2017-02-23 1809 - Tirol, Ainet, Iseltal - in München-Geschichte


8. Dezember 1809

Letzter Waffengang zwischen Tiroler „Aufständischen“ und Baiern

Tirol * Den letzten Waffengang liefern sich Tiroler „Aufständische“ und baierisch-französische Truppen vor Ainet im „Iseltal“.


1809

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Tirol, Ainet, Iseltal,

Weitere Ereignisse im Jahr 1809

1809

Englischer Garten * Pläne für eine zum Andenken der „großen Teutschen“, einer „Walhalla“ im „Englischen Garten“ entstehen.

1809

München * Durch eine Neuorganisation des Militärs wird die bisher freiwillige „Bürgerwehr“ nach französischem Vorbild in die dreigliedrige „Nationalgarde“ eingegliedert.

Die „Nationalgarde I. Klasse“ bildet das „Stehende Heer“, die „II. Klasse“ wird zur „Landesverteidigung innerhalb des Königreichs“ verpflichtet.
Die „Nationalgarde III. Klasse“ war die ehemalige „Bürgerwehr“.
Sie untersteht jetzt den staatlichen Behörden für „polizeiliche Aufgaben“.

Seit dem Spätmittelalter hatte die „Bürgerwehr“ in zunehmenden Maße „repräsentative Funktionen bei festlichen Anlässen“ der Städte und des Fürstenhauses wahrgenommen.
Die vornehmsten Aufgaben - „Ehrengeleit und Ehrenwache für höchste Herrschaften“ blieb der „Bürger-Kavallerie“ vorbehalten.
Eine „Kavallerie-Division“ gibt es - neben dem „Invanterie-Regiment“ und der „Artillerie-Kompanie“ - auch in München.

Sie wird unter ihrem „Major“ Andreas von Dall‘Armi das „Pferderennen“ aus Anlass der Hochzeit von „Kronprinz“ Ludwig I. und „Prinzessin“ Therese von Sachsen-Hildburghausen austragen.
Eine „Schicki-Micki-Armee“.

1809

Au * Bis zu seiner Eingemeindung in die „Vorstadt Au“ ist der Weiler „Niedergiesing“, auch „Untergiesing“ genannt, selbstständig.

Er besteht aus drei großen Bauernhöfen: dem „Spießmüller“, dem „Jägerwirt“ und dem „Krebsbauernhof“.

1809

München * In dem neuen Staatsgebilde „Baiern“ gibt es 93 verschiedene Flüssigkeitseinheiten.

Diese werden durch die „Einführung der baierischen Mass“ ersetzt.

Das „baierische Maaß“ fasst 1.069 Kubikzentimeter.

1809

Der „Konvent der Barmherzigen Schwestern der heiligen Elisabeth“ wird aufgelöst.
Ihr Frauenspital wird in das „Allgemeine Krankenhaus“ eingegliedert.
Sechs ehemalige Nonnen kümmern sich auch weiterhin um das „Augustiner Christkindl“

1809

Tirol * In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die Besatzungsmacht

Dreimal wird Tirol „befreit“, ebenso oft von baierischen und französischen Truppen wieder eingenommen.

Ende Januar 1809

Wien - Tirol * Erzherzog Johann lädt drei der zu den führenden Köpfen des Widerstands zählenden Tiroler nach Wien.

Darunter ist Andreas Hofer, der „Sandwirt“ aus dem Passeier. In vertraulichen Gesprächen werden Informationen und Meinungen ausgetauscht und konkrete Vereinbarungen getroffen.

Um mögliche rechtlich-moralische Bedenken der Tiroler Bevölkerung im Aufstand gegen die baierische Landesherrschaft auszuräumen, will der Erzherzog gleich bei Kriegsbeginn ein „Besitzergreifungspatent“ unterzeichnen und damit Tirol wieder mit Österreich vereinen.
Damit wären die Tiroler keine baierischen Untertanen mehr, sondern Österreicher.
Und wer dann gegen die Baiern kämpft, wäre kein „Aufständischer“ sondern ein „Freiheitskämpfer“.

In der Folge wird die „Erhebung Tirols“ ins Rollen gebracht.

Es sind viele Gründe zusammengekommen, die den „Aufstand der Tiroler“ gegen die baierische Herrschaft letztlich auslösen. 
Keiner allein hätte ausgereicht:

  • weder die Aufhebung der alten Verfassung noch die Überheblichkeit baierischer Beamter,
  • weder die drückende Steuerlast noch die religionspolitischen Maßnahmen;
  • ja nicht einmal die verhasste Rekrutierung zum baierischen Militär hätte unter anderen Umständen solche verheerende Folgen gezeigt.

Ausschlaggebend war, dass die Tiroler unter Baiern keine Tiroler bleiben durften, sondern zu „Südbaiern“ gemacht wurden.

Februar 1809

Tirol * In Tirol kommt es zu Aufständen gegen die baierischen Landesherren.

