Weitere Ereignisse im Jahr

17. Oktober 0

München-Theresienwiese * Das erste „Oktoberfest“ an einem milden Herbstag mit hellblauem Himmel.

Um 9 Uhr beginnt eine Messe in der „Bürgersaalkirche“.
Anschließend macht sich die „Kavallerie-Division“ in zwei Zügen auf den Weg zur „Festwiese“.
Am Fuße des „Sendlinger Berges“ befindet sich der „Königliche Pavillon“, bei dem „Gardisten“ die „Ehrenwache“ halten.

Der „Pavillon“ war das ursprünglich hellgrüne, circa 67 Meter lange „Audienzzelt“ eines türkischen „Großwesirs“, das Kurfürst Max Emanuel anno 1683 bei der „Befreiung Wiens“ erobert hatte.

40.000 „Zuschauer aus allen Bevölkerungsschichten“ kommen zum „Sendlinger Berg“, um sich das Spektakle anzusehen. 

Nachdem die königliche Familie eingetroffen ist, gratuliert eine Gruppe „Kinder im Nationalkostüme“, stellvertretend für die baierische Nation, dem „Kronprinzenpaar“ und huldigt der Königsfamilie.

Danach wird das „Pferderennen“ abgehalten.
30 Pferde führt man zur Startlinie.

Drei Runden müssen geritten werden.
Das entspricht ziemlich exakt einer Stecke von 10 Kilometern.

Als „Renngericht“ fungieren Johann Schwagart, der „Bierbrauer“ Cajetan Trappentreu und der „Bäcker“ Anton Seidl.

Gewonnen wird das Rennen von dem Münchner „Lohnkutscher“ und Erfinder des „Oktoberfest-Pferderennens“, Franz Baumgartner.
Besser gesagt, von seinem zwölfjährigen „Rennbuben“, der auf einem „Siebenbürger Apfelschimmel“ nach 18 Minuten und 14 Sekunden als Erster durchs Ziel ritt.

Baumgartner erhält 20 von 98 Golddukaten „Siegprämie“.


Verwendet in Führung: