2017-02-23 1848 - Frankfurt am Main, Vorparlament, allgemeine und gleiche Wahlen, Wahlen - in München-Geschichte


3. April 1848

Das „Vorparlament“ beendete seine Tätigkeit

Frankfurt am Main * Das „Vorparlament“ in Frankfurt am Main beendete am Abend seine Tätigkeit mit dem Beschluss über die Durchführung „allgemeiner und gleicher Wahlen“


1848

Suchbegriffe

Frankfurt am Main, Vorparlament, allgemeine und gleiche Wahlen, Wahlen,

Weitere Ereignisse im Jahr 1848

1848

München * Während in Bayern bereits 173 gut ausgebildete „Feuerwehren“ vorhanden sind, herrschen in München die primitivsten Verhältnisse.

Das Münchner „Löschwesen“ besteht einerseits aus der „städtischen Feuerwache“, die durch städtische Arbeiter im Nebenamt gebildet wird, und andererseits aus den „kgl. Feuer-Piquetts“, die die königlichen und militärischen Liegenschaften schützen.

Der „Polizeidirektor“ ist gleichzeitig der „Kommandant der Löschmannschaft“.

1848

Englischer Garten - Hirschau * Die im „Eisenwerk Hirschau“ von Joseph Anton von Maffei gefertigte Lokomotive „Behaim“ wird auf der Steilrampe zwischen Neuenmarkt-Wirsberg und Marktschorgast eingesetzt.

Die „Behaim“ ist die erste dreifach gekuppelte Lokomotive für die „Königlich Bayerische Staatsbahn“.

1848

München * Arnold Zenetti legt die Prüfung für den Staatsdienst mit Erfolg ab. 

1848

München * Der „Pharmazeut“ Max Pettenkofer, von den Münchnern liebevoll-verachtend „Scheißhäusl-Apostel“ genannt, wird Mitglied der „Königlichen Kommission der Erforschung der indischen Cholera“ an.

1848

Englischer Garten - Hirschau * Maffei beschäftigt 500 Mitarbeiter in der Hirschau.

Bis 1848

München * Mit der sogenannten „Bauernbefreiung“ ist der Landwirt zwischen 1800 und 1848 zum „freien Eigner“ seines bisher in „grundherrlicher Leihe“ besessenes Anwesens, und somit „Grundherr“, geworden - mit allen Vorteilen, aber auch Risiken des „freien Marktes“.

In diesen „mobil“ geworden „befreiten Bauern“, die seither ihren Grundbesitz verkaufen, anderen Besitz ankaufen oder dem ländlichen Raum ganz den Rücken kehren konnten, sah der Adel und das Besitzbürgertum den „natürlichen Damm“ gegen die „revolutionär-kommunistischen [= demokratischen] Umtriebe“.

1848

München * Nach der „Revolution von 1848“ betrachten die politischen Führungskräfte das „Bauerntum“ als „staatstragende Schicht“ und unterstützen und fördern dieses, während sie den Auswirkungen des Fabrikwesens - „Proletarisierung der Arbeiter“ und „Niedergang alter Handwerksbetriebe“ - sehr widersprüchlich gegenüberstehen.

Und tatsächlich bildet das traditionell wirtschaftende „Bauerntum“ und die „dörfliche Sozialverfassung“ eine starke Abwehrfront gegen alle Einflüsse der „Industrialisierung“.

1. Januar 1848

Hanau * In Hanau kursiert ein Flugblatt, das mit den Worten endete:  
„Ihr verfluchten Tyrannen,ihr Henker des Rechts, ihr schonungslosen Volksschinder, ihr Fürsten, Aristokraten, Pfaffen und Geldsäcke!
Das Gericht komme über euch“
.  

In einem anderen steht zu lesen:
 „Gebt uns, was wir wollen, die Freiheit, oder wir werden sie uns nehmen!“.  

In dieser revolutionsbereiten Stimmung wird die Nachricht über die Revolution in Paris auch in München zum Signal des Aufbruchs. 

Um den 6. Januar 1848

München * Zu Beginn des Jahres 1848 herrscht eine positive Lage in München.  

In „Geheimberichten“ heißt es:  
„Die Stimmung gegen die Frau Gräfin von Landsfeld ist gleichfalls von Seiten der Bürgerschaft gut zu nennen und wenn auch hie und da sich ein oder das andere bürgerliche Individuum beygehen lassen sollte, Resonements auszusprechen, so ist dies eine Folge von hochgestellten Personen, die in Gast- oder Kaffeehäusern Abends zusammen kommen und dort Gespräche führen, woraus sich Ressonements gegen die Frau Gräfin entnehmen lassen“

24. Januar 1848

San Francisco * Am American River wird das erste Gold gefunden.

Der „Goldrausch“ bricht aus.
Das Land wird von „Metallgräbern“ und Glücksrittern, von Geschäftsleuten, Gaunern und Spielern überschwemmt. 

3. Februar 1848

München * Die Beisetzungsfeierlichkeiten für den am 29. Januar 1848 verstorbenen Joseph von Görres führen an der „Residenz“ vorbei.  

Es ist ein öffentlicher Protest der katholisch-konservativen Partei gegen die königliche „Mätressenwirtschaft“.  

Wieder steht Ernst von Lasaulx, der Neffe von Joseph von Görres, im Mittelpunkt.  
Er will aus den Trauerfeierlichkeiten um den Verstorbenen eine Großdemonstration der „Ultramontanen Partei“ inszenieren.  

Die „Polizeidirektion“ versucht solche Selbstdarstellungen zu verhindern und verbietet zunächst einen geplanten „Fackelzug“.  
Dies auch aus Angst vor Krawallen verfeindeter „Studentenverbindungen“, deren eine das neu gegründete Korps „Alemannia“ ist. 

9. Februar 1848

Maxvorstadt * König Ludwig I. lässt wegen der öffentlichen Proteste der katholisch-konservativen Partei gegen die königliche „Mätressenwirtschaft“ die „Universität“ schließen und verfügt, dass alle Studenten umgehend München zu verlassen haben.  

Als der der „Burschenschaft Alemannia“ zugehörige Eduard Graf von Hirschberg am Odeonsplatz von anderen „Burschenschaftlern“ bedrängt wird, zieht der Graf sein Messer und fuchtelt damit in der Luft herum.
Dadurch eskaliert die Situation. Verletzt wird bei dieser Aktion jedenfalls niemand.  

Lola Montez mischt sich unter die Schaulustigen und sieht sich sofort einer bedrohlichen Verfolgungsjagd ausgesetzt.  
Sie kann gerade noch vor der aufgebrachten Menge in die „Theatinerkirche“ flüchten, wo sie von ausgerückten „Kürassieren“ in die „Residenz“ eskortiert werden muss.  

König Ludwig I. tobt und lässt daraufhin umgehend die „Universität“ bis zum „Wintersemester“ schließen.  
Außerdem verfügt er, dass alle nicht aus München stammenden Studenten innerhalb von 48 Stunden die Stadt zu verlassen haben.  