„Ungeliebte“ Maßnahmen der Münchner Regierung und ein vielfach landfremdes und unkluges Verhalten der baierischen Beamten provozieren Unmut und Widerstand gerade beim „Vierten Stand“, den Bauern, kleinen Handwerkern und Tagelöhnern.

Durch die Kriegsverhältnisse gelingt es nicht, in Tirol eine gewisse Zufriedenheit mit der baierischen Präsenz zu erzeugen.

9. März 1809

Englischer Garten * Adrian von Riedl verkauft die sich im Rohbau befindliche „Neumühle“ zu einem Schleuderpreis von 1.200 Gulden an den Münchner Bäcker und Müller Johann Jakob Schöttl.  

Auch der Mühlkanal ist bereits gegraben.

12. März 1809

Innsbruck * Die baierischen Behörden wollen in Axams bei Innsbruck erstmals in Tirol Rekruten „ausheben“

Weil sich die betroffenen Burschen in den Wäldern verstecken, schwärmen Patrouillen aus, um die Entlaufenen festzunehmen.

Als eine baierische Patrouille zwei bewaffnete junge Männer festnehmen will, werden sie in die Flucht geschlagen.
Daraufhin wird das Militär in Alarmbereitschaft gesetzt.

Jetzt greifen die Bauern zu den Waffen, nehmen baierische Soldaten gefangen, entwaffnen sie und schicken sie nach Innsbruck zurück.

18. März 1809

München * Adrian von Riedl stirbt neun Tage nach seinem Verkauf der „Neumühle“.

24. März 1809

Kreuzviertel * Das „Edikt über die äußeren Rechtsverhältnisse des Königreiches Baiern in Bezug auf Religion und kirchliche Gesellschaften“ bestätigt die „Religionsfreiheit“ und verankert die „Gleichbehandlung der Konfessionen“

24. März 1809

München * Sechzig „wirklich hochsinnige Maenner“, Aristokraten und geadelte Mitglieder der „Baierischen Akademie der Wissenschaften“ sowie höhere Beamte, aber kein einziger aktiv praktizierender Landwirt, bitten König Max I. Joseph eine „Landwirthschaftliche Gesellschaft“ gründen zu dürfen. 

Sie beabsichtigen die „practische Beförderung der Landwirthschaft“ und des in „näherer Verbindung stehenden Gewerbes“.

9. April 1809

Österreich - Bayern * Mit dem Einmarsch der österreichischen Truppen in Baiern beginnt der Krieg Österreichs gegen Frankreich. 

9. April 1809

Wien * Erzherzog Johann erklärt Frankreich und seinen Verbündeten den Krieg.

Gemeinsam mit dem österreichischen General Johann Gabriel Marquis von Chasteler de Courcelles und 10.000 Mann der „Italienarmee“ rücken sie in Tirol ein.

10. April 1809

Au - Untergiesing * Die „Lohe“, die „Falkenau“, die „Birkenleiten“ und das alte „Untergiesing“ - oder besser „Nieder-Giesing“ - auf dem heutigen „Nockherberg“ und an der „Ruhestraße“ kommen zur „Vorstadt Au“.

Die Bewohner der „Lohe“ und der „Oberen Falkenau“ wollen aber die Lasten der städtischen Verfassung nicht auf sich nehmen und protestieren lautstark gegen die Zwangseingemeindung.

10. April 1809

Tirol * Die Nachricht vom Kriegsbeginn und der Vormarsch der österreichischen Truppen verbreitet sich in ganz Tirol wie ein Lauffeuer.
Auf Flugzetteln, die selbst in den hintersten Tälern kursieren, wird die Bevölkerung zu den Waffen gerufen.

Eine starke baierische Einheit greift das Dorf Axams zur Strafexpedition an.
Die Baiern stoßen dabei auf bewaffneten Widerstand.
Es fallen Schüsse, in denen der erste baierische Soldat stirbt.

Erzherzog Karl überschreitet in der Zwischenzeit mit der Hauptmacht der österreichischen Armee den Inn und marschiert in Richtung München.

12. April 1809

Innsbruck * In und um Innsbruck toben heftige Kämpfe.

Um 5 Uhr früh greifen 6.000 Bauern die baierischen Soldaten an.
Innsbruck wird von den Tiroler „Aufständischen“ erobert.
Die baierischen Truppen werden gefangen genommen.

Um 10 Uhr ist der Kampf beendet.
Danach beginnen in der ganzen Stadt Plünderungen, die auch Judenfamilien einschließen, die kurz zuvor Kirchensilber ersteigert haben.

Die Volkswut tobt.

13. April 1809

Innsbruck - Tirol * Der französische General Bisson rückt mit 2.000 Mann auf Innsbruck vor.
Er kapituliert ohne Kampfhandlung.

