stuck erwirbt das Grundstück an der „Äußeren Prinzregentenstraße“

Johann Bucher erstellt einen Neubau für seine „Drahtfabrik“

In Deutsch-Südwestafrika bricht eine „Rinderpest“ aus

Theodor Fischer beschreibt die „Lilienstraße“

Der „Heumarkt“ ist in unmittelbarer Nähe des „Schyrenbades“

Die bayerischen Juden lehnen die „Zionistische Bewegung“ ab

Seit dem Jahr 1897
Der 15jährige Valentin Ludwig Fey tritt bereits als „Vereinshumorist“ auf

1897
Der Malzverbrauch aller Münchner Brauereien liegt bei 1.434.283 Hektoliter

Die „SPD“ fordert die „Trennung von Staat und Kirche“

Ludwig Thomas Erstlingswerk „Agriccola“ erscheint

Die „Eisenbeton-Bahn“ im „Nymphenburger Volksgarten“

Der Bau der „Heilig-Kreuz-Kirche“ ist nahezu vollendet

9. Januar 1897
Im „Deutschen Theater“ findet der erste „Maskenball“ statt

4. Februar 1897
Ludwig Erhard wird in Fürth geboren

5. Februar 1897
Anton Graf von Arco auf Valley wird geboren

4. März 1897
Valentin Ludwig Fey beginnt eine Lehre beim Schreiner Johann Hall­huber

Um den 8. März 1897
Franz Stuck erhält das „Münchner Bürger- und Heimatrecht“

15. März 1897
Franz Stuck heiratet Mary Lindpaintner

16. März 1897
56 „Turngenossen“ gründen den „Arbeiter-Turn-Verein-München Ost“

April 1897
Eine „Witwenverbrennung in Indien“ im „Handels-Panoptikum“

1. Mai 1897
Mata Hari wandert mit ihrem Mann nach Java aus

2. Mai 1897
Doris Hildegard Eisner wird in Marburg geboren

Um den Juni 1897
Franz Stuck erwirbt ein Grundstück an der „Äußeren Prinzregentenstraße“

27. Juli 1897
Franz Stuck reicht die Pläne für sein Künstler-Palais ein

24. August 1897
Stucks Baupläne werden genehmigt

September 1897
Johann Rössler soll mit seiner „Ochsenbraterei“ wieder auf die „Wiesn“

Die 24 Plätze für die Wirtsbuden werden jährlich neu versteigert

26. September 1897
Giovanni Battista Enrico Antonio Maria Montini wird nahe Brescia geboren

9. Oktober 1897
Die Erdaushubarbeiten für die „Villa Stuck“ beginnen

November 1897
Junge, leicht bekleidete Modelle im Goldrahmen

14. November 1897
Kaiser Wilhelm II. lässt die „Kiautschou-Bucht“ besetzen

6. Dezember 1897
Kolonien für die zu spät gekommene Nation

31. Dezember 1897
Die Biereinfuhr nach München beträgt 9.295 Hektoliter

Der Bierverbrauch in München beträgt 1,7 Millionen Hektoliter


1898

1898
Ludwig Weinberger gründet eine Wagnerei

Die arische Wiener „Alpine Gesellschaft D‘Reichensteiner“

Die Radrennbahn auf der Theresienwiese stellt ihren Betrieb ein

„Krao, das Affenmädchen“ erneut im Internationalen Handels-Panoptikum

Die Feuerwehr und die Vergnügungsetablissements

Im Oberpollinger müssen zehn Tische entfernt werden

Hohe Geldstrafen für Verstöße gegen die Betriebsordnung

Anderl Welsch tritt zwischen 1898 und 1905 im Apollotheater auf

Carl Ungerer lässt sich das Doppelhaus Brienner Straße 38/40 erbauen

Ernst Philipp Fleischers Panorama „Kaiser Franz Joseph und seine Zeit“

Die Bürgermeistervilla an der Ismaninger Straße 95

Das sogenannte Fünf-Prozent-Grün wird eingeführt

Die hohe sozialpolitische Bedeutung der Herbergen

Der Kabelsteg wird zur Kabelüberführung errichtet

Die Münchner Architektur ist auch im Ausland ein Qualitätsbegriff

Josef Turner eröffnet im Frankfurter Hof eine Volkssänger-Bühne

Hermann Tietz eröffnet Münchens erstes Kaufhaus

Ab 1898
Der Hundemarkt hat seinen Platz an der Schrannenhalle

1898
Der Bäcker Josef Bernbacher verkauft sein Brot in der Quellenstraße 42

Das Münchner Arbeitsamt vermittelt Arbeitsplätze

1. Januar 1898
Die Richard-Wagner-Straße erhält ihren Namen

15. Januar 1898
Eine Muster-Mülltonne wird eingeführt

28. Februar 1898
Das Wettrüsten mit Großbritannien wird ausgelöst

Admiral Tirpitz erhält den Auftrag zum Aufbau einer Kriegsflotte

Mai 1898
Die vier Bekrönungsfiguren auf der Villa Stuck werden aufgestellt

11. Juni 1898
Der Prinzregent eröffnet die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung

13. Juni 1898
Eingeschränkte Teilnahme an einer Hinrichtung

Um September 1898
Kurt Eisner erhält ein Job-Angebot beim Vorwärts

September 1898
Georg Lang erhält die Genehmigung zur Aufstellung eines Großzeltes

Georg Lang ist der Erfinder der Bierzelt-Stimmung

Die Ochsenbraterei ist wieder auf dem Oktoberfest vertreten

10. September 1898
Die österreichische Kaiserin Elisabeth wird in Genf ermordet

10. Oktober 1898
Die II. Kraft- und Arbeitsmaschinen-Ausstellung erbringt ein Defizit

29. Oktober 1898
Ludwig Thomas erster Artikel erscheint im Simplicissimus

1. Dezember 1898
Kurt Eisner wird Mitglied der SPD


1899

1899
Die arische Alpenvereins-Sektion Brandenburg des DuOeAV

Hubert Herkomer wird in den deutschen Adelsstand erhoben

Schon einer der ersten Filme verursacht einen Skandal

Gründung eines Ludwig-II.-Denkmalvereins

Joseph Schüleins Kampf mit dem Münchner Brauereibesitzerverein

Das Kaufhaus Hermann Tietz wird als erstes Kaufhaus eröffnet

Der zweite Bauabschnitt für das Neue Rathaus beginnt

Die Parkanlage am Tassiloplatz wird angelegt

Valentin Ludwig Fey arbeitet als Schreinergeselle bei verschiedenen Meistern

Eduard Theodor Grützner lässt sich von seiner Frau Anna scheiden

Gabriele von Lenbach wird geboren

„... eine fast unausrottbare Abneigung gegen Lehmarbeit“

Eine Villa für Rudolf Diesel in Bogenhausen

Ludwig Thoma verkauft seine Anwaltskanzlei in Dachau

Ludwig Thoma polemisiert im Simplicissimus gegen politisierende Frauen

Die erste Münchner Sportartikelschau

1. Januar 1899
Nymphenburg wird nach München eingemeindet

8. Januar 1899
Der Pasinger Kirchenbauverein wird gegründet

6. März 1899
Innerhalb des „Turnvereins München von 1860“ gründen sich die „Fußballer“

Ab April 1899
Aus dem „Hafer- und Heumagazin“ werden Büros

15. April 1899
Leonhard Romeis Bebauungspläne werden genehmigt

27. April 1899
Die Fußball-Abteilung des „TSV 1860 München“ wird gegründet

2. Mai 1899
Pater Rupert Mayer erhält die „Priesterweihe“

16. Mai 1899
Pläne für die Erweiterung des Münchner-Kindl-Kellers

26. Mai 1899
Jenny Eva Eisner wird in Groß-Lichterfelde geboren

Um Juli 1899
Der gesamte Straßenbahnbetrieb wird auf Elektrizität umgestellt

16. Juli 1899
Der Friedensengel wird eingeweiht

17. Juli 1899
Zentrum und SPD schließen ein Wahlbündnis

20. Juli 1899
Salvator wird ein gesetzlich geschütztes Warenzeichen

15. August 1899
Gisela Royes wird im Hause Fey als Köchin angestellt

September 1899
Die Beschränkung auf Münchner Wirte wird aufgehoben

„Ein Prosit der Gemütlichkeit!“

Verband zur Bekämpfung betrügerischen Einschenkens gegründet

13. September 1899
Erste Nachrichten über ein geplantes Theater am Prinzregentenplatz

Die Luitpoldbrücke wird ein Opfer der Fluten

15. September 1899
Das erste Demonstrations-Fußballspiel auf Münchner Boden

17. September 1899
Die neuen Büros der Straßenbahn-Direktion können bezogen werden

28. September 1899
Beginn der Sitzungsperiode des 33. Landtags

3. Oktober 1899
Das neue Theater soll Prinz-Regententheater heißen

November 1899
„Sioux-Indianer“ im „Internationalen Handels-Panoptikum“ ausgestellt

Die USA und das „Deutsche Reich“ teilen sich die „Samoa-Inseln“

Dezember 1899
2.000 Münchner Haushalte sind an das Elektrizitätsnetz angeschlossen

Theodor Fischers Bebauungskonzept für die „Kohleninsel“

15. Dezember 1899
Finanzielle Absicherung für einen Theaterneubau

17. Dezember 1899
Die „Gesellschaft Prinzregenten-Theater [GmbH]“ wird gegründet


1900

1900
München hat 499.959 Einwohner

Um 1900
Brauereien stehen unangefochten an der Spitze der Münchner Wirtschaft

Auftrittsmöglichkeiten der Münchner Volkssänger

1900
Wirte können Singspielgruppen für 3 bis 5 Mark Tagesgage buchen

Um das Jahr 1900
Einstellungsbedingungen für Frauen im Fernsprechdienst

1900
Die Ringbahn um den Münchner Norden wird gebaut

Das Betz‘sche Wirtshaus wird als repräsentative Gaststätte neu gebaut

Die Anbaufläche für Baierwein ist auf 50 Hektar geschrumpft

Die Abwasserrohre münden noch direkt in die Isar

Um 1900
Ein Mörtelweib verdient weniger als die Hälfte des Mannes

1900
Umbenennung zum Verein Münchner Brauereien

Afrika und Asien werden für die Landnahme auserkoren

Das Bogenhausener Schulhaus am Kirchplatz 3 erhält einen Anbau

Die 2.000. Lokomotive verlässt das Maffei‘sche Werk

Im Jahr 1900
An der Orleansstraße wird eine Notkirche für die Wolfgangskirche errichtet

1900
Das Haus in der Richard-Wagner-Straße 27 ist bezugsfertig

Franz Stuck erhält auf der Pariser Weltausstellung eine Goldmedaille

Josef „Beppo“ Benz „erheiratet“ das Haus an der Leopoldstraße 50

Um 1900
Das Haus Georgenstraße 8 wird vollständig umgebaut

1900
Otto Bohner lässt ein Haus in der Richard-Wagner-Straße 16/18 erbauen

Die Spatenbrauerei wird Teilhaber am Deutschen Theater

Bis 1900
Es gibt nur eine einzige evangelische Gemeinde in München

1. Januar 1900
Die zweite „Samoa-Schau“ gastierte auch in München

Eine Neubegründung von Herbergen ist künftig ausgeschlossen

Thalkirchen wird mit Obersendling nach München eingemeindet

Laim wird nach München eingemeindet

27. Januar 1900
Europäische Einrichtungen wollen vor den Boxern geschützt werden

27. Februar 1900
Die Fußball-Abteilung des „FC Bayern München“ wird gegründet

März 1900
Antisemitische Ausschreitungen im „Kreuzbräu“

1. März 1900
Die deutsche Flagge wird über Samoa gehisst

15. März 1900
Gründung des „Goethe-Bundes zum Schutze freier Kunst und Wissenschaft“

21. März 1900
Ludwig Thoma ist festangestellter Chefredakteur beim „Simplicissimus“

15. April 1900
Die „Kaiserwitwe“ Cixi und die „Boxer“ als Verbündete gegen die „Ausländer“

18. April 1900
Die „Firma Heilmann und Littmann“ baut das „Prinzregententheater“

27. April 1900
Die Erdaushubarbeiten für das neue „Festspielhaus“ beginnen

5. Mai 1900
Die Firma Heilmann & Littmann bebaut den „Herzogpark“ mit Villen

18. Mai 1900
Die sogenannten Boxer beginnen ihre Attacken gegen Ausländer

21. Mai 1900
Eine Versuchsvermittlungsstelle für 400 Teilnehmer in Hildesheim

29. Mai 1900
Der Bauplatz für das Marianum an der Humboldtstraße 2 wird erworben

5. Juni 1900
Gerüchte über König Ottos I. Gesundheitszustand

6. Juni 1900
Wladimir Iljitsch Lenin trifft in München ein

17. Juni 1900
Deutsche Truppen erobern die Taku-Forts

25. Juni 1900
Das Kuppelei-Gesetz Lex Heinze tritt in Kraft

Juli 1900
Das „Deutsche Reich“ schickt 12.000 Soldaten nach China

Gegen die „Abschaffung der Prügelstrafe“

27. Juli 1900
Kaiser Wilhelm II. hält seine berühmt-berüchtigte Hunnenrede

Um den 15. August 1900
„Die gefangenen Chinesen haben wir alle totgeschossen

26. August 1900
Weitere Briefe von der Niederschlagung des Boxer-Aufstandes in China

September 1900
Die „Pschorr-Alm“ befindet sich auf dem Budenplatz Nr. 19

12. September 1900
Die Familie Feuchtwanger zieht an die Galeriestraße 15 um

21. Oktober 1900
Das „Museum für Arbeiterwohlfahrtseinrichtungen“ wird eröffnet

1. November 1900
Der „Ostfriedhof” wird eingeweiht

3. November 1900
Die „Hebefeier“ für das neue „Festspielhaus“ am Prinzregentenplatz

1. Dezember 1900
Bayern hat 6.176.057 Einwohner

31. Dezember 1900
München hat 499.432 Einwohner


1904

1904
Ludwig Weinberger senior karossiert seinen ersten Motorwagen

Ab 1904
Adolf von Hildebrand entwirft den Neubau der „Preußischen Gesandtschaft“

1904
Ein zweistöckiges Wohnhaus in der Richard-Wagner-Straße 1

Das Ausflugslokal „Tivoli“ wird als „Ort der Mode“ beschrieben

Bei Pullach geht das zweite „Isarkraftwerk“ der „Isarwerke GmbH“ in Betrieb

Karl Rosipal spendet 30.000 Mark für ein „Glockenspiel“ am „Neuen Rathaus“

Der „Kocherlball“ wird aus „Mangel an Sittlichkeit“ polizeilich verboten

Das „Wirtshaus Neuberghausen“ liegt zu Nahe an der Kirche

Das Anwesen in der Richard-Wagner-Straße 9

Die „Pschorrbrauerei“ errichtet einen Neubau für den „Falkenhof“

Hans Wagner erwirbt das „Hotel Treffler“ in der Sonnenstraße

Der Eintrag ins amtliche Vereinsregister

Grunderwerb für einen neuen „Ausstellungspark“

Ab Januar 1904
Drei Monate Haft wegen Majestätsbeleidigung für Rosa Luxemburg

12. Januar 1904
Die Herero erheben sich in Deutsch-Südwestafrika

Um April 1904
Eine „Studienreise“ für den Betrieb eines „Ratskellers“

6. April 1904
Kurt Georg Kiesinger wird in Ebingen in Württemberg geboren

8. April 1904
Frankreich und Großbritannien vereinigen sich zur „Entente cordiale“

6. Mai 1904
Der Kunstmaler Franz von Lenbach stirbt

11. Juni 1904
Lothar von Trotha: „Die Würfel sind gegen die Herero gefallen“

11. Juli 1904
Die Hauptfeuerwache der Berufsfeuerwehr ist bezugsfertig

11. August 1904
Es kommt zur Entscheidungsschlacht am Waterberg

12. August 1904
25.000 bis 30.000 Herero gelingt die Flucht in die Wüste Omaheke

September 1904
Das „Untersuchungsgefängnis Neudeck“ wird eröffnet

17. September 1904
Ein früherer Wiesnbeginn wird festgelegt

Proteste gegen den Hungerkünstler Ricardo Sacco

Carl Gabriels Völkerschau trägt den Titel Tunis in München

Josef Pravida und seine Fischerhütte zum Holländer

Um Oktober 1904
Die deutschen „Siedler“ fordern die Entwaffnung der „Nama“

1. Oktober 1904
Die neue „Wittelsbacherbrücke“ wird der Öffentlichkeit übergeben

2. Oktober 1904
Generalleutnant Lothar von Trotha erlässt den Vernichtungsbefehl

3. Oktober 1904
Zwischen 20.000 und 25.000 „Herero“ verdursten unter furchtbaren Qualen

Die „Flurschule“ wird eröffnet

17. November 1904
Leonhard Romeis stirbt an einem „akuten Nierenleiden“

19. November 1904
Leonhard Romeis wird auf dem „Moosacher Friedhof“ beigesetzt

1. Dezember 1904
Das „Landgerichtsgefängnis am Lilienberg“ wird geschlossen

4. Dezember 1904
Sofie Gräfin von Moy gründet den „Hauspflege-Verein München e.V.“

12. Dezember 1904
Der „Schießbefehls“ gegen die „Nama und Herero“ wird aufgehoben

Die „Münchner Kindl AG“ fusioniert mit der „Unionsbrauerei“

Um den 20. Dezember 1904
„Konzentrationslager“ als „Internierungslager“ für Unterstützer


1913

1913
Der Stummfilm „Karl Valentin privat und im Atelier“ entsteht

Faulhabers Kampf gegen die Geburtenkontrolle

Die „Feuerwache V“ an der Kellerstraße 2a

Ab 1913
Gustl Annast betreibt das „Varieté Savoy“ im „Hotel Reichsadler“

1913
Die „Grundverwertungsgesellschaft“ ersteigert das „Fleischer-Anwesen“

86.000 Protestanten leben in München

Die „Altöttinger-Kapelle“ wird geschlossen

München hat 45 „Lichtspieltheater“

Deutschland führt vier Millionen Kilo Rohseide ein

Emil Zeckendorf wird „k.k. östereichisch-ungarischen Vizekonsul“

Dr. Fritz Gerlich: „Geschichte und Theorie des Kapitalismus“

Stuck gestaltet seine „Amazone“ in Lebensgröße

Der Film „Karl Valentins Hochzeit“ wird nochmal gedreht.