In München sind etwa 1.500 Studenten „immatrikuliert“.  
Rund die Hälfte davon zieht vor das Haus des „Rektors“ Friedrich Wilhelm von Thiersch, der die Betroffenen mit den Worten beruhigt:  
„Sagen Sie überall, Sie seyen arme Studenten aus München, die man aus der Stadt gewiesen, aus Gründen, die Sie vor aller Welt aussprechen dürfen“

10. Februar 1848

München * Der autokratische König Ludwig I. hält unbeirrt an seinem Vorhaben fest, der „Tänzerin“ Lola Montez das bayerische „Indigenat“ [Einbürgerung, Staatsangehörigkeit, Heimatrecht] zu übertragen.  

Er ist der rechtlichen Auffassung, dass er mit der „Anhörung des Staatsrats“ der Verfassung Genüge getan habe.  

Daraufhin fertigt er das „Indigenat“ höchstpersönlich aus, indem er dem Protokoll des „Staatsrats“ vom Vortag hinzufügt:  
„Den Staatsrat vernommend habend, erteile ich der Senora Lola Montez (Maria de los Dolores Porrys y Montez) das bayerische Indigenat hiemit und das tax- und siegelfrei und mit Beibehaltung ihres dermaligen Indigenats“.  

Um aber dem ganzen Vorgang Gesetzeskraft zu verleihen, musst der „Minister des Königlichen Hauses und des Äußeren“ die Urkunde gegenzeichnen.  
Dieses Ansinnen lehnt Otto Graf von Bray-Steinburg ab und bittet gleichzeitig um seine Entlassung.  

Damit ist die ursprünglich rein private Beziehung des bayerischen Monarchen zu seiner Favoritin zu einer „Staatsangelegenheit“ geworden. 

10. Februar 1848

München * Doch jetzt werden die Münchner richtig sauer.  

Die Bürgerschaft sieht sich in ihrem „friedlichen Handel und Wandel“ bedroht und übernimmt die Forderungen der Studenten.  
Steine fliegen, Militär sichert das „Palais der Montez“.  
Tausend Bürger eilen zum „Rathaus“ und von dort zur „Residenz“ und fordern die „Wiedereröffnung der Universität“.  

Bürgermeister Kaspar von Steinsdorf nimmt die „Protestadresse der Münchner Bürger“ entgegen und setzt - begleitet von 2.000 angesehenen Münchner Bürgern - eine „Audienz“ beim König durch.  

Eine „Deputation“, bestehend aus sieben Vertretern, will mit dem König sprechen, der jedoch einen Empfang der Abordnung kategorisch ablehnt und nur unter großem Einsatz seiner Familienmitglieder dazu überredet werden kann.  

Bei den Verhandlungen lehnt König Ludwig I. jegliches Zugeständnis kategorisch ab und droht der Stadt im Umkehrschluss mit der „Verlegung der Residenz“ an einen anderen Ort.  

Cholerisch verabschiedet er die Mitglieder der Deputation:  
„Es bleibt dabei, ich lasse mich nicht schrecken; man kann mir mein Leben nehmen, aber meinen Willen nicht.
Meinen gefassten Entschluss werden Sie alsbald durch das Ministerium und schriftlich erhalten“

10. Februar 1848

München * König Ludwig I. erkennt den Ernst der Lage nicht.

 Am Abend des 10. Februar 1848 lässt er folgende Nachricht ins Rathaus bringen:
 „Jetzo, da die Bürger sich ruhig zurückbegeben haben, ist‘s mein Vorhaben, dass statt erst mit dem Wintersemester bereits mit dem Sommersemester die Universität wieder geöffnet werde, wenn bis dahin Münchens Einwohner sich zu meiner Zufriedenheit benehmen“.  

Doch jetzt reicht es den Münchnern endgültig ! 

11. Februar 1848

Maxvorstadt - Schloss Blutenburg * Am Morgen belagert eine aufgebrachte Menge das „Palais Montez“ in der Barer Straße.  

Die ersten Steine fliegen, ein Eingreifen des Militärs wird als „aussichtslos“ angesehen.  
Der „Bayerische Innenminister“ Franz von Berks meint sogar:
„Die Position an der Barer Straße ist unhaltbar“ und befürchtet, „die Gräfin könne eine Stunde nach dem Angriff eine Leiche sein“.  

Auch der „Polizeidirektor“ will für Lolas Sicherheit nicht mehr garantieren und erklärt ihr, sie müsse innerhalb einer Stunde die Stadt verlassen.  
Da bleibt nur die Flucht.  
Lola Montez entkommt in einer Kutsche, die sie im Eiltempo aus der Stadt bringt.  

Das „Palais“ der Gräfin von Landsfeld wird danach gestürmt - eine Verwüstung der Villa aber verhindert.  

Lola Montez flieht - eskortiert und bewacht von einem Tross, den Graf von Arco-Steppberg anführt - über die Vorstadt Au nach Baiersbrunn.  
Dort verlassen sie ihre Bewacher.  

Nun begibt sie sich über Schleichwege über Großhesselohe nach „Schloss Blutenburg“.  

Der Wirt meldet das Versteck, weshalb die Polizei die sich auf der Flucht befindliche Gräfin von Landsfeld festnimmt, sie nach Pasing bringt und in den Zug nach Augsburg setzt. 

11. Februar 1848

München * König Ludwig I. verfügt nach einer heftigen Diskussion mit seinen Ratgebern die „Wiederaufnahme des Universitätsbetriebs“.  

Die bayerische Monarchie hat eine ernsthafte Niederlage erlitten ! 

13. Februar 1848

Lindau * Lola Montez reist nach Lindau am Bodensee.  

Dort wartet sie auf ihre Habseligkeiten, Dienerschaft, Hunde und briefliche Antwort von Ludwig. 

18. Februar 1848

Lindau * König Ludwig I. schreibt seiner Lola, dass es besser wäre, „am Genfer See zu warten, wo die Luft milder“ sei.  

Er würde dann am 12. April nachkommen. 

Um den 20. Februar 1848

München - Altötting * Ein besonders berüchtigter „Eiferer“ ist der „Reichsrat“ Max Graf von Arco-Valley, der nach der „Verjagung“ der Lola Montez aus München eine Spende über 5.000 Gulden an die „Armen der Stadt“ aushändigt.  

Das Geld hat er angeblich von den „Redemptoristen“ aus Altötting erhalten. 

24. Februar 1848

Bodensee * Lola Montez befindet sich an Bord des Dampfschiffes „Ludwig“, um über den Bodensee ins Schweizer Exil zu schippern.  

In ihrem Gefolge befinden sich Elias Peißner und zwei weitere „Alemannen“

27. Februar 1848

Bern * Lola Montez und ihre Begleiter kommen in Bern an und nehmen zunächst Quartier bei dem britischen „Diplomaten“ Robert Peel.  

Voller Ungeduld wartet sie auf König Ludwig I., doch der hat ganz andere Probleme zu lösen. 

27. Februar 1848

Mannheim * Mit Bekanntwerden der „Februarrevolution“ in Frankreich verstärken sich die politischen Forderungen nach einer stärkeren Beteiligung am politischen Leben.  

Die Bevölkerung Mannheims reagiert als erste auf die Nachrichten aus Paris.  
An diesem Tag, einem Sonntag, kommen hier 2.500 Menschen zu einer „Volksversammlung“ zusammen.  

