12. September 1615

Das „Münchner Stadtgericht“ kommt unverhofft zu einem „Hexenprozess“

München-Graggenau * Ohne eigenes Zutun kommt das „Münchner Stadtgericht“ zu einem „Hexenprozess“.

Eine „Bettlerin“ wird nach einem Selbstmordversuch festgenommen und diese erklärt dazu völlig unerwartet, dass sie, Barbara „Bärbl“ Schwerzin, „vom Teufel besessen“ und sie, ihre Schwester Elisabeth „Elsl“ und besonders ihre Mutter Katharina „Hexen“ seien.

An diesem 12. September beginnt der „Hexenprozess“


Sortierung 1615

Suchbegriffe

Hexenverfolgung, Hexen, Hexenprozess, Stadtgericht, Selbstmord,

Personen

Schwerzin Barbara Bärbl angebliche Hexe Schwerzin Elisabeth Elsl angebliche Hexe Schwerzin Katharina angebliche Hexe

Weitere Ereignisse im Jahr 1615

Nach 1615

München-Graggenau * Der „Hofprediger“ Jeremias Drexel geifert von der Kanzel: 

„Ich rufe auf Befehl Gottes und so laut ich nur kann, Bischöfen, Fürsten und Königen zu: Lasset die Hexen nicht leben!
Mit Feuer und Schwert ist diese schlimmste menschliche Pest zu vertilgen.“
 

1615

München-Graggenau * Der Teich im „Unteren Hofgarten“ wird eingelassen.  

An der Stelle des ehemaligen „Lustgartens“ Herzog Wilhelms IV. entsteht die „Zeughaus-Anlage“ Herzog Maximilians I.. 

1. April 1615

Berg am Laim * Der „Kastner“ und „Hofkammerrat“ Albrecht von Lerchenfeld erhält von Herzog Maximilian I. aufgrund seiner Verdienste die bisher herzogliche „Hofmark Berg am Laim“ übertragen.

8. August 1615

München * Das ständige Drängen Herzog Maximilians I. zeigt Erfolg.

Der Magistrat der Stadt gibt seine Zustimmung zum Ausbau der Festungsanlagen.

4. Dezember 1615

München-Graggenau * Der „Stadtrat“ beschließt die Hinrichtung der drei „Hexen“: Barbara „Bärbl“, Elisabeth „Elsl“ und Katharina Schwerzin.

Auch der „Hofrat“ schließt sich dem Vorschlag an.

Doch nun stellt sich Herzog Maximilian I. gegen die Auffassung des „Stadtrats“ und seiner eigenen „Justizbehörde“.  

Auf Drängen Herzog Maximilians I. nimmt dieser städtische „Hexenprozess“ beinahe wieder ausufernde Formen an.
Getreu der Doktrin: „Wo eine Hexe ist, da sind noch mehr zu finden“


Verwendet in Führung:

11. Münchner Zeitensprünge
21. Berg am Laim - Ost
23. Maximilianstraße
29. Graggenau




Sucbegriffe: Hexenverfolgung, Hexen, Hexenprozess, Stadtgericht, Selbstmord
Personen: Schwerzin Barbara Bärbl angebliche Hexe, Schwerzin Elisabeth Elsl angebliche Hexe, Schwerzin Katharina angebliche Hexe