Karl Valentin zieht von der Kanalstraße 16 in die Kanalstraße 8 um

Der Film „Die lustigen Vagabunden“ entsteht

Das „Städtische Arbeitsamt“ zieht an die Thalkirchner Straße

Thomas Mann kauft ein Grundstück im „Herzogpark“

Zusätzliche „Direktionsbüros“ statt „Dienstwohnungen“

Das „Karussell am Chinesischen Turm“ geht in Betrieb

Gründung des „Vereins der Freunde des Alpinen Museums“

1. April 1913
Moosach wird nach München eingemeindet

Die Stadt Milbertshofen wird nach München eingemeindet

12. April 1913
Gründung des „Loos-Vereins Wild West“

26. April 1913
Eröffnung der „Alhambra-Lichtspiele“

1. Mai 1913
Bischof Michael Faulhaber wird in den Adelsstand erhoben

21. Mai 1913
Der Komponist Richard Wagner erhält ein Denkmal

30. Mai 1913
Der Erste Balkankrieg ist beendet

29. Juni 1913
Der Zweite Balkankrieg beginnt

Juli 1913
Aus Elisabeth Wellano wird Liesl Karlstadt

1. Juli 1913
Eingemeindung von Berg am Laim

Eingemeindung von Oberföhring

8. Juli 1913
Serbien und Griechenland erklären Bulgarien den Krieg

10. Juli 1913
Rumänien erklärt Bulgarien den Krieg

11. Juli 1913
Das Osmanische Reich erklärt Bulgarien den Krieg

Um den August 1913
Premiere des Karl-Valentin-Stücks „Alpengesangsterzett Alpenveilchen“

10. August 1913
Der „Bukarester Frieden“ beendet den „Zweiten Balkankrieg“

25. August 1913
Prinzregent Ludwig lädt die Bundesfürsten in die Befreiungshalle

September 1913
Die „Bräurosl-Festhalle“ fasst 12.000 Menschen

Das letzte monarchisch orientierte „Oktoberfest“

Um den September 1913
Der „Bayerische Kurier“ warnt vorm Oktoberfest-Besuch

29. September 1913
Serbien geht als Sieger aus den beiden Balkankriegen hervor

Rosa Luxemburg ruft zum Widerstand gegen den Militärdienst auf

18. Oktober 1913
Eröffnung der „Sendlingertor-Lichtspiele“

30. Oktober 1913
Verfassungsänderung zur Beendigung der Regentschaft

3. November 1913
Den ganzen Monarchismus lächerlich finden

4. November 1913
Prinzregent Ludwig III. erklärt die Regentschaft für beendet

5. November 1913
Prinzregent Ludwig III. proklamiert sich selbst zum König

8. November 1913
König Ludwig III. leistet den „Treueeid“ auf die Verfassung

17. November 1913
Marie Therese, die erste Katholikin auf dem bayerischen Königinsthron

18. Dezember 1913
Willy Brandt wird als Herbert Ernst Karl Frahm in Lübeck geboren


1914

Um 1914
Der Karl-Valentin-Film „Erbsen mit Speck“ entsteht

1914
Die späteren „Togal-Werke“ werden gegründet

„Papa“ Steinicke eröffnet in der Adalbertstraße eine „Volkssänger-Bühne“

In München gibt es etwa 800 „Volkssänger“

Im „Karl-Valentin-Geburtshaus“ wird ein Ausstellungsraum eingerichtet

Der Neubau der Bogenhausener „Gebeleschule“ wird bezogen

In das alte Schulgebäude am Kirchplatz 3 zieht ein „Kindergarten“

Dr. Hermann Schülein wohnt in der Richard-Wagner-Straße 17

Karl Winter gründet die Firma „Fisch Winter KG“

Friedrich von Bissing verschenkt seine „Sammlung altägyptischer Kunst“

Der „Konsumverein“ kauft von „Paulaner“ noch weitere Grundstücke

Im Bogenhausener „Brunnthal“ entstehen neoklassizistische Villen

Um 1914
Karl Valentins Stummfilm „Der neue Schreibtisch“ wird gedreht

Anfang 1914
Thomas Mann bezieht seine Villa in der Poschingerstraße 1 im „Herzogpark“

1914
Die „Firma Falk & Fey“ an seinem Standort in der Richelstraße

Bis 1914
Planungen für den Bau einer evangelischen Kirche in Giesing

21. Januar 1914
Georg von Vollmar hält seine letzte Landtagsrede

21. März 1914
Rosa Luxemburg spricht im „Münchner-Kindl-Keller“

31. März 1914
Sir Hubert von Herkomer stirbt in England

14. April 1914
Rosa Luxemburg wird zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

Erzherzog Franz Ferdinand besucht München

Um den 30. April 1914
Eine Sammlung zugunsten der Arbeitslosen

10. Mai 1914
König Ludwig III. eröffnet den „Botanischen Garten“ in Nymphenburg

28. Juni 1914
Das Attentat von Sarajevo auf den Erzherzog Franz Ferdinand

29. Juni 1914
Rosa Luxemburg steht in Berlin erneut vor Gericht

Grundsteinlegung für die evangelische Johanneskirche

Um Juli 1914
Die Tänzerin „Mata Hari“ tritt in Berlin auf

5. Juli 1914
Kaiser Wilhelm II. sichert Österreich-Ungarn Unterstützung zu

6. Juli 1914
Das Infanterie-Leibregiment feiert ihren 100. Gründungstag

21. Juli 1914
Baubeginn für Franz Stucks Atelierbau

23. Juli 1914
Österreich-Ungarn setzt Serbien ein 48-stündiges Ultimatum

25. Juli 1914
Rege Diskussionen zur politischen Lage beherrschen das Geschehen

Flammender Protest gegen das verbrecherische Treiben der Kriegshetzer

Die Serben antworten auf das österreichisch-ungarische Ultimatum

Österreich-Ungarn reagiert mit einer Teilmobilmachung

26. Juli 1914
Betrunkene und fanatisierte Patrioten demolieren das Café Fahrig

Die Angst vor ausländischen Spionen hat um sich gegriffen

Österreich hat seine Truppen an der Grenze zu Russland mobilisiert

27. Juli 1914
Die Münchner Sozialdemokraten laden zu einer Massenkundgebung ein

Panische Bürger stürmen die Geldhäuser

Das Deutsche Reich lehnt britischen Konferenz-Vorschlag kategorisch ab

28. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt dem Königreich Serbien den Krieg

Suche nach überzeugenden Argumenten

Der Erste Weltkrieg beginnt

Der Eine ist zu alt, der Andere zu jung

Die drohende Kriegsgefahr ist kein Thema im Landtag

Der Kaffeehaus-Besitzer Franz Fahrig verteidigt sich im Staatsanzeiger

Über 100.000 TeilnehmerInnen an der großen Antikriegsdemo der SPD

29. Juli 1914
Österreich-Ungarn beginnt mit der Beschießung Belgrads

Die Leichtigkeit des Seins auch im Krieg

30. Juli 1914
Großbritannien lehnt die Neutralitätszusage für den Kriegsfall ab

Russland erklärt die Generalmobilmachung

Das Bayerische Wochenblatt verurteilt die Kriegshetze

31. Juli 1914
Österreich-Ungarn erklärt die Generalmobilmachung

Deutschland fordert von Russland die Einstellung der Mobilmachung

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Zustand drohender Kriegsgefahr

Kaiser Wilhelm II. verhängt den Kriegszustand - außer in Bayern

König Ludwig III. verhängt den Kriegszustand

Die Königstochter Wiltrud ist stolz auf Bayern und ihren Vater

Ausfuhrverbot von Futtermitteln, Tieren und anderer Waren

August 1914
Mata Hari kann in die Niederlande einreisen

Um August 1914
Das „Städtische Wehramt“ zieht an die Winzererstraße

Ab August 1914
Nur noch deutsche Unterhaltungskünstler im „Deutschen Theater“

1. August 1914
Die Gewerkschaften und der Krieg

Der Bundesrat stimmt für die Kriegserklärung an Russland

Lügen für die These vom deutschen Verteidigungskrieg

Kaiser Wilhelm II. erklärt Russland den Krieg

Nun erfolgt auch die Mobilmachung der bayerischen Armee

König Ludwig III. gibt die Mobilmachung bekannt

München wird zur Drehscheibe der bayerischen Truppenverladung

Das herbeigesehnte und gefürchtete reinigende Gewitter ist da

Die Mobilmachung wird Bayern 108 Millionen Mark kosten

Italien erklärt sich für neutral

Ein Ausfuhrverbot weiterer Lebensmittel wird erlassen

Karl Valentin erzählt über den Kriegsausbruch

Der Post- und Telefonverkehr wird massiv eingeschränkt

Aufruf an die deutschen Juden!

2. August 1914
Die Fremden müssen die Stadt verlassen

Berlin fordert von Brüssel die Genehmigung für den Durchmarsch

Ausländische Studenten verlassen die Universitätsstadt München

Ein eigener Militärfahrplan wird in Kraft gesetzt

Das 2. Infanterie-Regiment Kronprinz begibt sich an die Westfront

SPD-Abgeordneten stimmen gegen die Haushaltsgesetze

Viele Bürger akzeptieren die Banknoten nicht mehr

Das Große Hauptquartier der OHL befindet sich in Berlin

Einmarsch in das neutrale Luxemburg

Am Sonntag die Möglichkeit zum Einkaufen und zum Heiraten

Die Stadt hat sich durch den Krieg sofort verändert

3. August 1914
Arbeitskräfte-Mangel zu Kriegsbeginn

Die Arbeitslosigkeit steigt mit Kriegsbeginn

Die Versorgung der Münchner Bevölkerung mit Brot gewährleistet

Deutsche Truppen überschreiten die Grenze zu Belgien

Adolf Hitler will in ein bayerisches Regiment eintreten

Deutschland erklärt Frankreich und Belgien den Krieg

Deutschland bringt ein Weißbuch heraus

Nach dem 4. August 1914
Die „Maria-Theresia-Schule“ kommt in die „Kreislehrerinnenbildungsanstalt“

4. August 1914
Schwere Belagerungsgeschütze gegen die belgischen Forts

Nach dem 4. August 1914
Die Münchner Berufsfeuerwehr zieht in den Krieg

4. August 1914
Die bayerischen Truppen stehen unter dem Kommando des Kronprinzen

Die bayerischen „Truppentransporte“ mit der Eisenbahn beginnen

Erich Mühsam und der Krieg (I)

Nach dem 4. August 1914
Durchhalteparolen von Bischof Michael von Faulhaber

Von 903 Mitgliedern müssen 475 ihren Wehrdienst ableisten

4. August 1914
Die „Kriegskredite“ werden auch von der SPD bewilligt

Großbritannien tritt in den Krieg ein

Eine staatlich reglementierte Kriegszwangswirtschaft wird eingeführt

König Ludwig III. schwört seine Untertanen auf den Krieg ein

Königin Marie Therese erlässt einen „landesmütterlichen“ Aufruf

Erklärung zum unberechtigten Einmarsch ins „neutrale“ Belgien

Nach dem 4. August 1914
Bewohnerinnen des „Marianums“ fertigen Uniformteile und Helmpolster

Ab 4. August 1914
Frauen werden für die „Heimatfront“ mobilisiert

Um den 5. August 1914
Französische und englische Fremdwörter sind verpönt

5. August 1914
Rosa Luxemburg gründet die Gruppe Internationale

Krieg auch in den deutschen Kolonien

Freudig begrüßte Nachwuchs-Soldaten

6. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Russland den Krieg

Serbien erklärt Deutschland des Krieg

Der erste Luftangriff des Ersten Weltkriegs

Der Kunstmaler Franz Marc meldet sich als Freiwilliger

7. August 1914
Wenig bemittelten Soldatenfrauen und Kinder werden unterstützt

Die Festung Lüttich fällt

Kronprinz Rupprecht verlässt mit seinem Stab München

Montenegro erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

8. August 1914
Auswirkungen des Krieges auf die gewerbliche Wirtschaft

Um den 8. August 1914
König Ludwig III. fordert die Angliederung des Elsass an Bayern

8. August 1914
Erich Mühsam und der Krieg (II)

9. August 1914
Das „lärmende Treiben“ in den Straßen ist einem „feierlichen Ernst“ gewichen

Die Invasion Belgiens verläuft nicht nach Plan

Kronprinz Rupprecht schlägt in Saint-Avold sein „Hauptquartier“ auf

10. August 1914
Die Versorgung der Bevölkerung mit Fleisch während der Kriegszeit

Auf dem Johannisplatz zur „Truppenaussegnung“

Die bayerische Armee trifft auf den französischen Feind

11. August 1914
Blutige Gefechte der bayerischen 6. Armee bei Lagarde

Österreich-Ungarn gibt seine Kriegserklärung gegen Frankreich ab

12. August 1914
Es kommt zu einem ersten Gefecht bei Badonviller

Großbritannien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

Montenegro erklärt Deutschland den Krieg

13. August 1914
Die erste [aufgebauschte] positive Nachricht trifft von der Front ein

Um den 13. August 1914
Generalstabs-Chef Helmuth von Moltke beschuldigt belgische Zivilisten

13. August 1914
Die Franzosen sollen in die Falle gelockt werden

Erich Mühsam und der Krieg (III)

Der Vorabdruck des Romans „Der Untertan“ wird eingestellt

England und Frankreich erklären Österreich-Ungarn den Krieg

14. August 1914
Der französische Vorstoß beginnt

Die ersten Verwundeten kommen am Münchner Hauptbahnhof an

15. August 1914
10.000 Gläubige pilgern nach Maria Eich in Planegg

Die Russen stoßen mit Soldaten auf ostpreußisches Gebiet vor

Das ganze katholische Elsass soll an Bayern fallen

Der Hurrapatriotismus des Ludwig Thoma

16. August 1914
Alle belgischen Forts sind durch deutsche Truppen erobert

5.550 Truppenzüge mit 285.000 Wagen für die Truppentransporte

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Koblenz

Um den 17. August 1914
In der Kolumbusschule entsteht ein Lazarett

17. August 1914
Russische Truppen marschieren bei Schirwindt in Ostpreußen ein

18. August 1914
Die japanischen Studenten haben München verlassen

Vier deutsche Armeen fallen in Belgien ein

19. August 1914
Deutsche Truppen beziehen in Löwen [Leuven] ihre Stellung

Kronprinz Rupprecht erteilt den Befehl zum Angriff

20. August 1914
Die Schlacht in Lothringen ist die erste große Schlacht an der Westfront

Bayerische Soldaten stecken das Dorf Nomeny in Brand

Deutsche Truppen besetzen Brüssel

Um den 20. August 1914
Generaloberst Maximilian Freiherr von Prittwitz wird abgesetzt

21. August 1914
Deutsche Truppen äschern das Städtchen Seilles an der Maas ein

Paul von Hindenburg wird Oberbefehlshaber der 8. Armee

22. August 1914
Erich Ludendorff wird Generalstabs-Chef in Ostpreußen

Pater Rupert Mayer tritt freiwillig in den Militärdienst ein

23. August 1914
Sächsische Truppen begehen ein besonders grausames Massaker

Ab dem 23. August 1914
Kronprinz Rupprecht wird zunächst als bedeutender Feldherr gefeiert

Generalmajor Erich Ludendorff trifft die Entscheidungen

23. August 1914
Mit der Herstellung von Kriegsbrot wird begonnen

Erich Mühsam und der Krieg (IV)

Kriegserklärung Japans an Deutschland

Ab dem 24. August 1914
Es kommt zum französischen Sieg von Trouée de Charmes

24. August 1914
Die Schlacht zwischen Österreich-Ungarn und Russland beginnt

Die Enttäuschung über Japan ist groß

25. August 1914
In Löwen [Leuven] kommt es vollkommen unerwartet zu Schusswechseln

In Frankreich erbeutete Kanonen und anderes Kriegsgerät wird ausgestellt

Die ersten drei bayerischen Verlustlisten werden veröffentlicht

Ab dem 25. August 1914
Das deutsche Heer setzt ihren Vormarsch fort

25. August 1914
Österreich-Ungarn erklärt Japan den Krieg

26. August 1914
Die Schlacht von Tannenberg beginnt

27. August 1914
Brandschatzung der Löwener Bibliothek

Bei den „Masurischen Seen“ werden die Russen vernichtend geschlagen

28. August 1914
Der Alltag ist komplizierter geworden

Paul von Hindenburg wird zum „Retter des Vaterlandes“

Die ersten Weltkrieg-Toten werden begraben

Österreich-Ungarn gibt eine Kriegserklärung an Belgien

30. August 1914
Der amerikanische Gesandtschaftssekretär beobachtet die Lage in Löwen

Die geplante Umzingelung von Paris wird nicht weiter verfolgt

Franz Marc begibt sich an die französische Front

Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Luxemburg

31. August 1914
Zwei Krankenzüge bringen 725 Verwundete nach München

Zum Patriotischen Abend erscheinen nur mehr 25 Leute

September 1914
Die Gründer des „Loos-Vereins Wild West“ müssen an die Front

3. September 1914
Die französische Regierung verlegt ihren Sitz nach Bordeaux

4. September 1914
Das Selbstbewusstsein der bayerischen Truppen ist geknickt

5. September 1914
Kaiser Wilhelm II. kommt persönlich aufs Schlachtfeld

Die Schlacht an der Marne beginnt

6. September 1914
Mit dem Taxi zum Schlachtfeld an der Marne

7. September 1914
Der direkte Angriff auf Nancy beginnt

Generalstabschef Helmuth von Moltke ist scheinbar überfordert

8. September 1914
Der französische Gegenangriff erfolgt

Oberstleutnant Richard Hentsch empfiehlt den Rückzug

Die bayerische Staatsregierung verlässt ihren Sparkurs

9. September 1914
Der deutsche Rückzug an der Marne beginnt

Ab dem 11. September 1914
Die deutschen Truppen werden zurückgedrängt

11. September 1914
Die Schlacht an der Marne ist verloren

Erich Mühsam und der Krieg (V)

Österreichs Truppen ziehen sich aus Galizien zurück

13. September 1914
Die Schlacht um Nancy ist beendet

Der Ausgang der Schlachten wird in Deutschland geheimgehalten

Bis zum 14. September 1914
Die bayerischen Einheiten erleiden große Verluste

14. September 1914
Erich von Falkenhayn ersetzt Helmuth von Moltke als Generalstabschef

15. September 1914
Eine Schlacht an den Masurischen Seen

Um den 15. September 1914
Bereits 17.000 tote bayerische Soldaten an der Westfront

21. September 1914
Ein deutsches U-Boot versenkt drei britische Panzerkreuzer

25. September 1914
Das Große Hauptquartier der OHL zieht nach Charleville-Mézières

26. September 1914
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1914
Der neue „Atelierbau“ an der „Villa Stuck“ ist als Rohbau vollendet

10. Oktober 1914
Weißbrotverbot in Gaststätten

11. Oktober 1914
​„Bevor Sie ins Feld ziehen, sollten Sie Ihre Stimme verewigen“

16. Oktober 1914
Eine Erklärung der Hochschullehrer des Deutschen Reiches

20. Oktober 1914
Die erste „Flandern-Schlacht“ beginnt bei Ypern

23. Oktober 1914
Der Konsum von Weizenprodukten wird reduziert

25. Oktober 1914
Das „Osmanische Reich“ tritt in den Krieg ein

28. Oktober 1914
Der „Attentäter“ Gavrilo Prinzip wird zu 20 Jahren „Festungshaft“ verurteilt

Um den 30. Oktober 1914
Ein Arbeitsausschuss für Arbeitslosenfürsorge wird eingerichtet

Seit November 1914
Versorgungsschwierigkeiten mit Lebensmitteln

2. November 1914
Großbritannien verhängt eine Seeblockade gegen das Deutsche Reich

Russland erklärt der Türkei den Krieg

4. November 1914
In der „Schlacht bei Tanga“ erleidet Großbritannien eine Niederlage

5. November 1914
Großbritannien erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

6. November 1914
Frankreich erklärt dem „Osmanischen Reich“ den Krieg

7. November 1914
Japan erobert die deutsche „Kolonie“ Tsingtau in China

Belgien und Serbien erklären der Türkei den Krieg

10. November 1914
Singend gegen feindliche Stellungen ?

Aus einem verunglückten Angriff wird ein Mythos gemacht

24. November 1914
Erich Mühsam und der Krieg (VI)

30. November 1914
50.000 Münchner werden dauernd unterstützt

2. Dezember 1914
Karl Liebknecht verweigert sich den Kriegskrediten

7. Dezember 1914
König Ludwig III. fordert Gebietszuwächse für Bayern

13. Dezember 1914
Neuwahl des Münchner Magistrats

Liesl Karlstadt's Vater stirbt

24. Dezember 1914
Der kurze „Weihnachtsfrieden“

25. Dezember 1914
Kriegsweihnacht I

In den Staub mit allen Feinden Deutschlands. Amen.

Das Proletariat und die Kriegsweihnacht

31. Dezember 1914
Mehr als 1.800 Münchner sind bereits „gefallen“

Erich Mühsam und der Krieg (VII)


1915

1915
Das „Panorama“ an der Theresienhöhe 2a brennt ab

Die „Klopfer-Villa“ an der Brienner Straße 41

Die „Cenovis-Werke“, eine „Nahrungsmittelfirma“, werden gegründet

Das Kino wird durch Prinzregent Ludwig III. Kino „hoffähig“

In Dresden wird der Deutsche Seidenbauverband gegründet

Eine Ortsgruppe München des Deutschen Seidenbauverbandes gegründet

Anfang 1915
Lena Christ's Roman „Rumplhanni“ beschreibt den Kriegsbeginn

1915
In Bayern wird eine „Landespreisstelle“ eingerichtet

Die „Bayerischen Geschützwerke Fried. Krupp KG“ entstehen

Herbst ??? 1915
Zwei bayerische „Schneeschuhbataillone“ in den Karpaten-Kämpfen

1915
Das „Karl-Valentin-Geburtshaus“ erhält einen Balkon

Zwischen 60 und 70 Filialen auf Münchner Stadtgebiet

Dr. Fritz Gerlich schreibt für die „Süddeutschen Monatshefte“

Seit Frühjahr ??? 1915
Kurt Eisner: Das Deutsche Reich trägt die Hauptschuld am Ersten Weltkrieg

Januar 1915
Die Bäcker müssen dem Brot ein Drittel Roggenmehl beifügen

19. Januar 1915
Zeppelin-Flugschiffe greifen erstmals Großbritannien an

23. Januar 1915
Die „Karpaten-Offensive“ beginnt

25. Januar 1915
Die „Brotkarte“ wird eingeführt

2. Februar 1915
Faschingstreiben und Starkbierausschank passen nicht zum Krieg

4. Februar 1915
Gewässer um Großbritannien zum Kriegsgebiet erklärt

7. Februar 1915
Die „Winterschlacht von Masuren“ beginnt

8. Februar 1915
Der amerikanische Ku-Klux-Klan wird neu gegründet

9. Februar 1915
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Prinzregentenstraße 6

16. Februar 1915
Beginn einer britisch-französischen Großoffensive

18. Februar 1915
Rosa Luxemburg muss ihre einjährige Haftstrafe antreten

22. Februar 1915
Den uneingeschränkten U-Boot-Krieg befohlen

27. Februar 1915
Die Russen ziehen sich endgültig aus Ostpreußen zurück

Seit etwa ??? März 1915
Bayerische Soldaten werden an allen Kriegsfronten eingesetzt

20. März 1915
SPD-Gegenstimmen für den „Kriegskredit“

22. März 1915
Österreichisch-ungarische Kapitulation in Przemysl in Galizien

28. März 1915
Ein U-Boot versenkt den britischen Passagierdampfer „Falaba“

April 1915
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins oberschlesische Schloss Pleß