Damit haben die Tiroler „Aufständischen“ die französisch-baierische Armee ohne österreichische Unterstützung geschlagen.
Diese Tat geht als „Erste Befreiung Tirols“ in die Geschichte ein.

14. April 1809

Kufstein * Die von den Baiern gehaltene „Festung Kufstein“ wird belagert. 

Mehrere Aufforderungen zur Übergabe lehnt Major von Aicher ab.

18. April 1809

Tirol * Im „Schärdinger Manifest“ wird von Kaiser Franz I. die Vertreibung der Baiern und Franzosen aus Tirol sanktioniert.

21. April 1809

Tirol * Nachdem es in Innsbruck nichts mehr zu tun gibt, bricht der in Lothringen geborene österreichische General Johann Gabriel Marquis von Chasteler de Courcelles mit seinen Truppen nach Trient auf, um dort die Franzosen zu vertreiben.

22. April 1809

Eggmühl * Südlich von Eggmühl gewinnt Napoléon Bonaparte die entscheidende Schlacht gegen die Österreicher.

23. April 1809

Trient - Tirol * Der österreichische General Johann Gabriel Marquis von Chasteler de Courcelles kann Trient besetzen. 

Die Franzosen müssen daraufhin abziehen.

24. April 1809

Tirol - Kufstein * Mit Ausnahme der „Festung Kufstein“ wird Tirol von den „Aufständischen“ erobert.

29. April 1809

Salzburg * Französische und baierische Truppen unter Marschall François Joseph Lefébvre besetzen Salzburg, die Stadt und das Land. 

Es folgen weitere Kämpfe, in deren Folge die Verbündeten das Salzburger Gebirgsland drei Mal erobert werden muss. 

Anfang Mai 1809

München - Wien - Tirol * Napoleon Bonaparte kann die anfangs durchaus erfolgreichen Österreicher aus Baiern herausdrängen und nach Wien vorrücken.

Gleichzeitig befiehlt er seinem Marschall Pierre François Joseph Lefèbvre mit zwei baierischen Divisionen unter den Generälen Philipp von Wrede und Bernhard Erasmus Graf von Deroy Tirol wieder zu unterwerfen.

Anfang Mai 1809

Tirol - Bayern * Auf Befehl von General Chasteler und unter der Führung eines Freiherrn von Taxis unternehmen rund 800 Tiroler „Beutezüge“ nach Baiern, um dort nach Belieben zu Brennen und zu plündern.
Schongau, Oberndorf, Kaufbeuren und Kempten werden überfallen. 

Die Stimmung gegen Baiern wird durch das österreichische Militär mit einigen Propagandalügen noch aufgeheizt.

Der in Diensten Österreichs stehende Martin Teimer reist durch Tirol und erklärt, dass die Baiern beabsichtigen, in allen Orten die Kirchen zu schließen bis auf eine, alle Beichtstühle zu verbrennen bis auf einen, alle Altäre abzutragen bis auf einen und alle Kelche zu konfiszieren bis auf einen. 

1. Mai 1809

Salzburg * Salzburg wird im Namen Napoleon Bonapartes verwaltet. 

Der französische Marschall François Joseph Lefébvre bezieht die Residenz.
Kronprinz Ludwig I. von Baiern bewohnt das „Schloss Mirabell“

11. Mai 1809

Rosenheim - Kiefersfelden * General Bernhard Erasmus von Deroy rückt von Rosenheim ab und wirft dabei die Tiroler Besatzer aus Kiefersfelden.

11. Mai 1809

Tirol * General Wrede marschiert über Lofer zum „Pass Strub“, wo es zu einem neunstündigen Kampf kommt.

Jetzt plündern, vergewaltigen und morden die baierischen Soldaten.

12. Mai 1809

Tirol * General Carl Philipp Joseph von Wrede hält vor seinen Soldaten eine Rede, in der er auf die Vorgänge des Vortags eingeht:

„Ich habe heute und gestern, an den Tagen, wo ich über so manche tapfere Tat der Division zufrieden zu sein Ursache hatte, Grausamkeiten, Mordtaten, Plünderungen, Mordbrennereien sehen müssen, die das Innerste meiner Seele angegriffen und mir jeden frohen Augenblick, den ich bisher über die Taten der Division hatte, verbittern.

Wahr ist es Soldaten! Wir haben heute und gestern gegen rebellische, durch das Haus Österreich und dessen kraftlose Versprechungen irre geführte Untertanen unseres allergeliebten Königs gekämpft, aber wer hat Euch das Recht eingeräumt, selbst die Unbewaffneten zu morden, die Häuser und Hütten zu plündern und Feuer in Häusern und Dörfern anzulegen.

Soldaten! Ich frage Euch, wie tief sind heute und gestern Euere Gefühle von Menschlichkeit gesunken?“.

12. Mai 1809

Kufstein * Die baierischen Truppen unter General Bernhard Erasmus von Deroy erobern Kufstein zurück.

12. Mai 1809

Wien * Napoleon Bonaparte erobert Wien. 

