1606

Fakten - 1607

1608

1607 

Graggenau * Der Erfolg des „Herzoglichen Hofbräuhauses“ bringt die bürgerlichen Brauer derart in Rage, dass sie sich über die staatliche Konkurrenz beschweren.

Das „Hofbräuhaus“ darf ab 1607 nur mehr „zur Nothdurft des Hofstaates“ brauen.

1607 

Angerviertel * Als man den abgebrannten Turm der „Peterskirche“ inspiziert, trinken die Beauftragten 27 Mass Wein.

1607 

Kreuzviertel * Der alte „Drei­flügelaltar“ aus dem 15. Jahrhundert wird im Rahmen der Neugestaltung des „Chorraumes“ der „Frauenkirche“ abgerissen.  

An seine Stelle tritt ein Provisorium, für das die von Hubert Gerhard geschaffene „Madonna mit dem Kind“ verwendet wird.  
Allerdings fehlt dieser Lösung die absolut nötige Monumentalität für den Chorabschluss der „Frauenkirche“

26. Februar 1607 

Degenberg * Die Erben der Degenberger führen einen langjährigen Prozess gegen den baierischen Herzog. 

Maximilian I. erhält zwar den gesamten Degenbergischen Herrschaftsbesitz, muss dafür aber 62.000 Gulden bezahlen.
So viel ist ihm aber das „Weißbiermonopol“ wert.

16. März 1607 

Wien - München - Donauwörth * Kaiser Rudolf II. bevollmächtigt Herzog Maximilian I. mit dem Schutz der katholischen Minderheit von Donauwörth.

26. April 1607 

Donauwörth * Zur nächsten „Markusprozession“ schickt der Kaiser „Kommissare“ nach Donauwörth, die einen geregelten Ablauf sicherstellen sollen.

Doch die Protestanten belagern das „Kloster Heiligkreuz“ und lassen weder die „Kommissare“ noch die „Katholiken“ zur Prozession aus dem Kloster.
Der ausschließlich aus Protestanten bestehende Stadtrat toleriert dieses Verhalten.

3. August 1607 

Wien - Donauwörth * Kaiser Rudolf II. verhängt - auf Antrag Maximilians I. - die „Reichsacht“ über Donauwörth und beauftragt den baierischen Herzog mit ihrer „Exekution“.

17. Dezember 1607 

Donauwörth * Donauwörth muss vor der baierischen Militärmacht kapitulieren.