Ludwig Thoma als „Freiwilliger“ zum „Sanitätsdienst“ an der „Westfront“

3. April 1915
Italien kündigt den „Dreibund“ auf

10. April 1915
Das „Internationale Olympische Comitee“ verlegt seinen Sitz

13. April 1915
Der Lebensstandard der Kriegerfrauen verschlechtert sich

22. April 1915
Die Deutschen verwenden bei der „Schlacht von Ypern“ erstmals Giftgas

26. April 1915
Italien verbündet sich mit Frankreich, Großbritannien und Russland

28. April 1915
In Den Haag beginnt der „Internationale Frauenfriedenskongress“

Mai 1915
Die Lebensmittelpreise sind seit August 1914 um 31 Prozent gestiegen

1. Mai 1915
Die „Mittelmächte“ starten Angriffe an der Ostfront

5. Mai 1915
Die russischen Stellungen bei Gorlice-Tarnów fallen

7. Mai 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt den Passagierdampfer „Lusitania“

9. Mai 1915
Die Grundsteinlegung für die „St.-Wolfgangskirche“

10. Mai 1915
Durchbruchsschlacht von Gorlice-Tarnów

Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Thierschstraße 14

23. Mai 1915
Italien erklärt Österreich-Ungarn den Krieg

27. Mai 1915
Deportationsgesetz gegen die Armenier verabschiedet

??? Juni 1915
Die Erstürmung der „Festung Przemysl“ in Galizien

1. Juni 1915
Valentin/Karlstadt übernehmen die Direktion des Kabarett Wien-München

6. Juni 1915
König Ludwig III. fordert einen deutschen Zugang vom Rhein zum Meer

8. Juni 1915
Die Kanalrede König Ludwigs III. in abgeschwächter Form

16. Juni 1915
Ludwig III. über die Flaumacherei und Schlappheit verärgert

17. Juni 1915
Gisela Fey ist bis 2. Mai 1916 an einem anderen Wohnort gemeldet

19. Juni 1915
SPD-Politiker veröffentlichen ein Manifest gegen den Krieg

20. Juni 1915
Professoren und Intellektuelle verlangen eine neue Kriegszielpolitik

23. Juni 1915
Die erste Isonzo-Schlacht beginnt

26. Juni 1915
König Ludwig III. zum preußischen Generalfeldmarschall ernannt

4. Juli 1915
Titel ohne Mittel

9. Juli 1915
Die Kolonie Deutsch-Südwestafrika kapituliert

13. Juli 1915
Die erste Moschee auf deutschem Boden wird eingeweiht

15. Juli 1915
Handgranatenwerfen als neue Sportdisziplin

??? August 1915
Liesl Karlstadt tritt als „chinesischer Salonkomiker“ auf

5. August 1915
Die Mittelmächte erobern Warschau

14. August 1915
Ein deutsches U-Boot versenkt britisches Truppentransportschiff

19. August 1915
Deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff Arabic

20. August 1915
Italien erklärt dem Osmanischen Reich den Krieg

5. September 1915
Zar Nikolaus II. übernimmt den Oberbefehl

6. September 1915
Bulgarien verbündet sich mit den Mittelmächten

Franz Josef Strauß wird in München geboren

11. September 1915
Deutsche Zeppelin-Luftschiffe bombardieren London

14. September 1915
Das Osmanische Reich tritt den Mittelmächten bei

18. September 1915
Einschränkung des deutschen U-Boot-Handelskriegs

Deutsche Truppen erobern die litauische Stadt Wilna

22. September 1915
Herbstoffensive der Entente in der Champagne

25. September 1915
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

30. September 1915
Russland muss sich zurückziehen

Oktober 1915
Unzureichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln

Um ??? Oktober 1915
Das „Deutsche Alpenkorps“ wird gebildet

8. Oktober 1915
Die serbische Hauptstadt Belgrad wird erobert

9. Oktober 1915
Österreich-Ungarn erobert Belgrad zurück

10. Oktober 1915
Die Butterkrawalle in Chemnitz beginnen

23. Oktober 1915
Ein britisches U-Boot versenkt die „Prinz Adalbert“

November 1915
Aktivitäten „pazifistischer Gruppen“ und der „Frauenbewegung“

Ende November 1915
Ganz Serbien wird von den Truppen der Mittelstaaten erobert

16. November 1915
Die „Coca-Cola-Flasche“ wird patentiert

25. November 1915
Albert Einstein trägt seine Relativitätstheorie vor

Dezember 1915
Mata Hari wird erstmals von den Briten festgehalten

Das Michael-von-Faulhaber-Buch: „Der Krieg im Lichte des Evangeliums“

4. Dezember 1915
Premiere der „Schau- & Sturzflüge im Zuschauerraum“

Um den 5. Dezember 1915
Projektionen von Karl Valentins „Komischen Lichtbildern“

21. Dezember 1915
18 „SPD-Reichstagsabgeordnete“ votieren gegen weitere „Kriegskredite“

19 SPD-Abgeordnete stimmen gegen die „Kriegskredite“

Um den 24. Dezember 1915
„Von Frauen an Frauen! - Wir wollen Frieden! Frieden für alle!“

30. Dezember 1915
Ein deutsches U-Boot torpediert das britische Passagierschiff „Persia“


1916

1916
Oskar Richard Moler übernimmt das „Gabriels Lichtspieltheater“

Die Münchner können ihren Durst in 120 „Weinwirtschaften“ stillen

Joseph Schülein erwirbt die „Brauerei Kaltenberg“.

Ludwig und Rosa Rank wohnen in der Richard-Wagner-Straße 17

Emil Zeckendorf wird „Honorarkonsul“

An die Einwohner Münchens werden „Lebensmittelkarten“ ausgegeben

Die „Sommerzeit“ wird im gesamten „Deutschen Reich“ eingeführt

Dr. Fritz Gerlich ist Mitbegründer der „U-Boot-Bewegung“

Die Firma „Münchner Möbelheim, vormals Falk & Fey“

Eine „Fahrerschule“ wird in der „Straßenbahn-Direktion“ eingerichtet

Ab 1916
Lion Feuchtwanger arbeitet an dem Bühnenstück „Jud Süß“

12. Januar 1916
Karl Liebknecht wird aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen

14. Januar 1916
Otto Rühle tritt aus der „SPD-Fraktion“ aus

24. Januar 1916
Großbritannien führt die Wehrpflicht für ledige ein

Februar 1916
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Charleville-Mézières

4. Februar 1916
Brauverbot fürs „Starkbier“ das beliebte „Märzenbier“

5. Februar 1916
Den Weg zu einer tschechoslowakischen Exilregierung ermöglicht

18. Februar 1916
Rosa Luxemburg wird nach einem Jahr Haft entlassen

21. Februar 1916
Ein monatelanger, zermürbender Stellungskrieg entwickelt sich

24. Februar 1916
Deutsche Truppen können das „Panzerfort Douaumont“ einnehmen

März 1916
Ernst Toller verbringt qualvolle Wochen in den Schützengräben

4. März 1916
Premiere: „Aus der guten alten Zeit - Unsere Bürgerwehr vor 100 Jahren“

Franz Marc stirbt bei Verdun

7. März 1916
Die „Bayerischen Motorenwerke - BMW“ werden gegründet

24. März 1916
18 SPD-ler aus der SPD-Fraktion ausgeschlossen

April 1916
Das „Astoria“ wird als zweites Haidhauser Kino eröffnet

Um April 1916
Die staatlich festgelegten Höchstpreise werden deutlich angehoben

1. April 1916
Glocken für die „Johanneskirche“

2. April 1916
Die evangelische Johanneskirche wird eingeweiht

26. April 1916
Die „Muttergottes“ wird zur „Patronin des Königreichs Bayern“

Mai 1916
Mata Hari soll für den deutschen Geheimdienst arbeiten

1. Mai 1916
Karl Liebknecht wird bei einer Antikriegsdemonstration verhaftet

11. Mai 1916
Der Komponist Max Reger stirbt an einem Herzinfarkt

14. Mai 1916
Das Fest „Maria - Patronin des Königreichs Bayern“ erstmals begangen

31. Mai 1916
Im Skagerak tobt die größte Seeschlacht der Weltgeschichte

1. Juni 1916
Beginn der deutschen Großoffensive auf Fort Vaux

4. Juni 1916
Die russische Armee beginnt ihre Offensive gegen Deutschland

7. Juni 1916
Kapitulation der französischen Besatzung in Fort Vaux

16. Juni 1916
Die Nahrungsmittelknappheit treibt die Münchner auf die Straßen

17. Juni 1916
Auf dem Marienplatz kommt es zu Hungerrevolten

Erich Mühsam: Das Volk steht auf! - Auftakt der Revolution

18. Juni 1916
Mit Militär verstärkte Schutzmannschaft räumt den Marienplatz

24. Juni 1916
Die Schlacht an der Somme beginnt

28. Juni 1916
Karl Leibknecht erstinstanzlich verurteilt

1. Juli 1916
Beginn des britischen Angriffs auf die deutschen Stellungen

8. Juli 1916
Militärische Sicherheitshaft für Rosa Luxemburg

10. Juli 1916
Rosa Luxemburg wird in Schutzhaft genommen

August 1916
Mata Hari arbeitet auch für den französischen Geheimdienst

Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Schloss Pleß

23. August 1916
Karl Liebknecht zu über vier Jahren Zuchthaus verurteilt

27. August 1916
Rumänien tritt der Entente bei und erklärt Wien den Krieg

29. August 1916
Prinz Leopold wird Oberbefehlshaber Ost der deutschen Streitkräfte

Kaiser Wilhelm II. ernennt die dritte Oberste Heeresleitung - OHL

31. August 1916
Wer soll die Not der Bevölkerung lindern ?

2. September 1916
Deutsche Offensivbemühungen bei Verdun eingestellt

9. September 1916
Erich Mühsam erwirbt die bayerische Staatsangehörigkeit

15. September 1916
Die britische Armee setzt erstmals Panzer ein

23. September 1916
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

Oktober 1916
Die SPD schließt die Zustimmungsverweigerer aus

11. Oktober 1916
König Otto I. stirbt 68-jährig in „Schloss Fürstenried“

14. Oktober 1916
König Otto I. wird in der „Krypta“ der „Michaelskirche“ beigesetzt

24. Oktober 1916
Rückeroberung von Fort Donaumont durch französische Truppen

26. Oktober 1916
Rosa Luxemburg wird in die Festung Wronke verlegt

November 1916
„Mata Hari“ wird mit der deutschen „Spionin“ Clara Benedix verwechselt

1. November 1916
Die Anordnung der Judenzählung im deutschen Heer

2. November 1916
Räumung des Fort Vaux durch deutsche Truppen

8. November 1916
Prinz Heinrich von Bayern fällt am Monte Sule

9. November 1916
Ein Muster an Pflichterfüllung

11. November 1916
Fürstliches Blut für die Ehre des Vaterlandes

14. November 1916
Den Heldentod des Prinzen Heinrich gewürdigt

17. November 1916
Ein französisches Flugzeug wirft sieben Bomben über München ab

18. November 1916
Einstellung der Kämpfe an der Somme

21. November 1916
Karl I. wird österreichischer Kaiser

Seit Dezember 1916
Die Münchner Kriegsgegner treffen sich jeden Montag im „Goldenen Anker“

2. Dezember 1916
Das Gesetz über den Vaterländischen Hilfsdienst verabschiedet

7. Dezember 1916
Die USPD-Diskussionsabende im Goldenen Anker

12. Dezember 1916
Die Mittelmächte machen der USA ein Friedensangebot

15. Dezember 1916
Valentin-Karlstadt beenden ihr Engagement im „Kabarett Wien-München“

16. Dezember 1916
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Annenhof“ auf

28. Dezember 1916
Eduard Theodor von Grützner wird geadelt

30. Dezember 1916
Rasputin wird von einem bezahlten Kommando ermordet

Pater Rupert Mayer wird schwer verwundet

Deutsche Friedensinitiative zurückgewiesen


1917

1917
Faulhaber: „Die Königstreue - sie steht unter Gottes Geboten“

Das „Café Perzl“ bringt immer Neuigkeiten auf den Markt

Schon wieder neue Büroräume für die „Straßenbahn-Direktion“

2. Januar 1917
Das Große Hauptquartier der OHL zieht wieder nach Bad Kreuznach

3. Januar 1917
Mata Hari darf mit dem Wissen der Behörden nach Paris einreisen

5. Januar 1917
Kaiser Wilhelm II. ruft die Truppen zu unvermindertem Kampf auf

7. Januar 1917
Die Sozialdemokratische Arbeitsgemeinschaft lädt zur Reichskonferenz

Maßnahmen gegen den Hunger der Städter

10. Januar 1917
Die Entente-Mächte geben ihre Kriegsziele bekannt

16. Januar 1917
Karl Valentin lädt Dr. Ludwig Ganghofer in den Annenhof ein

18. Januar 1917
Organisatorische Trennung der SPD beschlossen

Rosa Luxemburg wird aus der SPD ausgeschlossen

22. Januar 1917
US-Präsident Wilson fordert einen Frieden ohne Sieger

23. Januar 1917
Rupert Mayers linkes Bein muss zum zweiten Mal amputiert werden

28. Januar 1917
Die deutsche Regierung lehnt Woodrow Wilsons Friedensbotschaft ab

31. Januar 1917
Deutschland verkündet den uneingeschränkten U-Boot-Krieg

1. Februar 1917
Der uneingeschränkte U-Boot-Krieg geht weiter

3. Februar 1917
Städtische Badeanstalten wegen Kohlenmangel geschlossen

Die USA brechen die diplomatischen Beziehungen zu Deutschland ab

7. Februar 1917
Vier neue Volksküchen in München eröffnet

8. Februar 1917
Zinndeckel-Bestandsaufnahme

9. Februar 1917
Die SAG-Führung will die Opposition bündeln

13. Februar 1917
Mata Hari wird in Paris festgenommen

14. Februar 1917
Insgesamt 64 Milliarden Mark für „Kriegskredite“ bewilligt

17. Februar 1917
In Berlin wird ein „Ministerium für Lebensmittelversorgung“ gebildet

20. Februar 1917
Die „Fünf-Pfennig-Münzen“ aus Kupfer werden für Kriegszwecke eingezogen

23. Februar 1917
Die „SPD-Mehrheitsfraktion“ stimmt den „Kriegskrediten“ zu

25. Februar 1917
Dem „Reichskanzler“ wird „Schwäche in der Kriegführung“ vorgeworfen

Ein deutsches U-Boot versenkt das britische Passagierschiff Laconia

26. Februar 1917
Ein deutsches U-Boot versenkt das Passagierschiff „Laconia“

Ab 1. März 1917
Karl Valentin und Liesl Karlstadt treten im „Serenissimus“ auf

2. März 1917
Presseaufruf: Keine „Jammerbriefe“ an die Front

3. März 1917
Die Zeitschrift Die Wirklichkeit - Deutsche Zeitung für Ordnung und Recht

Bei den Petersburger Putilow-Werken bricht ein Streik aus

8. März 1917
In Petrograd beginnt die eigentliche Revolution

9. März 1917
Die Petersburger Proteste münden in einen „Generalstreik“

10. März 1917
Die Streiks in Petrograd weiten sich zum „Generalstreik“ aus

11. März 1917
Die Abgeordneten der russischen Duma verweigern ihre Auflösung

12. März 1917
In Berlin sind 135 Personen an „Pocken“ erkrankt

Das Parlament übernimmt die Regierungsgeschäfte und die „Staatsmacht“

13. März 1917
In Moskau bricht der Aufstand los

14. März 1917
In den wichtigsten russischen Städten „Arbeiter- und Soldatenräte“

15. März 1917
Russlands Zar Nikolaus II. muss abdanken

16. März 1917
Die Machtbefugnisse gehen an die „provisorische Regierung“ über

Wladimir Iljitsch Lenin trifft in Russland ein

21. März 1917
Der „Ex-Zar“ Nikolaus II. und seine Familie werden verhaftet

22. März 1917
Die neue russische Regierung wird von den „Entente-Mächten“ anerkannt

23. März 1917
25 Jahre „Synagoge“ an der Herzog-Rudolf-Straße

27. März 1917
Gefälschte „Brotmarken“

30. März 1917
Die Namensänderung des Oskar Maria Graf

31. März 1917
Bayerische SPD gegen die drohende Parteispaltung

1. April 1917
Die Brot- und Kartoffelrationen werden gekürzt

2. April 1917
Kreuzzug der freien und selbstbestimmten Völker

6. April 1917
Gründung der Unabhängigen Sozialdemokratischen Partei in Gotha

Amerika tritt in die Kriegshandlungen ein

Beginn der französischen Offensive an der Aisne

7. April 1917
Kaiser Wilhelm II. verspricht die Aufhebung des „Dreiklassenwahlrechts“

9. April 1917
Die deutsche Regierung forciert dei Rückkehr Lenins nach Russland

10. April 1917
Wladimir Illjitsch Uljanow, genannt „Lenin“, reist nach „Petrograd“

13. April 1917
Kurt Eisner wird von seiner Ehefrau Lisbeth geschieden

16. April 1917
319 Betriebe der deutschen Rüstungsindustrie treten in den Streik

Beginn der Rückverlagerung deutscher Truppen

17. April 1917
Michael von Faulhaber soll Münchner Erzbischof werden

Zusätzliche Lebensmittelrationen versprochen

Lenin fordert eine „sozialistische Revolution“

Ab 18. April 1917
Eine Verhaftungswelle beendet den Streik

19. April 1917
Die „Jesuitengesetze“ werden in Deutschland endgültig aufgehoben

20. April 1917
Christliche Gewerkschaften gegen Streik

Papst Benedikt XV. ernennt Eugenio Pacelli zum „Nuntius“ in München

23. April 1917
„Reichskanzler“ Bethmann Hollweg gegen die „Oberste Heeresleitung“

28. April 1917
Den Kampftag für Frieden, Freiheit und Brot verhindern

30. April 1917
Lion und Marta Feuchtwanger ziehen in die Georgenstraße 24

1. Mai 1917
Der USPD-Mitgliedsausweis von Kurt Eisner

11. Mai 1917
Kinder werden zur besseren Ernährung aufs Land geschickt

15. Mai 1917
Sonderstrafbestimmungen gegen Kriegslügen

Reichskanzler Bethmann Hollweg zur aktuellen Kriegspolitik

16. Mai 1917
Die Münchner USPD wird gegründet

18. Mai 1917
In den USA beginnt die Wehrerfassung

Eine neue russische Regierung mit Beteiligung von Sozialdemokraten

25. Mai 1917
Nuntius Eugenio Pacelli nimmt seine Tätigkeit in München auf

26. Mai 1917
Die Kandidatur Michael von Faulhabers wird öffentlich verkündet

27. Mai 1917
Die französische Offensive an der Aisne wird verlustreich beendet

30. Mai 1917
Mary Stuck heiratet Konsul Albert Heilmann

2. Juni 1917
König Ludwig III. macht erneut seine Annexions-Absichten deutlich

In Stockholm tagt der Internationale Sozialistenkongress

3. Juni 1917
Die deutsche sozialistische Delegation trifft in Stockholm ein

5. Juni 1917
700 Zentner Mehl ergaunert

6. Juni 1917
Die SPD-Reichsfrauenkonferenz fordert das Wahlrecht für Frauen

13. Juni 1917
Gold für unsere Helden!

15. Juni 1917
Der US-Kongress beschließt ein Anti-Spionage-Gesetz

16. Juni 1917
Der erste gesamtrussische Kongress der Arbeiter- und Soldatenräte

17. Juni 1917
Die Züge der Lebensmittel-Hamster

19. Juni 1917
In Großbritannien wird das Wahlrecht für Frauen eingeführt

20. Juni 1917
Die Kaiser-Glocke des Kölner Doms wird eingeschmolzen

26. Juni 1917
Die erste US-Division landet bei St.-Nazaire in der Nähe von Nantes

27. Juni 1917
Griechenland tritt der Entente bei

6. Juli 1917
Der Interfraktionelle Ausschuss wird gegründet

Matthias Erzberger fordert einen annexionslosen Frieden

7. Juli 1917
Die deutsche Luftwaffe greift London an

11. Juli 1917
Entlassung von Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg gefordert

Planungen für die Änderung des preußischen Dreiklassenwahlrechts

Um 12. Juli 1917
Zwei-Mark-Scheine mit Revolutionsparolen

13. Juli 1917
Kronprinz Rupprecht: Ludendorff soll politisch gebändigt werden

Der Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg wird gestürzt

Reichskanzler Theobald von Bethmann Hollweg tritt zurück

14. Juli 1917
Die Reichstagsmehrheit verabschiedet eine Friedensresolution

Antimonarchische Stimmung durch Kaiser Wilhelm II.