Die „Italienarmee“ des Erzherzogs Johann wird nun an der Donau gebaucht.

15. Mai 1809

Schwaz - Tirol * Zwei Tage dauert der „Kampf um Schwaz“, das im Verlauf in Flammen aufgeht. 

420 der 425 Häuser brennen.
Die Einwohnerzahl sinkt von 5.200 auf 3.000.

Selbst in München scheint der Himmel über der Alpenkette zu glühen, aber „nicht vom Feuer der untergehenden Sonne, sondern vom Mordbrande“, schreibt Bettina von Arnim an Johann Wolfgang von Goethe.

19. Mai 1809

Innsbruck - Tirol * Die „Divisionen“ Wrede und Deroy rücken kampflos in Innsbruck ein.

Napoleon Bonaparte gibt den Befehl, General Johann Gabriel Marquis von Chasteler de Courcelles „als Räuberanführer, als Urheber der an den gefangenen Franzosen und Baiern verübten Mordtaten und als Anstifter des Tiroler Aufstandes in die Acht erklärt, vor ein Kriegsgericht zu stellen und binnen 24 Stunden zu erschießen“.

Andreas Hofer verhandelt am 19. in Mühlbach und am 20. in Bruneck mit General Chasteler und kann ihn zum Verbleib in Tirol überreden.

21. Mai 1809

Tirol * Angesichts der durch Napoleon Bonaparte erklärte „Acht“ ändert General Johann Gabriel Marquis von Chasteler de Courcelles seine Meinung und gibt den Abzugsbefehl an alle in Tirol stationierten Truppen nach Lienz und von dort weiter nach Österreich.

22. Mai 1809

Tirol * Marschall François Joseph Lefébvre und General Carl Philipp Joseph von Wrede verlassen mit ihren Truppen Tirol. 

Sie sollen durch einen Angriff auf die Steiermark die in Wien stehende „Grande Armee“ entlasten. 
In Tirol bleibt nur die „Division“ Deroy zurück. 

Napoleon Bonaparte hat bei Aspern und Eßling eine Niederlage durch die österreichischen Truppen unter der Führung von Erzherzog Karl erfahren müssen.  

Der Truppenabzug beflügelt Andreas Hofer und seine Verbündeten.
Er überzeugt den österreichischen General Ignaz von Boul zum gemeinsamen Angriff auf den baierischen Feind.
Boul hatte Chastelers Befehl zum Abzug aus Tirol nicht mehr erhalten und blieb nur deshalb im Land.

23. Mai 1809

Tirol * General Bernhard Erasmus von Deroy erkennt die von Andreas Hofer ausgehende Gefahr und setzt seine Truppe in Alarmbereitschaft.

25. Mai 1809

Innsbruck * Rund 5.000 Tiroler „Aufständische“ unter der Führung von Andreas Hofer greifen am „Bergisel“ die „Division Deroy“ an. 

Diese „Erste Bergisel-Schlacht“ dauert nur wenige Stunden, da ein heftiger Gewitterregen und die einbrechende Nacht die Kämpfenden trennt.

29. Mai 1809

Innsbruck * Es kommt zur „Zweiten Bergisel-Schlacht“ durch die Tiroler „Aufständischen“ unter der Führung von Andreas Hofer.
Über 15.000 Tiroler und österreichische Truppen kämpfen gegen 5.240 Baiern.

Die Schlacht bringt die „Zweite Befreiung Tirols“.

Die siegreichen Tiroler „Aufständischen“ bemerken nicht, dass sich die baierischen Truppen in der Nacht auf die Flucht begeben haben.
Und vor lauter Jubel über den Sieg, vergessen sie die Verfolgung des Feindes.

Juni 1809

Tirol * Da Frankreich alle baierischen Truppen bei Wien braucht, überlässt man Tirol zunächst seinem Schicksal.

In Baiern werden Stimmen laut, die für eine friedliche Verständigung mit den Tirolern plädieren. Statt ein Volk mit Gewalt zu unterwerfen, solle man ihm lieber Zugeständnisse in wirtschaftlichen und religiösen Fragen machen.

Nach dem 2. Juni 1809

Tirol - Bayern * Major Martin Teimer nimmt seine Ausfälle nach Baiern wieder auf.

Obwohl viele Tiroler „Schützenhauptleute“ eine Beteiligung an solchen Aktionen ablehnen, findet Teimer genügend Freiwillige.
Zu ihnen gesellen sich noch österreichische Soldaten von General Ignaz von Boul.

Die „Freischärler“ überfallen Partenkirchen, Murnau, Weilheim, Kochel und Tegernsee.

27. Juni 1809

Tirol * Der „Generalsalinenadministrator“ Joseph von Utzschneider kommt nach Tirol, um mit den „Aufständischen“ zu verhandeln.

In einem „Aufruf an die Tiroler“ verspricht er

  • eine „Verringerung der Abgaben“,
  • eine allgemeine „Amnestie“ und
  • die „Belassung der Klöster“.