Sie beratschlagen über eine „Petition“, die erstmals die vier Forderungen beinhalteten, die als „Märzforderungen“ in alle künftigen „Petitionen“ eingehen:  

  • „Pressefreiheit,  
  • Volksbewaffnung,  
  • Schwurgerichte und  
  • ein nationales Parlament“
1. März 1848

Mannheim * Die „Mannheimer Petition“, versehen mit vielen Unterschriften, wird den Abgeordneten im badischen Parlament überreicht.  

Eine mehrere tausend Menschen starke Demonstration begleitet die Delegation, um ihren Willen zur Änderung der politischen Verhältnisse zu unterstreichen.  

Das Großherzogtum Baden ist auch der erste Staat, der die „Märzforderungen“ umsetzt. 

Nach dem 1. März 1848

Deutschland * Innerhalb weniger Wochen greifen die revolutionären Vorgänge auch auf die übrigen Staaten des „Deutschen Bundes“ über.  

Ein wesentliches Ziel der „Märzrevolution“ ist die „Überwindung der Restaurationspolitik“, die die Zeit seit dem „Wiener Kongress“ geprägt hat.  
Einer der bedeutendsten Verfechter der politischen Restauration ist  der österreichische „Staatskanzler“ Klemens Wenzel Fürst von Metternich.  

Die „Politik der Restauration“ wurde auf dem „Wiener Kongress“ am 9. Juni 1815 von den meisten europäischen Staaten beschlossen.  
Sie sollte innenpolitisch und zwischenstaatlich die politischen Machtverhältnisse des „Ancien Régime“ in Europa wiederherstellen, wie sie vor der „Französischen Revolution“ von 1789 geherrscht hatten.  
Dies bedeutet die „Vorherrschaft des Adels“ und die „Wiederherstellung seiner Privilegien“.  

Weiterhin sollte die napoléonische Neuordnung Europas, die mit dem „Code civil“ auch bürgerliche Rechte etabliert hatte, rückgängig gemacht werden.  
Innenpolitisch wurden im Zuge der „Restauration“ Forderungen nach „liberalen Reformen“ oder nach „nationaler Einigung“ unterdrückt, „Zensurmaßnahmen“ verschärft und die „Pressefreiheit“ stark eingeschränkt.  

Vor allem die studentischen „Burschenschaften“ sind zu dieser Zeit die Träger der Forderung nach „nationaler Einigung“ und „demokratischen Bürgerrechten“.  

In manchen Ländern des „Deutschen Bundes“ lenken die Fürsten rasch ein.  
Dort kommt es bald zur Errichtung von liberalen „Märzministerien“, die den Forderungen der „Revolutionäre“ nachkommen, durch Einrichtung von „Schwurgerichten“, der „Abschaffung der Pressezensur“ und der „Bauernbefreiung“.  

Oft bleibt es jedoch bei bloßen Versprechungen.  

2. März 1848

München * In München beginnt die „Märzrevolution“ mit dem Sturm auf das Haus des „Ministers“ Franz von Berks, einem Vertrauten König Ludwigs I., der mit Unterstützung von Lola Montez in die Position des „Innenminister-Verwesers“ gehievt worden war und deshalb von den Münchnern als „Lola-Minister“ oder „Huren-Minister“ bezeichnet wird. 

3. März 1848

Wien * Der „Landtagsabgeordnete“ Lajos Kossuth hält im ungarischen „Reichstag“ eine Rede, in der er mehr Souveränität für Ungarn fordert.  

Er greift in seinem Vortrag das „Metternich-Regime“ scharf an und verlangt eine umfassende Reform der „Habsburger Monarchie“.  
Die Rede löst begeisterte Zustimmung in den Oppositionskreisen des österreichischen Kaiserreichs aus und gibt den Anstoß zur „Wiener Märzrevolution“.  

„Staatskanzler“ Metternich verliert daraufhin seinen Rückhalt am „kaiserlichen Hof“, sieht sich zum Rücktritt gezwungen und flieht nach England.  

Die „Pressefreiheit“ wird eingeführt und eine „Verfassung“ versprochen.  
Bis zum 15. März 1848 sind in Wien die zentralen Forderungen der Revolution durchgesetzt. 

3. März 1848

München * In einem Forderungskatalog verlangen die Münchner „Untertanen“ vom König:  

„1. Die Verabschiedung eines Gesetzes über Ministerverantwortlichkeit.  
2. Die Einführung voller Pressefreiheit und eines Pressegesetzes.
3. Die Einführung öffentlicher Gerichtsverfahren.
4. Die Unterstützung des Wunsches nach Schaffung einer Volksvertretung für den Frankfurter Bundestag.
5. Die Vereidigung des Militärs auf die Verfassung.
6. Die Verabschiedung eines neuen Polizeigesetzes.
7. Die Verabschiedung eines neuen Wahlgesetzes.
8. Die Entlassung des Verwesers des Innenministeriums Berks“
.  

Die „Resolution“ liegt im „Rathaus“ auf und „innerhalb von nur vier Stunden sollen bereits mehr als 10.000, bald gar 20.000 Unterschriften gesammelt worden sein“.  

Der „Magistrat“ und zwei aus dem „Bürgerstand“ ausgewählte Vertrauensmänner überreichen die „Resolution“.  
Noch am Abend verkündet der „Leitende Minister“ Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein, dass die „Stände“ zur Prüfung der „Resolution“ vorzeitig einberufen werden sollen.
Als Termin wird der 31. Mai festgesetzt.  

König Ludwig I. kann und will die Forderungen der Bürger nicht akzeptieren, verspricht aber die Entlassung Berks.  
Außerdem soll die nächste „Stände-Versammlung“ auf den 31. Mai 1848 vorverlegt werden.  

Als die Münchner diese Forderungen aufstellen, hat Lola Montez das „Königreich Bayern“ bereits seit drei Wochen in Richtung Schweiz verlassen.  

Es geht nicht mehr um die Affäre mit der „Spanischen Tänzerin“, es geht nur noch um das autokratische und neoabsolutistische Herrschaftssystem König Ludwigs I., das nicht mehr länger aufrechtzuerhalten ist. 

4. März 1848

München * König Ludwig I., die Prinzen und die „Minister“ beraten am 4. und 5. März 1848 über die Forderungen des Volkes vom 3. März und über das Ausmaß der zu gebenden Zugeständnisse. 

4. März 1848

München * An diesem „Faschingssamstag“ kommt es zur „Stürmung des Zeughauses“.  

Mehrere Gerüchte machten in München die Runde.
Ein Gerücht lautete: „Der König hat alles zurückgenommen. Er will von den Bürgern nichts mehr wissen“.  
Ein anderes spricht von bewaffneten Bauern, die vor den Stadttoren lauern.
Sie „wollen die Regierung stürzen und in der Stadt sengen und brennen“.  

Um 14 Uhr wird bekannt, dass die „Landwehr“ mit dem sogenannten „Generalmarsch“ mobilisiert worden ist.
Damit ist faktisch der „Ausnahmezustand“ ausgerufen. 
In dieser Stimmung aus Angst vor einem militärischen Übergriff oder vor anarchischen Zuständen durch Vorstädter aus der Au oder Haidhausen, kommt es an zur „Stürmung des Zeughauses“.