16. Juli 1917
Massenaufstand gegen die Provisorische Regierung niedergeschlagen

17. Juli 1917
König Georg V. ändert den Namen seines Hauses in Windsor

19. Juli 1917
Antrittsrede des neuen Reichskanzlers Georg Michaelis

20. Juli 1917
Georgij Fürst Lwow tritt zurück

21. Juli 1917
Georgi J. Fürst Lwow tritt als russischer Ministerpräsident zurück

22. Juli 1917
Rosa Luxemburg wird in das Breslauer Gefängnis überführt

24. Juli 1917
Michael von Faulhaber wird 8. Erzbischof von München und Freising

Wladimir I. Lenin flieht nach Finnland

Im Pariser Justizpalast beginnt der Prozess gegen Mata Hari

25. Juli 1917
Mata Hari wird wegen Spionage und Hochverrat zum Tode verurteilt

28. Juli 1917
Offene Propaganda gegen die Glaubensbrüder der verfeindeten Nationen

29. Juli 1917
Kurt Eisner heiratet Else Belli in Großhadern

31. Juli 1917
400 Matrosen für einen Frieden ohne Annexionen

Die dritte Flandernschlacht beginnt

Winston Churchill wird britischer Rüstungsminister

1. August 1917
Papst Benedikt XV. fordert einen Frieden ohne Annexionen

2. August 1917
400 Matrosen demonstrieren in Wilhelmshaven für den Frieden

5. August 1917
Es kommt zu Meutereien in Wilhelmshaven

Um den 20. August 1917
Auf dem Marienplatz findet eine Frauendemonstration statt

23. August 1917
Michael von Faulhaber verlässt Speyer

25. August 1917
Fünf Anführer des Matrosenaufstandes werden zum Tode verurteilt

30. August 1917
Michael von Faulhaber trifft in München ein

2. September 1917
Die Deutsche Vaterlandspartei - DVLP wird gegründet

3. September 1917
Michael von Faulhaber besetzt den Münchner Erzbischofsstuhl

7. September 1917
Der französische Ministerpräsident Alexandre Ribot tritt zurück

14. September 1917
Ludwig Thoma wird Gründungsmitglied der Deutschen Vaterlandspartei

Der russische Ministerpräsident Kerenski proklamiert die Republik

18. September 1917
Die SPD bringt den Antrag Auer-Süßheim ein

21. September 1917
Leo D. Trotzki leitet das „bolschewistisches Präsidium“

22. September 1917
Das Oktoberfest fällt kriegsbedingt aus

24. September 1917
Die „Deutsche Vaterlandspartei“ fordert einen „unbedingten Siegfrieden“

2. Oktober 1917
Die Deutsche Vaterlandspartei formiert sich in München

Fritz Gerlich ist Mitbegründer der Vaterlandspartei in Bayern

6. Oktober 1917
Schwere Auseinandersetzungen über vaterländische Propaganda

Um den 15. Oktober 1917
Der Vorwärts ruft zur Zeichnung von Kriegskrediten auf

15. Oktober 1917
Mata Hari wird im Festungsgraben von Schloss Vincennes hingerichtet

19. Oktober 1917
Der Bayerische Beamten- und Lehrerbund wird gegründet

Das russische Parlament wird aufgelöst

22. Oktober 1917
„Reichskanzler“ Georg Michaelis wird das Vertrauen entzogen

Ab dem 24. Oktober 1917
Die „Offensive der Mittelmächte“ am Isonzo

25. Oktober 1917
Die Frauen fordern das Wahlrecht

26. Oktober 1917
„Ein nach außen nicht unbedenkliches Vorgehen“

29. Oktober 1917
Handball erhält ein Regelwerk

31. Oktober 1917
Reichskanzler Georg Michaelis tritt zurück

1. November 1917
Georg Freiherr von Hertling wird zum Reichskanzler ernannt

Ein Hirtenbrief warnt vor einem Frieden

2. November 1917
England verspricht den Juden ein „national home“ in Palästina

Die „Verordnung über die Zusammenfassung von Brauereibetrieben“

5. November 1917
Die deutsch-österreichische „Kriegsziel-Konferenz“ tagt in Berlin

Die russische Regierung lässt „bolschewistische Zeitungsbüros“ besetzen

6. November 1917
Die dritte „Flandernschlacht“ endet mit hohen Menschenverlusten

7. November 1917
Kraft- und Pferdedroschkenbesitzer gründen eine Einkaufsgenossenschaft

Wladimir I. Lenin stürzt die provisorische russische Regierung

8. November 1917
„Bolschewistische Truppen“ stürmen den „Winterpalast“

9. November 1917
„Regierung der Volkskommissare“ unter dem Vorsitz von Wladimir I. Lenin

11. November 1917
Otto von Dandl wird „Bayerischer Ministerpräsident“

Parolen für den Frieden in Wien

13. November 1917
Armee von Alexander F. Kerenski vernichtend geschlagen

Der französische „Ministerpräsident“ Paul Painlevé tritt zurück

17. November 1917
Georges Clemencau wird neuer französischer „Ministerpräsident“

20. November 1917
Die Briten setzen bei Cambrai ihre „Tanks“ [= Panzer] ein

25. November 1917
Der schnellste und sicherste Weg zum Frieden

28. November 1917
Die Amtszeit des Münchner Magistrats wird verlängert

Die russische Regierung will einen Waffenstillstand

2. Dezember 1917
Die ersten Handball-Spiele finden in Berlin statt

4. Dezember 1917
Finnland erklärt seine Unabhängigkeit von Russland

5. Dezember 1917
In Brest-Litowsk ein zehntägiger Waffenstillstand vereinbart

7. Dezember 1917
Die USA erklären Österreich-Ungarn den Krieg

9. Dezember 1917
Rumänien und die Mittelmächte vereinbaren einen Waffenstillstand

Die „Kolonie Deutsch-Ostafrika“ wird von britischen Truppen besetzt

Britische Soldaten marschieren in Jerusalem ein

11. Dezember 1917
Kriegserklärung der USA an Österreich-Ungarn verkündet

12. Dezember 1917
Der „Normenausschuss der Deutschen Industrie“ wird in Berlin gegründet

Um den 13. Dezember 1917
Gespräche in Berlin über den Massenstreik

15. Dezember 1917
Waffenstillstand mit Russland verlängert

Um den 17. Dezember 1917
Einschränkungen bei der Versorgung

18. Dezember 1917
Kann Kurt Eisner die USPD überzeugen?

In Berlin wird die „Universum Film AG - Ufa“ gegründet

US-Kriegserklärung von Österreich-Ungarn entgegengenommen

Der US-Senat schlägt die Einführung der Prohibition vor

19. Dezember 1917
Alle SPD-Forderungen werden abgeschmettert

Um den 21. Dezember 1917
Kurt Eisners „idealistische Aktion“ ist nicht durchsetzbar

22. Dezember 1917
In Brest-Litowsk beginnen Friedensverhandlungen

Annemarie Fischer, Karl Valentins spätere Bühnenpartnerin, kommt zur Welt

27. Dezember 1917
Die Deutschen verhandeln für einen Annexionsfrieden

28. Dezember 1917
Die US-Eisenbahngesellschaften werden verstaatlicht

31. Dezember 1917
9.979.252 Essen ausgegeben


1918

1918
Umbenennung des Gabriels Lichtspieltheaters in Museum-Lichtspiele

Eine tödliche Erkrankung der Seidenraupen

Das Bayerische Kriegsministerium in der Ludwig-/Schönfeldstraße

Die „Internationale Frauenliga für Frieden und Freiheit“

Anno 1918
Josef Bernbacher zieht mit seiner Bäckerei in die Rablstraße 38 um

1918
Schon bald ist der Betriebshof wieder zu klein

1. Januar 1918
Die 600 Mitglieder der Münchner USPD

Ab 3. Januar 1918
Die sogenannten Jännerstreiks beginnen

8. Januar 1918
Präsident Woodrow Wilsons 14-Punkte-Programm

9. Januar 1918
Die Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk werden fortgesetzt

Kurt Eisner fährt nach Berlin. Er will den Massenstreik!

10. Januar 1918
Das bayerische Kriegswucheramt und die Schmalznudeln

USPD-Kritik an den Annexionsplänen

Das USPD-Flugblatt „Männer und Frauen des werktätigen Volkes!“

Um 11. Januar 1918
Wilsons 14-Punkte-Programm wird zensiert veröffentlicht

12. Januar 1918
Ausgekämmte Frauenhaare für Treibriemen

14. Januar 1918
Ein Streik wegen Kürzung der täglichen Brotration

Ab 15. Januar 1918
In Wien beginnen Rüstungsarbeiter einen Streik

16. Januar 1918
Die Wiener Streikbewegung weitet sich aus

18. Januar 1918
Der Höhepunkt der österreichisch-ungarischen Jännerstreiks

19. Januar 1918
Kurt Eisner und der Massenstreik

Weitreichende Zusagen an den Wiener Arbeiterrat

20. Januar 1918
Ernst Toller kommt nach München

Christliche Gewerkschafter wollen Streik unterbinden

Die Jännerstreiks werden beendet

21. Januar 1918
Sitzung des Münchner USPD-Vorstands

150 Teilnehmer am USPD-Diskussions-Stammtisch

Aufruf zum Brennnesseln sammeln

Ab 21. Januar 1918
Streikführer und Aktivisten werden verhaftet

21. Januar 1918
Die Unruhen greifen auf die k.u.k.-Armee über

22. Januar 1918
Erhard Auer warnt vor den unorganisierten Arbeiterinnen

Arbeiter und Soldaten treten in Pola in den Streik

24. Januar 1918
Der österreichisch-ungarische Präsident für einen Verständigungsfrieden

26. Januar 1918
Spendenaufruf für Soldatenheime an der Front

27. Januar 1918
Das Innenministerium erfährt von den vorbereiteten Streiks

USPD-Versammlung zu den Friedensverhandlungen in Brest-Litowsk

Kurt Eisner soll auf der Krupp-Betriebsversammlung sprechen

Ab 27. Januar 1918
Kurt Eisners Massenversammlungs-Marathon

27. Januar 1918
Albert Winter beantragt eine öffentliche Veranstaltung der USPD

Kaiser Wilhelm II. feiert seinen Geburtstag mit kirchlichem Segen

Die Berliner revolutionären Vertrauensleute beschließen den Generalstreik

28. Januar 1918
Hunderttausend Arbeiter treten in Berlin in den Streik

Noch keine Streikfront in München

Kurt Eisner kann vor den Krupp-Arbeitern sprechen

Gemeinsamer Streikaufruf der MSPD und der USPD in Nürnberg

Ab 28. Januar 1918
Revolutionäre Obleute organisieren in Russland Massenstreiks

29. Januar 1918
Die USPD trifft sich mit den Krupp-Vertrauensleuten

250.000 Streikende im ganzen Reich

Berhördliche Maßnahmen gegen den Streik

Streik jetzt auch in Mährisch-Ostrau

30. Januar 1918
Streik-Aktivitäten der USPD verurteilt

Kriegsminister Hellingrath verbietet die geplante USPD-Veranstaltung

Die MSPD will eine Eskalation der Ereignisse verhindern

Den Streikenden wird mit Bestrafung gedroht

31. Januar 1918
Die Münchner Krupp-Belegschaft tritt in den Streik ein

Tausende schließen sich der Demonstration der Kruppianer an

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Motorenwerke

Die Betriebsversammlung der Bayerischen Flugzeugwerke

Kurt Eisner gewinnt auch die Arbeiter der Flugzeugwerke

Kurt Eisner wird verhaftet

„Die revolutionärste Revolution, das war doch die vom 31. Januar“.

Bayern gegen preußische Vergrößerungspläne

Den verschärften Belagerungszustand über Berlin verhängt

Szenen wie im Bürgerkrieg

Polizei-Attacken gegen die streikenden Arbeiter

Februar 1918
Im „Fleischer-Palast“ sollen 110 Kleinwohnungen untergebracht werden

1. Februar 1918
Weitere USPD-Streik-Agitatoren werden verhaftet

Protestmarsch der Streikenden zum Polizeipräsidium

Die Streikbewegung geht weiter

Marsch zur Maffei-Maschinenfabrik

Die MSPD-Führung gewinnt wieder Einfluss auf die Streikenden

Weitere Versammlungen der streikwilligen Belegschaften

Otto von Dandl bedankt sich bei den Mehrheitssozialdemokraten

Der „Matrosenaufstand von Cattaro“

2. Februar 1918
Streik-Versammlung der Flugzeugwerke im Löwenbräukeller

Die Streikenden erarbeiten einen Forderungskatalog

Fast 10.000 Münchner befinden sich im Streik

Die Verhaftung der USPD-Streikführer erfolgte wegen Landesverrat

Die Beendigung der Streikmaßnahmen wird beschlossen

Eisner wird als geistiger Leiter der Aufstandsbewegung benannt

Dr. Eugen Lerch hat die Scheidung eingereicht

3. Februar 1918
Die letzte Streik-Versammlung auf der Theresienwiese

Ernst Toller wird verhaftet

4. Februar 1918
Die „Streiks“ sind beendet, der Anlass bleibt

75.000 bayerische Arbeiter beteiligten sich am Januarstreik

Standrecht gegen Generalstreik

Lorenz Winkler wird verhaftet

Betrübte Stimmung beim USPD-Stammtisch

Gegen Militärdiktatur und Regierungssozialisten

Wilhelm Dittmann zu fünf Jahren Festungshaft verurteilt

Nach 5. Februar 1918
Nach den Januarstreiks sinkt die USPD-Mitgliederzahl

8. Februar 1918
Eine neue Verhandlungskommission wird gebildet

9. Februar 1918
Die Ukraine unterzeichnet mit den Mittelmächten einen Separatfrieden

10. Februar 1918
Leo D. Trotzki beendet die Verhandlungen mit den Mittelmächten

14. Februar 1918
In Russland wird der „gregorianische Kalender“ eingeführt

16. Februar 1918
Freundlich empfangen - nichts erreicht

18. Februar 1918
Die Mittelmächte nehmen die Kampfhandlungen wieder auf

Dr. Hans Küfner wird „II. rechtskundiger Bürgermeister“

20. Februar 1918
Das Ex-Königspaar feiert Goldene Hochzeit

22. Februar 1918
Das Kriegsministerium kategorisiert die Streikleitungen

Die Behörden loben die Mehrheitssozialdemokraten

23. Februar 1918
Veranstaltungsverbot für Josef Sontheimer

26. Februar 1918
Mit den Forderungen des Beamten- und Lehrerbundes beschäftigt

Russland kehrt wieder an den Verhandlungstisch zurück

27. Februar 1918
Mecklenburg-Schwerin und Mecklenburg-Strelitz gemeinsam regiert

28. Februar 1918
Sarah Sonja Lerchs Leidenszeit beginnt

Eisner: „Die deutsche Regierung beschuldigt uns einer Käuflichkeit“

1. März 1918
Streikende auf den richtigen Weg zurückführen

Das deutsche Heer besteht aus 5,1 Millionen einsatzfähigen Soldaten

Deutsche Truppen setzen in Kiew eine antibolschewistische Regierung ein

2. März 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

3. März 1918
Paraphierung des Friedensvertrages von Brest-Litkowsk

4. März 1918
Erstmals taucht der Begriff Reinheitsgebot auf

Die Spanische Grippe tritt erstmals auf

7. März 1918
Freier Arbeiterausschuss für einen guten Frieden

Freundschaftsvertrag Deutschland - Finnland

8. März 1918
Das Große Hauptquartier der OHL zieht ins belgische Spa

9. März 1918
Der Schriftsteller Frank Wedekind stirbt

10. März 1918
Aufhebung der Sonntagsarbeit in den Rüstungsbetrieben

Kaiser Wilhelm II. will den Feinden einen Siegerfrieden aufzwingen

Moskau wird zur russischen Hauptstadt erklärt

14. März 1918
Kurt Eisner analysiert den Januarstreik

Richard Kämpfer wird in Dresden verhaftet

15. März 1918
Anna Niedermeier, Franz Xaver Müller und Karl Mettler werden verhaftet

Sarah Sonja Lerch wird ins Gefängnis Stadelheim überstellt

18. März 1918
Die achte Kriegsanleihe wird aufgelegt

19. März 1918
Nach drei Wochen endlich zum Zahnarzt

Ab 21. März 1918
Die Große deutsche Frühjahrsoffensive beginnt

22. März 1918
Veranstaltungsverbot für Erich Mühsam

Streikleitungen als Schädlinge

Der Reichstag stimmt der Kriegskreditvorlage zu

23. März 1918
Im Reichstag wird der Friedensvertrag von Brest-Litowsk ratifiziert

Schulfrei für Siegesfeiern

25. März 1918
Immer weniger Beteiligung am USPD-Stammtisch

Der Kriegsminister und der Umgang mit den Sozis

26. März 1918
Hugo Haase sucht Kurt Eisner im Gefängnis auf

Ferdinand Foch wird französischer Oberkommandierender

27. März 1918
Der USPD-Reichstagsabgeordnete Hugo Haase spricht im Lamplgarten

29. März 1918
Sarah Sonja Lerch hat sich in der Isolierzelle erhängt

31. März 1918
Hedwig Kämpfer und Selma Schroeder werden ausgewiesen

Monatlich treffen 250.000 amerikanische Soldaten ein

1. April 1918
Sarah Sonja Lerch wird beerdigt

2. April 1918
Der Vorwärts berichtet über den Freitod der Sarah Sonja Lerch

5. April 1918
Ludendorff bricht die Operation Michael wegen Erfolglosigkeit ab

8. April 1918
Die USPD-Diskussionsabende werden eingestellt

9. April 1918
Betty und Emilie Landauer werden entlassen

Ab 9. April 1918
Die zweite Frühjahrsoffensive beginnt nahe Lille

Um 10. April 1918
Die Spanische Grippe weitet sich in den USA aus

11. April 1918
Der Tagesbefehl des britischen Oberkommandierenden

Um 15. April 1918
Die Spanische Grippe erreicht die Westfront

16. April 1918
Das Verhältniswahlsystem gefordert

Theobald Michler wird verhaftet

Fritz Schröder wird in Düsseldorf verhaftet

19. April 1918
Karl Mettler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Für Josef Sontheimer wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

23. April 1918
Erneut eine Reform zur Verhältniswahl abgelehnt

27. April 1918
Für Erich Mühsam wird ein Zwangsaufenthalt in Traunstein angeordnet

28. April 1918
Die ausschließliche Vergrößerung Preußens muss vermieden werden

Der Attentäter von Sarajevo stirbt in der Haft

29. April 1918
Ludendorff lässt die Operation Georgette abbrechen

2. Mai 1918
Die Münchner USP als Sammelbecken der Revolutionäre

16. Mai 1918
Die tägliche Brotration wird auf 150 Gramm gekürzt

18. Mai 1918
Lorenz Winkler tritt in den Hungerstreik

26. Mai 1918
100 Jahre Bayerische Verfassung

Ab 27. Mai 1918
Die Operation Blücher-Yorck beginnt

29. Mai 1918
Lorenz Winkler kommt in die Psychiatrie

3. Juni 1918
London erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

6. Juni 1918
Die USPD bleibt im Parlament völlig isoliert

Ludendorff beendet die Operation Blücher-Yorck

Nach dem 7. Juni 1918
Kurt Eisner wird von Neudeck nach Stadelheim verlegt

Ab 8. Juni 1918
Die Operation Gneisenau beginnt in Nordfrankreich

11. Juni 1918
Die Operation Gneisenau wird gestoppt

14. Juni 1918
Nicht den Eindruck der Zusammenarbeit erwecken

15. Juni 1918
Beginn der letzten deutschen Offensive an der Marne

17. Juni 1918
Interner Widerstand gegen die MSPD-Reichstagspolitik

18. Juni 1918
Soldaten lassen sich nicht mehr alles gefallen

20. Juni 1918
Carl Kröpelin wird aus der Untersuchungshaft entlassen

21. Juni 1918
Der Landtag beschließt Bau des Walchensee-Kraftwerkes

24. Juni 1918
Staatssekretär Kühlmann fordert einen Vergleichsfrieden

25. Juni 1918
Die OHL ist aufs peinlichste überrascht

Hindenburg beschwert sich über Richard von Kühlmann

26. Juni 1918
USPD-Mitgliederversammlung im Senefelder Hof

Das machtpolitische Versagen der Reichstagsmehrheit

29. Juni 1918
Paris erkennt den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

Um 30. Juni 1918
Der Mitgliederstand der USPD hat sich bei 400 eingependelt

30. Juni 1918
Tschechen und Slowaken wollen einen gemeinsamen Staat gründen

1. Juli 1918
Nur noch 4,2 Millionen einsatzfähige Soldaten

Um 2. Juli 1918
Ludendorff fordert den Rücktritt des Staatssekretärs Kühlmann

6. Juli 1918
Eine hilf- und planlose MSPD

7. Juli 1918
König Ludwig III. hält an den Kriegszielen fest

8. Juli 1918
Staatssekretär Kühlmann wird vom Kaiser entlassen

10. Juli 1918
Der Reichsgesundheitsrat unterschätzt die Spanische Grippe

11. Juli 1918
Entlassung der Januarstreik-Inhaftierten gefordert

12. Juli 1918
Graf Hertling verteidigt den Krieg

13. Juli 1918
Die MSPD stimmt dem Etat zu

15. Juli 1918
Die Operation Marneschutz-Reims beginnt

16. Juli 1918
Frauen-Demo vor der Lebensmittelkartenverteilstelle

17. Juli 1918
Zar Nikolaus II. und seine Familie werden von den Bolschewiki ermordet

18. Juli 1918
Gegenoffensive der englisch-französischen Truppen

Staatschef Swerdlow rechtfertigt die Bluttat an der Zarenfamilie

19. Juli 1918
Kurt Eisner beklagt sich bei Karl Kautsky

22. Juli 1918
Die Münchener Post schlägt angeblich versöhnlichere Töne an

26. Juli 1918
Valentin-Karlstadt bei der 100. Lazarett- und Verwundeten-Vorstellung

Gesetz zur Errichtung des Reichsfinanzhofs in Kraft

Kaiser Wilhelm II. unterzeichnet das deutsche Branntweinmonopol

27. Juli 1918
Keine Haftentlassung wegen Fluchtgefahr

Das Reichssteuerbiergesetz und das Reinheitsgebot

28. Juli 1918
König Ludwig III.: „Volle Zuversicht erfüllt mich beim Blick in die Zukunft“

König Ludwig III. und die Weihe der Pasinger Maria-Schutz-Pfarrkirche

30. Juli 1918
SPD und Gewerkschaften wollen kein Regierungslob

31. Juli 1918
Deutsche Soldaten an der Spanischen Grippe erkrankt

1. August 1918
Straubinger Frauen wollen keinen Königsbesuch

2. August 1918
König Ludwig III. will dem Reich die Treue beweisen

Durchhalteparolen von Kriegsminister Philipp von Hellingrath

Generalquartiermeister Ludendorffs streng geheime Anordnung

4. August 1918
König Ludwig III. rudert zurück

7. August 1918
Eine Frauendelegation im Innenministerium

8. August 1918
Liesl Karlstadt tritt erstmals als Kapellmeister auf

Die deutsche Westfront bricht zusammen

Ludendorff verschweigt die deutsche Niederlage

11. August 1918
Die Tschechen dürfen an den Verhandlungen der Alliierten teilnehmen

12. August 1918
Über 400 Frauen demonstrieren gegen den Hunger

Den Krieg durch Aushungern beenden

14. August 1918
Wieder Demonstrationen wegen der Lebensmittelversorgung

Januarstreiks wollten Westoffensive verhindern

Die OHL erklärt die Fortführung des Krieges für aussichtslos

15. August 1918
Erneute Haftentlassung für Eisner & Co gefordert

Die bayerische Regierung spricht von der Beendigung des Krieges

Um 15. August 1918
Ludwig III. befürwortet einen möglichst schnellen Friedensschluss