Das geht aber der baierischen Regierung zu weit, weshalb Utzschneider wieder abberufen wird.

5. Juli 1809

Wagram * Napoleon Bonapartes Truppen schlagen am 5. und 6. Juli die Österreicher bei Wagram entscheidend.

12. Juli 1809

Tirol * Erzherzog Karl muss bei Znaim einen „Waffenstillstand“ unterzeichnen.

Laut Artikel 4 müssen die österreichischen Truppen Tirol und Vorarlberg verlassen.

18. Juli 1809

Spatzenhausen * Zu einer regelrechten Schlacht gegen die zu „Beutezügen“ einfallenden Tiroler „Insurgenten“, wie die „Rebellen“ in Baiern bezeichnet werden, kommt es in Spatzenhausen bei Weilheim.

27. Juli 1809

München * Im Königreich Baiern wird die „Hinrichtung mit dem Schwert“ als alleinige Vollstreckungsart angeordnet.

28. Juli 1809

Tirol * Der österreichische General Ignaz von Boul erhält den Befehl zum Abzug seiner Truppen aus Tirol.

30. Juli 1809

Innsbruck * Marschall François Joseph Lefébvre zieht kampflos in Innsbruck ein und nimmt in der „Hofburg“ Quartier.

Ihm ist klar, dass der Besitz der Tiroler Hauptstadt noch lange nicht die Eroberung Tirols bedeutet.
Dazu muss der Kern des Landes von mehreren Seiten angegriffen werden, wozu man die 20.000 Mann in mehrere Korps aufteilt.

4. August 1809

Tirol * General Ignaz von Boul verlässt mit seinen österreichischen Truppen Tirol.

4. August 1809

Tirol * Die „französisch-rheinbündischen Truppen“ erleiden schwere Verluste, nachdem sie südlich von Sterzing an der „Sachsenklemme“ in einen Hinterhalt geraten sind.

Die Tiroler haben über der Schlucht riesige Steinhaufen aufgeschichtet, die nun auf die marschierenden und reitenden französisch-baierischen Truppen niederschlagen.
Scharfschützen erledigen den Rest.

Der Zu Hilfe eilende Marschall François Joseph Lefébvre bleibt mit seinen 7.000 Soldaten hinter Sterzing stecken und wird in der Folge ebenfalls angegriffen.

8. August 1809

Tirol * Bei den Kämpfen an der „Pontlatzer Brücke“ werden Teile der „Division Deroy“ aufgerieben.

10. August 1809

Tirol * An der „Lienzer Klause“ ist der Widerstand der Tiroler so groß, dass der kommandierende General Rusca nach Kärnten ausweichen muss.

11. August 1809

Innsbruck * Die völlig demoralisierten Truppen Marschall François Joseph Lefébvre sind in Innsbruck eingeschlossen.

13. August 1809

Tirol * Marschall François Joseph Lefébvre glaubt, dass die Tiroler die Sonntagsruhe einhalten und nie in eine Schlacht ziehen würden. 

Als sich aber die dienstfreie Garnison zum Gottesdienst in der Wiltener Kirche versammelt hat, kommt die Meldung, dass eine große Bauernschar auf der „Brennerstraße“ vorrückt.

Die „Dritte Bergisel-Schlacht“ hat begonnen und wird die „Dritte Befreiung Tirols“ bringen. 

17.000 Tiroler stehen einer etwa gleich großen baierischen Streitmacht gegenüber.
Nach zwölf Stunden ist die Schlacht beendet. 100 tote Tiroler und mindestens 200 tote Baiern fordert der Kampf.

Bis 18. August 1809

Tirol - Kufstein * Die baierisch-französischen Truppen haben Tirol - mit Ausnahme von Kufstein - geräumt.

4. Oktober 1809

Wien - Tirol * Andreas Hofer erhält vom österreichischen Kaiser eine „Ehrenkette“, dazu eine beträchtliche Geldsumme und einen förmlichen „Operationsplan“ von Erzherzog Johann.

9. Oktober 1809

München * Die Statuten des „Landwirthschaftlichen Vereins, Sitz München“, werden vom König bestätigt.

Laut seiner Satzung will der „Landwirthschaftliche Verein in Baiern“ seine Zwecke erreichen,

  • „durch mündliche und schriftliche Mittheilungen seiner Mitglieder;
  • durch Ankauf und Vertheilung vorzüglicher Viehzuchtracen,
  • nützlicher Sämereien und Gewächse,
  • dann zweckmäßiger Geräthe; [...],
  • Herausgabe einer Wochenschrift, [...];
  • Vertheilung von Preisen für wichtige mit besonderem Fleiße und entsprechendem Erfolge ausgeführten Versuche und Abfassung wichtiger vom Verein veranlaßter Abhandlungen;
  • endlich durch Unterstützung würdiger, unverschuldet verunglückter Arbeiter, Gewerbe- und Landleute“.
14. Oktober 1809

Schönbrunn - Tirol * Der „Friede von Schönbrunn“ beendet die Erhebung Österreichs gegen Frankreich. 

