10. Juni 1602

Hans VIII. von Degenberg stirbt ohne Nachkommen

Degenberg * Hans VIII. von Degenberg stirbt ohne Nachkommen.

Damit geht aufgrund eines „Erbschaftsvertrags“ aus dem Jahr 1488 der gesamte Herrschafts- und Besitzkomplex in den Besitz der Wittelsbacher über.


1602

Suchbegriffe

Weißbier, Hofbräuhaus, Erbschaftsvertrag,

Personen

Maximilian I. Kurfürst Degenberg Hans VIII. von

Weitere Ereignisse im Jahr 1602

1602

München * In der „Haußpolicey“ findet man zu den Schauspielern folgenden Text: 

„Nicht die geringste ursach warumb die Jugent in die unzucht und geilheit gerahtet seind die Comedien Spektackel und Schawspiel / welche an etlichen orten an den Fürstlichen Höfen oder in den Heusern der Mechtigen oder in den offentlichen darzu bestimbten Heusern gehalten werden. 

Dann sie [die Schauspieler] seindt gemeinklich eitele / liderliche / verschlagene / arglistige / unverschambte und gottlose leut / ja was mehr ist / man findt under jhnen Landverwisene / ehvergessene / Landstürtzer / Zigeiner und arge Ketzer.“

Es ist die Zeit der „Gegenreformation“ und schon deshalb hat alleine das „Schauspiel der Jesuiten“ Niveau und ist staatlicherseits legitimiert worden.

1. August 1602

Degenberg * Der „Degenbergische Pfleger und Bräuverwalter“ Leonhard Mair wird beauftragt das „weiße Brauwesen“ wie bisher und mit dem selben Personal als landesherrliches Unternehmen weiterzuführen.

Das ist die „Geburtsstunde des wittelsbachischen Weißbierbrauwesens“.
Die Brauereien befinden sich in Schwarzlach, Zwiesel und Linden.

Weil auch sämtliche weiteren Einnahmen der Degenberger Güter an den Herzog gehen kommt es zu einem langjährigen Rechtsstreit.


Verwendet in Führung:

10. München - Weinstadt & Biermetropole
29. Graggenau



Weißbier, Hofbräuhaus, Erbschaftsvertrag
Maximilian I. Kurfürst, Degenberg Hans VIII. von