15. August 1918
Ludendorff täuscht Staatssekretär Paul von Hintze

17. August 1918
Einweihung der Germanenloge im Hotel Vier Jahreszeiten

18. August 1918
Demonstrierende Verwundete, Kriegsinvaliden und Kriegsurlauber

21. August 1918
Die Ängste der Gewerkschaftsführer

22. August 1918
Schlechte Stimmung im Mittelstand

25. August 1918
Der Rückhalt im Volk für König Ludwig III. schwindet immer mehr

26. August 1918
Die Entlassungsanträge für Eisner & Co werden abgewiesen

27. August 1918
Das 700-jährige Stadtjubiläum wird abgesagt

Die Seekriegsleitung - SKL wird gegründet

Max von Baden und seine programmatischen Vorstellungen

28. August 1918
Österreichs Kaiser Karl sieht den Krieg verloren

Die deutschen Truppen werden zurückgezogen

Um den 29. August 1918
Georg von Vollmar legt seine Mandate nieder

30. August 1918
Prinz Max von Baden will das Vaterland retten

31. August 1918
Präsident Wilson bezeichnet Deutschland als verbrecherische Macht

1. September 1918
In Bayern herrscht Unzufriedenheit mit der Regierung und dem König

2. September 1918
König Ludwig III. fordert eine Revolution von oben

Reichskanzler Georg Graf von Hertling soll abgelöst werden

Der „Sedantag“ wird zum letzten Mal gefeiert

3. September 1918
Die USA erkennen den Nationalrat der Tschechen und Slowaken an

9. September 1918
Kartoffeln statt Fleich

10. September 1918
Das Ordinariat erlässt einen Aufruf zum Kauf der 9. Kriegsanleihe

Kaiser Wilhelm II. spricht in einer Krupp-Werkshalle

12. September 1918
Der Interfraktionelle Ausschuss will eine Regierungsneubildung

75 Prozent der deutschen Verluste sind Gefangene

13. September 1918
Deutschland und seine Verbündeten brechen zusammen

14. September 1918
Kurt Eisner wird zum USPD-Kandidaten zur Reichstagswahl nominiert

Zum 2. Mal werden Glocken zum Einschmelzen abgenommen

Käthe Bierbaumer wird Eigentümer des Verlags Franz Eher Nachfolger

Kaiser Karl möchte einen Frieden unter Erhaltung der Monarchie

15. September 1918
Prinz Max von Baden für eine autonome Staatspolitik

Der amerikanisch-französische Vorstoß ist beendet

Ab dem 15. September 1918
Die Alliierten durchbrechen die Mazedonienfront

Um den 16. September 1918
Der Alldeutsche Verband hetzt gegen Kurt Eisner

17. September 1918
Ablehnung des österreichisch-ungarischen Vorschlages

19. September 1918
Die Gründe, warum Kurt Eisner als Kandidat aufgestellt wurde

Palästina wird von den Briten befreit

20. September 1918
Skeptisch beim Kauf von Kriegsanleihen

21. September 1918
Das Oktoberfest fällt zum zehnten Mal aus

22. September 1918
Flugblätter zur Steigerung des Preußenhasses

23. September 1918
Zeichnungsbeginn für die 9. Kriegsanleihe

MSPD für eine Koalitionsregierung mit den Bürgerlichen

24. September 1918
Das Minimalprogramm der MSPD für eine Regierungsbeteiligung

Bulgariens Waffenstillstandsgesuch an die Alliierten

Die britische Armee besetzt Amman in Palästina

25. September 1918
Hindenburg über die militärische Kraft der Feinde

Die Alliierten beginnen eine weitere Großoffensive

Bulgarien bittet um einen Waffenstillstand

27. September 1918
Die deutsche Armee steht kurz vor der Niederlage

Ludendorff plant die Handhabung der militärischen Niederlage

Der militärische Zusammenbruch Bulgariens

Bulgarien kapituliert

28. September 1918
Das herrschende System kracht in allen Fugen

General Ernst Ludendorff will ein Waffenstillstandsgesuch

Um 28. September 1918
Durchhalteparolen sozialdemokratischer Zeitungen

29. September 1918
Ludendorff erhält die Zustimmung für sein Waffenstillstandsgesuch

Ranghohe Offiziere werden über die Kriegsaussichten informiert

Max von Baden wird als künftiger Reichskanzler vorgeschlagen

Die bulgarische Regierung unterzeichnet einen Waffenstillstand

30. September 1918
Glocken zur Verwendung als Kriegsmaterial

Wilhelm II. verkündet die Errichtung einer parlamentarischen Regierung

Kaiser Wilhelm II. entlässt Reichskanzler Georg Graf von Hertling

Die deutsche Wehrkraft ist auf die Hälfte gesunken

1. Oktober 1918
Die Eierzuteilung wird auf 2 Stück in 3 Wochen verringert

Der Reichsfinanzhof nimmt seine Tätigkeit auf

Ab dem 1. Oktober 1918
Die Münchnener Post steigert ihre Auflage um 15.000 Exemplare

1. Oktober 1918
Durchhaltparolen in der Zentrumspresse

Die militärische Niederlage Deutschlands ist unvermeidlich

Die OHL setzt Max von Baden als Reichskanzler durch

Der künftige Reichskanzler trifft in Berlin ein

Damaskus wird durch die Araber eingenommen

2. Oktober 1918
Erste Veranstaltung des Arbeiterausschusses für einen guten Frieden

Ludendorff will keinesfalls Verantwortung übernehmen

Das OHL informiert die Vorsitzenden der Reichstagsfraktionen

Deutschland kann sehr wohl weiterkämpfen

Die MSPD-Spitze ist von Max von Baden begeistert

3. Oktober 1918
Friedrich Ebert will in die Regierung - Philipp Scheidemann nicht

Kaiser Wilhelm II. ernennt Prinz Max von Baden zum Reichskanzler

Die Rechte der Einzelstaaten sollen garantiert werden

Die erste deutsche Friedensnote an die US-Regierung

Wilhelm Solf wird Leiter des Auswärtigen Amtes

4. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden bildet eine parlamentarische Regierung

Die Deutsche Zeitung kämpft gegen den Reichskanzler

5. Oktober 1918
Beamte fordern eine gründliche Verbesserung der wirtschaftlichen Situation

Bitte des Reichskanzlers an Wilson um Friedensvermittlung

Der Krieg ist verloren - jedes weitere Opfer ist vergeblich

Die neue Regierung unterbreitet Vorschläge für einen Waffenstillstand

Der Reichskanzler sichert den Einzelstaaten ihre Rechte zu

Das vorläufige Mindestprogramm der USPD-Parteiführung

6. Oktober 1918
König Ludwig III. ermutigt das bayerische Heer zum weiteren Kampf

Wenig Ängste vor der Abdankung des Kaisers

Die Kaiserkrone im Volk verankern

Deutschland ist sowohl friedensbereit als auch kampfentschlossen

Neue Pläne zur Fortführung des Krieges

Bis zum letzten Blutstropfen

Beitrag der Unterwasserfloote zum bevorstehenden Endkampf

Ab 6. Oktober 1918
Der Zusammenbruch Österreich-Ungarns beginnt

6. Oktober 1918
Der Nationalrat der Slowenen, Kroaten und Serben konstituiert sich

7. Oktober 1918
Die Haftentlassung für Kurt Eisner wird beantragt

In der Schwabinger Ursulakirche werden drei große Glocken abgenommen

Die Abdankung des Kaisers keinesfalls zulassen

Um den 7. Oktober 1918
Die Briefaffäre des Reichskanzlers Max von Baden

7. Oktober 1918
Walther Rathenau verlangt eine allgemeine Volkserhebung

Den unabhängigen polnischen Staat proklamiert

Die türkische Regierung tritt zurück

8. Oktober 1918
Die MSPD lässt den Reichskanzler nicht fallen

US-Präsident Wilson stellt erste Bedingungen

9. Oktober 1918
Eine revolutionäre USPD-Versammlung

Um 10. Oktober 1918
Karl Harrer ruft einen nationalistischen Arbeiter-Ring ins Leben

Um den 10. Oktober 1918
Pläne zum deutschen Endkampf der Marine auf der See

11. Oktober 1918
Forderung nach einem gerechten Wahlrecht

Kaiser Wilhelm II. will wieder mitregieren

Vor Dublin ein Passagierschiff von einem deutschen U-Boot versenkt

12. Oktober 1918
Erhard Auer zum SPD-Landesvorsitzenden gewählt

Enteignung der Türklinken und Fenstergriffe aus Buntmetall

Die deutsche Reichsregierung will Wilsons Forderungen nachkommen

Die erste öffentliche Rücktrittsforderung an den Kaiser

Im Zustande einer latenten Revolution

USPD-Kritik an der Regierung mit MSPD-Beteiligung

Hindenburg droht dem Reichskanzler mit Rücktritt

13. Oktober 1918
Weitreichende Forderungen der bayerischen SPD

Der Mann kann getrieben werden

14. Oktober 1918
Kurt Eisner wird aus der Haft entlassen

Um den 14. Oktober 1918
Aus Bronzefiguren soll Kriegsmaterial werden

14. Oktober 1918
US-Präsident Wilson fordert die Einstellung des U-Boot-Krieges

Ludendorff will den Kampf bis zum letzten Mann

15. Oktober 1918
Die Liberale Fraktion stellt ihre Forderungen vor

Wilhelm Dittmann wird aus der Festungshaft entlassen

16. Oktober 1918
Keine Hindernisse für eine fortschrittliche bayerische Verfassung

Die Oberste Heeresleitung instruiert die Presse

Der Reichsgesundheitsrat tritt erneut zusammen

Österreichs Kaiser Karl I. erlässt das Kaisermanifest

17. Oktober 1918
Die Spanische Grippe breitet sich in München rasch aus

Ein städtisches Kriegsnotgeld wird ausgegeben

Drohungen und Drohbriefe an die königliche Familie

Für Nuntius Eugenio Pacelli kommt die Revolution nicht überraschend

Ludendorff lehnt die Friedensbedingungen der USA ab

18. Oktober 1918
Ein als Bettelbrief getarnter Schmähbrief

Um 18. Oktober 1918
Fritz Gerlich warnt vor dem Ausbruch einer Revolution

Sterben und Hungern an der Front und an der Heimatfront

18. Oktober 1918
Die Magyaren kündigen die Realunion mit Österreich

19. Oktober 1918
Kaiser Wilhelm II. könnte nie fahnenflüchtig werden

Die Juden als Blitzableiter für alles Unrecht benutzen

20. Oktober 1918
Reichskanzler Max von Baden will die Dynastie retten

Passagierschiffe werden nicht mehr durch deutsche U-Boote torpediert

21. Oktober 1918
Lieber ein Kapitulationsfriede als den Zusammenbruch

Der Sozialdemokratische Verein für die Wahlkreise München I und II fordert

Die Spanische Grippe weitet sich weiter aus

Ab dem 21. Oktober 1918
Fluchtpläne für die königliche Familie werden erarbeitet

21. Oktober 1918
Gründung der Provisorischen Nationalversammlung für Deutschösterreich

22. Oktober 1918
Albert Winter sen. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Albert Winter jun. wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Hans Unterleitner wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Franz Xaver Müller wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Theobald Michler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Der Reichstag tritt für Verfassungsänderungen zusammen

Lobeshymnen zum 60. Geburtstag der Kaiserin

Vermehrte Befehlsverweigerungen - Die Soldaten wollen heim

23. Oktober 1918
Kurt Eisner hält im Schwabinger-Bräu seine erste Wahlkampfrede

US-Präsident Wilson will ein republikanisches Deutschland

Die USPD fordert die neue Staatsform der Republik

Der Kaiser ist über den US-Präsidenten verärgert

Karl Liebknecht wird aus der Haft entlassen

24. Oktober 1918
Der Grippe-Epidemie sind bereits 117 Personen erlegen

Schwere Vorwürfe Kurt Eisners gegen die MSPD

Hindenburg fordert die Armee zum äußersten Widerstand auf

Hindenburg und Ludendorff wollen den Kaiser überzeugen

Heeresbefehl zur Entscheidungsschlacht gegen England

Wehrfreudige Artikel im Vorwärts

Der Kaiser merkt nichts von der Wut und Verachtung gegen ihn

Ungarn kündigt die Realunion mit Österreich auf

25. Oktober 1918
Die bürgerlichen Parteien wollen den SPD-Forderungen nicht nachgeben

Die letzte Zahlung für die Zivilliste

Erhard Auer wettert gegen den preußischen Militarismus

OHL: Die diplomatischen Beziehungen sollen beendet werden

Um 25. Oktober 1918
Die Worte Kaiserfrage und Revolution beschäftigen das Volk

25. Oktober 1918
Eine Ehren- und Existenzfrage der Marine

26. Oktober 1918
Liesl Karlstadt erhält das König-Ludwig-Kreuz

Kaiser Wilhelm II. kontert Ernst Ludendorffs Rücktrittsdrohung

Der Deutsche Reichstag verabschiedet die Oktoberreform

Kaiser Wilhelm II. verkündet den Übergang zur parlamentarischen Monarchie

27. Oktober 1918
Die deutsche Reichsregierung ist für einen Waffenstillstand bereit

Der Vorwärts ruft zur Zeichnung der 9. Kriegsanleihe auf

Um den 27. Oktober 1918
Die Monarchie mit Waffengewalt vor Übergriffen schützen

27. Oktober 1918
Österreich-Ungarn will Sonderfriedensverhandlungen

28. Oktober 1918
Die Proklamation an die bayerischen Bauern

Neue politische Verhältnisse und der alte Kaiser

US-Präsident Woodrow Wilson verlangt die Abdankung des Kaisers

General Max von Gallwitz soll Diktator werden

Gesetzentwurf zur Änderung der Reichsverfassung unterzeichnet

Die Tschechoslowakische Republik wird ausgerufen

29. Oktober 1918
Die Aussprache über die politische Lage wird abgesetzt

Entscheidungen verlangen höchste Verantwortung

Soll das Kaisertum überhaupt gerettet werden ?

Kaiser Wilhelm II. macht dem Reichskanzler Vorwürfe

Wilhelm Groener wird Ludendorffs Nachfolger

Es kommt zu Meutereien, die in einem Aufstand gipfeln

Eine Militärpatrouille erschießt neun Matrosen

Der Staat der Slowenen, Kroaten und Serben wird proklamiert

30. Oktober 1918
Kurt Eisner spricht auf einer Wahlversammlung im Löwenbräukeller

Schiffsbesatzungen verweigern die Ausfahrt

Reichskanzler Max von Baden will jetzt auch, dass der Kaiser abdankt

Kaiser Wilhelm II. flieht vor der Abdankungsdebatte

Das Osmanische Reich kapituliert

Der österreichische Staatsrat wird gebildet

31. Oktober 1918
Einigung über parlamentarische Reformen

Zwangsaufenthalt für Erich Mühsam und Josef Sontheimer aufgehoben

Die Thronentsagung kann und darf nur eine freiwillige sein

Keiner will dem Kaiser die Abdankungs-Nachricht überbringen

Die Stellung des Kaisers ist eine ganz unhaltbare geworden

Die ungarische Regierung kündigt die Realunion mit Österreich auf

Egon Schiele stirbt an der Spanischen Grippe

1. November 1918
Bisher 450 Tote durch die Spanische Grippe

Prinzessin Wiltrud von Bayerns Angst vor der USPD

Diskussion über die Kaiserfrage im Kabinett

Stimmen gegen einen Rücktritt des Kaisers

Der Kaiser kanzelt Innenminister Bill Drews ab

Der Reichskanzler ist auf allen Gebieten politisch gescheitert

Tausend aufständische Matrosen kommen ins Militärgefängnis in Kiel

Die Freilassung der Meuterer von Wilhelmshaven gefordert

Kronprinz Rupprecht warnt vor der Gefahr einer Revolution

2. November 1918
Ein bayerisches Abkommen über parlamentarische Reformen

Die Bayerische Regierung legt ihre Ämter nieder

Der Auftakt der Revolution

Ratlose Matrosen und Dockarbeiter

3. November 1918
Erste Friedensdemonstration der USPD seit den Januarstreiks

Antimonarchische Parolen vor dem Wittelsbacher Palais

Kurt Eisner und der Bauernführer Ludwig Gandorfer

Die Freilassung der Januarstreik-Gefangenen gefordert

Lorenz Winkler wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Richard Kämpfer wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Fritz Schröder wird aus der Untersuchungshaft entlassen

Prinzessin Wiltrud: „Vielleicht sind wir auch in einiger Zeit abgesetzt“

1.000 Matrosen auf der Durchreise nach Kiel und Wilhelmshaven

Wilhelm II. denkt nicht an abdanken

Neun Tote und 29 Verletzte nach einer Schießerei auf Demonstranten

Waffenstillstand zwischen Österreich-Ungarn und Italien

4. November 1918
Der Königliche Staatsrat kommt zu seiner letzten Sitzung zusammen

Die Hoffnung auf einen baldigen Frieden

Versammlung der Vertrauensleute der SPD und der Gewerkschaften

Kurt Eisner scharrt Unterstützer um sich

Eine düstere Wut auf die Sau-Preußen

Kaiser Wilhelm II. verweigert Kronprinz Rupprecht den Oberbefehl

Deutschland will ein Volksstaat werden

Die USPD will die Herbeiführung des sofortigen Friedens

Die aufständischen Matrosen bewaffnen sich und wählen Soldatenräte

Bewaffnete Matrosen befreien ihre Kameraden

Aufständische Matrosen übernehmen in Kiel die politische Macht

Die Vertreter der Berliner Reichsregierung werden freundlich begrüßt

Österreichs Waffenstillstand entspricht einer Bedingungslosen Kapitulation

5. November 1918
34 Grippetote an einem Tag

Der Kieler Matrosenaufstand ist das Hauptgesprächsthema

Die USPD will im Hackerkeller eine Wahlversammlung abhalten

König Ludwig III. lernte die Volkstimmung kennen

Bereitschaft der Alliierten zu Waffenstillstandsverhandlungen

Dem Vorbild der revolutionären Kieler Matrosen folgen

Noske will die Revolution im Keime ersticken

Die Revolution breitet sich von Kiel auf Lübeck und Brunsbüttel aus

6. November 1918
Die Münchner Erdbebenwarte verzeichnet zwei starke Erdstöße

Bayerns Parlamentarisierung in der Abgeordnetenkammer beschlossen

USPD und MSPD rufen gemeinsam zu einer Massenversammlung auf

Ein Aufruf zur Friedenskundgebung am 7. November 1918

Informationen, dass die USPD einen großen Schlag plant

Kriegsminister Hellingrath und Erhard Auer beruhigen die Minister

Der bayerische Innenminister von Brettreich beruhigt die Bevölkerung

Erhard Auer spricht zum Thema: Was wollen wir Sozialdemokraten?

Ohne Bauern keine Revolution

Radikale und unbelehrbare Angestellte

Wo sind die Anhänger einer staatlichen Ordnung ?

Einen gefährlichen Brand in seinem Beginne löschen

Prinzessin Wiltrud: „Jetzt wird‘s ernst!“

Matthias Erzberger reist zu Waffenstillstandsverhandlungen

Das Militär ist von der neuen Regierung völlig unbeeindruckt

Ebert: Die letzte Gelegenheit zur Rettung der Monarchie

Weitere revolutionäre Arbeiter- und Soldatenräte bilden sich

7. November 1918
Die Waffenstillstandsverhandlungen haben begonnen

Die Beamten haben dem Volkswohl zu dienen

Geinsames Flugblatt zum Umsturz entworfen

Das Teilnahmeverbot der Soldaten wird zurückgenommen

Gemeinsame Forderungen von SPD und USPD formuliert

Noch ist in der Residenz alles ruhig

Die meisten Belegschaften erhalten für die Kundgebung frei

Soldaten sprechen den Arbeitern Mut zu

Um 15 Uhr beginnt die Kundgebung auf der Theresienwiese

Eine erste Initiative zur Bildung von Räten

Eine Versammlung nach den Vorstellungen Erhard Auers

Es lebe die Revolution !