Österreich muss Tirol wieder den Baiern überlassen.
Das verbündete Tirol und ihre Anführer erhalten darüber jedoch keine Informationen.

17. Oktober 1809

Tirol * Der baierische Einmarsch in Tirol beginnt.

19. Oktober 1809

Salzburg * Die Salzburger Gegenoffensive geht verloren.

Franzosen und Baiern nutzen die Stadt als Lazarett- und Etappenort. 

21. Oktober 1809

Tirol * Ein Kurier des Erzherzogs Johann informiert den „Tiroler Oberkommandanten“ Andreas Hofer mündlich darüber, dass er abgesetzt sei.

Der Grund dafür wird ihm nicht erklärt.

24. Oktober 1809

Innsbruck * Die baierischen Truppen ziehen in Innsbruck ein.

Der „Bergisel“ ist nur notdürftig besetzt.
Viele der besten Anführer und Kompanien der Tiroler wollen nicht mehr kämpfen.

Die Baiern hätten die Tiroler Stellungen einfach überrennen können, doch „Kronprinz“ Ludwig I. will ein unnötiges Blutvergießen vermeiden.
Stattdessen soll eine Truppenparade die baierische Macht demonstrieren und jeden weiteren Widerstand als sinnlos erscheinen lassen.

25. Oktober 1809

Innsbruck * Der baierische „Kronprinz“ Ludwig I. zieht in Innsbruck ein.

27. Oktober 1809

Tirol * Ein Bote aus Wien überbringt Andreas Hofer 18.000 Papiergulden zur Unterstützung des Kampfes gegen Frankreich und Baiern.

Fast gleichzeitig trifft die gedruckte „Friedensproklamation“ des italienischen Vizekönigs Eugéne Beauharnais ein.
Das Schreiben enthält auch die Zusage, dass kein Tiroler „Rebell“ ein Strafe zu erwarten habe.

Die Tiroler „Aufständischen“ sehen in der „Friedensproklamation“ aber nur eine „Kriegslist“ des baierisch-französischen Feindes.

28. Oktober 1809

Tirol * Erzherzog Johann unterrichtet im Auftrag seines kaiserlichen Bruders die Tiroler Freunde über den „Frieden von Schönbrunn“ und der Überlassung Tirols an Baiern.

Der Tiroler „Oberkommandant“ Andreas Hofer will daraufhin nach Innsbruck fahren und mit dem baierischen „Kronprinzen“ Ludwig I. verhandeln.
Da erscheint der „Kapuzinermönch“ Joachim Haspinger, genannt „Pater Rotbart“, der Hofer - mit seiner Redekunst, aber auch mit Lügen - umstimmen will. Und der der Geistlichkeit hörige Andreas Hofer lässt sich umstimmen.

Erzherzog Johann informiert auch den Südtiroler Josef Giovanelli über den „Frieden von Schönbrunn“.
Daraufhin machen sich viele „Aufständische“ auf den Nachhauseweg.

November 1809

Südtirol * Das Ende der baierischen Herrschaft über Südtirol zeichnet sich ab.

Französische Truppen haben die Kontrolle über das Gebiet südlich des Brenners und des Reschenpasses übernommen.

1. November 1809

Innsbruck * Es kommt zur vierten und letzten „Schlacht am Bergisel“.

20.000 baierische Soldaten stehen etwa 8.500 Tirolern unter der Führung des „Sandwirts“ Andreas Hofer gegenüber. 
Es kommt zur Schlacht, die nach knapp drei Stunden entschieden ist und die - von baierischer Seite „Rebellen“ oder „Insurgenten“ genannten - „Aufständischen“ vernichtend geschlagen werden. 

Der Aufstand der Tiroler und die zunächst vergeblichen Versuche, Tirol zurückzuerobern, sind in den Augen Napoleons eine militärische Schande, die seinen Ruf als unbesiegbaren Feldherrn beschädigt.
Dies führt dazu, dass der Franzose eine Teilung für notwendig erachtet.

Die Südtiroler nehmen an den Kämpfen nicht mehr teil.
Rund einhundert Abgeordnete versammeln sich in Bozen, beschließen die Niederlegung der Waffen und informieren Andreas Hofer darüber.

2. November 1809

München * Freiherr Max Joseph von Montgelas wird in den „Grafenstand“ erhoben.

2. November 1809

Tirol * Ein französischer Offizier mit wichtigen Schriftstücken wird von den Tiroler „Rebellen“ gefangen genommen.

Die Dokumente enthalten eindeutige Beweise über die Richtigkeit des  „Schönbrunner Friedens“, die auch die hartnäckigsten Zweifler überzeugen. 

