2017-02-26 1687 - Hieronymiten, Eremit, Einsiedler, Walchensee, Mittenwald, Benediktinerkloster Benediktbeuern, Benediktbeuern, Augustiner-Chorherrenstift Schlehdorf, Schlehdorf, Waldbrüder, Eremitorium, Walchensee - Onuphrius vom heiligen Wolfgang, Maria Antonia Kurfürstin in München-Geschichte


Anno 1687

„Frater Onuphrius“ erhält die Genehmigung für seine Niederlassung

Walchensee * Durch die Unterstützung der ersten Ehefrau des Kurfürsten Max Emanuels erhält „Frater Onuphrius vom heiligen Wolfgang“ die Genehmigung für seine Niederlassung, muss sich im Gegenzug aber verpflichten, höchstens vier „Klausner“ aufzunehmen.  

Der Einsiedler entscheidet sich für ein Bleiben am Walchensee, einsam gelegen, aber dennoch an der Straße von München nach Mittenwald angebunden.  

Doch kommt es schnell zu Streitigkeiten, da der Grund und Boden am Walchensee dem „Augustiner-Chorherrenstift Schlehdorf“ gehört, der Gerichtsherr aber der „Abt des Benediktinerklosters Benediktbeuern“ ist.  

Kam es bisher schon ständig zu Auseinandersetzungen zwischen den beiden Klöstern, so gesellen sich nun auch noch die Einsiedler hinzu, die sich um Holz- und Fischereirechte nur wenig kümmern.  

Vor allem Benediktbeuern widersetzt sich jahrelang der seltsamen Klostergründung am Walchensee und will von den „dahergeloffenen Waldbrüdern“ nichts wissen.  
Doch mit Hilfe der energischen Kurfürstin siegen zunächst die „Waldbrüder“.  

Kurfürstin Maria Antonia befiehlt dem „Abt“ von Benediktbeuern nicht nur die Weihe des Grundsteins für das neue „Eremitorium“, sondern erwartet von ihm auch, dass er das gesamte Baumaterial stiftet. 


1687

Suchbegriffe

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Personen

Onuphrius vom heiligen Wolfgang Maria Antonia Kurfürstin

Weitere Ereignisse im Jahr 1687

Januar 1687

Venedig * Kurfürst Max Emanuel vergnügt sich bis Februar beim „Karneval in Venedig“.

März 1687

Wien * Nach der Rückkehr Kurfürst Max Emanuels vom „Karneval in Venedig“ kommt es zwischen der kaiserlich-lothringischen und der badisch-baierischen Partei zu Auseinandersetzungen über Ziele und Verfahrensfragen des Feldzugs gegen die Türken.

12. August 1687

Mohács * Bei einer der seltenen „Feldschlachten“ des „Türkenkriegs“ stehen 60.000 Türken etwa 50.000 Verbündeten des Kaisers am Berge Harsán bei Mohács gegenüber.

Die Schlacht endet mit einem glänzenden Sieg der „Kaiserlichen“.

Der von Max Emanuel befehligte linke Flügel erzwingt den Sieg, indem er zuerst den ersten Angriff der „türkischen Reiterei“ abwehrt, danach mit einem Gegenangriff den Gegner zurückwirft und so lange beschäftigt, bis Herzog Carl von Lothringen die türkischen Verschanzung gewinnen kann.

9. Dezember 1687

Ungarn * Joseph I. wird zum ungarischen König gekrönt. 


Verwendet in Führung:

15. Lehel



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