Die Revolutionäre fordern die Soldaten zum Mitmachen auf

Hände rein halten von Geld und von Blut

Die Revolutionäre richten im Mathäserbräu ihr Standquartier ein

Kein Soldat, kein Polizist hält auch nur einen einzigen Revolutionär zurück

Die Stimmung beim Abendessen ist eher gedrückt

Eine vollkommen hilflose geschäftsführende bayerische Regierung

Der Königliche Staatsrat drängt den König zur Flucht

Auch die Residenzwache verlässt ihren Posten

Im Auftrag des Soldatenrats

Sämtliche Kasernen sind in der Hand der Revolutionäre

Die wichtigsten Institutionen sind in den Händen der Aufständischen

Eine Revolution ohne Blutvergießen

Eine aufgebrachte und wütende Menschenmasse vor der Residenz

Die Arbeiter- und Soldatenräte wählen Kurt Eisner zu ihrem Vorsitzenden

Die Räte sollen den Ablauf des Umsturzes organisieren

Die Revolutionäre besetzen den Bayerischen Landtag

Lorenz Winkler wird Mitglied des Revolutionären Arbeiterrats

Das Beratungsergebnis des Ministerrats wird dem König mitgeteilt

Der König flüchtet mit seiner Familie nach Schloss Wildenwart

Die Dynastie Wittelsbach ist abgesetzt - die bayerische Republik gegründet

Das erste gedruckte Dokument der Revolution erscheint

Soldaten und Zivilsten dringen in das Hotel Bayerischer Hof ein

Thomas Mann beschimpft die Revolutionäre als albernes Pack

Die Winzerer-Fähndl Armbrustschützengilde verpasst die Revolution

Räte besetzen die Druckerei der Münchner Neuesten Nachrichten

Wie Bischof Faulhaber die Umsturznacht erlebt

SPD-Forderungen an Reichskanzler Max von Baden

Abdankung oder Revolution

Wenn Versammlungsverbot - dann Revolution

Weitere Arbeiter- und Soldatenräte werden gebildet

Die revolutionären Vorgänge sind in Kiel bereits beendet

8. November 1918
Erste Sitzung der Revolutionäre im Landtagsgebäude

Kurt Eisner und die Aufgabe der Arbeiterräte

Die Polizei ist unzureichend und das Militär hat versagt

Polizeipräsident Rudolf von Beckh unterwirft sich der Revolution

Der Provisorische Nationalrat des Volksstaats Bayern konstituiert sich

Die Flucht der königlichen Familie endet auf Schloss Wildenwart

Die Proklamtion des Freistaats Bayern in den MNN

Ein MSPD-Aufruf an die organisierte Arbeiterschaft Münchens

Ein Aufruf an die ländliche Bevölkerung Bayerns

Eine verspätete aber richtige Nachricht

In Bayern hat sich ein Wechsel vollzogen

Die Vereinigten Verbände des bayerischen Verkehrspersonals

Eisner spricht mit den Vereinigten Verkehrsverbänden

Zuverlässige Truppen zur Niederschlagung der Revolution in Pasing

Für die Niederschlagung der Revolution ist es zu spät

Erhard Auer: Die SPD hat den Umsturz nicht vorbereitet!

Kurt Eisner stellt das neue Kabinett zusammen

Die freudige, vielleicht erlösten Mitwirkung der Beamten erwartet

Eine Provisorische Bayerische Regierung wird gebildet

Kurt Eisner kürzt als erstes sein hohes Gehalt

Das Volk wird zu Arbeit sowie Ruhe und Ordnung angemahnt

Auf die schaffende Mithilfe der gesamten Bevölkerung rechnend

Frauenwahlrecht als Bestandteil eines demokratischen Beginns

Der Bauerndoktor Georg Heim bietet Kurt Eisner seine Unterstützung an

Die Flucht der königlichen Familie geht weiter

Die Revolution als Mittel zur Beendigung des Krieges

85 Verordnungen in 105 Tagen

Ein Kasernenrat ist zu bilden

Erste Erfolge bei der Beamtenschaft

Thomas Mann und die Revolutionäre

Augsburg wählt einen Arbeiter- und Soldatenrat

Die MSPD setzt in Regensburg einen Arbeiterrat ein

In Nürnberg werden Arbeiter- und Soldatenräte gegründet

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Thronverzicht des Herzogs Ernst-August von Braunschweig

Das Kabinett des Großherzogtums Mecklenburg-Schwerin entlassen

Die Waffenstillstandsverhandlungen im Wald von Compiègne

Rosa Luxemburg wird aus der Breslauer Haft entlassen

9. November 1918
„In wenigen Tagen wird alles seinen geregelten Gang gehen“

Die Residenz wird vor möglichen Plünderungen geschützt

Amtsübergabe an die neuen Minister

Die Thule-Gesellschaft bekämpft die Revolution

176 Grippetote alleine in München

Überhaupt sehe ich den Ereignissen mit Heiterkeit und Sympathie zu

Die Vereinigten Verkehrsverbände laden zur Versammlung ein

Die Gemeindebeamten stellen ihre Forderungen

Innenminister Auer gegen Einmischungsversuche der Räte

Eine 140 Mann starke Militärpolizei gebildet

Nach dem 9. November 1918
Das Professoren-Kollegium wird verunglimpft

9. November 1918
Der Vatikan wird aus erster Hand informiert

Schwieriger Machtwechsel in Würzburg

Gründung eines Arbeiter- und Soldatenrats in Burglengenfeld

Der fingierte Thronverzicht

Philipp Scheidemann ruft die Deutsche Republik aus

Karl Liebknecht proklamiert die Freie Sozialistische Republik

Der Kaiser ist über den Verrat empört

Nach dem 9. November 1918
Die Schack-Galerie wird beschlagnahmtes preußisches Kronvermögen

9. November 1918
Eine sozialistische Regierung in Stuttgart

Großherzog Ernst-Ludwig von Hessen wird abgesetzt

Großherzog Wilhelm Ernst von Sachsen-Weimar-Eisenach dankt ab

In Dessau wird ein Arbeiter und Soldatenrat gebildet

Ex-Herzog Ernst-August flieht aus Braunschweig

Ein Tanzvergnügen am Totensonntag

Die Waffenstillstandsbedingungen der Alliierten

10. November 1918
Keinerlei Verfügungen haben mehr Rechtskraft

Die Suche nach dem geflüchteten König

Kein Eid vor der Entbindung vom Treueid auf den König

Großveranstaltung der Beamten im Bavariakeller

Die Beamtenorganisationen fordern das Recht auf Mitbestimmung

Die Thule-Gesellschaft gründet einen Kampfbund

Kurt Eisner warnt vor Max Levien

Stadtkommandant Arnold wird abgesetzt

Josef Staimer ist neuer Polizeipräsident

Schritte zur Demokratisierung der Armee

Mehr Katzenjammer als Rausch

Bauernführer Ludwig Gandorfer verunglückt tödlich

In Regensburg wird ein Bauernrat gebildet

In Berlin herrscht gelöste Feierstimmung

Schadet die MSPD der Revolution ?

Der Rat der Volksbeauftragten als provisorische Regierung

Hindenburg will den terroristischen Bolschewismus verhindern

General Wilhelm Groener gibt eine Loyalitätserklärung ab

Nach dem 10. November 1918
Die Berliner Regierung beschließt die Einführung von Volksgerichten

10. November 1918
Kaiser Wilhelm II. in Holland angekommen

Im Großherzogtum Baden entsteht eine Volksregierung

König Friedrich August III. von Sachsen für abgesetzt erklärt

Das Großherzogtum Hessen wird zur Republik

Herzog Bernhard III. von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Fürst Heinrich XXVII. von Reuß verzichtet auf den Thron

Kronprinz Rupprecht kämpft mit allen Mitteln um seine Krone

Kronprinz Rupprecht ersucht um Asyl

11. November 1918
Kurt Eisner startet eine unabhängige bayerische Außenpolitik

Die Königliche Zivilliste wird Staatseigentum

Generalmajor von Kunzmann wird Stadtkommandant

Achtstundentag bei der Bayerischen Verkehrsverwaltung

Die Regierung ist der Nationalversammlung nicht verantwortlich

Das Zentrum fügt sich den gegebenen Verhältnissen

Erzbischof Faulhaber rät dem Nutius zur Flucht aus der Stadt

Gründung von weiteren Arbeiter-, Soldaten- und Bauernräten

Bisherige Staatssekretäre mit der Weiterführung der Geschäfte beauftragt

Die Oberste Heeresleitung soll die Disziplin aufrecht erhalten

Gründung des Spartakusbundes in Berlin

Großherzog Friedrich August von Oldenburg erklärt seinen Thronverzicht

Herzog Carl Eduard von Sachsen-Coburg und Gotha tritt ab

Die Regierung des Fürstentums Reuß jüngere Linie tritt zurück

Österreichs Kaiser Karl I. tritt zurück

Matthias Erzberger unterzeichnet das Waffenstillstandsabkommen

Frankreich fordert die sofortige Rückgabe von Elsass-Lothringen

12. November 1918
Bitte um Milderung der Waffenstillstandsbedingungen an die USA

Um den 12. November 1918
Die königlichen Titel sind abgeschafft

12. November 1918
Einführung des Acht-Stunden-Tages in den städtischen Betrieben

Pressefreiheit und Telefonverkehr

Die alten Machtinsignien verschwinden

Eine Amnestie für die am Januarstreik Beteiligten

Die Hofbeamten sollen in den Staatsdienst übernommen werden

Um den 12. November 1918
Umfangreiche Forderungen des Bayerischen Volksschullehrervereins

12. November 1918
Ein Erzbischöflicher Hirtenbrief an die Landbevölkerung

Vorkehrungen zum Schutz von Leben und Eigentum der Bürger

Um den 12. November 1918
„Tuast‘n runter, dein Preiselbeerorden!“

Ein zitternder Herzog von Braunschweig und Lüneburg

12. November 1918
Auflösung des Zentrums und Gründung der Bayerischen Volkspartei

Georg Heim und die Bauernbündler

Das aktive und passive Wahlrecht für Frauen wird eingeführt

Preußens Regierung will Ordnung und Sicherheit

Keine Sozialisierung, dafür eine umfassende Eigentumsgarantie

Der Vollzugsrat will eine Rote Garde bilden

Prinzregent Aribert von Anhalt verzichtet auf den Thron

Fürst Leopold IV. zur Lippe dankt ab

Prinz Ernst von Sachsen-Meiningen verzichtet auf den Thron

Eine Rücktrittserklärung ohne das Wort Abdankung

Kronprinz Rupprecht flieht nach Amsterdam

In Wien wird die Republik proklamiert

13. November 1918
Ludwig III. dankt als bayerischer König ab

Den Thronverzicht zur Kenntnis genommen

Forderungen zu freiwilliger Zucht und Unterordnung

Verfahrensweise für alle Veröffentlichungen

Der Republikanische Bürgerrat München wird geründet

Ein Rat geistiger Arbeiter wird gegründet

Eine organisatorische Anordung für die Soldatenräte

Der Bauernführer Ludwig Gandorfer wird in Pfaffenberg beigesetzt

Planungen für eine Rote Garde eingestellt

König Friedrich August III. von Sachsen verzichtet auf den Thron

Herzog Ernst II. von Sachsen-Altenburg dankt ab

Fürst Friedrich von Waldeck-Pyrmont wird für abgesetzt erklärt

König Karl IV. von Ungarn dankt ab

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk

14. November 1918
Errichtung eines Ministeriums für soziale Fürsorge

Ministerpräsident Kurt Eisner will ein neues Beamtenrecht

Die erste Sitzung des Arbeitsausschusses

Der Thronverzicht von König Ludwig III. wird veröffentlicht

Das Privatvermögen der Wittelsbacher soll nicht angetastet werden

Wie passen Beamtentum und Volksstaat zusammen ?

Die Hofbeamten werden Staatsbeamte

Die Regierung entgegnet Gerüchten

Die Revolutionäre werden zur Minderheit

Der Politische Rat geistiger Arbeiter wird ins Leben gerufen

Kurt Eisner lädt Gustav Landauer zur Mitarbeit ein

Die Bayerische Mittelpartei wird in Nürnberg gegründet

Die Staatssekretäre werden im Amt bestätigt

Das neue Hauptquartier der OHL in Kassel

Großherzog Friedrich II. von Baden erklärt seinen Thronverzicht

Großherzog Friedrich Franz IV. von Mecklenburg-Schwerin dankt ab

Die deutsche Streitmacht ergibt sich in Nord-Rhodesien

15. November 1918
Kurt Eisner hält seine erste Regierungserklärung

Kurt Eisners Regierungsprogramm

Ministerpräsident Kurt Eisner und der Föderalimus

Kurt Eisner und die Sozialisierung

Kurt Eisner und die Demokratisierung Bayerns

​Räte als Grundlage der neuen Demokratie

Die Einführung von Angestelltenräten gefordert

Beratung über Gründung eines Studentenausschusses

Innenminister Auer: Kein Handlungssspielraum für die Räte

Der Ministerrat lehnt die Überwachung der Minister durch Räte ab

Die Bayerische Volkspartei akzeptiert die revolutionären Ereignisse

Die formale Übernahme der bisherigen königliche Rechte

Thomas Mann empört sich über seinen Bruder Heinrich

Um 15. November 1918
Dr. Fritz Gerlich will Eisner-Protegés verhindern

15. November 1918
Nuntius Pacelli berichtet dem Vatikan zu den revolutionären Vorgängen

Hugo Preuß soll die Verfassung der Republik erarbeiten

Abkommen zwischen Gewerkschaft und Unternehmerverband

Adolf II. Fürst zu Schaumburg-Lippe dankt ab

Die Republik Deutsch-Österreich wird proklamiert

16. November 1918
Die Grippe-Epidemie lässt nach

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Eine Kommission für eine Soldatenräte-Verordnung