Das „Korn- und Geschützhaus“ am Jakobsplatz, dem heutigen „Stadtmuseum“, wird ohne Blutvergießen gestürmt und die Waffen aller Gattungen ausgegeben.  
Der mehrere Tausend Menschen umfassende und bewaffnete Demonstrationszug zieht bis zum „Promenadeplatz“, wo sich das bewaffnete Bürgertum mit der dort versammelten „Landwehr“ vereinigen will.  

Doch zwischen den beiden Lagern hat inzwischen das Militär mit schwerer Ausrüstung und vier Kanonen Stellung bezogen.  

In dieser angespannten Situation erscheint rechtzeitig Prinz Carl, der Bruder des Königs und seit 1841 bayerischer „Feldmarschall“.
Er kann die Situation mit der Aussage beruhigen, dass die „Stände“ bereits zum 16. März einberufen werden.  

Erstaunlicherweise reicht den Münchnern diese - eigentlich lächerliche - Zusage.  
Sie legen die Waffen nieder und bringen das Kriegszeug brav wieder zurück ins „Korn- und Geschützhaus“

5. März 1848

Heidelberg * 51 führende Liberale und Demokraten, vorwiegend aus dem süddeutschen Raum, treffen sich im „Heidelberger Schloss“.  
Darunter befinden sich auch fünf bayerische Abgesandte, wovon vier aus der Pfalz und einer aus Franken stammt.  

Sie beratschlagen Wege und Möglichkeiten der Umsetzung der Forderung der „Reform des Deutschen Bundes, insbesondere zu einem deutschen Nationalparlament“.  
Daraus resultiert das sogenannte „Vorparlament“

6. März 1848

München * König Ludwig I. kündigt in einer vom „Leitenden Minister“ Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein verfassten „Proklamation“ Verbesserungen in all den von den Bürgern geforderten Punkten an.  

Auch die „Minister“ halten die Forderungen für berechtigt und plädieren für eine Weiterentwicklung der Verfassung - und damit für mehr Rechte des „Parlaments“.  
Keiner tritt für die Beibehaltung der „ludovizianischen Politik“ ein.  

Die weitreichenden Zugeständnisse des Königs kommen einer politischen Bankrotterklärung gleich. 

Nach dem 6. März 1848

München * Das ganze bayerische „Zensursystem“ und damit auch die Manipulation der „Post“ zu „Zensurzwecken“ bricht zusammen.

6. März 1848

München * Die „Königliche Proklamation“ wird als Antwort auf die Forderungen der Münchner Bürgerschaft vom 3. März veröffentlicht.  

Ludwig Fürst zu Oettingen-Wallerstein hat den Inhalt der „Proklamation“, in der der König seine weit­ reichenden Versprechungen zur Weiterentwicklung der „Bayerischen Verfassung“ abgibt, redigiert.

Sie beinhaltet:  

  • die „verfassungsmäßige Ministerverantwortlichkeit“,  
  • die „vollständige Pressefreiheit“,  
  • eine „Verbesserung der Wahlordnung“,  
  • die „Einführung der Öffentlichkeit und Mündlichkeit in eine Rechtspflege mit Schwurgerichten“,  
  • eine „umfassende Fürsorge für Staatsdiener und ihre Angehörigen und Ausdehnung dieser Maßnahmen auf die übrigen Angestellten des Staates“,  
  • eine „Verbesserung der Verhältnisse der Israeliten“,  
  • die „Abfassung eines Polizeigesetzbuches“,  
  • die „Vereidigung des Heeres auf die Verfassung“ und  
  • eine „Reform des Deutschen Bundes, insbesondere zu einem deutschen Nationalparlament“.  

Die „Proklamation“ schließt mit den Worten: „Alles für mein Volk! Alles für Deutschland!“ und geht sogar über die Forderungen der „Petition“ vom 3. März weit hinaus, beinhaltet aber alle Punkte und damit auch die „Märzforderungen“.  

Was aber mit keinem Wort erwähnt wird, ist die „soziale Frage“, die Frage der „Bauernbefreiung“.

Nicht nur, dass mit der „Proklamation“ vom 6. März 1848 die „Märzforderungen“ in Bayern noch vor den anderen deutschen Staaten ihre Anerkennung finden, nein, es wird damit auch König Ludwigs I. auto­kratischer Regierungsanspruch mit einem Handstreich ausgehöhlt.

9. März 1848

Graggenau * Lola Montez kommt in der Nacht zum 9. März 1848 - „wie ein Mann bekleidet“ - in Begleitung eines Baron Meller nach München und versteckt sich beim „Tapezierer“ Krebs in der Wurzerstraße 12, der viele Arbeiten in Lola Montez‘ „Palais“ ausgeführt hatte.  

Doch Polizisten dringen in das Haus ein, finden „die Gräfin unter einem Sofa versteckt“ und bringen sie ins „Polizeipräsidium“ in der Weinstraße.  
Dort verleben Ludwig I. und Lola Montez drei gemeinsame Stunden.  

Danach schleust man sie unter größter Geheimhaltung aus der Stadt.  
Das Treffen auf der „Polizeiwache“ ist die letzte Zusammenkunft des Liebespaares.  

Danach wird Ludwig I. seine geliebte „Lolitta“ nie wieder sehen. 

10. März 1848

Vorstadt Au * In Revolutionsstimmung treffen sich die Auer beim „Radlwirt“ und verfassen eine Eingemeindungsforderung, die von 609 Auer Bürgern unterschrieben wird.

11. März 1848

München * In einem Anfall von Rachegelüsten entlässt König Ludwig I. seinen „Leitenden Minister“ Ludwig Fürst zu Wallerstein. 

13. März 1848

Wien * Die Forderungen des „Landtagsabgeordneten“ Lajos Kossuth werden in Wien mit „Petitionen“ unterstützt und im „Ständehaus“ beraten.  

Vor dem Gebäude demonstrieren Studenten, Bürger und Arbeiter, die den Rücktritt des verhassten „Staatskanzler“ Klemens Wenzel von Metternich fordern.  
Metternich personifiziert für sie ein repressives, jegliche Freiheitsregung rücksichtslos verfolgendes System.

Die Stimmung eskaliert, als am Nachmittag das Militär die Demonstranten plötzlich mit Waffengewalt angreifen.
Es beginnen Straßenkämpfe in der Innenstadt und in den Vorstädten, die mehrere Dutzend Opfer fordern. 

15. März 1848

Wien * In Wien sind die zentralen Forderungen der Revolution durchgesetzt. 

16. März 1848

München * Es kommt in München erneut zu Tumulten.  

Erstmals zieht König Ludwig I. die „Abdankung“ in Erwägung. 

17. März 1848

München * Ludwig Fürst zu Öttingen-Wallersteins Posten geht an Gottlieb Freiherr von Thon-Dittmer, der mit seiner ersten Amtshandlung der Lola Montez das „Bayerische Indigenat“ entzieht.  

König Ludwig I. muss öffentlich verkünden, dass Lola Montez das bayerische „Indigenat“ nicht mehr besitzt, sie als „Unruhestifterin“ mit „Haftbefehl“ gesucht und nach ihrer Festnahme in die nächstgelegene „Festung“ gebracht wird. 