Die Versammelten beschließen ein „Unterwerfungsschreiben“ an Napoleons Adoptivsohn Eugéne Beauharnais, dem „Vizekönig von Italien“, der auch die den Tirolern zugestellte „Friedensproklamation“ unterzeichnet hatte.

3. November 1809

Tirol * Eine Abordnung der Tiroler „Aufständischen“, bestehend aus Jakob Sieberer und Josef Daney, macht sich auf den Weg nach Villach, wo Eugéne Beauharnais residiert.

4. November 1809

Tirol * Andreas Hofer unterzeichnet als „gewöster Oberkommandant“ ein „Unterwerfungsschreiben“ für das Pustertal an den in Innsbruck kommandierenden General Drouet.

Nahe der Trostburg in Südtirol wird eine 1.200 Mann starke französische Truppe angegriffen.
Um ein Drittel dezimiert entkommt sie Einheit nach Bozen.

5. November 1809

Tirol - Bozen * Bewaffnete Südtiroler Bauern greifen Bozen an.

Unentschlossenheit und mangelnde Führung verhinderten einen Erfolg.
Als sich dann von Süden her 2.000 französische Soldaten der Stadt nähern, lösen sich die Angreifer auf.

Andreas Hofer, der „gewöste Oberkommandant“, trifft am Brenner auf einige, nicht zum Frieden entschlossene „Aufständische“ und ändert seine Einstellung erneut.
Er ignoriert das Beratungsergebnis der von ihm selbst einberufenen Delegiertenversammlung und bricht sein gegebenes Wort gegenüber General Drouet.

Erneut ruft er zum Kampf auf.
Dass er damit dem Land jede Schonung verbaut, muss er wissen.

6. November 1809

Tirol * Jakob Sieberer und Josef Daney, dIe Abordnung der Tiroler „Aufständischen“, werden vom italienischen Vizekönig empfangen.

Eugéne Beauharnais bestätigt in einem Schreiben die wichtigsten Punkte der „Friedensproklamation“ vom 25. Oktober.
Darunter auch die „Straffreiheit der Rebellen“ , obwohl die Tiroler die Waffen nicht niedergelegt haben.

8. November 1809

Tirol * Jakob Sieberer und Josef Daney halten Andreas Hofer die „Ströme zwecklos jetzt noch zu vergießenden Menschenbluts, Städte und Dörfer in Asche“ vor und dass er das Land in Not und Elend, tausende Familien an den Bettelstab und seine treuen Anhänger an den Galgen bringen würde.

Wieder ändert Andreas Hofer seine Meinung, denn „unser lieber Herrgott und die Mutter Gottes werd'n wohl all's recht mach'n“.

Daney und Sieberer verfassen einen Aufruf, der zur Niederlegung der Waffen aufruft.
Andreas Hofer unterzeichnet das Schreiben, das daraufhin in Abschrift im ganzen Land verteilt wird.

An der „Mühlbacher Klause“ überfallen Südtiroler „Aufständische“ auf Hofers Aufruf vom 5. November hin französische Truppen. 500 Soldaten kommen dabei ums Leben.

10. November 1809

Imst * Tiroler „Rebellen“ überfallen bei Imst baierische Truppen.

Sie kannten nur Hofers Kampfaufruf vom 5. November, nicht aber den „Friedensaufruf“ vom 8. November.

11. November 1809

Tirol * Andreas Hofer hat sich inzwischen in das „Sandwirtshaus“ in Sankt Leonhard zurückgezogen.

Wieder ändert er seine Meinung und bricht sein gegebenes Wort, indem er einen weiteren Kampfaufruf unterschreibt.
„Wenn Wir nachgeben ist Glaube, Religion, Volk und alles hin. Wer widerstrebt, ist ein Feind Gottes und des Vaterlands“.

12. November 1809

Tirol * Italiens Vizekönig Eugéne Beauharnais erlässt eine Proklamation, derzufolge jeder erschossen wird, der noch zu den Waffen greift oder auch nur eine Waffe versteckt hält.

13. November 1809

Meran * General Rusca zieht mit 2.000 Mann nach Meran ein.

Die Hälfte seiner Soldaten schickt er in das Tal hinein, um nach dem Rechten zu sehen.
Drei Passeirer Kompanien erwarten die Franzosen und schlagen sie in die Flucht.

16. November 1809

Meran - Tirol * Am Meraner „Küchelberg“ kommt es zum Kampf zwischen den Franzosen und den Südtirolern.

Es beginnt zu regnen, was das Schießen stark beeinträchtigt. Die Franzosen geraten in die Defensive und müssen sich in die Meraner Häuser zurückziehen.

In der Nacht können sie fliehen, erleiden aber starke Verluste durch von den Tirolern aufgeschichteten und bewegten Steinlawinen.

18. November 1809

Tirol * Eine französische Einheit kommt General Rusca zu Hilfe.