Die erste Kolonne von der Westfront trifft in München ein

Kompetenzabgrenzung zwischen Volksbeauftragte und Vollzugsausschuss

Um den 16. November 1918
Pläne der Obersten Heeresleitung zur Gegenrevolution

16. November 1918
König Wilhelm II. von Württemberg entbindet die Beamten vom Treueid

Das Großherzogtum Mecklenburg-Strelitz wird Republik

Professor Foerster hält die Aufklärung der Deutschen für notwendig

17. November 1918
Die Revolutionsfeier im Nationaltheater

Der Politische Rat geistiger Arbeiter soll in den Nationalrat

Die Deutsche Volkspartei in Bayern wird gegründet

Die Vertrauenswürdigkeit der bayerischen Regierung herausgestellt

Groener und Hindenburg wollen Reichskanzler Ebert schützen

Revolution als Aufbruch in die Freiheit und zur sozialen Gerechtigkeit

18. November 1918
Im Wagnersaal findet die erste Frauenversammlung statt

Hedwig Kämpfer fordert frauenrechtliche Schulungen

Aufruf zum Inneren Widerstand gegen die neue Staatsform

Fleischversorgung für München

Eine bayerische Kommission will verursachte Kriegsschäden untersuchen

Richtlinien für die Räte werden erarbeitet

Verhandlungen für eine Vorläufige Verordnung für Soldatenräte

Die Süddeutsche Freiheit. Münchner Montags-Zeitung erscheint

Josef Hofmiller über das alte Regime

Die Bayerische un die Französische Revolution

Rudolf Buttmann lässt sich die Gründung einer Bürgerwehr genehmigen

Die königliche Familie ist in Wildenwart wieder vereint

Ebert wird über die geplante Gegenrevolution informiert

Der linke Flügel der USPD will die Sozialisierung der Betriebe

Rosa Luxemburg will die Konzentration der Macht bei den Räten

Annullierung des Friedensvertrags von Brest-Litowsk abgelehnt

Die Rumänen Siebenbürgens wollen zum Königreich Rumänien

19. November 1918
Die Auflösung des Landtags tritt nie in Kraft

Vorauseilende Vorschriften für die Räte

Der Revolutionäre Arbeiterrat fordert Rechte

Die Einstellung der Rüstungsproduktion

5 Millionen Mark Notgeld werden in Umlauf gebracht

Angestelltenräte in den Ministerien einrichten

Eine Frauenversammlung im Wagnersaal

Maßnahmen zur Belebung des revolutionären Geistes

Ein offenes Bekenntnis der Schuld übernehmen

Aus dem Kriegsernährungsamt wird das Reichsernährungsamt

Die französische Armee zieht in Metz ein

20. November 1918
Kurt Eisner lädt Nuntius Eugenio Pacelli zum Gespräch

Pacelli begründet seine Ablehnung der Regierung Eisner

Die Verwaltung des ehemaligen Kronguts entsteht

Kurt Eisners Vorschlag für die Räte-Richtlinie

600 Matrosen verlassen München

Planungen für die Rückkehr von 60.000 bayerischen Soldaten

Alles über die Revolution sammeln

Gründungsversammlung der bayerischen Rechtsanwälte

Die Deutsche Demokratische Partei - DDP wird gegründet

21. November 1918
Arbeitszeitreduzierung in den Rüstungsbetrieben

Einen Unterhalt für die Wittelsbacher beantragt

Eduard Schmid fordert Reformen im Rathaus

Die Entente betrachtet Berlin mit größtem Misstrauen

Keine Vollzugsgewalt für die Räte

Eisner fordert die sofortige Veröffentlichung der Kriegsakten

22. November 1918
Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte unterzeichnet

Eine Republikanische Schutztruppe wird gegründet

Nuntius Eugenio Pacelli flieht nach Rorschach in der Schweiz

Der Rat der Volksbeauftragten setzt seinen Machtanspruch durch

Gründung der Deutschnationalen Volkspartei - DNVP

Großherzog Friedrich II. von Baden unterschreibt seinen Thronverzicht

Die französische Armee zieht in Straßburg ein

23. November 1918
Kurt Eisner sucht Beweise für die deutsche Kriegsschuld

Die Zeitschrift Die neue Zeit erscheint

Verhaltensmaßregelungen des Münchner Erzbischofs

Die Nachtarbeit in Bäckereien wird verboten

Fürst Günther Victor von Schwarzburg verzichtet auf den Thron

In Bremen gründen sich die Internationalen Kommunisten Deutschlands

24. November 1918
Die BVP schließt die Wiederherstellung der Monarchie aus

Generalmajor von Kunzmann wird abgesetzt

Der Ex-König lässt seinem Ärger freien Lauf

Das Berliner Tageblatt veröffentlicht Kriegsschuld-Dokumente

Die Deutschnationale Volkspartei - DNVP wird gegründet

25. November 1918
Zahlungen an die Zivilliste endgültig eingestellt

Der Stamm der alten Macht muss entwurzelt werden

Das Korrespondenzbüro Hoffmann veröffentlicht Kriegsschuld-Schriften

Kurt Eisner will Karl Liebknecht von seiner Friedensinitiative überzeugen

Eisner Die Revolution ist keine Demokratie

Kurt Eisner wegen seiner Kriegsschuld-Veröffentlichungen angegriffen

Die Beschlüsse der Ministerpräsidenten-Konferenz

Enttäuscht fährt Kurt Eisner nach München zurück

Kurt Eisner bricht die diplomatischen Beziehungen zum Auswärtigen Amt ab

Die deutsche Schutztruppe für Deutsch-Ostarika kapituliert

26. November 1918
Richtlinien für die Tätigkeit der Arbeiter- und Bauernräte

Die Vorläufige Verordnung für die Soldatenräte akzeptiert

Notunterkünfte und Zwangseinquartierungen

Der Münchner Magistrat beschließt ein Arbeitslosenfürsorgeprogramm

Die ersten Soldaten kehren von der Front zurück

Die Arbeiten für das Walchensee-Kraftwerk beginnen

Die Einstellung der Kriegsproduktion verzögern

Protest gegen Kurt Eisners Kriegsschuldfrage

27. November 1918
Kurt Eisners Vorschläge für ein provisorisches Reichspräsidium

Eisner: „Die Soldatenräte werden allmählich verschwinden“

Die Beseitigung der Reichsregierung Ebert-Scheidemann gefordert

28. November 1918
Das Bürgertum wird von der politischen Mitbestimmung ausgeschlossen

Die Vorherrschaft Preußens brechen

Ministerpräsident Eisner will das alte System abschaffen

Kurt Eisner lobt den Bauernrat

Das III. Bataillon trifft in München ein

Kaiser Wilhelm II. dankt ab

Neue Schreibweise Baiern gefordert

29. November 1918
Gas und Licht wird begrenzt

Das II. Bataillon zieht in München ein

Von der Verletzung der Abrüstungsbestimmungen

Kurt Eisner äußert sich zu den Anfeindungen in der Presse

Die zusätzliche Revolutionsfeier für die Verwundeten

Der bayerische Staat ist zu Zahlungen an die Wittelsbacher bereit

Minister Roßhaupter sagt Waffenlieferung an die Bürgerwehr zu

In Preußen wird das Schulgebet abgeschafft

30. November 1918
Kurt Eisner distanziert sich vom Bolschewismus

Ministerpräsident Kurt Eisner: Gegen Zentralismus, für Föderalismus

Die freien Gewerkschaften lehnen die Bürgerwehr ab

Revolutionsfeier für die Studenten und Schüler

Die Vereinigung Revolutionärer Internationalisten wird gegründet

Den Wahltermin für die deutsche Nationalversammlung festgelegt

Das Reichswahlgesetz tritt in Kraft

König Wilhelm II. von Württemberg verzichtet auf den Thron

Seit 1. Dezember 1918
Parlamentstätigkeit im Deutschen Theater

1. Dezember 1918
Der sofortigen Errichtung eines Rates des Verkehrspersonals zugestimmt

Das Verkehrspersonal will die Nationalratswahl

Prof. Foerster fürchtet die bayerische Entwicklung

Der Vorwärts rechnet mit Kurt Eisner ab

Die französische Besatzungsarmee marschiert in der Pfalz ein

Das Königreich der Serben, Kroaten und Slowenen

Die Union der Siebenbürger Rumänen mit ihren Volksgenossen in Rumänien

2. Dezember 1918
Auer drängt auf die Festsetzung eines Wahltermins

Innenminister Erhard Auer als Hemmschuh der Revolution

Eisner zur Wahl der Nationalversammlung vor den Soldatenräten

Aus der Leibgarde wird die Staatliche Bewachungstruppe

3. Dezember 1918
Der Straßenbahnbetrieb wird eingestellt

4. Dezember 1918
Landtagswahlen ohne Beteiligung der Frauen vorgeschlagen

Demonstration für die Einberufung der Bayerischen Nationalversammlung

Die Demokratisch-sozialistische Bürgerpartei München wird gegründet

Eine Kommission erstellt ein Sozialisierungskonzept

5. Dezember 1918
Termin für die Landtagswahl auf 12. Januar 1919 festgelegt

Der Wahlkampf in Bayern und im Reich beginnt

Max Weber an den Ausführungen gehindert

Um 5. Dezember 1918
Eine Kommission zur Fürstenabfindung tritt zusammen

5. Dezember 1918
Mehrere Tausend Rüstungsarbeiter verlieren ihren Job

6. Dezember 1918
Der königliche Privatmobiliarbesitz wird abgeholt

Mit Ex-Kronprinz Rupprecht die bayerische Monarchie restaurieren

Die antisemitischen Tendenzen des Bayerischen Kuriers

Erich Mühsam gegen Wahlen für eine bayerische Nationalversammlung

Demonstranten besetzen Münchner Zeitungsredaktionen

Erich Mühsam und seine Gefolgschaft stürmen den Bayerischen Kurier

Matrosen und Soldaten für die Wahl zur Nationalversammlung

Die Verhaftung des Vollzugsrats verhindert

Bildung einer freiwilligen Volkswehr

Versammlungen und Demonstrationen der Berliner Spartakusgruppe

14 Tote und über 30 Schwerverletzte

7. Dezember 1918
Ministerpräsident Eisner erklärt Auers Rücktritt für nichtig

Ein sozialistischer Aufruf im Bayerischen Kurier

Ein Verweis für die Krawallmacher

Wahlrecht für die weiblichen Staatsangehörigen Bayerns eingeführt

Der Arbeiterrat tagt im Deutschen Theater

Die Kasernenräte sprechen dem Soldatenrat das Misstrauen aus

Die Spanische Grippe fordert 92 Tote

BMW muss Arbeiter und Angestellte beurlauben

Räte: Der Abschaum der Bevölkerung

Plakate sollen die Bevölkerung beruhigen und informieren

Die USPD solidarisiert sich mit Spatakus

Blutige Auseinandersetzung gerade noch verhindert

Der Blutige Freitag im Spannungsfeld der Propagandisten

8. Dezember 1918
Die politisch-satirische Zeitung Rote Hand wird verboten

Das 2. Infanterie-Regiment trifft in München ein

Weitere Regimenter und Kompanien treffen in München ein

Ultimative Forderungen von Hindenburg

Ebert verweigert sich dem Putschvorhaben der OHL

Die Oberste Heeresleitung lehnt den Kompromiss ab

9. Dezember 1918
Die Delegierten der Arbeiterräte Bayerns treffen sich erstmalig

Kurt Eisner erklärt die beabsichtigten Ziele der Januar-Streiks

Die Nationalversammlung ist entbehrlicher als die Arbeiterräte

Gustav Landauers positive Bilanz zu den Räteorganisationen

Der Rat der Presse und des Schrifttums konstituiert sich

Aus der Schack-Galerie wird ein Spitzweg-Bild gestohlen

Es führt der Terror

Die OHL will ihren Putsch durchführen

Ein Eid auf die Republik und die provisorische Regierung

10. Dezember 1918
Die Räte bilden eine Kommission zur Überprüfung der Richtlinie

Die Nachkriegs-Ausgabe des Kain erscheint

Um 10. Dezember 1918
Die Bayerischen Volkspartei - BVP wehrt sich

10. Dezember 1918
Antisemitismus im Buchloer Anzeigenblatt

Spontan, disziplinwidrig und unaufhaltsam löst sich die Truppe auf

Der Putsch der OHL wird vertagt

11. Dezember 1918
Max Levien gründet eine regionale Spartakusgruppe

Erste Versammlung des Spartakusbundes München

Eisner: Die Nationalversammlung ist eine vollzogene Tatsache

Die Deutsche-Jäger-Division und die 1.-Garde-Division in Berlin zurück

Die rumänische Regierung erkennt die Karlsburger Beschlüsse an

12. Dezember 1918
Die USPD hält ihre ersten zwei Wahlkampf-Versammlungen ab

Eisner: Der Mensch darf nicht mehr Sklave der Maschinen werden

Räte als Schule der Demokratie

Einzug der 4.-Garde-Division in Berlin

Die Volksmarinedivision soll das Stadtschloss räumen

13. Dezember 1918
Der provisorische Nationalrat hält seine zweite Sitzung ab

Ministerpräsident Kurt Eisner, das Parlament und die Räte

Die Fraktion der Deutschen Demokratischen Partei - DDP entsteht

Das Gesinderecht wird abgeschafft

Die Arbeiter- und Soldatenräte als Störfaktor bezeichnet

Wilhelm Solf, der Leiters des Auswärtigen Amtes, tritt zurück

Die Volksmarinedivision ist zu Verhandlungen bereit

14. Dezember 1918
600 Angehörige des 1. Infanterie-Regiments treffen in München ein

Der Politische Rat geistiger Arbeiter

Um den 14. Dezember 1918
Keine Kandidaten für einen bayerischen König

14. Dezember 1918
Einzug des 2.-Garde-Regiments und des 4.-Garde-Regiments

15. Dezember 1918
Reichskonferenz der Internationalen Kommunisten Deutschlands

Die 3.-Garde-Division zieht in Berlin ein

16. Dezember 1918
Die geistliche Schulaufsicht wird abgeschafft

Gründungsziel: Ein Bund sozialistischer Frauen

In Berlin beginnt der Kongress der Arbeiter- und Soldaten-Räte

17. Dezember 1918
Neue Bestimmungen für die Arbeiterräte

Die Räte als Grundlage des Parlaments

Soldaten besetzen die Versammlung der Deutschen Volkspartei München

Rosa Luxemburg tritt für eine Räteregierung ein

Die Volksmarinedivision alarmiert den Räte-Kongress

18. Dezember 1918
Militante Demonstration vor dem Münchner Hauptbahnhof

Innenminister Erhard Auer erlaubt die Zulassung von Milizen

Die Protesterklärung der Bayerischen Bischofskonferenz

Termin für die Wahlen zur Nationalversammlung festgesetzt

Der Räte-Kongress beschließt die Hamburger Punkte

Die Oberste Heeresleitung droht dem Rat der Volksbauftragten

19. Dezember 1918
Den Anspruch auf den Besitz der Staatsgewalt bestätigt

Der Spartakusbund München versammelt sich im Wagnersaal

Der erste Feierabend im Deutschen Theater

Abschaffung des Rätesystems und ein Termin für die Wahl

Der Zentralrat ohne Beteiligung der USPD

Der Kongress der Räte Deutschlands wählt den Zentralrat

Hindenburgs offener Ungehorsam

20. Dezember 1918
Die Neue Zeitung erscheint erstmals

Massiver Protest zur Abwehr der bolschewistischen Strömungen

Den Vatikan über die Protesterklärung zur Schulaufsicht informiert

Ein tief enttäuschter Arbeiterrat Ernst Toller

Mit Hirtenbriefen gegen Regierungserlasse

Die Hamburger Punkte werden abgeschwächt

21. Dezember 1918
Die Schulaufsicht durch Geistliche wird abgeschafft

Am Viktualienmarkt werden 2.800 Gänse zum Verkauf angeboten

Ein umfangreicher Schleichhandel wird aufgedeckt

Reichskanzler Ebert streicht der Volksmarinedivision den Lohn

Beisetzung der am 6. Dezember Ermordeten

22. Dezember 1918
Die Bevölkerung Münchens begrüßt einziehende Kriegsheimkehrer

Die DDP und der bayerische Wahlkampf

23. Dezember 1918
Reduzierung der Gasabgabe beschlossen

Konrad von Preger wird zum Bayerischen Gesandten in Berlin bestellt

Die Matrosen wollen die Regierungsauflagen erfüllen

De Schlüssel des Stadtschlosses werden in der Reichskanzlei abgegeben

Stadtkommandant Otto Wels wird gefangen genommen

Die Reichskanzlei wird besetzt, Volksbeauftragte festgenommen

Missverständnisse ausgeräumt und Lösungen gefunden

Die Oberste Heeresleitung droht Reichskanzler Ebert

Verhandlungen ohne die USPD-Volksbeauftragten

Helmut Schmidt wird in Hamburg geboren

24. Dezember 1918
Brot teurer - Pferdefleisch billiger

Das Tragen der schwarz-weiß-roten Konkarde verboten

Die Gerüchteküche kocht in München

Innenminister Auer feiert mit Graf Arco in der Türkenkaserne

Reichskanzler Ebert gibt dem Kriegsminister eine Blankovollmacht

Die Reichskanzlei ist verlassen

Das Stadtschloss wird mit Waffen gestürmt

Die Garde-Soldaten werden von der Bevölkerung abgedrängt

Ein gesichtswahrendes Verhandlungsergebnis

Fazit: 56 tote Soldaten, 11 tote Matrosen

Die Gründung einer Kommunistischen Partei wird beschlossen

25. Dezember 1918
Die MSPD-Parteizeitung Vorwärts wird von Demonstranten gestürmt

Gründung des Verbands der Frontsoldaten - Stahlhelm

26. Dezember 1918
Die Zeitungsbesetzer geben den Vorwärts wieder frei

27. Dezember 1918
Erhard Auer und Johannes Timm wollen eine Bürgerwehr gründen

Neuanfang auf föderaler Grundlage

Der Vorwärts druckt die Erklärung der Revolutionären Obleute

Gustav Noske wird zur Krisensitzung geladen

28. Dezember 1918
Erste Bewerber für die Bürgerwehr

17 Bürgerwehr-Gründer werden festgenommen

Julis Lehmann wird verhaftet

Kurt Eisner verlässt verärgert die Konferenz der süddeutschen Staaten

Die Ziele der Konferenz der Süddeutschen Staaten

Die USPD-Volksbeauftragten werden ausgebremst

29. Dezember 1918
Der Landessoldatenrat lehnt die Bürgerwehr ab

Die USPD-Volksbeauftragten treten zurück

Gustav Noske und Rudolf Wissell zu Volksbeauftragte gewählt

Der Spartakusbund will eine eigenständige Partei werden

30. Dezember 1918
Ministerpräsident Kurt Eisner lehnt die Bürgerwehr ab

Verstaatlichung nur für Grundstoffindustrien und für Kraftwerke

Frauen werden von der Kirche bedrägt

Demonstration zur Erhöhung der Arbeitslosenunterstützung

Diskussionen ohne geistige Schranken

Die Bedeutung des Wahlrechts für die Frauen in freien Berufen

Matrosenversammlung im Alten Hackerkeller

US-Bürger fordern Lebensmittel-Lieferungen für Deutschland

Gefährdung der Revolution durch die Politik der Mehrheitssozialisten

Der Gründungsparteitag der KPD beginnt in Berlin

31. Dezember 1918
Regierung Eisner als Regierung von Jehovas Zorn bezeichnet

239 MünchnerInnen sterben im Dezember an der Spanischen Grippe

Eine päpstliche Fleischspende für die Münchner Armen


1919

1919
Dr. Alfred Haas kauft ein Sommerhaus in Bernried am Starnberger See

Die Planungen und Entwürfe für den Bugatti Royale Typ 41 beginnen

Ein Revolutionsweg zur Maffei-Fabrik wird angelegt

Das Reichsvermögensamt kauft das Fleischer-Anwesen in Bogenhausen

Die Richard-Wagner-Straße 9 gehört Artur Klenner

„Cirkus-Krone-Bau“ eröffnet

Josef Durner gibt den Frankfurter Hof auf

Der Konsumverein von 1864 verkauft sein Holzhof-Grundstück

Um 1919
Dr. Fritz Gerlich ist als Marxistentöter bekannt

1919
Der Verein wird in Cowboy Club München Süd umbenannt

1. Januar 1919
Die Geistliche Schulaufsicht ist im Freistaat Bayern abgeschafft

Schießerei im Katholischen Gesellenhaus

Die Österreichische Gesandtschaft wird besetzt

Der achtstündige Maximalarbeitstag wird eingeführt

Konrad Ritter von Preger tritt sein Gesandten-Amt an

2. Januar 1919
Zeitungen kritisieren das zügellose Treiben in der Silvesternacht

Verleger Julius Lehmann wird aus der Haft entlassen

3. Januar 1919
Auf einen Haufen stellen und zusammenschießen

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn hält an seinem Amt fest

Keine Weisungsberechtigung

4. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz der Republik Bayern wird beschlossen

Der gesetzgebende Provisorische Nationalrat tagt letztmals

Wahlkampf-Versammlungen der Parteien

Berlins Polizeipräsident Emil Eichhorn wird abgesetzt

USPD und Revolutionäre Obleute rufen zur Demonstration auf

5. Januar 1919
Vom Nordturm der Frauenkirche flattern anti-bolschewistische Flugblätter

Die Deutsche Arbeiterpartei - DAP wird gegründet

Erstmals dürfen Frauen bei der Landtagswahl in Baden wählen

Beginn des sogenannten Spartakusaufstands in Berlin

Ein Revolutionsausschuss wird gegründet

6. Januar 1919
Der Revolutionsausschuss ruft zum Regierungssturz auf

Den Rat der Volksbeauftragten mit Waffengewalt stürzen

Verhandlungsversuche

Lebende Schutzschilde vor Regierungsgebäuden

7. Januar 1919
Das Vorläufige Staatsgrundgesetz für Bayern veröffentlicht

Arbeitslosen-Demonstration auf der Theresienwiese

3 Tote und 8 Verletzte nach einer Arbeitslosen-Demonstration

Die Republikanische Schutztruppe zerstreut die Demonstration

Keine Demonstrationen sondern Putschversuche

Der Januaraufstand zeigt seine Macht

Die Verhandlungen mit der Regierung werden vertagt

Gustav Noske erhält den Oberbefehl über die Truppen in und um Berlin

8. Januar 1919
Chance zur gewaltfreien Beilegung des Konflikts vertan

Die Volksbeauftragten fordern zum Widerstand auf

9. Januar 1919
Wieder Schule nach dem Abklingen der Grippe-Epidemie

Der Revolutionsausschuss ruft zum Kampf gegen die Judasse auf

10. Januar 1919
Schusswechsel zwischen Linksextremen und einer Militärstreife

Anführer der Linken werden verhaftet

Demonstration auf der Theresienwiese

Gefangenenbefreiung durch Demonstrationen

Mehrere Tote nach Schießerei am Bahnhofsplatz

Um den 10. Januar 1919
Dr. Fritz Gerlich gründet die Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

10. Januar 1919
Der Antibolschewistenfonds der deutschen Wirtschaft wird gegründet

Das spartakistische Hauptquartier in Spandau wird überfallen

Bremen wird Selbstständige Sozialistische Republik

Im Ruhrgebiet beginnt ein Generalstreik

11. Januar 1919
Waffengebrauch wird durch Trommelwirbel angekündigt

Ludwig Thoma zur Abdankung des bayerischen Königs

Gustav Noske gibt den Einsatzbefehl gegen die Besetzer

Eine Neunerkommission zur Sozialisierung wird gebildet

12. Januar 1919
Das Ergebnis der bayerischen Landtagswahl von 1919

Die Stimmung des Faschingsonntags, nur ohne Masken

Landtagswahl in Württemberg

Stuttgarter Spartakisten wollen den Hauptbahnhof besetzen

Die besetzten Verlagsgebäude werden von Regierungstruppen erobert

13. Januar 1919
Razzia beim Soller und beim Metzgerbräu im Tal

Freikorps-Truppen rücken in Berlin ein

Dank an die braven Truppen der Republik

Zivilisten müssen alle Schusswaffen abgegeben

Beschlüsse zur Sozialisierung des Kohlebergbaus bekräftigt

14. Januar 1919
Die am Januarstreik beteiligten werden amnestiert

Passzwang für alle Nicht-Bayern

Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg schreiben ihre letzten Texte

Der neue Tagungsort der Reichsregierung ist Weimar

Die Streikenden im Ruhrgebiet beenden den Arbeitskampf

15. Januar 1919
Die Münchner KPD-Zeitung Rote Fahne erscheint

Bei einer Razzia wird Hehlerware beschlagnahmt

Die politische Säuberung der Reichshauptstadt beginnt

Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht werden brutal ermordet

16. Januar 1919
Hochschule für Arbeiter, Soldaten und Bauern geplant

Erhard Auer erhebt den Anspruch aufs regieren

Scheidemann zur Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die Banken sperren der Bremer Räteregierung die Kredite

Die Bestimmungen zur Einführung der Prohibition in USA werden ratifiziert

17. Januar 1919
Verbot eines religionslosen Moralunterrichts aufgehoben

Das Freikorps Lützow wird in Berlin gegründet

Verhandlungen zur Sozialisierung des Kohlebergbaus

18. Januar 1919
Nuntius Pacelli soll noch nicht zurückkehren

Beginn der Friedenskonferenz in Paris

19. Januar 1919
Wahl zum neuen gesamtdeutschen Reichstag

Erstmals können Frauen reichsweit wählen und gewählt werden

Ausführungsbestimmungen zu den Hamburger Punkten erlassen

20. Januar 1919
Entwurf der Weimarer Verfassung wird der Öffentlichkeit vorgestellt

21. Januar 1919
Diskussion zur wirksamen Weiterführung des Rätesystems

Die USPD erreicht die Ausschreibung von Wahlen in Bremen

22. Januar 1919
Lujo Brentano wird Vorsitzender der Sozialisierungskommission

24. Januar 1919
Diskussion um den Entwurf einer Reichsverfassung

Der Verkehr der Frankfurt-Münchner-Nachtschnellzüge wird eingestellt

Kundgebung für einen gerechten Frieden

25. Januar 1919
Der obligatorische Religionsunterricht wird abgeschafft

Kurt Eisner als Anwalt des Föderalismus

Kurt Eisner geht den Staatsrechtler Hugo Preuß an

Das Militär soll die Ordnung in Bremen herstellen

Gründung des Völkerbundes in Paris

26. Januar 1919
Eine englische Kommission prüft die Versorgungslage

27. Januar 1919
Kasernenräte planen eine Massendemonstration gegen Offiziere

Anton Graf Arco will gegen Kurt Eisner plakatieren

28. Januar 1919
Die bayerischen Bischöfe drohen mit Exkommunikation

Der Bayerische Gesandte soll den Verfassungsentwurf ablehnen

29. Januar 1919
Die Freisinger Erklärung der bayerischen Bischöfe

31. Januar 1919
Nuntius Pacelli kehrt wieder nach München zurück

1. Februar 1919
Die Zahl der Arbeitslosen steigt auf 38.022

Gespräche zur Regierungsbildung zwischen SPD und DDP

2. Februar 1919
Ein Hirtenbrief wird von Bayerns Kanzeln verlesen

Wiltrud und Rupprecht treffen sich auf Schloss Wildenwart

Die bayerische Landtagswahl in der Pfalz

3. Februar 1919
Kurt Eisner fährt zur Konferenz der Sozialistischen Internationale

Die wöchentliche Fleischration wird auf 300 Gramm erhöht

BVP-Proteste gegen den Religionsunterrichts-Erlass

Ex-Königin Marie Therese stirbt auf Schloss Wildenwart

Die Sozialiserungskommission kündigt ihren Rücktritt an

4. Februar 1919
Kurt Eisner spricht auf der Sozialisten-Konferenz in Bern

Der Rücktritt der Sozailisierungskommission kommt ungelegen

Anfrage zur Regierungsbeteiligung an die USPD

Regierungstruppen befreien die Hansestadt Bremen

Um den 5. Februar 1919
Die reaktionäre Presse verdreht Eisners Aussagen

6. Februar 1919
Trauerfeier für Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht

Die überhandnehmende Tanzwut kritisiert

Die Mittelschüler machen mobil zum Schulstreik

Vereinigung Sozialdemokratischer Beamter in München gegründet

Die USPD beteiligt sich nicht an der Reichsregierung

Die verfassungsgebende Nationalversammlung tritt in Weimar zusammen

Friedrich Ebert hält die Eröffnungsrede der Nationalversammlung

7. Februar 1919
Weitere 67 Personen sind an der Spanischen Grippe gestorben

Der Kommunistenführer Max Levien wird verhaftet

8. Februar 1919
Der Revolutionäre Arbeiterrat verlangt die Freilassung von Max Levien

Zahl der Arbeitslosen auf Rekordmarke gestiegen

9. Februar 1919
Die Militärpolizei sorgt für die Einhaltung der Polizeistunde

Den Rücktritt nochmal überdenken

10. Februar 1919
Die vorläufige Reichsverfassung wird verabschiedet

Vergesst nicht, das deutsche Volk hat eine Revolution gemacht!

