21. März 1719

Philipp Moritz wird in Münster einstimmig zum Bischof gewählt

Münster * Der baierische Kurprinz Philipp Moritz wird in Münster einstimmig zum Bischof gewählt.  

Die Nachricht vom Tod des jungen Wittelsbachers war in Münster noch nicht eingetroffen.


1719

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Münster,

Personen

Philipp Moritz Kurprinz

Weitere Ereignisse im Jahr 1719

1719

München * Herzog Ferdinand Maria Innocenz ehelicht die Tochter des Pfalzgrafen Philipp Wilhelm von Neuburg, Maria Anna Carolina.

Ihr gemeinsamer Sohn, Clemens Franz, ist neben dem Kurfürsten Max III. Joseph der einzige Vertreter der letzten baierisch-wittelsbachischen Generation.

1719

Schloss Schleißheim * Die Bauarbeiten am neuen „Schloss Schleißheim“ werden fortgesetzt. 

1719

Angerviertel * Franz Singlspielers Sohn Joseph Joachim übernimmt den „Singlspielerbräu“.

1719

München * Die Witwe des „Jägerwirts“ Johannes Jäger stirbt völlig verarmt in München. 

12. März 1719

Rom * Kurprinz Philipp Moritz von Baiern stirbt in Rom überraschend an den Plattern.

14. März 1719

Paderborn * In Unkenntnis seines Todes wird Philipp Moritz in Paderborn einstimmig zum Fürstbischof gewählt.

26. März 1719

Münster * Mit Unterstützung des Papstes wird der 18-jährige Clemens August anstelle seines Bruders Philipp Moritz Bischof in Münster.

27. März 1719

Paterborn - Regensburg * Clemens August wird anstelle seines verstorbenen Bruders Philipp Moritz Bischof von Paderborn.

Er muss dafür sein Bistum Regensburg aufgeben.

Juli 1719

Regensburg * Johann Theodor, der jüngste Sohn des baierischen Kurfürsten Max Emanuels muss als 16-jähriger das Bistum Regensburg von seinem älteren Bruder Clemens August übernehmen, obwohl er überhaupt keine Neigung zum geistlichen Stand in sich fühlt.

Der übermächtige Vater droht ihm - mit unbeugsamer Härte - mit der rechtlichen Zurücksetzung innerhalb der Familie. Damit bewegt er seinen Sohn zur Annahme dieses hohen und einträglichen Kirchenamtes.

Obwohl Johann Theodor bis zu seinem Tod im Jahr 1763 das Bistum Regensburg insgesamt 44 Jahre als Erzbischof regiert, glänzt er dort durch Abwesenheit und hält sich bevorzugt in den väterlichen Schlössern, später in seinem "Jagdschloss in Ismaning" auf.

Die tatsächliche Bistumsverwaltung übernehmen die vom Fürstbischof eingesetzten geistlichen Ratskollegien, Generalvikare und Weihbischöfe. Ungeachtet seiner Untätigkeit für die ihm anvertrauten Aufgabengebiete macht der Wittelsbacher Herzog dennoch Karriere.


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