18. März 1848

München * Die große Mehrheit der Vertreter der „Abgeordnetenkammer“ will, dass die Eröffnung der „Stände-Versammlung“ nicht mehr im „Thronsaal der Residenz“, sondern wieder im „Ständehaus“ stattfinden soll.
Anderenfalls sei „ein förmlicher Bruch zwischen den Ständen und der Regierung“ zu erwarten.  

König Ludwig I. ist strikt gegen diese Aufforderung und vermerkt verärgert, er möchte von dieser Angelegenheit nichts weiter mehr hören.  

Wenige Stunden später streicht er eigenhändig die Sätze und schreibt kleinlaut darunter: „Im Ständehaus soll dieses Mal die Eröffnung stattfinden“

18. März 1848

Berlin * In Berlin kommt es in der Nacht vom 18. auf den 19. März zu einem erbittert geführten „Barrikadenkampf“.  

Vor dem „Berliner Stadtschloss“ hat sich eine große Menschenmenge versammelt, um auf die Antwort des Königs auf die „Märzforderungen“ der Berliner Bürgerschaft zu warten.  

Als während der Verlesung eines „Patents“ von König Friedrich Wilhelm IV. zu den „Reformen in Preußen“ auf der anfangs friedlichen Versammlung revolutionäre Parolen laut wurden, fallen zwei - angeblich versehentlich ausgelöste - Schüsse.  
Das ist das Signal für einen „Barrikadenkampf“.  

Innerhalb von wenigen Stunden türmen sich im Zentrum von Berlin die „Barrikaden“ auf.  
Das Militär geht mit großer Härte und Brutalität auch gegen Unbeteiligte in den Häusern vor.  
Dennoch kann sich das Militär nicht durchsetzen.  

Als Bedingung für einen „Waffenstillstand“ muss der König am 19. März seine Truppen abziehen. 

19. März 1848

München * König Ludwig I. tritt zurück. 

19. März 1848

Berlin * König Friedrich Wilhelm IV. muss seine Truppen abziehen.  

Nach Angaben der Behörden starben insgesamt 303 Menschen, darunter 288 Männer, elf Frauen und vier Kinder.  

König Friedrich Wilhelm IV. wird gezwungen zu Erscheinen und vor den im „Schlosshof“ aufgebahrten „Märzgefallenen“ den Hut zu ziehen. 

20. März 1848

München * König Ludwig I. dankt ab und übergibt die Bayerische Krone an seinen Sohn Maximilian II..
Sein Enkel Ludwig (II.) wird dadurch „Kronprinz“.

Auch wenn sich Max II. nach Außen hin als Musterbild eines bürgernahen, konstitutionellen Staatsoberhauptes darstellt so plagt ihn zeitlebens die Furcht, dass ihm von seinem Volk ein ähnliches oder gar schlimmeres Schicksal bereitet werden könnte, wie seinem abgedankten Vater Ludwig I..

Die revolutionären Begleitumstände, die König Max II. auf den Thron verhalfen und seinen Vater vom selben stießen, haben den neuernannten Bayernherrscher geradezu traumatisch geprägt.
Er fühlt sich, nachdem auch das Militär auf die Verfassung vereidigt worden ist, „schutzlos der Demokratie preisgegeben“.

Doch nachdem sich die revolutionäre Situation wieder beruhigt hat, kann König Max II. seine politischen Visionen endlich in die Tat umsetzen.

Dazu gehören auch Maßnahmen zur Förderung einer bayerisch-monarchischen Gesinnung.
Greifbare Formen nehmen das „Athenäum-Projekt” und der Bau des „Prachtboulevards“ an.

20. März 1848

München: König Ludwig I. stellt in einer „Proklamation an das bayerische Volk“ die zentralen Momente seiner Herrschaft - aus seiner Sicht - dar:  

„Treu der Verfassung regierte Ich; dem Wohle des Volkes war Mein Leben geweiht; - als wenn ich eines Freistaats Beamter gewesen, so gewissenhaft ging Ich mit dem Staatsgute, mit dem Staatsgeldern um. [...]  
Auch vom Throne herabgestiegen, schlägt glühend Mein Herz für Bayern, für Teutschland“
.  

Nach 23-jähriger Regierungszeit überträgt der Bayernkönig das Herrscheramt an seinen Sohn Max II..  

Den liberalen Forderungen der „Märzrevolution“ kann und will der „Autokrat“ Ludwig I. nicht entsprechen.  
„Regieren konnte ich nicht mehr und einen Unterschreiber abgeben wollte Ich nicht.  
Nicht Sklave zu werden, wurde Ich Freyherr“

21. März 1848

Berlin * König Friedrich Wilhelm IV. reitet mit einer schwarz-rot-goldenen Schärpe durch die Stadt und verkündet seinen Willen für die „Einheit und Freiheit Deutschlands“.  

Insgeheim aber schreibt er seinem Bruder, dem Prinzen Wilhelm:  
„Die Reichsfarben musste ich gestern freiwillig aufstecken, um Alles zu retten. Ist der Wurf gelungen […], so lege ich sie wieder ab!“  

König Friedrich Wilhelm IV. von Preußen ist von Anfang an entschlossen, bei veränderten Kräfteverhältnissen der „Revolution“ mit einer „Gegenrevolution“ zu begegnen. 

22. März 1848

Kreuzviertel * Der sogenannte „Reform-Landtag“ beginnt.  
Er wird bis zum bis 30. Mai 1848 dauern.  

Diese „Stände-Versammlung“ leistet wichtige Arbeit, verabschiedet in nur zwei Monaten 14 Gesetze, die der bayerischen Verfassung liberalere Züge verleihen. 

26. März 1848

München * Mit der Abdankung König Ludwigs I. am 20. März muss er auch auf das Amt des „Großmeisters des Georgs-Ritterordens“ verzichten. 

Diese Funktion übernimmt der neue König Max II..

31. März 1848

Frankfurt am Main * In Frankfurt am Main versammelt sich das sogenannte „Vorparlament“, das aus 574 ehemaligen und gegenwärtigen Mitgliedern von „Stände-Versammlungen“ sowie aus etlichen durch „das Vertrauen des deutschen Volkes“ ausgezeichneten Männern besteht.  

Das waren allerdings noch keine gewählten Vertreter, die die verschiedenen Staaten des „Deutschen Bundes“ deshalb nur sehr ungleichgewichtig repräsentierten.  

Sofort bricht der Konflikt zwischen den „Demokraten“, die eine „republikanische Staatsform“ und „soziale Reformen“ durchsetzen wollen, und den „Liberalen“ aus, die der „Konstitutionellen Monarchie“ den Vorzug geben. 

Um April 1848

München * Die Anweisung zum Druck einer bayerischen Briefmarke kann Ludwig I. nicht mehr geben, da er zugunsten seines Sohnes Max II. abdanken muss.

Der neue Regent handelt dann unverzüglich. Wieder einmal sind in Deutschland die Bayern vorne.

Nach dem Bau der ersten Eisenbahn und der Erfindung der ersten „deutschen Kurzschrift“, des „Schreibtelegrafen“, der „Fotografie“ und der „elektrischen Uhr“ schauen insbesondere die Preußen abermals neidisch nach München.