Sie wird aber bei Sankt Leonhard eingekesselt und nach viertägigem Kampf am 22. November zur Kapitulation gezwungen.

Um den 19. November 1809

Passeiertal - Tirol * Andreas Hofer lässt Jakob Sieberer und Josef Daney als Gefangene ins Passeiertal bringen und als „Landesverräter, Franzosen- und Baiernfreunde sowie Spione“ zum Tode verurteilen. 

Mit den Worten: „Halt's Maul. Ich lass' dich und den Pfaffen totschießen für eure Lügen und alle, die den Frieden verkünden“, verweigert Hofer Jakob Sieberer auch einen Abschiedsbrief an seine Frau.
Im Kerker entzieht man ihm sogar Wasser und Brot. 

Josef Daney wird in den gleichen Kerker geworfen.
Dass sie am Leben bleiben, verdanken sie einem 3.000 Mann starken französischem Korps, vor dem die „Aufständischen“ fliehen.

24. November 1809

Paznauntal * Im „Paznauntal“ kommt es zu Kämpfen, die durch das Aufgebot von über 100 Bäuerinnen und Dirnen eine gewisse Berühmtheit erlangt haben.

29. November 1809

München * In Anerkennung seiner Verdienste um den König, die königliche Familie und um Baiern erhält Freiherr Montgelas das „Grafendiplom“ verliehen. 

Es ist vererbbar - und damit können seine ehelichen männlichen und weiblichen Nachkommen auch diesen Adelstitel führen.  

Damit verbunden ist, als besonderer Gnadenerweis und Vertrauensbeweis des Königs, die Errichtung eines „Majorats“.
Ein „Majoratsbesitzer“ kann frei über sein Eigentum bestimmen und darf es im Erbfall sogar ungeteilt an den ältesten Sohn weitergeben. 

Neben Montgelas gelingt es in Altbaiern nur zwei Familien, ein „Majorat“ zu bilden: Carl Philipp Fürst von Wrede und Johann Maximilian von Preysing-Hohenaschau.

Für Montgelas, der ursprünglich aus einer Familie ohne jeglichen Grundbesitz stammt, hat das „Majorat“ zwischenzeitlich erhebliche Bedeutung gewonnen, denn er wird schon während seiner Amtszeit zu einem der reichsten Grundherren. 

Dezember 1809

Tirol * Die französische Militärverwaltung versucht den Tirolern karzumachen, dass sie bei Frankreich besser als bei Baiern aufgehoben wären.

1. Dezember 1809

Tirol * Bei der „Lienzer Klause“ kommt es erneut zu Kämpfen.

6. Dezember 1809

Brixen * Als Strafe für die „Belagerung Brixens“ gehen die Dörfer Vahrn, Kranabit, Neustift, Elvas, Miland und die Fraktionen von Pfeifersberg mit 200 Höfen und 28 Ansitzen in Flammen auf.

9. Dezember 1809

Berg am Laim * Der Berg am Laimer „Hofmarkbesitzer“ und „Baierische Minister der Finanzen“ Johann Wilhelm von Hompesch stirbt.

Sein Bruder Ferdinand übernimmt die „Hofmark Berg am Laim“.
Maximilian Joseph Freiherr von Montgelas besetzt den Posten des „Finanzministers“

Nach dem 9. Dezember 1809

Kreuzviertel * Nach dem Tod des „Baierischen Ministers der Finanzen“, Johann Wilhelm von Hompesch, übernimmt Maximilian Joseph Graf von Montgelas zum zweiten Mal die Funktion des „Finanzministers“.

Damit konzentrieren sich die drei wichtigen Ministerien „Außenministerium“, „Innenministerium“ und „Finanzministerium“ in einer Person.
Montgelas hat im Verlauf seiner Tätigkeit in Bayern sehr viel Macht, Entscheidungsgewalt und Einfluss auf seine Person konzentriert. 

Er ist nicht nur mächtig, sondern sogar allmächtig.
Ein Zustand übrigens, den er übrigens im „Ansbacher Mémoire“ massiv kritisiert hat. 

Dies führt im Krankheitsfall des Ministers allerdings zum nahezu völligen Erliegen der Regierungstätigkeit. 

20. Dezember 1809

Hildburghausen * „Kronprinz“ Ludwig I. trifft in der kleinen „Residenzstadt“ Hildburghausen ein. 

Er befürchtet nicht unbegründet, dass ihn Napoleon Bonaparte mit einer ihm genehmen Frau verheiraten will. Das will der junge Baier verhindern, weshalb sich selbst auf „Freiersfüßen“ begibt und eine Ehefrau sucht. 

Er muss sich entscheiden zwischen der großen, schlanken, 17jährigen Therese und der eineinhalb Jahre jüngeren, aber „zweifellos hübscheren“ Luise.
Er entscheidet sich für Therese.


Verwendet in Führung:

34. Bierzelt-Rallye auf dem Oktoberfest



Tirol, Ainet, Iseltal