11. Februar 1919
Der Kommunistenführer Max Levien wird aus der Haft entlassen

Friedrich Ebert zum Reichspräsidenten gewählt

Die Mitglieder des Generalsoldatenrats werden verhaftet

Ernst Toller reist zu Freunden in Engadin

12. Februar 1919
Albert Roßhaupter ruft zum Eintritt in den Volksheimatschutz auf

Reichspräsident Ebert ernennt die neue Reichsregierung

13. Februar 1919
In München wird ein Rätekongress abgehalten

Die Räte fordern den Rücktritt Albert Roßhaupters

Eine Verordnung über Einschränkung der Tanzlustbarkeiten

Eisner erhält von der Frankfurter Zeitung Unterstützung

Reichskanzler Philipp Scheidemann stellt das Regierungsprogramm vor

Verhandlungen zur Sozialisierung der Bergbaubetriebe

14. Februar 1919
Die sofortige Wiedereinsetzung des Generalsoldatenrates gefordert

15. Februar 1919
Die Ministerkrise wird für beendet erklärt

Zeitungs-Aufrufe zur Bildung einer Freiwilligen Volkswehr

Die Zahl der Arbeitslosen ist erstmals gesunken

Weitere Einschränkungen des Zugverkehrs

Um den 15. Februar 1919
Die erste Versammlung der Liga zur Bekämpfung des Bolschewismus

15. Februar 1919
USPD-Kritik am Regierungsprogramm

Der vorläufige Bericht der Sozialisierungskommission des Reiches

Um den 15. Februar 1919
Franz Ritter von Epp stellt ein Freikorps zusammen

16. Februar 1919
Kundgebung auf der Theresienwiese fordert Existenz der Räte

Das Faschingstreiben wird verboten

Der Alldeutsche Verband tagt in Bamberg

Eine Befriedungsaktion des Freikorps Totschlag

Nationalversammlungs-Wahlen in Deutschösterreich

Der Waffenstillstand wird auf unbestimmte Zeit verlängert

17. Februar 1919
Die bayerische Revolution nahm mir die letzte Hoffnung

Der alte Geist in der Nationalversammlung

Ab 17. Februar 1919
180.000 Streikende im Münsterland

17. Februar 1919
Auch in Mitteldeutschland wird gestreikt

18. Februar 1919
Die Münchener Post fordert den Rücktritt Kurt Eisners

Kritik am Vollzugsausschuss, Landessoldatenrat sowie an Kurt Eisner

Die Münchner Augsburger Abendzeitung ruft zur Kundgebung auf

19. Februar 1919
Gegen 16 Uhr beginnt der sogenannte Lotter-Putsch

Erich Mühsam begibt sich auf eine Agitationsreise nach Baden

20. Februar 1919
Kurt Eisner bereitet seine Rücktrittsrede vor

Eine arbeitsreiche Regierungszeit

Kurt Eisners Vorstellungen für eine künftige Regierung

Die Räte als Träger einer Zweiten Revolution

Anton Graf von Arco auf Valley legt seine Mordmotive schriftlich nieder

21. Februar 1919
Die Vorgänge um Kurt Einsers Ermordung

Ministerpräsident Kurt Eisner wird von Anron Graf Arco auf Valley ermordet

Auch Eisners Mörder wird niedergeschossen

Kurt Eisners letzte Rede

Die Nachricht von Eisners Ermordung verbreitet sich in Windeseile

Der Landtag unterbricht seine Sitzung

Das Attentat auf Erhard Auer (SPD)

Die Öffentlichkeit reagiert politisch desorientiert

Ein Stimmungsumschwung gegenüber der Person Kurt Eisners

Nicht nur Entsetzen, sondern auch Jubel und unverholene Freude

Bei der Nachricht applaudiert und getanzt

Viele glauben, dass Erzbischof Faulhaber hinter der Bluttat steht

Die Kommunisten verlangen die sofortige Ausrufung der Räterepublik

Ein Zentralrat der Bayerischen Republik konstituiert sich

Der Zentralrat nimmt seine Arbeit auf

Ein elfköpfiger Aktionsausschuss übernimmt die vollziehende Gewalt

Beschäftigte legen die Arbeit nieder und nehmen an Versammlungen teil

MilitärministerAlbert Roßhaupter kommt in Schutzhaft

Erscheinen sämtlicher Münchner Zeitungen verhindert

Verwüstungen und Plünderungen

Ein „Trauergeläut für den ermordeten Ministerpräsidenten“

Josef Hofmiller: Kurt Eisner war Opfer der eigenen Politik

Gustav Landauer reist nach Krumbach

Ernst Toller reist vom Engadin zurück nach München

Der Generalstreik in und um Münster wird beendet

22. Februar 1919
Geiseln werden in Schutzhaft genommen

Der Zentralrat wird erweitert

Ein Nachrichtenblatt des Zentralrats erscheint

Bewaffnete Kommunisten besetzen das Leo-Haus

Nach dem 22. Februar 1919
Bisherige Minister führen ihre Ressorts weiter

22. Februar 1919
Gespräche zur Überwindung der Spaltung der Linken

Sofortige Ausrufung einer sozialistischen Räterepublik beschlossen

Gustav Landauer trifft wieder in München ein

23. Februar 1919
Arbeiter können unter bestimmten Umständen eine Waffe erhalten

Der Generalstreik wird beendet

Die lokalen Räte sollen die Pressezensur vornehmen

Thomas Mann besucht die Ermordungsstelle Kurt Eisners

Die sofortige Einberufung des Rätekongresses

Waffenausgabe und Demonstration

Tausende kondolieren Kurt Eisner am Ostfriedhof

Die Ängste des Erzbischofs von München und Freising

Ein revolutionärer Arbeiterrat regiert in Bad Aibling

Bei der Berliner Stadtverordnetenwahl erringt die USPD 33 Prozent

Der Bergarbeiterkongress beschließt Generalstreik

24. Februar 1919
Paul Ritter von Jahreiß und Heinrich Osel werden beigesetzt

Der Studentenausschuss verabscheut die politischen Morde

Die Münchener Post erscheint wieder

Erich Mühsam wieder zurück in München

Die Streiks im Bezirk Halle beginnen

25. Februar 1919
Der Kongress der bayerischen Arbeiter-, Bauern- und Soldatenräte tagt

Die unterschiedlichen Standpunkte der Parteien

Die Presse als eigentliche Mörderin Kurt Eisners bezeichnet

Alle bürgerlichen Zeitungen können wieder erscheinen

Rektor und Uni-Senat verurteilen die Freveltat

26. Februar 1919
100.000 Menschen nehmen an Kurt Eisners Bestattungsfeierlichkeiten teil

Bewaffnete Aktivisten stürmen das Erzbischöfliche Palais

Das Erzbischöfliche Palais wird gestürmt

Faulhaber: Warum wird Eisner wie ein König begraben?

27. Februar 1919
Versammlungen und Ansammlungen jeder Art verboten

76 Nicht-delegierte beteiligen sich an Abstimmungen

Das Gesetz über die Bildung einer vorläufigen Reichswehr

28. Februar 1919
Der Zentralrat äußert sich zum Eisner-Attentat

Ein umfangreicher Kompromissantrag wird beraten

Verhaftungen aus dem Sitzungssaal heraus

Der Antrag auf Ausrufung einer Räterepublik wird abgelehnt

304 Delegierte stimmen namentlich ab

Demonstrationszüge zur Befreiung der Inhaftierten

Die Sperrstunde wird auf 22 Uhr festgesetzt

Alle Schusswaffen bis zum 3. März abgegeben werden

1. März 1919
Der Rätekongress wählt einen Aktionsausschuss

Eine von Martin Segitz (SPD) geführte Regierung wird gebildet

Die Münchner Garnison stellte sich hinter den Stadtkommandanten Dürr

Flugblätter flattern über München vom Himmel

Überdruckte Briefmarken

Thomas Mann notiert über die Räterrepublik

2. März 1919
Die Münchner Kasernenräte stellen sich hinter die neugewählte Regierung

Im Münchener Tagblatt erscheint das Vorläufige bayerische Grundgesetz

Außerordentlicher Parteitag der USPD in Berlin

Über Halle wird der Belagerungszustand ausgerufen

3. März 1919
Die Frist zur Abgabe aller Schusswaffen endet

Die Kasernenräte kritisieren die Ausgabe der Waffen an die Arbeiter

Eine Verordnung zur Ausschaltung des Bodenwuchers

Generalstreik in Groß-Berlin beschlossen

Thomas Manns Sympathie für die Räterepublik

Den Generalstreik zum bewaffneten Aufstand ausgeweitet

Eine militante Rhetorik

In Berlin werden Polizeireviere gestürmt

Der Belagerungszustand wird über Groß-Berlin verhängt

4. März 1919
Immer mehr existenzlose Menschen kommen nach München

Groß-Berlin wird mit 30.000 Soldaten besetzt

Angebliche Pöbelhaufen greifen Regierungstruppen an

Die SPD verurteilt die Gewalt der Straße und die Streiks

5. März 1919
Ein Vertreter der Erwerbslosen soll in den Aktionsausschuss

Eugen Leviné kommt im Auftrag der Berliner KPD-Zentrale nach München

Auf dem Heumarkt findet der Aschermittwoch-Pferdemarkt statt

Der erste politische Aschermittwoch

Die Schlacht am Alexanderplatz beginnt

25 Tote im von Regierungstruppen besetzten Königsberg

6. März 1919
Die Bayerischen Volkspartei bekennt sich zur republikanischen Staatsform

Die Fleischversorgung Münchens lässt stark zu wünschen übrig

Die sofortige Freilassung der Geiseln gefordert

Die Ernährungskrise bei Dallmayr

Der Berliner Generalstreik wird ausgeweitet

7. März 1919
Der Aktionsausschuss hat sich konstituiert

Der Zentralrat wird gewählt

Der Rätekongress lehnt die Einrichtung von Frauenräten ab

Amerika will die Münchner Bevölkerung mit Lebensmittel versorgen

Eine Bande plündert Villen im Osten der Stadt

Der Berliner Generalstreik endet um 19 Uhr

Die Streikführer sind für das Meer von Blut und Trümmern verantwortlich

8. März 1919
Antrag auf sofortige Einberufung des Landtags

Ernst Toller wird zum Vorsitzenden der Münchner USPD gewählt

Ein regelrechter Kleinkrieg beginnt

Wo die Bestialität anfängt, hört die Solidarität auf!

Der März-Streik als der sinnloseste aller vergeblichen Streiks

9. März 1919
Ein angeblicher Massenmord der Spartakisten

Reichswehrminister Gustav Noske erlässt einen Schießbefehl

Angriff gegen die Aufständischen mit schweren Waffen

10. März 1919
Bedauerliche Übergriffe der Räte

Der erste Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Überfüllte Leichenhallen

Die standrechtlichen Erschießungen der Regierungstruppen verteidigt

11. März 1919
Hinweise für die Räte

Abkehr von bürgerlicher Demokratie und Parlamentarismus

In Stadelheim verhandelt das Volksgericht über 21 Plünderer

In der Nordseefischhalle gibt's 8.000 Heringe

29 Angehörige der Volksmarinedivision erschossen

12. März 1919
Die Münchner USPD spaltet sich von der Gesamtpartei ab

Der zweite Teil von Eisners nichtgehaltener Rede

Berlin wird für befreit erklärt

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Lügenpropaganda

13. März 1919
Es gibt nur noch alle zwei Tage ein Achtel Liter Milch

Bayern will in der Sozialisierungsfrage mit Sachsen zusammenarbeiten

Der Zentralrat schlägt die Errichtung eines Zentralwirtschaftsamts vor

Das Verfahren der Wahl zum Reichsrätekongress

Die Berliner Märzkämpfe enden

Der Lichtenberger Gefangenenmord war eine Falschmeldung

Abscheu und Verachtung für die Regierung

Noske verteidigt in der Nationalversammlung seinen Schießbefehl

Die Weimarer Nationalversammlung beschließt die Sozialisierung

14. März 1919
Die Sozialisierungs-Konferenz ist Sachsen zu kurzfristig angesetzt

15. März 1919
Die Zensur der bürgerlichen Presse wird aufgehoben

Rücktritt vom Rücktritt

16. März 1919
Im Odeon findet eine Trauerfeier für Kurt Eisner statt

Der Rätekongress räumt das Landtagsgebäude

Ein kräftiger Wintereinbruch verschärft die Lebensmittelkrise

Die Kämpfe in Berlin gehen zu Ende

Der Noske-Schießbefehl wird zurückgenommen

17. März 1919
Johannes Hoffmann (SPD) einstimmig zum Ministerpräsidenten gewählt

Eine Schieberbande wird festgenommen

18. März 1919
Die neue bayerische Regierung wird bekannt gegeben

Entsetzlich ist der Völkerkrieg, entsetzlicher der Bürgerkrieg

Niekisch: Die demokratisch-parlamentarische Republik ist hergestellt

19. März 1919
Die neu ernannten Minister kommen zu ihrer ersten Sitzung zusammen

Auf dem Heumarkt findet der Fasten-Pferdemarkt statt

Um den 20. März 1919
Der Zentralrat zieht in das Wittelsbacher Palais

20. März 1919
Ein Sozialisierungsgesetz kündigt Verstaatlichungen nur an

Der ungarische Ministerpräsident Graf Mihály Károlyi tritt zurück

21. März 1919
Zuhörer stürmen den Sitzungssaal im Gerichtsgebäude am Mariahilfplatz

Otto Neurath stellt dem Ministerrat sein Sozialisierungskonzept vor

Ungarn wird eine sozialistische Räterepublik

22. März 1919
Artikel gegen das Gesetz über die Aufhebung des bayerischen Adels

Die Frauen werden aus dem Beruf gedrängt

Thomas Manns Sympathie für Spartakismus und Kommunismus

Die Saubande von Juden-Preußen in München

Diskussion um die Installation von Betriebsräten

Die Regierung Scheidemann befasst sich mit der Kriegsschuldfrage

23. März 1919
Einführung der Betriebsräte auf SPD-Konferenz beschlossen

24. März 1919
Thomas Mann: Hoch der Kommunismus!

Witten: Elf Tote bei Zusammenstößen von Demonstranten und Polizei

25. März 1919
Dr. Karl Neumaier übernimmt das Ministerium der Finanzen

Otto Neurath stellt dem Landtag seine Sozialisierungspläne vor

Um den 25. März 1919
Die Idee der Sozialistischen Räterepublik wieder enorm populär

26. März 1919
Otto Neurath spricht vor dem Sozialisierungsausschuss des Landtags

27. März 1919
Der Ministerrat beschließt ein Zentralwirtschaftsamt

28. März 1919
Das Gesetz über die Abschaffung des Adels beschlossen

29. März 1919
Protest gegen den Entwurf der Weimarer Verfassung

30. März 1919
Essen: Unbefristeten Generalstreik beschlossen

31. März 1919
Lenkung der bayerischen Wirtschaft durch ein Zentralwirtschaftsamt

Über das Ruhrgebiet wird der Belagerungszustand verhängt

In Württemberg wird ein Generalstreik ausgerufen

1. April 1919
Die wöchentliche Fleischration wird herabgesetzt

Das Landwirtschaftsministerium wird gegründet

Hermine Körner übernimmt die Leitung des Münchner Schauspielhauses

160.000 Arbeiter streiken im Ruhrgebiet

2. April 1919
Noch mehr Schnee

Um den 2. April 1919
Oskar Maria Graf beschreibt die Münchner Lebenssituation

2. April 1919
Sämtliche Mietshäuser des Stadtgebiets sollen enteignet werden

3. April 1919
Das Ministerium für Handel, Industrie und Gewerbe wird gegründet

Die Tätigkeit der Räte unnötig behindert

Den Gesichtsverlust mit übertriebenen Aktivismus besiegen

Gedanken zur Verlagerung des Landtags

Johannes Hoffmann beruft den Landtag für den 8. April ein

Die Presse polemisiert gegen die Einberufung des Landtags

Ratschläge für das weitere politische Vorgehen in Bayern

Protestversammlung der Erwerbslosen

Die Forderungen der revolutionären Soldaten

Die Forderungen nach einem Rätesystem werden wieder lauter

Um den 3. April 1919
Die Sozialisierungskommission tritt endgültig zurück

3. April 1919
Den Adel in Deutschösterreich abgeschafft

4. April 1919
Der Zentralrat ist gegen die Einberufung des Landtags

Die Kasernenräte unterstützen den Zentralrat

Beratungen zur Ausrufung einer Räterepublik

Generalstreik in Augsburg ausgerufen

Die Kommunisten lehnen die Räterepublik ab

Dr. Arnold Wadler: Der Landtag wird am 8. April nicht zusammentreten

Eine weitere geheime Beratung zur Räterepublik

Stellenlose Kaufleute demonstrieren vor dem Montgelas-Palais

Thomas Mann und die Proletarierkultur

5. April 1919
Der Ältestenrat verzichtet auf die Landtags-Einberufung

Für die Räterepublik

Ministerpräsident Hoffmann wieder zurück in München - Aber zu spät

Ministerpräsident Johannes Hoffmann verweigert sich einer Räterepublik

Das Führen bayerischer Adelstitel wird ausdrücklich verboten

Weitreichende Forderungen der Soldaten

Gegen die vom Zentralrat geplante Ausrufung einer Räterepublik

Kommunistische Massenversammlungen lehnen die geplante Räterepublik ab

Errungenschaften der Revolution auf Dauer erhalten

6. April 1919
Verwirrung um Ministerpräsident Johannes Hoffmann

Die SPD Oberbayern ist für die Räterepublik

Der Nürnberger SPD-Parteitag spricht sich gegen die Räterepublik aus

Die Eisenbahn verspätet sich

Der Zentralrat entscheidet für die Ausrufung der Räterepublik Baiern

Der Zentralrat informiert alle Behörden über die Räterepublik

Ein Aufruf „An das Volk in Baiern!“ zur Gründung der Räterepublik

Nürnberg will nicht zum Landtags-Sitz werden

Die Fürther wollen eine Räteregieung und eine Rote Armee

7. April 1919
Die Mitglieder des Zentralrats rufen die Räterepublik Baiern aus

Die neue Räteregierung wird gebildet

Der Revolutionäre Zentralrat proklamiert die Räterepublik

Die Räterepublik lehnt Zusammenarbeit mit Reichsregierung ab

Die Schreibweise "Räterepublik Baiern" wird verwendet

Der 7. April wird zum Nationalfeiertag erklärt

Die Münchner Rote Fahne bezeichnet die Räterepublik als Kompromiss

Die Ausrufung der Räterepublik Baiern funktioniert reibungslos

Silvio Gesell wird Volksbeauftragter für Finanzen

Brüderliche Grüße nach Moskau

Die Räterepublik Baiern wird es lediglich ganze sechs Tage geben

Minister Josef Simon von der USPD tritt zurück

Die Regierung Hoffmann geht nach Nürnberg, später nach Bamberg

Sozialminister Hans Unterleitner tritt zurück

Die Regierung des Freistaates Bayern ist nicht zurückgetreten

Die Räteregierung informiert Ungarns Regierung

Gründung eines Revolutionären Hochschulrats

Teile des Bürgertums sind für eine Räterepublik

Hoffnung auf eine Räterepublik

In Rosenheim wird eine Räterepublik ausgerufen

In Bad Aibling wird die Räterepublik ausgerufen

Regensburg schließt sich der Münchner Räterregierung an

Auf dem Fürther Rathausturm weht die rote Fahne

In Würzburg wird die Räteherrschaft sofort bekämpft

Die befürchtete Koalition Bayern-Österreich-Ungarn

8. April 1919
Ernst Niekisch überlässt Ernst Toller die Leitung des Zentralrats

Der Revolutionäre Hochschulrat stellte seine Forderungen vor

Die Münchner Kasernenräte stehen hinter der Räterepublik

Die Republikanische Schutztruppe unterstützt die Räterepublik

Die Bewaffnung des Proletariats beginnt

Beschlagnahme und Rationierung der Wohnräume angeordnet

Lehrtätigkeit an der Akademie der bildenden Künste aufgehoben

Auch die Münchener Post verwendet die Schreibweise Baiern

Ankündigung einer Lebensmittelsperre für München und Augsburg

Bürgermeister von Borscht stellt den Antrag auf Pensionierung

Bayerische Großstädte schließen sich der Räterepublik an

Um den 8. April 1919
Gesell fordert die Abschaffung der systemlosen Papiergeldwirtschaft

Württemberg und der Schweiz den Krieg erklärt

Verweigerung der Telefonate

8. April 1919
Propagandaflugblätter der Regierung Hoffmann über München

Ein reines Rätesystem wird vom Reichsrätekongress abgelehnt

Russland und Ungarn gratulieren zur Errichtung der Räterepublik

9. April 1919
Ernst Toller ist Vorsitzender des Revoutionären Zentralrats

Ein Aufruf des Revolutionären Zentralrats an alle Proletarier

Zugverbindungen und Lebensmittelversorgung werden unterbrochen

Wilhelm Reichart wird Volksbeauftragter für das Militärwesen

Erich Mühsam übernimmt kein Amt für die Räterepublik

Die Kapitalflucht soll unterbunden werden

Die Rote Armee wird gegründet

Lebensmittelsperre über München und Augsburg verhängt

Linke Kritik an der Räteregierung

Betriebsobleute und Soldaten fordern die Abdankung des Zentralrats

Gemäßigte Linke wollen kommunistische Führer der Räterepublik verhaften

Um den 9. April 1919
Außenminister Dr. Franz Lipp unterschreibt seinen Rücktritt

9. April 1919
Telefonverkehr mit München stark eingeschränkt

Victor Klemperers Prophezeiungen

In Würzburg endet die Herrschaft der Räte

In Braunschweig wird die Räterepublik ausgerufen

10. April 1919