7. April 1848

Frankfurt am Main * Da sich das „Vorparlament“ in Frankfurt am Main nicht auf einen gemeinsamen Wahlmodus einigen konnte, wird das „direkte Wahlverfahren“ lediglich empfohlen.  

Bei der „direkten Wahl“ werden die Kandidaten direkt vom Wähler gewählt, bei der „indirekten Wahl“ werden die Kandidaten erst im zweiten Wahlgang durch die zuvor gewählten „Wahlmänner“ gewählt.  
Im „Königreich Bayern“ wird das „indirekte Wahlverfahren“ angewandt werden. 

12. April 1848

Kreuzviertel * Zwischen dem 12. und 15. April wird  das „Bayerische Wahlgesetz“ für das Frankfurter „Paulskirchenparlament“ im „Landtag“ verabschiedet und nach der Zustimmung der „Kammer der Reichsräte“ und des „Staatsrats“ verkündet. 

25. April 1848

Bayern * In Bayern finden die „Urwahlen“, also die „Wahlen der Wahlmänner“ für das Frankfurter „Paulskirchenparlament“ statt.  

6.901 Münchner beteiligen sich an den „Urwahlen“.  
Sie wählen 125 [„München I“] beziehungsweise 59 „Wahlmänner“ [„München II“]. 

27. April 1848

München * Prinz Otto Wilhelm Luitpold Adalbert Waldemar, der jüngere Bruder des „Kronprinzen“ Ludwig II., der spätere König Otto I. von Bayern, wird geboren. 

28. April 1848

München * Die „Wahlmänner“ wählen die bayerischen Abgeordneten für das Frankfurter „Paulskirchenparlament“.  
Bayern hat siebzig „Abgeordnete“ zu stellen.  

Die in München gewählten 125 und 59 „Wahlmänner“ wählen in einer „Honoratioren-Auslese“ aus der lokal bekannten Bürger- und Beamtenschaft zwei „Abgeordnete“. 

12. Mai 1848

Kreuzviertel * Das „Gesetz, einige Abänderungen des Strafgesetzbuches vom Jahre 1813 [...] betreffend“, wird veröffentlicht.  

Darin führt „Maximilian II. von Gottes Gnaden König von Bayern“ die „Schwurgerichte zur Aburteilung von Verbrechen und Pressedelikten“ ein. 

18. Mai 1848

Frankfurt am Main * Die 585 gewählten „Abgeordneten“ treten erstmals in der Frankfurter „Paulskirche“ zusammen und nehmen - nach einem triumphalen Einzug - auf den Kirchenbänken Platz.  

Es ist ein „Akademiker-Parlament“, dem alleine fünfzig Professoren angehören.  
Drei Viertel aller Abgeordneten haben eine akademische Ausbildung.  

Nach einem eher chaotischen Start entwickelt die „Nationalversammlung“ in der Folge kontinuierlich alle Elemente eines funktionierenden parlamentarischen Verfahrens.  

Die erste deutsche „Nationalversammlung“ tagt vom 18. Mai 1848 bis zum 30. Mai 1849 an insgesamt 230 „Sitzungstagen“.  
An jedem „Sitzungstag“ versammeln sich um 9 Uhr zwischen 400 und 450 „Abgeordnete“, die für einen „nationalen Staat“ und für eine „freiheitliche Verfassung“ streiten. 

4. Juni 1848

Kreuzviertel * Das „Gesetz über die Wahl der Landtags-Abgeordneten“ bringt einige Neuerungen, die als „entscheidend“ bezeichnet werden müssen.  

Es beseitigt das „ständische Element“ der „Verfassungsurkunde von 1818“.  
In diesem bestand die „Kammer der Abgeordneten“ zu einem Achtel aus der „Klasse der adeligen Großgrundbesitzer“, ebenfalls ein Achtel aus der „Geistlichkeit der christlichen Konfessionen“, ein Viertel stellten die Vertreter der „Städte und Märkte“ und die verbliebene Hälfte die „Landeigentümer ohne gutsherrliche Gerichtsbarkeit“.  

Im neuen Gesetz errechnet sich die Anzahl der „Landtags-Abgeordneten“ nach dem Verhältnis „von je Einem Abgeordneten auf 31.500 Seelen der Gesamtbevölkerung des Königreichs“, die auf die „einzelnen Kreise vertheilt“ werden.  

Die „Wahl“ ist „indirekt“. Das heißt, dass in einer „Urwahl“ zunächst „Wahlmänner“ gewählt werden, die dann in einem zweiten „Wahlgang“ die „Abgeordneten“ wählen.  

Zum „Abgeordneten“ kann jeder gewählt werden, der das 30. Lebensjahr vollendet hat.  
Für das „aktive Wahlrecht“ genügt die Zahlung einer „direkten Steuer“, und sei sie auch noch so klein.  

Weder das „aktive“ noch das „passive Wahlrecht“ ist an ein „bestimmtes Glaubensbekenntnis“ gebunden.  
Damit kommt auch die „staatsbürgerliche Gleichberechtigung der Juden“ einen Schritt weiter.  
Und die nicht an ein „bestimmtes Glaubensbekenntnis“ gebundenen Angehörigen nichtchristlicher Konfessionen dürfen den „Verfassungseid“ unter Weglassung des „Bezugs auf das Evangelium“ schwören.  

Die Wahl der „Landtags-Abgeordneten“ ist „öffentlich“, die Stimmzettel müssen jedoch noch vom Wähler „unterschrieben“ werden.  
Die „Geheime Wahl“ wird erst im Jahr 1881 eingeführt.  

Außerdem werden noch keine „amtlichen Stimmzettel“ ausgegeben.  
Diese gibt es erst - mit dem „Frauenwahlrecht“ - im Januar 1919.  

Das bisherige „Ausschließungsrecht“ des Königs, mit dem er gewählten Abgeordneten den Urlaub für die Teilnahme am „Landtag“ verweigern konnte, wird beseitigt.  

Das Gesetz, das als „Bestandteil der Verfassungs-Urkunde“ angesehen wird, tritt mit der nächsten Wahl „in Wirksamkeit“

4. Juni 1848

Kreuzviertel * Im Artikel 1 des „Grundlagengesetzes“ wird erklärt:
„Die Rechtspflege soll von der Verwaltung, selbst in den untersten Behörden, gänzlich getrennt werden“.  

Es dauert bis zum 10. November 1861, bis der verkündete Grundsatz verwirklicht wird.

4. Juni 1848

Kreuzviertel * Ein weiteres wichtiges Vorschriftenwerk ist das „Gesetz über die ständische Initiative“.  
Es gibt den Abgeordneten beider „Kammern“ des „Landtags“ das „Recht der Initiative“, also das Recht, „Gesetzesentwürfe“ einzubringen.  

Immerhin wird damit aus der „Stände-Versammlung“ eine wirkliche „Volksvertretung“.  
Und aus dem „Ständehaus“ wird das „Landtagsgebäude“

4. Juni 1848

Kreuzviertel * Außerdem tritt das „Gesetz über die Abschaffung der Pressezensur“ in Kraft.  

