Fakten - 1600-1609

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1600

1600
München zählt achtzig Brauereien

Ab 1600
Vollständige Erneuerung des „Isarberg-Brunnhauses“

Um das Jahr 1600
Fragen nach den Ursachen der „Armut“

Februar 1600
Die Familie Pämb lebt beim Kleinbauern Ulrich Schölz bei Riedenburg

März 1600
Der Münchner „Hofrat“ ordnet die „Folter“ an

16. April 1600
Die Familie Pämb wird im „Falkenturm“ eingekerkert

17. April 1600
Eine vierköpfige Kommission untersucht die „Landfahrerfamilie“ Pämb

19. April 1600
Die „Inquisitoren“ nehmen sich den Vater Paulus Pämb vor

23. April 1600
Herzogin Maria Anna wird mit Erzherzog Ferdinand II. verheiratet

Um den 24. April 1600
Nach dem Vater muss Michael Pämb in den „Wippgalgen“

28. April 1600
Zuletzt widmen sich die „Hofräte“ der betagten Mutter Anna Pämb

Um den 30. April 1600
Die alte Anna „Pämbin“ widerruft sie ihre Aussage

Mai 1600
Die Familie des Klostermüllers wird der „Hexerei“ bezichtigt

Ein zusätzlicher „Hexenturm“ muss eingerichtet werden

Paulus, Michael und Gumpprecht bestätigen, selbst „Hexer“ zu sein

26. Juli 1600
Die „Hofkommissare“ fällen ihr Urteil im „Pappenheimer-Prozess“

29. Juli 1600
Die Delinquenten werden in Ketten zum „Schrannenplatz“ geführt

Die herzogliche Justiz demonstriert ihre unvorstellbare Bestialität

Die „Teufelsbrut“ wird „unter jämmerlichem Geschrei“ verbrannt

Der elfjährige Hansel Pämb muss der Hinrichtung seiner Eltern beiwohnen

11. August 1600
Agnes Klostermüller wird elfmal „aufgezogen“

20. Oktober 1600
Agnes Klostermüller wird erneut zur „Tortur“ geschleppt

24. Oktober 1600
Ein „Selbstmordversuch“ der Agnes Klostermüller scheitert

13. November 1600
Papst Clemens VIII. teilt den „Karmeliter-Orden“ auf

26. November 1600
Die „Scheiterhaufen“ lodern auf dem Münchner „Galgenberg“ erneut


1601

1601
Der Baiernprinz Ferdinand wird Bischof im Bistum Lüttich


1602

1602
Schauspieler haben einen schlechten Leumund

10. Juni 1602
Hans VIII. von Degenberg stirbt ohne Nachkommen

1. August 1602
Das „weiße Brauwesen“ wie gewohnt weiterführen


1603

1603
Der „Karmeliter-Pater“ Dominicus a Jesu Maria ist in Rom tätig


1604

1604
Der heilige Benno wird zum „Stadtpatron Münchens“ erklärt


1605

1605
Das „Herzogliche Hofbräuhaus“ verzeichnet einen Reingewinn

Herzog Maximilian I. zahlt freiwillig eine jährlich fällige Strafe


1606

1606
Herzog Maximilian I. gestaltet das „Hochgrab“ Kaiser Ludwigs des Baiern um

Die Madonnenfigur kommt auf den Hochaltar der „Frauenkirche“

26. April 1606
Die protestantische Mehrheit verprügelt spontan die Katholiken

Juni 1606
„Kapuziner, Kapuziner, Speck, Speck!“


1607

1607
Das „Hofbräuhaus“ darf nur mehr „zur Nothdurft des Hofstaates“ brauen

Feuchtfröhliche Turminspektion

Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“

26. Februar 1607
Prozess ums „Weißbiermonopol“

16. März 1607
Kaiser Rudolf II. bevollmächtigt Herzog Maximilian I. zum Kampf

26. April 1607
Die Protestanten belagern das „Kloster Heiligkreuz“ in Donauwörth

3. August 1607
Kaiser Rudolf II. verhängt die „Reichsacht“ über Donauwörth

17. Dezember 1607
Donauwörth muss vor der baierischen Militärmacht kapitulieren


1608

1608
Die „schwarze Christlin“ kommt mit etlichen „Ansegenweibern“ in Haft

In Haidhausen wird der sogenannte „Johannesdreißiger“ gefeiert

April 1608
Auf dem „Regensburger Reichstag“ kommt es zum Eklat

12. April 1608
Dr. Wagnereckh präsentiert sein „Aberglaubens- und Hexenmandat“

Mai 1608
Der „Beyerin von Winden“ wird der „Hexen“-Prozess gemacht

14. Mai 1608
Die protestantischen „Stände“ gründen die „Union“

26. Mai 1608
„Schadenszauber und Hexerei“ auch in Donauwörth

13. Juli 1608
Ferdinand III., der spätere Kaiser, wird in Graz geboren


1609

1609
Herzog Maximilian I. will eine Verbesserung der Stadtbefestigung

März 1609
Der „Donauwörther Hexenprozess“ greift auf Wemding über

3. Juni 1609
Der Kaiser überlässt dem baierischen Herzog die „Reichsstadt Donauwörth“

9. Juli 1609
Kaiser Rudolf II. stellt den sogenannten „Majestätsbrief“ aus

10. Juli 1609
In München gründen katholische Fürsten die „Liga“

30. Juli 1609
Die drei geistlichen Kurfürsten treten der katholischen „Liga“ bei