In dem vom König erlassenen „Edikt über die Freiheit der Presse und des Buchhandels“ ist festgelegt worden, dass das Erscheinen von Presseerzeugnissen nicht „von obrigkeitlicher Prüfung und Genehmigung des Inhalts oder überhaupt von irgend einer obrigkeitlichen Erlaubniß abhängig“ sei.  
„Die Strafgerichtsbarkeit [steht] nicht den Polizeibehörden, sondern den Gerichten zu“

4. Juni 1848

Kreuzviertel * Ein weiteres „Reformgesetz“ von König Max II. ist das „Gesetz, die Verantwortlichkeit der Minister betreffend“.  

Kernpunkt dieses „Verfassungsgesetzes“ ist, dass „Regierungsanordnungen“ des Königs nur durch die „Gegenzeichnung des verantwortlichen Ressortministers“ Geltung erhalten.  
Damit ist der „Spätabsolutismus“ König Ludwigs I. mit einem Gesetz beseitigt.  

Freilich verliert damit der König letztlich seine „Verantwortlichkeit“ gegenüber der Bevölkerung, aber das „Parlament“ hat immer jemanden, den es zur Verantwortung ziehen kann. 

4. Juni 1848

Kreuzviertel * Mit einem weiteren „Reformgesetz“ werden auch die letzten Elemente der „feudalen Grundherrschaft“ im „Königreich Bayern“ beseitigt.  

Im „I. Abschnitt“ des „Gesetzes über die Aufhebung der standes- und gutsherrlichen Gerichtsbarkeit, dann die Aufhebung, Fixierung und Ablösung von Grundlasten“ hebt König Max II. die „standes- und gutsherrliche Gerichtsbarkeit“ auf.  

Das Gesetz entzieht den „Gutsherren“ die „Gerichtsbarkeit“ und die „Polizeigewalt“ ohne Entschädigung und überträgt diese Befugnisse auf den Staat.  

Damit sind die letzten Reste des „feudalen Staatsaufbaus“ abgeschafft worden.  
Dem Aufbau einer modernen einheitlichen „Justizverwaltung“ steht nun nichts mehr im Weg. 

22. Juni 1848

Paris * In den Straßen von Paris tobt zwischen dem 22. bis 26. Juni 1848 eine Schlacht, an der bis 50.000 Menschen kämpfen.  

Über 400 Barrikaden werden errichtet, über 3.000 Tote sind das Ergebnis.  
Kein anderes Ereignis in der „Revolution von 1848/49“ hat so viele Menschenleben gekostet.  

Der Auslöser des Protests, der sich von anfänglichen Arbeiter-Demonstrationen schnell zum bewaffneten Aufstand ausweitet, ist die Beseitigung der „Nationalwerkstätten“.  
Diese waren im Februar 1848 unter dem Eindruck der hohen Arbeitslosigkeit eingerichtet worden.  

Damals war über die Hälfte der Pariser Arbeiter ohne Arbeit.
Durch die „Nationalwerkstätten“ konnten insgesamt 100.000 Menschen mit Erd- und Kanalisationsarbeiten beschäftigt und damit das „Recht auf Arbeit“ verwirklicht werden. 

23. Juni 1848

Wasserburg * Maria Leopoldine Gräfin von Arco, die ehemalige baierische Kurfürstin, stirbt bei Wasserburg bei einem Verkehrsunfall.

28. Juni 1848

Frankfurt am Main * Die „vorläufige deutsche Regierung“ wird eingerichtet. 

29. Juni 1848

Frankfurt am Main * Die „Nationalversammlung“ wählt den österreichischen „Erzherzog“ Johann zum „Reichsverweser“.  

Die „Monarchisten“ stimmen zu, da er „Fürst“ ist, die „Großdeutschen“, da er „Österreicher“ ist, der „Linken“ ist er genehm, weil er als „volkstümlich“ gilt.  
Überhaupt ist „Erzherzog“ Johann ein Gegner Metternichs gewesen.  

Seine Popularität bei den „Linken“ basiert auch auf seiner „morganatischen Ehe“ mit einer bürgerlichen „Postmeisterstochter“.  
Am 18. Februar 1829 hatte er die aus Aussee stammende Anna Plochl geheiratet und hinnehmen müssen, dass er von der „Thronfolge“ ausgeschlossen wurde. 

11. Juli 1848

Frankfurt am Main * „Erzherzog“ Johann zieht unter großem Jubel in Frankfurt ein.  

Als „Reichsverweser“ ist er das provisorische Oberhaupt des „Deutschen Reiches“, eines Staates, der noch in der Entstehung ist.  

Aufgabe des „Reichsverwesers“ ist es, die „Reichsminister“ zu ernennen und zu entlassen.
Außerdem unterschreibt er die „Reichsgesetze“.  
Doch die Macht der „Zentralregierung“ und der „Nationalversammlung“ ist gering.  

Die Armeen der Großmächte Österreich und Preußen weigern sich, dem „Reichsverweser“ zu huldigen und die Staaten England sowie Frankreich versagten ihm die „völkerrechtliche Anerkennung“.  

Und weil sie über keine eigenen Streitkräfte verfügt, muss die „Zentralgewalt“ auf die ehemaligen „Bundestruppen“ zurückgreifen, die aber letztlich ihre Befehle von den einzelstaatlichen Regierungen empfangen.  

Diese intervenieren immer dann, wenn „Ruhe und Ordnung“ durch „linke“ Volksaufstände gefährdet sind.  
Wenn aber die „Errungenschaften des März“ verteidigt werden sollen, ist mit den „Bundestruppen“ nicht zu rechnen. 

15. Juli 1848

München * Im „Revolutionsjahr“ wird der „Münchner Turnverein“, der heutige „TSV 1860 München“, gegründet.

3. August 1848

Kreuzviertel * Mit dem „Gesetz über die Einführung der Schwurgerichte“ wird die Reform der Rechtspflege erweitert. 

13. September 1848

Berlin * In Berlin überträgt König Friedrich Wilhelm IV. seinem „General“ Friedrich Graf von Wrangel das „Commando über sämmtliche Truppen“.  

Auf diese Provokationen antwortete die „Nationalversammlung“, indem sie die Abschaffung von Adel, Titel und Orden sowie das „von Gottes Gnaden“ des preußischen Königs beschließt. 

18. September 1848

Frankfurt am Main * In Deutschland kommt es zum sogenannten „September-Aufstand“.  

Dieser beginnt, nachdem sich eine Demonstration in Frankfurt zu einem „Barrikadenkampf“ zwischen revolutionären Arbeitern, Bauern und Handwerkern einerseits und dem preußischen und österreichischen Militär auf der anderen Seite, auswächst.  

Der Aufstand wird sehr schnell unterdrückt, da die Handwerker, Tagelöhner und Gesellen spontan und planlos vorgehen.  
Sie haben zwar an rund vierzig Stellen in der Stadt „Barrikaden“ errichtet, aber versäumt, wichtige militärische Zufahrtswege zu sperren und aus den Dörfern Unterstützung zu holen.  
Gegen Mitternacht ist der „Aufstand“ niedergeschlagen.  
Bei den Kämpfen fallen dreißig „Aufständische“ und zwölf „Soldaten“.  

Doch mit diesem „September-Aufstand“ sind die „revolutionären Veränderungen von Staat und Gesellschaft“ gescheitert.  
Den „Demokraten“ geht es nur mehr um die Wahrung der „Märzerrungenschaften“

21. September 1848

München - Berlin * In einem Brief an seinen Onkel, dem preußischen König Friedrich Wilhelm IV., schreibt König Max II.:

„Schwer ist unser Beruf, wir trugen, ich wenigstens trug bisher nur eine Dornenkrone“

5. Oktober 1848

Berg am Laim * Das „Patrimonialgericht Berg am Laim“ wird aufgelöst.

Als Ergebnis der „Märzunruhen des Jahres 1848“ wird eine neue bayerische Verfassung verabschiedet, die unter anderem die Leibeigenschaft und die letzten ständischen Privilegien des Adels aufhebt.

Damit sterben auch die Hofmarksgerichte.
Die Bauern können nun den Grund und die von ihnen bewirtschafteten Bauernhöfe günstigst dem Staat abkaufen.

6. Oktober 1848

Wien * Der österreichische „Kriegsminister“ Theodor Graf von Latour gibt den Befehl zum Einsatz deutscher Truppen gegen Ungarn.  

Der Befehl wird jedoch verweigert.
Aus der „Meuterei“ wird ein allgemeiner Aufstand.  
Blutige Straßenschlachten fordern mehr als 500 Tote und Schwerverletzte.  

Das „Kriegsministerium“ wird gestürmt und der „Kriegsminister“ an einer Laterne aufgehängt.  
Kaiser Ferdinand I. und seine Regierung müssen in das mährische Olmütz fliehen.  
Der Abmarsch der Truppen nach Ungarn ist erfolgreich verhindert worden. 

16. Oktober 1848

Wien * Der österreichische Kaiser Ferdinand I. ernennt Alfred Fürst zu Windischgrätz, den führenden Kopf der „Gegenrevolution“, zum „Oberbefehlshaber aller österreichischen Truppen“.  

Fürst Windischgrätz gilt in der Bevölkerung als „Schreckensmann“, mit dem man Kinder erschreckte, wenn sie nicht gehorchten. 

20. Oktober 1848

Wien * Alfred Fürst zu Windischgrätz hat die Stadt umzingelt, verkündet nun den „Belagerungszustand“ und verhängt das „Standrecht über Wien“.  

Fürst zu Windischgrätz stellte den „Bewohnern der Hauptstadt“ Bedingungen und ein Ultimatum bis zum 25. Oktober 1848. 

26. Oktober 1848

Wien * Nach Ablauf des „Ultimatums“ gibt der „Oberbefehlshaber aller österreichischen Truppen“, Alfred Fürst zu Windischgrätz, den Befehl zum Kampf.  

Innerhalb von fünf Tagen nehmen seine Truppen die Stadt ein.  
Die Bilanz: über 2.000 Tote.  

Zwei Wochen nach der Niederschlagung des „Wiener Aufstands“ werden 1.600 Personen verhaftet, davon 966 wieder entlassen.  
24 Todesurteile kommen zur Vollstreckung.  

Das prominenteste Opfer ist der „Nationalversammlungs-Abgeordnete“ Robert Blum, der - trotz seiner „Immunität“ - am 9. November 1848 „standrechtlich“ erschossen wird. 

November 1848

Maxvorstadt * Adolf Friedrich von Schack tritt eine weitere Orientreise an, von der er erst Mitte Juli 1849 wieder zurück kommt.

2. November 1848

Berlin * Mit Blick auf die Vorgänge in Wien holt jetzt auch die preußische „Reaktion“ zum entscheidenden Schlag aus.  

König Friedrich Wilhelm IV. den reaktionären Grafen Friedrich Wilhelm von Brandenburg mit der „Regierungsbildung“.  
Außerdem sollt er die „Verfassungsfrage“ unter Ausschaltung der „Nationalversammlung“ lösen und „die Märzrevolution entschieden und siegreich stürzen“

9. November 1848

Berlin * König Friedrich Wilhelm IV. lässt die „Preußische Nationalversammlung“ in das altmärkische Städtchen Brandenburg verlegen. 

9. November 1848

Wien * Der populäre „Nationalversammlungs-Abgeordnete“ Robert Blum wird - trotz seiner „Immunität“ - in der Brigittenau bei Wien „standrechtlich“ erschossen.  

Seine Hinrichtung ist ein „Akt der Willkür und Brutalität“

12. November 1848

Berlin * „General“ Friedrich von Wrangel verhängt den „Belagerungszustand“ über Berlin. 

27. November 1848

London * „Die treue Lolitta“ [Montez] teilt ihrem „geliebten Louis“ mit, dass sie nach London in England abreisen werde. 

2. Dezember 1848

Wien * Der 18-jährige Franz Joseph I. wird Kaiser von Östereich-Ungarn. 

4. Dezember 1848

München * Rund 2.000 Fackelträger und Tausende Münchner ziehen durch die Straßen der Stadt.

Sie wollen damit den am 9. November in Wien hingerichteten demokratischen „Paulskirchen-Abgeordneten“ Robert Blum die letzte Ehre erweisen. 

5. Dezember 1848

Berlin * Die „Preußische Nationalversammlung“ wird aufgelöst und eine neue „Verfassung“ oktroyiert.  

Damit erhält das „Königreich Preußen“ - vierzig Jahre nach Bayern - eine „Verfassung“.  

Im Gegensatz zu Wien ist der Sieg der „Gegenrevolution“ zwar unblutig errungen, aber dennoch unumkehrbar. 

7. Dezember 1848

München * Der eher zögerliche, häufig unentschlossene und kränkliche Bayernkönig Max II. schreibt an seinen Vater, Ludwig I., folgende Zeilen:  

„Sie wissen, lieber Vater, unter welchen Umständen ich den Thron bestieg, welchen Zustand der Dinge ich gefunden; der Boden schwankte unter meinen Füßen, alle Bande der Ordnung waren gelockert.  
Diese schwere Last übernahm ich mit leidender Gesundheit. [...] Durch diese täglichen Körper- und Seelenleiden erscheint sie mir oft eine unerträgliche Bürde“

27. Dezember 1848

Frankfurt am Main - Berlin *  Die „Nationalversammlung“ in Frankfurt am Main verabschiedet die „Grundrechte des deutschen Volkes“, die am 28. März 1849 in die „Paulskirchen-Verfassung“ mündet.

Doch der preußische König Friedrich Wilhelm IV. lehnt die ihm von der „Nationalversammlung“ angebotene „Kaiserkrone“ ab.  

Die von Volksvertretern angebotene Krone besteht für Friedrich Wilhelm IV., der in seinem monarchischen Selbstbild vom traditionellen Gedanken des „Gottesgnadentums“ ausgeht und die Idee der „Volkssouveränität“ ablehnt, nur aus „Dreck und Letten“.  
Ein „Kaiser von Volkes Gnaden“ will er keinesfalls sein.  

Damit sind auch die „Deutsche Einheit“ und die „Reichsverfassung“ gescheitert. 


Verwendet in Führung:




Frankfurt am Main, Vorparlament, allgemeine und gleiche Wahlen, Wahlen